Milliardengeschenke

Corona war gestern: Bill Gates steigt in den Klimaschutz ein

Der Spiegel und andere Medien melden begeistert, dass Bill Gates angekündigt hat, 1,5 Milliarden Dollar für den Kampf für gegen den Klimawandel zu "spenden." Was steckt dahinter?

Bill Gates ist kein „Philanthrop“ oder Weltenretter, er ist ein knallharter Geschäftsmann. Das ist aus seinen Zeiten als Microsoft-Chef hinlänglich bekannt. Für Bill Gates gilt, wenn es um Macht und Geld geht, das Motto „höher, schneller, weiter“ und dass die Medien ihn heute zum Heiligen stilisieren liegt vor allem daran, dass er die wichtigsten Medien des Westens mit Millionen Dollar beschenkt. Er kauft sich die positive Berichterstattung. Dafür hat die Bill and Melinda Gates Foundation über die Jahre bereits 250 Millionen Dollar ausgegeben.

Mit diesem Geld werden die wichtigsten westlichen Medien beschenkt, damit sie positiv über Gates und seine Projekte berichten. Hier ist eine Auswahl der Medien, die Millionen von Bill Gates angenommen haben: BBC, NBC, Al Jazeera, The Guardian, Financial Times, The Atlantic, Der Spiegel, El Pais.

Mal „spendet“ Bill Gates den Medien das Geld, mal bezahlt er ihnen sogenannte Faktencheckerprogramme und mal kauft er sich damit – wie beim Spiegel – gleich eine eigene Rubrik, wie Sie hier nachlesen können. Bill Gates ist bei der Bestechung von Medien ausgesprochen kreativ.

Ich sage bewusst „Bestechung“, denn wie können Journalisten kritisch und objektiv berichten, wenn sie von denen, über die sie kritisch berichten sollen, Geld annehmen? Man merkt das an der Berichterstattung der betroffenen Medien, wie ich anhand des Spiegel, der zuletzt 2,3 Millionen von Gates bekommen hat, immer wieder aufgezeigt habe. Mehr Details darüber, wie das genau funktioniert, finden Sie hier.

Will Bill Gates das Klima retten?

Am Freitag hat der Spiegel unter der Überschrift „Infrastrukturpläne – Bill Gates will Milliardenbetrag für Kampf gegen den Klimawandel spenden“ berichtet, dass Bill Gates 1,5 Milliarden „spenden“ will, wenn das große Infrastrukturpaket von US-Präsident Biden tatsächlich beschlossen wird:

„Microsoft-Gründer Bill Gates wirbt für das geplante Infrastrukturprogramm von US-Präsident Joe Biden. Für den Fall, dass es verabschiedet wird, verspricht er zusätzlich einen Milliardenbetrag für Klimaschutzpakete.“

Das klingt nett von Bill Gates und der Spiegel freut sich in seinem Artikel entsprechend. Dabei stellt sich dem kritischen Leser zumindest eine Frage sofort: Wenn Bill Gates das weltweite Kima retten will, warum macht er seine „Spende“ dann von der Annahme eines Infrastrukturpaketes in den USA abhängig?

Um das zu verstehen, müssen wir mal wieder ein wenig ausholen.

Breakthrough Energy

Bill Gates hat 2015 einen ganzen Strauß an Organisationen gegründet, die sich dem „Kampf gegen den Klimawandel“ verschrieben haben. Das geschah im Rahmen der UNO-Klimakonferenz 2015, auf der Bill Gates unter anderem auch die „Mission Innovation“ ausgerufen hat, an der sich viele Staaten beteiligt haben. Bei der Gelegenheit hat Gates auch den Fond Breakthrough Energy gegründet, in den diverse Milliardäre eingestiegen sind. Wikipedia listet unter Angabe diverser Quellen unter anderem folgende Mitglieder von Breakthrough Energy auf: Jeff Bezos, Mike Bloomberg, Richard Branson, George Soros und Mark Zuckerberg.

Breakthrough Energy ist ein Fond, der Firmen aus dem Bereich alternative Energien Risikokapital zur Verfügung stellt. Es geht also nicht um Spenden oder die Unterstützung des Kampfes gegen den Klimawandel, es geht um Geld. Man investiert in vielversprechende Ansätze und wenn die sich als erfolgreich herausstellen, kann man sein Investment schnell verhundertfachen, wenn ein Start-Up an die Börse geht. Was als „Kampf gegen den Klimawandel“ verkauft wird, ist nichts anderes als ein Geschäftsmodell, denn aufgrund des medialen Hypes um das Thema Klima ist ein schnell wachsender Milliarden-Markt entstanden und Bill Gates und seine Mitinvestoren haben sich die besten Startplätze gesichert.

Wenn man bedenkt, dass allein die EU im Rahmen des von Ursula von der Leyen verkündeten Green Deal eine Billion Euro in den Kampf gegen den Klimawandel stecken will, wird deutlich, über welche Summen wir reden.

Das Infrastrukturpaket von Joe Biden

Bill Gates hat seine Bereitschaft, 1,5 Milliarden zu investieren, an die Annahme des Infrastrukturpaketes von US-Präsident Biden geknüpft. Die Frage, warum das so ist, wird verständlich, wenn man sich das Infrastrukturpaket anschaut.

Das Wall Street Journal hat das Interview mit Bill Gates geführt, in dem er seine Ankündigung gemacht hat. In dem zugehörigen Artikel ist das Wall Street Journal wesentlich informativer als beispielsweise der Spiegel, denn der Leser des Wall Street Journals erfährt:

„Ein in dieser Woche vom Senat verabschiedetes Infrastrukturgesetz im Umfang von etwa 1 Billion Dollar sieht vor, dass das Energieministerium 25 Milliarden Dollar für Demonstrationsprojekte erhält, die durch öffentlich-private Partnerschaften finanziert werden; dies ist Teil der mehr als 100 Milliarden Dollar, die zur Bekämpfung des Klimawandels bereitgestellt werden.“

Es geht um insgesamt 100 Milliarden Dollar Förderungen, die zu verteilen sind, wovon 25 Milliarden an Demonstrationsprojekte gehen. Das bedeutet, dass Firmen unter anderem die Forschung finanziert wird.

Eine Lizenz zu Gelddrucken

Das Spiel funktioniert wie folgt: Bill Gates beteiligt sich über Breakthrough Energy an einem vielversprechenden Start-Up. Aus dem Infrastrukturpaket der US-Regierung bekommt das Start-Up dann Fördergelder und wenn es ein marktreifes Produkt entwickelt hat, dann wird dessen Markteinführung mit den 100 Milliarden der US-Regierung gefördert, die zur „Bekämpfung des Klimawandels“ bereit stehen. Diese Gelder stehen – wie auch beim Green Deal der EU – zum Beispiel als Subventionen zur Verfügung, von denen letztlich Konzerne oder Investoren wie Bill Gates profitieren.

Damit wissen wir, warum Bill Gates seine 1,5 Milliarden davon abhängig macht, dass das Infrastrukturpaket angenommen wird: Es winken Milliarden und Gates ist gerne bereit, weitere 1,5 Milliarden in Firmen zu investieren, die am Klimaschutz Geld verdienen. Die US-Regierung will 100 Milliarden vergeben, von denen die von Gates gehaltenen Firmen einen möglichst großen Anteil bekommen sollen und über die damit garantierten Gewinne und steigenden Aktienkurse wird Bill Gates die eingesetzten 1,5 Milliarden in kurzer Zeit vervielfachen.

Aber der Spiegel schreibt, Gates sei bereit, Geld zu spenden, dabei ist von „spenden“ in der Originalmeldung des Wall Street Journal gar nicht die Rede. Dort heißt es:

„Der Mitbegründer der Microsoft Corp., Bill Gates, sagte, dass sein Klimainvestitionsfonds 1,5 Milliarden Dollar für gemeinsame Projekte mit der US-Regierung bereitstellen wird, wenn der Kongress ein Programm zur Entwicklung von Technologien zur Senkung der Kohlenstoffemissionen verabschiedet.“

Für Bill Gates ist das eine Lizenz zum Gelddrucken und natürlich investiert Gates gerne 1,5 Milliarden, denn er weiß, dass es sich das Investment lohnt, sobald das Infrastrukturprogramm von Joe Biden verabschiedet ist. Dann warten die Milliarden nur darauf, eingesammelt zu werden. Das nennt man im besten Fall ein Investment.

Aber ein Investment ist nun einmal keine Spende.

Der „Kampf gegen den Klimawandel“ als Geschäftsmodell

Was uns als „Kampf gegen den Klimawandel“ verkauft wird, ist in Wahrheit eine Lizenz zum Gelddrucken, wobei die Staaten des Westens den Großkonzernen und Großinvestoren über staatliche Förderprogramme und Subventionen Milliarden zuschieben. Dass das so ist, konnte man erst kürzlich erleben, als die EU-Kommission im Rahmen des Green Deals neue Richtlinien für die Finanzwirtschaft ausarbeiten ließ. Diese Richtlinien durfte Blackrock schreiben, der größte Investmentfond der Welt. Der wird sehr genau darauf geachtet haben, dass die neuen Richtlinien (immerhin geht es um eine Billion Euro) ihm Vorteile bringen. Das wäre so, als wenn man die Verursacher des Gammelfleischskandals die neuen Hygienerichtlinien für die Fleischproduktion schreiben ließe.

Und so macht es auch Bill Gates in den USA. Er wird über seine Lobbyisten darauf achten, dass die Gelder aus dem Infrastrukturprogramm so verteilt werden, dass die Firmen, an denen er beteiligt ist, davon profitieren.

Die Unterstützer der Demokraten

Eine weitere interessante Auffälligkeit ist, dass es ausgerechnet die Leute, die Joe Biden im US-Wahlkampf am tragkräftigsten unterstützt haben, sich bei Breakthrough Energy zusammengefunden haben. Jeff Bezos war ein klarer Unterstützer der US-Demokraten, Mike Bloomberg war sogar kurzzeitig Kandidat im Vorwahlkampf, als es so aussah, als könnten die Demokraten nicht Biden, sondern Bernie Sanders als Kandidaten nominieren. Erst als Biden als Kandidat feststand, ist Bloomberg aus dem Vorwahlkampf wieder ausgestiegen.

George Soros muss man in diesem Zusammenhang nicht kommentieren, er hat Biden hinter den Kulissen mit seiner Finanzierung der BLM-Bewegung entscheidend unterstützt. Und Mark Zuckerberg war für die Demokraten ebenfalls von entscheidender Bedeutung, denn er hat bei Facebook konsequent alles löschen lassen, was über Biden und seine Korruption bekannt geworden ist.

Auch die restlichen an Breakthrough beteiligten Milliardäre und Organisationen stehen den Demokraten nahe und wenn man bedenkt, dass Bill Gates seine Klima-Initiative bei der UNO-Klimakonferenz auf einer Podiumsdiskussion verkündet hat, bei der er neben Obama gesessen hat, dann wird klar, wie eng die Verbindungen von Breakthrough zu den US-Demokraten sind. Das sieht man auch an den restlichen bei Breakthrough als Investoren genannten Personen und Organisationen.

Ganz wie bei Corona

Das Geschäftsmodell von Bill Gates ist gut erprobt. Er hat es auch schon bei Corona angewendet. Nachdem die von Bill Gates maßgeblich finanzierte WHO die Pandemie ausgerufen hat, haben die Medien (denen Gates insgesamt 250 Millionen bezahlt hat) zuerst das Corona-Narrativ verbreitet und dann Massenimpfungen als einzigen Ausweg angepriesen. Als es endlich Impfstoffe gab, haben die Medien schnell den BionTech/Pfizer-Impfstoff als einzig guten Impfstoff angepriesen. Die Konkurrenz von AstraZeneca, Johnson&Johnson oder Modern kommt kaum in den Medien vor oder wird von denen schlecht gemacht.

Und wie es der Zufall will, ist Bill Gates sowohl bei BionTech als auch bei Pfizer Großaktionär und er verdient bei jeder BionTech/Pfizer-Impfung mit. Überhaupt verdient Bill Gates an der Pandemie blendend, wie die Liste der Investments der Bill und Melinda Gates Foundation zeigt. Bill Gates verdient nicht nur an den Impfungen mit BionTech/Pfizer, er verdient auch an den Corona-Schnelltests oder an Firmen, die Technologien zur beschleunigten Produktion von Impfstoffen anbieten. Ich habe mir nicht alle Investments angeschaut, aber mich würde es nicht wundern, wenn Gates sogar an der Produktion von Schutzmasken verdient.

Die EU bestellt inzwischen ausschließlich den Impfstoff von BionTech/Pfizer, allein an den Bestellungen der EU spülen den Firmen etwa 40 Milliarden Dollar in die Kasse. Und Bill Gates wird als Aktionär einen beträchtlichen Anteil erhalten. Von den Gewinnen, die Bill Gates durch die explodierenden Aktienkurse der beiden und all der anderen, von der Pandemie profitierenden Firmen gemacht hat, an denen er beteiligt ist, gar nicht zu reden.

Aber die Medien (sagte ich schon, dass Gates den wichtigsten Medien Millionen bezahlt?) erzählen uns die Geschichte von Bill Gates, der ganz selbstlos als Philanthrop die Welt retten will.

NGOs lenken den Westen

Das hat System im Westen. NGOs (also Stiftungen) formen die öffentliche Meinung und die NGOs werden von Oligarchen wie Gates, Zuckerberg, Soros und so weiter finanziert. So können sie die Medien dazu bringen, ein Thema zu hypen und die Öffentlichkeit fordert die Politik angeblich zum Handeln auf. Dann sind die Politiker so freundlich und handeln, was in der Praxis bedeutet, dass sie Förder- und Subventionsprogramme auflegen, von denen merkwürdigerweise wieder genau die Leute profitieren, die das Thema über ihre NGOs in die Welt gesetzt haben. Wie praktisch diese Stiftungen aus der Sicht von Gates & Co. sind, können Sie hier nachlesen.

Das Thema habe ich in meinem Buch „Abhängig beschäftigt“ detailliert behandelt und an vielen Beispielen aufgezeigt, wie das funktioniert.

Und dass es nun mit dem Klimawandel und den Milliardenprogrammen der EU und der US-Regierung wieder das gleiche Spiel ist, war zu erwarten, denn bei CNN wusste man schon im April, welches Thema nach Corona die Schlagzeilen beherrschen würde: Der Klimawandel. Das hat ein leitender CNN-Mitarbeiter vor versteckter Kamera ausgeplaudert und heute – wenige Monate später – sehen wir, wie der Klimawandel als Thema in den von Gates finanzierten Medien an Fahrt aufnimmt.

Aber wahrscheinlich sind all das nur Zufälle. Wer ruhig schlafen möchte, sollte den Spiegel lesen und weiterhin glauben, Bill Gates wäre ein selbstloser Philanthrop, der nur am Wohle der Menschheit interessiert ist. Dass er – während er all sein Geld zum Wohle der Menschheit „spendet“ – immer reicher und mächtiger wird, ist sicher auch nur ein Zufall.

Alles andere wäre eine Verschwörungstheorie.

Hier geht es zu meinem Buch „Abhängig beschäftigt“

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

22 Antworten

  1. Wenn wir davon ausgehen, dass Corona aus Versehen in Umlauf kam und Gates und seine Freunde die Situation einfach nur schlau ausgenutzt haben, dann frage ich mich, wie viel vom Menschengemachten Klimawandel eigentlich übrig bleibt wenn man genauer hinsieht.
    Die meisten Leser des Anti-Spiegel werden vermutlich den menschengemachten Klimawandel ablehnen, aber ich frage mich, ob nicht all die Menschen, die durch Corona aus der „Normalität“ gerissen wurde nund noch an die Klimageschichte glauben, nun nicht auch zu zweifeln anfangen werden, denn die Muster sind so bestechend ähnlich

    1. Man trenne erst mal in:

      Corona-Klima- und und und… so gesehen am o1.August 2020 in Berlin..mit mehr als einer Million Menschen auf der Straße.

      Aus den „Mehr als eine Million“ sind mittlerweile viel MEHR geworden. Es braucht nur noch des Anlasses, und Berlin ist Paris…

  2. Au au… als „oller Soldat“; der einiges /so 60 %/ zur aktiven Zeit an strategischem Denken auch (militärisch) umsetzen konnte, beginne ich so ein bisschen, mir um das Seelenheil des Autors Gedanken zu machen. Hier insbesondere seine Gabe, sich tiefgründig ins strategische Denken eines Feindes hineinzudenken mit dem Wissen, dass mit den „Waffen“ die man besitzt ( in dem Fall die Tastatur) sehr (ich will nicht sagen NICHTS) ausrichten kann…

    Das muss man auch „aushalten“ können….

    1. Sehr geehrter Herr Gottschlich,
      ich schätze Ihre Beiträge hier beim „anti-spiegel“ sehr, aber bitte betreiben Sie keine „Wehrkraftzersetzung“!
      Klar ist es ein Kampf David gegen Goliath und die meisten Menschen lassen sich in der Tat leicht vom Mainstream manipulieren, teils aus
      Bequemlichkeit (es ist halt viel angenehmer nach der Arbeit Fussball oder Krimi oder Quiz-Show zu gucken und sich berieseln zu lassen von der Zerstreuungs-Gülle der Pilawas, Kerners und Bommes etc. als sich im Internet über politische Zusammenhänge und Hintergründe zu in-formieren), teils aber auch, weil sie vor Arbeit und Kinderbetreuung und Familiekümmern und anderen echten Pflichten gar nicht mehr die Zeit haben, sich intensiv zu politischen Fragen kundig zu machen). Diesen
      Menschen kann man keinen Vorwurf machen, wenn sie es gerade mal schaffen die Tagesschau zu gucken und zu mehr reicht es einfach nicht.
      Die Konsequenz ist, dass sie so die idealen Opfer für Gates & Co sind.

      Trotzdem: es gibt den anti-spiegel, es gibt RT, Nouviso, die Achse des Guten, einige andere Blogger, Daniele Ganser, Monika Donner usw. Das würde ich auch schon eine Schwarmbildung auf NOCH niedrigem quantitativem Niveau nennen, durchaus ausbaufähig, aber immerhin.

      Die Frage ist: wie kann man es weiterentwickeln? Da komme ich ideen-
      mäßig auch an meine Grenzen. Ich kann nur ’n paar Stichworte nennen:

      – Kann man sich auf grundlegende gemeinsame Ziele einigen?
      – Könnte es wohlhabene Leute geben, die diese Ziele mit größeren
      Geldbeträgen unterstützen, z.B. Gelder für eine Stiftung geben?
      – Könnte es internationale Partner geben (z.B. in Ungarn, in Russland,
      in der Schweiz, in USA)?
      – Ist die Gründung einer NGO ein sinnvolles Zwischenziel?
      – Ist die Gründung einer politischen Partei mittelfristig erstrebens-
      wert oder gar notwendig?
      – Sind messenger-Dienste im Internet (wie z.B. telegram) sinnvolle
      Hilfsmittel, um eine Bewegung rasch aber doch auch organisch
      wachsen zu lassen?

      Ja, Fragen über Fragen! Aber aufgeben is‘ nich‘! Es kann doch nicht auf Dauer so weitergehen, dass diese Scheiss-NATO, geführt vom US-Im-
      perium, laufend für Ärger sorgt: Unterdrückung, ungerechter Handel, militärische Rüstung bis zum Erbrechen, Farb-Revolutionen mit Regimechanges, Krieg, Flucht und Tod. Die Taliban in Afghanistan zeigen denen zur Zeit wo der Barthel den Most holt. Mit Gewehren, Mörsern und Raketen gegen Hightech-Waffen wie Tarnkappen-Bomber, Aufklärungs- und Waffendrohnen usw. Verstehen Sie mich nicht falsch: ich will hier nicht intoleranten islamistischen Terroristen das Wort reden. Aber mit langem Atem und unglaublicher Selbsthärte haben die so lange gewartet, bis die USA das Interesse verloren haben und ihre Priori-täten anders setzten.

  3. Mit etwas Glück kriegen wir dieses Jahr auch noch die Alien-Landung untergejubelt. Freue mich schon drauf, wenn wir beim Einkaufen demnächst bunte Aluhüte mit lustigen Antennen tragen müssen.

  4. Mir ist es egal was andere verdienen, zehn oder hundert Franken oder eine Million pro Stunde. Das manche reich sind und Geschäfte machen wollen ist ok und selbstverständlich. Letztlich braucht es Geld um coole Produkte zu entwickeln. Und wir als Konsumenten profitieren davon. Was mir gegen den Strich geht ist, dass es eine Sucht ist. Dass diese Leute ihr verdientes Geld immer und immer wieder gewinnbringend investieren müssen. In Immobilen zum Beispiel. Auch Deutschland hat reiche Investoren und auf der anderen Seite je länger Menschen die Vollzeit arbeiten aber den frech steigenden Mietzinse für Wohnungen nicht zahlen können. Oder das Flüchtlingsproblem, bei dem Zaster und Wissen das manche haben wäre es ein Klacks bessere Arbeitsbedingungen anderswo zu schaffen. Gates zB. in Mexico. Für mich ist das krank.

    1. 8 Leute haben soviel wie 3.5 Milliarden. Und da sind noch nicht mal die Geldsack- Dynastien drin.

      Produktivität in den letzten 100 Jahren um mind Faktor 32 gestiegen, wegen der Technologie. Aber arbeiten wir 2 Std in der Woche statt 40? Oder fährt jeder Porsche?

      Monopole überall, bestenfalls Oligopole. Ich kann hier nur genau einen Kabelanbieter kriegen statt 50 (mittelgrosse Stadt in Hessen).

      Mir kann keiner mehr die ‚Marktwirtschaft‘ verkaufen. Das issn Märchen für die Dummen.

      1. @DiddelDu Harald Lesch beschriebt ein Kabel von der Börse London zur Börse New York das neu verlegt wurde. Die Kosteten 300 Millionen $. Dieses ist 6 Milli-Sekunden schneller als das «alte». Wenn wir einmal mit den Augen zwinkern sind 300 Milli-Sekunden vergangen. Wegen 6 Milli-Sekunden wurde das Kabel verlegt. Und das rentierte, schon nach kurzer Zeit waren die Unkosten amortisiert. Verrückt so was. Heute helfen Hochleistungs-Computer den Reichen noch reicher zu werden. Das ist wie eine Plastikplane wo sich die Wassertropfen sammeln und bald zum Zentrum fliessen. Und je mehr Wasser (im obigen Sinne Geld) sich dort ansammelt, umso steiler wird die Wandung der Plane, und beschleunigt diesen Vorgang weiter. In diesem Prozess sind wir. Das bedingungslose Grundeinkommen würde dem entgegenwirken. Oder auch das wirkliche Wissen von Karma und Wiedergeburt.

  5. Mit Corona und dem Klima, führen die Herrscher Dynastien, einen Zangen Angriff, auf uns Menschen aus. Aus dem wir uns nicht mehr befreien können. So wie bei einer Zwickmühle, beim Mühle Spiel. Versuchen wir Corona auszuweichen, stoßen wir auf Klima und umgekehrt.

    1. @F.K. Ich habe Mühe beim Gejammer um Corona wie bei der Klimaerwärmung. Gegen die Ursachen von Corona, am aus Geldsucht gemachten weltweiten Tierleid ändern wir nichts. In Europa gingen ein paar Nerz Pelzfarmen zu ok, aber das ist bei weitem nicht genug. Nach Corona kommen die Antibiotikaresistenzen. Auch von dieser Gefahr wissen wir alle und lassen es geschehen. Und von der Klimaerwärmung wissen wir seit über 30 Jahren. Bis heute wird der globale Handel ausgebaut. Für Maschinenteile die anderswo nicht gebaut werden können ist das gut, logischerweise auch für Öl und Gas und gegebenenfalls sehr begrenzt für Grundnahrungsmittel. Für viele andere Produkte ist es völliger Blödsinn sie immerzu um den halben Erdball (!) zu karren. Mit mehr Vernunft hätten wir nicht weniger Lebensgefühl. Mit anständiger Qualität Anstelle dem herstellen für die Müllhalde auch nicht. Wir bauen weltweit Seehäfen aus für immer grössere Schiffe mit grösserem Tiefgang. Flughäfen werden aus und neu gebaut und noch mehr Autobahnen, Tunnels und Brücken. Beim Klima würde schon die Frage genügen; haben die nächsten Generationen genauso wie wir, alle Taschen voller Geld (!) um die ganze Infrastruktur unterhalten zu können. Und brauchen und wollen sie diese überhaupt? Wenn der Klimawandel wahr ist, müssen sie den globalen Handel zwangsläufig massiv zurückfahren. Und bestimmt gibt es noch andere Werte als (scheissbillig) konsumieren über alles. Bei Corona; warum sollte es uns Menschen gut gehen, wenn wir mit den Tieren so umgehen? Dazu zB. das Doku «Leder für Deutschland», vom Import aus der Leder und Pelzindustrie aus Asien oder was geschieht in Deutschen Schlachthöfen? Wenn Politiker und Leute wie Bill Gates die Sache in die Hand nehmen, dann doch nur weil die Menschen alles ihnen überlassen. Nur das tun was diese beschliessen. Wie wir oben lesen können sind die meisten Anti Spiegel Leser der Meinung, dass es den vom Menschen gemachten Klimawandel nicht gibt. All diese haben in den letzten 20 Jahren wahrscheinlich nicht viel getan. Beim Klima geht es vor allem auch um Nichtigkeiten wie zB. das Treppenhauslicht einschalten oder eben nicht. Multipliziert mit einer Million Häusern kommt einiges zusammen. Genau um das multiplizieren geht es. 30 mal am Tag wird für 2 Minuten in 5 Stockwerke a`40 Watt das Treppenhauslicht eingeschalten. Aber das ist nur ein Beispiel, genauso bei der Waschmaschine 30, 40 oder 60°C, usw. Alles was wir tun wird multipliziert sich mit 1000, 100’000, einer Million oder 7 Milliarden Menschen. Woher kommen die Früchte, wie werden sie angebaut? Nicht nur ums Autofahren oder fliegen, sondern um Nichtigkeiten geht es genauso. Der grosse Survival Spezialist und Kämpfer gegen FGM sagte einmal; keiner ist zu gering die Welt zu verändern. Was wohl heissen soll, ein jeder von uns ist ein König ein Präsident dieser Welt. Daran sollten wir denken (und nicht an Herrscher Dynastien).

      1. Ich würde fast alles unterschreiben, was du gesagt hast. Nur hat jeder einzelne Punkt gar nichts mit dem angeblichen menschengemachten Klimawandel zu tun. Die meisten deiner Punkte betreffen den Umwelt- und den Tierschutz.
        Das Problem ist eben, dass diese einstmals grüne Bewegung von den NWO- Brüdern gekapert wurde. Daraus haben diese Leute eine völlig idiotische CO2-Klimawandeltheorie gemodelt und stecken jetzt alles darein, was mit Umweltschutz zu tun hat. Aber der Sinn ist nicht, all die Punkte zu verbessern, die du angesprochen hast.

        Der Sinn ist, dich an Verzicht für ein größeres Ziel zu gewöhnen. Und an die Kontrollmechanismen, die damit einhergehen. Es geht *nur* darum, uns Menschen zu beliebig kontrollierbarem Wirtschaftsgut zu machen. Und der Klimaquatsch ist das Propaganda- Vehikel dafür.

        Den Brüdern ist die Umwelt doch völlig egal. Und die Menschen ebenso. Die wollen herrschen und soviel wie möglich aus uns Mulis herauspressen.

        Wenn Du dir nur mal ein paar Stunden lang die CO2- Theorie genauer anguckst, kannst Du das schon widerlegen. Da gibt es einfache ‚Showstopper‘- Fakten. Mach dich schlau über Photosynthese und danach erzähl mir nochmal, dass CO2 schlecht ist.

        Wichtiger Fakt: C3- Pflanzen (fast alles, was alle Viecher incl uns essen, alle Bäume, 98%? aller Pflanzen) brauchen doppelt soviel CO2 wie wir es momentan haben, um optimal zu wachsen.
        Warum ist das so? Sieht doch sehr danach aus, dass wir mal viel mehr CO2 hatten als heute. Und das die Grundlage aller Nahrung, also die Pflanzen, lieber doppelt soviel von dem Zeug hätten wie jetzt verfügbar. Allein das ist für mich schon ein Showstopper für die Theorie und wer CO2 reduzieren will, macht die Welt kaputt und repariert sie nicht.

        1. DiddelDu Das sehe ich anderes;

          Die Weltgemeinschaft verbraucht 90 Millionen Fass Erdöl, bald sind es 100 Millionen Fass a` 159 Liter. Pro Tag! Dazu kommen 9 Milliarden m³ Erdgas und etwa 17 Millionen Tonnen Kohle. Alles pro Tag. Das packen wir zum natürlichen CO2 drauf. Auch das verfeuern von Holz und Hausmüll usw.

          CO2 ist ein Gas das – wie der Küchenschwamm Wasser – Wärme einfängt und speichert. Sonnenlicht trifft auf die Erde und strahlt als Infrarotstrahlung Teilweise zurück ins Universum. CO2 ist absolut notwendig! Es sind die ungeheuren Mengen dieser Moleküle die wir durch das verfeuern in die Atmosphäre geben.

          Das Klima ist nicht statisch, wir pendeln ständig im Gleichgewicht zwischen einer unbewohnbaren Eiswüste und einer unbewohnbaren subtropischen Landschaft mit einem bis 25m höheren Meeresspiegel. In der globalen Durschnitts- Temperatur macht das nur 4°C Unterschied aus. Aus diesem Gleichgewicht (die Mitte währe 2°C) verschieben wir uns inzwischen um ca. 0,8°C. Satelliten können heute sehr feine Messungen machen.

          Die Erdatmosphäre hat bezogen auf einen Tischglobus die Dicke einer Lackschicht. Sehr dünn, wenige tausend Meter nur. Diese haben wir schon mal verändert, mit FCKW das früher als Treibmittel in Spraydosen und Kühlung Verwendung fand. Der Mensch ist also sehr wohl in der Lage die Zusammensetzung der Atmosphäre, dieses feine Zusammenspiel zu verändern. Natürlich hat das Klima auch etwas mit Umweltschutz generell zu tun. Nach meiner Wahrnehmung wird das aber nicht vermengt.

          Die Klimaziele? Nach WWF steht die Schweiz im internationalen Vergleich auf Platz 12. Das wäre anders wenn auch die Emissionen aus dem Import miteinbezogen würden. Neben CO2 fällt auch reichlich Sondermüll im Exportland an. China hat 70-80% der Energie aus Kohlekraftwerken. Im Gegenzug hat zB. Frankreich 70 AKWs. Radioaktive Endlager sind Müllkippen für künftige Generationen. Man kann sagen; wer frei ist vor Sünde der werfe den ersten Stein. China hat 14 AKW in Betrieb und 25 in Bau. Der CO2-Ausstoß wird also zurückgehen. Und der in der CO2 Berechnung nicht enthaltene Atommüll zunehmen. Das nur nebenbei.

          Ich bin vom Menschengemachten Klimawandel überzeugt. Nicht aber wie die Politik diesem begegnen will.
          Meine Forderung; viel weniger globalen Handel, weil dieser ungeheure Mengen Erdöl verbraucht. Und weniger arbeiten! Ein Systemwechsel also, die Politik setzt beim Klimawandel auf Wirtschaft und Arbeitsplätze.

          1. „Ich bin vom Menschengemachten Klimawandel überzeugt.“

            Der Mensch hat sicher seinen Anteil am Klimawandel, menschengemacht ist er deshalb aber nicht. Das Klima würde sich auch ohne Menschen ändern, in welche Richtung mag dahingestellt sein. Vielleicht retten wir uns ja auch mit unseren Umweltfreveln vor einer Eiszeit. Die Erde ist jedenfalls mit steigendem CO2 grüner geworden. 😅

            Was mich an der CO2-Geschichte aufregt, ist, dass die gnadenlose Abholzung der CO2-Verbraucher nicht verboten wird und die größte Dreckschleuder, das Militär, nicht in den Kasernen bleibt und darauf wartet, sich verteidigen zu müssen. 😡

          2. Mist, hab deine Antwort nicht gesehen. Hoffe, das liest noch jemand.

            Diese ganzen Tonnen von Zeug, das wir verbrennen, sind doch nur Zahlen ohne jeglichen Bezug. Panik- Zahlen. Genau wie die heilige Inzidenz. Oder prognostizierte Sterberaten, die niemals eingetroffen sind. Die ganzen Klimamodelle haben soweit von daneben gelegen, dass man sie heute mit Fug und Recht also pure Propaganda bezeichnen kann. Möchte in diesem Zusammenhang auch daran erinnern, dass man die Modelle nie offengelegt hat, was eigentlich schon ein Beweis für Manipulation ist.

            Es ist immer wieder das gleiche Muster.
            Ständig steht der Weltuntergang vor der Tür. Und immer können wir ihn nur aufhalten, indem wir mafiöse Systeme füttern. Mit unserem Geld.
            Indem wir unsere Freiheit einschränken lassen. Zum Wohl der Mafia. Das Spiel kenne ich schon seit meiner Geburt. Immer müssen wir die Welt mit unserem Geld und unserem Verzicht retten. Und uns dafür von irgendeinem Dreckssack anführen lassen.
            Das Muster muss man doch mal erkennen.

            Was das Vergrenenn angeht: Auch vor dem Menschen sind ganze Landstriche von Wäldern abgebrannt und haben endlose Tonnen von Zeug in die Luft gepumpt. Und? Wurde alles von der Natur recycled. So ist nunmal die Natur. Die spart nicht, aber sie wirft auch nix weg.

            Und trotz des ganzen Bohei ist CO2 nur ein Spurengas in der Luft. Und wir haben offensichtlich viel weniger als früher. Zu wenig, damit unsere Pflanzen gut wachsen. Unser Essen.

            Für mich verfolgt die Klima- Religion zwei Ziele:
            – Der übliche Kontroll- und Verzichtswahn
            – China klein zu halten. Denn die brauchen Energie. Und die bauen Kohlekraftwerke wie hanne. Die bauen halt alles, was sie brauchen und kümmern sich nicht um den Klimablödsinn. So, wie es sein sollte.

  6. Ich beginne meinen Kommentar durch Erweiterung des Themas: „Klimakatastrophe“ im Zusmmenhang mit Weltwirtschaftsentwicklung.

    Als ehemaliger CEO aus der Automobilindustrie habe ich mich gefragt, was ist der Grund dafür, dass begleitend zur Klima“katatrophe“ nun plötzlich Corona kommt, eine Hype ausgebrochen ist, die hervorragend zur chinesischen Strategiekunst (Strategeme) passt: jeder schaut auf Corona und das wirklich Wichtige passiert hier, beim Wandel der Industrie, der Global Reset und um den hinzukriegen, muss man in Ruhe und Geduld tausende Gespräche, Planungen und Verträge machen.

    Der Übergang von der Dampfkraftmaschine zur Verbrennungsmaschine, eine total neue Technologie, weist auf den Grund hin. Schnell noch einen anderen Zusammenhang: ich habe meinen Studenten immer eine Kurve aus der Höheren Konstruktionslehre (HKL) gezeigt; diese Kurve zeigt den Perfektionsgrad über die Zeit und ist im Verlauf asymptotisch. Das heißt, am Ende sind unwirtschaftliche Anstrengungen erforderlich, um noch ein bisschen mehr Effektivität (Gewinne) zu erwirtschaften. Was heißt das? Wir sind heute in einer technologischen Zeit, in der wir mit Zuwächsen an Produktivität fast am Ende sind. Also muss man, um alles fortzusetzen, eine total neue Basistechnologie für alle Wirtschaftsbereiche beginnen, die Beendigung der Erdöl- und Erdgasnutzung. Können Sie sich vorstellenm, welch ein riesiger Aufwand dahinter steckt, alles neu zu organisieren: Rohstoffe, Arbeitsprozesse, Maschinen-Anlagen-Einrichtungen, menschliches Wissen, Prozessketten von Materialursprung bis zur Produktion. Haben Sie sich schon einmal gefragt, wieviele Zulieferanten ein Automobilwerk für einen Verbrennungsmotor mit 2000 Einzelteilen hat – second and third Tier inclusive? Sie kommen leicht auf 20 bis 40 tausend. Alle waren zertifiziert. Alles nun auf Reset. Ein Wahnsinnsaufwand, der überaus gut geplant werden muss.

    Sie werden nun fragen: warum macht ein Automobilhersteller das, die haben doch immer gut verdient. Richtig. Aber zum Beispiel Mercedes hat es unlängst veröffentlicht: eine große Anzahl Mitarbeiter müssen daran gelauben. Vereinfachte Produktion mit weniger Mitarbeiter, das ist richtig toll für Investoren. Die Geldmaschine ist eng vor Augen. Glauben Sie einem Automanager kein Wort, wenn er von Ökologiebewusstsein redet; die Industrie funktioniert nach Rendite – womit, egal.

    Wenn Sie sich nun fragen, wer ist daran interessiert? Die Finanzindustrie! Die „Mission Innovation“, die hier auch erwähnt wird, die aus 2015 kommt, ist bestes Beispiel dafür. Jeff Bezos, Mike Bloomberg, Richard Branson, George Soros und Mark Zuckerberg haben erkannt, mit der alten Technologie können wir keine Knete mehr machen, immerhin ist eine Nettorendite von >>10% erforderlich. Es ist, wäre es nicht eine Schurkerei, eine Glanzleistung, was die Welt- Finanzspitze organisiert hat. Schauen Sie sich die Internetseite von „Mission Innovation“ an – Wahnsinn, was die an Helfertruppen organisiert haben (auch Deutschland wurde vereinnahmt). Seien Sie sich sicher, der Technologiewandel, es geht nicht um Elektromobilität, es geht um die Abkehr von fossilen Rohstoffen, die in sehr vielen Branchen gebraucht werden, Elektromobilität ist nur eine Folge der Aufgabe fossiler Rohstoffe, beginnt gerade erst und die wirklichen Verdienter mit Heiligenschein heißen Jeff Bezos, Mike Bloomberg, Richard Branson, George Soros und Mark Zuckerberg, ihre Banken, Finanzinstitute und ungenannten Wertschöpfungsketten.

  7. Ich finde wir sollten schon viel früher ansetzen, nämlich bei den Begriffen:

    Das Klima können wir nicht retten, denn es gibt nichts zu Retten, das Klima existiert immer und dem Klima iste es egal wie war oder kalt, wie feucht oder trocken und wie lebensfreundlich oder feindlich es ist.

    Wenn überhaupt, dann müssten wir von „Menschen retten“ reden oder von Klimakontrolle.

    Wer mit solchen Unsinnsbegriffen arbeitet der lenkt doch schon von den wesentlichen Themen ab und verwässert des Diskurs.

    Ansonsten stimme ich natürlich zu, es geht ausschließlich darum Macht zu erhalten oder auszubauen, ob wir das Klima überhaupt beeinflussen können ist weder geklärt und unbestritten.
    Und ob wärmere Temperaturen wirklich die Zukunft sind und ob uns das als Menschheit schadet ist auch nicht geklärt.

    Fakt aber ist das wir in Deutschland mit unter 2% menschengemachten Emissionen NICHTS, also rein GAR NICHTS am Klima ändern können, egal wie groß oder klein der Einfluss der Menschheit auf das Klima ist.

    Alles was wir können ist unsere Wirtschaft aus irgendwelchen erfundenen Gründen auszubremsen, so das wir unseren Wohlstand noch weiter abbauen und so noch weniger zum Leben haben und noch weniger um umweltschonende Technologie zu entwickeln und noch weniger um umweltschonende Technik einzukaufen.

    Oder wir tun das was alle machen:
    Wir sorgen dafür das es UNS gut geht, so das wir die Mittel dazu haben alte, dreckige Technologie durch neue, effizientere und saubere Technik zu ersetzen.
    Das geht aber nur wenn es uns gut geht, wenn wir wohlhabend sind und uns nicht damit beschäftigen müssen wie wir genug zu Essen, genug Energie, genug Wasser oder genug Gefängnisse für kriminelle Einwanderer haben.

    Manche glauben wir würden helfen indem wir uns selbst zum Teil des Problems machen, indem wir rückständig werden und den Rest der Welt übernehmen lassen, dabei waren wir mal auf dem besten weg in eine gute Zukunft, unabhängig von Klimaveränderungen, auf die wir im Endeffekt sowieso KEINEN Einfluss haben.

    1. „Wir sorgen dafür das es UNS gut geht, so das wir die Mittel dazu haben alte, dreckige Technologie durch neue, effizientere und saubere Technik zu ersetzen.“

      Genau so ist es. Schließlich haben wir auf diese Art schon viel erreicht. Wenn ich bedenke, wie die Schlote gequalmt haben als ich Kind war und dass mein erstes Auto einen Doppelvergaser hatte und über 20 Liter/100Km verbraucht hat, kann ich nur sagen, Hut ab vor den Ergebnissen der verbesserten Technik.

    2. Gute Argumente, aber was habt Ihr für ein Problem, wenn zB. der Amazonas für Soja, Palmöl, Papier und Holz nicht mehr weiter gerodet werden darf. Europa ist ein gewaltiger Konsument dieses Waldes. Dieser ist auch Kipppunkte im weltweiten Klima. Aber die neuen EU Richtlinien fürs Klima sehen nirgendwo Verzichten vor, sondern dass es die Wirtschaft schon richten wird. Die Technik! Mit Elektroautos zB. So denken auch die meisten Menschen, sie können (und wollen) sich das einfach nicht vorstellen, dass der Mensch das Klima verändert. Und kürzertreten muss.
      Was ist, wenn der IPCC Klimarat auf den Punkt genau mit allem was er sagt recht hat? Mit seinen Prognosen in die Zukunft. (Für mich gibt es da keinen Zweifel)

      1. „Was ist, wenn der IPCC Klimarat auf den Punkt genau mit allem was er sagt recht hat? Mit seinen Prognosen in die Zukunft. (Für mich gibt es da keinen Zweifel)“

        Lieber apied, wir reden hier über Wissenschaft, in der Zweifel unabdingbar sind. Wer keine Zweifel mehr hat, verlässt den wissenschaftlichen Weg und wird Ideologe.

        „Der Forscher zum besseren Verständnis der Zusammenhänge in der Natur weigert sich absolut, Autorität als solche anzuerkennen. Skepsis ist für ihn die höchste Pflicht; blinder Glaube eine unverzeihliche Sünde.“
        (Thomas Huxley)

        Es ist ja auch nicht so, dass man keine Zweifel haben könnte angesichts vieler Studien, die den Modellen der IPCC widersprechen. Demnach stimmen die Prognosen nicht, wie Du schon an dieser Grafik sehen kannst (die rote Linie ist die Prognose, die anderen Linien beruhen auf tatsächlichen Messungen):

        sciencefiles.org/wp-content/uploads/2019/07/climate-model-Deviation-prediction-reality.png

        Einen Überblick über verschieden Studien kannst Du dir u. a. hier verschaffen:

        sciencefiles.org/?s=klimamodelle&orderby=relevance&order=DESC&post_type=post%2Cpage%2Cattachment%2Cyada_wiki

        Eine wesentliche Kritik ist, dass wichtige Einflüsse in den Modellen nicht berücksichtigt werden. Das Klimageschehen ist viel zu komplex, als dass man es einfach in Modelle packen kann. Wie will man bspw. die Wolkenentwicklung vorhersehen? Zweifel sind also durchaus angebracht, zumal der IPCC ja auch ganz offensichtlich bestimmte Interessen vertritt.

        „Aber die neuen EU Richtlinien fürs Klima sehen nirgendwo Verzichten vor, …“

        Niemand braucht EU-Richtlinien, um darauf zu achten, was man man verbraucht. Ich achte sehr streng darauf, welchen Einfluss mein Konsum hat und richte mich dabei nach Richtlinien des gesunden Menschenverstands. Selbstverständlich ist es nicht immer möglich, auf „schädliche“ Produkte zu verzichten, aber Kleinvieh macht auch Mist.

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