Desinformation im Spiegel

Bei kaum einem Thema desinformiert das ehemalige Nachrichtenmagazin dreister, als bei der Ukraine

Mit Tagen Verspätung berichtet auch der Spiegel über die Vorgänge in der Ukraine, die schon seit Tagen Thema beim Anti-Spiegel sind. Damit das vom Spiegel gewollte Narrativ verbreitet werden kann, muss die Redaktion ihrem Lesern jedoch viel verschweigen und sie durch suggestive Formulierungen in die Irre führen.

Über die Hexenjagd, die der ukrainische Präsident Selensky auf seine politischen Gegner eröffnet hat, habe ich viel berichtet. Nun hat auch der Spiegel berichtet. Oder besser gesagt, der Spiegel hat das getan, was er „berichten“ nennt, denn er hat so ziemlich alles weggelassen, was man zum Verständnis wissen müsste. Der Spiegel-Artikel eignet sich daher als Musterbeispiel, wenn man aufzeigen will, wie und mit welchenMitteln die deutschen „Qualitätsmedien“ ihre Leser manipulieren, anstatt sie zu informieren.

Der Spiegel-Artikel trägt die Überschrift „Hausarrest gegen russlandfreundlichen Politiker – Putin droht Ukraine mit Konsequenzen“ und schon die Geschichte der Überschrift zeigt, wie der Spiegel-Leser manipuliert werden soll. Man kann an der Internetadresse von Spiegel-Artikeln sehen, wie ihre ursprüngliche Überschrift gelautet hat und ich habe schon aufgezeigt, dass Spiegel-Artikel oft mit relativ sachlichen Überschriften erscheinen, die Redaktion sie dann aber im Sinne der gewollten Propaganda verschärft.

So auch hier. Die Überschrift lautete ursprünglich „Russland – Wladimir Putin wirft Ukraine politische Säuberungen vor“ und das war eine sachliche Überschrift, die exakt der Wahrheit entspricht. Aber wer in der Spiegel-Redaktion ist schon an der Wahrheit interessiert? Also musste in die Überschrift, dass Putin der Ukraine droht. Ein Tag ohne „russische Drohungen“ ist in der Spiegel-Redaktion ein verlorener Tag.

Schauen wir uns nun den Spiegel-Artikel an und vor allem, was der Spiegel seinen Lesern alles verschweigt. Ich habe hier, bis auf den letzten Absatz, den ganzen Spiegel-Artikel zitiert, um aufzuzeigen, wie der Spiegel arbeitet. Daher meine Bitte: Denken Sie an die Überschrift und zeigen Sie mir, wo Sie in dem Spiegel-Artikel die Drohung Putins finden. Die hat der Spiegel sich nämlich ausgedacht, weil das in der Überschrift gut klingt, aber im Artikel findet man nichts davon. Der Grund dafür ist banal: Putin hat der Ukraine nicht gedroht.

Nun aber zu dem Spiegel-Artikel.

Politische Säuberungen in der Ukraine

Der erste Absatz in dem Spiegel-Artikel lautet:

„Die Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine sind angespannt. Nun sorgt ein Urteil in Kiew für Verärgerung im Kreml. Nach dem Vorgehen der ukrainischen Justiz gegen russlandfreundliche Politiker hat Kremlchef Wladimir Putin dem Nachbarstaat »politische Säuberungen« vorgeworfen.“

Der Spiegel bezieht sich bei den Putin-Zitaten in seinem Artikel auf einen Beitrag des russischen Fernsehens. Das vollständige Zitat Putins lautete:

„Dort geht eine vollkommen offensichtliche Säuberung des politischen Raumes vor sich. Landesweite Medien werden werden geschlossen, und nichts passiert, unsere westlichen Partner reagieren in keiner Weise darauf, wenn sie Entscheidungen dieser Art nicht sogar unterstützen. Aus politischen Motiven wird irgendjemandem wird selektiv vorgeworfen, mit Russland in der Wirtschaft zusammenzuarbeiten.“

Worum es in der Ukraine geht

Zum Verständnis muss ich für alle, die die Vorgänge in der Ukraine nicht kennen, erst einmal in aller Kürze aufzeigen, was in Kiew gerade vorgeht. Nähere Details finden Sie bei Interesse in den Links.

Der ukrainische Präsident Selensky hat im Februar zuerst die letzten regierungskritischen TV-Sender geschlossen und danach fast 500 regierungskritische Internetseiten gesperrt. Damit hat Selensky die Opposition mundtot gemacht und zusätzlich hat er noch ein „Zentrum gegen Desinformation“ in Betrieb genommen, das nun in der Ukraine entscheidet, was wahr ist und was nicht.

Als nächsten Schritt hat Selensky dann den Oppositionsführer Viktor Medwedtschuk de facto enteignen und nun sogar Anklage gegen ihn erheben lassen. Die Anklage ist jedoch offensichtlich konstruiert, denn als der Staatsanwalt am Donnerstag Untersuchungshaft beantragt hat, da konnte er keinerlei Beweise für die Vorwürfe gegen Medwedtschuk vorlegen.

Die Anklage führt in Russland zu sarkastischen Reaktionen, denn neben Hochverrat werden Medwedtschuk geschäftliche Kontakte mit Russland vorgeworfen. Das verstößt aber nicht gegen ukrainische Gesetze und so machen sich russische Medien seit Freitag einen Spaß daraus, aufzuzählen welche Politiker in der Ukraine intensive geschäftliche Kontakte nach Russland haben, aber nicht angeklagt werden. Dazu gehört auch Präsident Selensky, der einem russischen TV-Sender gerade erst die Erlaubnis zur Ausstrahlung von Folgen seiner Comedy-Shows aus seiner Zeit vor der Präsidentschaft verkauft hat, wobei viel Geld in Selenskys Taschen geflossen ist.

Was Spiegel-Leser alles (nicht) erfahren

Aber von all den Hintergründen erfährt der Spiegel-Leser nichts. Stattdessen lautet der zweite Absatz des Spiegel-Artikels:

„»Allem nach zu urteilen, wird die Ukraine langsam, aber sicher in ein Anti-Russland verwandelt«, sagte Putin. Der 68-Jährige zählte die Schließung von TV-Sendern und das Vorgehen gegen Oppositionelle wegen der Zusammenarbeit mit Russland auf, nannte jedoch keine Namen. Darauf werde man »rechtzeitig und angemessen« reagieren.“

Die Zensur in der Ukraine, also die Schließung der letzten regierungskritischen Fernsehsender, handelt der Spiegel in einem Nebensatz ab und mit dem Einwurf, Putin „nannte jedoch keine Namen“ suggeriert der Spiegel, dass das ohnehin nur russische Unterstellungen seien. Das ist geschickt gemacht, auf Propaganda und Desinformation versteht man sich beim Spiegel.

Dabei brauchte Putin auch keine Namen zu nennen, denn sie sind in Russland allgemein bekannt. Neben Medwedtschuk sind das zum Beispiel dessen Parteigenosse Taras Kosak, dessen Fernsehsender 2019 mitten in Kiew mit Granatwerfern beschossen wurde. Dieser Fernsehsender ist einer von denen, die Selensky nun im Februar per Dekret verboten hat.

Ein weiteres Beispiel ist der populäre Blogger, Regierungskritiker und Führer einer weiteren Oppositionspartei Anatolij Scharij. Das sind nur zwei Beispiele für das ukrainische Vorgehen gegen die Opposition, von dem Putin gesprochen hat, die Liste ist jedoch wesentlich länger.

Aber das weiß der Spiegel-Leser ja auch alles nicht, also kann der Spiegel seinen Lesern ganz entspannt mit solchen Formulierungen suggerieren, Putin würde sich das alles ausdenken.

Unglaublich, wie viele Informationen man weglassen kann

Dann kommt der Spiegel auf die Anklage gegen Medwedtschuk zu sprechen:

„Am Vortag hatte ein Kiewer Gericht den Putin-Vertrauten Viktor Medwedtschuk unter dem Vorwurf des Hochverrats unter Hausarrest gestellt. Gegen den Parlamentsabgeordneten wird etwa wegen der angeblichen Weitergabe von Militärgeheimnissen an Moskau ermittelt. Der 66-Jährige streitet die Vorwürfe ab und sprach von Repression.“

Wie erwähnt hat der Staatsanwalt für seine Vorwürfe bei Gericht keinerlei Beweise vorgelegt. Und weil der volle Umfang der Anklagen dem Spiegel-Leser allzu deutlich zeigen könnte, dass es sich um einen politischen Prozess handelt, erwähnt der Spiegel nur die – unbelegte – Anklage wegen Hochverrat. Davon, dass zum Beispiel auch Geschäftskontakte nach Russland Teil der Anklage sind, erfährt der Spiegel-Leser nichts.

Dass die Staatsanwaltschaft keine Beweise vorlegen kann, ist mehr als verwunderlich, denn am Samstag hat die ukrainische Generalstaatsanwältin nach Medienberichten zugeben müssen, dass der Geheimdienst Medwedtschuk schon seit 2015 abhört.

Zur Erinnerung: Medwedtschuk ist der Oppositionsführer im Parlament, seine Partei steht derzeit in den Umfragen in der Ukraine an der Spitze.

Aber auch das braucht der Spiegel-Leser ja nicht zu erfahren, denn dann würde ihm klar werden, dass Selensky gerade nichts anderes tut, als seinen größten politischen Konkurrenten mit konstruierten Anklagen aus dem Weg zu räumen.

Oligarchen in der Ukraine

Danach schreibt der Spiegel:

„Präsident Wolodymyr Selenskyj verteidigte indes sein Vorgehen gegen Medwedtschuk als Kampf gegen die Oligarchen. »Mithilfe von gesetzlichen Instrumenten wurde Medwedtschuk die Möglichkeit genommen, Medien und Staatseigentum dafür zu nutzen, um offen auf das Land einzuschlagen und der Sicherheit des Staates einen ruinösen Schaden zuzufügen«, schrieb der 43-Jährige in einer Kolumne. Die Oligarchen sollten sich aus der Politik heraushalten.“

Das ist im Grunde das offene Eingeständnis Selenskys, dass es nur um Politik und nicht um tatsächliche Verbrechen Medwedtschuks geht. Der Hinweis auf Oligarchen ist übrigens lustig, immerhin verdankt Selensky dem Oligarchen Kolomoisky, dessen Medien im Wahlkampf 2019 Selenskys Plattform waren, seine Präsidentschaft. Und mit seinem Vorgänger und Gegner im Wahlkampf, dem Oligarchen Poroschenko, arbeitet Selensky im Parlament zusammen.

Medwedtschuk ist ein reicher Mann, er ist ein Geschäftsmann und Multimillionär, aber er ist kein Oligarch, dazu ist er dann doch nicht reich genug. Aber der Kampfbegriff „Oligarch“ wird ja bekanntlich gerne in irreführender Weise genutzt, wie ich hier mit interessanten Beispielen aufgezeigt habe.

Sanktionen gegen politische Gegner

Weiter schreibt der Spiegel:

„Im Februar hatte Selenskyj drei Medwedtschuk zugeschriebene Nachrichtensender geschlossen. Zudem wurden gegen den Oppositionellen, seine Frau und seinen Parlamentskollegen Taras Kosak wegen angeblicher Finanzierung von Terrorismus Sanktionen verhängt. Medwedtschuk und Kosak gehören der Partei Oppositionsblock für das Leben an, die eine Normalisierung der Beziehungen zu Russland anstrebt. Sie ist die zweitstärkste Fraktion.“

Ich habe oft darüber berichtet, dass Selensky sich komplett außerhalb der Gesetze bewegt, wenn er Sanktionen gegen politische Gegner verhängt. Sanktionen sind in keinem Land der Welt als Instrument der Innenpolitik vorgesehen, auch nicht in den härtesten Diktaturen. Da werden zumindest Anklagen erhoben und dann Schauprozesse veranstaltet.

Aber Selensky hat im Februar angefangen, seine politischen Gegner mit Sanktionen zu bekämpfen, die es im ukrainischen Recht gar nicht gibt, und die er kurzerhand per Dekret verkündet. Die regierungskritischen Fernsehsender wurden genauso per Sanktionen verboten, wie Medwedtschuks Vermögen per Dekret eingefroren wurde, was de facto eine Enteignung darstellt. Er hat nicht einmal mehr ein Bankkonto.

Als es am Donnerstag vor Gericht um die Frage ging, ob Medwedtschuk in Untersuchungshaft kommt oder ob er gegen Kaution auf freiem Fuß bleiben kann, da hat die Staatsanwaltschaft eine Kaution von zehn Millionen Euro gefordert. Medwedtschuk sagte vor Journalisten dazu, dass es egal sei, wie hoch die Kaution wird, er habe ja keine Konten mehr, von denen er die Kaution überweisen könnte.

Da die Staatsanwaltschaft dann aber überhaupt gar keine Beweise vorlegen konnte, hätte der Richter Medwedtschuk in einem Rechtsstaat gehen lassen und den Fall schließen müssen. Aber da wir von der Ukraine reden, hat der Richter gegen Medwedtschuk Hausarrest verhängt, eine Untersuchungshaft vollkommen ohne Beweise der Anklage ist selbst in der Ukraine anscheinend (noch) nicht möglich.

Normalerweise beende ich Artikel wie diesen immer mit dem Satz: „Daran sieht man mal wieder: Spiegel-Leser wissen weniger!

Da der Spiegel seinen Lesern beim Thema Ukraine aber wirklich überhaupt nichts berichtet, was auch nur in die Nähe der Wahrheit kommt, muss es dieses Mal heißen:

Spiegel-Leser wissen leider gar nichts…


Wenn Sie sich für mehr Beispiele für freche Verfälschungen der Wahrheit in den „Qualitätsmedien“ interessieren, sollten Sie Beschreibung meines neuen „Spiegleins“ lesen. Das Buch ist eine Sammlung der dreistesten „Ausrutscher“ der „Qualitätsmedien“ im Jahre 2020 und zeigt in komprimierter Form, wie und mit welchen Mitteln die Medien die Öffentlichkeit in Deutschland beeinflussen wollen. Von „Berichterstattung“ kann man da nur schwer sprechen. Über den Link kommen Sie zur Buchbeschreibung.

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

7 Antworten

  1. Den „DER SPIEGEL“ im Briefkasten ….

    Ich denk, ich kuck nicht richtig. Doch tatsächlich. Adressiert an Gottschlich. Allerdings auf den Vornamen meiner Frau. Nun ist sie ALLES, aber keine die nicht weiß.. was „Sache ist“ .. Als Polin nun auch schon längere Zeit Anti-Spiegel-Leserin.

    In der Küche knalle ich „Das Scheißblatt“ auf den Tisch. Kuck sie an und mache das berühmte Zeigefingerzeichen an den Kopf … mit dem Schulterzucken und bestimmter Mimik begleitet.

    Erstes Wort von mir folgt : Ja sag mal, bist DU … ?

    Ohne Worte steht sie auf, geht raus. ..Zurück kommt sie mit der nun 16-jährigen Gottschlich … Oh, Danke Mama.. nimmt den „Der Spiegel“ und weg ist sie…

    Ich spreche aus, was ich vorher noch mehr in Mimik sagte.. Sag mal, tickst du noch ganz knusper ..Mensch… ?

    Wieder keine Reaktion von ihr… ? ….

    Schleiche mich dann an des Tochter Tür… (klopfe auch brav, nach dem letzten Anschiss.. ) gehe rein in ihr Reich … auf dem Tisch ein Artikel des „Der Spiegel“ und auf dem Bildschirm den ANTI-SPIEGEL …

    Haaa… Klar. Jetzt macht der Thomas Röper die Hausaufgabe … hahahah

    Welche Note sie bekommt…. EGAL..!

    1. Vielleicht dann doch ein kleines :

      Ps: Sie war schon PERSÖNLICH in einem „Bunker“ , sprich Kellerloch einer Schule an der Frontlinie in einem der Volksrepubliken im Donbass. Hat viel-viel Überredungskunst gekostet … doch es hat geklappt.

      Ihre Meinung bildete sich aus den Tatsachen, welche sogar der ANTI-Spiegel gar nicht in der Deutlichkeit darstellen kann …

    2. Ist doch super, wenn Schüler sich kritisch mit Medien auseinandersetzten. Am besten aus verschiedenen Quellen informieren, dann Informationen vergleichen und auf Plausibiliät überprüfen. Die sogenannten Qualitätsmedien haben oftmals eine grottige bzw. gar keine Quellenangaben, während die pösen pösen Alternativmedien ausgezeichnete Quellenarbeit vorweisen können.

  2. Zitat:>>Medwedtschuk ist ein reicher Mann, er ist ein Geschäftsmann und Multimillionär, aber er ist kein Oligarch, dazu ist er dann doch nicht reich genug. Aber der Kampfbegriff „Oligarch“ wird ja bekanntlich gerne in irreführender Weise genutzt, wie ich hier mit interessanten Beispielen aufgezeigt habe. <<

    Meine Frage an Thomas Röper:
    ab welchem Betrag wird man dann zum Oligarchen geschlagen.
    In vorangestelltem Artikel lag die Betonung auf "reich und politischem Einfluss", aber offensichtlich doch auf "mehr reich", wo liegt die Grenze?

    1. Die Essenz ist ja, das sowohl „Philantropen“ als auch „Oligarchen“ gleichermaßen über eine große Menge an Geld und politischem Einfluss verfügen. Sie lösen bloß unterschiedliche Assoziationen beim Leser aus.
      Jedes Wort hat verschiedene Konnotationen und Denotationen. Wenn jemand von einer „Karre“ redet, ist klar, dass es sich um ein schäbiges Auto handelt, ein „Köter“ ist ganz sicher kein liebes Schoßhündchen.
      Gleichermaßen ist Soros laut Spiegel ein „Philantrop“ wohingegen Medwetschuk ein „Oligarch“ ist.

    2. Es geht nicht um die Frage, wie viel Geld einer hat. Es geht um die Frage, ob er mit seinem Geld politischen Einfluss kauft. Ein russischer oder chinesischer Milliardär kann 30 Mrd haben, aber er hat keinen (nennenswerten) politischen Einfluss, weil diese Staaten das nicht zulassen. Er ist also kein Oligarch, sondern ein Milliardär.
      Medwedtschuk hat politischen Einfluss, weil er in einer Partei aktiv ist, nicht wegen seiner Millionen.
      Zum Beispiel Poroschenko hat politischen Einfluss, weil er genug Geld dafür hat und es politisch nutzt, um sich Macht zu sicher und sein Vermögen zu vergrößern. Er hat sich mit seinem Geld seine Partei geschaffen und kauft sich Abgeordnete.
      Das ist der Unterschied.

  3. Moin zusammen. Ich bin regelmäßig in der Ukraine. Beim letzten Besuch konnte ich auf keine RU Seiten zugreifen. Nun sitze ich hier und lese Anti-Spiegel, schon mal ein Fortschrit. Aber alles hat zwei Seiten. Ich denke die Hintergrundregierung hier hat die Überwachung perfektioniert.
    Zum Thema. Poro verdient mit den Abgeordneten auch noch. Jeder Abgeordnete zahlt ein Schwe…geld um an den Topf zu kommen.
    Noch etwas zur Propaganda hier. Nach Maidan war es extrem wie gegen die Moskolini geschimpt wurde. Einige scheinen etwas aufgewacht zu sein. Jedoch aus meiner Sicht nicht durch Information, sondern durch schlechte Erfahrungen.

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