Ein Video geht viral

Ist Putin ein Young Global Leader des Weltwirtschaftsforums von Klaus Schwab?

Derzeit geht ein Video viral, in dem Klaus Schwab, der Chef des Weltwirtschaftsforums erzählt, Putin sei ein Young Global Leader gewesen. Was ist davon zu halten?

Wichtige Anmerkung:

Nach der Veröffentlichung haben Leser mir Informationen geschickt, die mir beim Verfassen dieses Artikels nicht bekannt waren. Ich habe dazu – wie beim Anti-Spiegel üblich – einen neuen Artikel beschrieben und diesen ursprünglichen Artikel nicht verändert. So gehe ich aus Gründen der Transparenz immer vor: Einmal veröffentlichte Artikel werden nicht verändert, sondern im Falle neuer Informationen oder auch von Fehlern, die mir unterlaufen sind, durch entsprechende Hinweise ergänzt. Lesen Sie daher nach diesem Artikel unbedingt auch den neuen Artikel zu dem Thema, den Sie hier finden.

Es ist immer wieder faszinierend, wenn alte Videos plötzlich viral gehen und Aufsehen erregen. So ist es auch mit einem Video, dass derzeit vor allem bei Telegram viral geht und das mir inzwischen fast täglich von Lesern zugeschickt wird (das Video verlinke ich am Ende des Artikels). In dem Video spricht der Chef des Weltwirtschaftsforums (WEF) Klaus Schwab mit Carlos Alvarado Quesada, dem Präsidenten von Costa Rica. In dem Video sagt Klaus Schwab – so versteht man es als Zuschauer -, dass der russische Präsident Putin das Global Young Leader des WEF von Klaus Schwab durlaufen hat. Ob das so ist, werden wir uns nun anschauen.

Das Video gehört zum Bonusmaterial einer Phoenix-Doku über Klaus Schwab. Die Doku selbst trägt den Titel „Das Forum – Rettet Davos die Welt?“ und ist eine Jubeldoku über Klaus Schwab und sein Weltwirtschaftsforum. Die Doku und das Bonusmaterial sind von 2019, es ist also schon ziemlich kalter Kaffee und nicht etwa eine neue Meldung.

Die Young Global Leaders

Klaus Schwab hat die Young Global Leaders im Jahre 2004 gegründet. Die offizielle Lesart ist, dass dort jedes Jahr etwa hundert junge Führungskräfte aus den verschiedensten Sparten und Disziplinen aus allen Teilen der Welt eingeladen und sechs Jahre lang gefördert werden. De facto ist das Programm Young Global Leaders also eine Kaderschmiede, in der Klaus Schwab vielversprechende Nachwuchskräfte auf seine Ziele einschwört und in sein Netzwerk aufnimmt.

Das ist für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation, denn wer zu den Young Global Leaders gehört, muss sich schon sehr dumm anstellen, wenn er danach in seinem Fachgebiet keine steile Karriere macht. Das Netzwerk hilft dabei und öffnet Türen. Und auch Klaus Schwab gewinnt dabei, denn wenn Staatspräsidenten und Wirtschaftslenker ihm ihre Karriere (mit) verdanken, dann stehen sie in seiner Schuld und werden seine Ideen fördern.

Eines der Aufnahmekriterien der Young Global Leaders ist es, dass die Nachwuchskräfte bei der Aufnahme nicht über 40 Jahre alt sein dürfen. Wladimir Putin ist 1952 geboren, er war bei der Gründung der Young Global Leaders 2004 also schon 52 Jahre alt. Außerdem war er zu dem Zeitpunkt schon russischer Präsident, den man (auch wenn man ihm trotz seines Alters ausnahmsweise eine Aufnahme in den Klub angeboten hätte) wohl kaum damit locken konnte, in dem Kindergarten von Klaus Schwab Kontakte zu knüpfen. Kontakte hatte Putin als russischer Präsident auch ohne Klaus Schwab 2004 schon reichlich und Zeit, an Veranstaltungen der Young Global Leaders teilzunehmen, hatte er als russischer Präsident wohl eher nicht.

Hinzu kommt, dass die Young Global Leaders ein (Karriere-)Netzwerk sind und ein Kennzeichen eines solche Netzwerkes ist es, dass man stolz auf seine „Ehemaligen“ und ihre Erfolge ist. Man veröffentlicht die Teilnehmer und rühmt sich später mit ihren Erfolgen. Auch die Seite der Young Global Leaders veröffentlicht die Namen ihrer Mitglieder. Dort kann man viele mächtige Menschen finden, zum Beispiel den französischen Präsidenten Macron oder Gesundheitsminister Spahn oder das Grüne „Allroundtalent“ Baerbock. Wen man da aber nicht findet, ist Putin.

Und übrigens findet man dort auch Merkel nicht, obwohl Schwab sie in dem Video ebenfalls erwähnt. Für Merkel gilt das Gleiche wie für Putin: Sie war 2004 schon zu alt, um aufgenommen zu werden, denn sie war damals auch schon 50 Jahre alt.

Die Sache mit dem Weltbild

Aber das hindert diejenigen, die dieses Video von Schwab verbreiten und überall erzählen, Putin wäre ein Global Young Leader von Schwab gewesen, nicht daran, an dieser These festzuhalten. Wenn man danach fragt, wie das denn sein könnte, wird darauf verwiesen, es könnte ja ein Vorgängerprogramm der Young Global Leaders gegeben haben. Das klingt gut, aber ich habe bisher noch keine Hinweise darauf gefunden, dass es das gegeben hätte, geschweige denn, Informationen darüber, was dort getan wurde oder wer dabei gewesen ist. An dieser Stelle fordere ich daher alle auf, mich zu korrigieren, wenn ich falsch liegen sollte: Nennen Sie mir bitte mit Quellen den Namen der Organisation, ihre Mitgliederliste und den Inhalt des Vorgängerprogramms der Young Global Leaders.

Es ist nun einmal so, dass ich mich auf Fakten verlasse und nicht auf Aussagen, die noch dazu aus dem Zusammenhang gerissen sind oder unwahr sein können. Das kurze Video mit der Aussage von Klaus Schwab ist geschnitten und man kann nicht das ganze Gespräch zwischen dem Präsidenten Costa Ricas und Schwab sehen, um zu verstehen, was in welchem Zusammenhang gesagt wurde.

„Die Vierte Industrielle Revolution“

In dem Video werden Fragmente eines Gesprächs zwischen Schwab und dem Präsidenten Costa Ricas gezeigt. Sie unterhielten sich 2019 über die Initiative „Die Vierte Industrielle Revolution“ von Klaus Schwab. Im Zusammenhang mit meinem aktuellen Buchprojekt habe ich mich mit dieser Initiative beschäftigt und sie ist ziemlich gruselig. Im Zuge der Corona-Pandemie hat Klaus Schwab sie etwas aktualisiert und in „The Great Reset“ umbenannt.

Der „Great Reset“ ist die „Die Vierte Industrielle Revolution“. Und wer sich mit Putins Aussagen zu dem beschäftigt hat, was Schwab da propagiert und anstrebt, der stellt fest, dass Putin exakt für das Gegenteil von dem steht, was Schwab als erstrebenswert erachtet.

Kurz gesagt geht es Schwab um folgendes: Er will die Macht der Staaten schwächen und die Macht der Konzerne stärken. Er redet davon, dass eine „öffentlich-private UNO“ geschaffen werden müsste, in der de facto nicht die Staaten, sondern die Konzerne das Sagen haben. Schwab ist nämlich der Meinung, dass die Konzerne viel effektiver sind als die Staaten und daher die Welt anführen und die Entscheidungen treffen sollten.

Dass die Konzerne sich aber nur für ihre Gewinne und nicht etwa für das Schicksal der Menschen oder der Umwelt interessieren, wird dabei geflissentlich übersehen. Eine Welt, wie sie Klaus Schwab in seiner „Vierten Industriellen Revolution“ vorschwebt wäre also ziemlich gruselig. Und sie wäre übrigens das Gegenteil von demokratisch.

Die Machtfrage

Putin geht seit seinem Amtsantritt im Jahre 2000 aber genau gegen das vor, was Schwab erreichen möchte. In Russland unter Jelzin war das, was Schwab als Ideal für die Welt vorschwebt, schon Realität: Die Macht in Russland hatten de facto die Oligarchen, also die Konzerne. Putin hat die Oligarchen nach seinem Amtsantritt entmachtet und den Staat gestärkt, er hat dem Treiben also ein Ende gesetzt. Und seitdem predigt Putin bei jeder Gelegenheit, dass die Macht vom Staat und nicht etwa von der Wirtschaft ausgehen soll. Die Wirtschaft, so Putin, soll Geld verdienen, sich aber aus der Politik und aus politischen Entscheidungen heraushalten.

Das ist das exakte Gegenteil von dem, was Schwab vorschwebt. Und bei Putin sind das nicht etwa leere Worte, er setzt das auch in der Praxis um. Das ist in meinen Augen der Grund dafür, dass er im Westen so schlechte Presse hat: Er hat die Macht der Konzerne in Russland beschnitten, was auch westliche Konzerne betroffen hat, die unter Jelzin in Russland auch weitgehend machen konnten, was sie wollten.

Und das ist in meinen Augen auch der Grund, warum China im Westen zum Feind erklärt wird, denn auch die chinesische Regierung ist der Meinung, dass sich die Konzerne aus der Politik herauszuhalten haben. Das ist das exakte Gegenteil von dem, wie es im Westen läuft, wo sich die Konzerne und Milliardäre über ihre Stiftungen in die Politik einmischen und über ihre Lobbyisten sogar Gesetze nach eigenen Wünschen schaffen können.

Das wird von der westlichen Presse als positiv dargestellt. Kein Wunder, die großen Medien profitieren selbst von dem System, denn sie sind ja selbst in der Hand von Stiftungen und mischen fleißig in der Politik mit, siehe Bertelsmann-Stiftung, Axel-Springer-Stiftung und so weiter.

Wie dieses System funktioniert, habe ich in meinem Buch „Abhängig beschäftigt“ ausführlich erklärt und in meinem aktuellen Buchprojekt über die Netzwerke hinter der Pandemie kommt mir dieses Wissen sehr zu Gute, denn es bestätigt sich mit ungezählten Beispielen alles, was ich in „Abhängig beschäftigt“ bereits herausgearbeitet habe. Sollten Sie noch nicht mitbekommen haben, worum es bei dem Buchprojekt geht, lesen Sie zunächst diesen Artikel und dann diesen Artikel, die Reihenfolge ist wichtig, weil sie aufeinander aufbauen.

Was in dem Video zu sehen ist

In dem Video spricht Schwab mit dem Präsidenten Costa Ricas und sie loben die „Vierte Industrielle Revolution“ über den grünen Klee. Dabei sagt der Präsident Costa Ricas, dass er gerne etwas zu all dem beitragen möchte. Danach ist ein Schnitt zu sehen und Schwab sagt auf Englisch etwas, das Phoenix in den Untertiteln wie folgt übersetzt hat:

„Frau Merkel, Tony Blair, sie alle waren… selbst Präsident Putin, sie alle waren mal ‚Young Global Leaders‘!“

Bei dieser Übersetzung gibt es zwei Probleme. Erstens wissen wir nicht, was da rausgeschnitten wurde und ob das alles wirklich in dem Kontext gesagt wurde, den das Video suggeriert. Zweitens ist nicht klar, ob Schwab dabei wirklich sein Programm „Young Global Leaders“ gemeint hat, oder ob er von „jungen globalen Führungspersonen“ gesprochen hat. Auf Englisch ist das das Gleiche, Schwab muss mit der Aussage also nicht sein Programm gemeint haben, sondern könnte schlicht davon gesprochen haben, dass diese Personen alle jung in weltweit führende Positionen gekommen sind.

Dass er das so gemeint haben könnte, zeigt der darauf folgende Satz in dem Video, in dem Schwab laut den Untertiteln von Phoenix sagt:

„Mit Ihnen, Kanzler Kurz und der neuseeländischen Premierministerin sind die drei jüngsten Führungspersonen von Regierungen hier!“

In der Tat waren sowohl der Präsident Costa Ricas als auch die neuseeländische Premierministerin Ardern Mitglieder des Young Global Leaders Programmes von Schwab, aber der damalige österreichische Kanzler Kurz war nicht dabei.

Fazit

Sollte ich übersehen haben, dass es in Vorgängerprogramm der Young Global Leaders von Schwab gegeben hat, an dem auch Putin teilgenommen hat, werde ich das richtigstellen, aber nach allem, was ich dazu herausfinden konnte, war Putin nicht in Schwabs Eliteschule und auch nicht in seinen Netzwerken. Ob Phoenix das Video so geschnitten hat, dass die Aussage von Schwab missverstanden werden kann, oder was Schwab tatsächlich gemeint hat, weiß ich nicht.

Ich möchte bei dieser Gelegenheit noch kurz zu einer anderen Frage Stellung nehmen: Ich werde immer wieder gefragt, warum Russland Vertreter zu solchen Veranstaltungen wie dem Weltwirtschaftsforum schickt oder an Veranstaltungen wie dem Cyber Polygon teilnimmt, wenn Russland doch vollkommen andere Interessen und Meinung hat. Die Antwort darauf hört man sogar von russischen Politikern immer wieder, die sagen, es sei besser da am Tisch zu sitzen und zuzuhören, was diese Leute besprechen, als außen vor zu bleiben und nicht zu wissen, was besprochen wird, wenn die Presse nicht dabei ist. Außerdem kann man diese Dinge nur beeinflussen, wenn man mit am Tisch sitzt, weshalb es besser ist, an dem Tisch zu sitzen, als vor der Tür zu stehen.

Die faktische Politik Russlands steht den Ideen von Schwab und anderen westlichen Strippenziehern jedenfalls diametral entgegen. Diese Politik, die Russland unter Putin seit 20 Jahren gegen heftige Widerstände des Westens verfolgt, hätte es nicht umsetzen müssen, denn als Putin an die Macht kam, lief es in Russland so, wie man es im Westen gerne wollte. Wenn Putin diese Ideen teilen würde, hätte er diesen schwierigen Weg nicht gehen müssen, sondern einfach die Politik in Jelzins Tradition fortsetzen können.

Hier noch wie versprochen das Video. Bitte unbedingt auch den Nachtrag unter dem Video lesen!

"Das Forum" (Bonus): Klaus Schwab trifft Costa Ricas Präsident Quesada

Nachtrag: Nach der Veröffentlichung dieses Artikels haben Leser mir Informationen geschickt, die mir beim Verfassen dieses Artikels nicht bekannt waren. Ich habe dazu – wie beim Anti-Spiegel üblich – einen neuen Artikel beschrieben und diesen ursprünglichen Artikel nicht verändert. So gehe ich aus Gründen der Transparenz immer vor: Einmal veröffentlichte Artikel werden nicht verändert, sondern im Falle neuer Informationen oder auch von Fehlern, die mir unterlaufen sind, durch entsprechende Hinweise ergänzt. Den Artikel mit den zusätzlichen Informationen finden Sie hier.

Werbung

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

36 Antworten

  1. Na sowas, es ärgert Sie ja tatsächlich 😉

    Sollte ich übersehen haben, dass es in Vorgängerprogramm der Young Global Leaders von Schwab gegeben hat, an dem auch Putin teilgenommen hat, werde ich das richtigstellen

    Ein paar Informationen für Sie:

    Die Young Global Leaders wurden 1992 ins Leben gerufen und hießen damals noch „Global Leaders for Tomorrow“.

    In 1992, the Forum launched a new community, the Global Leaders for Tomorrow (GLTs), composed of 200 young leaders from business, politics, academia, the arts and the media, all of them under 43 years of age and well established through their achievements and positions of in-fluence. Among those nominated in the first year were many individuals (indicated below with their titles at that time) who would later assume key responsibilities or distinguish themselves further in their fields.

    http://www3.weforum.org/docs/WEF_First40Years_Book_2010.pdf

    Eine kleine Liste deutscher Absolventen aus diesem Programm hat 2002 stolz das Handelsblatt veröffentlicht:
    https://www.handelsblatt.com/archiv/liste-aller-global-leaders-aus-deutschland-die-deutsche-hoffnung/2213222.html?ticket=ST-3695110-U6pLGOiHjzd0ThArdPXy-cas01.example.org

    Nun ist es an Ihnen, zu beweisen, dass Schwab mit seiner aussage gelogen hat. Ich glaube das nicht – welchen Grund hätte er denn?

    Ich empfehle Ihnen sehr, ihn ernster zu nehmen: das ist kein einsamer alter Mann, sondern ein Koordinationsgenie.

  2. Da kann man sich durchhangeln:

    1993 – 2003:

    https://wikispooks.com/wiki/WEF/Global_Leaders_for_Tomorrow

    (Hier gibt es für jedes Jahr schöne lange Listen vom „Webarchiv“)

    und ab 2004:

    https://wikispooks.com/wiki/WEF/Young_Global_Leaders

    Also ich habe Putin nicht gefunden, vor allem nicht 1993 – 2003, Frau Doktor schon. Die war bei der allerersten Charge dabei.

    Im Übrigen:

    https://www.younggloballeaders.org/community?page=10&x=5&y=5

  3. Du hast einen Aspekt übersehen. Das Programm „Young Global Leaders“ existiert unter diesem Namen in der Tat erst seit 2004. Aber früher hieß es „Global Leaders of Tomorrow“. Unter diesem Namen gibt es das Programm schon seit 1992. Putin kann in den 90er Jahren als Vizebürgermeister von St. Petersburg und aufstrebender Politiker durchaus an diesem Programm teilgenommen haben. Dies würde immerhin erklären, warum er von Jelzin zu dessen Nachfolger gekürt wurde. Quelle:
    https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/baerbock-weltwirtschaftsforums/

    1. Vielleicht sollte man sich Putins Bio genauer anschauen. Er war Vize-Bürgermeister in StP. – wohl zu dem Zeitpunkt eher uninteressant für das Programm. Nach 1996 war er weniger in der Politik sondern ging nach Moskau um im Liegenschaftsdienst zu arbeiten…..da war eine politische Karriere wohl eher nicht geplant…..
      Jelzin hatte mehrere Nachfolger vor Putin „verbrannt“…..Eher hatte der Jugoslawienkrieg & Putins Entscheidungen dabei etwas damit zu tun, dass Jelzin ihn „auswählte“….

  4. Hat mich gerade selbst nochmal interessiert:

    Hier

    https://wikispooks.com/wiki/WEF/Global_Leaders_for_Tomorrow

    finden Sie Informationen zu den „Klassen“ der GLT, die 2004 von den YGL abgelöst bzw. in diese umbenannt wurden.

    Putin ist (wenn ich nichts übersehen habe) auf keiner der Listen. Die Teilnehmer müssen ja u43 sein, also wäre er dort spätestens 1995 (Putin ist Jahrgang 1952) dort zu finden.

    Allerdings wird auf Wikispooks au auch gesagt, dass die Listen, die von WEF archiviert wurden, nicht vollständig seien.

  5. Hallo Herr Röper,
    Herzlichen Dank für diesen Artikel.

    Sie schreiben: „Es ist nun einmal so, dass ich mich auf Fakten verlasse und nicht auf Aussagen, die noch dazu aus dem Zusammenhang gerissen sind oder unwahr sein können.“

    Exakt genau so sehe ich das auch. Leider wird in Zeiten wie diesen vieles einfach aus dem Zusammenhang gerissen, um das jeweils passende zu vermittelen oder zu erreichen.
    Dazu möchte ich anmerken: Ich war in der Filmbranche tätig und was hier alles an Manipulationen (Dank der heutigen Computertechnik) möglich ist in Punkto „Zuschnitt“ und vielerlei mehr, würde hier das Forum sprengen. Tatsache ist, wir befinden uns in einem Informationskrieg. Da darf jeder nach Lust und Laune….. Die Masse der Menschen ist leider nicht mehr in der Lage das zu durchschauen.

  6. Das mit den Young Global Leaders geht mir langsam auf die Nerven. Es ist doch offensichtlich, daß das
    keine „Leaders“ sind. Einige Vorschläge, um der Wahrheit etwas näher zu kommen:
    – Young Global Puppets
    – Old Provincial Wastrel
    – Nationwide Fagot
    – Sacrificial lamb
    – Money recipient
    Uns werden zitternde, demente, betrügende, umfallende, erschossene, lügende, bestechliche usw. Opfer
    auf dem Tablett serviert. Jetzt bitte aber mal aufwachen!

    1. Das ist zu einfach gedacht. Schwabs Mission ist keine politische, sondern die Durchsetzung der technokratischen Welt, von ihm 4. Industrielle Revolution genannt. Hierfür versammelt er „Talente“ aus aller (!) Welt und bringt sie miteinander und mit Führungspersönlichkeiten aus allen Bereichen und Ländern zusammen. Hier berichtet eine aktuelle Teilnehmerin ein wenig darüber:
      https://www.wiwo.de/politik/deutschland/einblicke-in-die-globale-wirtschaftselite-das-ist-ein-einzigartiges-netzwerk/27227542.html

      Diese Chance dürfte für einen aufstrebenden Politiker oder Techniker oder Unternehmer einmalig sein, denn nicht nur Politiker werden ausgewählt, auch Leute wie Bill Gates, Larry Fink, Marc Benioff sind Absolventen. Es ist nicht ungeschickt, die Politiker mit diesen Leuten gemeinsam zu „erziehen“, ihr Abstand zueinander ist weniger groß als zur eigenen Bevölkerung und sie entwickeln eine eigene, gemeinsame und elitäre Denkweise, die sie verbindet. Dass diese Verbindungen bei der Karriere helfen, dürfte auch klar sein – bzw. sie verhindern, wenn Sie nicht mitmachen.

      Solche Jugendorganisationen haben im Übrigen auch die Atlantikbrücke – Döpfner und Spahn sind bei beiden „Young Global Leader“ – und die Rockefeller Fellows der Trilateralen Kommission funktionieren ähnlich.

      Man muss als Bürger langsam einsehen, dass die Idee, irgendwelche „Leader“ wüchsen einfach so heran und würden sich zur Wahl stellen, naiv ist. Schab ist seit 1971 DIE Koordinationsstelle für Politik und Wirtschaft. Das ist nur bislang keinem aufgefallen….

      1. Jetzt denke ich nochmal ganz einfach. Wer glaubt, diesem Konstrukt (Welt) mit den uns anerzogenen
        „Fähigkeiten“ widerstehen oder gar etwas ändern zu können, der ist tatsächlich auf dem Holzweg. Dazu ist dieses „System“ zu perfekt und gleichzeitig auch zu undurchsichtig. Jeder fange bei sich und seinem näheren Umfeld an und er wird erkennen wie mächtig er ist. Leider ein relativ langer Weg. Aber wie sagt man so
        schön, der Weg ist das Ziel. Und jeder Schritt auf diesem Weg wird zur Wohltat. Retter, wie von unterschiedlichen Gruppen herbeigewünscht, wird es nicht geben. Selbst ist der Mann. Leader werden
        irrelevant! (Natürlich, ohne böse Absicht, nichts gegendert)

        1. Mir gefällt diese Einstellung.

          Leader hin oder her: sie können nur tun, was die Bevölkerung – eigenständig und heterogen, wie sie in der Föderation ist – zulässt. Und da bin ich – zumal mit der Erfahrung des „sozialistischen Paradieses“ im Gedächtnis, dass die eben nicht alles mit sich machen lassen. Im Westen, zumal Europa, ist das leider anders. Zwar sind die USA schon längst so korrupt, wie die EU es mit riesen Schritten aufholt, aber: die Europäer sind sind weitaus verweichlichter („woker“) als die Amerikaner, bei denen wohl die heterogene Herkunft noch ein wenig nachwirkt. Europäer sind so sehr zu völligen Aufgabe der Selbstverantwortung erzogen, wie keine andere Region. Deshalb machen sie jetzt als einstige US-Kolonie auch jeden Blödsinn nicht nur mit, sondern übererfüllen sogar. Ob DAS was mit dem Gender zu tun hat? Wer weiß.

            1. Da kann ich zu deiner Unterstützung eine Kurzgeschichte erzählen:
              Sewastopol ist „abgeriegelt“
              Bekannte meiner Frau will ohne das Malzeichen durch.
              Polizist sagt nein.
              Sie argumentiert, setzt sich wieder ins Auto und fährt durch. (unbehelligt)
              Inzwischen fährt sie jeden Tag durch, mal mehr, mal weniger, mal keine Probleme.

              Man könnte jetzt meinen sie hat gute Argumente, das mag sein, aber entscheidend
              ist immer ihr Auftreten. Das Auftreten kann man aber nicht einfach lernen. Dazu
              gehört wirkliches Wissen und viel viel (Achtung Bärbock) Übung. Also Tun ist
              angesagt. Links sind kein Tun.

              1. Kannst du hier ja mal ausprobieren an einer Polizeikontrolle vorbeizufahren. Die Bilder der Demo in Berlin hast du gesehen mit wild rumgrätschenden Polizisten?
                Aber du hast trotzdem Recht. Tun ist wichtig. Mundschutz aus wo mnöglich. Im Osten kann man den lappen fast immer weg lassen. Im Westen lassen einen die Blockwarte nicht mal in die Tankstelle. Trotzdem probiere ich das immer wieder. Nicht um andere zu ärgern sondern, um andere dazu zu bewegen auch ohne den Lappn rumzulaufen. Leider scheint das Projekt (zumindest im Westen) sehr wenig erfolgreich zu sein. Meist haben an der Tankstelle außen alle den Lappen im Gesicht. Und da wäre es nun wirklich nicht mutig in wegzulassen. Aber es sind alle immer sehr brav. Im Osten zum Glück nicht.

              2. Wenn einer Tipps hat, wie man beginnenden (oder schon installierten) Faschismus bekämpfen kann, dann immer her mit den Tipps. Versuche aufzuklären haben nichts genützt, Demonstrieren und Rebellieren scheint auch nicht viel zu nützen. Ich kaufe schon möglichst nichts mehr um keine MWST zu generieren. Was kann man noch tun außer sich nicht impfen lassen.

                1. Beide Onkel von mir, die im 1000 jährigen Reich, ins KZ geschmissen wurden, sagten nach 45 immer, das wichtigste ist sich nicht brechen zu lassen und immer Aufrecht, für sein Mensch sein EINSTEHEN.

  7. Und von mir noch mal eine Originalquelle

    The Forum reinforced its global reach with 17 regional or country meetings. It organized its first
    Summit of the Black Sea Economic Zone and Central Asian Republics in Istanbul. The Forum
    decided to group its Asian national events, with the exception of China and India, into a regional
    summit organized along the same principles as the Annual Meeting. The first Europe/East Asia
    Economic Forum took place in Hong Kong in October in partnership with the Hong Kong
    Trade Development Council. The success of such a regional approach led the Forum to hold
    similar regional meetings for Southern Africa in 1993, the Middle East and North Africa in 1994,
    and Mercosur in 1995.

    To familiarize its members with the economic potential of the “new regions”, the Forum decided
    in the spring to charter a plane and send members on a series of round-trip visits to important
    cities in a number of countries. The first destination was St Petersburg, where many local
    businessmen participated in a one-day meeting with Mayor Anatoly Sobchak. Removed from the
    pressures of Moscow’s charged politics, the northern city had been making an effort to attract
    foreign investors. It offered less bureaucracy and more tax breaks and eventually succeeded in
    luring companies such as Unilever, Cadbury, Gillette and others into manufacturing joint ventures.

    At a brainstorming lunch, three young men who would rise to prominence within the next decade
    were present: Alexei Kudrin, Deputy Chairman of St Petersburg’s Committee for Economic
    Development and now Minister of Finance of the Russian Federation; Alexei Miller, Head of
    Department of the city’s External Affairs Committee and now Chairman of Gazprom, Russia’s
    largest company; and Vladimir Putin, Deputy Mayor of St Petersburg and Chairman of the
    External Affairs Committee, who would succeed Boris Yeltsin in 2000 as president of the Russian
    Federation and then become prime minister in 2008.

    After St Petersburg, the Forum group flew on to the Baltic capitals of Tallinn in Estonia, Riga
    in Latvia and Vilnius in Lithuania. At each stop, the participants had the chance to meet the new
    and upcoming political leaders of the country.

    https://www3.weforum.org/docs/WEF_First40Years_Book_2010.pdf (Seite 124 – Jahr 1992)

    Womit zumindest deutlich wird, dass Putin auch schon 1992 „Kontakt“ mit dem Forum hatte – ob im Rahmen eines Ausbildungsprogramms oder nicht – es spricht einiges dafür, dass Schwab nicht gelogen hat.

    1. Kontaktschuld?

      Man muß doch bitte schön einmal zur Kenntnis nehmen, daß sich die Welt weiter dreht.

      Man muß sich vielleicht auch einmal Gedanken darüber machen, wie die Lage damals in der UdSSR bzw. der RF war … was die Leute so gedacht haben, und wieviel liberalistische Bauernfänger damals noch ungestraft ihr Unwesen treiben durfte…manche sind noch heute unterwegs.
      Und wenn ich „Kudrin“ lese, dann platzt mir der Kragen, der gehörte zu den „jungen Wilden“ um Gaidar, Tschubais u.a, die schon unter Gorbatschow Schaden angerichtete haben, den die RF heute noch auszubaden hat. Das viele in der RF auf „Gorbi“ nicht gut zu sprechen sind, hat durchaus einen rationalen Grund, der noch nicht einmal allein im Zerfall der UdSSR zu suchen ist.

      Da empfehle ich beispielhaft – aber ganz dringend – das:

      _____://vpk-news.ru/articles/63929

      „К станку отношение плевое
      Реформы 90-х загнали в тупик базовую отрасль российской промышленности“

      geDeepLt:

      „Die Werkzeugmaschine ist ein Kinderspiel
      Die Reformen der 1990er Jahre haben eine Schlüsselindustrie in Russland zum Stillstand gebracht.“

      Zitat:
      „In letzter Zeit hat die Regierung einige Schritte unternommen, um die einheimische Werkzeugmaschinenindustrie wiederzubeleben, aber es sollte daran erinnert werden, dass sie zuvor viele Jahre lang auf den Weltmarkt gesetzt hat, wo Russland Öl verkauft und „alles andere“ von ausländischen Anbietern erledigt und eingebracht wird.

      Es ist bezeichnend, dass Nikolai Panitschew, der letzte Minister für Werkzeugmaschinen und Werkzeugbau der UdSSR, Anfang 1992 nur schwer zu Jegor Gaidar, dem amtierenden Premierminister des Kabinetts der Russischen Föderation, mit seinem sorgfältig ausgearbeiteten Plan zur Erhaltung der einheimischen Werkzeugmaschinenindustrie durchdringen konnte. Er schaute sich den Papierkram nicht einmal an und fauchte zynisch: „Wer braucht schon eure beschissenen Werkzeugmaschinen“. Er fügte hinzu: „Wenn wir sie brauchen, kaufen wir sie im Ausland“. Nach Ansicht von Panitschew handelte es sich um ein Programm zur Zerstörung der russischen Industrie, das Russland von einem Ausrüstungsher-steller in einen Abnehmer verwandelte und es völlig abhängig vom Westen machte. Es kamen Leute an die Macht, die die Besonderheiten des Zusammenspiels der Industrie nicht kannten.
      …“

      (Ich kann das gar nicht lesen, weil mir da jedes mal ne „Kernschmelze“ droht. Und der Maschinenbau ist die Krone jeder Volkswirtschaft. Ohne Maschinen könnten sich die IT-Fuzzis ihre 387tausendste schwachsinnige „App“ auf Klopapier schreiben und sich damit den Arsch abwischen.)

      Wenn Putin 1992 das gewußt hätte, was da die nächsten Jahrzehnte so abgehen wird, hätte er 2001 seine Rede vor dem Bundestag nicht gehalten, jedenfalls nicht so…

      Die haben einfach an die liebreizenden Verheißungen des Westens geglaubt und vor allem an die schönen liberalen, marktradikalen Wirtschaftstheorien…

      1. Kontaktschuld

        Es ist heutzutage immer schwieriger, sachlich zu diskutieren bzw. etwas darzustellen. Warum?

        Putin hat bereits 1992 in den Kreisen des WEF verkehrt, unklar ist, ob als GLT oder nicht – aber auch unerheblich. Das sind Tatsachen.

        Also nein: keine Wertung als Kontaktschuld, sondern eine Tatsachenfeststellung OHNE jede negative Bewertung.

        Röper schreibt, dass es gerade Putin versteht, die Oligarchen zu zähmen. Ist auch mein Eindruck. Dazu ist es nützlich, wenn er sie kennt, und der WEF ist eine gute Möglichkeit, sich ein Bild zu machen. Es ist eine Frage der persönlichen Wachsamkeit zu verhindern, dass man sich von diesen Leuten über den Tisch ziehen lässt. Dazu aber muss man erst mal am Tisch Platz nehmen.

        1. Besteht dieses WEF nur aus den Nachwuchsprogrammen?
          Und war Putin nicht auch schon mal in Davos? Und was hat das dann zu „bedeuten“?

          Solche Nachwuchsprogramme sind Schleppnetze – manche schaffen’s nach oben, von den meisten hörst du nie etwas…

          1. Lesen Sie einfach den Link durch:

            https://www3.weforum.org/docs/WEF_First40Years_Book_2010.pdf

            Das ist die Beschreibung der WEF-Aktivitäten zwischen 1971 – 2010. Dann wissen sie mehr. Vorab: nein, das „Ausbildungsprogramm“ ist nur ein kleiner Teil der Mission, Konzerne und Politiker einander näher zu bringen. Dass man von den meisten nie wieder hört, bedeutet nicht, dass sie nicht wirken – im Gegenteil. Erinnern Sie z.B. Manuel Barroso? Seine Vita

            • Vorstand der Global Alliance for Vaccines and Immunizaton
            https://www.gavi.org/news/media-room/jose-manuel-barroso-named-new-chair-gavi-board
            • Verwaltungsratsmitglied des International Finance Forum
            http://www.iff.org.cn/php/list.php?tid=253
            • Vorsitzender bei Goldman Sachs
            https://www.goldmansachs.com/insights/pages/europes-economic-relief-package.html
            • Mitglied des Lenkungsrats der informellen Bilderberg-Konferenzen
            https://www.bilderbergmeetings.org/background/steering-committee/steering-committee
            • Mitarbeit beim Dachverband der Arbeitgeber Business Europe
            https://lobbypedia.de/wiki/José_Manuel_Barroso)
            • Präsident der EU-Kommission 2004 – 2014
            • WEF 1993 Global leader for tomorrow
            https://whoswho.de/bio/jos-manuel-barroso.html

            Davor war er lt. Wiki – Maoist 😉

            1. Den ganzen Quatsch lese ich sicher nicht…Da ahne ich schon, was drin steht, nämlich im Grunde nix Besonderes: Die Geschichte von „Privatisierung“.

              Aber das hat hier einfach keinen Zweck…

                1. Es geht nicht um Namen, sondern darum, die Ideologie zu begreifen und zu erkennen, wo sie auftritt – bei wem auch immer.

                  vonderLeyen z.B. ist in den Schwab-Listen an keiner Stelle „vorhanden“ – dennoch ist sie geradezu eine „Priesterin“ seiner Lehre, die ausschließlich die Vorlagen der ihr zugeteilten Berater verkündigt und am laufenden Band leidenschaftliche Sportpalastreden für corona und Klima hält.

                2. Eben.
                  Und um die Ideologie zu begreifen, muß man sich fragen, welche „Idee“ hinter „Privatisierung“ steckt. Und die ist gar nicht so abwegig, wie man glauben könnte…

            1. Das gemeinsame Ziel ist schlicht die Umsetzung der 17 Goals der Agenda 21 – die ist die weltweit anerkannte UN-Religion der Weltenrettung, an der keiner vorbeikommt.

              Schwab ist einer von denen, die vorgeblich die Rettung koordinieren die „Auslegungen“ beeinflussen. Am artigsten sind die Westler, weil die ohne Think Tanks überhaupt keine Ahnung einer Umsetzung von was-auch-immer haben, China verfolgt sein eigenes Konzept dabei und Putin lässt sich ebenfalls auf diese Fragestellungen ein – wird aber ähnlich China versuchen, es so weit als möglich auf eigenständig russische Art umzusetzen.

              Für letzteres empfehle ich seine Valdai-Rede:
              http://en.kremlin.ru/events/president/news/66975

              Auch, dass er in Moskau ein Centre for Fourth Industrial Revolution aufsetzt, ist kein Gerücht:
              https://www.weforum.org/press/2021/10/russia-joins-centre-for-the-fourth-industrial-revolution-network/
              http://government.ru/en/news/43532/

              Wirkliche Gegenkonzepte zu dieser Agenda gibt es weltweit wenige: es gibt Bewegungen in Indien und auch USA, die die Agenda angreifen als das totalitäre Konzept das sie eigentlich ist, und afrikanische Präsidenten, die sich diesem Neokolonialismus widersetzen, kommen auf mysteriöse Weise ums Leben ….

              Die Agenda 21 kann man in ihrer Gefährlichkeit und dem Fanatismus, mit dem sie verfolgt wird, gar nicht überschätzen. Leider beschäftigt man sich viel zu wenig damit, was das tatsächlich für ein Konzept ist!

  8. Tja Herr Röper, da hat es Sie eiskalt erwischt!
    Sie wollen es nicht wahrhaben und suchen verzweifelt nach Entlastungsbeweisen.
    Es gibt seit sehr vielen Jahren Indizien, die auf Widersprüche bezüglich Taten (tatsächliche Politik Russlands) und Worte seitens Putins aufzeigen.
    Ich will diese ganzen Widersprüche nicht einzeln hier erwähnen, da ich der Ansicht bin, dass Ihre Leser über einen gesunde Menschenverstand verfügen.
    Ich will einzelne Politiken Putins nicht hier aufschreiben, da ich von diesem Mann seit langem sehr enttäuscht bin und mich sein Unaufrichtiges Betragen (öffentliche Darstellung) im Verhältnis zu dem, was in Russland passiert, mitunter nur anwidert.

    Putin, so sagt er, liebt Deutschland, aber noch sehr viel mehr liebt er seine Oligarchen und deren Reichtum. Daran kann es keinen Zweifel geben.

    Sie machen aber eine sehr gute Arbeit, und dafür bedanke ich mich!

    mfg

  9. Hallo Thomas, auch ich hatte dich angeschrieben. Es gibt mehrere Dinge, weswegen Putin mittlerweile doch etwas kritisch gesehen wird. Das heißt aber noch lange nicht, dass man ihn auf eine Stufe zu den anderen stellt. Nein die anderen sind irgendwo unterirdisch im Keller. Aber solch eine Aussage von Schwab sollte sich ja überprüfen lassen. Und dabei dachte ich, dass da ein Russlandexperte eher die Lösung zu findet.
    Was komisch ist, dass sind mehrere Dinge. Erstmal ist die Politik von Putin auch ziemlich neoliberal (so mein Eindruck), dann war das Auftreten zu Corona auch irgendwie ziemlich westlich. Aufgefallen dabei ist auch, dass RTD da zum ersten Mal sowas wie Propaganda gemacht hat. Die hatten z.B. von der Demo in Berlin auch ziemlich suggestive Bilder mit nur 1000 Demonstranten gezeigt. Ich war da, ich hatte einen ganz ganz anderen Eindruck. Und das letzte war die Beteiligung der Sberbank an dem Cyper Polygon von Schwab. Und das Putin mal öffentlich gesagt hat, eine Corona-Verschwörung sei Quatsch.
    Also ich glaube ja fast nichts mehr heutzutage. Aber was zu Corona abläuft, dass ist eine Verschwörung. Und zumindest der gesamte Westen ist daran beteiligt. Zensur, Impfzwang, in meiner Sicht haben die hier den Bauplan von Hitler kopiert. Und der hat die KZ auch nicht von Anfang an gebaut. Es hat Jahre gedauert.

  10. Yep, das Vorläuferprogramm war Global Leaders for Tomorrow. Merkel und Blair waren dabei, Sarkozy, übrigens auch Orban.

    Putin ist nicht aufgeführt, ABER: Es sind nicht alle Teilnehmer in den Listen aufgeführt.

    Beispiel: Kurz wird vom WEF als Young Global Leader bezeichnet, obwohl er nicht in den Listen aufgeführt ist: https://www.flickr.com/photos/worldeconomicforum/49434115808/

    Auch Pavel Durov von Telegram war YGL, wird aber nicht (mehr) aufgeführt.

    Roeper hielt Corona für PR, „Pandemie ohne Tote“, jetzt hat Russland 900’000 Tote und Total-Lockdown.

  11. „Putin hat die Oligarchen nach seinem Amtsantritt entmachtet und den Staat gestärkt, er hat dem Treiben also ein Ende gesetzt.“

    Da muss ich so laut lachen, dass mir schlecht wird.

    Er hat halt die alten Oligarchen entmachtet um seine eigenen Freunde und Mitstreiter zu Oligarchen zu machen. 😂😂😂

    Ich verneige mich vor so viel Blindheit.

    1. By the way ist das alles ein ziemlich alter Hut.
      Diverse „Feindmedien“, unter anderem das Handelsblatt berichten seit mehren Jahren/Jahrzehnten darüber. Die Mitglieder waren auch nie ein Geheimnis.

      Und Hilfe, da waren ja sogar Leute, wie Jessica Alba und Michael Schumacher Mitglied. Was da wohl alles ausgeheckt wurde.
      Das in Politik und Wirtschaft Netzwerke geknüpft werden und durchaus nützlich sind, ist ja kein Geheimnis.

      Ist in Ihren Kreisen ja auch nicht anders.

  12. Die Verstaatlichung der Ölindustrie hat aus Putin einen Diktator gemacht. Der Verstaatlichung sind schon viele gute und weniger gute Leute zum Opfer gefallen. Mossadeque wollte verstaatlichen und ist von der CIA gestürzt und mit Pahlavi ersetzt worden. Gaddafi wollte verstaatlichen und weilt nicht mehr unter uns.

    Wladimir Putin würde ich nicht zu den Bösen zählen, ebenso wenig wie Donald Trump. Aber wirklich gut sind sie auch nicht. Putin hätte alleine wegen der Öl- und Gasindustrie und wegen seines Bedürfnisses, ein mächtiges Land zu beherrschen, keinen wirklichen Grund, in den Klimawahn zu verfallen.
    Trump und Putin sind eher Trickster-Figuren, oft gut und dann auch mal böse. Aber so verfestigt sich zumindest das Böse nicht und man kann hoffen.

    Was mir an Wladimir Putin nicht gefallen hat, war die Freundschaft mit Gerhard Schröder. Während Schröders Regierungszeit war die Achse Paris-Berlin-Moskau ein Thema und Steinmeier wollte nicht nur Autobahnen bauen, sondern auch eine Freihandelszone mit Russland.
    Schröder war grausam unterwürfig und nahm schließlich in Moskau an der Sieges-Parade über Deutschland teil. In Deutschland war ob der Regierungspolitik die Atmosphäre dystopisch. Skandal reihte sich an Skandal, der Staat war erschüttert. Komischerweise haben das viele vergessen. Gefehlt hat nur noch der Schwefelgeruch und das plötzliche Erscheinen des Diabolos.

    Nicht nur, daß eine solche Kooperation kein gutes Ende genommen hätte, der Anfang war zu schlecht; ich frage mich, warum Putin Schröder und die Koalitionäre nicht durchschaut hat?

Schreibe einen Kommentar