USA

Die Demenz von Biden wird immer deutlicher

Das russische Fernsehen hat in einem ausführlichen Bericht aus den USA über die Folgen des Afghanistan-Debakels berichtet und dabei auch anhand von Bildern von Joe Bidens Pressekonferenz gezeigt, wie verwirrt der US-Präsident mittlerweile wirkt.

Wie immer unterscheiden sich die Berichte des russischen Fernsehens aus den USA sehr von dem, was man in deutschen Medien zu sehen bekommt. Inzwischen steht Biden wegen seiner Afghanistan-Politik nicht nur in der Kritik der Republikaner, auch seine eigenen Leute scheinen sich von ihm abzuwenden und sogar CNN, der Haus-und-Hofsender der US-Demokraten, wird inzwischen sehr deutlich. Das russische Fernsehen hat darüber am Sonntagabend in seinem Bericht aus den USA berichtet und dabei auch Bilder von einer aktuellen Pressekonferenz Bidens gezeigt, bei der er sogar eine gerade gestellte Frage während seiner Antwort vergessen hat.

Bevor ich zu dem Bericht des russischen Fernsehens komme, noch eine Anmerkung: Spätestens von nun an sollte man genau auf Vizepräsidentin Harris achten, denn dass Bidens Demenz irgendwann kaum noch zu kaschieren sein würde, war lange absehbar. Es macht den Eindruck, als schaffe Harris nun zunehmend Distanz zu Biden, um nicht mit ihm, seiner Politik und seinen geistigen Aussetzern in Verbindung gebracht zu werden. Während sogar die eigenen Medien anfangen, Biden scharf anzugehen, hält Harris sich von dem Afghanistan-Thema fern und ist mit strahlendem Lächeln zu einer Auslandsreise nach Asien aufgebrochen, von wo man nur positive Bilder von ihr zu sehen bekommt.

Nun zu dem Bericht des russischen Fernsehens, den ich übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

Der amerikanische Präsident Biden hat sich die ganze Woche über für seine strategischen Fehlentscheidungen in Afghanistan gerechtfertigt. Die Absurdität seiner Einschätzung waren zur Situation „Ich glaube nicht, dass es ein Fehlschlag war“ oder zu den Taliban „sie befinden sich in einer existenziellen Krise“ oder zur Organisation der Operation: „Es gab keine Möglichkeit, abzuziehen, ohne Chaos zu verursachen.“ Nach solchen Perlen wurde Biden sowohl von seinen Leuten als auch von seinen Gegnern kritisiert und der 45. Präsident Trump forderte, dass Biden sich bei der Nation dafür entschuldigt, dass das Militär das Land vor den Zivilisten verlassen hat. Bezeichnenderweise wurde die Enttäuschung über die Führung der USA von den engsten Verbündeten Großbritannien und Deutschland zum Ausdruck gebracht, die vergeblich gehofft hatten, dass Amerika sich um alles kümmern würde. Und 12 Staaten, die nicht den Anspruch erheben, Supermächte zu sein, haben bereits angeboten, den USA bei der Evakuierung und Unterbringung der Afghanen zu helfen. Was ist mit den USA los? Ein Bericht von Valentin Bogdanow.

Dreimal hat Joe Biden in dieser Woche versucht, aus dem medialen Abgrund zu klettern, in den ihn Afghanistan hineingezogen hat, aber er ist nur noch tiefer hineingerutscht. Auch die Unterstützer mit schwarzen Masken halfen nicht. Die Pressekonferenz mit den Leitern des Pentagon, des Außenministeriums und Vizepräsident Harris war von Anfang an kein Erfolg, obwohl die Fragen und die Fragesteller im Voraus abgesprochen waren.

„Wollen Sie ohne Zweifel sagen, dass jeder Amerikaner, der den Flughafen betreten will, ungehindert durch alle Schranken gelangen kann?“, wird Biden gefragt.

„Nein. Ich denke, Ihre Frage bezog sich darauf, wie Amerikaner von außen in das Innere des Flughafens kommen können. Und meine Antwort ist ganz einfach. Die Taliban werden jeden auf das Territorium lassen, der ihnen einen amerikanischen Pass zeigt“, sagte Biden.

Mal hat der amerikanische Präsident was vergessen, mal hat er etwas einfach nicht gewusst. Selbst die vorbereitete Liste von Fragen half nicht weiter. Biden zum Beispiel scheint zu glauben, dass die Amerikaner in Kabul kein Problem haben, in den Flughafen zu gelangen. „Wir haben keine Beweise dafür, dass die Amerikaner nicht über den Flughafen nach Kabul kommen können. Wir haben derzeit eine Vereinbarung mit den Taliban, dass sie unserem Militär einen Korridor zur Verfügung stellen müssen, das ist in ihrem Interesse“, sagte er.

Aber das US-Verteidigungsministerium hat ganz andere Informationen. So musste das US-Militär am Vortag in Kabul Hubschrauber einsetzen, um 169 im Baron-Hotel in der Nähe des Flughafens gestrandete Mitbürger zu retten. Die Luftbrücke wurde übrigens mit Hilfe von CH-47 Chinooks organisiert – denselben, die auch in Saigon eingesetzt wurden. Es gab keine andere Möglichkeit, die Menschen hinter die Absperrung zu bringen. Die Taliban, die den Kontrollpunkt bewachen, sehen sich amerikanische Pässe nicht an und schlagen deren Besitzer mit Stöcken.

„Wir nehmen diese Berichte natürlich zur Kenntnis und sie bereiten uns große Sorgen. Wir haben den Taliban daher mitgeteilt, dass dieser Zustand völlig inakzeptabel ist“, sagte Pentagonsprecher John Kirby.

Kirbys Pressekonferenz begann nur Minuten nachdem Biden seine beendet hatte. Er hätte vielleicht versuchen können, die Kanten zu glätten, aber er hat seinen Chef nicht gerettet.

„Der Präsident sagte, die Al-Qaida sei nicht in Afghanistan, die Aussage ist offenbar falsch.“, stellt ein Journalist fest.

„Wir glauben, dass Al-Qaida in der Region existiert, aber nicht in ausreichender Zahl, um eine Bedrohung für die Vereinigten Staaten darzustellen, wie es am 11. September vor 20 Jahren der Fall war“, so Kirby.

Aber selbst bin Laden scheint dem Präsidenten der Vereinigten Staaten jetzt Grüße aus dem Jenseits zu senden. In Amerika wird erneut über eine Notiz diskutiert, die er 2010 an seinen Adjutanten Atiyah Abd al-Rahman geschickt hat. Der Terrorist Nummer Eins dachte damals über direkte Angriffe auf die US-Führung nach, verlangte aber, dass Biden unter keinen Umständen angerührt werden dürfe. Hier ein Zitat aus dem 48-seitigen Dokument: „Obama ist das Oberhaupt der Ungläubigen und wenn man ihn tötet, wird Biden automatisch für den Rest seiner Amtszeit zum Präsidenten ernannt, da dies dort die Norm ist. Biden ist auf dieses Amt völlig unvorbereitet, was die USA in eine Krise führen wird.“

Und damals war Joe Biden zehn Jahre jünger.

„Es sieht aus, als habe ABC News Fragmente aus dem Interview herausgeschnitten, in denen Joe Biden, wie soll man sagen, unpräsidial, verloren, verlassen aussieht. Nach der Abschrift des Interviews zu urteilen, scheint sich Joe Biden nicht daran zu erinnern, dass sein Sohn nicht in Afghanistan, sondern im Kosovo und im Irak gedient hat. Dieser Mann regiert unser Land“, hieß es in den US-Medien. (Anm. d. Übers.: Damit ist ein Interview gemeint, das Biden letzte Woche gegeben hat, ich habe darüber berichtet, den Artikel finden Sie hier)

Auf der gleichen Pressekonferenz verwechselt Biden die Zahl der Truppen in Afghanistan: Anstatt von 300 spricht er von 300.000. Man kann das als Versprecher abtun, aber was ist dann das?

„Der erste Teil Ihrer Frage klang… Ich kann mich nicht erinnern.“ Dann gibt es einen weiteren Fauxpas. Biden nannte den Namen der Hauptstadt Doha von Katar, eines wichtigen Verbündeten der USA im Nahen Osten, falsch: „Wir stehen in ständigem Kontakt mit der Führung der Taliban in Kabul sowie mit ihrer Führung in Tahoe.“

Es gibt niemanden, der Biden verteidigt und niemanden, der ihn unterstützt. Hier ist Kamala Harris, die mit unverhohlener Freude aus dem giftigen Washington nach Singapur fliegt. Lächelnd und winkend.

„Die Leute um Biden herum entfernen sich auf schwer fassbare Weise von ihm. Warum passiert das jetzt? Hat die Partei, die weiße Männer hasst, endlich begriffen, dass sie von einem solchen geführt wird? Die Zeichen sind überall und sie sind unübersehbar“, sagen amerikanische Medien.

Auch auf CNN, wo Leute arbeiten, die immer nur die Linie der Demokratischen Partei vertreten, wie die Moderatorin Brianna Kilar, hat sich der Ton stark verändert: „Der jähe Fall Afghanistans hat die Regierung Biden und alle Amerikaner schockiert. Viele der Versprechungen, Vorhersagen und Ankündigungen des Präsidenten und des Weißen Hauses haben sich inzwischen gegen sie selbst gewandt.“

Die Korrespondentin Clarissa Ward berichtet direkt von ihrem Einsatz in Kabul über das Scheitern der Evakuierung durch Biden. Derzeit befinden sich schätzungsweise 15.000 US-Bürger in Afghanistan. Doch wie viele es genau sind und wo genau sich viele von ihnen verstecken, ist weder im Weißen Haus noch im Außenministerium oder im Pentagon bekannt.

„Was jetzt in Afghanistan passiert, ist ein völliges Chaos. Biden hingegen sagt, es habe kein Versagen gegeben. Aber ich denke, viele Menschen außerhalb des Kabuler Flughafens werden sich jetzt fragen: Wenn das kein Misserfolg ist, was ist dann ein echter Misserfolg?“, empörte sich Ward.

Der neue Höhepunkt dieses Scheiterns sind die eskalierenden Beziehungen zwischen dem amerikanischen und dem britischen Militär auf dem Flughafen von Kabul. Die Untertanen der Königin verhalten sich immer verzweifelter, spucken auf Vereinbarungen mit den Taliban, und das Pentagon ist peinlich berührt. „Es gab eine ernsthafte Meinungsverschiedenheit zwischen den amerikanischen und britischen Befehlshabern auf dem Flughafen. Die US-Streitkräfte weigern sich aufgrund der Vereinbarungen mit den Taliban, den Flughafen zu verlassen, während britische Fallschirmjäger Patrouillen in die Stadt schicken, um Menschen von den Sicherheitspunkten zu evakuieren, darunter auch Afghanen. Nach Ansicht der Amerikaner verstößt das gegen die Bestimmungen des Abkommens. Die Briten wiederum sind sehr unzufrieden mit der Art und Weise, wie das US-Militär die Menschen in Afghanistan behandelt“, heißt es in den Medien.

Auch auf höchster Ebene gibt es Reibereien. Biden kontaktierte seinen engsten Verbündeten Boris Johnson erst 36 Stunden nach dem Fall von Kabul. Die ganze Zeit über hat der britische Premierminister vergeblich versucht, das Weiße Haus zu erreichen. Die britischen Abgeordneten sind empört.

„Viele werden mir zustimmen, dass Biden einseitig beschlossen hat, die Truppen ohne die Zustimmung der Verbündeten und ohne jegliche Diskussion mit ihnen über einen Plan für diese Operation abzuziehen. Unter solchen Umständen muss unsere Regierung blitzschnell reagieren und sicherstellen, dass die Interessen unserer Bürger gewahrt werden“, sagte John Redwood von der britischen Konservativen Partei.

Wie kann man nach so etwas noch an die besonderen Beziehungen zwischen Washington und London glauben?

„Waren unsere Geheimdienstinformationen wirklich so schlecht, waren unsere Kenntnisse über die afghanische Regierung so schlecht, waren unsere Einschätzungen der Lage vor Ort so unzureichend? Oder hatten wir nur das Gefühl, wir müssten den USA folgen und hoffen, dass unsere Gebete Erfolg haben“, empörte sich Theresa May.

Auch die Deutschen fühlen sich betrogen. „Ich sage dies schweren Herzens und mit Entsetzen über die Geschehnisse in Afghanistan, aber der überstürzte Abzug der amerikanischen Truppen war eine schwerwiegende und weitreichende Fehlkalkulation der derzeitigen US-Regierung. Sie wird dem politischen und moralischen Ansehen des Westens grundlegend schaden“, sagte Norbert Röttgen, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages.

Hier kommt ein weiterer demütigender Schlag in Form eines gestohlenen Triumphs. Die Taliban trollen die Amerikaner mit Propagandafotos, von denen eines ihre Kämpfer bei der Nachstellung einer für die US-Militärgeschichte besonders denkwürdigen Szene zeigt. Die Soldaten, die während der Schlacht um Iwo Jima die US-Flagge der auf dem Gipfel von Suribati hissen, sehen in der Taliban-Version so aus.

Sie sind Mitglieder der Badri Special Forces, die dafür bekannt sind, dass alles, was sie haben, von den Stiefeln bis zu den Waffen, in den USA hergestellt wurde. Überhaupt wird das, was das Pentagon in Afghanistan gelassen hat, aktiv genutzt.

„Das Verteidigungsministerium berechnet jetzt die Anzahl der Waffen, die in die Hände der Taliban gefallen sein könnten. Unsere Partner, das afghanische Militär, haben die USA gebeten, ihnen Waffen für den Kampf gegen die Taliban zu liefern“, sagte Jake Sullivan, Nationaler Sicherheitsberater des US-Präsidenten.

Die Ernte der Taliban wird auf 28 Milliarden Dollar geschätzt. Wie viel die Amerikaner selbst in diesem zwanzigjährigen Krieg gestohlen haben, bleibt ein Geheimnis. Mehr oder weniger genaue Zahlen liegen nur für einige Jahre der Veruntreuung von Haushaltsmitteln in Afghanistan vor. Der politische Analyst Matt Taibbi erinnerte auf seiner Website daran: „Der Special Inspector General für den Wiederaufbau Afghanistans errechnete etwa 63 Milliarden Dollar und kam zu dem Schluss, dass etwa 30 Prozent dieses Betrags, rund 19 Milliarden Dollar, durch Verschwendung, Betrug und Missbrauch von Geldern verloren gegangen sind.“

Das Außenministerium hat Tausende von Blanko-Visumformularen verschickt, um die Fehler zu korrigieren. Sie können jetzt von jedem gedruckt werden, auch von den Taliban. Dies, so Bidens republikanische Gegner, sei eine Bedrohung für die Sicherheit Amerikas.

Die Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Green, eine auffällige, aber direkte Abgeordnete, ist der Meinung, dass Bidens Zeit abgelaufen ist und ein Amtsenthebungsverfahren durchgeführt werden sollte. Nicht nur eines, sondern drei: „Ich habe drei Resolutionen eingebracht, um Joe Biden wegen Pflichtverletzung in Afghanistan, wegen Verstößen gegen das Einwanderungsgesetz, die eine nationale Sicherheitskrise an unserer Südgrenze verursacht haben, und wegen seiner Usurpation der Macht im Kongress durch Ignorieren von Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs anzuklagen“, sagte Green.

Durch wen Biden ersetzt werden soll, ist für Taylor Green keine Frage. Sie verbringt den Samstagabend in der Stadt Cullman, Alabama, wo Donald Trump aufgetreten ist.

„Afghanistan ist das Schändlichste, was in der Geschichte unseres Landes passiert ist. Die Taliban haben keinen Respekt vor unserem Land und unserem Präsidenten. Wir wissen nicht, was mit unseren Bürgern dort geschehen wird. Afghanistan geht zum Teufel und Joe Biden ist in den Urlaub gefahren. Das ist es, was passiert, wenn die Macht im Weißen Haus schwindet, das darf nicht passieren. Als ich Präsident war, hatten wir Macht“, betonte Trump.

Afghanistan ist das Thema Nummer eins auf der Kundgebung. Die Frage ist nicht, ob man Afghanistan hätte verlassen sollen, die Frage ist Bidens sich ständig verschlechternder Zustand. „Glauben Sie, dass er das Land regiert? Er weiß nicht, wo er ist. Wegen Biden werden wir sehr bald einen weiteren 11. September erleben und die Taliban-Flagge über unserer Botschaft wehen sehen“, ist sich Trump sicher.

Trump wird nicht nachlassen. Das Afghanistan-Debakel, egal wie es in Kabul ausgeht, wird Joe Biden nun für immer begleiten. Die Republikaner werden versuchen, das Thema zumindest bis zu den Zwischenwahlen zum Kongress und dann hoffentlich bis zu den nächsten Präsidentschaftswahlen nicht fallen zu lassen. Die Sitzung im Sitzungssaal des Weißen Hauses, in der der Präsident der USA das für die nationale Sicherheit zuständige Team versammelte, scheint genauso zu spät einberufen worden zu sein, wie er seinen Urlaub in Delaware, den er kürzlich hatte antreten wollen, zu spät abgesagt hat.

Der Abgrund, in den Joe Biden immer tiefer fällt, wird auch in den USA immer breiter. Seit dem Einmarsch der Taliban in Kabul ist die Zustimmung zum amerikanischen Präsidenten um 7 Prozent gesunken. Seine Politik wird in 37 der 50 US-Bundesstaaten negativ beurteilt.

Ende der Übersetzung

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

13 Antworten

  1. Die wollen Biden wohl noch rechtzeitig auf dem Müll entsorgen bevor sein Zustand allen zu offensichtlich wird. Auch dazu die Show in Afghanistan. Jetzt kommt auch in der exeptionellen Nazion wieder eine echte Hexe ran.

    1. Richtig, Biden soll entsorgt werden. Die wirklich Mächtigen, die die Fäden der Marionette Biden in Händen halten, haben erkannt, dass es mit ihm nicht mehr weitergehen kann. Man braucht also einen „Auslöser“, um ihn auf dem Müll zu entsorgen. Also haben sie nichts gegen den Abzug aus Afghanistan getan, was sie hätten leicht verhindern können. Man läßt ihn gegen die Wand laufen und entsorgt ihn wegen dieses Fehlers. Dann braucht man nicht abzuwarten, bis seine Birne ganz matschig ist und alle Welt es sieht. So kann man noch einigermaßen aus dieser Nummer rauskommen. Das die usa dabei über Leichen geht ist ja nichts neues. Menschenrechte, Demokratie? Wer braucht denn so etwas? Er ist eben nur ein Mann, weiß, heterosexuell… Und damit ganz am unteren Ende der Nahrungskette bei den Demokraten!

  2. Manchmal kommt es mir so vor wie bei Max udn Moritz: Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe. Da war es der übertriebene Spaß der beiden „Bösewichter“, hier jedoch – wie kann es anders sein – ist es ein tragisches Ende eines sinnlosen Krieges. Wobei ich festhalten möchte, dass Krieg an sich sinnlos ist, wenn man humanistische Ziele zu Grunde legt. Klar, es gibt immer einen Sinn in Kriegen, doch der liegt nie im Bereich des Menschlichen, das sind zum gbrößten Teil handfeste ökonomische oder machtpolitische Ziele.
    Allerdings hat der Krieg in Afghanistan nichts erreicht. Die Taliban sind wieder an der Regierung, sie wieder davon zu vertreiben, würde sicher ein weiteres Blutbad anrichten und genauso fehlschlagen, der „Westen“ hat sich bis auf dei Knochen blamiert. Das wird sich noch zeigen, welche Folgen das haben wird.

  3. Daß Harris Biden früher oder später ablösen würde, war schon im letzten Herbst klar. Mich wundert eher, daß es nicht schon längst passiert ist. Biden war von Anfang an nur eine Strohpuppe und Marionette.

    Daher hat der Artikel oben auch einen Haken. Ich glaube, es macht wenig Sinn, ihm persönlich jetzt das ganze Debakel in die Schuhe zu schieben und ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass er tatsächlich selber die relevanten Entscheidungen getroffen hat. Dazu ist er – mit Verlaub gesagt – wohl einfach zu dämlich. Dahinter steckt – wie bei allen amerikanischen Präsidenten – der sog. Deep State (was immer das genau sein mag). Das ganze ist ein abgekartetes Spiel. Augenwischerei für die Wähler der Demokraten.

  4. Diese ganze Geschichte ist dermaßen surreal – irgendwie erinnert das an das letzte halbe Jahr 89, dieser spürbare Verlust einer in sich konsistenten Politik, ein Auseinanderfallen der Führungsebenen, die immer weniger agieren, statt dessen nur noch reagieren ohne erkennbare politische Perspektive …

  5. Im Übrigen scheint man dort mit der Dame Harris auch nicht so recht glücklich zu sein, die hat sich wohl bisher nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
    Würde mich nicht wundern, wenn das auf Neuwahlen hinausläuft, vielleicht steht da noch die eine oder andere Gerichtsentscheidung aus, von den Neuauszählungen hört man auch nichts mehr … na mal sehen…

    1. Ja, dass dieser massive Wahlbetrug so gar kein Echo findet, ist schon bemerkenswert. Ich mein, das war defacto ein Staatsstreich.
      Allerdings kriegen wir ja auch nur die Version der Propaganda-Medien zu sehen. Vllt köchelt es in den Staaten viel mehr, als uns hier verkündet wird. Sind ja nicht nur ein paar Hillbillies, die sich jetzt ein drittes Gewehr gekauft haben.
      Aber selbst in den freien US-Medien gibt es nicht wirklich Widerstand. Also Aufruf zur Revolution, ein bewaffneter Angriff aufs Kapitol usw… Die Putschisten haben offenbar Rückhalt nicht nur in den Geheimdiensten, sondern auch im Militär. Genau wie bei uns. Ein Problem für unser aller Freiheit.

      1. Man müßte sich wirklich mal näher mit den substaatlichen Strukturen befassen, wie die sich so zueinander verhalten. Das CFR ist zwar einer der ältesten Vereine, ob das dort aber noch der einzige Platzhirsch ist, erscheint fraglich. …

        1. Ihre Feststellung ist völlig zutreffend! Der Council on Foreign Relations repräsentiert sowohl die „liberale“ Fraktion als auch die anglophile bzw. pro-britische Fraktion des US-amerikanischen deep state (wobei es auch konservative Anglophile im deep state gibt), während es auch andere Eliten-Netzwerke gibt, die beispielsweise die „konservative“ Fraktion, einschließlich der sogenannten Neo-Cons und der christlichen Rechten, repräsentieren. Die US-amerikanischen Oligarchen Soros und Gates gehören beispielsweise der liberalen Fraktion an, während Charles Koch und bis zu dessen Tod auch sein Bruder David Koch Angehörige der konservativen Fraktion (gewesen) sind.

          Interessant ist ebenfalls der Umstand, dass israelische Massenmedien offen über die Tatsache berichtet haben, dass ein beachtlicher Prozentsatz der Mitglieder von Bidens Kabinett jüdischer Abkunft ist.

          Die Website isgb-studies.com gibt einen aufschlussreichen Überblick über parastaatliche Eliten-Netzwerke.

          1. Vergessener Einschub zwischen dem ersten und dem zweiten Abschnitt:

            Es gibt übrigens auch eine zionistische Fraktion im US-amerikanischen deep state, die je nach situativer Handlungslogik mit entweder mit der liberalen oder mit der konservativen Fraktion des deep states kooperiert.

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