Energiekrise

Putin im O-Ton zur den Gaspreisen: „Die Verbraucher in Deutschland sollten eine Erklärung fordern“

Auf seiner Jahrespressekonferenz wurde der russische Präsident Putin nach den europäischen Vorwürfen gegen Gazprom gefragt. Dass seine Antwort in deutschen Medien nicht übersetzt wurde, verwundert nicht. Daher tue ich es.

Erst vor wenigen Tagen habe ich über die Vorwürfe deutscher Medien berichtet, Gazprom würde kein Gas mehr über die Jamal-Europa-Pipeline liefern, die aus Russland über Weißrussland und Polen nach Deutschland führt. Der Grund dafür, dass über die Pipeline derzeit kein Gas in Deutschland ankommt, ist banal, denn Polen hat ein Problem, weil es auf amerikanisches Flüssiggas gesetzt und die langfristigen Lieferverträge mit Gazprom nicht verlängert hat. Das amerikanische Gas ist aber nach Asien gegangen, wo die Preise noch höher sind als in Europa. In Polen herrscht daher Gasmangel.

Polen kauft nun das Gas, das über Weißrussland kommt zu Börsenpreisen und daher kommt es nicht in Deutschland an. Mehr noch: Sogar in dem Spiegel-Artikel, an dem ich als Beispiel für die deutschen Medienberichte abgearbeitet habe, konnte man lesen:

Gas-Revers

„Am Morgen wurde an der Verdichterstation Mallnow (Brandenburg) – wie bereits an neun Tagen Anfang November – Gas in die entgegengesetzte Richtung nach Polen gepumpt.“

Gas in die entgegengesetzte Richtung zu pumpen, nennt man Revers. Deutschland hat also Gas an Polen geliefert, anstatt Gas über Polen zu erhalten. Gleichzeitig gibt es keine Meldungen, dass Russland etwaige Bestellungen aus Europa nicht bedient, Russland liefert alle Mengen, die europäische Importeure bestellen. Wenn zu wenig Gas über Weißrussland kommt, dann liegt das also daran, dass die Europäer zu wenig Gas bestellen und nun Deutschland, das ohnehin schon zu wenig Gas für den Winter hat, sein Gas nach Polen verkauft.

Gasknappheit – Ein Bombengeschäft

Diese künstliche Verknappung von Gas führt zu den hohen Börsenpreisen und damit zu den hohen Strompreisen. Wenn man jetzt noch weiß, dass die deutschen Importeure ihr Gas von Gazprom über langfristige Verträge zu einem Preis von weniger als 300 Dollar pro tausend Kubikmeter erhalten, der Börsenpreis derzeit aber bei über 2.000 Dollar liegt, dann muss man kein Genie sein, um zu verstehen, dass die Gasimporteure gerade ein Bombengeschäft machen, indem sie Gas für 300 Dollar kaufen und für über 2.000 Dollar weiterverkaufen.

All das hat Putin in seiner Antwort auf die Frage eines Journalisten erklärt und Lesern des Anti-Spiegel ist das nicht neu. Aber Putin noch etwas erzählt, was auch für mich neu war. Es gibt eine Pipeline, die Polen mit der Ukraine verbindet. Und das Volumen dieser Pipeline entspricht exakt den Mengen, die Polen gerade bekommt. Da die Ukraine in diesem Jahr fast kein eigenes Gas in ihre Speicher gepumpt hat, muss sie jetzt irgendwo Gas zu Börsenpreisen kaufen und offensichtlich kauft sie es bei den Polen.

Ein Grund für die hohen Preise

Das ist für deutsche Leser brisant. Der Grund ist folgender: Die Strompreise in Deutschland gehen aufgrund des Gasmangels durch die Decke. Anstatt aber das deutsche Gas in Deutschland zu halten und zusätzliches Gas aus Russland zu bestellen, wird sogar Gas aus Deutschland nach Polen gepumpt, das dann offenbar weiter in die Ukraine geliefert wird. Für die Gasimporteure ist das ein Bombengeschäft, aber für die deutschen Verbraucher bedeutet das, eine weitere Verschärfung des Gasmangels und weiter steigende Preise.

Und die Bundesregierung? Die sagt dazu nichts, und wenn sie etwas sagt, dann beschuldigt sie Gazprom, das aber nur so viel Gas liefern kann, wie aus Deutschland bestellt wird. Gazprom kann ja kein Gas in die Pipelines einspeisen, auf das am anderen Ende der Pipeline niemand wartet.

Putin im O-Ton

Nun kommen wir zu Putins Jahrespressekonferenz und zu der Übersetzung der Journalistenrage und zu Putins Antwort zu dem Thema. Ich habe beides vollständig übersetzt. Anschließend gehe ich noch einmal detaillierter auf die Gründe für den Gasmangel und die deshalb steigenden Strompreise ein.

Beginn der Übersetzung:

Frage: Pavel Krasnov, Erster Kanal.

Herr Präsident, die Gasfrage bewegt die Gemüter – natürlich vor allem in Europa. Wir sind Zeugen einer akuten Gaskrise. Doch als die Krise ausbrach und die Preise in die Stratosphäre gestiegen sind, hörten wir immer häufiger Anschuldigungen gegen Gazprom und Russland insgesamt. Erst neulich haben wir wieder den Vorwurf gehört, dass die Lieferungen durch die Jamal-Europa-Pipeline eingeschränkt werden. Überhaupt sind die Vorwürfe widersprüchlich: Entweder wir monopolisieren den europäischen Markt oder wir liefern im Gegenteil zu wenig.

Gestern haben sich die ukrainischen Nachbarn hervorgetan: „Naftogaz“ hat die Europäische Kommission erneut aufgefordert, Gazprom zu verpflichten, mehr Gas zu verkaufen. Das ist natürlich lächerlich, aber den Europäern ist wahrscheinlich nicht zum Lachen zumute. In Europa ist die Situation natürlich sehr schwierig: der absolute Preisrekord liegt bei über zweitausend Dollar. Das gab es noch nie und das war auch immer unvorstellbar. Aber ist das wirklich die Schuld von Gazprom?

Herr Präsident, meine Frage: Gibt es auch nur ein winziges Körnchen Wahrheit in all diesen Anschuldigungen, die jetzt gegen Gazprom erhoben werden?

Wladimir Putin: Natürlich nicht. Daran ist nichts Wahres. Es ist einfach der Versuch, wieder alles auf den Kopf zu stellen.

Ihre Kollegin fragte gerade, was der Westen nicht verstanden hat. (Anm. d. Übers.: Putin spielt auf eine Frage von Sky News an, die ich in den nächsten Tagen übersetzen werde) Sie lügen die ganze Zeit. Gazprom liefert alle Mengen, die von unseren Geschäftspartnern im Rahmen der bestehenden Verträge bestellt werden. Und zwar nicht nur das gesamte Volumen, sondern ich glaube, Gazprom hat die Lieferungen ins Ausland um 12 Prozent oder etwa 20 Prozent erhöht. Gazprom hat die Lieferungen nach Europa insgesamt erhöht.

Soweit ich weiß, sind wir das einzige Land, ist Gazprom das einzige globale Unternehmen, das sich so verhält. Ich habe bereits auf verschiedenen Veranstaltungen, auch auf internationalen Veranstaltungen, erwähnt, dass zum Beispiel amerikanische Lieferanten erhebliche Mengen, ich glaube 14 Millionen Tonnen Flüssigerdgas, vom europäischen Markt genommen und auf Premiummärkte umgeleitet haben. Zunächst nach Lateinamerika, nach Brasilien und dann nach Asien: China, Südkorea, Japan. Weil die dort mehr bezahlen. Die Europäer dachten, sie wären ein Premiummarkt – nein! Das hat sich auch an anderen Stellen gezeigt. Die Preise sind in die Höhe geschnellt. Es gibt viele Faktoren: ungünstiges Wetter, ein langer, kalter Frühling in diesem Jahr, sie haben zu wenig in die Gasspeicher gepumpt, die Windkraftanlagen haben nicht gearbeitet. All das hat das Defizit verursacht.

Gleichzeitig quälen die Regierungen ihre Öl- und Gasproduzenten, die ihrerseits nicht die für eine Ausweitung der Produktion erforderlichen Mittel investieren. So ist das Defizit entstanden. Sie haben zu wenig in die Speicher gepumpt und jetzt entnehmen sie es aktiv. Das ist natürlich ein Problem. Einige westliche Betreiber lagern ihr Gas auch in unterirdischen Speichern in der Ukraine. Sie haben damit begonnen, es aktiv abzupumpen und in ihren Ländern einzusetzen. Das liegt auf der Hand: Denn das aus unterirdischen Speichern gepumpte Gas ist viel billiger als der Kauf auf dem Markt. (Anm. d. Übers.: Weil es im Sommer eingelagert wurde, als der Preis noch bei 500 bis 700 Dollar stand, nicht bei 2.000 wie jetzt)

Wir haben ihnen doch gesagt, ich wiederhole es: Man sollte die langfristigen Verträge nicht zerstören. Nein, die Europäische Kommission hat uns immer wieder gesagt, wir sollten zu Marktbeziehungen übergehen, der Markt wird es regeln. Und jetzt hat der Markt es geregelt und Gas kostet mehr als zweitausend Dollar pro tausend Kubikmeter. Bitte schön, bitte gern.

Sie haben Recht, wenn Sie sagen, dass die gestern noch geschrien haben: Alarm, Gazprom erobert den Markt! Wir erobern gar nichts. Ja, wir liefern eine ganze Menge, aber wir sind nicht die einzigen Anbieter auf dem europäischen Markt. Aber wir sind wohl die Einzigen, die das Angebot erhöhen.

Man sagt uns: Nein, pumpt es dort hin, auf die Spotmärkte. Wir müssen zunächst die Bestellungen unserer Kunden im Rahmen langfristiger Verträge erfüllen.

Sehen Sie sich an, was passiert. Sagen wir, bei unserem größten Verbraucher in Europa, bei Deutschland: Ich kann mich irren, aber ich glaube, es bekommt 50 oder 51 Milliarden Kubikmeter pro Jahr. Wir haben 5,6 Milliarden Kubikmeter zusätzlich in die BRD geliefert, ein Plus von 10 Prozent, von über 10 Prozent. Hören Sie, das ist eine anständige Menge. Nach Italien haben wir zusätzlich 4,4 Milliarden Kubikmeter geliefert.

Sie haben gerade die Jamal-Europa-Pipeline erwähnt. Ich sehe diese Vorwürfe gegen Russland und Gazprom, dass Gazprom den zweiten oder dritten Tag in Folge über diese Route keine Kapazitäten für Gaslieferungen nach Europa gebucht hat, über Jamal-Europa. Wie ekelhaft das ist, wie soll ich es sagen… Na gut. Das sprengt einfach den Rahmen. Schließlich hat Gazprom diese Kapazitäten nicht gebucht, weil seine Vertragspartner und Unternehmen, vor allem die deutschen und französischen, die über diese Route Gas kaufen, keine Bestellungen abgegeben haben. Was soll Gazprom transportieren, wenn keine Bestellungen vorliegen? Was haben die begonnen zu tun? Sie haben auf dieser Strecke von der BRD nach Polen in den Revers geschaltet und pumpen seit einigen Tagen Gas von der BRD nach Polen.

Ich denke, das sollte alle interessieren. Warum? Weil wir Gas im Rahmen langfristiger Verträge an die BRD liefern und der Preis ist drei-, vier-, sechs-, siebenmal billiger als auf dem Spotmarkt. Wenn die eine Milliarde Kubikmeter Gas weiterverkaufen, machen sie fast eine Milliarde Dollar, 900-irgendwas, Profit. Das ist Geschäftemacherei. Das ist das Erste.

Die haben bestimmte Mengen genommen, haben von uns 5,6 Milliarden zusätzlich bekommen, als die langfristigen Verträge vorsehen, und verkaufen es jetzt. Aber das ist noch nicht alles. Sie pumpen das Gas im Revers, aber wie kann man Gas im Revers liefern? Gas kann nicht gleichzeitig in beide Richtungen durch ein und dasselbe Rohr fließen. Sie haben a) kein Gas bestellt und es b) auf Revers geschaltet.

Aber auch das ist nur ein Teil der Informationen.

Es gibt eine Verbindung, die das polnische Pipelinesystem mit dem ukrainischen verbindet. Die Kapazität beträgt etwa drei Millionen Kubikmeter pro Tag. Das ist genau die Menge, die aus der BRD nach Polen transportiert wird. Ich habe allen Grund zu der Annahme, dass dieses Gas in die Ukraine fließt. Und die Verbraucher in Europa und in Deutschland sollten wissen, was wirklich vor sich geht, und sich vielleicht an bestimmte Instanzen wenden, und eine Erklärung fordern.

Und anstatt nach Polen und dann in die Ukraine zu liefern und zu versuchen, jemandem dort „die Hose zu halten“, wäre es besser, weiter nach Europa zu liefern, in die Bundesrepublik, und den Preis vor Ort zu beeinflussen, denn je größer die Menge auf dem Markt ist, desto niedriger wird der Preis. Nein, sie haben angefangen, dorthin zu pumpen, in die entgegengesetzte Richtung. Genau das ist das Problem. Was hat Gazprom damit zu tun?

Die sollen sich also um ihre eigenen Probleme kümmern und rechtzeitig darauf reagieren und nicht denken, dass sie so schlau sind und dass Gott über sie wacht. Die von denen geschaffenen Probleme müssen sie selbst lösen, und wir sind bereit, dabei zu helfen. Wir tun das ja auch. Ich denke, ich habe das jetzt überzeugend dargelegt.

Ende der Übersetzung

Die Gründe für die Energiekrise in Europa

Über die Gründe für die Energiekrise in Europa habe ich oft berichtet, daher fasse ich sie hier der Vollständigkeit halber nur noch einmal kurz zusammen.

Erstens: Der letzte Winter war kalt, weshalb viel Gas verbraucht wurde. Pipelines und Tanker reichen nicht aus, um im Winter genug Gas nach Europa zu bringen, weshalb die Gasspeicher normalerweise im Sommer aufgefüllt werden. Das ist in diesem Jahr ausgeblieben und während die Gasspeicher normalerweise zu Beginn der Heizsaison zu fast 100 Prozent gefüllt sind, waren es in diesem Jahr nur knapp 75 Prozent.

Zweitens: Die Energiewende hat zu einem zu großen Anteil von Windenergie am Strommix geführt. Da der letzte Sommer aber außergewöhnlich windstill war, fehlte die Windkraft und es wurde unter anderem Gas zur Stromerzeugung genutzt, das eigentlich in die Speicher hätte geleitet werden müssen.

Drittens: Der Wunsch vieler europäischer Politiker, russisches Gas durch vor allem amerikanisches Flüssiggas zu ersetzen, hat dazu geführt, dass in Europa nun Gas fehlt. Der Grund: In Asien sind die Gaspreise noch höher als in Europa und die fest eingeplanten amerikanischen Tanker fahren nach Asien, anstatt nach Europa.

Viertens: Die Reform des Gasmarktes der letzten EU-Kommission hat den Handel mit Gas an den Börsen freigegeben. Dadurch wurde Gas zu einem Spekulationsobjekt. Während Gazprom sein Gas gemäß langfristiger Verträge für 230 bis 300 Dollar nach Europa liefert, ist es für die Importeure ein gutes Geschäft, das Gas an der Börse für 1.000 Euro weiterzuverkaufen und diese Spekulationsgewinne in Höhe von mehreren hundert Prozent in die eigene Tasche zu stecken.

Warum Gazprom trotzdem langfristige Verträge möchte? Die Antwort ist einfach, denn das war auch in Europa so, als in Europa noch Gasfelder erschlossen wurden. Der Produzent von Gas muss Milliardeninvestitionen planen und das geht nur, wenn er weiß, wie viel Gas er langfristig zu welchem Preis verkaufen kann. Daher möchte ein Gasproduzent langfristige Verträge, auch wenn der Preis zeitweise möglicherweise viel niedriger ist als der, den er an der Börse erzielen könnte.

Auch für den Kunden ist es von Vorteil, wenn er die Gaspreise und die Gasmengen im Voraus planen kann, denn was passiert, wenn man sich auf kurzfristige Verträge einlässt, erleben wir gerade in Europa. Dass die EU-Kommission sich trotzdem für kurzfristige Verträge und Börsenhandel von Gas einsetzt, ist entweder Inkompetenz, oder der Wunsch europäischen Konzernen die lukrative Börsenspekulation mit Gas auf Kosten der Verbraucher zu ermöglichen, oder die politische Abhängigkeit von den USA, die auf kurzfristige Verträge setzen, weil ihrer schnelllebigen Frackingindustrie schnelle Gewinne wichtiger sind als langfristige Planungssicherheit.


Wenn Sie sich dafür interessieren, wie Russland auf die Fragen der internationalen Politik blickt, dann sollten Sie sich die Beschreibung meines Buches ansehen, in dem ich Putin direkt und ungekürzt in langen Zitaten zu Wort kommen lasse.

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

51 Antworten

  1. Rußland ist das verläßlichste Land, das sich denken läßt, während hier seit Jahrzehnten aus allen Rohren gegen Moskau geschossen wird; früher konnte ich keinen Tag ohne die FAZ leben, seit 20 Jahren bekomme ich das K….., wenn ich sie nur im Vorübergehen am Kiosk sehe: fast immer ist auf der Titelseite ein verlogener Hetzartikel gegen Rußland.
    Das ist hier der maximale Alptraum geworden, nur Lügen, Hetze, Zensur, Drohungen, Zerstörung jeglicher zivilisatorischer Grundlage.

    Zum Spiegel kann ich auch ein Anekdötchen einflechten :

    Ende 2016 kam ich mit dem Auto aus der Ukraine zurück und sah auf einer polnischen Tankstelle eine Zeitschrift, die dem Spiegel zum Verwechseln ähnlich sah, aber auf polnisch – auf der Titelseite V. Putin als Darth Vader aus Star Wars (Assad hatte gerade die Russen um Hilfe gebeten). Naja, die Polen habe ich mir gedacht …
    In Bautzen habe ich wieder getankt, was sehe ich : den Spiegel, auf der Titelseite V. Putin als Bomberjetpilot aufgemacht.

    Da werden die Strippen im Hintergrund gezogen, daß es nur so rauscht, alles wird orchestriert, europaweit.

    1. Ja, der Brüller schlecht hin! Erst von Europa bestellt, dann nach Asien umgeleitet. Jetzt wieder nach Europa, wegen den besseren Preisen. Anstatt zu liefern lassen die Amerikaner ihre Tanker Karussell fahren. Muuaaah. Und Deutschland verkauft sein knappes Gas an die Ukraine, mmuuaaahhhh. Und das ist ja auch noch nicht alles, es geht ja weiter: die Strompreise! Würde mich nicht wundern, wenn nächstes Jahr die Strompreise für eine Kilowatt Stunde auf über 1€ steigt. Der lachende Dritte ist der Staat (Umsatzsteuer). Muaaahhhhh!!!!
      Leute, ihr seid am Arsch!

      1. Ja das ist absolut absurd.
        Deutschland hat ja 2 LNG (Flüssiggas) Import-Terminals in Niedersachsen, die angeblich außer Betrieb sind bzw. aktuell nur wenig LNG aufnehmen. Was ja schon an sich interessant ist.
        2 weitere LNG-Import Terminals werden derzeit in Schlweswig-Holstein gebaut und sollen in nächsten Jahren einsatzbereit sein. Der heutige GRÜNE-Wirtschaftsminister Habeck hat damals als stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und Natur feierlich den ersten symbolischen Spatenstich abgeleistet.

        Hier mal interessante Hintergrundinfos:

        https://www.heise.de/tp/features/Nach-dem-Juncker-Deal-mit-Donald-Trump-Schleusen-auf-fuer-Fracking-Gas-4163997.html
        https://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Wilhelmshaven-Grosses-LNG-Terminal-steht-auf-der-Kippe

        Interessant beim ersten Link (von 2018) ist diese Aussage:
        >Ende Juli hatte Jean-Claude Juncker in den USA zugesagt, dass die EU-Staaten demnächst mehr verflüssigtes Erdgas (LNG) aus Nordamerika einführen werde. Brisant ist diese Zusage vor allem deshalb, weil in den USA vor allem mithilfe von Fracking gefördert wird.„Das Projekt ist nicht tot“, sagte Uniper-Sprecher Georg Oppermann. Es werde sich zwar verändern, „aber wir fangen ja nicht bei null an“. Uniper hat bei Gasabnehmern nach dem Bedarf gefragt. Nach Angaben des Essener Unternehmens gab es bisher zu wenige konkrete Abnahmezusagen für ein Terminal mit zehn Milliarden Kubikmetern Jahreskapazität.

        In Deutschland werden aktuell etwa 80 Milliarden Kubikmeter Gas im Jahr verbraucht. Die Flüssiggas-Terminals hätten zusammen weit mehr als 30 Milliarden Kubikmeter beitragen sollen – aber nicht alles für den deutschen Markt, sondern für ganz Mitteleuropa. Vor allem Katar fördert den Rohstoff. Auch die USA wollen ihn in großem Maßstab nach Europa exportieren und sind aus diesem Grund strikt gegen den Weiterbau der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 zwischen Russland und Deutschland.<

  2. Hallo Herr Rüper,

    sehr interessant so weit. Ich würde aber meinen hier wäre noch etwas Recherche angebracht, da dieses Thema wohl noch an Brisanz gewinnen wird.

    Die Aussagen von Herrn Putin mögen ja zutreffen. Also Ukraine und Polen wollen kein russisches Gas mehr kaufen (offiziell), ich habe davon gelesen. Gut wäre aber dies mit Zahlen zu unterfüttern. Da Sie in St. Petersburg quasi an der Quelle sitzen, ist die Zeit dafür sicher gut angelegt.

    Denn was mich an Putins Darstellungen etwas stört, allerdings aufgrund seiner Position auch nicht verwundert, dass jetzt irgendwie die Importeure als Deppen hingestellt werden, die hier und da Bedarfe nicht auf dem Schirm hatten, wenn denn dem so wäre das dieses Yamal-Gas nun in Polen verbleibt oder in die Ukraine umgeleitet wird.

    Da mangelt es einfach an übergreifenden Zahlen, nur eine Pipeline allein reicht für ein umfassendes Bild nicht aus und diese Daten sind schwer zu bekommen.

    1. @Die Schneise

      Braucht man jetzt wirklich „Zahlen“, die sowieso Niemand liest/lesen kann?
      Da werden Schreiberinge interpretieren, was der geneigte Leser glauben soll – egal ob da echte Zahlen was ganz anderes aussagen!

      „Importeure als Deppen“? Nö – das sind Kriminelle – sogar in echt – die hier gerne in den Club der Reichen aufsteigen wollen!
      Der Michel mag es nur nicht glauben wollen….

      P.S. habe gerade die Info bekommen, dass mein Gas-Anbieter ab 01.02.2022 den Preis um satte 90% erhöht!
      Das sind dann Zahlen, die in der Realität wichtig sind. ;o))

      1. „Braucht man jetzt wirklich „Zahlen“, die sowieso Niemand liest/lesen kann?“

        Ja braucht man. Der Winter ist jetzt erst ein paar Tage alt und ich gehe mal davon aus das es eng wird mit den Reserven in den Speichern. Es werden hier auch einige Dinge behauptet, die durchaus in der Realität nachprüfbar sein sollten.

        Sichtbar jedenfalls ist, letztes Jahr (bzw. generell früher) kam mehr Gas durch Yamal zu uns. Dafür gibt es ja angeblich diverse Gründe, die man (also ich rede jetzt mal von mir) gar nicht erst vorbringen muss, weil es letztlich ohnehin heißen wird Russland/Gazprom/Putin würden sich nur für das Hickhack um NS2 rächen wollen.

        Gazprom sitzt in St.Petersburg und sollte als großer Akteur auch einen Überblick über die Zahlen haben und die werden wichtig. Die Ukraine z.B. behält ja schon länger Gas ein und kauft offiziell nicht bei Gazprom. Wie es nun bei Polen genau aussieht ist schwer zu sagen.

        Und letztlich steht ja auch noch die Frage im Raum welches Gas Russland überhaupt zusätzlich durch NS2 pumpen will. So ganz konsistent sind u.A. Putins Aussagen dazu nämlich auch nicht, es sei denn es wäre so dass die Yamal-Pipeline an der russischen Grenze mit 100% Kapazität läuft.

        Dann kommt zusätzlich auch noch die Frage mit den „Deppen“ auf. Haben die zu wenig gekauft und Russland liefert nur was auch bestellt wurde? Kann auch nicht sein, wenn Gazprom das zusätzliche Gas auch zum Weltmarktpreis verkaufen könnte. Denn wenn auch diese Möglichkeit nicht genutzt würde wären die „Deppen“ schuld.

        Das müsste man denen aber überhaupt erst nachweisen. Ich weiß jedenfalls wer in ein paar Wochen schuld sein wird, wenn das Gas wirklich knapp wird. Da kann man wohl kaum auf irgendwelche Gegenbehauptungen verweisen ohne auch nur im Entferntesten etwas in der Hand zu haben.

        Die Daten sagen für NS aus, dass die Pipeline im Wesentlichen, also abgesehen von Wartungspausen, die letzten Jahre wie ein Atomkraftwerk durchläuft. Logisch, ist wohl auch der günstigste Vertriebsweg für Gazprom. Aber bei allen anderen Pipelines wird es unübersichtlich und ich habe keine Ahnung wie die Daten zu interpretieren sind.

        Also nun, wenn die Recherche ergeben würde das aktuell schlicht nicht mehr Gas verfügbar ist könnte man das auch so kommunizieren. Kauft der Westen dagegen einfach nur nicht mehr ein, müsste man das nachweisen und die Frage beantworten warum Gazprom gerade jetzt nicht einfach verkauft was da ist. Niedrige Preise sollen ja angeblich auch in Gazproms Interesse sein.

        Man muss sich da bei der Argumentation schon entscheiden, einfach von allem etwas funktioniert einfach nicht.

        Mein Gas ist übrigens auch teurer geworden, die Erhöhung ist aber erstaunlich gering ausgefallen.

        1. Nach seiner Lesart soll Gasprom also Gas, daß es „übrig hat“, das also neben den Lieferungen auf Grund der langfristigen Verträge, und dem Eigenbedarf zur Verfügung steht, unter dem Marktpreis, wie er z.Z. am „freien Markt“ gebildet wird, anbieten, damit die Spekulanten dieses billigere Gas dann zum Marktpreis weiter verscherbeln können.
          Ist Gasprom eine Wohlfahrtsunternehmen? Ist Gasprom verantwortlich für den Schwachsinn Europas?
          Genau das glauben und erwarten die Damen und Herren Experten offenbar von den Russen – von sich selbst oder gar den Amerikanern erwarten sie solches selbstverständlich nicht – Marktwirtschaft ist nämlich nur gut, wenn sie für Europa vorteilhaft ist und die Russen haben gefälligst das zu tun, was für uns gut ist, besondere Verpflichtungen treffen sie selbstverständlich im Hinblick auf unsere hoch edlen Klimaziele, die zu verwirklichen, wir jedwede Unterstützung erwarten…

          Aber gut, weil Weihnachten ist wollen wir es dabei belassen…

    2. Die Deppen Importeure haben Alles auf dem Schirm. Alles gesteuert für den großen Reibach. Grundgesetz der Problemlösungen: Wohin das Geld fließt, da sitzen die Banditen. Oder anders gesagt: Wer hat den Nutzen davon?

  3. Die westliche Kultur ist die Kultur der Lüge, die gerade ihrem Höhepunkt zustrebt, um dort unter irrem Gelächter zu zerplatzen. Das Bestreben ist, alles so sehr gegen die Wand zu fahren, dass es niemand mehr retten kann – und schlimmer: es so aussehen zu lassen, als ob der, der sich um Rettung bemüht, der Schuldige sei.

    Da „der Verbraucher“ nicht weniger zerrüttet ist wie seine Führung wird er vielleicht auch das noch schlucken … beinahe sicher, denn er ist verwöhnt mit einer Ungreifbarkeit von Politikern, die sie stets unschuldig wirken lässt, obgleich sie nur die Blöße ihrer Machtlosigkeit verstecken, nie etwas anderes getan haben als das.

    1. Einer der kürzesten und klügsten Kommentare zur Lage, die ich seit langem gelesen habe; ja, diese Lemminge und Lemuren, die auch mit Maske auf dem Fahrrad durch menschenleere Straßen strampeln, schlucken alles.

      Wenn man noch die sechziger, siebziger und achtziger Jahre erlebt hat, kann man es kaum glauben, wie unfaßbar blöd dieses Volk geworden ist und das zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten hindurch.

      Das größte Problem sind dabei die Frauen, die sind oft von einer dermaßenen Aggressivität, gespeist aus dem Gefühl der ihnen ständig zugeblasenen Pseudowichtigkeit (ich könnte hunderte von Beispielen aus dem Alltag bringen) und nicht nur sie sind ein Problem, man muß sich ihre Ehemänner anschauen, die meist in zwei Kategorien zerfallen:

      entweder agieren sie wie kastrierte Meerschweinchen oder sie versuchen den häuslichen Druck durch Großtuerei nach außen auszugleichen.

      1. DIE Frauen sind nicht das Problem, wenn überhaupt dann nur ein bestimmter Frauentyp. Dabei könnte Mann auch aus denen ein schnurrendes Weibchen machen, nur will das kein Mann weil sich diese Art nicht gerade durch Attraktivität auszeichnet. 😅

  4. Lassen wir mal den Mammon beiseite…..

    Ich wünsche euch allen ruhige, friedliche, Atombomben-und Repressalien-freie Feiertage im Kreise der Familie – so wie das früher Tradition war…

    🤗😎🤗

  5. Der Westwn oder der Tiefe Staat dort hält sich seit 100 Jahren an keine Verträge und tritt das Völkerrecht mit Füßen. So, wie wir 1989 der DDR Staatsführung nicht mehr glaubten, glauben wir heute den BRD Nachrichten kein Wort mehr. Den Russen werden wir erst glauben, wenn sie ihre Kriegsmärchen begraben.

              1. Das ist der Leitspruch der bRD-Scheinregierung, da müssen sie noch nicht einmal Goethe gelesen haben. Die haben von Walter Ulbricht und Väterchen Stalin gelernt: Wer nicht meiner Meinung ist, ist ein Klassenfeind und gehört ins Gefängnis, dafür wurde § 130 geschaffen.

                1. Das ist der Leitspruch nahezu aller Menschen. Nur die Wenigsten fragen sich mit Pilatus: „Was ist Wahrheit?“

            1. Hmm… Katyn… was ist damit? Ist das jetzt eine Kriegsmärchen … der Russen?
              Da gab’s doch vor einigen Jahren diese seltsame Luftfahrtkatastrophe und irgend wie is mir, als ob es da eine Verbindung gab…

              Und welche andere „Literatur“ sollte man da zu Rate ziehen, um heraus zu finden, daß die im Zusammenhang mit diesem Ort offenbar gemeinten Ereignisse ein Verbrechen waren … was die Russen ja selbst schon vor ca. 30 Jahren einräumten – ganz offiziell.

              Und nun? Was will sie uns mit ihrem Verweis auf Katyn sagen?
              Daß die Deutschen bis zum 22.06.41 praktisch ganz Kontinentaleuropa unterworfen hatten … wegen Katyn? … wovon sie zu diesem Zeitpunkt noch gar nichts wußten?
              Und weil das ja auch immer wieder mal hoch kocht – selbst ein ehem. höherer Offizier der NVA ging damit vor einiger Zeit hausieren – und es steigt einem wirklich die Schamröte ins Gesicht, wenn man derartig erbärmlichen Opportunismus, der aber auch jede ethische Grenze von „Lauterkeit“ oder „Redlichkeit“ weit hinter sich gelassen hat, zur Kenntnis nehmen muß – aber gut … was wäre, wenn das Deutsche Reich, wie behauptet, mit dem Fall Barbarossa tatsächlich einem beabsichtigten „Angriff Stalins“ zuvor gekommen wäre … Wie wäre denn ein solcher Angriff Stalins zu bewerten – als ein Angriff auf das Deutsche Reich? Wo standen denn die Truppen des Deutschen Reiches am 22.06.41? – Ganz abgesehen davon, daß „Mein Kampf“ in der UdSSR durchaus zur Kenntnis genommen worden sein dürfte, und ungeachtet des Umstandes, daß die ursprünglich recht guten Beziehungen beider Staaten, die aus einer Art Notgemeinschaft infolge eines ähnlichen Pariastatus resultierten, mit dem Machtantritt Hitlers weitgehend eingeschränkt oder zerstört wurden, was auf Seiten der UdSSR durchaus nachvollziehbare Schlüsse zur Folge gehabt haben dürfte…
              Und wir haben auch noch nirgendwo gelesen oder gehört, das die europäischen Staaten von dem Schutz, den ihnen das Deutsche Reich vor den Einfällen asiatisch-bolschewistisch Horden zu Teil werden ließ, besonders angetan gewesen seien…

              So und jetzt dürfen wir uns begründeter Vermutungen über Geist und Qualität solcher „Literatur“ hingeben … Eventuelle Ähnlichkeiten zu heutiger „transatlantischer“ sind sicher rein zufällig und völlig unbeabsichtigt …

  6. Dass der russische Präsident nicht an der Versorgungssituation in Deutschland Schuld ist, ist seit langem klar. Ich habe gestern mein Angebot für 2022 bekommen, der Preis ist knapp 50% höher als in 2021. Und damit habe ich noch Glück. Es gibt Fälle, da finden Leute keinen Grundversorger mehr und sind dem „Markt“ vollkommen ausgesetzt. Die Gaspreisexplosion ist ein Verbrechen, ob aus Gier oder aus ideologischen Gründen sei dahingestellt. Es ist ein fast groteskes Versagen der neuen deutschen Machthaber, die erst ein paar Tage im Amt sind. Wenn man überlegt, wofür Politiker damals zurückgetreten sind …
    Ihnen, Herr Röper, ein frohes „deutsches Weihnachtsfest“ in Russland. Vielleicht feiern Ihre russischen Freunde ja mit.

    1. Gas hier ähnlich, von 6 auf 9.5ct. Versorger gewechselt. Auf lange Sicht, wenn es also bei „Kauft nicht bei Russen“ bleibt, wird es verbreitet sehr teuer.
      Und wer weiß, was die Kommunen noch an Kosten durchreichen.

  7. Wenn Gazprom „nur“ 300 Dollar für das Gas bekommt , frag ich mich , warum ihre Einnahmen so explodiert sind. Ich kenne die Zahlungsmodalitäten nicht. Ich durchforste das Internet und auch das russische Internet und finde entweder gar nicht oder die Browserübersetzung ist zu schlecht. Wenn ich das richtig sehe , hat Polen die langfristigen Verträge gekündigt und kauft das Gas nach Börsenkurs. Aber allein Polen würde die Einahmeerhöhung von Gazprom nicht erklären. Mittlerweile ist es sogar so , das Nord Stream 2 schon jetzt vollständig bezahlt ist und Gazprom bei diesen Preisen nicht gezwungen ist NS2 zu starten. Im Gegenteil. Da liegt eine voll funktionsfähige Leitung die ausreichende Mengen an Gas liefern könnte und wer verhindert es? Deutschland und die EU. Also Uschi von der Front und die olivgrüne Koboldtussy. Jeden Tag , wo diese Leitung inaktiv bleibt , ist ein Desaster für die deutsche und europäische Politik. Das kann man den Volk nicht erklären. Das ist unlogisch. Unser angeblicher Feind liefert was das Zeug hält und unsere „Freunde“ lassen uns im Stich und liefern ihr Freiheitsgas zu IHREN Feind nach China.

    1. Zur Erläuterung: Gazprom bekommt 300 USD für das Gas, das gemäß langfristiger Verträge geliefert wird. Was darüber hinaus oder ohne langfristige Verträge geliefert wird, lässt sich Gazprom natürlich auch zum aktuellen Marktpreis bezahlen – was ja wohl jeder so machen würde. Und was NS2 angeht, liegt es tatsächlich nur an der fehlenden Genehmigung durch die EU, die natürlich auf deutschen Wiunsch hin problemlos beschleunigt werden könnte. Aber unsere Außenminister-Darstellerin steckt so tief im Hintern ihrer Herren, dass sie da natürlich nichts machen kann 😜

      Ansonsten schließe ich mich Vlad an und wünsche allseits frohe und friedliche Weihnachten!

  8. Friedliche Länder mit Kultur führen KEINE ANGRIFFSKRIEGE, was man gerade über Russland sagen kann, denn Russland hat NIE ANGRIFFSKRIEGE geführt, sonder wurde immer von Anderen angegriffen!

    Seit ihrer Gründung (1776) befinden sich die USA 222 Jahre lang im faktisch ununterbrochenen Kriegszustand. Kein Land ist kriegerischer als die USA.

    Immer waren es die egoisrischen Interessen der USA Öl und andere Rohstoffe fremder Länder zu eroben und letztlich die ganze Welt zuz beherrschen!!

    Alle Länder / Politiker, die solchen Elementen hilfreich zur Seite stehen, sind schlichtweg Verbrecher und Kriegstreiber, vermutlich sogar gekaufte Vasallen.

    Hinzu kommt noch ausgesprochene Dummheit, denn nur absolut Blöde streiten sich mit Ihren Nachbarn und hören auf Elemente, die ganz weit entfernt zuhause sind.

    Diese haben einen weiten SIcherheitsabstand und freuen sich über die verblödeten Helfer, die sich der eigenen Vernichtung ausliefern.

    KÖNNEN UND SOLLTEN DIE USA WIRKLICH UNSERE FREUNDE SEIN?

    Der Gründer und Vorsitzende des führenden privaten US-amerikanischen Think Tank STRATFOR (Abkürzung für Stategic Forecasting Inc.)

    George Friedman bestätigt am 4. Februar 2015, dass die USA seit mehr als 100 Jahren die deutsch-russische Zusammenarbeit mit allen Mitteln verhindern wollen.

    Dazu ist ihnen jedes Mittel recht, inclusive vorsätzlicher Lügen bis zum Krieg. Dieses Video (13 Minuten) unbedingt ansehen.

    STRATFOR: US-Hauptziel seit einem Jahrhundert war Bündnis Russland+Deutschland zu verhindern ==> http://www.youtube.com/watch?v=gcj8xN2UDKc

    Es ist ganz klar, dass die Westalliierten nach 1990/91 einen Vertrag mit Russland unterschrieben haben, demzufolge kein ehemaliger UDSSR-Staat (also auch die Ukraine) je in die NATO aufgenommen werden darf.

    Dieser Vertrag ist kaltblütig gebrochen worden. Russland ist umzingelt worden!!
    .
    Wem es bisher noch nicht klar war: Verträge mit dem Anglikanern, USA und der NATO sind absolut wertlos !“

    Ukraine 2016 Analyse vom schweizer Historiker Dr. Daniele Ganser…https://www.youtube.com/watch?v=jZmO_cfj9js

    1. „Russland hat NIE ANGRIFFSKRIEGE geführt, sonder wurde immer von Anderen angegriffen!“ Meinen Sie Russland oder die Sowjetunion? Stalins lange vorbereiteter und bevorstehender Angriffskrieg auf das Deutsche Reich, kurz vor dem deutschen Präventivangriff Barbarossa?

      1. Deswegen war ja auch die Sowjetunion sooooooo vorbereitet, die hatten in Brest sogar präventiv Waren für Deutsches Reich zum Handel durchgelassen noch am 20.6. Herr gert lassen Sie doch Ihre Lügen beim Spiegel oder Bild da passt es besser hin. Mir tut es in der Seele weh, dass Stalin die Informationen von Sonja Werner und Richard Sorge, die den genauen Kriegsbeginn unter Lebensgefahr mittgeteilt hatten, leider nicht ernst nahm.

        Eigentlich wollte ich was anderes anderes schreiben …..ich wünsche Ihnen Herr Röper und den andern Mitstreitern hier und anderswo für den Kampf um die Wahrheit schöne erholsame Feiertage, die Trolle und Dummschwätzer nehm ich mal davon raus.

  9. Habe die Pressekonferenz bei RT-D im Livestream gesehen,die Simultanübersetzung war hervorragend und das mal in echt zu sehen,war eine Bereicherung.Dass das mit den hiesigen Medien nicht oder nur verfälscht möglich ist,sagt alles aus.
    An dieser Stelle möcht ich Hr.Röper besinnliche und friedliche Feiertage wünschen. Väterchen Frost ist wohl schon in Skt.Peter angekommen (:

  10. Ich habe den Eindruck, dass hier manchmal von „Deutschland“ die Rede ist, wenn es sich in Wirklichkeit um Unternehmen handelt, die in Deutschland Gasinfrastruktur kontrollieren.

    Ich finde, das ist ein Unterschied. Natürlich ist es zutreffend, dass die deutsche Politik, zumindest auf Bundesebene, global in Deutschland agierenden Unternehmen nur eher ausnahmsweise in die Speichen fällt, aber beide sind nicht identisch. Wenn also in Mallnitz Gas nach Polen gepumpt wird, ist das kein Geschäft Deutschlands, und wahrscheinlich erfolgt es auch nicht auf Weisung des Kanzleramtes.

    (Gleichwohl frage ich mich, wer womit die Polen dazu gebracht hat, die polnisch-weißrussische Grenze so wirksam abzudichten (was zur Entstehung von für Polen unvorteilhaften Geschichten und Bildern geführt hat), obwohl Polen doch ziemlich genau weiß, dass die Flüchtlinge in Polen weit überwiegend Transit-Reisende nach Deutschland wären. Ob Polen ähnlich bescheuert wie die Ukraine sich weigert, russisches Gas direkt von den Russen zu kaufen, und stattdessen lieber russisches aus anderer Richtung für noch mehr Geld kauft, weiß ich nicht. Aber der Artikel hier klingt nicht, als würde unser Nachbar den Stoff von „uns“, genauer: aus dem Westen, zu Völkerfreundschaftspreisen beziehen.)

  11. Der Verbraucher ist die Heizung?

    Bei mir kommt der Strom aus der Steckdose, das Essen aus dem Supermarkt und die Wärme aus der Heizung.

    Klagen z.B. gegen den Internetanbieter wird man verlieren. Das ist ganz einfach, die Richter haben heute mehr denn je Angst, Präzedenzfälle zu schaffen. Ein Präzedenzfall ist der Alptraum aller Internetabieter, die würden die Sonne nicht mehr sehen. Um das nicht loszutreten, verstehen die Richter lieber die Klageschrift nicht.

    Die Ukrainer hatten nie die Chance auf einen nationalen Staat. Sie waren immer Spielball mächtiger Interessen. Das sind wirklich arme Tröpfe.

    Die hohen Gaspreise werden schlußendlich die Kunden abwürgen.

    Ich denke, hinter allem, was wir erleben, steht nicht der Great Reset. Der ist für die Masse der Kritiker. Wir werden heruntergeimpft und gegendert auf das Niveau Chinas, und dahinter steckt eine Elite, die Bilderberger. Der WEF alleine wäre nicht in der Lage, die Erde zu übernehmen. Das ist nur ein Forum, in dem auch Xi Jinping eine Rede gehalten hat.

    Wir haben seit dem 2. Weltkrieg – außer Konrad Adenauer – Bilderberger als Kanzler. Kohl plus Korruptionsmannschaft, Schröder plus Korruptionsmannschaft, Merkel, Scholz. Olaf Scholz war 2010 auf einer Konferenz zusammen mit Bill Gates, von der Leyen ist ein Bilderberger – wir haben eine Marionettenregierung, die Marionetten regiert. Und Baerbock kennt Soros, die haben ein Selfie gemacht, das findet man im Internet. Das ist der Klimawandel.

    Aber etwas Wundervolles haben ich gerade erfahren – Black Rock hat Sozialhilfe beantragt. Praktisch leben die Unternehmen der USA und Europas in einem Sozialhilfeparadies. Wer das Tor durchschritten hat und auf Geld vom Staat angewiesen ist, kommt da niemals mehr heraus. Und irgendwann will auch jemand sein Geld zurück haben.
    Und überall fallen die Arbeitskräfte aus. UK hat keine Auslieferungsfahrer, 6300 Flüge sind 2021 ausgefallen, die Berliner S-Bahn kann ihre Fahrpläne nicht einhalten. Arbeitskräftemangel trotz Überangebot.

    Die Irrationalität hinter allen Erscheinungen kommt daher, daß eine Elite die Fäden in der Hand hält. Und das Schöne ist, seit spätestens 2008 ist in den Etagen der Macht die Gier in Angst umgeschlagen. Angst essen Seele auf und wenn das Bankgebäude bebt und wackelt, klammern die sich nur noch mehr dran fest.

    Irrationalität hat einen Namen, dahinter stecken die Bilderberger.

    1. „Die Ukrainer hatten nie die Chance auf einen nationalen Staat. Sie waren immer Spielball mächtiger Interessen. Das sind wirklich arme Tröpfe.“

      Mit Verlaub, das ist Quatsch. Mit einer anständigen Führung, die freundschaftliche Handelsbeziehungen mit allen freundlich gesinnten Staaten angestrebt hätte, wäre es gar nicht zu diesen Zuständen gekommen. Die Ukrainer sind keine armen Tröpfe, sie sind einfach genauso wie die Deutschen schwach und willenlos.

  12. „Aber Putin noch etwas erzählt, was auch für mich neu war. Es gibt eine Pipeline, die Polen mit der Ukraine verbindet.“

    Nööö das ist nix neues,diese Verbindung wurde im Zusammenhang mit dem Bau des LNG-Terminal in Polen errichtet. Polen hatte die Absicht sich als US-Frackinggas Hub in Europa(EU) zu etablieren und dem US-Friedensgas so in den Weg in den EU-Markt zu ermöglichen. Im übrigen gibt es in der Region Donbas/Lugansk Erdgasvorkommen die sich zum Fracking eignen,wo US-Firmen schon seit längerem den Fuß in der Türe haben wenn’s zur Freigabe der Förderung kommen sollte.

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