US-Bürger in Moskau wegen Spionage zu 16 Jahren Haft verurteilt – Welche Frage dabei unbeantwortet bleibt

Der US-Amerikaner und Ex-Marine Paul Whelan ist in Moskau wegen Spionage zu 16 Jahren Haft verurteilt worden. In westlichen Medien wird es so dargestellt, als sei die Anklage fabriziert worden. Daher habe ich hier die bekannten Fakten zusammengestellt und bin dabei auf eine offene Frage gestoßen, die niemand stellt.

Wir werden gleich sehen, dass es in diesem Fall tatsächlich einige Merkwürdigkeiten und Ungereimtheiten gibt. Dass die westliche Medien in Sachen Russland gerne die Tatsachen verdrehen oder auch plump lügen, ist bekannt. Aber in diesem Fall ist es etwas anders: Natürlich stellen sie Russland in ein schlechtes Licht, aber die tatsächlich merkwürdigen Dinge, die ihrem Narrativ in die Hände spielen würden, erwähnen sie merkwürdigerweise nicht. Von denen lenken sie sogar ab. Der Fall ist also tatsächlich interessant.

Wer ist Paul Whelan?

Paul Whelan ist eine Amerikaner, der früher bei den Marines gedient und an Desert Storm teilgenommen hat. Er wurde später wegen Diebstahl unehrenhaft aus der Reserve der Marines entlassen, war ansonsten aber eine unauffällige Person.

Seit 2006 war er oft in Russland, hatte dort Freunde, versuchte Russisch zu lernen, was ihm aber bis heute nicht gelungen ist. Ende Dezember 2018 war er in Russland, wo er als Gast zu einer Hochzeit eingeladen war. Am 28. Dezember wurde er vom russischen Geheimdienst FSB in seinem Hotelzimmer verhaftet. Bei ihm wurde ein USB-Stick sichergestellt, auf dem sich eine Liste russischer Militärangehöriger befunden haben soll.

Whelan hat außer der amerikanischen auch noch die Staatsangehörigkeiten von Kanada (wo er geboren wurde), von Großbritannien (woher seine Eltern stammen) und Irland (woher seine Großeltern stammen).

Spionage – ein undurchsichtiges Geschäft

Verfahren wegen Spionage sind immer heikel, es geht um geheime Informationen und daher finden solche Verfahren oft ganz oder teilweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das ist normal. Das macht solche Fälle aber auch schwer überprüfbar, egal in welchem Land sie verhandelt werden.

Wie sensibel die Daten auf dem USB-Stick sind, lässt sich nicht sagen. Medien berichten, es seien Namenslisten von Militär-Kadetten darauf, überprüfen lässt sich das nicht.

Interessant ist, wie Whelan den Stick bekommen hat. Kurz vor seiner Festnahme hat er sich in seinem Hotel mit einem Freund getroffen, der ihm den Stick übergeben hat. Whelan behauptete vor Gericht, er wäre der Meinung gewesen, darauf seien Fotos einer gemeinsamen Reise in einer russische Kleinstadt gewesen. Frau Hebel, die Lügenbaronin aus dem Spiegel Büro in Moskau, beschrieb es in einem Spiegel-Artikel hingegen so:

„Der Datenträger sei ihm untergeschoben worden, sagt Whelan.“

Davon kann keine Rede sein, aber Frau Hebel will ja für ihre Leser ein negatives Russland-Bild zeichnen. Sie muss ihre Leser jedoch für ziemlich dumm halten, denn wie üblich widerspricht sie sich in ihrem eigenen Artikel selbst. Etwas später kann man in dem gleichen Artikel nämlich lesen:

„Der Anwalt sagt nur, Whelan sei davon ausgegangen, auf dem USB-Stick befänden sich harmlose, private Fotos.“

Von „untergeschoben“ kann also wirklich keine Rede sein, das bestätigt sogar Frau Hebel in ihrem eigenen Artikel, in dem sie es zuvor behauptet hat.

Der mysteriöse USB-Stick

Frau Hebel stellt es in ihrem Artikel so dar, als sei Whelan vielleicht in eine Falle gelockt worden. Der Freund von Whelan, der ihm den USB-Stick gegeben hat, soll ebenfalls für den Geheimdienst gearbeitet haben und Whelan soll das gewusst haben. Bei Frau Hebel klang das so:

„Bei dem Besucher im Hotelzimmer handelt sich um einen FSB-Mitarbeiter, berichteten mehrere Medien – Whelans Bruder hat dies bestätigt.“

Das lässt sich nicht überprüfen, aber es ist die Kernfrage.

Die westlichen Medien stellen es so dar, als sei Whelan unschuldig. Sie zitieren ihn, seinen Bruder und seine Unterstützer ausführlich. Das wäre legitim, wenn sie auch die Gegenseite genauso ausführlich zu Wort kommen lassen würden. Das wird natürlich nicht getan, bei den Lesern entsteht aufgrund der einseitigen Zitate der Eindruck, Whelan sei ein unschuldiges Opfer des bösen russischen Staates.

Spionage oder eine Falle?

Es ist möglich, dass Whelan ein US-Spion war. Wenn das so ist, dann war er sicher nur ein kleiner Fisch, zumindest wenn es stimmt, dass auf den USB-Stick „nur“ eine Namensliste von Militär-Kadetten war. Es ist also gut möglich, dass er seine russische Kontakte genutzt hat, um geheime Informationen in die USA zu bringen. Frau Hebel schrieb über den Freund, der Whelan den USB-Stick übergeben hat:

„Laut der Zeitung „Kommersant“ soll der Mann Paul Whelan rund 1300 Euro geschuldet haben“

Gut möglich, dass es so war und dass Whelan seinem Freund im Gegenzug für den USB-Stick die Schulden erlassen hätte. Aber das ist Spekulation.

Es ist genauso gut möglich, dass Whelan in eine Falle gelockt worden ist und dass er nichts von den sensiblen Daten auf dem Stick gewusst hat. Dann gäbe es wiederum zwei Erklärungen: Entweder sollte Whelan – warum auch immer – in eine Falle gelockt werden, oder aber er sollte die Daten – ohne von ihnen zu wissen – in die USA bringen, wo sie dann – wie auch immer – in die Hände der CIA gefallen wären.

Auch hier ist also alles rein spekulativ.

Russlands Staatsanwaltschaft hat sich festgelegt und Whelan der Spionage angeklagt, wofür er am Montag zu 16 Jahren verurteilt wurde.

Die interessante Frage

Da für die Öffentlichkeit alles Spekulation ist, können die Medien im Grunde schreiben, was sie wollen. Und das tun sie ja auch. Belegbare oder überprüfbare Informationen gibt es nicht, alle Medien berufen sich nur auf die Berichte anderer Medien.

Ich habe bei all dem eine Frage: Was ist mit dem Freund von Whelan? Ich habe nirgends Berichte gefunden, dass dieser Freund – angeblich ein Geheimdienstmitarbeiter – auch festgenommen worden wäre. Immerhin hätte er sich auch der Spionage schuldig gemacht, denn er hat – gemäß der offiziellen Version – Whelan die geheimen Daten übergeben.

Ich kann natürlich etwas übersehen haben, aber ich habe weder in westlichen, noch in russischen Medien dazu etwas gefunden.

Damit ist alles möglich: Vielleicht war es so, wie die russische Staatsanwaltschaft sagt und Whelan ist ein US-Spion, der auf frischer Tat ertappt wurde. Vielleicht ist Whelan ein US-Spion, den die Russen aus dem Verkehr ziehen wollten, aber sie haben ihn nicht auf frischer Tat ertappen können und ihm daher etwas untergeschoben. Vielleicht ist er unschuldig und wusste nichts von den Daten, aber die Russen wollen ein weiteres Faustpfand für einen zukünftigen Agentenaustausch haben. Es gibt viele mögliche Erklärungen, die Intrigen der Geheimdienste sind verworren, vielleicht steckt auch etwas dahinter, worauf ich hier gar nicht gekommen bin.

Habe ich Berichte über die Festnahme des mysteriösen Freundes von Whelan übersehen? Dann wäre ich dankbar, wenn mir jemand etwas dazu schickt. Oder wurde er nicht festgenommen? Dann frage ich mich, warum die westlichen Medien das nicht für Medienkampagnen gegen Russland nutzen.

Wenn es so ist, dass Whelans Freund nicht wegen der Übergabe brisanter Informationen verhaftet worden ist, ist der Fall komplizierter, als die Medien ihn darstellen. Für mich ist es unerklärlich, warum die Frage nach diesem Freund weder in westlichen, noch in russischen Medien gestellt wird. Alle berichten von der Übergabe des USB-Sticks, aber niemand fragt nach dem Mann, der ihn übergeben hat…

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

20 Gedanken zu „US-Bürger in Moskau wegen Spionage zu 16 Jahren Haft verurteilt – Welche Frage dabei unbeantwortet bleibt“

  1. Spionage mittels eines USB-Sticks zu betreiben, ist ja nichts anderes, wie einen Banküberfall mit einer Banane! Bleibt aber doch ein Banküberfall!
    In Zeiten von Indernett und Darknett dürfte ein USB-Stick wohl das letzte Mittel der Wahl sein!
    Ich hätte eher 10 – 5,25″-Disketten erwartet!

    1. Warum nicht USB-Stick? Edward Snowden hat viele Gigabyte Daten auf Micro-Chips kopiert und diese aus der Hochsicherheits-Zone, in der er arbeitete, herausgeschmuggelt. Internet oder Darknet waren für ihn absolut nutzlos, da hätte er nichtmal 1 Gigabyte unbemerkt versenden können. Also voll daneben Ihr Einwand.

        1. Den Fehler finde ich nach wie vor bei Ihnen. Sie stellen „Whelan“ und „Snowden“ einander gegenüber, das ist unlogisch. Der russische FSB-Mann (wenn wir diese Angabe mal für bare Münze nehmen) arbeitete ja wie Snowden in einer Hochsicherheitszone und war wie Snowden der Datenlieferant. Whelan war der Empfänger der Daten, so wie Glenn Greenwald der Empfänger von Snowdens Daten war. Übrigens – Achtung Pointe – fand die Übergabe der Datenträger von Snowden an Glenn Greenwald in einem Hotel in Hongkong statt.

  2. Wie schon geschrieben, alles Spekulationen. In der Tat ist es aber heutzutage schon komisch, einen USB Stick für eine „Liste“ zu verwenden. Jeder Depp könnte mit Bordmitteln so eine „Liste“ komprimieren und in einem kleinen Foto verstecken, dazu noch so verschlüsseln, dass, falls es entdeckt würde, der Finder einige Monate bräuchte, bis er den Code geknackt hätte. Das ganze über eine temporäre E-Mail Adresse verschicken oder das Foto einfach irgendwo hochladen und fertig. 16 Jahre für eine solche „Liste“? Aber manche Glauben noch an den Osterhasen…

    1. Wenn der russische Kontaktmann FSB-Agent war, hatte er wohl kaum auf seinem Dienstcomputer die Software installiert, mit der „jeder Depp“ Dateien in einem kleinen Foto verstecken kann. Wenn der FSB zuließe, dass seine Mitarbeiter solche Software auf ihrem PC haben, würde das ja bedeuten, dass er seine Mitarbeiter einlädt, geheimes Datenmaterial unentdeckt nach draußen zu schmuggeln und meistbietend zu verkaufen. Dann könnte der FSB seinen Laden auch gleich zumachen.

      1. Naja, ganz offensichtlich waren die Daten/die Liste ja schon per USB-Stick vom Dienstcomputer entfernt worden. Danach hat der mögliche FSB-Agent ganz sicherlich die Möglichkeit die Datei beliebig zu verändern oder zu verschlüsseln.
        So gesehen ist Ihr Denkansatz auch nicht gerade fehlerfrei!
        K.A. warum Sie hier von Software auf dem Dienstcomputer ausgehen……?

    2. Vor ca. 3 oder 4 Jahren lief da im Fernsehen so eine dieser, zu diesem Zeitpunkt bereits ziemlich heruntergekommenen CSI Serien.
      Cyber-CSI hieß die, glaube ich. Da ging es um so etwas, wie „Computerkids im Cyberwar“.
      Im sog. Trailer, der da vorabendlich der Aufmerksamkeit heischte, ließ man regelmäßig eine dieser, selbstverständlich attraktiven, „Kriegerinnen“ verkünden:

      „Wir sind Genies. Wir denken ständig!“

      Da – für uns völlig unerwartet – „dachten“ wir – so etwas tun wir armseligen Geister ja eher weniger, und was unser Gehirne da in ihrer recht üppigen „Freizeit“ so anstellen, wird uns wohl ewig ein Rätsel bleiben – nun wir taten es jedenfalls, das ungewohnte und es kam aberwitziges heraus:

      „Hier werden offensichtlich Herrschaftsansprüche angemeldet.“

  3. Vielleicht ist das auch die Retourkutsche für Viktor But oder Marina Butina und andere, ähnliche Vorfälle und man nutzt Whelan als Pfand? Das ist bekanntermaßen ja die einzige Sprache, die die Amerikaner verstehen.

  4. Es ist in der Tat sehr bemerkenswert, dass nur die wenigsten heutigen Journalisten über die Geschichte, die sie gerade berichten, gründlich genug nachdenken, um die Fragen zu stellen, die sich nach der inneren Logik der Story aufdrängen. Wie in diesem Fall die Frage, was mit dem russischen Kontaktmann passiert ist, der einem Ausländer geheimes Datenmaterial übergibt. Sind die Journalisten so überlastet, dass sie nur noch schnell ihre Geschichte (oft direkt von der New York Times oder Washington Post abgekupfert) in die Tasten hauen können und dann schon wieder zum nächsten Termin hetzen müssen? Oder sind sie einfach zu dumm, um sich ein paar Gedanken zu machen? Ich denke, gründlich nachzudenken und nachzuhaken, macht sich für sie einfach nicht bezahlt, und deswegen lassen sie es bleiben. Was natürlich, wenn es zur Gewohnheit wird, auch dazu führt, dass man mit der Zeit verblödet.

  5. Das war ganz klar eine Falle um den Spion zu Überführen. Eine Liste von Kadetten? Also Wasserträger im Militär? Das sollen die wichtigen Geheiminformationen gewesen sein? Und dann noch auf einen USB Stick? Das Schreit doch nach einem fingierten Fall.

      1. Es beginnt mit einem „kleinen Gefallen“, nicht weltbewegendes, nichts, was man nicht ohne weiteres anderweitig herausbekommen könnte (gar aus dem Netz) oder was man vielleicht sogar bereits weiß…
        Und dann, nach einiger Zeit und einigen, dieser Gefallen mehr – mit etwas Geduld – hat man den Mann am Haken – dann ist er nämlich vielleicht Offizier, verheiratet, mit Kindern, auf bestem Wege zum General, Truppenkommandeur oder sitzt im Verteidigungsministerium.
        Und die Jugend ist da sehr leicht zu fangen. Es genügt oft eine gehörige Portion Unzufriedenheit und ein Appell an edle Werte – in den seltensten Fällen steht am Anfang Geld – und Abenteuerlust, Faszination des „Geheimnisumwitterten“ u.v.a.m. sind in diesem Alter noch sehr „dominant“…

      2. Und was den USB-Stikc betrifft – wir sind da alles andere als Fachmann – nur mit einem Funken Verstand könnte man vermuten, daß es nicht so einfach ist, Daten aus einem Hochsicherheitsnetz spurlos und unbemerkt via Internet bzw. des www zu versenden.
        Der „Stick“ ist gerade deshalb so gefährlich, weil er so universell und unverfänglich einsetzbar ist.
        „Stuxnet“ haben sich die Iraner genau damit eingefangen und vor längerer Zeit hat es eine Zweigstelle von Kaspersky in Südostasien auf die gleich Weise erwischt.

    1. Warum sollte die Info das es (nur) eine Liste mit Kadetten war denn richtig sein?
      Es könnten genau so gut die Atomwaffencodes oder Bilder von Bananen gewesen sein…Dienste lügen, das ist ihre Kernaufgabe.

  6. „In den nächsten 12 Jahren besuchte er Russland noch etwa sechs Mal. Normalerweise führten ihn seine Besuche nach Moskau, und es war diese Vertrautheit mit der Stadt, die seinen Freund, ebenfalls ein ehemaliger Marine, dazu veranlasste, Paul zu bitten, an der Hochzeit des Freundes in Moskau teilzunehmen.“

    „Paul hat schon immer gerne gereist und oft Arbeitsreisen mit ein paar Urlaubstagen erweitert, um bestimmte Orte zu besuchen oder Nachbarländer zu erkunden. Dies war bei Russland der Fall. Paul hatte das Land ursprünglich während seiner Zeit bei den Marines besucht, auf Einladung eines Oberstleutnants, der 2006 einen Posten bei der US-Botschaft in Moskau antreten wollte.“

    http://www.freepaulwhelan.com/index.php/about-paul-whelan-american-travel-moscow-russia-tourist-lefortovo-detention-medical-passport-british-canadian-irish-citizen-arrested-wrongfully-detained-fsb-is-it-safe-travel-to-russia

    Vielleicht will man den Mann gegen Oleg Smolenkow eintauschen der angebliche Kronzeuge der russischen Wahleinmischung.

    https://www.youtube.com/watch?v=rYndrkyMmj4

    https://de.sputniknews.com/panorama/20190911325719623-usa-mutmasslicher-us-agent-smolenkow-familie-haus/

    Ich glaube eher das der Herr Spion 1 mal zu oft in Russland war.

  7. Vielleicht geht es auch nicht um die Namen sondern um Waffen?

    Kingsmead Arsenal eine weitere Beschäftigung von ihm.
    Aquila Arms LLC noch eine und das ist wohl der wahre Grund seiner Festnahme.

    Es geht um Kalaschnikows und vor allem Nachtsichtgeräte.
    Und es geht um Dmitry Makarenko, der nur 1 Tag nach Whelan verhaftet wurde.

  8. Um die Gerüchteküche um den mysteriösen USB Stick zu entzerren, in Hochsicherheitsumgebungen werden die Rechner(damit man nicht ohne weiteres an die Festplatte kommt) mit einem physikalischen Schloss versehen und verplombt. Sämtliche externen Zugänge, Bluetooth, USB, Smartcard, etc. werden abgeschnitten(und ich meine: abgeschnitten). Zugriff auf solche Rechner haben nur die dafür vorgesehenen User und/ oder Administratoren. Verabschiedet euch von der Idee, dass es da „normale“ Mitarbeiter gibt, die irgendwo einen USB Stick reinstecken und Daten klauen. Das funktioniert vielleicht in Hollywood aber nicht in der Realität. Snowden war Administrator und hatte ganz andere Möglichkeiten an Daten zu kommen – weswegen sich ein Vergleich erübrigt. Was, wie, auf dem Stick gewesen und wie es darauf gekommen ist, bleibt Spekulation. Die Russen haben einen US-Spion verurteilt – das werden sie nicht umsonst gemacht haben.

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