Covid-19

CNN: US-Geheimdienste haben chinesische Datenbanken über den Ursprung von Covid-19 gehackt

CNN berichtet, dass US-Geheimdienste die Datenbanken des chinesischen Labors in Wuhan gehackt und Daten über die dortige Forschung an Coronaviren erbeutet haben. Die Daten sollen Antworten über den Ursprung von Covid-19 geben.

Die Nachricht fand ich mal wieder bei der russischen Nachrichtenagentur TASS, die ihre Quellen wie immer gut verlinkt hat. CNN hat exklusiv unter Berufung auf Geheimdienstquellen berichtet, dass US-Geheimdienste Datenbanken des Labors in Wuhan gehackt und dabei Daten über die dortige Corona-Forschung erbeutet haben. Die Operation war Teil der von US-Präsident Biden im Mai gestellten Aufgabe, den Ursprung der Covid-19-Pandemie innerhalb von 90 Tagen zu klären.

Es ist mehr als merkwürdig, wenn Medien Quellen aus den Geheimdiensten zitieren und die Geheimdienste anschließend nicht nach der undichten Stelle suchen, wie ich hier ausführlich aufgezeigt habe. Was Geheimdienst-Mitarbeitern passiert, die ohne Erlaubnis des Geheimdienstes Informationen an die Presse weitergeben, zeigt das Beispiel von Edward Snowden. Daher dürfte es sich bei dem Exklusivbericht von CNN um eine von der US-Regierung oder den US-Geheimdiensten gewollte Veröffentlichung handeln, die die Öffentlichkeit auf die nun zu erwartenden Ergebnisse der Analyse der chinesischen Daten einschwören soll.

Das Ziel der US-Regierung unter den US-Demokraten ist es offensichtlich, von der Rolle der USA und vor allem der von Dr. Fauci geleiteten Behörde bei der Forschung in Wuhan abzulenken. Schon seit Monaten ist bekannt, dass Dr. Faucis Behörde die Forschung an Fledermaus-Coronaviren in Wuhan finanziert hat, die Details finden Sie hier. Nachdem Fauci nun bei Anhörungen im US-Senat immer mehr unter Druck gerät, ist es für die US-Regierung umso wichtiger, von der eigenen Rolle abzulenken und den Schwarzen Peter China zuzuschieben.

Da ich die Meldung in der russischen TASS gefunden habe, werde ich deren Zusammenfassung übersetzen. Wer das englische Original lesen möchte, findet hier den Artikel von CNN.

Beginn der Übersetzung:

CNN berichtet, dass die USA Daten aus dem Labor in Wuhan erhalten haben. Worum geht es dabei?

Offenbar haben die Experten noch viel zu tun, um das Material zu analysieren

Nach Angaben des Senders ist es den US-Geheimdiensten gelungen, eine genetische Datenbank des Wuhan Institute of Virology (WIV) zu erhalten, die neue Informationen über die Ursprünge des Coronavirus liefern könnte. Hier erfahren Sie das Wichtigste, was über diese Dateien bekannt ist.

Laut CNN, das sich auf mehrere anonyme Quellen beruft, die den Ermittlern nahe stehen, enthält der von den Geheimdiensten erhaltene Katalog „genetische Baupläne“ von Viren, von denen einige Beamte glauben, dass sie die Quelle des COVID-19-Ausbruchs sein könnten.

Die Nachrichtendienste sind seit langem auf der Suche nach Daten über die 22.000 Coronavirus-Proben, die vom WIV untersucht wurden. Wie bereits von verschiedenen Medien berichtet, haben die chinesischen Behörden sie im September 2019 aus dem öffentlichen Bereich entfernt, ebenso wie die Informationen über die ersten Infektionsfälle in Wuhan.

USA haben sich möglicherweise die Cloud gehackt

Es bleibt unklar, wie genau die US-Geheimdienste an diese Informationen gelangt sind. Es ist wahrscheinlich, dass sie sich die Cloud gehackt haben, die für die Arbeit mit den genetischen Daten von Viren verwendet wird.

Die Datenbank wird mit Hilfe eines Supercomputers entschlüsselt

Die Nachrichtendienste werden besondere Rechenleistung einsetzen, um die nötigen Informationen aus dem gewonnenen Datensatz zu extrahieren. Zu diesem Zweck werden spezielle Supercomputer der nationalen Laboratorien des Energieministeriums eingesetzt. Insgesamt 17 staatliche Eliteforschungsinstitute verfügen über solche Maschinen.

Die Behörden werden auch spezielle Experten benötigen

CNN weist darauf hin, dass die Entschlüsselung der Daten die Mitwirkung von hoch qualifiziertem Personal erfordert. Regierungsexperten sind der Aufgabe möglicherweise nicht gewachsen, da es sich um komplexe genetische Sequenzierungsdaten handelt. Um sie zu entziffern, sind auch Kenntnisse des Mandarin-Dialekts erforderlich, da alle Informationen in komplexem wissenschaftlichem Chinesisch verfasst sind.

„Offensichtlich wird es Wissenschaftler mit Sicherheitsfreigabe geben“, zitierte CNN eine mit dem Geheimdienst vertraute Quelle. „Aber sprechen diejenigen, die die Überprüfung bestehen, auch Mandarin? Es ist ein sehr kleiner Pool <…>, was die Aufgabe sofort schwierig macht.“

Die Geheimdienste handeln auf Bidens Anweisung hin

Ende Mai erklärte US-Präsident Joe Biden, er habe die US-Geheimdienste angewiesen, ihre Anstrengungen zur Erforschung der Ursachen der COVID-19-Pandemie zu verdoppeln und ihm innerhalb von 90 Tagen Bericht zu erstatten.

Das Hacken der chinesischen Gendatenbank ist nur ein Teil der Arbeit, die die US-Geheimdienste leisten. Wie genau das Coronavirus vom Tier auf den Menschen übertragen wurde, bleibt für Experten ein großes Rätsel. Das Verständnis des Prozesses könnte eine Antwort auf die Frage geben, was die Pandemie überhaupt ausgelöst hat.

Wissenschaftler haben keine Illusionen

Zwei Wissenschaftler, die sich mit Coronaviren beschäftigen, äußerten sich gegenüber CNN skeptisch über die von den Geheimdiensten erhaltenen Informationen. Ihrer Ansicht nach gibt es in diesen Proben kaum etwas, das die Wissenschaftler nicht kennen.

„Die wertvollsten technischen Daten in diesem Zusammenhang sind genetische Sequenzen, Datenbankeinträge und Informationen über die Herkunft der Proben sowie über den Zeitpunkt und die Umstände ihrer Gewinnung“, sagte eine mit den Ermittlungen vertraute Quelle gegenüber CNN.

Peking hat die Veröffentlichung nicht kommentiert

Die chinesischen Behörden haben noch nicht auf den CNN-Bericht reagiert. Hu Xijin, Chefredakteur der englischsprachigen Ausgabe der einflussreichen chinesischen Zeitung Global Times, schrieb jedoch in seiner Kolumne, der Fernsehsender bereite den Boden für eine „Manipulation der öffentlichen Meinung“.

„Ich vermute, dass die US-Medien in Abstimmung mit den Geheimdiensten den Boden bereiten, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen und in naher Zukunft das so genannte ‚Ende der Ermittlungen‘ im Zusammenhang mit dem Labor in Wuhan zu verkünden“, so Xijin. Seiner Meinung nach ist die Suche des Ursprungs des Virus mit Hilfe von „Hackerangriffen“ eine Beleidigung für die gesamte internationale wissenschaftliche Gemeinschaft.

Ende der Übersetzung

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

14 Antworten

  1. kann sein, kann aber auch nicht sein, sondern eine gezielte Fakemeldung als anti-Chinesische Propaganda im Stil von „ungenannte Informant“, der nun eben zu einem „ungenannter Geheimdienstinformat“ ist.
    Für die antichinesische Medienkampagne mit Abenkung von den Fragen zur eigenen Verantwortung (Fort Derick) natürlich ein ideales und immer wiederhiltes Mittel.

    Allerdingsngibt es in den USA öffentlich zugängliche Quellen, die sehr wohl den begrüdeten Verdacht auf Fort Derick lenken:
    CDC-Direktor sagt, dass einige durch das Coronavirus verursachte Todesfälle posthum entdeckt wurden

    Während der Diskussion im House Oversight Committee über die Reaktion auf das neue Coronavirus sagte der Direktor der US Centers for Disease Control and Prevention, dass einige Todesfälle durch das Coronavirus erst posthum entdeckt wurden.

    Der Abgeordnete Harley Rouda fragte den CDC-Direktor Dr. Robert Redfield, ob es möglich sei, dass einige Grippepatienten fehldiagnostiziert worden seien und tatsächlich das Coronavirus gehabt hätten.

    „Die Standardpraxis ist, dass man zuerst auf Influenza testet, wenn sie also Influenza hätten, wären sie positiv“, sagte Redfield.

    Rouda fragte Redfield daraufhin, ob man auch posthume Tests durchführe.

    Redfield sagte, es gebe „ein Überwachungssystem für Todesfälle durch Lungenentzündung, das die CDC hat; es ist nicht in jeder Stadt, in jedem Staat, in jedem Krankenhaus.“

    Rouda hakte nach und fragte: „Es könnte also sein, dass einige Menschen in den Vereinigten Staaten an einer scheinbaren Grippe sterben, obwohl es in Wirklichkeit das Coronavirus sein könnte?“

    Der Arzt antwortete, dass „einige Fälle in den Vereinigten Staaten heute tatsächlich auf diese Weise diagnostiziert worden sind“.

    https://edition.cnn.com/world/live-news/coronavirus-outbreak-03-11-20-intl-hnk/h_1319f66f92245a2fe4ec63fe91ab66c9
    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

    „Neun Fragen zu COVID-19, die die USA beantworten sollten“ | Von Rainer Rupp
    https://kenfm.de/neun-fragen-zu-covid-19-die-die-usa-beantworten-sollten-von-rainer-rupp/

    https://www.globaltimes.cn/Portals/0/attachment/2021/2021-08-04/8dae6b55-b93e-4ebc-997e-2dea0e636912.jpeg

    1. Nur, wenn es „die Falschen“ tun!
      Also USA, „Five Eyes“ (Spionageverbund der USA, GB, Kanada, Australien und Neuseeland) und im Auftrag der USA handelnde Dienste wie der BND bei der deutschen Inlandsspionage (!!) dürfen alles!

  2. Ich bin gespannt auf die chinesische Reaktion. Der Gegenangriff auf die USA dürfte heftig ausfallen, denn das, was CNN da verbreitet, erinnert an die Maine, den Golf von Tonking, die Brutkästen oder die irakischen Massenvernichtungswaffen.

  3. Hm. Wenn die nur was Verschlüsseltes gekriegt haben, und das jetzt mit Supercomputern entschlüsseln wollen, geht das nur wenn die Chinesen bei der Verschlüsselung grobe Fehler a la Passwörter vom Typ „admin“ verwendet haben. Schon gewöhnliche Open Source Software wie veracrypt und eine ausreichend nichttriviale Passphrase (man merke sich einen Satz und extrahiere daraus die Anfangsbuchstaben aller Silben, mit Groß- und Kleinschreibung und Satzzeichen und vielleicht noch ner Zahl drin) ist sicher vor jedem Supercomputer.

    1. Leider nicht (ganz): Angesichts der größten Konzentration von Mathematikern, Informatikern und Kryptographen weltweit in der NSA – mehr als bei Microsoft, Google u.ä. – kann man davon ausgehen (und einige IT-Experten tun das m.W. auch), dass die NSA der allgemeinen IT-Entwicklung 5-10 Jahre voraus ist. Hinzu kommt eben, dass auch ihre „Numbercruncher“-Hardware speziell für das Knacken von Verschlüsselungen so ziemlich die beste sein dürfte. Man sollte sie jedenfalls nicht unterschätzen. Allerdings ist das Vorgehen hier, wie Thomas richtig bemerkte, wieder einmal viel zu durchsichtig, als dass man es ernst hätte nehmen können.

      1. Die besten Leute entwarfen auch die Algorithmen und diese sind im Crypto-Bereich offen.
        Gute Anwendung von Verschlüsselung ist per Brute Force sicher nicht brechbar. Geeifnete Schlüssellängen sind das A und O – dann kommen wir sehr schnell in Bereiche, da hast Du eher im Monat 8 Mal 6 richtige im Lotto. Es wächst halt der Exponent mit der Schlüssellänge.

        Ich habe dieses „die können Crypto nach Belieben brechen“ schon immer für US-typische „Dicke Hose“ gehalten. Gar nix können die. Brute Force (das natürlich mit Power) und Social Engineering bzw. Implementierungsfehler ausnutzen. Das triviale Zeug.

  4. Wenn es tatsächlich um Daten geht, die zeitweilig online und dann „verschwunden“ waren, so sind diese längst wieder „aufgetaucht“: sie waren auch nie wirklich weg, sondern verschoben (wohl in einen Bereich für „weniger aktuelle“ Daten). Außerdem: Da sie monatelang online verfügbar waren, konnte jeder Interessierte sich eine Kopie herunterladen, die mit ziemlicher Sicherheit auch nicht verschlüsselt war, weil das den Wissenschaftler-Kollegen in anderen virologischen Instituten ja auch nichts genutzt hätte. Bei Corona war und ist man aber auf Kooperation angewiesen.
    Ich denke, die USA wollen von der gemeinsamen Gain-of-Function-Forschung in Wuhan ablenken und den Ausbruch nur den Chinesen in die Schuhe schieben. Klar, vermutlich wären die für die mangelnden Sicherheit verantwortlich – aber ohne Faucis = US-Unterstützung hätte es diese Forschung gar nicht erst gegeben. Allerdings habe ich Zweifel, dass der Ausbruch unabsichtlich erfolgte, denn wenn ich mich recht entsinne, gab es gerade unter den US-„Athleten“, die zur „Militär-Olympiade“ im November 2019 in Wuhan waren, sehr viele – wenn nicht sogar die erste Corona-Erkrankungen.
    Nach dem, was man über Experimente der USA an eigenen und fremden Zivilbevölkerungen mit Krankheitserregern, Drogen/Chemikalien und sogar Atombomben weiß – und über die Ziele, eine „genetisch“ auf bestimmte Menschen-„Rassen“ programmierbare biologische Waffe zu entwickeln, halte ich es durchaus für möglich, dass die Amis genau das in Wuhan versucht (und ihre chinesischen Kollegen über die wahren Ziele der gemeinsamen Forschung getäuscht haben), und dann ist die Sache „aus dem Ruder gelaufen“, weil das Virus eben doch nicht nur Chinesen infiziert hat, nachdem es von den „Versuchskaninchen“ bei der „Olympiade“ freigesetzt wurde.

    1. Es gab da im Herbst 2019 auch diese Veranstaltung in New York, über die der Journalist Paul Schreyer detailliert berichtete. Dort wurde das Szenario einer weltweiten „Pandemie“ durchgespielt und auch die Chinesen waren mit von der Partie. Auch das wirft wieder andere Fragen auf, nämlich die, was die Chinesen denn bei der ganzen Aktion für eine Rolle spielen. Die jetzige Aktion der USA ist natürlich wieder nur eine Lachnummer, um von der eigenen Rolle abzulenken. Das ist offenkundig.

      1. Das ist doch ganz einfach zu verstehen: Das von den USA finanzierte Virus brach in Wuhan schon vor der Pandemie-Übung in New York im Herbst 2019 aus, und da man damit schon wusste, dass es weltweit gefährlich werden könnte, wurde die gesamte Politik mit erpresserischen Mitteln (WHO, IWF usw.) darauf eingeschworen, über eine Legende „Schadensbegrenzung“ zu betreiben. Zugleich traten die altbekannten Trittbrettfahrer auf die Tagesordnung, wie die Pharma, staatliche Überwachungssysteme, Bill Gates & Co.. Aber immer noch rauchen die Colt’s derart, dass sich auch schnell Schmauchspuren auf den Händen Derer finden lassen, die die Colt’s mal abgeschossen haben. Und gerade einem „sleeping Joe“ sollte man derart viel Vertrauen schenken, dass in 90 Tagen die ganze Scheiße ernsthaft aufgedeckt werden würde ? Der Biden-Clan ist für seine Betrügereien und Verbrechen weltweit bekannt – also … ???

  5. Da hat die NSA, nun 18 Monate benötigt, um was einigermaßen Vorzeigbares zu basteln. Was nicht gleich von jedem Computer Fachmann, als Fake entlarvt werden kann. Aber auch das wird auffliegen, denn Datenverabeitung ohne Fehler gibt es nicht.

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