Flucht aus Afghanistan

Das russische Fernsehen über die heftige Kritik an Joe Biden in den USA

In den USA wird die Kritik an Joe Biden immer lauter, sogar ein Amtsenthebungsverfahren wird bereits gefordert. Das russische Fernsehen hat über die Lage in den USA in einer Deutlichkeit berichtet, wie ich sie in deutschen Medien nicht gefunden habe.

Wie üblich unterscheiden sich die Berichte des russischen Fernsehens aus den USA sehr von dem, was man in deutschen Berichten erfahren kann. Daher habe ich einen Korrespondentenbericht des russischen Fernsehens aus den Abendnachrichten vom Mittwoch über die politische Lage in den USA übersetzt, aus dem hervorgeht, wie sehr das Afghanistan-Fiasko dort die politische Lage bestimmt.

Beginn der Übersetzung:

Die US-Soldaten, die für die Evakuierung der Zivilbevölkerung zuständig waren, beginnen, Kabul zu verlassen. Bereits 400 Soldaten sind nach Hause zurückgekehrt. Das Pentagon beschleunigt den Abzug des Personals, obwohl die US-Behörden noch immer keine genauen Angaben darüber haben, wie viele Amerikaner sich noch auf afghanischem Gebiet aufhalten. Diese Haltung gegenüber den eigenen Bürgern hat zu Unmut im Kongress geführt, der erneut ein Amtsenthebungsverfahren gegen Joe Biden fordert. Aus den USA berichtet unser Korrespondent Valentin Bogdanow.

Nicht Joe Biden, sondern die Taliban entscheiden, wann sich die Vereinigten Staaten endgültig aus Afghanistan zurückziehen müssen. Die Evakuierung des Flughafens von Kabul soll bis Ende August abgeschlossen sein und die Taliban sind gegen eine Änderung dieses Termins.

„Wir gewinnen jetzt an Dynamik, um die Evakuierung bis zum 31. August abzuschließen. Jeder Tag des Einsatzes birgt zusätzliche Risiken für unsere Truppen. Je länger wir bleiben, desto größer wird die Gefahr eines Angriffs durch die als ISIS-K bekannte Terrorgruppe, eine Schwesterorganisation des IS in Afghanistan. Sie sind auch ein erklärter Feind der Taliban“, sagte der 46. US-Präsident Joe Biden.

Dennoch sind das Pentagon und das Außenministerium angewiesen worden, über einen Plan B nachzudenken. Die Staats- und Regierungschefs der G7 baten das Weiße Haus während des virtuellen Gipfels darum. Biden berichtete auch über die Ergebnisse des G7-Treffens.

„Wir waren uns einig, dass die Legitimität jeder künftigen Regierung davon abhängt, wie sie ihren internationalen Verpflichtungen nachkommt und unter anderem verhindert, dass Afghanistan als Basis für den Terrorismus genutzt wird. Und wir waren uns einig, dass niemand von uns den Taliban aufs Wort glauben wird. Wir werden sie nach ihren Taten beurteilen“, betonte der Chef des Weißen Hauses.

Allerdings haben auch die Taliban in den letzten Wochen ihre eigenen Schlüsse gezogen. Und viele in den USA sind sich sicher, dass diese Schlussfolgerungen nicht zu Gunsten des Führers im Weißen Haus ausfallen.

„Die Taliban erklären, dass wir, Amerika, unsere Evakuierungsbemühungen nicht über den 31. August hinaus verlängern können. Erweckt das das Gefühl, dass die Taliban uns aus der Stadt vertreiben?“, fragte ein amerikanischer Journalist.

„Ja, so ist es. Sie verhöhnen uns. Als ehemaliger Kommandeur sage ich immer wieder, dass man alle Vollmachten delegieren kann, aber nicht die Verantwortung. Das alles hat Präsident Biden auf dem Gewissen. Das ist ein absolutes Fiasko“, sagte Konteradmiral Joseph Maguire. „Und ich bete für die 10.000 Amerikaner, die wir von dort rausholen müssen. Eine Situation, in der uns eine terroristische Organisation uns eine Frist gesetzt hat, sind die Amerikaner nicht gewohnt. Wir sind es gewohnt, zu führen, aber unter Biden tun wir das sicher nicht.“

Die Amerikaner müssen sich auf die neue Realität in einem umkämpften und sich schnell verändernden Umfeld einstellen. Ein weiteres Problem ist die unzureichende Anpassung daran.

„Die Franzosen, die Briten und die Niederländer schicken ihre Soldaten hinter die feindlichen Linien, um ihre Bürger zu retten. Warum tut die mächtigste Militärmacht der Welt nicht dasselbe? Ich schaue auf die Deadline und es sind nur noch sechs Tage“, fragte Hannity.

„Das ist nicht einmal die echte Deadline“, antwortet der republikanische Senator Marco Rubio. „Es ist die Zeit des letzten Abfluges. Die echte Deadline ist wahrscheinlich Freitag. Der 31. August ist nur das Datum, an dem der letzte amerikanische Soldat nach Hause fliegen wird. Das ist es, was passiert, wenn das Weiße Haus inkompetent ist und der Präsident nicht auf alles achtet, was vor sich geht.“

„Herr Senator, wollen Sie damit sagen, dass die Amerikaner im Stich gelassen werden? Lassen wir unsere Mitbürger zurück?“

„Die Soldaten ziehen schon jetzt ab. Ihre Zahl ist bereits reduziert worden. Man kann nicht 6.000 Mann in ein Flugzeug setzen. Das ist nicht die Arche Noah. Die eigentliche Deadline läuft diese Woche ab, nicht am 31. August. Sie lügen die Menschen jeden Tag an“, liest der Senator die Leviten.

Manche verdienen gutes Geld mit Evakuierungen. Der Gründer der berüchtigten Firma BlackWater, Eric Prince, bietet zum Beispiel die Evakuierung aus Afghanistan mit einem gecharterten Flugzeug für 6.500 Dollar pro Person an. In ein Militärflugzeug kommt man kostenlos, aber das ist nicht so einfach, obwohl die USA in den letzten 24 Stunden mehr als zwanzigtausend Menschen aus Kabul ausgeflogen haben. Transportflugzeuge der USA und der NATO haben über hundert Flüge durchgeführt.

„Ich freue mich, Ihnen unsere besten Einsatzergebnisse seit Beginn der Evakuierungsoperation mitteilen zu können. In den letzten 24 Stunden haben 37 US-Militärflugzeuge Kabul verlassen: 32 C-17 und fünf C-130 mit etwa 12.700 Personen. Darüber hinaus haben 57 Flugzeuge der Koalition und ihrer Partner Kabul mit 8.900 Personen verlassen. Diese bemerkenswerte Teamarbeit und Konzentration führte dazu, dass innerhalb von nur 24 Stunden 21.600 Passagiere Afghanistan verlassen haben“, sagte Generalmajor William H. Taylor, stellvertretender Direktor des Joint Staff der USA für regionale Operationen, stolz auf diese Leistung.

Das ist ein Rekord seit Beginn der Operation, so das Pentagon. Eine gefährliche und unnötige Aktion, antwortet Donald Trump auf Twitter. (Anm. d. Übers.: Trump ist immer noch auf Twitter gesperrt, dieses in dem Beitrag gezeigte Trump-Zitat hat ein Trump-Unterstützer getweetet)

„Biden hat Afghanistan den Terroristen überlassen und Tausende von Amerikanern zum Tode verurteilt…“, schrieb Trump. „Jetzt erfahren wir, dass von den 26.000 aus Afghanistan evakuierten Menschen nur 4.000 US-Bürger sind… Wie viele Terroristen hat Joe Biden nach Amerika gebracht? Das wissen wir nicht!“

Die Zahl der Terroristen in Amerika nimmt nach Trumps Meinung zu, aber im Weißen Haus herrscht ein Machtvakuum. Das Oval Office ist buchstäblich leer: So sieht es in den Aufnahmen eines neuen Wahlkampfvideos aus, das die Trumpisten der eskalierenden Situation in Afghanistan gewidmet haben. In dem Video werden Zitate gezeigt:

„Die Wahrscheinlichkeit, dass die Taliban die Kontrolle übernehmen und das ganze Land regieren, ist äußerst gering“, sagte Biden im Juli.
„Jetzt haben die Taliban die Kontrolle über das ganze Land. Die Taliban haben jetzt die Situation in Afghanistan voll im Griff“, wetteifern alle amerikanischen Fernsehsender miteinander.
„Zunächst einmal kann die Mission nicht als gescheitert bezeichnet werden“, so Biden weiter.
„Wenn das kein Misserfolg ist, wie sieht dann ein Misserfolg aus?“, fragen Journalisten rhetorisch.

„Save America!“ ist Trumps neuer Wahlkampfslogan. Aber im Moment sind es die Amerikaner, die gerettet werden müssen, gerettet aus Kabul.

„Sie sagen, nicht ein Amerikaner sitze fest. Aber zumindest eine Person in Kabul sagt, dass sie nicht wegkommt. Haben Sie gute Worte für jemanden, der nicht aus dem Haus gehen kann, um zum Flughafen zu fahren?“, fragen Journalisten bei der Pressekonferenz im Weißen Haus.

„Ich würde mich freuen, wenn Sie mir deren Telefonnummern geben könnten“, antwortet die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, freundlich auf diese Frage. „Und wir werden sie noch heute kontaktieren. Das kann ich Ihnen versichern.“

„Ich glaube, dass viele in diesem Raum Anrufe erhalten“, so der Journalist weiter. „Ich kenne mindestens eine Person dort. Gibt es eine bessere Möglichkeit für das Weiße Haus, diese Personen direkt zu kontaktieren? Denn Sie scheinen zu wissen, dass wir mehr Zugang zu diesen Menschen haben. Ich frage mich nur, wie können diese Leute Sie direkt kontaktieren?“

„Zunächst einmal kann jeder von Ihnen, der einen amerikanischen Staatsbürger hat, der Hilfe bei der Ausreise benötigt, mir seine Angaben direkt übermitteln“, versichert Psaki. „Und ich werde sie an die richtige Stelle weiterleiten.“

Aber es wird mit jedem Tag schwieriger, das zu tun. Das Pentagon hat mit dem Abzug begonnen. Mehrere hundert US-Soldaten haben Kabul verlassen.

In die entgegengesetzte Richtung reisten diese Woche zwei amerikanische Kongressabgeordnete – der Demokrat Seth Moulton aus Massachusetts und der Republikaner Peter Meijer aus Michigan – auf Militärflügen mit Zwischenstopp in den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Afghanistan. Beide haben im Irak gedient. Beide sind in der Lage, den wahren Sachverhalt mit geschultem Blick zu beurteilen. Ihre Schlussfolgerungen – die Kongressabgeordneten gaben eine gemeinsame Erklärung ab – sind nicht gerade beruhigend.

„Als Veteranen sind wir zutiefst besorgt über die Situation am internationalen Flughafen Hamid Karzai. Amerika hat eine moralische Verpflichtung gegenüber seinen Bürgern und loyalen Verbündeten und wir müssen sicherstellen, dass diese Verpflichtung erfüllt wird“, so die Kongressabgeordneten. „Da wir mit der Evakuierung erst so spät begonnen haben, werden wir, egal was wir tun, nicht einmal bis zum 11. September alle rechtzeitig herausbekommen.“

Die Abgeordneten gaben zu, dass der Besuch geheim war. Sie waren fast inkognito unterwegs, um die ohnehin knappen Ressourcen nicht zu vergeuden. Aber das Weiße Haus, das Außenministerium und das Pentagon sind verärgert. Erstens, weil Moulton und Meijer geflogen sind, ohne sie zu konsultieren, und zweitens, weil sie trotzdem geschützt werden mussten.

„Das ist verwerflich. „Scharfe Kritik“ ist zu höflich. Der US-Präsident hat gesagt, dass die Situation so gefährlich ist, dass das US-Militär nicht länger warten kann und wir unsere Truppen abziehen müssen. Und diese beiden Kongressabgeordneten haben ohne Unterstützung der Führung beschlossen, Disneyland zu überspringen und eine Instagram-Tour nach Afghanistan zu machen, weil sie ein schönes Bild für ihre Wähler machen wollen. Eine große Chance für Nancy Pelosi und Kevin McCarthy, Parteigeist zu zeigen und beide aus den Ausschüssen zu verbannen. Und fragen Sie sie nach den zwei Flugzeugsitzen, die sie den afghanischen Flüchtlingen weggenommen haben. Was werden sie denen sagen? Sie sollten aus den Ausschüssen geworfen werden“, kritisiert CNN-Analyst Philip Mudd.

Aber um die Disziplin des Kongresses wird man sich später kümmern. Auf dem Capitol Hill hört man das Wort „Amtsenthebungsverfahren“ immer öfter.

„Viele fordern jetzt ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten, was halten Sie davon?“

„Ich auch“, sagt Lindsey Graham und befürwortet die Initiative. „Ich denke, er sollte angeklagt werden. Dies ist das Schändlichste, was ein Oberbefehlshaber in Moderne getan hat. Joe Biden wollte unsere Truppen aus politischen Gründen abziehen, weil die Umfragen das zeigten. Er hat die Voraussetzungen für einen weiteren Terroranschlag wie 9/11 geschaffen, er hat Tausende von Menschen im Stich gelassen, die tapfer an unserer Seite gekämpft haben. Ich halte dies für eine Pflichtverletzung höchsten Grades. Joe Biden verdient es, dass man ihn anklagt.“

Im Moment ist das jedoch nur Gerede. Was von Biden wirklich verlangt wird, ist die genaue Anzahl der in Kabul verbliebenen Amerikaner.

„Wenn wir nicht alle Amerikaner herausholen, werden wir sie in Videos als Taliban-Geiseln wiedersehen. Die Taliban und die Al-Qaida entführen seit Jahren Amerikaner. Und wenn 15.000 unserer Mitbürger in Gefahr sind, müssen wir sie herausholen. Wenn wir das nicht tun, werden die Taliban von Tür zu Tür gehen und sie finden, und was dann passiert, wird uns nicht gefallen“, warnt der ehemalige US-Botschafter Nathan Sayles.

Unterdessen hat der Überwachungsausschuss des Kongresses eine Untersuchung gegen den ehemaligen afghanischen Präsidenten Ashraf Ghani gefordert. Er ist aus Kabul geflohen und hat 170 Millionen Dollar in bar mitgenommen.

Allerdings wird Ghani nicht ins Gefängnis gehen, und sein politischer Ruf ist ihm egal. Für ihn gibt es keinen Weg zurück nach Afghanistan. Aber Bidens Probleme mit den Umfragewerten, die immer weiter sinken, werden zu einem Problem für seine Partei. In einem Jahr stehen die Zwischenwahlen an und die Demokraten laufen Gefahr, mindestens eine Kammer des Kongresses zu verlieren.

Ende der Übersetzung

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

12 Antworten

  1. dazu eine andere Einschätzung, wer wirklich verantworklich für das Desaster war/ist:

    „Die Armee gehört zu den Einrichtungen, denen unsere Politiker und die Medien Immunität vor Rechenschaftspflicht und Kritik gewährt haben. Die allgegenwärtige Kampagne des Pentagons, das amerikanische Militär zu opfern, hat sich in hohem Maße ausgezahlt. Anstatt sich also beim amerikanischen Volk zu entschuldigen, schimpfen sie von der Seitenlinie aus (wenn sie im Ruhestand sind), lassen Informationen an die Presse durchsickern (wenn sie noch in Uniform sind) und mobilisieren ihre vom Pentagon instruierten, dem Pentagon treu ergebenen Anhänger, um die Schuld auf Präsident Biden* zu schieben. Es handelt sich dabei um Mitglieder der Verteidigungsexpertenbrüderschaft, die seit Beginn des Globalen Krieges gegen den Terror eine makellose Bilanz aufweisen, wenn es darum geht, so gut wie alles falsch zu machen. Die Entscheidung, Afghanistan zu verlassen, wurde von Trump und Pompeo getroffen. Sie hatten fast ein Jahr Zeit für die Vorbereitung. Biden gab ihnen drei zusätzliche Monate. Die Streitkräfte im Land wurden auf einem Niveau gehalten, das die Armee selbst für angemessen hielt, um einen reibungslosen Abzug der Truppen zu gewährleisten. Später fügte er noch ein paar Tausend hinzu. Und es war das Pentagon, nicht Joe Biden, das die bizarre Entscheidung traf, den Luftwaffenstützpunkt Begram mitten in der Nacht zu verlassen (ohne den afghanischen General, der ihn übernehmen sollte, darüber zu informieren) und uns damit einen sicheren Flughafen zu verweigern, der eine geordnete Abfertigung und Verladung der Evakuierten ermöglicht.
    Es ist jedoch offensichtlich, dass keine Notfallpläne für eine mögliche schnelle Evakuierung von Zivilisten – geschweige denn von qualifizierten Afghanen – gemacht wurden. Selbst in den verhängnisvollen Wochen, als die Zeichen auf Sturm standen, wurde nicht gehandelt. Das tragische Fiasko auf dem Flughafen war ganz allein die Schuld des Pentagons. Es war nicht einmal in der Lage, Teile des Flughafens abzusperren, die Einflugschneisen zu kontrollieren oder auch nur ein Minimum an Ordnung aufrechtzuerhalten. “

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

    Vollständig lesen hier: https://www.moonofalabama.org/2021/08/the-borg-and-the-retreat-from-afghanistan-by-michael-brenner.html#more

  2. Warum diese Aufregung in den USA? Ist das Radio-und TV Progamm dort so schlecht das die Bürger nicht wussten was in dem Land vor sich geht? Komisch hier in der alten Welt werden wir zur genüge von ihren Propaganda Sendern beschallt. Ist der Inhalt vllt zu gehaltvoll für US Bürger?
    Vielleicht sollte man Programme von RFERL direkt zurück übertragen. Dann müsste man nicht so erstaunt sein das die Taliban nie weg waren und seit Jahren wieder erstarkten. Also worum geht es bei der gespielten Empörung wirklich? Wohl eher darum, dass die Flieger jetzt die Terroristen ins eigene Land bringen. Sonst war es ja bequemer da mussten Andere die Suppe auslöffeln.
    So wie Deutschland seit Kriegsende alles eingesammelt hat dessen Dach von den USA weggebombt wurde. Wenn die USA „erst einmal“ 4000 Flüchtlinge bei uns parkt darf die Bundesrepublik auch nicht nachfragen ob sich alle Geretteten noch auf dem US Gelände befinden und wann sie unser Land verlassen.
    Also nicht jammern denn ihr habt doch diese Regierung gewählt und den Republikanern steht auch mehr Ehrlichkeit gut. Die beiden Lager stehen sich beim lügen und betrügen in nichts nach. Wer so um Feinde bettelt der hat es nicht anders verdient als sich an Saigon zu erinnern, an Mogadischu u.a.m.

    1. „Ist das Radio-und TV Progamm dort so schlecht das die Bürger nicht wussten was in dem Land vor sich geht?“

      Man darf die Bürger ja nicht alles wissen lassen, schon gar nicht, dass ihr Präsident nicht mehr weiß, was er redet. Da unterschlägt man dann gern mal ein „paar“ Sätze aus einem Interview. 😅

      dailywire.com/news/abc-news-appears-to-have-not-aired-900-words-from-biden-during-interview-on-gma-here-they-are

  3. Wir sehen hier die Vorbereitung zur Entfernung des dementen Präsidenten. Das ist jetzt die Gelegenheit Biden los zu werden. Die Demoraten müssen nicht zugeben, dass sie einen an Demenz erkrankten Mann an die Spitze des Staates gestellt haben, der nichts anderes als eine Marionette war. Ich denke, dass noch in diesem Jahr die USA eine Präsidentin haben werden. Die erste Präsidentin der USA durch die Hintertür, nicht vom Volk gewählt.

    1. Eine Präsidentin die noch immer hinter diesem heldenhaften Tätern steht?

      https://twitter.com/Qasemebnlhasan/status/1430774937686511617

      oder ganz aktuell

      https://twitter.com/cspan/status/1430488580602925059

      Blümchen für die Täter, neue Vorwürfe gegen die Opfer weil die „Töne“ in den Ohren die US Botschaft beeinträchtigen. Genau wie in Cuba. Vielleicht einfach einmal die Schnüffel und Überwachungstechnik abschalten.
      Denn ein Sprichwort lautet „Der Lauscher an der Wand hört seine eigene Schand.“

    2. Little reminder, dass Biden die Wahl krachend verloren hatte.

      Der ‚Wahlsieg‘ war ein Putsch, der nach Schliessung der Wahllokale und nach der Auszählung der Stimmen statt fand. Tausende (Zehntausende? Weiss nicht mehr genau) eidesstattliche Erklärungen über Wahlfälschung, mehr als 100% abgegebener Stimmen in manchen Counties, unmögliche Sprünge in den Biden- Stimmen. Naja, ein weiterer Elefant im Raum, den sich niemand so richtig anzuschauen traut.

  4. Sollen wir sagen: „Der Fluch der bösen Tat“?
    Mein Mitleid erstreckt sich von meiner Nasenspitze zu einem Nasenloch, die Amis sollen erst mal die afghanischen Leben benennen, die sie ausgelöscht haben, um ihre Killer und Räuber im Land zu halten.
    Immerhin, der loyale Statthalter Ghani konnte doch noch entkommen, getreu des Mottos der christlichen Seefahrt: ‚Money and assets first‘ !
    Übrigens, die benannte Medienkritik beschränkt sich vornehmlich auf FOX, die Regierungskonformen halten sich doch recht bedeckt.

  5. Es wird auf dasselbe hinauslaufen wie beim gemässigten Rohani vom Iran. Man wird den gemässigten Taliban so viele Knüppel zwischen die Beine werfen, dass die Radikaleren zum Zuge kommen und sagen, «da seht ihr es, unsere jetzigen Führer sind zu weich, wir alle wussten doch, dass die Besatzungstruppen sich niemals an Abmachungen halten werden». (Oder was sonst in den nächsten Wochen geschieht.)

    1. Die Taliban ist zwar eine heterogene Bewegung, verfügt jedoch über eine inhaltlich kohärente extremistische Ideologie. Rohani ist übrigens nicht moderat, sondern nur intelligenter, perfider und berechender als sein populistischer, eine konfrontative Außenpolitik praktiziert und sich auf das Lumpenproletariat gestützt habende Amtsvorgänger Ahmadinedschad.

      1. Wenn ich das in den Nachrichten richtig verstanden habe, gab es bei den Taliban viele (persischer Plural von arabisch talib für „Student“, diese Übersetzung ist wohl ein Witz?), für die es zu wenig radikal war und sich zur ISIS-K zusammenschlossen. Für die neusten Sprengstoffanschläge, bei der auch amerikanische Soldaten starben, soll ISIS-K verantwortlich sein. Biden hat nun Vergeltung angekündet. Und das meinte ich oben, dass den Gemässigten wahrscheinlich Knüppel zwischen die Beine geworfen wird. Auch mit den Medien die Unglaubliche Panik vor ihnen schürte. Und nun die Anschläge und Bidens angekündete Vergeltung. Die Gemässigten haben keine Chance sich zu beweisen.

  6. Ich verstehe die Aufregung um Biden irgendwie nicht. Es war doch nicht Joe Biden, der den Rückzug aus Afghanistan angeordnet hat, sondern Donald Trump. Der demente Biden wird jetzt halt als passender Sündenbock genommen um ihn dann offiziell durch beispielsweise Kamala Harris zu ersetzen.

    Als ob es in der ganzen Geschichte überhaupt um den Rückzug aus Afghanistan gehen würde. Dieser Rückzug wurde ohnehin von Denkfabriken und dem militärisch-industriellen Komplex initiiert. Die Marionetten bzw. Politdarsteller führen den nur aus. Biden ist halt verbraucht, krank und alt. Die Strippenzieher wollen eben vorsichtshalber eine junge und noch nicht verbrauchte Marionette: Kamala Harris. Halbschwarz und sogar noch eine Frau. Was besseres kann es für die Strippenzieher im Hintergrund nicht passieren als Kamala Harris hinzustellen.

  7. Heute früh im transatlantischen Staatssender Deutschlandfunk klang des ganz anders. Dort war Biden der Präsident, der diese schwierige Situation managt, der den Terroristen Rache ankündigt usw. usf.
    Damit bestätigt sich zum X-ten Mal, die deutschen Staats- und Systemmedien desinformieren, so gut sie nur können!

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