Covid-19-Impfungen

WHO warnt vor Kreuzimpfungen, die Bundesregierung empfiehlt sie weiterhin

Die Stiko empfiehlt seit Ende März Kreuzimpfungen und die Bundesregierung ebenfalls, obwohl es dazu keinerlei Daten gibt. Nun hat die WHO vor Kreuzimpfungen gewarnt, aber das ändert nichts an der Position der Bundesregierung und die Medien interessiert es auch nicht.

Als der Impfstoff von AstraZeneca negative Schlagzeilen gemacht hat und beschlossen wurde, keine Impfdosen von AstraZeneca mehr nachzubestellen, stellte sich die Frage, was man mit jenen Menschen machen sollte, die eine Erstimpfung mit AstraZeneca bekommen hatten, für die dann aber keine Impfdosen für die Zweitimpfung mehr vorrätig waren. Die Stiko hat daraufhin Ende März die Kreuzimpfungen empfohlen, bei denen Menschen als Zweitimpfung kurzerhand den Impfstoff von BionTech/Pfizer gespritzt bekommen.

Daten darüber, wie die verschiedenen Impfstoffe miteinander reagieren, gab es damals keine. Der Anti-Spiegel hat Ende Mai darüber berichtet und auch zu dem Zeitpunkt – die Stiko-Empfehlung war schon zwei Monate alt – gab es immer noch keinerlei Daten über Kreuzimpfungen. Meine kritischen Fragen zu dem Thema wurden natürlich von den Mainstream-Trollen als Panikmache und ähnliches bezeichnet.

Sinnfreie Kritik dieser Art finde ich amüsant, denn man hätte mir ja einfach zeigen können, was ich übersehen habe und welche Daten über Kreuzimpfungen vorliegen. Leider sind meine Kritiker aber beim Thema Argumente schwach, weshalb sie eben auf unwichtige Nebenkriegsschauplätze ausweichen oder abgedroschene Parolen klopfen. Das lässt leider tief blicken, denn bei vielem, worüber ich berichte, wünsche ich mir regelrecht, ich würde falsch liegen und ich würde mich freuen, wenn mir das jemand aufzeigen würde. Leider geschieht das aber nicht.

Inzwischen ist Juli und seit der Stiko-Empfehlung sind fast vier Monate vergangen und die Stiko und die Bundesregierung empfehlen immer noch, dass man die verschiedenen Impfstoffe fröhlich miteinander vermischen kann und sollte. Nur hat sich an der Datenlage nichts geändert, wie ausgerechnet Soumya Swaminathan, die leitende Wissenschaftlerin der WHO, nun mitgeteilt hat. Und sie hat ausdrücklich vor dem Vermischen verschiedener Impfstoffe gewarnt. Reuters veröffentlichte ein Video ihrer Erklärung und zitierte daraus wie folgt:

„Swaminathan hatte das Mischen (von Impfstoffen) als „datenfreie Zone“ bezeichnet, ihre Äußerungen aber später in einem nächtlichen Tweet klargestellt.
„Individuen sollten nicht für sich selbst entscheiden, öffentliche Gesundheitsbehörden können das, basierend auf den verfügbaren Daten“, sagte sie in dem Tweet. „Daten aus Mix-and-Match-Studien verschiedener Impfstoffe werden erwartet – Immunogenität und Sicherheit müssen beide bewertet werden.““

Die leitende Wissenschaftlerin der WHO sagt zwar, dass Gesundheitsbehörden „basierend auf den verfügbaren Daten“ Entscheidungen treffen können, sie sagt aber gleichzeitig, dass es keine Daten über Kreuzimpfungen, also das Vermischen verschiedener Impfstoffe, gibt, denn die „Daten aus Mix-and-Match-Studien verschiedener Impfstoffe werden erwartet.“ Sie liegen also noch nicht vor, und das vier Monate nach der Empfehlung der Stiko!

Wie kann man dann aber die Stiko-Empfehlung beurteilen, der sich die Bundesregierung angeschlossen hat und die dazu geführt hat, dass inzwischen viele Menschen an diesem Menschenversuch der Kreuzimpfungen teilnehmen, weil sie Stiko und Bundesregierung vertrauen?

In der Reuters-Meldung kann man auch erfahren, dass in Großbritannien derzeit eine Studie läuft die die Kreuzimpfungen bestehend aus einer ersten Dosis AstraZeneca und einer zweiten Dosis BionTech/Pfizer untersucht und in die dann auch noch Kreuzimpfungen mit anderen Impfstoffen aufgenommen wurden. Wir dürfen auf das Ergebnis gespannt sein.

Weil ich meinen Kritikern einen Gefallen tun möchte, stelle ich noch die Frage, warum die deutschen Medien nicht über die Warnung der WHO berichten.

Wahrscheinlich findet sich wieder ein Schlaumeier, der eine oder zwei kleine Artikel ausgräbt, in dem/denen das gemeldet wurde. Dabei verstehen diese Menschen gar nicht, was derzeit passiert: Über die Stiko-Empfehlung wurde breit berichtet, Menschen haben sich bereitwillig einer Kreuzimpfung unterzogen, ohne dass irgendjemand wusste, welche Folgen das hat, oder auch nur, ob eine Kreuzimpfung überhaupt wirkt. Solange die „kritischen und objektiven“ deutschen Medien die Warnung der WHO nicht genauso groß herausbringen, wie seinerzeit die Stiko-Empfehlung, kann man ihnen getrost vorwerfen, sie würden nicht berichten.

Ich frage manchmal, wie Menschen „gestrickt“ sein müssen, die mich für solche Artikel kritisieren, anstatt Stiko und Bundesregierung für Empfehlungen zu kritisieren, die sie ohne irgendeine Datenbasis abgegeben haben. Können solche Menschen eigentlich morgens noch in den Spiegel schauen?

Nachtrag: Am Tag nach der Veröffentlichung dieses Artikels wurde auch ein Video der Regierungspressekonferenz veröffentlicht, in der das Gesundheitsministerium nach dem Sachverhalt gefragt wurde. Die Antwort ist vielsagend, denn auf welcher Datenlage die Empfehlung zur Kreuzimpfung getroffen wurde, wurde nicht mitgeteilt. Keine Wunder, es gibt schließlich keine Daten.

WHO-Chefwissenschaftlerin spricht sich gegen Kreuzimpfungen aus – Wieso ist Spahn dafür?

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

57 Antworten

  1. Hallo Herr Röper!

    Wie immer danke ich für Ihre Informationen zum medialen Geschehen.
    Bin es jedoch inzwischen müde über das Thema zu reden: Wer sein Heil
    darin sucht, sich laufend mit / gegen irgendwelche Varianten behandeln
    („impfen“) zu lassen: bitteschön. Meinerseits möchte ich bloß gerne
    von diesem Scheißdreck in Ruhe gelassen werden. Mein Körper gehört
    mir – wie es früher mal hieß.

    1. Genau so sehe ich das auch, das Problem ist nur, dass die mit ihrem Impfwahn auch andere, die nichts davon wissen wollen, behelligen. Sie oktroyieren ihren Willen den Unwilligen auf – ja, und dann geht es mich leider sehr wohl an :/

      1. Sie kommentieren hier einen Artikel der sich genauso mit dem “Impfwahn” auseinandersetzt und diesen bearbeitet. Der Kommentar vom Anti-Anti-Spiegel macht dies auch und argumentiert hier mit Informationsquellen, um eine andere Perspektive einzubringen, was in einer Diskussion wichtig ist, um abwägen zu können. Das hat nichts mit behelligen und nichts mit oktroyieren zu tun.

        Es scheint mir, dass Sie nur Argumentationsketten verfolgen, die Ihnen in den Kram passen. Bei fundierten Argumentationen, die nicht mit ihrem Weltbild übereinstimmen, scheinen Sie sich wohl persönlich angegriffen zu fühlen, ohne, dass das je die Intention des Schreiberlings war.

        Versuchen Sie doch wenigstens ihre Sichtweise zu verargumentieren, anstatt direkt in eine kleinkindliche Abwehrhaltung zu verfallen. Das wünschen Sie sich doch auch von der anderen Seite, wenn Sie den Lakaien des westlichen Medienmainstreams Ihre Sichtweise erklären.

        1. Ich glaube Sie haben auf den falschen Kommentar geantwortet. Bei meinem Kommentar ging nicht in keiner Weise um das Gegenargument vom Anti-Anti-Spiegel oder irgendwelche Argumentationsketten, sondern schlichtweg darum, dass ich selbstbestimmt darüber entscheiden möchte, ob ich mich impfen lasse oder nicht. Und in dieser Freiheit werde ich ständig behelligt und durch staatlicher Seite wird mir das schon fast aufotroyiert – wenn bspw. ein Söder meint darüber entscheiden können, zu bestimmen wer wann welche Freiheiten bekommt.

          Und das, wie gesagt, vollkommen unabhängig davon, ob und welche Kreuzimpfungen von der WHO zur Warnung ausgerufen werden oder nicht.

          Zu der Auseinandersetzung mit dem Anti-Anti-Spiegels Argumentation geht’s weiter runter.

  2. „Wahrscheinlich findet sich wieder ein Schlaumeier, der eine oder zwei kleine Artikel ausgräbt, in dem/denen das gemeldet wurde. “

    Dr. Röper, mit nur einer Google-Suche habe ich über 10 deutsche Artikel gefunden, die darüber berichten. Warum können Sie das nicht? ntv, Morgenpost, DFL, 24hamburg, Welt, Web .de, Gmx, RTL usw.

    „Dabei verstehen diese Menschen gar nicht, was derzeit passiert: Über die Stiko-Empfehlung wurde breit berichtet, Menschen haben sich bereitwillig einer Kreuzimpfung unterzogen, ohne dass irgendjemand wusste, welche Folgen das hat, oder auch nur, ob eine Kreuzimpfung überhaupt wirkt. Solange die „kritischen und objektiven“ deutschen Medien die Warnung der WHO nicht genauso groß herausbringen, wie seinerzeit die Stiko-Empfehlung, kann man ihnen getrost vorwerfen, sie würden nicht berichten.“

    Es gibt Daten zur Kreuzimpfung, insbesondere zu Astra Zeneca mit Pfizer/Biontech!
    Das sagt ja auch die WHO und sagt konkret, dass diese Kombination in Ordnung ist! Warum unterschlagen Sie dies? Morgenpost schreibt: „Abgesehen von dem Mix von Astrazeneca und Biontech/Pfizer rät die WHO Impfwilligen laut „Deutschlandfunk“ daher davon ab, verschiedene Impfstoffe zu kombinieren.“
    https://www.morgenpost.de/vermischtes/article232786297/kreuzimpfung-corona-astrazeneca-biontech-moderna-who-stiko.html

    Deutschland geht darüber hinaus, weil es auch Astrazeneca mit Moderna verimpft. Ist das ein Problem? Moderna und Pfizer/Biontech sind beides mRNA-Impfstoffe, sind beide sehr ähnlich aufgebaut. Die Wirksamkeit sind beide etwa gleich stark. Die Experten werden daher diese Kombination gleichsetzen mit Astra Zeneca mit Pfizer/Biontech.

    Also: Die WHO ist einverstanden mit dieser Kreuzimpfung. Und es gibt Daten zu Astra und Pfizer/Biontech, auch wenn Sie was anderes behaupten. Warum haben Sie nicht danach gesucht? Wenn Sie sich schon als Journalist bezeichnen, sollten Sie immerhin die Mühe machen, Informationen zu suchen! Hier:
    deutschlandfunk.de/kreuzimpfung-was-ueber-wirksamkeit-und-nebenwirkungen.2897.de.html?dram:article_id=497254

    Des Weitern können Sie davon ausgehen, dass in diesen Gremien wie Stitko etc. Fachleute sitzen, die sich mit dem Immunsystem, Impfstoffe, uvm. auskennen, daher sagt ja auch die WHO, man solle auf die Gesundheitsbehörden hören.

    Dr. Röper, Sie haben in Ihren Artikel viel Meinung, die aber nicht Fakten beruht. Sie sind kein Wissenschaftsjournalist, sondern einfach ein Blogger, der sein Laien(UN)wissen zu Impfungen weiterverbreitet. Sie sind auf der Querdenker-Bühne mit Ihrem Halbwissen willkommen!

    1. Ach ne, in WEB.DE kam die Meldung, ich habe es deswegen so gut gemerkt, erst gestern!!! Zumal die Dame von der WHO dies ja wohl auch erst kürzlich von sich gab. Doch bei den vielen Meldungen zu Corona, die es jeden Tag gibt, gehen einzelne total unter.
      Herr Röper hat Recht, es ist genau das passiert, was er geschrieben hat. Vielen Dank, dass Sie mit Ihrem Verhalten seine Aussage umgehend bestätigen.

      1. Herr Röper hat nur bei der Aufarbeitung des Zitates ein klitzekleines Teil vergessen, dass den Kontext, den er setzt fast nichtig macht.

        „Individuen sollten nicht für sich selbst entscheiden, öffentliche Gesundheitsbehörden können das, basierend auf den verfügbaren Daten“

        Wir reden hier von dem Unterschied von Individuen und Gesundheitsbehörden.
        Heißt dementsprechend, dass Individuen sich nicht denken sollten “achja, meine erste Impfung war moderna, aber für die zweite überlege ich mir doch eher Sputnik zu nehmen. Der Name gefällt mir besser“.

        Bei wissenschaftlich argierenden Behörden, die sich seit ca. eineinhalb Jahren mit der Thematik des Viruses auseinandersetzen und die über die Zeit eine etwas genauere, statistisch aufgearbeitete und wahrscheinlich auch komplexere Datenlage haben, scheinen die vorliegenden Kompetenzen von der WHO Chefin wohl grundlegend anerkannt zu werden.
        Kurz gesagt, Gesundheitsinstitutionen wissen schon was sie machen, während wir Individuen zum großen Teil Stammtischexperten sind (nicht diffamierend gemeint, ich bin da nicht anders, desdewegen wir).

        1. „Kurz gesagt, Gesundheitsinstitutionen wissen schon was sie machen, …“

          Das zweifelt wohl niemand an. Die Frage ist, für wessen Wohl sie machen. 😅 Das ist eine Frage, die man sich fernab vom Stammtisch stellt, wenn man auch die ausgegrenzten und zensierten Wissenschaftler hört. 😉

    2. Ich denke, dass die Meisten hier den ÖR- Medien nicht mehr vertrauen. Für mich kann ich zumindest sagen, dass ich sie nur noch als ein Propaganda- Instrument sehe. Ob Fussball oder Radio, überall wird mir gesagt, was ich zu Denken habe. 24/7. Überall werden ‚Abweichler‘ gejagt und Narrative gepredigt.

      Genau wie bei den Nazis.
      Und wie soll man den Brüdern auch vertrauen, wenn man sowas sieht:
      https://www.bitchute.com/video/8enfcYPkRekt/

      In da face 24/7.

    3. Hallo Anti-Anti-Spiegel, sie scheinen sich hier für einen in allen Bereichen des Lebens stets noch besser informierten Menschen zu halten als Herrn Röper. Oder geht es Ihnen eventuell doch nur darum, gegen solchen nicht linientreuen „Journalismus“ öffentlich Stimmung zu machen ? Dann wäre „Schlaumeier“ für ihre Person allerdings eine viel zu milde Bezeichnung.

      1. Nicht alle Bereiche, ich äußere mich nur zu den Themen, in denen ich mich auskenne und ich recherchiert habe. Wie Sie an meinem Beitrag sehen, hat Röper unterschlagen, dass WHO einverstanden ist mit der Kreuzimpfung von Astra / Biontech. Seine Darstellung ist falsch.

    4. Lieber Anti-anti-Spiegel, man sollte die COVID Maßnahmen und Impfungen unideologisch angehen, das versuche ich hier im Forum seit Monaten.
      Auch wenn ich sonst viel auf die Stiko halte, die Empfehlung der Stiko war nicht korrekt, letztendlich hätte man klinische Studien zu den Kreuzimpfungen gebraucht, sonst könnte man sich Impfzulassungen auch gleich sparen und sagen es wird schon gutgehen. Die Empfehlung der Kreuzimpfung war aus der Not geboren, weil Astrazeneca politisch kaum mehr haltbar war, und damit ideologisch. Auch sind Biontech und Moderna zwar ähnlich, aber doch nicht gleich. Moderna nutzt etwa die dreifache Menge an mRNA, die für ein leicht unterschiedliches Antigen kodiert, und auch der Aufbau der Vesikelmembran ist unterschiedlich. Wie das Immunsystem auf die Kreuzimpfung reagiert ist nicht vorhersehbar, es ist zwar wahrscheinlich, daß es zu keinen gravierenden Wechselwirkungen kommt, trotzdem braucht man vor der Empfehlung klinische Studien.
      Man sollte die Protein-Verunreinigungen von Astrazeneca, die die Uni Ulm offengelegt hat nicht kleinreden. Die waren peinlich, möglicherweise gefährlich und haben der Impfkampagne schweren Schaden zugefügt. Sputnik V scheint weniger Nebenwirkungen hervorzurufen.

      1. Egalite: „… man sollte die COVID Maßnahmen und Impfungen unideologisch angehen, das versuche ich hier im Forum seit Monaten.“

        So so, Bedenken gegen Stoffe, die aus guten Gründen noch nie zur Anwendung an Menschen zugelassen wurden, dann in einem Hauruckverfahren durchgepeitscht und den Menschen mit falschen Versprechen und Drohungen quasi aufgezwungen werden, ist also Ideologie. Da wirft jemand mit Worten um sich, deren Bedeutung er oder sie offensichtlich nicht kennt.

        Übrigens, mittlerweile sind fast 1,5 Millionen Fälle mit Nebenwirkungen bei der WHO gemeldet, über 9.000 davon betreffen Todesfälle, die Dunkelziffer dürfte dabei beachtlich sein.

        „Als wir am 11. Juni 2021 darüber berichtet haben, dass das US-amerikanische CDC, alarmiert von vermehrten Fällen von Myokarditis und Perikarditis, eine genauere Untersuchung begonnen hat, waren in VigiAccess 713 Fälle von Myokarditis und 588 Fälle von Perikarditis verzeichnet. Im Verlauf von etwas mehr als einem Monat haben sich beide Fallzahlen nahezu verdreifacht. Erfasst sind nunmehr 2.213 Fälle von Myokarditis und 1.695 Fälle von Perikarditis. Dieser sprunghafte Anstieg zeigt den Effekt von SALIENCE, einem sozialwissenschaftlichen Konzept, das man in aller Kürze als: Wenn etwas in den Fokus gerät, dann wird dieses Etwas auch vermehrt gefunden, beschreiben kann. Die Prominenz, die Myokarditis und Perikarditis in der Berichterstattung erfahren haben, hat dazu geführt, dass die Aufmerksamkeit von Ärzten auf beide Leiden als Folge einer COVID-19-Impfung gelenkt wurde. Wenig verwunderlich hat mehr Aufmerksamkeit zu einer höheren Fallzahl geführt. Aus dieser kleinen Begebenheit kann nun jeder seine eigenen Schlussfolgerungen darüber ziehen, wie viele Fälle von Myokarditis und Perikarditis wohl derzeit in VigiAccess erfasst wären, wenn beiden Leiden KEINE besondere Aufmerksamkeit durch das CDC zuteil geworden wäre. Und darüber hinaus kann sich jeder die Frage beantworten, was fehlende Aufmerksamkeit für die Häufigkeit, mit der andere Nebenwirkungen nach einer Impfung bemerkt werden, bedeutet.“

        sciencefiles.org/2021/07/14/tod-nach-covid-impfung-sprunghafter-anstieg-analyse-der-who-datenbank/

        „Daten aus Israel zeigen keinerlei Effektivität für COVID-19-Impfung mit Comirnaty (Pfizer/Biontech)“

        sciencefiles.org/2021/07/14/daten-aus-israel-zeigen-keinerlei-effektivitat-fur-covid-19-impfung-mit-comirnaty-pfizer-biontech/

        Nun meine Fragen. Was ist das für eine Ideologie, die Menschen angesichts dieser Informationen dazu bringt, sich lieber nicht impfen zu lassen? Steckt nicht eher eine Ideologie dahinter, trotz all der verfügbaren Daten zu versuchen, Ungeimpfte zur Impfung zu überreden? Wenn ich mir Egalites Versuche so anschaue, dann tippe ich eher auf einen Neider, der so viele wie möglich mit aufs dünne Eis locken will, auf das er oder sie sich begeben hat. 😅

        1. ds ist die Idologie des Kommerzes. Es kommt nicht auf Impfen an, sondern darauf, einen bestimmten Impfstoff zu nehmen, nämlich meinen, auch wenn anderer besser ist.
          Die aktuelle Impfpropagaanda zielt ja nicht aufs Impfen, es gibt ja faktisch keine Alternativen für den Impwilligen, sondern darauf, möglichst der „Marktanteil“ aufs Maximum zu bringen.

            1. Dafür habe ich volles Verständnis, nur bin ich nicht so optimistisch, daß Sputnik hier überhaupt zugelassen wird, es stehen ja mit Novovax, Sanofi und Valnueva noch wertewestliche Impfstoffe in den Startlöchern.

        2. Jetzt vergleich mal die Wirkungen einer Covid19 Infektion mit den seltenen Nebenwirkungen der Impfungen. Covid19 kann harmlos verlaufen, muss es aber nicht. Es geht um Risikoabwägung und die spricht für Impfungen. Hat sich Putin die etwa 720 Covid Toten pro Tag (zwei vollbesetzte Flugzeuge) und die überbelegten Krankenhäuser (so daß Notkrankenhäuser eingesetzt werden müssen) ausgedacht um wertewestlichen Konzerne beim Profitscheffeln zu helfen?

          1. Covid19 verläuft in den allermeisten Fällen harmlos und die Risikoabwägung spricht für die meisten Menschen eben nicht für eine Impfung. Einfach mal anschauen, wobei der zweite Teil für dieses Thema schon ausreichend sein dürfte, allen Impfbefürwortern etwas zum Nachdenken zu geben. Dabei glaube ich nicht wirklich, dass diese überhaupt ein Interesse daran haben, sich die Reportage anzuschauen.

            https://www.servustv.com/allgemein/v/aa-27juub3a91w11/

              1. Ja. Man steht fassungslos da und wundert sich, dass Aufklärung rein gar nichts bewirkt. Entweder, die Leute sind total dumm oder sie meiden Aufklärung wie der Teufel das Weihwasser. Anders kann ich mir das Geschehen nicht mehr erklären.

                Egon W. Keutzer hat heute eine fabelhafte Satire gebracht.

                „Mai 2032: Erste klimaneutrale Hexenverbrennung begeistert Zuschauer“

                https://egon-w-kreutzer.de/mai-2032-erste-klimaneutrale-hexenverbrennung-begeistert-zuschauer

                1. Stockholm-Syndrom. Anders kann ich mir das nicht erklären. Es ist ja auch diese ganze Art, wie sie einem gerade die Pistole auf die Brust setzen, die einen gesunden Menschen zumindest misstrauisch machen müsste. Naja,“gesund“ – was soll das überhaupt sein, wohl wieder so eine komische Verschwörungstheorie.

                  Danke für diese in der Tat sehr treffende „Satire“. Mit so etwas geht es mir mittlerweile fast wie Stephan Gö und ich kann nur noch sehr begrenzt drüber lachen. Denn eigentlich bildet der Autor die Zukunft ab. Und ich sehe nichts, gar nichts in dieser Welt, was diese Zukunft der Wichser noch aufhalten könnte.

                2. Von wegen Lachen hat der Autor ja eine Warnung vorweggeschickt.

                  Wenns den Eseln zu geht, gehen sie aufs Eis und brechen sich die Beine. Das wird sie schon aufhalten. 😊

                3. Das ist auch meine Hoffnung, dass die sich irgendwie verschätzen. Und das es Leute gibt, die die Esel gezielt aufs Eis gelockt haben.

                4. Ich nenne es lieber Zuversicht statt Hoffnung. Das sind Größenwahnsinnige und solche Typen haben noch nie gewonnen. Sie richten viel Schaden an, aber gewinnen können sie nicht.

            1. Vielleicht sehe ich mir die Reportage mal an. Auch Nobelpreisträger hilft nicht dagegen mal Falsch zu liegen und das tat Michael Levitt mit Vorhersagen in Bezug auf die Coronapandemie schon einige Male. Aber nehmen wir seine wahrscheinlich zu niedrige angesetzte infection fatality rate von 0.06%. Dann sterben 6 von Zehntausend an einer SARS-CoV 2 Infektion. Das Risiko einer VITT Thrombose nach einer Astrazeneca Impfung zu sterben liebt bei eins zu einer Millionen. Bei den mRNAs noch deutlich niedriger, bei Sputnik V noch nicht beobachtet. Die Wahrscheinlichkeit einer VITT Thrombose infolge einer SARS-CoV2 Infektion liegt deutlich höher. Auch sonst gibt es bei SARS-CoV2 unangenehme Langzeitfolgen, bei einigen quasi unsymptomatischen Fällen zeigen sich im Röntgenbild typische Lungenschäden, die von den Betroffenen gar nicht wahrgenommen werden.
              Das ändert gar nichts daran, daß ich den Umgang der Bundesregierung mit der Pandemie grundsätzlich kritisiere, meines Erachtens hat die russische Regierung deutlich rationaler gehandelt.
              Und nach wie vor halte ich Sputnik V für den besten Impfstoff, es ist auch kaum vorstellbar, daß schwere Nebenwirkungen von Sputnik V verheimlicht werden könnten, da Sputnik V auch millionenfach in Ungarn und Argentinien verimpft wurde.

              1. So kann man ja nur argumentieren, wenn die Phase III der Studie, die eigentlich klinisch sein sollte, abgeschlossen wäre. Normalerweise sind Studien dieser Art nach 8 – 12 Jahren beendet, Phase III läuft gerade mal ein paar Monate, nichtklinisch und ungefragt an Millionen Menschen. Nur darum geht es doch. Korrekte Aussagen darüber, welche Risiken höher sind, lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht treffen.

                Schau die Reportage an. Die Impfung kannst Du nicht mehr rückgängig machen, aber Du hörst dann wahrscheinlich wenigstens auf, dafür zu werben, wenn Du ehrlich und anständig bist. Im zweiten Teil kommen praktisch alle Wissenschaftler zu Wort, die an Entwicklung und Herstellung der Stoffe beteiligt waren oder sind, keiner von denen befürwortet, was jetzt gerade geschieht.

    5. Ich hab ja jetzt hier schon viele Kommentare gelesen, aber was ist eigentlich Ihre Aufgabe hier und was erhoffen Sie sich damit zu erreichen?

      Sie posten andauernd Quellen von Medien, die vermutlich die meisten auf diesem Blog sowieso nicht trauen. Das ist so als wenn man im Kommentarbereich der tagesschau russische Quellen postet. Passt irgendwie nicht oder?

      Außer Sie sind irgendwie masochistisch veranlangt, dann gerne weiter!

    6. Anti-Anti-Spiegel Ihre Argumentnation basiert auf Zitieren von Medien die ihrerseits nur Mefian zitieren ohne Fundament, also Propaganda mit Propaganda begründen. So verbreitet man fake News, indem man als „Beleg2 die Fakes der nächsten Propagandaebene heranzieht, die ihrerseits als Beleg die nächste Propagandaebene nimmt usw. Am Ende steht dann „allgeeine Auffassung“ oder ähnlicher Bullshit.

    7. 1. Die Empfehlung zur Kreuzimpfung der STIKO kam genau zu dem Zeitpunkt auf als das Chaos um die Verträglichkeit und Verfügbarkeit herrschte. Dieser Umstand ist nicht von der Hand zu weisen und erweckt nicht gerade Vertrauen.
      2. Alle Corona Impfstoffe haben so weit mir bekannt nur erst einmal eine bedingte Zulassung. Diese Form der Zulassung geht anhand der bisher vorliegenden Daten davon aus, dass das Nutzen und Risiko Verhältnis tragbar ist. Diverse Nachmeldungen von Nebenwirkungen machen deutlich wo die Schwächen der bedingten Zulassungen liegen.
      Und hier erinnere ich daran, die Zulassung erfolgte ausschließlich auf Basis der Hersteller. Die Herstellter gaben an, dass die Verwendung von 2 Dosen IHRES Impfstoffes in einem bestimmten Abstand das in den Zulassungspapieren gezeigte Ergebnis erzielen.
      3. Die Erstzulassung eines Impfstoffes erfolgte Anfang Dez.2020. Damit konnte man dann frühestens Anfang Januar Massendaten sammeln. Bei anderen Herstellern entsprechend später.
      Aus diesem Grund gibt es auch kaum Daten zur Kreuzimpfung. Nicht weil die Hersteller nicht wollen, sondern weil sie entsprechend der politischen Nachfrage ihre Impfstoffe erst einmal auf andere Altersgruppen ausweiten wollen. Bisher wurden Kinder bis 16, Schwangere und auch Ältere über 65 Jahre bei den Studien ausgelassen. Trotz eigentlich völliger Abwesenheit von Daten wurden hoch betagte als erstes geimpft.
      Nun sollen Kinder ab 12 Jahren auf Basis z.B. bei Comirnaty geimpft werden.
      – Studien Teilnehmer sehr klein – Die Studie wurde um 2 260 Kinder im Alter von 12 bis 15 Jahren erweitert, 1 005 Kindern, die den Impfstoff erhielten
      – Aus der Studie ergaben sich nicht genügend Daten, um Rückschlüsse darüber ziehen zu können, wie gut Comirnaty bei Personen wirkt, die bereits COVID-19 hatten.
      -Es ist noch nicht bekannt, inwieweit geimpfte Personen das
      Virus möglicherweise weiterhin in sich tragen und verbreiten können.
      – Derzeit ist nicht bekannt, wie lange der Schutz durch Comirnaty anhält.

      https://www.ema.europa.eu/en/documents/overview/comirnaty-epar-medicine-overview_de.pdf

      Nun zu aktuellen Kreuzimpfungen

      Dazu gab es eine Mini Studie z.B. aus Deutschland.

      https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.05.19.21257334v2

      „Participants 340 health care workers immunised between 27 December 2020 and 21 May 2021 at Charité – Universitätsmedizin Berlin, Germany“

      Gehen wir einmal davon aus das es viele solcher Versuchsgruppen gibt und der Zeitraum vergleichbar ist, dann dürften die Ergebnisse der Studien aktuell in der Bearbeitung sein.
      Anerkannt und für für den Impfprozess tauglich? Vielleicht, vielleicht auch nicht weil wieder das Thema Langzeitfolgen ausgeklammert ist. Selbst ein halbes Jahr Beobachtung gibt es für die paar Hanseln nicht.
      Also streng genommen gibt es zur Verträglichkeit noch nichts belastbares nur die Hoffnung das es gut geht.
      Nun prescht man wahllos vor und will weitere Impfstoffe mischen. Davor warnt die WHO ausdrücklich wegen fehlender Daten. Die WHO gab auch für den Mix Astra/Biontech kein Freifahrtsschein sondern wies darauf hin, dass man davon ausgeht das es gut geht.

      https://www.morgenpost.de/vermischtes/article232786297/kreuzimpfung-corona-astrazeneca-biontech-moderna-who-stiko.html

      14.07.2021
      „Eine Kreuzimfpung, also ein Mix von Corona-Impfstoffen, wird in Deutschland von der Stiko empfohlen. Die WHO äußert sich kritisch.“

      https://www.deutschlandfunk.de/kreuzimpfung-who-warnt-vor-eigenmaechtigem-mix-von.2850.de.html?drn:news_id=1280412

      14. Juli 2021
      „Die Weltgesundheitsorganisation rät Impfwilligen davon ab, willkürlich Corona-Impfstoffe verschiedener Hersteller für die Erst- und Zweitimpfung zu kombinieren…. Swaminathan verwies auch darauf, dass Ergebnisse aus wichtigen Kreuzimpfungs-Studien verschiedener Präparate noch ausstünden. Hier müsse sowohl die Wirksamkeit als auch die Sicherheit bewertet werden.“

      Von daher ist die Kritik des „Herrn Dr. Röper“ wie sie ihn nennen mehr als berechtigt. Der Vorpreschen von Ärzteverband und STIKO halte ich zum jetzigen Zeitpunkt verantwortungslos und hat einen mehr als fadenscheinigen Beigeschmack. Denn woher nehmen die denn die Gewissheit solche Empfehlungen auszusprechen wenn die Datenlage offensichtlich so dünn ist? Ganz zu Schweigen von den Allmachtsfantasien des Ärztepräsidenten zum Thema bezahlen von Tests, Ausgrenzung genauer Stigmatisierung von Ungeimpften.

      Aktuell diskutiert man eine Häufung von Herzmuskelentzündungen bei jüngeren männlichen Personen und u.a. Brustveränderungen bei jüngeren weiblichen Personen. Ob aktuell bedenkliche Werte auftreten wird die Auswertung zeigen. Die Liste der medizinisch relevanten Nebenwirkungen wird länger was ja zu erwarten war.
      Und aktuell zur Delta Variante zeigen erste Daten aus Israel lässt die Wirksamkeit der aktuellen Impfstoffe beträchtlich nach.

      „In Laborstudien mit Blut von Geimpften zeigt sich, dass Antikörper, die von einer früheren Corona-Infektion oder einer Erst-Impfung mit Astrazeneca oder Biontech/Pfizer herrühren, deutlich schlechter gegen die Delta-Variante wirken als gegen die Alpha-Variante oder den Wildtyp [nature.com]. “

      https://www.rbb24.de/panorama/thema/corona/beitraege/2021/07/delta-variante-its-impfungen-wirksamkeit-studien-mutante.html

      https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-studie-impfungen-delta-101.html

      Als durchschnittlicher Bürger frage ich mich jetzt wie ich bei einer vorläufigen Wirksamkeit von etwas über 60% die Risikobewertung vornehmen soll denn vom ursprünglichen Impfstoff relevanten Wildtyp ist nicht mehr viel übrig.

    8. @Anti-Anti-Spiegel:

      abermals bemühen Sie Quellen, die Sie entweder nicht oder nur selektiv gelesen haben bzw. in irreführender Absicht einstellen, um den Anschein von Seriösität zu erwecken. Der von Ihnen zitierte Artikel im Deutschlandfunk enthält u.a. folgende Passagen und ich zitiere im Wortlaut:

      „Für die Kombination verschiedener Corona-Impfstoffe laufen zurzeit noch Studien. […] Mittlerweile liegen einige Daten der Com-Cov-Studie vor. Sie zeigen, dass die Mischung der Impfstoffe von Astrazeneca und Biontech im betrachteten Zeitraum sehr sicher ist. […] Über die genaue Wirksamkeit ist nach aktueller Studienlage noch nichts abschließend Verlässliches bekannt. Die Daten der britischen Com-Cov-Studie zu diesem Punkt werden noch ausgewertet. Die Kombination zweier Impfstoffe soll aber eine verbesserte Immunantwort generieren. Das zeigen auch die Ergebnisse der Immunologen an der Berliner Charité. Erste Ergebnisse ihrer Untersuchung mit 340 Impflingen, die erst mit Astrazeneca und dann mit Biontech/Pfizer geimpft wurden, veröffentlichten sie auf dem wissenschaftlichen Preprint-Server medRxiv.“

      Dies bestätigt die von Frau Dr. Swaminathan getätigte Aussage, wonach man sich (noch) in einem Datenvakuum bewege und erst auf endgültige Resultate warte. Damit werden Ihre Vorwürfe gegen den Bloginhaber bereits in den von Ihnen verwendeten Quellen weitgehend wiederlegt.

      Zusätzliche Informationen für alle Interessierten:
      Liest man die im Deutschlandfunkbeitrag erwähnte Primärquelle (Stand: 19.05.2021) der Charité wird in dicken Lettern gleich im Kopfteil auf Folgendes hingewiesen:

      This article is a preprint and has not been peer-reviewed [what does this mean?]. It reports new medical research that has yet to be evaluated and so should not be used to guide clinical practice.:

      Vor allem letzter Teilsatz sollte stutzig machen: „should not be used to guide clinical practice.“

      Was aber genau ist eine Empfehlung der StIKo, wenn nicht eine „clinical practice“?
      Zumal deren Empfehlung bereits rund zwei Monate vor der Publikation dieser vorläufigen Ergebnisse ausgegeben wurde.

      Auch der im renommierten Wissenschaftsjournal Lancet im Mai veröffentlichte Artikel der britischen Mediziner weist auf die Vorläufigkeit der Befunde hin:

      „To date there are no data on the immunogenicity, reactogenicity, or safety of such schedules. […] Following consultation with the study trial steering committee, here we present the initial reactogenicity and safety data, ahead of the primary immunological outcome, which is projected to be available in June, 2021.“ (Die endgültigen Ergebnisse scheinen trotz der Vorankündigung für Juni bislang noch nicht im Lancet veröffentlich worden zu sein.)

      „Pending availability of a more complete safety dataset and immunogenicity results for heterologous prime-boost schedules (to be reported shortly), these data suggest that the two heterologous vaccine schedules in this trial might have some short-term disadvantages.“

      Somit sind abschließende Ergebnisse bis dato nicht veröffentlich worden, auch wenn die vorläufigen Beobachtungen recht vielversprechend scheinen.

      Die berechtigten Fragen, die in Herrn Röpers Artikel aufgeworfen wurden, bleiben also ungeklärt:

      1. Auf welcher Grundlage wurde die ursprüngliche Empfehlung der StIKo im März ausgegeben, also zwei Monate vor Veröffentlichung der ersten provisorischen Studienergebenisse?

      2. Wieso hat man bis heute, über vier Monate hinweg der Bevölkerung „clinical practices“ anempfohlen, ohne auf die nicht unwesentliche Tatsache gebührend hinzuweisen, dass bislang keine endgültigen wissenschaftlichen Belege für derartige Empfehlungen vorlagen? Von dem vermehrten Auftreten unerwünschter Nebenwirkung bei der Kreuzimpfung einmal ganz abgesehen.

      3. Wieso wurde der Mangel an gesicherten Kenntnissen nicht ebenso eindeutig und an prominenter Stelle kommuniziert, wie die angeblichen Vorzüge heraufbeschworgen wurden, um einen ausgewogenen Diskurs unter mündigen Bürgern sowie jedem Einzelnen eine indiviuelle Kosten-Nutzen-Analyse zu ermöglichen? Oder wurde erneut gezielt ein „argumentum ab auctoritate“ (Die Experten der StIKo werden schon wissen, was sie tun?) eingesetzt, um die gewünschte Folgsamkeit herzustellen?

      Sie sind auf keinen einzigen dieser zentralen Punkte in dem von Ihnen kritisierten Artikel eingegangen, stattdessen haben Sie auf eine Reihe von Artikeln verwiesen, die wiederum allesamt auf vorläufigen Zwischenergebnissen beruhten, die nicht, wie es in der Wissenschaft Gold-Standard ist, peer-reviewed worden waren.
      Wer nun „Laien(UN)wissen“ verbreitet oder „kein Wissenschaftsjournalist“ ist, wie Sie es so nett formulieren, darüber kann sich jeder ein eigenes Urteil bilden.

      Eine berechtigte Kritik am Autor hätte hingegen darin bestehen können, dass er wenigstens die vorläufigen Befunde erwähnt und die daraus ableitbaren Annahmen über die Wirksamkeit sowie Nebenwirkungen solche Kreuzimpfungen zusammenfasst.
      Gleichwohl hätte das nichts an den grundlegen Einwänden geändert, dass die Empfehlungen der StIKo zu einem früheren Zeitpunkt OHNE wissenschaftliche Belege ausgegeben worden waren und bis HEUTE nur auf vorläufigen Studienergebnissen beruhen, ohne auf die Natur dieser Annahmen adäquat hinzuweisen.

      P.S.:
      Zu Ihrer Quelle (Deutschlandfunk) noch eins: Dieses staatlich finanzierte Medium hat die Regierungspolitik in Fragen des Umgangs mit CoVid-19 teilweise mit zweifelhaften Methoden flankiert und auch gegen wissenschaftlich fundierte Kritik abgeschirmt, wie bspw. bei der Denunziation des Regensburger Prof. Kuhbandner: https://norberthaering.de/news/deutschlandfunk-denunziantenfunk/

  3. Diese ganze sogenannte Impferei ist ein riesiges Experiment. Da ist die Kreuzimpfung halt nur eine weitere.
    Und „können diese Menschen noch in den Spiegel schauen?“ Ja klar, die haben schließlich ein Abo und bekommen den jede Woche frei Haus.

  4. Wenn ich einfach mal aus dem aktuellem Fact Sheet von BionTech/Pfizer welches auf der Homepage der FDA zu finden ist zitieren darf:

    CAN I RECEIVE THE PFIZER-BIONTECH COVID-19 VACCINE WITH OTHER VACCINES?
    There is no information on the use of the Pfizer-BioNTech COVID-19 Vaccine with other vaccines.

  5. Das beweist wie absurd die ewige Herauszögerung der Sputnik V Zulassung durch die EMA aufgrund angeblich fehlender Daten ist. Zu Sputnik V gibt es einen Berg an Daten und weltweit Abermillionen Impfungen, zum zugelassenen Kreuzimpfschema so gut wie keine.

    1. Ich vertraue der Ema, dass sie ihren Job richtig richtig macht und dann Sputnik zulässt, wenn sie die entsprechenden Daten haben. Offenbar fehlen Daten aus der Phase 3

      1. Sagt die EMA, woran ich langsam so meine Zweifel habe. Nicht weil es um den russischen Impfstoff geht sondern auf Grund politischer Äußerungen die im krassen Gegensatz zu der Behaupteten Rettung der Menschheit steht.

        Beinahe jeder Impfstoff der nicht aus den USA kommt wird verteufelt. Fehlende Daten? Rohdaten?
        Rohdaten und einige Andere Daten gehören doch zu den Betriebsgeheimnissen die man nicht uneingeschränkt veröffentlichen oder?

        Ein anderer Punkt und genau Dieser wurde von der Politik mehrmals öffentlich genannt ist der hier

        „Die Erteilung der bedingten Zulassung ist verknüpft mit der Anforderung, dass weitere umfangreiche Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit nach der Zulassung bei der EMA eingereicht werden und ein sog. ungedeckter medizinischer Bedarf („unmet medical need“) in dem jeweils zugelassenen Anwendungsgebiet besteht“

        „unmet medical need“ besteht ja angeblich nach US-EU-NATO Sprech nicht. Und das bei Mrd noch ungeimpfter Menschen.

        Und das blinde Vertrauen in die EMA halte ich eher für bedenklich. Denn die EMA testet zwar Alles und damit auch sehr viele Medikamente die wenig bis keinen Mehrwert für Patienten haben.

        https://link.springer.com/article/10.1007/s12312-020-00834-8

        Eine sehr differenzierte Betrachtung zu den an die EMA eingereichten Studien.

          1. Welche Zulassung hat denn Russland genau bei der EMA beantragt?
            Bei der WHO wohl als Notzulassung= bedingte Zulassung?
            Auch dort sollen ja Daten fehlen und auf der anderen Seite ist das was man aus diversen Ländern an Rückmeldungen bekommt recht Positiv auch zu Nebenwirkungen. Besonders auffallend ist, das Unicef einen Liefervertrag mit Russland abgeschlossen hat der gültig wird wenn die Notzulassung der WHO vorliegt.

            Wie gesagt, ich kann mir nicht vorstellen das Russland die Daten nicht liefern kann denn man hat doch schon Daten nach Impfstart nachgemeldet. War der vor Ort Termin schon oder macht man den nicht weil Daten fehlen?
            Aber vielleicht misstraut Russland dem europäischen Datenschutz. Mit der Anonymisierung ist das so ein Ding. Nicht das die „unabhängigen“ Schnüffler vom Bellingcat GD ankommen und uns anhand der Daten erzählen wer beim russischen GD arbeitet.

  6. Nanu, was ist das? Sputnik wird in MSM gelobt und empfophlen????
    Mit großem Aufmacher nicht vertsteckt:

    Bereits nach der ersten Dosis
    Sputnik V zeigt in Argentinien gute Wirkung
    https://www.n-tv.de/wissen/Sputnik-V-zeigt-in-Argentinien-gute-Wirkung-article22684699.html

    und dabei ist dies neu und gegenüber den bislang propagierten ein positives Novum, das kein anderer Impfstoff von sich behaupten kann:
    Vor allem bei Personen, die sich bereits vor einer Impfung mit Sars-CoV-2-Infiziert hatten, brachte das Vakzin gute Immunantworten

    Damit ist Sputnik der erste Impfstoff, für Impfung NACH Infizierung als wirksam gemeldet wird.

  7. Ischanding!
    Die WHO warnt vor Kreuzimpfungen mit mRNA?
    Dachte, der Laden gehört Gates?
    Ist er pleite? 😂
    Und die MSM schweigen mal wieder tot, also, im Sinne des Röperschen Totschweigens, sofern man nicht googelt.
    Und das sollte man nicht tun.
    Denn Google ist Great Reset. (oder so)
    Cui bono? also?
    Ich vermute mal, es hilft den Hobbywissenschaftlern mit Blasenschwäche und ihrem Weltbildfacelift.
    Hätten diese Hirn, Verstand und Kontrolle über ihren Versuch, sich der Wahrheit zu nähern, erkennten sie sinnigerweise, dass ein jedwedes pharmazeutisches Produkt ein haarsträubender „Menschenversuch“ war, ist und sein wird …
    Röper, Sie sind ein klassischer Schwarzer Kanal-Arbeiter – ‚wie gemalt‘, täte meine Oma hinzufügen. Das ist okaj, ich schau Ihnen gern zu. Auch erfreue ich mich an dieser Ironie, dass Ihr mediales Lieblingsfeindbild, Tante Spiegel, im Grunde ein Reflektor dessen ist, was Sie tun.
    Popcorn, Popcorn, Popcorn.

    Und jetzt freue ich mich auf Ihre(n) Pudel.

    – noch mehr Popcorn.

    1. „… erkennten sie sinnigerweise, dass ein jedwedes pharmazeutisches Produkt ein haarsträubender „Menschenversuch“ war, ist und sein wird …“

      Erkennt man sowas, wenn man durch die Welt tobt, um andere Menschen zu bedrohen? Wenn man nämlich friedlich zuhause bleibt, erkennt man, dass pharmazeutische Produkte nach ausreichenden Versuchsreihen am Menschen erprobte Produkte sind. In der Regel gibt es da keine Überraschungen mehr, die durch Menschenversuche herausgefunden werden müssen.

  8. Apropos „Bundesregierung“: hier fliegen schon den ganzen Tag Hubschrauber in Richtung Katastrophengebiet. Sie kippen Sand und Bor über den Reaktor. Ach ne, das war ja was anderes. Auf jeden Fall fliegen Hubschrauber herum und wir haben einen nationalen Notstand. Und was macht der Fettarsch? Ist auf „Staatsbesuch“ bei ihren Putschistenfreunden in Washington. Schön am reinkriechen bei Kamelhaar Harris. Früher wäre ein Bundeskanzler für sowas umgehend zurückgeflogen oder er wäre längste Zeit Bundeskanzler gewesen. Naja, das war früher.

  9. Ich glaube Sie haben auf den falschen Kommentar geantwortet. Bei meinem Kommentar ging nicht in keiner Weise um das Gegenargument vom Anti-Anti-Spiegel oder irgendwelche Argumentationsketten, sondern schlichtweg darum, dass ich selbstbestimmt darüber entscheiden möchte, ob ich mich impfen lasse oder nicht. Und in dieser Freiheit werde ich ständig behelligt und durch staatlicher Seite wird mir das schon fast aufotroyiert – wenn bspw. ein Söder meint darüber entscheiden können, zu bestimmen wer wann welche Freiheiten bekommt.

    Und das, wie gesagt, vollkommen unabhängig davon, ob und welche Kreuzimpfungen von der WHO zur Warnung ausgerufen werden oder nicht.

    Zu der Auseinandersetzung mit dem Anti-Anti-Spiegels Argumentation geht’s weiter runter.

  10. Heute gab es auf NTV diese Meldung

    „Sonderaktion für Jugendliche in niedersächsischen Impfzentren +++

    In niedersächsischen Impfzentren konnten sich am Wochenende Jugendliche ab zwölf Jahren mit Biontech impfen lassen. Wegen der großen Nachfrage hatte das Land bereits am Freitag eine Verlängerung der Sonderaktion beschlossen.
    Am Sonntag waren rund 27.000 Impfdosen für Minderjährige reserviert Der Impfstoff von Pfizer/Biontech ist als einziger auch für Kinder ab zwölf Jahren zugelassen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Impfung derzeit aus Mangel an Daten nur für 12- bis 17-Jährige mit bestimmten Vorerkrankungen. Die unter 18-Jährigen, die sich impfen lassen möchten, benötigen die Einwilligung ihrer Eltern.

    Schon erstaunlich wie viele Kinder über 12 Jahre bestimmte Vorerkrankungen haben.
    Allerdings wirkt die Einleitung nicht nach eingeschränkte Impfung sondern eher nach „Jeder kann“.
    Das Wichtigste wird hinten angesetzt. Die Empfehlung der STIKO geht beinahe unter.
    Die Empfehlung zur Impfung von Kindern bezieht sich darauf
    NUR Kinder zu impfen die man auf Grund von Vorerkrankungen zur Risikogruppe zählt. Und warum diese Einschränkung?
    Weil die Datenbasis zu dünn ist um eine generelle Empfehlung zu erteilen. Und warum wird dann immer so getan als ob es anders wäre?

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