Ein kleiner Leitfaden

Woran man Kriegspropaganda in den westlichen Medien erkennt

Wer die Medienberichte im Westen verfolgt, der muss feststellen, dass unsere deutschen, freien, objektiven und kritischen Medien Kriegspropaganda betreiben. Es gibt die berühmten 10 Regeln der Kriegspropaganda, an denen man es leicht überprüfen kann.

Die 10 Regeln der Kriegspropaganda wurden von der Historikerin Anne Morelli in ihrem Buch „Die Prinzipien der Kriegspropaganda“ aufgelistet. Wir sehen uns diese Regeln nun einmal an. Dabei werden wir sehen, dass unsere Mainstream-Medien sie exakt befolgen. Dazu zeige ich zuerst
ein Beispiel für Kriegspropaganda im Spiegel, danach kommen wir zu den 10 Regeln der Kriegspropaganda.

Kriegspropaganda im Spiegel

Gerne werden bei Propaganda Einzelschicksale dargestellt, mit denen sich der Empfänger der Propaganda, also der Leser bzw. Zuschauer, identifizieren kann. Es geht ja darum, die Emotionen anzusprechen.

So macht es der Spiegel zum Beispiel in seiner von Bill Gates finanzierten Rubrik „Globale Gesellschaft“ mit der Reihe „Tagebuch aus Syrien„, in der der Spiegel angeblich ein Tagebuch einer syrischen Familie in einem Flüchtlingslager veröffentlicht. In Wirklichkeit wird dieses „Tagebuch“ aber in der Redaktion in Hamburg geschrieben, wie man beim genauen Lesen sehen kann, denn der Spiegel hat mal dazu geschrieben:

„Der SPIEGEL hält seit Februar Kontakt zu den Hajj Abdos, begleitet ihr Leben als Vertriebene im eigenen Land. Die Aufzeichnungen entstehen aus Telefonaten, Videos und WhatsApp-Nachrichten, die ein Vermittler vor Ort übersetzt.“

Der Spiegel sagt selbst, dass die „Aufzeichnungen“ aus Gesprächen und WhatsApp-Nachrichten entstanden sind, die jemand „vor Ort“ übersetzt. Der Spiegel hat also nicht einmal direkten Kontakt zu der Familie, präsentiert seinen Lesern aber deren angebliches „Tagebuch“, das mit ergreifenden Berichten die Emotionen der Leser ansprechen soll. Übrigens hat die Familie, die in einem Flüchtlingslager lebt, vor allem Angst vor Corona und nicht etwa vor schlechter Versorgung mit Lebensmitteln, Gewalt oder der Tatsache, dass die Kinder nicht einmal normal zur Schule gehen und eine elementare Bildung bekommen können.

Das ist ein Beispiel für Kriegspropaganda, die mehrere Zwecke erfüllt. Das angebliche Tagebuch spricht die Emotionen der Leser an und man kann je nachdem, was gerade gewollt ist, Putin oder Assad als „Schlächter“ bezeichnen oder – weil Bill Gates die ganze Welt impfen möchte – erzählen, dass Corona die größte Gefahr in einem von Al-Qaida in Idlib gehaltenen Flüchtlingslager ist.

Nun kommen wir zu den 10 Regeln der Kriegspropaganda.

Regel 1: Wir wollen den Krieg nicht

Der Westen will angeblich nie Kriege. Trotzdem führt er mehr Kriege, als alle anderen Staaten zusammengenommen. Deutschland kämpft in Mali für die Versorgung der französischen Atomkraftwerke mit Uran (offiziell natürlich gegen Terroristen). Deutschland hat 20 Jahre in Afghanistan gekämpft, das ist so lange, dass die meisten schon vergessen haben, worum es dabei überhaupt ging. Deutschland ist seit über 20 Jahren militärisch im Kosovo aktiv, um die Demokratie aufzubauen, aber dort regiert unter dem Schutz der Bundeswehr immer noch die albanische Mafia. Und so weiter und so fort.

Alle diese – und auch die anderen – Kriege des von den USA dominierten Westens im Irak, in Syrien, Libyen und so weiter haben alle eines gemeinsam: Der Westen wollte sie natürlich alle nicht, er wurde von den bösen Machthabern zum Krieg gezwungen. So ist die offizielle Leseart jedes Mal, dabei hat keiner der „Machthaber“ jemals ein Land des Westens angegriffen.

Es war immer umgekehrt, der Westen hat angegriffen.

Aber: „Wir wollen den Krieg nicht“

Regel 2: Das gegnerische Lager ist der alleinige Verantwortliche des Krieges

Siehe Punkt eins. In Syrien ist angeblich Assad für den Krieg verantwortlich, dabei verschweigen die Medien im Westen konsequent die CIA-Operation „Timber Sycamore“, mit der die CIA den Krieg losgetreten hat. Wenn das für Sie neu ist, ist das kein Wunder. Der Spiegel zum Beispiel hat nie darüber berichtet, wie man bei einer Suche im Spiegel-Archiv unter dem Begriff „Timber Sycamore“ sehen kann. Dabei sind die entsprechenden Unterlagen der CIA schon vor Jahren in Washington veröffentlicht worden. Wenn das für Sie neu ist, lesen Sie es hier nach.

So wird es immer gemacht. So war es beim Irak, bei Libyen und allen anderen Kriegen, in denen der Westen kämpft. Die Schuld wurde der anderen Seite gegeben, wobei verschleiert wurde, dass der Westen die Kriege selbst angefangen hat.

Regel 3: Der Führer des gegnerischen Lagers hat das Angesicht des Teufels

Das ist der Klassiker. Die Wortwahl ist entscheidend. Putin, Assad und wer auch immer sind „Potentaten“, „Autokraten“, „Diktatoren“ und so weiter, die alle Todsünden der Welt begehen. Wenn ein Krieg unmittelbar bevorsteht, bringen die Medien – um die Bevölkerung kriegsbereit zu machen – die unvermeidlichen Formulierungen von dem „Zweiten Hitler“, vor dem die Welt gerettet werden muss. Natürlich haben die Feinde keine „Regierungen“, es sind „Regime“. Mit all diesen Formulierungen wird der „Feind“ entmenschlicht, die Öffentlichkeit soll Hass empfinden und bereit sein, einen so bösen Menschen auch um den Preis tausender Menschenleben zu stürzen.

Das ist das, was man auf Neudeutsch „Hatespeech“ nennt und was die gleichen Medien, die diese Hasspropaganda gegen ungeliebte Regierungschefs einsetzen, sonst immer ganz doll schlecht finden.

Regel 4: Wir verteidigen eine gute Sache und keine Sonderinteressen

Natürlich wollten die USA dem Irak Menschenrechte, Demokratie und Wohlstand bringen. Um die Ölquellen, die sich US-Konzerne gesichert haben, ging es natürlich nicht. Auch nicht in Libyen, wo sich Frankreich (eine der treibenden Kräfte in dem Krieg) viele er Ölquellen gesichert hat. Und in Mali geht es um den Kampf gegen den Terror, nicht um das Uran, von dem die französische Atomindustrie abhängig ist. Und natürlich geht es auch in Syrien nicht um Öl oder den einzigen russischen Flottenstützpunkt im Mittelmeer, es geht nur um Demokratie, Menschenrechte und Wohlstand.

Überall da, wo eine Regierung dem Westen kritisch gegenübersteht und wo darüber hinaus auch noch Bodenschätze sind (oder wo man einem der Hauptfeinde China und Russland schaden kann), da findet der Westen Demokratie und Menschenrechte ganz wichtig. Wenn eine Regierung aber pro-westlich ist und dem Westen Zugang zu den Bodenschätzen erlaubt, wie zum Beispiel die absolutistisch regierende saudische Diktatur, dann sind Demokratie und Menschenrechte nicht so wichtig.

Hier liegt übrigens der Schlüssel zum Verständnis, warum Russland, das unter Jelzin ein politischer Freund war, unter Putin wieder zum Feind Nummer eins geworden ist: Unter Jelzin hatten sich die westlichen Konzerne die Kontrolle über das russische Öl und Gas gesichert. Putin hat das bis 2003 beendet und damit war er schlagartig der Bösewicht Nummer eins. Das steht zwar so nicht in den „Qualitätsmedien“ zu lesen, aber es war tatsächlich so banal.

Regel 5: Der Feind begeht wissentlich Gräueltaten; wenn wir hingegen Grenzen überschreiten, geschieht dies unabsichtlich

Das erleben wir ständig. Wenn die USA in Afghanistan unbestritten ein Krankenhaus bombardieren, dann sind das „Kollateralschäden“ und es war ein Versehen. Niemand wird bestraft, die „Qualitätsmedien“ vergessen das Thema schnell wieder und sie fordern keine Aufklärung.

Andererseits reicht es aus, wenn irgendwer ohne Belege behauptet, Russland oder Syrien hätten ein Krankenhaus bombardiert und schon berichten die Medien im Westen nicht nur tagelang, sondern auch danach immer wieder, damit die Öffentlichkeit nicht vergisst, wen sie hassen muss.

Regel 6: Der Feind benutzt unzulässige Waffen

Auch das ist ein Klassiker. Wir alle haben oft gehört, dass Assad „Fassbomben“ einsetzt. Niemand weiß so genau, was das eigentlich ist, aber es klingt schön böse. Dabei setzen die USA laufend Fassbomben ein, nur dass sie „Streubomben“ genannt werden und die „Qualitätsmedien“ darüber fast immer verschämt schweigen, denn diese Waffen sind international geächtet. Ob Assad diese Waffe einsetzt, ist gar nicht bewiesen, aber die Medien haben sich vorsorglich ein eigenes Wort dafür ausgedacht, damit die Leser gar nicht erst auf die Idee kommen, der Westen könnte solche Waffen auch einsetzen. ´Das tut er aber ständig.

Regel 7: Wir erleiden nur geringe Verluste; die Verluste des Feindes sind riesig

Diese Regel gilt erst, wenn der Krieg in seine heiße Phase gekommen ist. Vor dem Krieg gilt sie umgekehrt. Vor dem Krieg wird gemeldet, der Feind sei aggressiv und habe zum Beispiel bei Verstößen gegen eine Waffenruhe wieder soundso viele „unserer“ Soldaten getötet. Damit soll die Öffentlichkeit auf einen Krieg vorbereitet werden.

Das können wir seit Jahren in der Ukraine beobachten. Die „Qualitätsmedien“ melden immer wenn es dort „heißer“ wird, dass die Rebellen soundso viele ukrainische Soldaten getötet hätten. Dabei verschweigen sie, dass dem meistens ukrainischer Beschuss auf Wohngebiete vorausgegangen ist, bei dem Zivilisten getötet wurden.

Das erfährt man aber von den „Qualitätsmedien“ nicht, dazu muss man die Berichte der OSZE lesen. Dass die OSZE beispielsweise im November 2020 einen Bericht vorgestellt hat, in dem sie mitteilt, dass fast 75 Prozent der zivilen Opfer im Donbass auf das Konto der ukrainischen Streitkräfte gehen, haben die „Qualitätsmedien“ für nicht erwähnenswert gehalten.

Regel 8: Die Künstler und Intellektuellen unterstützen unsere Sache

Achten Sie mal darauf, wie oft in den Medien Prominente zu Wort kommen, die die westlichen Kriege aus moralischen Gründen gut finden. Sie haben sich in den letzten Jahren gegen Assad, Gaddafi oder Saddam ausgesprochen. Besonders deutlich wird das in amerikanischen Medien.

2019 haben hat in der kolumbianischen Grenzstadt Cucuta ein prominent besetztes „Benefizkonzert“ für Venezuela stattgefunden. Mitten im Dschungel sind berühmte Künstler aufgetreten, um gegen Maduro zu singen. Praktischerweise direkt neben der dortigen Basis des US-Militärs.

Und für Navalny haben beispielsweise im April 2021 westliche Promis einen offenen Brief an Putin geschrieben. Wahrheiten hat der keine enthalten und wahrscheinlich hat ihn auch kaum jemand gelesen. Wichtig war nur, dass man die Namen der Prominenten in den Überschriften der Medien nennen konnte, die gegen Putin sind.

Es gibt ungezählte Beispiele für diese Methode der Kriegspropaganda.

All das hat aber nichts mit Politik zu tun, welcher Politiker interessiert sich für die Meinung eines Sängers? Diese Meldungen haben nur den Sinn, der Öffentlichkeit das Gefühl zu geben, dass die Position des Westens moralisch korrekt ist und damit sollen die Fans der Stars entsprechend beeinflusst werden und ihrem Idol folgen. Es geht nur um Emotionen, nicht um die Sache.

Regel 9: Unser Anliegen ist etwas Heiliges

Natürlich, schließlich geht es ja angeblich um die „heiligen“ Werte des Westens, also um Demokratie und Menschenrechte. Dafür darf man auch Menschen töten.

In der Weltgeschichte ist das wohl das älteste Mittel der Kriegspropaganda. Im alten Rom musste man den Barbaren die Zivilisation bringen, natürlich ging es nicht um die Bereicherung der Feldherrn. Cäsar ist als praktisch bankrotter Mann nach Gallien gezogen und kam steinreich wieder zurück.

Später mussten die Spanier den „Wilden“ in Amerika den rechten Glauben bringen, damit diese nicht in der Hölle schmoren, in die die Spanier sie bei der Gelegenheit geschickt haben. Um das Gold ging es natürlich nicht. Und das britische Empire hat den „rückständigen“ Kolonien wieder die Zivilisation bringen wollen, denn die armen, rückständigen Menschen in den Kolonien konnten sich ja nicht selbst regieren.

Was ich hier so ironisch schreibe, ist wahr. Sie können es in den Dokumenten aus den entsprechenden Perioden nachlesen. Es gab immer einen „heiligen“ Grund dafür, dass man dringend in den Krieg musste.

Und heute sind die „heiligen“ Anliegen eben Demokratie, Menschenrechte, Frauenrechte und so weiter. Es ist immer noch das gleiche Prinzip, wie in der Antike, nur das „heilige“ Anliegen verändert sich ab und zu.

Regel 10: Wer unsere Propaganda in Frage stellt, ist ein Verräter

Heute ist das Wort „Verräter“ nicht mehr aktuell. Man sagt heute wahlweise „Putin-Versteher“, „Kreml-Troll“, „Verschwörungstheoretiker“, „Anti-Amerikanismus“ und was sonst noch aktuell für Bezeichnungen kursieren. Wer anderer Meinung ist, wird verteufelt und ausgegrenzt. Aber eines haben alle diese Bezeichnungen gemein: Sie bezeichnen den genannten Menschen als Gegner der „westlichen Werte“ oder der Demokratie. Ergo: Es ist ein Verräter.

Es ist schockierend, aber die deutschen Medien betreiben tatsächlich Kriegspropaganda wie in den dunkelsten Zeiten der Geschichte. Und das nicht erst seit gestern, das geschah schon 1991 im Ersten Golfkrieg mit der Brutkastenlüge und wurde seit dem nicht etwa weniger, es wurde im Gegenteil mehr und die Techniken wurden immer weiter verfeinert.

Meinen Sie, es ist Zufall, wenn die Medien exakt nach dem Lehrbuch für Propaganda arbeiten?


Wenn Sie sich für mehr Beispiele für freche Verfälschungen der Wahrheit in den „Qualitätsmedien“ interessieren, sollten Sie Beschreibung meines neuen „Spiegleins“ lesen. Das Buch ist eine Sammlung der dreistesten „Ausrutscher“ der „Qualitätsmedien“ im Jahre 2020 und zeigt in komprimierter Form, wie und mit welchen Mitteln die Medien die Öffentlichkeit in Deutschland beeinflussen wollen. Von „Berichterstattung“ kann man da nur schwer sprechen. Über den Link kommen Sie zur Buchbeschreibung.

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

6 Antworten

  1. Lieber Herr Röper, vielen Dank für die schöne Zusammenfassung! Das verdeutlicht mal wieder, wie leicht man mit Sprache manipulieren kann. Da werden schnell mal aus den Rebellen im Donbass „Pro-Russische Seperatisten“, und aus den Terroristen in Syrien werden „Rebellen“. Präsident Putin wird zum „Kremlchef“ oder „Machthaber“ oder „Autokraten“, während Merkel einfach „Bundeskanzlerin“ ist. Während Russland ein „Staatsfernsehen“ hat, haben wir in Deutschland ein „öffentlich-rechtliches“ Fernsehen. In Russland ist jeder Clown wie Navalny ein „Dissident“, bei uns sind Regierungskritiker „Rechtspopulisten“. Die Liste ließe sich noch beliebig fortführen.
    Ich bin übrigens ein Putin-Versteher, und darauf bin ich stolz. Ich wünschte, die Mainstream-Journalisten würden auch wieder lernen, andere zu verstehen. Nur so kann man sich die Welt erschließen!

  2. Ich kann den Argumenten folgen, aber es ist die falsche Schlussfolgerung, dass „Medien exakt nach dem Lehrbuch für Propaganda arbeiten“, denn das Buch wurde 2014 veröffentlicht und hat wohl eher die eingesetzten Methoden analysiert, als umgekehrt.

    1. Hier ein Beispiel wie Medien die Punkte abarbeiteten.

      https://www.youtube.com/watch?v=5VMTfkP0jSQ

      Erst ist es die Top Meldung unter Trump, dann melden die Demokraten diese Meldung als Fake der Republikaner und nun sanktioniert man Russland wegen einer Fake Meldung?

      https://twitter.com/MaxBlumenthal/status/1383144581743673349

      Die offz. Beendigung des US NATO Krieges in Afghanistan am 11/9 ist die Sensationsmeldung in den Medien.
      Wie verhält es sich denn mit den inoffiziellen US Söldner Soldaten deren Zahl um das ca.8 fache über den offiziellen US Soldaten Zahlen liegen?

      https://covertactionmagazine.com/2021/04/15/bidens-claim-to-be-ending-americas-longest-war-misleading/

      „Die Sinnlosigkeit der Ankündigung von Präsident Biden wird deutlich, wenn wir bedenken, dass das Pentagon mehr als sieben Auftragnehmer für jeden Soldaten oder jede Soldatin in Afghanistan beschäftigt. eine Erhöhung um einen Auftragnehmer für jeden Soldaten oder jede Soldatin vor einem Jahrzehnt. Laut einem Bericht des Verteidigungsministeriums blieben bis Januar mehr als 18.000 Auftragnehmer in Afghanistan, als die Gesamtzahl der offiziellen Truppen auf 2.500 reduziert worden war.“

      Alle Medien wissen von diesem Umstand aber keiner fragt da mal nach. Ist bestimmt unwichtig. Dabei haben doch die Medien extra „integrety Informationskreise“ gebildet um ihre Kunden/Leser/Zuschauer besser informieren zu können.

      https://multimedia.europarl.europa.eu/en/subcommittee-on-security-and-defence_20210415-0900-COMMITTEE-SEDE_vd

      Sehr interessant…Strategie Nato und EU, aber auch die Ausführungen OPWC

  3. Ja, wieder mal schön auf den Punkt gebracht. Zu Punkt 10 wäre noch gerade hier in D der „Antisemit“ zu erwähnen. Dieser Wahnsinn geht ja mittlerweile schon soweit, dass Juden, die die Aktionen der Israelischen Regierung kritisieren, als Antisemiten bezeichnet werden.

  4. Kriegspropaganda:
    Die Kriterien für Kriegspropaganda lassen erschreckend deutlich werden, dass der ganze Corona Zirkus als Krieg gegen die eigene Bevölkerung geführt wird. In China und RU baut man mobile Krankenhäuser um das System nicht überlastet wird. In De wurden 2020 20 Krankenhäuser geschlossen, Pflegekräfte werden so schlecht bezahlt und müssen unter derart schlechten Bedingungen arbeiten, dass sie in Scharen dem Bob entfliehen. Und während sich die weisse. Mafia zusammen mit ihren
    Spiessgesellen in Politik und „Wissenschaft“ die Taschen füllen führt man einen Krieg gegen die eigene Bevölkerung, die Volksschädlinge, Volksfeinde, Querdenker und Verschwörungstheoretiker in ihren Reihen versteckt…

  5. Punkt 6 ist leider falsch erläutert.

    Faßbomben sind relativ primitive Sprengsätze, bestehend aus einem Faß (Ölfaß etc.), gefüllt mit Sprengstoff und Splittermaterial, das bei Aufschlag explodiert, und an der Oberfläche einiges an Schaden anrichtet. Am ehesten vergleichbar sind damit „Hell Canons“, die von den „Rebellen“ im Syrienkrieg massenhaft verwendet werden. Das sind Gasflaschen, ebenfalls mit Sprengstoff und Splittermaterial (Nägeln) gefüllt und mit einem Raketentreibrohr versehen, die von primitiven Abschußvorrichtungen abgefeuert werden.

    In jedem Fall sind sie weit weniger effektiv als echte Fliegerbomben, die meist einige Meter in den Boden eindringen, ehe sie explodieren, und so zB. Zivilisten, die in Kellern Zuflucht suchen, eher töten, als an der Oberfläche explodierende Faßbomben.

    „Streubomben“ sind ein völlig anderes Kaliber! Das sind Pakete von kleinen „Bomblets“ (von einigen Dutzend bis zu hunderten kleinen Spengkörpern), die sich bereits in der Luft zerlegen, und somit eine große Fläche eindecken. Die Sprengwirkung der einzelnen Bomblets ist gering (vergleichbar mit Handgranaten) , dafür sorgen die Splitter vor allem dafür, daß Personen schwere Verletzungen erleiden. Man kann damit also vor allem ganze Flächen eindecken und die dort im Freien befindlichen gegnerischen Soldaten töten. Das große Problem ist aber, daß Schätzungen zufolge 10 bis 20 Prozent dieser Bomblets beim Aufschlag nicht explodieren, und somit als defacto-Minen im Gelände liegenbleiben, die bei jeder Berührung hochgehen können.

    Verboten sind diese Waffen vor allem auf Betreiben von deren Benutzern leider nicht, aber 100 Staaten der Welt ächten sie oder haben die Absicht verkündet, sie zu ächten. Faßbomben dagegen sind aller Propaganda zum Trotz nicht geächtet. Dafür ist deren Schlagkraft viel zu gering. Aber in der Propaganda macht sich das Wort halt gut.

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