Kurioses aus der Ukraine

Korruption wird legalisiert, Poroschenko durfte nicht ausreisen

In der Ukraine herrscht Kriegsrecht und Generalmobilmachung, weshalb Männer das Land nicht verlassen dürfen. Es sei denn, sie zahlen einige tausend Dollar.

Nach dem Beginn der russischen Militäroperation hat der ukrainische Präsident Selensky das Kriegsrecht und die Generalmobilmaching ausgerufen. Eine der Folgen dieser Verfügung ist es, dass Männer zwischen 18 und 60 Jahren nicht mehr aus der Ukraine ausreisen dürfen.

Aber die Ukraine ist ein durch und durch korrupter Staat, weshalb unter den nach Europa geflüchteten Ukrainern auch viele Männer sind, die sich das Recht zur Ausreise im wahrsten Sinne des Wortes gekauft haben. Berichten zufolge kostet es um die 5.000 Dollar, dass die Grenzsoldaten beide Augen zudrücken und einen Mann trotz des Ausreiseverbotes über die Grenze lassen.

Korruption legalisieren

Nun wurde in Kiew der Vorschlag gemacht, einen offiziellen Preis für die Ausreise von Männern aus der Ukraine festzulegen. Viktor Andrusiv, ein Berater des Innenministers, sagte dazu:

„Ich schlage eine Versicherungsprämie von zum Beispiel 3.000 bis 5.000 Dollar pro Person vor, und derjenige, der sie bezahlt, hat freie Ausreise. In jedem Fall schadet uns das totale Verbot noch mehr. Viele Jahre lang war es das Geld der Wanderarbeiter, das unsere Wirtschaft gerettet hat, und jetzt ist es besonders wichtig“

Diese Aussage ist aus vielerlei Gründen bemerkenswert. Erstens will die politische Elite der Ukraine damit Zugriff auf die Gelder haben, die ausreisewillige Männer bisher illegal an Grenzbeamte zahlen. Die korrupten Politiker in Kiew lassen sich eben keine Einnahmequelle entgehen.

Interessanter ist jedoch, dass er als Grund für die Einführung der „Versicherungsprämie“ die ukrainischen Wanderarbeiter anführt, die bisher mehr oder weniger legal vor allem in Polen für Hungerlöhne gearbeitet haben. Die Minilöhne, die sie dort verdienen, die aber trotzdem höher sind als das, was sie in der Ukraine verdienen können, machen es ihnen unmöglich, solche Summen für die Erlaubnis zur Ausreise zu bezahlen. Das würde bedeuten, dass sie für die Ausreise mehr bezahlen müssten, als sie beispielsweise pro Saison als Erntehelfer in Polen verdienen. Außerdem sind die Wanderarbeiter arm, sonst wären sie keine Wanderarbeiter, woher also sollen sie eine für sie so astronomische Summe nehmen?

Damit dürfte klar sein, dass der Vorschlag, die Ausreise aus der Ukraine für Männer im wehrfähigen Alter gegen Bezahlung zu erlauben, nicht auf die Wanderarbeiter abzielt. Sie zielt auf die Eliten des Landes ab, denn trotz Vermögens und Beziehungen müssen auch reiche Geschäftsleute fürchten, von der Armee eingezogen zu werden. Umso mehr, als die Ukraine eine durchaus mafiöse Wirtschaft hat, in der im Konkurrenzkampf zu „unkonventionellen“ Methoden gegriffen wird. So kann man heute, Beziehungen und Kleingeld vorausgesetzt, einen Konkurrenten dadurch ausschalten, dass man sich bei der Wehrbehörde dafür einsetzt, ihn zur Armee einzuziehen.

Und es geht ja auch um die Angehörigen der politischen Elite. Ein Mitarbeiter in einem Ministerium dürfte vor der Einberufung geschützt sein, seine männlichen Verwandten, zum Beispiel seine Söhne, aber nicht. Auch da kann es schnell passieren, dass der Sohn eines höheren Beamten (oder Abgeordneten) an der Front landet.

Das gilt es zu verhindern, indem man das Recht zur Ausreise käuflich macht. Damit kann man sich selbst und seine männlichen Verwandten und Freunde retten. Für die Leute, von denen wir reden, sind 5.000 Dollar Kleingeld aus der Kaffeekasse, für den durchschnittlichen Ukrainer ist das jedoch eine astronomische Summe.

Die ukrainischen Eliten wollen sich mit dieser Maßnahmen also selbst retten. Während dieselben Entscheidungsträger in Kiew zum Kampf gegen Russland rufen und alle Männer zum Dienst an der Waffe zwingen, lassen sie ihre eigenen Freunde und Verwandten nach dem Motto „Krieg gegen Russland ja, aber bitte nicht mit mir und meinen Freunden!“ davonkommen.

Poroschenko wurde die Ausreise verweigert

Dass das nicht nur leeres Gerede von mir ist, beweist ein Vorfall vom 27. Mai. Der ehemalige ukrainische Präsident Poroschenko wollte an dem Tag aus der Ukraine ausreisen, um an der parlamentarischen Versammlung der NATO teilzunehmen. Zweimal wurde ihm an dem Tag an der Grenze die Ausreise verweigert, obwohl er als Abgeordneter und mit einer offiziellen Bestätigung des ukrainischen Parlaments unterwegs war. Die Grenzer haben ihm kurzerhand gesagt, die Bestätigung sei ihrer Meinung nach eine Fälschung.

Poroschenko ist einer der mächtigsten Männer der Ukraine, aber selbst er konnte nicht ausreisen. Daran sieht man, dass das Problem, das ich oben beschrieben habe, existiert. Viele Mitglieder der ukrainischen Eliten dürften noch Freund und Verwandte haben, die gerne ausreisen wollen, aber nicht können. Oder sie sind sogar selbst von dem Problem betroffen.

Poroschenko hat nach dem Vorfall öffentlich in Richtung Selensky verkündet, dass er am 30. Mai einen dritten Versuch unternehmen werde, dieses Mal um an einem Treffen der Fraktion der Europäischen Volksparteien in Rotterdam teilzunehmen. Bei diesem dritten Versuch ist es Poroschenko dann erlaubt worden, das Land zu verlassen.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

32 Antworten

    1. Wenn Schiffe früher in Häfen verotteten, waren sie voller Ratten, bis sie anfingen richtig Wasser zu machen, da schwommen die Ratten davon. Ob das auf hoher See auch so war, wüsste ich selbst gern!

  1. „Die ukrainischen Eliten wollen sich mit dieser Maßnahmen also selbst retten. Während dieselben Entscheidungsträger in Kiew zum Kampf gegen Russland rufen und alle Männer zum Dienst an der Waffe zwingen, lassen sie ihre eigenen Freunde und Verwandten nach dem Motto „Krieg gegen Russland ja, aber bitte nicht mit mir und meinen Freunden!“ davonkommen.“

    Beweist vor allem, das das ganze Gerede vom „heldenhaften Selenski“ und seinen ebenso helfenhaften Parteigenossen im Führerbunker leeres Geschwafel sind. Sie kriegen vom Westen trotzdem einen Heiligenschein vom großen Volkshelden aufgesetzt. Wetten?

  2. Naja, der Fall bei Poroschenko liegt ja noch ein wenig anders. Er wurde im Dezember 21 wegen Hochverrats angeklagt, war dann in der Türkei und kehrte doch nach Kiew zurück. Mal schauen, ob er diesmal auch zurück kehrt, ich denke allerdings ja.
    Viel spannender an diesem Fall ist m.E. nach jedoch, dass er aufzeigt, dass die ukrainischen Elitgen zerstritten sind und sich mit harten Bandagen angehen, eben auch die, die sich im Kampf gegen den Donbass und Russland völlig einig sind. Und jetzt spannen wir den Bogen etwas weiter…
    Auch Poroschenko war prominenter Besucher beim WEF und hat dort Geld für die Ukraine im Kampf gegen den Donbass versammelt. Er ist dort vernetzt, hat Freunde und Unterstützer und auch diese müssen jetzt mit zusehen, wie ihm in der Ukraine der Prozess droht und er um eine Ausreise zu auch vom WEF unterstützten Foren betteln muss.
    Die Zeiten, in denen Klaus Schwab als Mediator die unterschiedlichen Interessen der weltweiten Eliten unter einem Deckel hielt und dafür sorgte, dass alle in eine Richtung und an einem Strang zogen scheinen vorbei zu sein. Der WEF und Klaus Schwab scheinen ihren Zenit überschritten zu haben.

  3. Das Korruption „legal“ ist – sieht man doch an „D“ – speziell an Politikern und Bankenmafioten… – doch nur für diese, fürs kleine Volk natürlich nicht… 🤮🤮

    1. Lieber Vlad,
      in „D“ nennt man das ja schließlich auch nicht Korruption, sondern „Parteispenden“, was per Gesetz rechtens ist. Wenn sie ihr „Schmiergeld“ nur ordentlich beim Bundestag „deklarieren“ und – jetzt kommts – „versteuern“, ist alles in Ordnung. Hat schon seine Gründe, daß die Firma beim Korruptionsindex so weit vorne liegt …

      1. Wer hat dann von Scholz das ganze Geld erhalten?
        Korrupt ist das Volk selbst, denn einen Betrüger zum Kanzler zu machen, dazu benötigte selbst Scholz genug Dummvolk-Stimmen! Ansonsten hätte die SPD bei der Wahl keine erhalten dürfen!

    1. Haha Russland wird aber weder Gelder von EU noch von U S A erhalten. Deutschland und EU schicken monatlich 5 Milliarden EUR in die Kokaine da koennen fuer Söhne und Oligarchen locker die 5000 bezahlt werden die fließen ja wieder direkt zurück 😂

    2. Hätte hätte Fahrradkette.
      Wozu Generalmobilmachung? Nichtmal Wehrpflichtige sind im Einsatz,
      keine Reservisten, nur paar eigene und fremde Profis – zum Training.
      Über Änderungen werden Sie uns hoffentlich auf dem laufenden halten.

  4. Jeder, der sich über die Verhältnisse in der Ukraine, in diesem durch und durch korrupten Staat, aufregt, vergisst, dass die Verhältnisse dort so sind, weil sie durch 16 Jahre Merkelsche und ein knappes halbes Jahr Scholz-Ukrainepolitik unweigerlich so werden mussten. Die NDS stellen heute fest: Wer jetzt noch die Grünen wählt, ist Mittäter. Das gilt aber ebenso für die anderen Gruppierungen, und es gilt eigentlich schon längst. Seit eine Baerbock es als ihr Ziel ansieht, „Russland zu ruinieren“, ist eigentlich alles klar. Mit so einem Spruch müsste sie sofort vor ein internationales Gericht gestellt werden – eines, das diesen Namen verdient. Gilt für Alle, die sich ähnlich äußern, ebenso.

      1. Die Grün*innen haben spätestens bei ihrer Unterstützung für den unbegründeten Angriffskrieg gegen Jugoslawien angefangen, ihre Farbe richtung braun zu wechseln. Seitdem sind sie nur in die gleiche Richtung weitergelaufen.
        Heute sind sie da angekommen, wo es gar keinen Widerspruch mehr von innen gibt. Die heutigen Grün*innen sind die Braunen von damals.

  5. Aber hallo ueber die gruene Grenze kann man aber seinen 100.000 EUR SUV nicht mitnehmen und 30 Millionen EUR passen in keinen Rucksack oder Koffer habe ich gerade ausprobiert 🙄

    1. Den SUV kann die Ehefrau über die Grenze fahren. 30 Mio € sind 60’000 Scheine à 500 €, gibt einen Stapel ca. 6000 mm = 6 Meter hoch. oder sie machen 10 Stapel 60 cm hoch nebeneinander, die bekommen Sie in Ihren Rucksack.

  6. Kann aus eigener Erfahrung Sichtung bestätigen dass hier in Deutschland, also im Hotel bei mir um die Ecke, nicht nur Frauen, Kinder und Alte einquartiert sind.
    Wenn man sehr früh morgens am Hotel vorbei geht bekommt man ab und zu einige Junge Männer zwischen ca. 20 und 30 Jahren zu sehen die jeden Morgen das Hotel verlassen und irrgend wann wieder zurück kommen, wann auch immer.
    Die Geflüchteten sind sehr, sehr zurückgezogen und nehmen weder Kontakt zu den Einheimischen auf noch vertreiben sie sich die Beine im gegenüber liegenden Park oder bringen die vielen Kleinkinder in die im Park befindlichen Spielplätze. Entweder sie folgen der ihnen ankonditionierten Angst oder sie sind angewiesen sich so zu verhalten.
    Egal wer oder was sie sind, hier sind sie Geflüchtete in einem fremden Land und aus diesem Grund ist zuerst auch zu verstehen was sie durchmachen und ihnen ist zu helfen.
    Es ist auch mehr als verständlich dass die Jenigen von ihnen die sich die Ausreise finanziell oder durch Beziehungen leisten konnten, die Flucht angetreten haben denn wer würde das nicht wenn er von den Faschos im eigenen Land als Kanonenfutter für die USA/EU verheizt werden soll.
    Hoffen wir das die genannten Faschos die in der Ukraine ihr Unwesen treiben bald Hyperschallmäßig in die Hölle zurückkehren aus der sie vom Westen geholt wurden.
    LG an alle!

    1. Auf ServusTV, kam am Samstag in den Nachrichten ein Beitrag, wo junge Ukrainer mit ihren Protzkisten einen Taxistand blockierten. Einem Taxifahrer gefiel das nicht und wurde dafür Krankenhausreif geschlagen. Schädelbruch wurde gesagt. Das war glaube ich, in Wien und wurde auf Video dokumentiert.

    2. Auf ServusTV, kam am Samstag in den Nachrichten ein Beitrag, wo junge Ukrainer mit ihren Protzkisten einen Taxistand blockierten. Einem Taxifahrer gefiel das nicht und wurde dafür Krankenhausreif geschlagen. Schädelbruch wurde gesagt. Das war glaube ich, in Wien und wurde auf Video dokumentiert.

    3. Aus erster Hand ist mir der Preis für eine Reise Ukro-Deutschland bekannt: 5000 Euro an die netten Schleuser, Route bleibt Betriebsgeheimnis.
      Ab 01.06.2022 bekommen die „armen Flüchtlinge“ den vollen ALG-II-Satz (auch Nutten-Peter-Hartz-4 genannt) von 449 Euro für die Mama, die Kinder von 14 bis 17: 376 €, 6 bis 13: 311 €, 0 bis 5 Jahre: 285 €. Dazu kommt noch die Gratis-Zahnsanierung über die AOK-Chipkarte und voller BAföG-Anspruch; Arbeit kann, muss aber nicht.
      Da sie ja doma gelernt haben mit umgerechnet 80-100 Euro pro Haushalt zu leben, sind die Reisekosten für Papa bzw. die Schulden bei den Umzugshelfern sehr schnell (wieder) zusammen.
      In unserem Städtchen wenden UK-SUVs von Porsche, Audi und Benz in Einbahnstraßen, die Diakonie und Caritas gibt Willkommens- und KennenlernFeiern mit Musik und Tanz, die Kleiderkammer kleidet ein, die Parkbänke werden ganztags belagert und fröhlich Sonnenblumenkerne verspuckt; dazu werden lautestens Goebbelsreden von Senilskiiiiy per Handy (nun ja teuer) gelauscht; ab 20 Uhr geht´s dann zum Familien-Shopping ins Kaufland (incl. russ. Wodka), zeitgleich torgeln und kotzen die ersten Verwandten schon im Stadtpark.; Jugendliche bewegen sich in (schlag)kräftigen Gruppen.
      Ja und „unsere“ 18-20 jährigen Hilfebedürftige haben umgehend alteingessenen Ukrainern (seit 45 Jahren hier lebend (und arbeitend)) die Autoreifen zerstochen, als sie nach freundlichem Erstkontakt und Gratis-Umzugshilfe feststellten, daß am Klingelschild dann doch Klitschkow statt Klitschko steht!
      Und das Vertrauen in die (deutsche) Polizei ist lebenserfahrungstechnisch eher gering, im Gegensatz zu ihrem eigenen Faustrecht!
      Wir Europäer werden Dank unserer Psycho-Projekt-Paten in den USA noch viel Freude aneinander haben.

      PS: Als Nicht-Deutscher verbiete ich mir im voraus jegliche Ausländerfeindlichkeit. Ich genieße nur wie Henryk M. Broder meine Beobachtungsgabe und mein Recht auf freie Meinungsäußerung.

  7. Wird dann, wenn Polen die Grenze zur Ukraine offiziell öffnet, womöglich bei der Ausreise Richtung Westen nochmals kassiert? Und sind dann die nach Polen Geflüchteten noch sicher davor, in den Krieg eingezogen zu werden?

    1. Polen ist ein EU-Land, deshalb ist es für die über die offene Grenze nach Polen geflohenen einfach, sich danach über eine andere Grenze in ein Land abzusetzen, in dem Selensky nicht so schnell Zugriff auf sie hat.
      Wenn ich Ukrainer wäre, würde ich versuchen, nach Russland zu kommen.
      Wenn ich ein russophober Ukrainer wäre, würde ich über die offene Grenze nach Polen, dann von dort über die offene Grenze nach Deutschland und von dort über die offene Grenze in die Schweiz gehen, die um zumindest den Anschein der Neutralität zu wahren wohl keine potentiellen Soldaten an die Ukraine ausliefern kann (und kein EU-Mitglied ist und deshalb nicht so leicht gezwungen werden kann).

  8. Da kenn ich andere Ablasszahlungen.
    Die jungen Ukrainer zahlen bis zu 10.000€ für ihre Ausreise.
    Russland-Deutsche, die grundsätzlich eine gewisse Abneigung gegen Ukrainer haben, versuchen zu helfen.
    Und da ist es ähnlich wie Bayern und Preussen.
    Auf russisch: „Wir haben hier ein Paket für euch, bitte sehr.“
    „Sprich ukrainisch mit mir!“
    Die Helfer sind dann mit ihrem Paket wieder abgereist.
    – ohne Worte –
    Ich hab da noch einige „Anekdoten“, aber das ist halt sehr einseitig.

  9. Schon die Römer hatten zum Ende ihres Imperiums hin das gleiche Problem. Die jungen Römer wollten einfach nicht mehr in der Armee dienen. Selbst die schlimmsten Strafen haben nichts genutzt.

    Daher nahm man dann immer mehr Ausländer in die Armee auf. So lange bis die sich dann eines schönen Tages umsahen und erkannten: „Wir sind doch eigentlich viel mehr als die. Die machen sich einen schönen Lenz und wir sollen für sie die Kartoffeln aus dem Feuer holen?“.

    Der Rest ist bekannt.

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