Ukraine

Ukrainisches „Oligarchengesetz“: Der Spiegel bestätigt plötzlich (teilweise) Berichte des Anti-Spiegel

Im Spiegel ist ein sehr überraschender Artikel erschienen, denn er bestätigt in Teilen das, was der Anti-Spiegel seit langem berichtet. War der Artikel ein Versehen, oder was könnte dahinter stecken?

Ich berichte seit Monaten, dass der (bisher) von den westlichen Medien gefeierte ukrainische Präsident Selensky in der Ukraine de facto eine Diktatur aufbaut. Die parlamentarische Opposition wird mit dem Geheimdienst bekämpft und immer neue Gesetze, die in diesem Jahr erlassen wurden, festigen den Aufbau der Diktatur, der im Grunde praktisch abgeschlossen ist.

In „Qualitätsmedien“ wie dem Spiegel klang das immer ganz anders und Christian Esch, der Chef des Moskauer Spiegel-Büros, hat sogar das neue ukrainische Rassengesetz verteidigt, das die Bürger der Ukraine nach rassischen (oder wie man heute sagt „ethnischen“) Kriterien in drei Kategorien mit unterschiedlichen Rechten einteilt.

Schwenkt der Spiegel um?

Am 23. September hat der Spiegel einen Artikel mit der Überschrift „Ukraine – Parlament beschließt umstrittenes Gesetz gegen Oligarchen“ veröffentlicht, den wir uns anschauen werden, weil dort vieles zu lesen ist, was der Spiegel bisher bestritten oder verheimlicht hat. Danach werden wir über die Gründe spekulieren, warum der Spiegel diesen Artikel jetzt veröffentlicht hat.

Der Spiegel-Artikel beginnt mit folgende Einleitung:

„Die ukrainische Regierung will mit einem neuen Gesetz den Einfluss von Oligarchen begrenzen. Kritiker von Staatschef Selenskyj befürchten, dass er es einsetzen könnte, um seine eigene Macht zu sichern.“

Dass Selensky „um seine eigene Macht zu sichern“ Gesetze gegen politische Gegner schafft, berichte ich seit Monaten. Es ist jedoch überraschend, dass der Spiegel das nun zumindest mal erwähnt.

Das ukrainische Oligarchengesetz

Über das Oligarchengesetz schreibt der Spiegel:

„Die Novelle sieht die Schaffung eines Registers für sogenannte Oligarchen vor. Diese dürfen dann keine Parteien unterstützen, nicht an Privatisierungen teilnehmen und müssen ihre Vermögenswerte offenlegen. Als Oligarchen gelten vor allem millionenschwere Medienbesitzer, die gleichzeitig Monopolisten in ihrem Hauptgeschäftsbereich sind und versuchen, politischen Einfluss auszuüben.“

Da der Spiegel nur oberflächlich auf den Inhalt des Gesetzes eingeht, zeige ich die Details des Gesetzes auf und zitiere dazu aus einem Artikel des russischen Fernsehens über die Annahme des Gesetzes:

„Dem Dokument zufolge wird der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat über die Einstufung von Oligarchen entscheiden und ein spezielles Register führen. Diesen Personen ist es untersagt, Spenden an politische Parteien und Kandidatenstiftungen zu leisten, politische Parteien und Kandidatenstiftungen zu finanzieren, Geld für Wahlkampfveranstaltungen und Kundgebungen zu spenden und sich an Privatisierungen zu beteiligen. (…) Oligarchen werden anhand mehrerer Kriterien definiert: Beteiligung am politischen Leben, erheblicher Einfluss auf Medien, Besitz eines Monopolunternehmens und ein Vermögen, das eine Million Mindestlöhne übersteigt, das sind über als 85 Millionen Dollar. Trotz des Ergebnisses der heutigen Abstimmung hatte die Rada den Gesetzentwurf zuvor als „hohl“ bezeichnet, da sie der Meinung war, dass er nur die Zahl der Oligarchen erhöhen und Interessenkonflikte schaffen würde.“

Warum das Gesetz kritisiert wird

Das Gesetz, so die Kritiker, hat mehrere Schwachpunkte: Oligarchen werden nicht nach objektiven Kriterien automatisch in das Register aufgenommen, stattdessen entscheidet der Nationale Sicherheitsrat, oder der Präsident, oder die Regierung, wer in das Register aufgenommen wird . Entsprechend willkürlich kann das Gesetz angewendet werden und wer die politische Situation in der Ukraine kennt, der weiß, dass dort von solcher Willkür fleißig Gebrauch gemacht wird. Außerdem ist das Vermögen, das jemanden potenziell zu einem Oligarchen macht, mit 85 Millionen Dollar sehr niedrig angesetzt, weshalb auch „normale“ reiche Geschäftsleute betroffen sein können, deren einziges Vergehen es ist, regierungskritisch zu sein.

Überraschend ist, dass man das – wenn auch mit weit weniger Details – nun auch im Spiegel erfährt:

„Selenskyj sagte, er halte das Gesetz für notwendig, um das Land vor mächtigen Geschäftsleuten zu schützen, die das politische System seit Jahrzehnten korrumpiert hätten. Seine Gegner befürchten, dass das Gesetz selektiv angewendet wird, um mehr Macht in den Händen des Präsidenten zu konzentrieren.“

Selenskys Vorgehen gegen die Opposition

Ich habe bereits im Februar berichtet, dass Selensky damals die letzten oppositionellen Fernsehsender verboten und geschlossen hat. Das ist nicht etwa auf einer bestehenden Rechtsgrundlage geschehen, sondern per Dekret an allen Gesetzen des Landes vorbei. Damals hat der Sicherheitsrat der Ukraine den Präsidenten aufgefordert, Sanktionen gegen die Sender zu verhängen, was Selensky per Dekret getan hat. Sanktionen sind aber in keinem Land der Welt im Innern vorgesehen, sie sind ein Mittel der Außenpolitik. Sie im Inland anzuwenden, anstatt dem im Gesetz vorgeschriebenen Weg zu folgen, ist ein eklatanter Rechtsbruch, auch in der Ukraine.

Da auch weitere Maßnahmen, wie das Einfrieren des Vermögens des Oppositionsführers im Parlament, nicht etwa auf Grundlage der Gesetze der Ukraine geschehen ist, sondern von Selensky ebenfalls als per Dekret verkündete Sanktion in Kraft gesetzt wurde, hat diese Art der Umgehung der ukrainischen Gesetze unter Selensky inzwischen Tradition.

Das wichtigste Detail aber ist, dass all diese Sanktionen im Innern des Landes auf Vorschlag des Sicherheitsrates verkündet wurden, weshalb es keineswegs sicher ist, wer in der Ukraine das Sagen hat: Selensky oder der Chef des Sicberheitsrates Alexej Danilov. Die Frage ist, ob Danilov Vorschläge macht, die Selensky aufnimmt, oder ob Danilov Anweisungen gibt, die Selensky umsetzt.

All diese gesetzeswidrigen Sanktionen waren bisher nicht Thema im Spiegel, vor allem über die Zensur, mit der Selensky alle kritischen Medien des Landes ausgeschaltet hat, wurde nie berichtet. Daher überrascht es, dass man im Spiegel nun folgendes lesen kann:

„Umstritten ist vor allem die Regelung, dass der vom Präsidenten zusammengesetzte Nationale Rat für Sicherheit und Verteidigung die Aufnahme in das Register bestimmt. Staatschef Wolodymyr Selenskyj hatte zuletzt über diesen Rat etwa die Blockade von oppositionellen Fernsehsendern und Websites durchgesetzt. Selenskyjs Kritiker werfen ihm vor, die Medienlandschaft vor einer 2024 möglichen Wiederwahl zu bereinigen und mögliche Konkurrenten auszuschalten.“

Welche Folgen das Oligarchengesetz in der Praxis haben wird, ist noch nicht absehbar, obwohl schon jetzt klar ist, dass es der Willkür Tür und Tor öffnet. Da das Gesetz aber erst in einem halben Jahr in Kraft tritt, muss man abwarten, wie es von Selensky (oder dem Chef des Sicherheitsrates) eingesetzt wird.

Warum berichtet der Spiegel jetzt darüber?

Natürlich ist der Spiegel-Artikel denkbar oberflächlich und enthält kaum Details. Hinzu kommt, dass der Spiegel-Leser, dem die Ukraine nach dem Maidan-Putsch als Demokratie verkauft wurde, die in diesem Artikel genannten Dinge kaum verstehen und einordnen kann, weil „Qualitätsmedien“ wie der Spiegel über all das bisher nie berichtet haben. Selbst an der Ukraine interessierte Konsumenten der deutschen „Qualitätsmedien“ wissen von all den Hintergründen nichts und haben daher keine Möglichkeit, den Inhalt des Spiegel-Artikels korrekt einzuordnen.

Man kann daher trefflich spekulieren, warum der Spiegel nun darüber berichtet. Ein möglicher Grund ist, dass der Artikel schlicht „durchgerutscht“ ist, denn letztlich basiert er auf einer Reuters-Meldung. Medien übernehmen Meldungen von Nachrichtenagenturen oft unverändert oder nur leicht umformuliert, ohne selbst zu recherchieren. So ist es möglich, dass die Spiegel-Redaktion diese Reuters-Meldung veröffentlicht hat, ohne groß darüber nachzudenken.

Ob das so ist, werden wir wohl beim nächsten Bericht des Moskauer Spiegel-Büros über die Ukraine sehen. Wenn Christian Esch und Christiane Hebel dann wieder alles schönreden, was Selensky in der Ukraine anstellt, dann war dieser Spiegel-Artikel wohl eher ein Versehen der Spiegel-Redaktion.

Wird Selensky zum Abschuss freigegeben?

Es ist aber auch möglich, dass Selensky zum Abschuss freigegeben wurde, denn wie ich ebenfalls schon mehrfach berichtet habe, hat Selensky alle mächtigen Unterstützer verärgert. Er hat mit dem neuen Oligarchengesetz die Mächtigen in der Ukraine, also die Oligarchen, ohne die aber niemand von einer Widerwahl zu träumen braucht, gegen sich aufgebracht. Das Gesetz dürfte nur eine Folge davon sein, dass Selensky es sich schon lange mit den Oligarchen im Land verscherzt hat und in diesem Gesetz nun die einzige Möglichkeit sieht, sich noch irgendwie gegen sie behaupten zu können.

Indem er es sich mit den Oligarchen im Land verscherzt hat, hat er sich selbst vom Geld abgeschnitten. In seiner Verzweiflung hat er dann im April 2021 versucht, Zugriff auf die Gelder des staatlichen ukrainischen Gasversorgers Naftogas zu bekommen. Dazu musste er dessen Chef feuern, der jedoch unter dem persönlichen Schutz von US-Präsident Biden steht. Damit hat Selensky es sich wiederum endgültig mit US-Präsident Biden verscherzt.

Diese verrückt klingende Geschichte ist tatsächlich wahr. Als Selensky Ende April die Kündigung des Naftogas-Chefs verkündete, antwortete der US-Außenminister mit der Ankündigung, umgehend nach Kiew reisen zu müssen. Dort hat er dann klargestellt, wer der Herr im Hause Kiew ist. Die Details dieser verrückten (aber wahren) Geschichte finden Sie hier.

In diesem Zusammenhang muss man auch sehen, dass CNN ausgerechnet unmittelbar nach dem von Selenskys lange ersehnten und mehrmals vom Weißen Haus verschobenen Besuch bei Biden eine für Selensky peinliche Enthüllung gebracht hat. Es ging um eine verpfuschte Geheimdienstoperation, von der Selensky immer behauptet hat, damit habe die Ukraine nichts zu tun. CNN hat Selensky mal eben nebenbei der Lüge überführt und in der Ukraine war die politische Aufregung danach groß.

Daher ist es durchaus möglich, dass die USA (und damit der Westen insgesamt) den Daumen über Selensky gesenkt haben und die westlichen Medien nun beginnen, ihn in ein schlechtes Licht zu setzen.

Ob das so ist, wird sich in den nächsten Wochen an der Berichterstattung über die Ukraine einschätzen lassen.


Wenn Sie sich für die Ukraine nach dem Maidan und für die Ereignisse des Jahres 2014 interessieren, als der Maidan stattfand, als die Krim zu Russland wechselte und als der Bürgerkrieg losgetreten wurde, sollten Sie sich die Beschreibung zu meinem Buch einmal ansehen, in dem ich diese Ereignisse detailliert auf ca. 670 Seiten genau beschreibe. In diesen Ereignissen liegt der Grund, warum wir heute wieder von einem neuen Kalten Krieg sprechen. Obwohl es um das Jahr 2014 geht, sind diese Ereignisse als Grund für die heutige politische Situation also hochaktuell, denn wer die heutige Situation verstehen will, muss ihre Ursachen kennen.

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

17 Antworten

  1. „Wie der Herr, so’s Gescherr“:

    _____://russtrat.ru/news/23-sentyabrya-2021-1405-6261

    „Вашингтон готовит новые антироссийские санкции“

    „Washington bereitet neue antirussische Sanktionen vor


    Gleichzeitig billigte der Geschäftsordnungsausschuss des US-Repräsentantenhauses einen Gesetzentwurf, in dem Sanktionen gegen 35 russische Bürger empfohlen werden, die an Menschenrechtsverletzungen [!!!] beteiligt gewesen sein sollen.

    Zu den Sanktionierten gehören Ministerpräsident Michail Mischustin, Präsidentensprecher Dmitri Peskow, FSB-Direktor Alexander Bortnikow, Rosgvardia-Direktor Viktor Zolotow und der Leiter des Untersuchungsausschusses Alexander Bastrykin, Gesundheitsminister Michail Muraschko, der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin, der Geschäftsmann Roman Abramowitsch, der Vorstandsvorsitzende von Rosneft, Igor Setschin, der Vorstandsvorsitzende von Gazprom, Alexej Miller, die Chefredakteurin von Rossiya Segodnya und RT, Margarita Simonyan, sowie der Generaldirektor von „Kanal 1″, Konstantin Ernst.

    Ein Änderungsantrag zum Entwurf des Verteidigungshaushalts für das Haushaltsjahr 2022 wurde vom demokratischen Kongressabgeordneten Tom Malinowski eingereicht.
    …“

    Die gehören dort in die geschlossene Psychiatrie.

    1. Wieso dort in die Geschlossene (mein Vater –Jg. 1930- sagt heute noch Beklopptenanstalt dazu)

      Ich wiederhole mich ungern zum Thema geschreibsel von Ihnen ua.:

      Es ist und bleibt GESCHREIBSEL!!!

      Ukraine ist / war und bleibt weiter ein Testareal für NATO und US Interessen so wie vor ein paar Jahren GR für die € Story.

      Die Doku „Es begann mit einer Lüge“ die inzwischen in 2 facher Ausfertigung im Netz existiert ( einmal zu Jugoslawien und später dann zum Irak unter dem gleichen Titel; angeblich um Sie zum Kosovokrieg schlechter zu finden zu können–VT-Quatsch-) hätte wirklich einen 3ten Teil, in chronologischem Ablauf, zur Ukraine anno 2004 mit gleichem Titel, verdient.
      Zu dieser orangenen Revolution, derer ich selbst, als Ausländer allerdings inaktiv, beigewohnt habe, allerdings wortreich im privaten Diskurs mit dem ehemaligen Schwiegervater meiner Stieftochter, Leonid Petrowitsch Pilunsky, einem strammen Funktionär der Partei „Nascha Ukraina“, werden mir heute noch innerfamiliär meine eigenen Worte vorgehalten. Ich habe damals zu „Petrowitsch“( Ihm war angeblich bekannt das Juschenko ein abhängig bezahlter war) wortwörtlich gesagt: „Wer sich mit den Amerikanern ins Bett legt bekommt ein Kind und das Kind hat einen Namen. Das Kind heißt Krieg.“ Das muss man nicht lustig finden, selbst als geborener Rechthaber. Die Verweise auf meine Staatsangehörigkeit und Geschichte wurden stets wortreich überspielt wenn ich Bandera „ins Spiel“ brachte.
      Der nächste Teil dieser Episode fand dann 10 Jahre später mit dem Maidan statt. L. P. Pilunsky hat versucht die Enkel (12 und 15 jährig) dort aktiv zu indoktrinieren. Na so über Ferienlager, Wochenendfreizeiten und Zeltlager.
      Ich hatte ab Nov. 13 Einreiseverbot wg. Verdacht auf illegaler Aktivitäten im Land. Inwieweit Petrowitsch damit zu tun hatte, Scheidung meiner Stieftochter und den dadurch entstandenen Kontaktverlust, ist mir bis heute nicht bekannt.

      P.S.: Meine Tel.Nr. hat sich aber nicht geändert. Klingelt nur nie.

      Meine e-Mail auch nicht : aaron.lebowitsch@web.de
      ……..wenn Sie den Witz verstehen? Drei Fragebogen….

      1. Schön. Und wo ist jetzt sein Problem? Ich meine, mein Geschreibsel is mein Geschreibsel, das kann man gut oder schlecht finden – ich finde es manchmal ganz gut, meist so la la und oft auch einfach Scheiße, wenn mir’s nach nem Monat wieder unterkommt – spätestens da merkt man das nämlich (oder sollte es jedenfalls).
        Vielleicht hat er die eigentliche – und jetzt gebrauche ich ausnahmsweise mal den Begriff – die eigentliche „soziale“ Funktion der Geschichte hier nicht begriffen – ich hatte dazu vor längerer Zeit einiges angedeutet… Nur das ist dann wirklich sein Problem.
        Im Übrigen: Klugscheißen kann ich selber, da bin ich sogar absolute Spitze, und da lasse ich mir auch von niemandem das Wasser reichen, schon gar nicht solch natoölspurverseuchtes, brackiges aus der einst „russischen See“…. (Gut im Wesentlichen is sie es trotz allem immer noch, und wem er das verdankt, muß ich ihm hoffentlich nicht erläutern…)

        1. Er hat kein Problem. Auch mit der dritten Person und den Andeutungen nicht.

          Ich hatte mal einen Patienten, der schrieb nach den, wie hier auch, anfänglichen Startschwierigkeiten unter einem Nick, zufällig auch aus Biene Maja oder Pumuckel hergeleitet, eine Mail auf die (bekannte) Lebowitsch Adresse und suchte den persönlichen Kontakt. Wie ausgewechselt. Nicht der frustrierte Schreiberling aus Bad Driburg sondern gebildet und vernünftig.

          P.S.: Das er hier ununterbrochen eine der 7 Todsünden, den Hochmut, bedient, lässt mich zwar vor Demut in die Knie gehen, aber nicht auf die Knie.

          1. Äh… was is ein „Nick“, und was hat das mit irgendwelchen Majas und Pumuckels zu tun…
            Und was den durch ihn mir zuerkannte Hochmut anbelangt … joho, das trifft es schon … nur laienhafte 0-8-15-Analyse wird ihm da nicht helfen, und im Übrigen ist das so ein Ding, wie das mit dem Wald und dem Hineinrufen…

      2. (..) Ukraine ist / war und bleibt weiter ein Testareal für NATO und US Interessen….(..)

        Natürlich.

        US/NATO-Fragestellung: Wie weit können wir gehen, bis das den Russen der „Kamm schwillt“. Alles andere ist nur logisches Beiwerk. Irgendwie muss man ja den Feind zum „Schießen“ bringen.

  2. Die sind dort völlig meschugge:

    _____://russtrat.ru/news/23-sentyabrya-2021-1135-6260

    „Песков ответил на требование Госдепа увеличить поставки газа через Украину“

    „Peskow antwortet auf die Forderung des US-Außenministeriums, die Gaslieferungen durch die Ukraine zu erhöhen

    Es ist unmöglich, Gas durchzuleiten, ohne es vorher zu verkaufen. …

    „Ich zweifle nicht daran, dass Gazprom und die Spezialisten von Gazprom bereit sind, Herrn Hochstein das Wesentliche zu erklären und vor allem eine sehr einfache Wahrheit zu erläutern: Gas wird zuerst verkauft, dann wird es produziert, und erst dann wird es transportiert, durchgelassen. Es ist unmöglich, Gas zu transportieren, ohne es zu verkaufen“, sagte Peskow gegenüber RIA Novosti.

    „Unser Unternehmen und die russische Seite erfüllen ihre vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den europäischen Verbrauchern zu 100 % oder sogar mehr. Außerdem sind wir, soweit wir wissen, nahe am historischen Maximum der Gaslieferungen an europäische Kunden“, sagte Peskow.

    Zuvor hatte der Vertreter des US-Außenministeriums, Amos Hochstein, am Mittwoch gefordert, dass Russland die Gaslieferungen nach Europa über die Ukraine erhöht. „In Wirklichkeit gibt es Gaspipelines durch die Ukraine mit ausreichender Kapazität, um Europa mit Gas zu versorgen. Russland hat wiederholt erklärt, dass es über genügend Gasreserven verfügt, um dies zu tun. Wenn das stimmt, dann sollte es dies so schnell wie möglich über die Ukraine tun“, …
    …“

    Amos Hochstein – das ist die intellektuelle Lichtgestalt, die Nordstream 2 bewachen soll:
    „…
    Amos J. Hochstein[1] (* 4. Januar 1973 in Israel) ist ein amerikanischer Diplomat und Experte für Nationale Sicherheit und Energiewirtschaft. Er war bis Oktober 2020 Aufsichtsratsmitglied von Naftogaz und ist seit August 2021 Senior-Berater für Energiesicherheit im Außenministerium der Vereinigten Staaten mit Zuständigkeit für die Politik bezüglich der deutsch-russischen Gaspipeline Nord Stream 2.
    …“
    [_____ ://de.wikipedia.org/wiki/Amos_Hochstein ]

    Ein „Experte“ also …

  3. Interessant finde ich, dass dieses Oligarchengesetz auf 10 Jahre begrenzt sein soll.
    Da stellt sich doch die Frage wieso?
    Und gilt dieses Gesetz nur für die inländischen Oligarchen oder ebenso für die ausländischen Oligarchen (auch als “Investoren“ bezeichnet), die sich die ukrainische Infrastruktur und ukrainischen Boden für’n Appel und’n Ei an sich reißen wie z.B. Blackrock.

    Der Vorsitzende vom nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat bzw. dieses ganze Gremium wird kontrolliert von den USA und Europäer. Ein überzeugter Transatlantiker ist der Chef. Demzufolge ist dieses Gesetz wohl mit Billigung oder sogar mit Hilfe der Amis und Europäer geschaffen worden.
    Der ukrainische Geheimdienst zu dem auch der nationaler Sicherheitsrat gehört sind unter US-amerikanischen Einfluss zu einem Staat im Staate geworden. Das ist wie mit dem ISI in Pakistan, BND in Deutschland (US-amerikanisches Produkt. BND-Mitarbeiter spionierte Willy Brandt als verdeckter SPD-Wahlkämpfer im Auftrag der CIA aus) und NSA und CIA in den USA.

  4. Selensky hat immer noch keinen Krieg gegen Russland erklärt – das geht den USA und der EU nicht schnell genug, also muss er durch einen noch grösseren Kriegstreiber ersetzt werden.

  5. Wird Selensky zum Abschuss freigegeben?
    Um Selensky selbst braucht sich niemand mehr Gedanken machen. Die Ausübung der Generallösung im Sinne des Kapitals, ist hier nur noch die Frage der Zeit.

    Am 22. September sprach der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei der Generaldebatte der 76. Tagung der UN-Generalversammlung.
    Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Staats- und Regierungschefs, meine Damen und Herren!

    Es ist Zeit aufzuwachen!

    Volltext: https://www.ukrinform.net/rubric-polytics/3320511-zelenskys-speech-at-unga-session-full-text.html

    (Lesen und man muss sich nicht weiter um einen Narren kümmern. Das machen die in der Ukraine dann schon selbst.)

    Wenn jemand wie die Ukraine quasi gegen die gesamte Welt kämpfen will, es auch weltweit nunmehr trotz „ZDF-Kleber“ und Konsorten absolut klar ist, dass die UKRAINE ein total Naziverseuchter faschistisch organisierter Staat darstellt, mit dem absolut „kein Staat mehr zu machen ist, wenn weiteres Festhalten an dem „Merkelkurs“ im Endergebnis unter dem Strich nur DICKE ROTE ZAHLEN rauskommen, dann beginnen auch solche Medien wie „DER SPIEGEL“ aufzuwachen.

    Im übrigen: Wer sich auch nur so ein ganz klein wenig mit der Energieeffizienz in Druckereien auskennt der wußte schon bisher, dass alleine die Druckmaschinen bis zu 1 % des gesamten Umsatzes auffressen. Wie das jetzt schon aussieht..? darüber kann man nur spekulieren. Die vom „DER SPIEGEL“ werdens schon wissen..

    Fazit: Generell wird mit jeder weiteren öffentlich sichtbaren verzweifelten Tat der Amerikaner zur Unterstützung der Ukraine in Sachen Sanktionen gegen jedermann, der sich für eine Ostpolitik im Sinne von Brand-Genscher usw. einsetzt (Diese Pipeline ist ja nur eine Linie, die man heute nun mal gerade sieht) für jeden DULLEN in Europa klar, dass wenn den Russen auch nur mal für kurze Zeit der „Kamm schwillt“ überhaupt keinen „Der Spiegel“ mehr gibt. Weil, wenn die Menschen sich den Ar… abfrieren, wenn das Benzin die „Trettinische Grüne 5Euro-Marke“ überschreitet, dann nutzen die Menschen die alten Ausgaben des Spiegel höchstens noch zum Feueranmacher….

    Man könnte noch stundenlang schreiben…. Reicht auch so.

  6. Das ukrainische „Rassengesetz“ teilt die Bürger in der Tat anhand ethnischer Kriterien ein, weil die unterschiedlichen Volksgruppen zugehörigen Bürger alle ein- und derselben, nämlich der Kaukasischen Rasse angehören.

  7. Zitat:“Es ist aber auch möglich, dass Selensky zum Abschuss freigegeben wurde“
    das könnte ja passen, immerhin hat er ja schon Liebesgrüsse von seinen „Freunden“ bekommen, in dem sein Kumpel oder auch Berater, freundlichst mit einer „Bleispritze“ begrüßt wurde……Ich denke, es ist nur eine frage der Zeit, wann diese „Freunde“ ihm einen Besuch abstatten…..

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