Rassismus

Facebook erlaubt explizit Aufrufe zur Gewalt gegen Russen

Dass die Internetkonzerne Propaganda-Instrumente der US-Regierung sind, ist nicht wirklich neu. Jetzt hat Facebook endgültig die Maske fallengelassen.

Facebook war immer Vorreiter, wenn es um den angeblichen Kampf gegen Rassismus und „Hassrede“ ging. Doch seit Beginn des Ukraine-Konfliktes ist plötzlich alles anders. Schon am Tag nach Beginn der russischen Intervention in der Ukraine hat Facebook erlaubt, was bei Facebook vorher verboten war, nämlich das Neonazi-Bataillon Asow zu loben. Das war vorher genau deshalb verboten, weil das offene Neonazis sind. Im Klartext hat Facebook damit gesagt, dass Nazis in Ordnung sind, wenn sie nur gegen Russland kämpfen. Goebbels käme aus dem Staunen nicht mehr heraus und würde sich fragen, was Nazi-Deutschland denn falsch gemacht, schließlich haben auch die Nazis gegen die Russen gekämpft und 27 Millionen Russen getötet.

Facebook erlaubt Aufrufe zu Gewalt gegen Russen

Jetzt ist Facebook noch einen Schritt weitergegangen und hat sogar Aufrufe zur Gewalt gegen Russen ausdrücklich erlaubt. Reuters hat darüber berichtet und zitiert einen Sprecher des Facebook-Mutterkonzerns Meta:

„Infolge der russischen Invasion in der Ukraine haben wir vorübergehend Formen der politischen Meinungsäußerung zugelassen, die normalerweise gegen unsere Regeln verstoßen würden, z. B. gewalttätige Äußerungen wie „Tod den russischen Invasoren“ Glaubwürdige Aufrufe zur Gewalt gegen russische Zivilisten werden wir weiterhin nicht zulassen.“

Das klingt noch fast gut, Meta will immerhin keine Aufrufe zur Gewalt gegen russische Zivilisten zulassen. Allerdings klingt das in einer Mail, die Facebook an seine Moderatoren geschickt hat, und die Reuters ebenfalls zitiert, etwas anders:

„Wir erteilen im Geist-der-Politik den T1 eine Erlaubnis, gewalttätige Äußerungen zuzulassen, die andernfalls im Rahmen der Hate-Speech-Politik entfernt würden, wenn sie (a) gegen russische Soldaten gerichtet sind, ausgenommen Kriegsgefangene, oder (b) gegen Russen gerichtet sind, wenn der Kontext eindeutig ist (z. B. wenn die Invasion der Ukraine, Selbstverteidigung erwähnt etc. wird)“

Gewaltaufrufe gegen russische Zivilisten sind bei Facebook also durchaus erlaubt, man muss nur irgendwie die Ukraine in dem Post erwähnen, dann ist das kein Problem. Ob man – wenn man die Ukraine dabei erwähnt – nun auch zu Gewalt gegen Nawalny aufrufen darf, schließlich ist der ja auch Russe, hat Facebook unerwähnt gelassen. Das war natürlich ironisch gemeint, aber es zeigt die Irrwitzigkeit auf, denn Facebook macht nicht einmal einen Unterschied zwischen Befürwortern und Gegnern der russischen Intervention, es geht nur darum, dass Gewalt gegen Russen bei Facebook nun erlaubt ist.

Es ist Rassismus in Reinkultur, wenn pauschal erlaubt wird, zu Gewalt gegen Angehörige eines Volkes oder eine Ethnie aufzurufen. Genau das haben die Nazis gemacht, die man im Westen doch angeblich böse findet. Nun lernen wir, dass Nazis gar nicht so schlimm sind, solange gegen Russen kämpfen. Und dass die Freiwilligen-Bataillone in der Ukraine Nazis in Reinkultur sind und dass die Politik Kiews ebenfalls Nazi-Elemente enthält, bis hin zu einem Rassengesetz, das ist aus Sicht des Westens in Ordnung.

Und natürlich erlaubt Facebook auch Mordaufrufe gegen Präsident Putin. Man muss Putin ja nicht mögen, aber wo war Facebook als Obama und seine Freude zehntausende Libyer abgeschlachtet haben? Hat Facebook damals etwa Mordaufrufe gegen Obama freigegeben? Nein, denn diese Aktion von Facebook hat nichts mit der Realität zu tun, sie ist Teil der anti-russischen Propaganda, es geht darum, das Feindbild der bösen Russen weiter anzuheizen.

Die Doppelmoral

Der Westen und alle voran Facebook erlauben den nun aufkommenden Rassismus gegen alles Russische mit der Begründung, dass Russland einen Krieg gegen die Ukraine führt. Russland sieht das anders, Russland sieht sich im Krieg gegen die Nazis in der Ukraine.

Aber tun wir mal so, als wäre die Entrüstung im Westen ehrlich gemeint und man sei so sehr für den Frieden, dass man sogar pauschal gegen alles Russische sein darf, wobei ja schon das Aufhetzen gegen die „andere Seite“ das Gegenteil von Frieden bedeutet. Aber OK, nehmen wir an, der Westen wäre am Frieden interessiert: Wo war denn die Entrüstung über Krieg, als der US-geführte Westen Jugoslawien, Afghanistan, den Irak, Jemen, Libyen und so weiter plattgebombt hat?

Man könnte die anti-russische Hysterie vielleicht noch verstehen, wenn Politik und Medien (und die Internetkonzerne) diese Kriege genauso verurteilt, nach schwersten Sanktionen (auch zum eigenen Schaden) gegen die USA aufgerufen und alles Amerikanische verboten hätten. Aber nichts dergleichen ist passiert.

Russland hat auf die Änderung der Richtlinien von Meta schnell reagiert und den gesamten Meta-Konzern in Russland als extremistisch eingestuft und verboten.

Die Internetkonzerne und die CIA

Ich habe am Beispiel von Google schon aufgezeigt, dass Google ein CIA-Outlet ist, den Artikel finden Sie hier.

Das Pentagon hat schon 1994, als normale Menschen noch gar nicht wussten, was das Internet überhaupt ist, das Highlands Forum gegründet, dessen Aufgabe es war, die Gefahren des anbrechenden Informationszeitalters zu analysieren und nach Wegen zu suchen, wie man das Internet kontrollieren könnte. Seine erste formelle Sitzung fand im Februar 1995 statt. Finanziert wurde das Projekt vom für Geheimdienste und Informationskontrolle verantwortlichen US-Vizeverteidigungsminister. Den gibt es wirklich, seine offizielle Abkürzung lautet PDASD(C3I).

Auch die DARPA war von Anfang an mit im Boot. Die DARPA ist eine Behörde des Pentagon, deren Aufgabe es salopp ausgedrückt ist, Science Fiction zu erforschen. Die DARPA finanziert Forschungsprojekte, die wie Science Fiction anmuten, die sich aber im Erfolgsfall als Waffen einsetzen lassen. Daher überrascht es nicht, dass die DARPA von Anfang an mit dabei war, als es um die Frage ging, wie die US-Regierung das Internet kontrollieren und den Informationsfluss dort beeinflussen oder sogar lenken könnte.

All das erfährt man nicht auf Wikipedia oder in den „Qualitätsmedien“, man muss ein wenig suchen. Dann findet man zum Beispiel ein Seminarpapier des Highlands-Forums. Das Seminar mit dem Titel „Seminar über Geheimdienst, Führung, und Kontrolle“ („Seminar on Intelligence, Command, and Control“) fand im Dezember 2001 an der Harvard University statt und in dem Papier findet man einen Infokasten, in dem man all das nachlesen kann.

Übrigens ist auch PayPal offensichtlich ein CIA-Outlet. Der Grund sind seine Gründer, die einige Jahre nach der PayPal-Gründung auch die Firma Palantir gegründet haben. Palantir macht immer wieder Schlagzeilen, weil es die vielleicht beste Spionagesoftware der Welt entwickelt hat.

Palantir wiederum wurde mit Geld der CIA gegründet, das Geld kam von In-Q-Tel und In-Q-Tel ist ein Investmentfond der CIA, dessen Aufgabe es ist, Technologien, für die die CIA sich interessiert, unter ihre Kontrolle zu bekommen. Die Tatsache, dass die Gründer von Palantir fast alle auch Gründer von PayPal waren, spricht daher Bände.

Und nur am Rande: Auch Google-Streetview ist ein Kind von In-Q-Tel, denn die Firma hieß ursprünglich Keyhole und wurde von In-Q-Tel übernommen und ein Jahr später für eine unbekannte Summe an Google weitergereicht, wo sie als Google-Streetview bekannt wurde. Und auch Wikipedia ist über seinen Gründer Jimmy Wales eng an die Geheimdienste angebunden. Ich werde darüber noch einen ausführlichen Artikel schreiben, indem ich all das im Detail und mit Quellen aufzeigen werde.

Man kann – das zeigt deren Verhalten – davon ausgehen, dass auch Facebook und Twitter Kinder der CIA sind, denn sie setzen im Gleichschritt mit Google alles um, was in Washington politisch gewollt ist. Ich werde mir diese beiden Firmen, ihre Gründer und ihre Geschichte genauer anschauen, sobald ich Zeit dafür finde.

Die gelungene Übernahme des Internets

Die Pläne des Highlands-Forums sind offensichtlich aufgegangen. Die CIA dominiert über ihre Outlets den Informationsfluss im Internet. Google entscheidet über seine Algorithmen, was die Menschen zu sehen bekommen, wenn sie Suchbegriffe eingeben. Facebook und andere soziale Netzwerke entscheiden, welche Informationen sie zeigen und was sie zensieren. Und über die von ihnen selbst finanzierten Faktekchecker entscheiden sie sogar, was für die User wahr und was eine „Falschinformation“ ist.

Daher kann es nicht verwundern, dass Twitter zum Beispiel als Grund für eine Löschung eines Accounts ausdrücklich Kritik an der NATO genannt hat. Wer die NATO bei Twitter kritisiert, kann dafür gelöscht werden.

Das erklärt auch, warum die Internetkonzerne jedes vielversprechende Start-Up sofort übernommen haben: Sie haben die volle Kontrolle über das Netz behalten wollen. Daher sind Instragram und WhatsApp Teile des Facebook-Konzerns Meta geworden, daher hat Google YouTube übernommen, daher ist Skype ein Teil von Microsoft geworden und so weiter.

Mit diesem Wissen versteht man auch, warum TikTok in den USA solche Probleme bekommen hat. Das chinesische Unternehmen wurde zu groß und es konnte das Informationsmonopol der CIA-kontrollierten Internetkonzerne gefährden. Dass TikTok in den USA schließlich nicht verboten wurde, liegt daran, dass die US-Konzerne Bytedance und Oracle eine Kooperation mit TikTok eingegangen sind, und dass sie zusammen mit anderen US-Konzerne nun eine Mehrheit an der TikTok-App halten. Es ging nie – wie offiziell behauptet wurde – darum, dass TikTok für die Chinesen spionieren könnte, es ging nur um den Einfluss, den TikTok auf seine jungen User hat, die allen Ernstes der Meinung sind, auf TikTok über die Nachrichten aus aller Welt informiert zu werden. Das ist kein Scherz, denn auf TikTok gibt es ohne Ende Kurzclips zu aktuellen politischen Themen und für viele junge Menschen ist das eine wichtige „Nachrichtenseite“. Der Kampf um TikTok war ein weiterer Kampf um die Meinungshoheit, nichts anderes.

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

14 Antworten

  1. Es kann ja gar nicht sein, dass „Fratzebuch“ die faschistischen (Möchtegern-)Russenschlächter unterstützt. Denn der Gründer und Chef, Marc Zuckerberg, ist ja Jude. (Keine Ahnung, ob er diese Religion noch praktiziert, aber der Name ist ja typisch deutsch-jüdisch, oder?) Und ein Jude würde ja NIE NIE NIE Nazis unterstützen oder sogar mit ihnen kooperieren. Das sieht man schon an Selenskij, der seine Statemens inzwischen auch regelmäßig mit „Slava Ukraina – Gerojam Slava!“ beendet oder an seinem „Mastermind“ Kolomiskij, der auch jüdischer Abstammung sein soll und deshalb den Angehörigen seiner Privatarmee „Dnipro“ garantiert verbietet, rechtsextreme, gar faschistische Meinungen zu vertreten oder zu praktizieren.
    Es ist also alles in bester Ordnung.
    Also bis auf Mordaufrufe gegen Russen, das ist natürlich … äh … „unschön“, hat mit Faschismus aber – wie gezeigt – ÜBERHAUPT nichts zu tun!
    Wie üblich passt also wieder einmal – gerade auch mit Bezug auf die Nazis: „Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte.“ Max Liebermann, der das 1933 anlässlich des Fackelzugs der Nazis durchs Brandenburger Tor gesagt hat, den er von seinem Fenster aus sehen konnte, war ja übrigens auch Jude. Was hätte der wohl nach Auschwitz über seine oligarchischen Glaubensbrüder gesagt?

    PS @Thomas: Natürlich waren unter den 27 Mio. Toten auf sowjetischer Seite im Großen Vaterländischen Krieg nicht nur Russen.

    1. Auch Juden unterscheiden sich wenig vom Rest der Menschheit. Will sagen, es gibt kein einziges Gen, dass alle Juden per seh zu besseren Menschen macht. Die Bezeichnung Nazi ist ohnehin irreführend und sollte streng historisch genommen nur für Anhänger der NSDAP gelten. Herausgelößt aus diesem speziellen Kontext bezeichnet der Begriff „Nazi“ Menschen die aus rassischen Motiven u.a. den Genozid anstreben und fördern.
      Und ja, aus der Sicht vieler Palästinenser benehmen sich etliche Juden in Israel wie Nazis.
      Und aus Sicht russisch sprachiger Ukrainer kann Selenskij mit Fug und Recht ein Nazi genannt werden, denn er praktiziert aktiv Nazimethoden zur Tötung und Vertreibung eines Teils seiner eigenen Bevölkerung.

      1. P.S.: Ich möchte hier nichts schlechtes über Juden im Allgemeinen gesagt haben. Nichts läge mir ferner. Aber wer behauptet er wäre aus rassischer Abstammung oder völkischer Zugehörigkeit allein schon ein besserer Mensch, der ist ein Rassist.

        1. Eine einfache Überlegung einmal: Infolge des „Ostfeldzuges“ sind 27 Mio Sowjetbürger zu Tode gekommen. Die meisten Russen, aber auch Weißrussen, Ukrainer und fast zwei Mio sowjetische Juden. In Polen und Jugoslawien haben die Nazis ähnlich gewütet.

          Nun gibt es russische, ukrainische, polnische Nazis, im ehemaligen Jugoslawien und sogar weißrussische (zu erkennen an den weißrotweißen Fahnen der Nazikollaborateure des „Weißruthenischen Zentralrates“). Warum soll es dann keine jüdischen Nazis geben?

          Die Leute, die Nazis werden und besonders die, die Nazis für ihre Zwecke nutzen, sind „etwas speziell“, die kennen solche Zimprlichkeiten nicht. Die sehen in IS, al Qaida, PKK, UÇK Idioten, die sie verheizen, für nützliche Anschläge, zur Einschüchterung oder Ermordung ihrer Gegner, für all ihre schmutzigen Zwecke einsetzen können. Und da sollen sie vor Azov halt machen, da sich das wegen irgendeiner eigenen Herkunft nicht gehört? Wer das glaubt, kennt die Welt nicht.

  2. Auch im arabischen Frühling, der Trump Wahl, die Wahl von Bolsonaro in Brasilien und dem Brexit wurde Facebook und Whats-App gezielt eingesetzt. Dies sind nur die Beispiele bei denen dies auch zweifelsfrei nachgewiesen wurde.

  3. „Russland hat auf die Änderung der Richtlinien von Meta schnell reagiert und den gesamten Meta-Konzern in Russland als extremistisch eingestuft und verboten.“

    Nein, das ist nur der Grund nach Außen, warum es verboten wurde. Der wahre Grund ist die Zensur, dass die Bevökerung noch weniger mitkriegt, was wirklich los ist in der Ukraine.
    Verboten sind jetzt alle kritischen Medien sowie Twitter, Youtube, Facebook, Instagram! Und die Russen, die Instagram lieben, sind entsetzt
    https://twitter.com/nexta_tv/status/1502433817465864198?s=11

    1. „Der wahre Grund ist die Zensur, dass die Bevökerung noch weniger mitkriegt, was wirklich los ist in der Ukraine.“
      Mein lieber Freund! Da scheinen Sie etwas verpasst zu haben. Wenn Sie die „Berichte“ in TS & Co. als das ansehen, „was in der UA wirklich passiert“, sind Sie auf dem Holzweg. Das ist das, was man im Westen suggerieren möchte, was los ist – wass wirklich abläuft, sehen Sie auf den russischen Kanälen, die meines Wissens in Deutschland gesperrt sind. Zudem habe ich heute morgen in den russ. Nachrichten gehört, dass es in D unter Strafe gestellt werden soll, die russische Politik zu verteidigen, in der Tschechei hat das sogar strafrechtliche Folgen. Finden Sie das in Ordnung?

  4. Laut Facebook (und wohl auch westlichen Regierungen):

    „Ein Mann, der denkt eine Frau zu sein, soll selbstverständlich die gleichen Rechte haben wir alle anderen auch, aber er bleibt trotzdem ein Mann“: Hassrede, verboten!

    „Foltert alle Russen! Und danach hackt sie in Stücke und werft die Teile einem Rudel tollwütiger Wölfe vor!“: Überhaupt kein Problem, klar von der Meinungsfreiheit gedeckt, und wer das anzweifelt ist halt gegen die Meinungsfreiheit und kein Demokrat…

  5. Auf Facebook kann man andere als „Nazi-Drecksau” (© NDR-Fernsehen) bezeichnen.
    Dies verstößt offenbar nicht gegen die Gemeinschaftsregeln von Facebook.
    Eine Meldung im Rahmen des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) in einem solchen Fall blieb folgenlos.
    Für Facebook verstößt die Bezeichnung „Nazi-Drecksau” offenbar weder gegen dessen Gemeinschaftsregeln noch gegen (deutsche) Gesetze.
    Jemand, der sich durch diesen Beitrag persönlich angegriffen fühlte, musste damit ein Gericht anrufen, wie es auch schon vor dem NetzDG notwendig war.
    Vor Gericht wurde die Bezeichnung „Nazi-Drecksau” als Beleidigung eingestuft.
    Dieser Gerichtsbeschluss wurde von Facebook ignoriert (wie schon manch anderer Beschluss).
    Da die nun gerichtlich bestätigte Beleidigung „Nazi-Drecksau” nach mittlerweile deutlich mehr als den im NetzDG dafür vorgesehenen 24h weiterhin nicht gelöscht wurde, wurde beim Justizamt die Verhängung der im NetzDG für diesen Fall vorgesehenen Strafe gegen Facebook beantragt.
    Diesem Antrag war das Justizamt nicht gefolgt.
    Durch die Nichtbestrafung Facebooks für dessen Ignoranz eines deutschen Gerichtsbeschlusses hat das Justizamt nicht nur das NetzDG geschwächt, sondern wohl das deutsche Rechtswesen insgesamt, da es die Betreiber sozialer Netzwerke praktisch willkürlich handeln lässt, ohne entsprechende Sanktionen fürchten zu müssen.
    xhttps://www.heise.de/tp/features/Justizamt-entwertet-Zustellungsvorschrift-im-NetzDG-4171820.html

  6. Fuckbook erlaubt und Telegram zensiert sich mittlerweile selber. Deutschland dein Ende naht! Und der dumme Michl will zum Schluß wieder von NICHTS gewußt haben!
    Nach RT hat es jetzt auch SNA gekillt. Und auf Alinas Kanal ist kein Austausch möglich! Jetzt müssen nur noch R & F und Thomas abgeschaltet werden und wir stehen völlig blöd da!

    HAT JEMAND EINE AHNUNG WELCHER MESSENGER NOCH VOR ZENSUR SICHER IST?!?!?!?!?!?!

  7. Herr Röper, bitte schreiben Sie mal was über die Fake-News die Facebook und Instagram in Russland (vor dem Verbot) erstellt und verbreitet haben. Das hatten Sie in einem Ihrer Videos berichtet, jedoch finde ich dazu überhaupt nichts.

  8. Mir fehlt hier ein wichtiges Detail: Die Aufhebung der Hatespeech Regeln gelten nur für bestimmte Länder laut euronews.com.
    Das macht es nicht besser, halte ich aber dennoch für wichtig.

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