Mit welchem Mittel Bill Gates Herr über die digitalen Identitäten aller Menschen werden will

Würden Sie Ihre digitale Identität Bill Gates überlassen? Nein? Das können Sie kaum mehr verhindern. Was unglaublich klingt, ist tatsächlich wahr.

Derzeit sind digitale Impfpässe in aller Munde. Viele sehnen sich solche Pässe geradezu herbei, denn nur damit – so hören wir von Medien und Politik es – ist wieder eine Rückkehr zu einem normalen Leben möglich. Dass damit eine totale Überwachung einhergehen wird, deren Ausmaß man sich derzeit noch kaum vorstellen kann, wird dabei gerne übersehen. Parallel zu den gerade vom Bundeskabinett beschlossenen digitalen Impfpässen geht damit auch die digitale Patientenakte einher. Unsere medizinischen Daten, also eine der privatesten Informationen über einen Menschen, werden in einer digitalen zentralen Datenbank erfasst. Da stellt sich zwangsläufig die Frage, wer steht hinter der Datenbank, hinter dem Projekt, hinter der Idee?

Es geht um sehr viel Geld und noch mehr Macht

Immerhin geht es dabei um sehr viel Geld. Stellen wir uns einmal vor, jede Versicherung hätte Zugriff auf diese Daten. Infarktgefährdeten Menschen würde man die Kfz-Haftpflichtversicherung erhöhen, schließlich besteht ein erhöhtes Risiko eines Infarktes am Steuer, dessen Folgen für die Versicherung teuer wären. Von Lebens- und Krankenversicherungen gar nicht zu reden. Und das ist nur ein Beispiel. Banken könnten die Vergabe von Krediten an Menschen verweigern, deren Gesundheitszustand auch nur das Risiko birgt, dass sie zum Beispiel Arbeitsunfähig werden. Eine solche Datenbank würde das Leben aller grundlegend verändern.

Und wer nun einwendet, so eine Datenbank wäre sicher und sie würde die Daten doch nie an Konzerne weitergeben, der ist naiv. Abgesehen davon, dass Datenbanken auch gehackt werden können, zeigt die Erfahrung, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Lobbyisten unter irgendwelchen Vorwänden Wege finden, erste Ausnahmen durchzudrücken und der einen oder anderen Branche aus irgendwelchen ganz wichtigen Gründen und nur ausnahmsweise einen begrenzten Zugriff auf die Daten zu ermöglichen. Und wenn dieser Damm erst einmal gebrochen ist, kommen andere Branchen nach und aus Ausnahmen wird die Regel. Bei diesem Thema geht es um zu viel Geld und um zu viel Macht, als dass diese Daten dauerhaft geschützt werden könnten.

Was ist ID2020?

RT-Deutsch hat in einem Artikel über digitalen Impfpässe in der EU geschrieben:

„Der digitale Impfnachweis gilt als Einstieg in die biometrisch basierte digitale Identität und wird nicht nur von Datenschützern heftig kritisiert. Der digitale Impfpass ist darüber hinaus Teil der Organisation Digital Identity Alliance (ID2020), bei der es um die Schaffung digitaler Identitäten geht. Das heißt einer personalisierten, portablen, biometrisch verbundenen digitalen Identität, die auf Lebenszeit besteht.“

Die Organisation ID2020 ist wie aus einem schlechten Science Fiction Film. Die Organisation hat keine geringeren Ziele, als allen Menschen auf der Welt eine digitale Identität zu verpassen. Sie umschreibt das – wie solche Organisationen es immer tun – mit ganz edlen Motiven. Über eine Milliarde Menschen hätten keine digitale Identität, was ihnen Nachteile in vielen Bereichen bringen würde. Und außerdem ist die digitale Identität natürlich furchtbar praktisch: Man bräuchte nicht mehr Pass, Personalausweis, Krankenkassenkarte, Führerschein und so weiter bei sich tragen, alles wäre ganz praktisch in einer App auf dem Handy installiert. Sogar Kreditkarten würden unnötig werden. Und eigentlich sogar die App auf dem Handy, denn mit den biometrischen Daten könnte man sich ausweisen, Einkäufe bezahlen und so weiter, indem man einfach in eine spezielle Kamera schaut, die das biometrisch gespeicherte Gesicht erkennt.

Als ich das gelesen habe, musste ich an den Film „Das Netz“ von 1995 denken (den ich in diesem Zusammenhang sehr empfehle). In dem Film ging es um eine Frau, die sich mit mächtigen Kräften angelegt hat, die dann kurzerhand die Identität der Frau gelöscht haben. Es gab sie nicht mehr, sie konnte zu keiner Behörde gehen, nichts mehr bezahlen, keine Zug- oder Flugticket mehr kaufen und so weiter. Genau diese Macht möchte ID2020 haben und wirbt dafür mit schönen Worten.

Und ID2020 hat die Finger in den elektronischen Impfpässen und Gesundheitsdatenbanken. Das ist ein erster Schritt zur digitalen Identität. Und plötzlich – Corona macht´s möglich – sind die Menschen ganz heiß darauf, weil ja nur die digitalen Impfpässe wieder ein normales Leben ermöglichen. Kritische Fragen stellt kaum jemand.

Wer ID 2020 finanziert

Auf der Seite von ID2020 sind die wichtigsten Sponsoren aufgeführt. Das Geld kommt in erster Linie – welch eine Überraschung – von Bill Gates. Ein wichtiger Sponsor ist nämlich Microsoft und ein weiterer wichtiger Sponsor ist die Impfallianz Gavi, die ebenfalls zu einem Großteil von der Bill and Melinda Gates Stiftung finanziert wird. Außerdem wird ID2020 von der Rockefeller Foundation finanziert. Das waren drei der fünf auf der Seite genannten Sponsoren. Hinzu kommen noch eine der größten Unternehmensberatungen der Welt (accenture) und IDEO, eine Firma die sich auf Human Centered Design spezialisiert hat und zum Beispiel die ersten Computer-Mäuse entwickelt hat.

Würden Sie einer solchen Organisation Ihre intimsten Daten anvertrauen?

Auch wenn Ihre Antwort „nein“ lauten sollte, werden Sie wahrscheinlich gar keine Wahl haben.

Wer sich die weiteren Partner von ID2020 anschaut, findet noch mehr interessante Details. So wird die Initiative zum Beispiel von Master Card unterstützt. Das ist kein Wunder, sollte die biometrische Identität eines Tages kommen, wäre das das Ende der Kreditkarten. Mastercard will natürlich dabei sein, wenn die Bezahlung nicht mehr per Kreditkarten, sondern per Blick in eine biometrische Kamera abgewickelt wird.

Gleiches gilt für die Grameen Foundation, die Mikrofinanzierung betreibt. Das ist ein Geschäftsmodell, das in der dritten Welt sogenannte Mikrokredite vergibt, was dort Existenzgründern helfen soll. Auch die hoffen offensichtlich auf ein großes Stück vom Kuchen, wenn die digitale Identität in die Länder der dritten Welt kommt.

Wenn es um persönlich Daten geht, sind die Geheimdienste nicht weit

Ein weiterer Partner von ID2020 ist das National Cybersecurity Centre aus den USA. Auch das ist eine Foundation, die sich – so die Selbstbeschreibung – mit Cybersicherheit beschäftigt. Als angebliche Non-Profit-Organisation bietet sie Trainings für Cybersicherheit an, die bis zu fast tausend Dollar kosten. Und auf der Webseite ist sofort ein Video zu sehen, in dem Michael Hayden erklärt, wie wichtig Cybersicherheit ist.

Er muss das wissen, immerhin war er US-General und Chef der NSA. Er war der Mann, der seinerzeit Edward Snowden gejagt hat. Hayden sitzt auch im Board von NewsGuard, einer Firma, die Nachrichtenseiten bewertet und mit der der Anti-Spiegel erst vor ein paar Monaten wieder zu tun hatte. Das Bewertungskriterium von NewsGuard ist leicht zu verstehen: Wer der transatlantischen Linie treu ist, bekommt von denen ein Gütesiegel, wer die transatlantische Linie kritisiert, der wird als unglaubwürdig dargestellt. Mehr über NewsGuard finden Sie hier.

Welche Rolle Hayden beim National Cybersecurity Centre spielt, ist nicht ersichtlich. Hayden selbst hat eine Stiftung gegründet, in der er zusammen mit einem ehemaligen CIA-Chef und anderen Leuten aus seiner Zeit bei den Geheimdiensten Beratung in Fragen von Politik und Internationaler Sicherheit anbietet. Aber bei Geheimdiensten gilt, dass es keine ehemaligen Geheimdienstler gibt. Wer da einmal in führender Position war, der bleibt ein Leben lang damit verbunden, wie Haydens Einsatz für die transatlantischen Narrative zum Beispiel bei NewsGuard zeigt.

Man sollte sich also fragen, ob es eine gute Idee ist, wenn wir alle unsere Daten (auch die persönlichsten) an eine Organisation abgeben, die Verbindungen zu Geheimdiensten hat. Davon, dass Microsoft Zugriff auf alle unsere Daten haben möchte, gar nicht zu reden.

Natürlich eine Verschwörungstheorie: Der lange Arm von Bill Gates

Überhaupt kann man sich die Frage stellen, an welchen Rädern Bill Gates hinter den Kulissen noch so dreht. Die von ihm maßgeblich finanzierte WHO ruft eine Pandemie aus, die dann wiederum als Grund zur überstürzten Einführung digitaler Impfpässe und Gesundheitsdatenbanken genutzt wird, hinter denen wiederum Bill Gates steckt.

Manche Geschichten sind so verrückt, dass man sie sich gar nicht ausdenken kann. Ein Polit-Thriller mit einer solchen Handlung würde sicher nicht verfilmt werden, weil die Geschichte zu verückt für das Kino ist.

Also muss es wohl wieder eine krude Verschwörungstheorie sein. Bill Gates ist schließlich ein Philanthrop, der sein Geld zum Wohle der Menschheit einsetzt. Sagt zumindest der Spiegel immer wieder.

Und der Spiegel muss es wissen, immerhin hat Bill Gates dem Spiegel ja 2,3 Millionen Euro gespendet, ein Schelm wer Böses dabei denkt. Und dass Bill Gates, obwohl er sein Geld mit vollen Händen zum Wohle der Menschheit ausgibt, jedes Jahr immer reicher wird, ist dem Spiegel auch noch nicht aufgefallen.

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

36 Antworten

  1. Die Herrscher Dynastien, treiben ihre Pläne kontinuierlich voran. Sie lassen uns zwar nicht im Unklaren, über das was SIE mit uns vorhaben, kümmern sich aber andererseits, nicht im geringsten um unsere Reaktion. Weil sie für die Durchführung IHRER Pläne , ohne belang ist.

  2. Ich bin erst einmal gespannt, wie die sich diesen Impfpass vorstellen. Nur die Information geimpft oder nicht geimpft wird jetzt nicht viel Profit einbringen. Aber ich denke, da werden noch ganz andere Vorschläge kommen um an diese Daten zu gelangen. Der Impfpass ist jedenfalls der erste Schritt in diese Richtung.

    1. Mal überlegen..im Kino war ich zuletzt in den 90ern. In einem Schwimmbad ebenfalls. Bin früher immer zum Baggersee, aber den haben die mit Natodraht umzäunt als wäre es Area 51 („Privatbesitz“).

      Auf einem Konzert oder im Theater war ich noch nie. Habs auch ned vor.

      Da muss sich Billy schon was anderes einfallen lassen.

      1. Eben. Man findet immer Alternativen und am Ende stellt man möglicherweise fest, dass man sich sein halbes Leben lang mit Nichtigkeiten amüsiert hat. Außerdem werden die Spaßbetriebe sicher Veranstaltungen für Ungeimpfte einführen, um nicht auf den Umsatz verzichten zu müssen.

        1. Das wäre schön. Denn ich hätte nicht mal ein Handy/Smartphon um mich als ein richtiger Corona clean Mensch auszuweisen. Und ich werde mir auch keines zulegen. Herr Röper kann einem schon das Fürchten lernen. Es ist schon so, wir sagen in vielem ja, auch wenn wir eigentlich ganz entschieden nein meinen. Im Netz zB., weil wir sonst das Gewünschte nicht bekommen. Interessante Zeit.

          1. Ich bin immer noch der Überzeugung, dass die mit diesem ganzen Mist zu weit gehen und zumindest ein großer Teil der Menschen sich dem verweigern und dann halt ein eigenes Ding machen werden. Es bilden sich ja schon Selbstversorgerkollektiven u. Ä.. Es wird alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird und nicht jeder Plan funktioniert. 😊

            1. „Ich bin immer noch der Überzeugung, dass die mit diesem ganzen Mist zu weit gehen“. Da schliesse ich mich an. Bin aber nicht ganz so positiv. Ich meine es ist definitiv nicht egal wohin die Reise der grossen Masse geht. Ob technisch oder wie auch immer. Das mit der Suppe stimmt zwar aufs i Tüpfchen, zum Glück. Aber die Wissenschaft, gerade auch die Medizin und mit ihr wir Menschen, gehen je länger in eine rein materialistische Weltvorstellung. Und nach Judith von Halle, die Coronavirus Pandemie, 147 Seiten (ein Buch das unbedingt zu empfehlen ist, es braucht aber minimale anthroposophische Grundkenntnisse) ist die jetzige Pandemie gerade aus unserer Geisteshaltung entstanden. Das was wir sehen ist Bill Gates usw., was wir nicht sehen sind die Geist-Kräfte die dahinter wirken. Wesenheiten mit ihren eigenen Interessen was mit der Menschheit passieren soll. Darum würde es eigentlich gehen. Da sind wir aufgeklärte Menschen uns aber weitgehend einig, dass es sowas nicht gibt, dass das reiner Aberglaube ist. Eben, rein materialistische Vorstellung, Gene Atome, kein Geist. Und diese Reise führt uns in den Abgrund. Darum bin ich nicht ganz so zuversichtlich.

              1. apied: „Eben, rein materialistische Vorstellung, Gene Atome, kein Geist. Und diese Reise führt uns in den Abgrund.“

                Dem Geistesreich stehe ich nicht verneinend gegenüber, nur was da oft hineininterpretiert wird lässt mich oft den Kopf schütteln. Wenn ich bedenke, dass man nicht willentlich aufhören kann zu denken und daraus schließe, dass Etwas in uns denkt, dann schließe ich daraus, dass der Abgrund vielleicht das ist, was im Interesse der „Wesenheiten“ ist. Alles in Allem ist mir das aber zu kompliziert, um großartig darüber nachzudenken. Die Änderung der Welt beginnt in einem selbst, mehr kann man wohl nicht tun.

  3. Ich behaupte mal ganz einfach, die Analyse von Anti-Spiegel , „wieso haben wir überhaupt ein Covid -Problem ( in Verbindung der US-Wahlen) haben, trifft zu 101 % zu. (Punkt)
    Und fast möchte man behaupten, dass die bei der WHO- sich auch verarscht fühlen und „step by step“ sich den Billi-Man vom Halse schaffen wollen….

    hats zum Top-Artikel bei RT geschafft—
    https://de.rt.com/international/113566-who-ende-pandemie-in-sicht/

    Schaun wir mal in ein par Wochen, wies aussieht…

    Eigenes (ganz persönliches ) Fazit aus den kausal zu sehenden zusätzlichen Infos die man so liest und hört: Billi-Man überschätzt seinen Einfluss…. !

    1. „Billi-Man überschätzt seinen Einfluss…. !“

      Großmannssucht hatten wir ja schon öfter in der Geschichte, nur gab es zuvor nie diese Möglichkeiten der Aufklärung, die uns heute zur Verfügung stehen. Der kann nicht gewinnen. 😎

      1. Der und die ganze Euthanasie Tranzhumanistische Loge, haben schon GEWONNEN. Die GANZE Welt , gehorcht ihren Anweisungen, EINE Ausnahme wie das kleine Dorf Belarus, bestätigt die Regel.

  4. Ohen Worte:
    „Bitkom-Studie: 56 Millionen Deutsche nutzen Smartphone“
    https://snanews.de/20210225/bitkom-56-millionen-smartphone-1046177.html

    „…
    Demnach sagten neun von zehn Menschen (88 Prozent), dass sie sich ein Leben ohne die mobilen Geräte nicht mehr vorstellen können, acht Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr (80 Prozent).

    Gerade auch in der Corona-Pandemie sei das Mobiltelefon für viele Menschen wichtig: 82 Prozent sagen, dass es ihnen geholfen habe, besser durch die Krise zu kommen.

    Fast drei Viertel (73 Prozent) würden lieber auf ein Auto verzichten als auf ihr Smartphone. (Sic!) …“

    1. Dann bin ich wohl eine der Zehnten die wunderbar ohne Smartphone auskommt.
      Dafür kenne ich noch meine Nachbarn, die Supermarkt Kassiererin, Hausarzt, Apotheker und viele andere nette Menschen ganz real.

      Schon einmal drüber nachgedacht wie verstört viele rumrennen würden wenn mal 3 Tage kein Strom da ist.

      1. Nun gut es ist schon ganz praktisch. Früher, wo ich noch mit der Bahn gefahren bin z.B. war es definitiv eine Bereicherung, allein schon wegen aktuellem Fahrplan und Verspätungen. Es ist ja auch nicht irrelevant ob man sich darauf Seiten wie diese darauf anschaut oder Bullshit guckt.
        Oder als mal die Batterie im Autoschlüssel leer war und ich ohne das Ding und passendem Youtube-Video mit Anleitung zum Knopfzellen-Tausch wohl noch heute vor dem verschlossenen Auto stehen würde.

        Aber Technik sollte auch dazu dienen, dem Menschen einen Nutzen zu erweisen und nicht umgekehrt und ich bin wahrscheinlich auch ein untypischer User. Das wofür die Dinger heute ausgenutzt werden, ist definitiv abzulehnen. Und wenn ich von solchen Umfragen höre, wo Idioten sich ein Leben ohne so ein Ding gar nicht mehr vorstellen können oder es ihrem Auto vorziehen würden, kommt mir die kalte Kotze.

        1. Guter Mann, wenn Sie ein YouTube -Video brauchen, um in Ihr Auto zu kommen, obwohl Sie über einen Autoschlüssel verfügen, haben diese IT-Nazis Sie schon gut formatiert.
          Und auch im Übrigen fielen mir da noch einige sarkastische Bemerkungen ein.

          1. „im Übrigen fielen mir da noch einige sarkastische Bemerkungen ein“

            Mir auch, aber vielleicht um hier nicht allzu sehr ins off-topic abzudriften: die Technik hat Sprünge gemacht und die heutigen elektronischen Schlösser funktionieren ein bisschen anders, als Sie das vielleicht von Ihrem Saporoshez gewohnt sind.

            1. Na da tun Sie mir jetzt richtig leid, daß Ihnen der liebe Autohersteller nur einen elektonischen Schlüssel zukommen ließ, Ihnen aber nicht nur den „primitiven“, aber todsicheren mechanischen Schlüssel (mein alter „Sapo“ hat noch beides), sondern auch noch das Denken abgenommen hat.
              Für den Mist werden Sie sicher auch noch einen kleinen Mehrpreis bezahlt haben – das is immer so, wenn Technik Hirn ersetzt.

        2. Also, ich bin da ganz auf Ihrer Seite, Rico. Nur weil eine Technik missbraucht werden kann, ist sie deshalb ja nicht schlecht. Es kommt ja auch darauf an, wie intensiv man solche Technik nutzt. Natürlich hat das Ding auch Nachteile. Früher kannte ich dutzende Telefonnummern auswendig, heute nicht mal mehr meine eigene. Aber egal, für mich überwiegen die Vorteile, eben weil man sofort jede Antwort auf ein Problem haben kann. Sich praktisch überall Hilfe holen zu können ist auch klasse.

          1. Thats it, ich meine wir lesen ja auch gerade diese Seite und schreiben hier. Früher hätte man am Weltempfänger gesessen um die deutsche Sendung von Radio Tirana zu hören oder gemorst oder was auch immer. Es ist schon wesentlich einfacher und effektiver geworden, sich Informationen zu beschaffen. Natürlich kann man jede Technik auch kontraproduktiv nutzen, ich meine wir könnten ja auch den Spiegel lesen anstatt den Antispiegel.

                1. Das „Netz“ zu Hause ist das eine, der „Bordcomputer“ das andere, und von dem ist es bis zum „Chip“ nicht mehr weit und dann nur noch ein Katzensprung, bis es ohne nicht mehr geht.
                  Und das „Netz“ wird uns ruinieren, spätestens dann, wenn die „KI“ dort fleißig werkelt – besser ganz viele davon – EINE „VIKI“ wird es da nämlich nicht geben, hier irrte der alte Asimow.

                2. Wie an anderer Stelle schon erwähnt denke ich nicht, dass die gewinnen. Der Mensch wird über kurz oder lang klug und wird sich verweigern. Nein sagen und Nein tun bricht den Größenwahnsinnigen das Genick.

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