Lebensmittelkrise

„Russische Ausfuhrblockade von Getreide“? Der Spiegel lügt immer dreister

Der Spiegel hat den Besuch des Präsidenten der Afrikanischen Union genutzt, um leicht widerlegbare Lügen über die angebliche russische Blockade von Getreideexporten zu verbreiten.

Am 3. Juni hat Macky Sall, Präsident von Senegal und derzeit Präsident der Afrikanischen Union, den russischen Präsidenten Putin besucht. Das beherrschende Thema des Besuchs war die Lebensmittelkrise, die in Afrika zu einer schweren Hungersnot führen dürfte. Politik und Medien im Westen behaupten, das sei Russlands Schuld. Putin nutze, so der Westen, den Hunger als Waffe und weigere sich, Getreide und Düngemittel zu exportieren, weshalb Lebensmittel weltweit knapp und vor allem unglaublich teuer werden.

Die Sicht der Betroffenen

Was die westlichen „Qualitätsmedien“ verschweigen, ist, dass man das in Afrika anders sieht. Präsident Sall sagte bei seinem Treffen mit Putin über die Lebensmittelkrise:

„Die Sanktionen gegen Russland haben diese Situation noch verschärft und jetzt haben wir keinen Zugang zu Getreide aus Russland, insbesondere zu Weizen aus Russland. Und vor allem haben wir keinen Zugang zu Düngemitteln, denn die Situation war schon schwierig und ist jetzt noch schwieriger geworden, was sich auf die Ernährungssicherheit in Afrika auswirkt.
Ich habe gerade heute Morgen mit meinem Kollegen von der Kommission der Afrikanischen Union gesprochen und ihm gesagt, dass es zwei Hauptprobleme gibt – die Krise und die Sanktionen. Wir müssen zusammenarbeiten, um diese beiden Probleme anzugehen, damit Lebensmittel, insbesondere Getreide und Düngemittel, von den Sanktionen ausgenommen werden.“

Im Klartext: In Afrika beschuldigt man den Westen, schuld an der Krise zu sein, und fordert explizit eine Lockerung der Russland-Sanktionen, um die drohende Hungersnot zumindest abzumildern. Das verschweigen die deutschen „Qualitätsmedien“ ihren Lesern allerdings.

Die EU hat Düngemittel aus Russland und Weißrussland – den beiden größten Düngemittelproduzenten der Welt – unter Sanktionen gestellt. Nicht Russland ist schuld daran, dass Düngemittel weltweit knapp sind, sondern die Sanktionen der EU. Importeure aus anderen Staaten haben nun Angst, Düngemittel aus Russland und Weißrussland zu importieren, weil die EU sie für ein Unterlaufen der EU-Sanktionen bestrafen könnte.

Gleiches gilt für Getreide. Zwar hat die EU keine Sanktionen gegen Getreide aus Russland verhängt, aber sie hat russische Schiffe und Häfen unter Sanktionen gestellt, die Getreide exportieren. Dass die Sanktionen gegen russische Banken zusätzlich noch die Bezahlung – und damit den Handel – von russischem Getreide erschweren, wenn nicht gar unmöglich machen, kommt noch hinzu.

Es ist bemerkenswert, dass man das außerhalb der westlichen Medienblase, also in Asien, Afrika und Teilen Mittel- und Südamerikas, genau weiß und dass es dort auch offen gesagt wird. Aber die westlichen „Qualitätsmedien“ verschweigen ihren Lesern das konsequent und denken sich Lügengeschichten über ein angebliches russisches Exportverbot für Getreide aus.

Was der Spiegel daraus macht

Auch der Spiegel hat über den Besuch von Präsident Sall bei Präsident Putin berichtet. Der Artikel trug die Überschrift „Befürchtete Hungerkatastrophe – Putin bereit zu Getreideexport nach Afrika“ und begann mit folgender Einleitung:

„Kremlchef Wladimir Putin sieht Russland nicht für die Getreideblockade verantwortlich. Bei einem Treffen mit der Afrikanischen Union willigte er ein, Weizenexporte zu ermöglichen – nannte allerdings eine Bedingung.“

Schon das klingt böse: Putin stellt angeblich Bedingungen dafür, Weizenexporte zu ermöglichen. Und der Spiegel-Leser denkt sich: „Das Ungeheuer Putin nutzt den Hunger als Waffe!“

Ob Putin tatsächlich eine Bedingung gestellt hat, werden wir noch sehen. Gehen wir den Spiegel-Artikel der Reihe nach durch.

„Russische Ausfuhrblockade von Getreide“

Der Spiegel-Leser erfährt im zweiten Absatz des Artikels:

„Putin und der senegalesische Präsident Macky Sall hatten sich getroffen, um über eine Freigabe aller Lebensmittelprodukte und eine Aufhebung der russischen Ausfuhrblockade von Getreide zu sprechen.“

Das Problem ist, dass es keine „russische Ausfuhrblockade von Getreide“ gibt, die hat der Spiegel frei erfunden. Wobei, wir wollen fair bleiben, das hat sich nicht der Spiegel ausgedacht, die „russische Ausfuhrblockade von Getreide“ ist eine Erfindung der Nachrichtenagentur dpa und daher findet man die Formulierung bei vielen deutschen Medien (Beispiele dafür finden Sie hier und hier), die die dpa-Meldung ebenfalls einfach abgeschrieben haben. So funktioniert „Qualitätsjournalismus“ in Deutschland heute.

Wie wir gesehen haben, hat auch Präsident Sall gesagt, dass die Sanktionen der Grund für das Problem sind. Dass er Russland bittet, eine angebliche „russische Ausfuhrblockade von Getreide“ aufzuheben, hat er nicht gesagt, er hat im Gegenteil die Aufhebung der entsprechenden westlichen Sanktionen gefordert.

Nach dem Treffen mit Sall hat Putin dem russischen Fernsehen noch ein Interview gegeben, das ich übersetzt habe (Sie finden es hier), in dem er noch einmal im Detail erklärt hat, wo die Probleme bei dem Export von Getreide liegen.

Desinformation durch suggestive Formulierungen

Nachdem der Spiegel in seinem Artikel ausführlich den Eindruck erweckt hat, Russland verhindere den Export von Getreide aus der Ukraine, schreibt er in seinem Artikel:

„Die Ukraine ist einer der größten Getreideexporteure weltweit. Der Ausfall der ukrainischen Getreidelieferungen wegen des Krieges ist gerade für Afrika schmerzhaft.“

Danach gibt der Spiegel in seinem Artikel die Äußerungen Putins aus seinem Interview korrekt wieder, aber stellt sie alle in den Konjunktiv und suggeriert damit, dass Putin lügt. Ein Beispiel dafür aus dem Spiegel-Artikel:

„Nicht Russland verhindere einen Export von Weizen aus der Ukraine, sagte er am Freitag im russischen Fernsehen. Die Ukraine solle die Minen vor ihren Häfen an der Schwarzmeer-Küste entfernen. Die russische Armee werde dies nicht für Angriffe ausnutzen, versprach er. Russland könne auch die von ihm kontrollierten Häfen Mariupol und Berjansk am Asowschen Meer zur Verfügung stellen, sagte Putin.“

Da der Spiegel in all seinen Artikeln zu dem Thema Russland beschuldigt, den Getreideexport aus der Ukraine zu blockieren, muss der Spiegel-Leser diese Aussagen von Putin für glatte Lügen halten, dabei ist das Gegenteil der Fall. Es war nicht Russland, das die ukrainischen Häfen vermint hat, und in Mariupol, das nun unter russischer Kontrolle ist, hat die russische Armee die ukrainischen Minen bereits entfernt und am 28. Mai ist das erste Handelsschiff im Hafen von Mariupol abgefertigt worden.

Aus diesem Grund ist Putins Vorschlag, den er auch in dem Interview gemacht hat, ukrainisches Getreide über diesen Hafen zu exportieren, kein leeres Versprechen. Wenn die Ukraine die Minen in ihren Häfen nicht entfernen will, könnte sie das Getreide über Mariupol auf dem Seeweg exportieren.

Noch mehr Lügen im Spiegel

Erinnern Sie sich noch an die Einleitung des Spiegel-Artikels? Da hat der Spiegel behauptet, Russland stelle eine Bedingung dafür, Getreideexporte zuzulassen. Welche Bedingung das sein soll, erfahren wir erst im letzten Absatz des Spiegel-Artikels, der auch ansonsten mit Lügen vollgepackt ist:

„Faktisch blockiert die russische Marine die ukrainischen Häfen. Die Kiewer Führung traut den Moskauer Zusagen einer sicheren Passage von Schiffen aus der Ukraine durch das Schwarze Meer nicht. In früheren Äußerungen hat der Kreml ein Ende der Getreideblockade mit der Aufhebung von Sanktionen gegen Russland verknüpft.“

Erstens: Die russische Marine blockiert keinen einzigen ukrainischen Hafen. Es gibt keine einzige Meldung darüber, dass Russland ein Handelsschiff im Schwarzen Meer daran gehindert hätte, einen ukrainischen Hafen anzulaufen oder aus ihm auszulaufen. Dass diese Häfen blockiert sind, liegt einzig und allein an den ukrainischen Seeminen.

Zweitens: Dass Kiew den Russen nicht traut, mag ja sein. Aber das hindert kein europäisches (oder sonstiges) Land daran, mit eigenen Schiffen nach Odessa zu fahren und das Getreide abzuholen. Aber wieder ist es das gleiche Problem, denn es kann kein Schiff nach Odessa fahren, weil der Hafen von der Ukraine vermint wurde.

Drittens: Auch wenn der Spiegel es wie ein Papagei immer wieder wiederholt – es gibt keine „Getreideblockade“ durch Russland.

Viertens: Daher konnte Russland auch zu keinem Zeitpunkt eine Aufhebung der (nicht existierenden) „Getreideblockade mit der Aufhebung von Sanktionen gegen Russland“ verknüpfen. Wer das Interview von Putin liest, der stellt fest, dass es um etwas ganz anderes geht, denn Putin hat in dem Interview gesagt, dass es das einfachste wäre, das Getreide (mit dem Zug) über Weißrussland zu exportieren, sodass es direkt in die baltischen Ostseehäfen gebracht werden könnte. Dazu allerdings, das stimmt und das hat Putin vollkommen zu Recht gesagt, müsste die EU ihre Sanktionen gegen Weißrussland aufheben, die diese Möglichkeit des Getreideexportes aus der Ukraine verhindern.

Der Zynismus der EU

Auch daran sieht man, dass es die Sanktionen der EU – nicht nur gegen Russland, sondern auch gegen Weißrussland – sind, die die Getreideexporte aus der Ukraine auf dem Seeweg verhindern. Aber der EU ist es wichtiger, den weißrussischen Präsidenten zu stürzen, als eine weitweite Hungersnot zu verhindern, die ohne das ukrainische Getreide angeblich droht.

In Wahrheit sind die maximal 20 Millionen Tonnen Getreide in der Ukraine für die weltweite Versorgung ein Tropfen auf den heißen Stein, denn weltweit werden 800 Millionen Tonnen geerntet. Das in der Ukraine verbliebene Getreide macht also 2,5 Prozent des weltweiten Getreides aus.

Die weltweite Hungersnot droht, weil die EU selbst den Export von russischem Getreide behindert und den Export von russischen Düngemitteln verhindert. Gleichzeitig hat die von der EU provozierte Energiekrise dafür gesorgt, dass die energieintensive Düngemittelproduktion in Europa unrentabel geworden ist, was den weltweiten Mangel an Düngemitteln noch verstärkt. Aber von all dem – und vor allem davon, dass es in Wahrheit die EU ist, die mit ihren Russland-Sanktionen gerade die weltweite Hungersnot verursacht – erfährt man in den deutschen „Qualitätsmedien“ nichts.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

76 Antworten

      1. Der russische Präsident hat international durchaus einen guten Ruf, der nur im Westen, speziell in Deutschland, durch faschistoide Massenmedien in den Dreck getreten wurde. Das trifft auf viele weitere integere Politiker zu. Eine Lösung wäre, den westeuropäischen Massenmedien den Wind aus den segeln zu nehmen.

  1. So falsch die Sanktionen sind, so falsch ist es immer nur die Schuld bei anderen zu suchen. Sollten die Europäer nicht machen, die Afrikaner aber ebenfalls nicht. Niemand muß sich von Importen abhängig machen. Für ganz Afrika kann die Geschichte so aber auch nicht stimmen, immerhin beliefert ein Produzent aus Nigeria mittlerweile Staaten wie USA, Brasilien oder Indien mit Düngemitteln.
    https://www.africa-live.de/duengemittel-hilfe-aus-afrika/

    1. Auch in Deutschland haben wir zahlreiche Düngemittelhersteller (K+S AG, EuroChem Agro GmbH, ICL Fertilizers). Warum diese aufgrund gestiegener Rohstoffpreise ihre Produktion einstellen sollten, ergibt keinen Sinn – zumindest nicht für den einheimischen Markt.

        1. @Paul_08

          Man braucht nicht zwangsläufig Erdgas, man kann z.B. auch Braunkohle vergasen.
          Unabhängig davon stimmt das Narrativ eh nicht. Die Saat ist ja meist schon längst draußen. Die Lieferengpässe die es gibt können nicht am Ukrainekrieg liegen. Dafür läuft der noch nicht lange genug. Die meisten Mängel in Deutschland sind eh nur vorgetäuscht und werden als Mangelerscheinungen gesteuert. Da werden auch gerne mal zig Tonnen zurückgehalten. Komisch, auf einmal sind die Speiseölregale wieder gefüllt. Die Preissteigerung nimmt der Handel aber gerne mit, hinterfragt auch kaum jemand. Dem Staat ist es recht, hohe Preise = hohe Steuereinnahmen. Eine Presse die dies hinterfragen würde, die gibt es nicht.

    2. @Majestyk
      Nur das die Afrikaner künstlich in Abhängigkeiten gehalten wurden. Ihr Markt wurde jahrzehntelang mit hoch subventionierten, billigen Lebensmitteln aus der EU überschwemmt, so das es für die landeseigenen Bauern unmöglich wurde Lebensmittel oberhalb des Selbstkostenpreises zu produzieren bzw von ihren Erträgen zu leben, weil sie immer (mit Hilfe unserer Steuergelder!) unterboten wurden.

      So hilft man keinem Land, so zerstört man es planvoll.

  2. …es geht doch mutmaßlich gar nicht um das ukrainische Getreide, bzw. nur als Vorwand. Es geht m.M.n. um den Transport von schweren Waffen auf der Hin- und auf der Rücktpur vllt. tatsächlich um Getreide als „Bezahlung“.
    Zivile Trockenfrachtschiffe internationaler Reedereien im Schwarzen Meer zu versenken, die in ihren Bäuchen schwere Waffen transportieren, wäre medial ein ziemlicher Brocken für die Propaganda. Auf einem fahrenden Zug kann man Haubitzen oder Raketenwerfer nicht verbergen, zumal die durch Bahnhöfe rollen und über Bahnübergänge, im Frachtraum eines Schiffes definitiv. Deckel zu, Licht aus…

    1. @unknown74

      Selbst das glaube ich nicht einmal.
      Das ganze Gerede von Waffenlieferungen ist nur reine Propaganda, das gehört zur Show.
      Der Bauer hat seinen Zweck längst erfüllt. Rußland hat einen Stellvertreterkrieg an der Hacke, die NATO wird größer und mehr in Rüstung investieren, gleichzeitig kann man den Bürgern zeigen, was Mangel ist, diese immer mehr in eine gewünschte Richtung schubsen. E-Heizungen und E-Mobilität wird Fahrt aufnehmen, bei den Lieferketten dreht man die Räder etwas zurück, bei der Kernenergie macht man eine Rolle rückwärts, gleichzeitig kann man im Hintergrund die Reform des Geldsystems vorbereiten und speziell Deutschland wird die Rennaissance des Lastenausgleichs erleben.
      Ich bin mir mit jedem Tag mehr sicher, der Krieg zielt nach innen. Negative Auswirkungen auf Rußland nimmt man natürlich gerne mit.

      1. …sicher, unterschätzen würde ich den Krieg als Mittel zur Ausdehnung der Einflussspähre trotzdem nicht. Die RF hat vergangene Woche einen wichtigen Eisenbahntunnel zwischen Rumänien und der Ukraine (Rtg. Lwiw) „zugeschüttet“ und das Kriegsgerät muss letztendlich in die Ukraine, damit es dort den entsprechenden Effekt der Abnutzung, bzw. des größtmöglichen Schadens auch entfalten kann.

        Dazu muss man wissen, dass die russischen Truppen in Transnistrien meines Wissens nach aus der Luft versorgt werden und da wäre natürlich der ein oder andere Gepard mit 6km Kampfreichweite von ukrainischem Terretorium aus durchaus von Interesse, abgesehen mal davon, mangelt es in der Ukraine massiv an Diesel, um das Zeug auf der Schiene oder auf der Straße quer durch’s Land zu karriolen…

        Schaut man sich den ganzen Spaß (der es nicht ist) mal aus der Vogelperspektive an, war die ursprüngliche ukrainische Offensive in den kühnsten Träumen wohl tatsächlich als Landbrücke zum Abschneiden der RF vom schwarzen Meer und einer Landverbindung zu Georgien geplant, um die Bodenschätze im Kaukasus zu sichern. Dazu Anfang des Jahres der Maidan-Versuch 2.0 in Kasachstan, welcher glücklicherweise gründlich in die Hose ging. Etwas weiter nördlich stehen u.a. deutsche Pzh2000 in gerade mal doppelter Schussentfernung zum St. Petersburger Stadtzentrum (120km) in Lettland herum… genau betrachtet ist das der alte Plan Barbarossa neu aufgewärmt. Und da lasse ich die innenpolitischen Dinge bewußt außen vor, weil wir im Zweifelsfalle eh nur Bewohner dieses Schlachtfeldes sind.

  3. Gut, man muss sich ja nicht wundern, wenn man weiss wo der Spiegel und seine Redaktion zu verorten ist:

    https://swprs.org/netzwerk-medien-deutschland/

    Medien in Deutschland
    Deutsche Medien und Journalisten sind aus historischen Gründen besonders eng in transatlantische Netzwerke eingebunden.

    Noch detailreicher geht der deutsche Medienwissenschaftler Uwe Krüger auf die Machenschaften der deutschen Medien ein:

    – Uwe Krüger – Meinungsmacht, Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten – eine kritische Netzwerkanalyse
    – Uwe Krüger – Mainstream, Warum wir den Medien nicht mehr trauen

    Und noch viel härter geht der ehemalige deutsche Journalist Uso Ulfkotte mit den deutschen Medien vor Gericht:

    – Udo Ulfkotte – Gekaufte Journalisten, Wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken
    – Udo Ulfkotte – Volkspädagogen, Wie uns die Massenmedien politisch korrekt erziehen wollen

  4. Und die anderen Ländern lassen lieber ihre Leute verhungern als sich einen Dreck umd die illegalen Sanktionen des Westens zu kümmern und Schiffe in russische Häfen zu schicken?!? Wenn man so blöde und feige ist, hat man vielleicht eine Hungersnot verdient.

    1. @Invino-Veritas

      Der macht das sicher nicht freiwillig – später wird er dann sagen können, dass er gezwungen wurde……ansonsten hätte er ja Argumente gebracht & widerlegt – so bleibt es nur bei dümmlichen Behauptungen.
      Schade um die Links, der liest die so wie so nicht – das ist nämlich nicht seine Aufgabe.

  5. In Afrika soll es eine Hungernot geben, wenn Europa nicht Weizen exportiert?? Afrika ist ein Shithole. Dort vermehren sich die Menschen ohne für sich selbst sorgen zu können. Afrika ist all das was der BRD noch bevorsteht … dank dem Satanistenpack ;-/

    1. Die Verantwortungslosigkeit von ganz Afrika ist nichts im Vergleich mit der Schuld deinen Eltern: Wie kann man nur so ein Arschloch wie dich in die Welt setzen!
      An Hungerleidern wird die Welt nicht zu Grunde gehen. An Rassisten und Faschisten wie dir schon. Denk dir doch mal lieber Lösungen aus, deren Konsequenzen dich selbst betreffen. Das ist übrigens eine gutes Kriterium Faschisten und Menschen zu unterscheiden. Wenn Faschisten ein Problem lösen, dann geht es immer um die Existenz von anderen.

            1. Weil Europa (deine Herrenmenschen) dafür gesorgt hat, das es sich nicht selbst versorgen kann. Indem sie u.A. DEINE Steuergelder genommen haben, um Lebensmittel hoch zu subventionieren um sie dann so billig anzubieten, das kein Bauer dort mehr von seinen Erträgen leben konnte.

              Die vielen Millionen Hungertoten dort gehen alle auf das Konto der EU und des Westens (ganz besonders auf das Konto von Monsanto)

              1. Das wird gar nicht bestritten. Das Selbe passiert auch mit anderen Ländern und Menschen oder baust du deinen Weizen noch selbst an? Nein, es wird schön im Supermarkt eingekauft, weil es ja so billig ist und so lohnt es sich nicht mehr Weizen selbst anzubauen … ;-/

  6. In Wahrheit wird auch nicht Russland sanktioniert, eher ist davon zu sprechen, dass der Handel mit Russland sanktioniert wird.
    Im Klartext heißt das, dass jeder, egal ob das ein Staat oder eine Firma ist, die mit Russland Handel treiben will, unter enormen Druck steht, erpresst und genötigt wird und bei einer Weigerung die Handeisbeziehungen mit Russland einzustellen von den USA unverzüglich ruiniert wird. Gelingt selbst das nicht, wie im Beispiel des Irans dann wird offen Piraterie ausgeübt und es werden sogar auch noch die Schiffe beschlagnahmt.

    Es wird für Afrikanische Staaten schwer werden, Dünger und Weizen weiterhin aus Russland zu beziehen.
    Aber klar doch:
    „Putin ist dran Schuld“

  7. „Danach gibt der Spiegel in seinem Artikel die Äußerungen Putins aus seinem Interview korrekt wieder, aber stellt sie alle in den Konjunktiv und suggeriert damit, dass Putin lügt“
    Seit wann, Herr Röper, suggeriert der Konjunktiv I denn eine Lüge? Dieser Konjunktiv wird einfach nur bei der indirekten Rede verwendet. Nix mit Lüge. „Er sagte, er komme morgen“ zweifelt nicht daran, das er morgen kommt. Es ist Unsinn, was Sie schreiben!

    1. Der Konjunktiv ist im Deutschen neben dem Indikativ und dem Imperativ einer der drei Modi eines Verbs. Da Aussagen im Konjunktiv häufig in den Bereich des Möglichen fallen, wird er auch als Möglichkeitsform bezeichnet. Der Konjunktiv zeigt jedoch nicht an, dass etwas möglich ist.
      Wikipedia

      1. Einfach weiterlesen bei Wikipedia oder versuchen, sich an den Deutschunterricht zurückzuerinnern:

        Der Konjunktiv I wird hauptsächlich in der indirekten Rede verwendet.
        Der Konjunktiv II wird unter anderem in Konditionalsätzen gebraucht.

    2. Ja stimmt, der Konjunktiv veränder nix…
      „Nicht Russland verhindere einen Export von Weizen aus der Ukraine, sagte er am Freitag im russischen Fernsehen. Die Ukraine solle die Minen vor ihren Häfen an der Schwarzmeer-Küste entfernen. Die russische Armee werde dies nicht für Angriffe ausnutzen, versprach er. Russland könne auch die von ihm kontrollierten Häfen Mariupol und Berjansk am Asowschen Meer zur Verfügung stellen, sagte Putin.“

      Es ist nicht Russland, das einen Export von Weizen aus der Ukraine verhindert, sagte er am Freitag im russischen Fernsehen. Wenn die Ukraine ihre Minen vor ihren Häfen entfernt, werden wir dies nicht für Angriffe ausnutzen, versprach der Präsident. Russland bietet an, die von ihm kontrollierten Häfen Mariupol und Berjabsk am Asowschen Meer für den Handel zur Verfügung zu stellen, sagte Putin.

        1. Richtig ist es, Fakten und Inhalte verständlich, neutral und wahrheitsgetreu an seine Leser weiterzugeben. Nicht richtig ist es, mit formal richtiger Sprache die Unwahrheit zu suggerieren.

            1. Der Konjunktiv suggeriert durchaus, dass eine Aussage möglicherweise nicht stimmt (Möglichkeitsform!), besonders, wenn er im Kontrast zum Indikativ verwendet wird. Der kommt bei Spiegel & Co. nur bei Aussagen zum Einsatz, die glaubwürdig wirken sollen.
              Es gibt eine sehr interessante wissenschaftliche Arbeit über die Darstellung von Putin in den deutschen Medien (https://www.medienverantwortung.de/wp-content/uploads/2009/07/2014-Zwingli_BA_Putin-Obama.pdf). Wer Englisch kann, findet jede Menge Belege für die unterschiedliche, klar diskriminierende Darstellung von Putin im Gegensatz zu Obama.
              Es wird wohl kein anderer Politiker in den westlichen Medien so denunziert und diffamiert wie Putin. Vergleiche mit Hitler sind nicht selten. Nicht einmal Trump wurde so dämonisiert, den hat man eher lächerlich gemacht. Dabei war er seit langer Zeit der erste US-Präsident, der keinen Krieg angefangen hat (immerhin).
              Was mich an vielen Kommentaren hier wirklich abstößt, ist die Rechthaberei und die Neigung zu Beleidigungen. Das zeigt, dass die Spaltung der Menschen und das Aufhetzen gegeneinander wunderbar funktioniert, egal, mit welcher Philosophie man sich identifiziert. Spaltung herbeiführen ist das beste Mittel, um Macht auszuüben und zu manipulieren. Und fast alle machen fleißig mit. . .

  8. @Tomas Röper

    Mein Vorschlag wäre, dass hier nicht mehr von „Sanktionen gegen Russland“ gesprochen wird. Besser und bei Weitem exakter wäre es von „einer Unterdrückung des freien Handels“ zu sprechen. Hier soll der freie Markt unterbunden werden, indem man Ländern unter Sanktionsandrohungen verbietet, Energie , Düngemittel und Weizen dort einzukaufen wo es für sie am günstigsten ist. Sanktionen erleidet dabei auch nicht Russland. Die Sanktionen der USA würden aber dann gegen die Handelspartner Russlands ausgesprochen werden.

    1. „Mein Vorschlag wäre, dass hier nicht mehr von „Sanktionen gegen Russland“ gesprochen wird. Besser und bei Weitem exakter wäre es von „einer Unterdrückung des freien Handels“ zu sprechen.“

      Sehr guter Vorschlag, das sehe ich ganz genauso. Es ist einfach unzutreffend, in diesem Zusammenhang von irgendwelchen Ländern zu sprechen, sei es Russland oder ein anderes. Deutschland (als Beispiel) hat niemals mit Russland gehandelt. Es waren immer deutsche Unternehmen, die mit russischen Unternehmen gehandelt haben. Und in diesen freien Handel greift ´die supranationale Struktur EU (regionale Vorstufe zu einer kommunistischen One-World-Regierung) anmaßend ein, indem sie die deutschen Unternehmen mit staatlichem Terror bedroht, wenn sie diesen sinnvollen Handel weiterführen.

      Die Begründung, das diene dazu, den Krieg in der Ukraine zu beenden, ist so dümmlich, dass man nicht fassen kann, dass irgendjemand das glaubt. Ganz sicher glauben das diejenigen nicht, die diese Sanktionen verhängt hat, und ganz sicher glaubt Putin nicht, dass das aus Dummheit geschehen ist.

      Es ist der Great Reset, zu dem eine „kreative Zerstörung“ der Weltwirtschaft gehört, wie zu einem Reset am PC das Runterfahren gehört.

  9. Das Sanktionsregime erinnert etwas an die gute alte DDR: Wo es offiziell keinen Freien Markt, keine frei handelbaren Devisen gibt, da entwickelt sich quasi naturgesetzlich ein kreativer grauer Markt. Beispielsweise wird im Handel mit dem Iran der schöne alte Tauschhandel reanimiert, Öl gegen Werkzeugmaschinen und so, lustig.

    1. …schön, dass Sie den vergleich hervorkramen. Dann erklären Sie doch aber der Leserschafft bitte auch, wer denn die freie Konvertierbarkeit von Währung und freie Handelsunternehmungen blockiert hat.
      Meines Wissens nach hatte die Staatsbank der DDR daran keinen Anteil.

      PS: Kluge Köpfe könnte daraus schließen, dass diese Art von Handelskrieg seit geraumer Zeit ohne Rechtsgrundlage und entsprechende Sanktionierung seitens der UNO entgegen dem Gewaltverbot praktiziert wird. Geht es vllt. bei der Hungerkriese genau um Afrika, genau darum, dessen traditionell gute Beziehungen zu Russland zu kappen? Geht es etwa wieder einmal um die dortigen Ressourcen?

  10. „Aber die westlichen „Qualitätsmedien“ verschweigen ihren Lesern das konsequent und denken sich Lügengeschichten über ein angebliches russisches Exportverbot für Getreide aus.“

    Ich hatte den Link schon einmal gepostet ….
    https://test.rtde.me/kurzclips/video/134149-versorgungsengpasse-in-deutschland-russland-stoppt/

    Ich habe bisher auch nicht gelesen, dass der Exportstopp aufgehoben wurde. Laut Plan soll der Exportstopp bis 30.06.22 gelten, wenn also die neue Ernte absehbar ist.
    Das passt auch zu den Äußerungen von Medwedjew anfangs diesen Monats,“Anfang des Monats hatte der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates Dmitri Medwedew betont, dass Russland keine Lebensmittel zum Nachteil der eigenen Bevölkerung exportieren werde.“ RT vom 24.05.22 „Kreml weist Verantwortung für drohende Nahrungsmittelkrise von sich „.
    Macht ja auch Sinn, wenn man verhindern will, dass die weltweite Explosion der Getreidepreise auf den russischen Markt durchschlägt….

    Was der Kreml immer vehement bestreitet ist, dass er die Ausfuhr ukrainischen Getreides verhindert und das stimmt ja so auch. Wenn man sauber arbeiten will, sollte man aber beides trennen.

    1. Nachtrag:
      Der Spiegelartikel ist aber auch wirklich grottenschlecht geschrieben. Wenn man diesen Absatz liest, könnte man denken, dass es um den russischen Ausfuhrstopp bis 30.06. geht:
      „Putin und der senegalesische Präsident Macky Sall hatten sich getroffen, um über eine Freigabe aller Lebensmittelprodukte und eine Aufhebung der russischen Ausfuhrblockade von Getreide zu sprechen. Nach Angaben des Vorsitzenden der Kommission der AU, Moussa Faki Mahamat, der auch an dem Treffen teilnahm, ist die Aussetzung der Getreideblockade notwendig, um die verheerenden wirtschaftlichen und sozioökonomischen Auswirkungen einer wachsenden Lebensmittel- und Energiekrise abzufangen.“

      Wenn man die nachfolgende Zwischenüberschrift und den Text liest, kommt man wieder auf die Ukraine:
      „Putin sieht Russland nicht für Getreideblockade verantwortlich

      Putin hat bei einem Spitzengespräch mit der Afrikanischen Union (AU) eine Verantwortung Moskaus für die Getreideknappheit auf dem Weltmarkt zurückgewiesen. Die Krise habe schon vor dem Krieg in der Ukraine begonnen.

      Nicht Russland verhindere einen Export von Weizen aus der Ukraine, sagte er am Freitag im russischen Fernsehen. Die Ukraine solle die Minen vor ihren Häfen an der Schwarzmeer-Küste entfernen…“

      Ob sich der Spiegel nun wirklich auf den russischen Exportstopp oder nur auf den Weizen bezieht, oder ob ein ahnungsloser Praktikant der nicht weiss, dass es beides gibt für den Artikel verantwortlich zeichnet …..

      Ist also auch journalistisch schlecht und durcheinander 😉

  11. Gestern habe ich in den nachdenkseiten einen (für mich) erstaunlichen Satz von Jens Berger gelesen: “ Hinzu muss auch noch erwähnt werden, dass die russische Marine vor der Verminung der Häfen mehrfach zivile Handelsschiffe, die lt. Russland verdächtig waren, Waffen o.ä. an die Ukraine zu liefern, versenkt hat ohne sich dabei an das Seerecht zu halten. “
    Eine gewagte Behauptung. Es wäre doch ein Aufschrei durch die Weltpresse gegangen, wenn die russische Kriegsmarine zivile Handelsschiffe im Schwarzen Meer versenkt hätte. Ich habe nichts dergleichen vernommen. Weiß jemand was darüber?

    1. Magst mal bitte den Titel vom entsprechenden Artikel posten? Ich bin zu blöd zum suchen. Für den Autor Jens Berger ergab Verminung 0 Treffer, Seerecht 3 Artikel von 2019 und früher und russische Marine 69 Treffen auch von 2019 oder älter.

        1. Das Ganze bezieht sich wohl auf folgende Meldung:
          https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-03/schwarzes-meer-panama-schiffe-russland?utm_referrer=https%3A%2F%2Fduckduckgo.com%2F

          Die Helt (IMO 8402589) wird von den meisten Schiffsseiten mit Standort Schwarzes Meer und letzter Meldung vor 93 Tagen angegeben. Bei vesseltracker.com wird der Untergang am 03.03.22 angegeben, nachdem es auf eine Mine aufgelaufen war. Dabei beziehen sie sich auf maritimedanmark.dk, die auch von einer Mine ausgehen. Hier der Text:
          „Ein in Panama registriertes estnisches Frachtschiff, Helt, ist gesunken, nachdem es 23 Seemeilen ostsüdöstlich von Odessa auf eine Mine gestoßen ist, so mehrere Quellen. Die sechsköpfige Besatzung des Schiffes wird vermisst. Es wird angenommen, dass vier mit dem Schiff untergegangen sind, während es zwei Besatzungsmitgliedern gelang, in einer Rettungsinsel Schutz zu suchen. Es ist nicht bestätigt, ob es eine Minenexplosion gab, aber es gibt Informationen, dass ein Loch in der Wasserlinie beobachtet wurde, bevor das Schiff sank. Die Minenexplosion, darum geht es, kommt am selben Tag, an dem die NATO die Schifffahrt warnte, dass die russische Marine Minen am Eingang zu ukrainischen Häfen im Schwarzen Meer gelegt haben könnte. Zum Zeitpunkt des Schreibens gibt es keine Informationen über die beiden Besatzungsmitglieder, die das Frachtschiff in einer Rettungsinsel verlassen haben.“

          Auch die WiWo ging am 03.03. eher von einer Mine aus: „Wie real diese Gefahr ist, beweist der Fall der „Helt“. Das estnische Frachtschiff ist nach einer Explosion vor Odessa gesunken, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Möglicherweise sei das Schiff auf eine Mine gelaufen, sagt ein Vertreter des Betreibers Vista Shipping Agency. Zwei Besatzungsmitglieder hätten es in eine Rettungsinsel geschafft, vier würden vermisst.“ Dafür wäre die Namura Queen nach demselben Artikel bereits am 25.02. bereits im hinteren Bereich von einer Rakete getroffen worden. Aber das stimmt ja mit dem Artikel der Zeit überein.

          Die Lord Nelson und die Namura Queen haben nach den Beschädigungen durch Raketentreffer ihre Fahrten fortgesetzt. Die Nelson liegt derzeit in einem türkischen Hafen, die Queen liegt seit dem 28.05 von Brasilien kommend vor Singapore. Ob diese Routen noch möglich wären, wenn „Ein Schiff sei gesunken, die beiden anderen hielten sich mit Schäden über Wasser, sagte Panamas Minister für maritime Angelegenheiten, Noriel Araúz, am Mittwoch (Ortszeit) vor Reportern. “ muss jeder für sich entscheiden.

          1. Naja, weshalb die russische Marine ukrainische Häfen verminen sollte, erschließt sich weder aus militärischer, noch anderer Sicht im Gesamtkontext. Also ist doch der Artikel lediglich Teil westlicher Propaganda. Wenn man dazu das Bekanntwerden vom Untergang der „Helt“aufgrund eines vmtl. Mienentreffers und die Veröffentlichungszeit vom Artikel miteinander vergleicht, sollte das weitere Aufschlüsse geben. Bekannt war zu diesem Zeitpunkt bereits, dass die Ukraine ihre Häfen vermient hatte, bzw. gerade dabei war und sich einige der Ankertaumienen im Sturm losgerissen und unkontrolliert im schwarzen Meer Richtung Bosporus trieben.

            Wie ich oben unterm Eingangskommentar bereits schrieb, wäre der Transport von Kriegsgerät in zivilen, von internationalen Reedern gecharterter Trockenfrachtschiffe ein kriegswirtschaftlich lohnendes, aber medial völlig untaugliches Ziel zum Unterbinden von Militärhilfe.

            Folgende Rechnung: Trockenfrachter, voll bis Unterkannte Laderaumdeckel mit Kriegsgerät zu einem Torpedo, einer Seezielrakete zum Versenken mit den medialen Folgen oder das maritime Aufbringen eines oder mehrerer solcher Schiffe und den Gefahren, welche sich dadurch ergeben. Ein mit militärischem Schrott beladener Frachter, der letztendlich gut versichert und abgeschrieben ist, kann durchaus auch medienwirksam gesprengt werden, um das parallel fahrende Kriegsschiff der Schwarzmeerflotte gleich mit zu versenken. Abgesehen mal davon, dürfte das zivile Transpondersignal auch als Zielmarkierung für die Harpoon-Raketen genutzt werden können…

            Ich wiederhole es nochmal, das ukrainische Getriede ist lediglich der mediale Propagandaaufhänger für den Westen, um Waffen in die Ukraine liefern zu können und Odessa, der einzig derzeit nutzbare Hafen dafür. Im Übrigen wurde die dort stationierte ukrainische Marine beireits Ende Februar im Hafen liegend weitestgehend zerstört, folgerichtig macht auch ein Mienengürtel rund um den Hafen keinen Sinn. Vor wem soll der Schützen, vor den im Hafenbecken auf Grund liegenden ukrainischen Kriegsschiffen?

            1. Ich kann mir nicht vorstellen, welchen Sinn es für die Russen machen würde, Frachtschiffe zu versenken. Wenn sie den Verdacht haben, dass ein Frachter Waffen in die Ukraine bringen will, könnten sie das Schiff aufbringen und durchsuchen. Das wäre die deutlich „humanere“ und auch medial und propagandistisch vorteilhaftere Vorgehensweise.

              1. ….das ist eine ganz simple Rechenaufgabe.

                Ein Torpedo oder eine Seezielrakete kosten ein Bruchteil vom logistischen Aufwand, ein Schiff aufzubringen, zu durchsuchen, in den eigenen Hafen zu schleppen (bzw. zu eskortieren) um es dort zu entladen, etc. pp., als solch ein Schiff mit militärischer Ladung einfach auf den Meeresgrund zu befördern.

                Während ein einziges Schiff eskortiert wird, fahren zehn weitere voll beladen munter fröhlich nach Odessa. Versenken Sie ein solches, werden die anderen zehn ganz sicher umdrehen und ihre militärische Ladung dorthin zurück bringen, wo sie herkommen…

                1. Okay, das Kostenargument leuchtet ein. Ich habe aber zwei Gegenargumente:
                  1. Man weiß in aller Regel nicht, ob es sich um ein Schiff mit militärischer Ladung handelt. Ein Schiff „vorsorglich“ zu versenken, mit der Wahrscheinlichkeit, dass ein Teil der Besatzung hopps geht, erscheint mir schon etwas problematisch.
                  2. Wenn bekannt ist, dass die beiden der Ukraine verbliebenen Schwarzmeerhäfen vermint sind und gar nicht angelaufen werden können, erscheint die Vorstellung, dass „zehn weitere Schiffe voll beladen munter fröhlich nach Odessa fahren“, doch eher weit hergeholt.

          2. Sorry, ich hätte die Quelle angeben sollen.
            Weshalb schießt die russische Kriegsmarine mit Raketen auf zivile Frachtschiffe im Schwarzen Meer, die wegen der Minengürtel um Odessa und Mikolajiw ohnehin keinen ukrainischen Hafen anlaufen könnten? Weshalb werden solche Schiffe nicht aufgebracht und die Ladung überprüft? Das wäre doch die schonendere Variante. Und auch besser fürs russische Image.

            1. …ich mache mal hier weiter – unter Ihrer letzten Antwort (5. Juni 2022 um 11:25 Uhr) fehlt bei mir der notwendige Antwortbutton.

              Natürlich wird kein leerer Frachter „einfach so“ versenkt. Das versteht sich doch hoffentlich von selbst!!! Wer kann denn Informationen darüber geben, ob und mit was ein Schiff beladen ist? Der Eigner im besten Fall, der Charterer, der Hafen in dem beladen wird, die Besatzung und ein wachsames Auge am Himmel, welches den Beladevorgang im Ursprungshafen überwacht UND dokumentiert -richtig?

              Das die ukrainischen Häfen zur Lieferung von Waffen oder zum Abtranspoirt von Getreide erst entmient werden müssen, versteht sich doch auch von selbst. Unsere britischen Kriegstreiber hatten u.a. zum Schutz dieser „zivilen Getriedearmada“ bereits vor 14-Tagen oder 3 Wochen eine Allianz von Nato-Schiffen ins Spiel gebracht. Zum einen gab es dazu eine recht klare Ansage von russischer Seite, zum anderen hat da auch die Türkei ein Wörtchen mitzureden (Seerechtskonvention von Montreux), immerhin müsste diese Kriegsflotte durch den Bosporus und in diesem Fall ist die türkische Blockade eine ziemlich klare Ansage in alle Richtungen.

              Hand auf’s Herz – muss irgendwer ein leeres Schiff oder Schiffe bewachen und wenn ja, vor wem? Ich habe in meinen knapp 50 Lenzen noch nie gehört, dass die Sowjetunion und jetzt Russland im Schwarzen Meer leere Frachter anderer Nationen für seine Schwarzmeerflotte als Zielscheiben nutzen würde und diese „einfach so“ versenkt. Nicht nur nicht im Schwazen Meer, auch nicht in der Ostsee, im Atlantik oder Pazifik…

              Würden die Russen einen mit Waffen beladenen Frachter auf dem Weg in die Ukraine versenken, wäre das Geschrei groß. Würden die Russen einen solchen Frachter aufbringen und unter Zeugen der internationalen Presse in Sevastopol entladen, wäre das Geschrei bis dahin wegen Piraterie groß, anschließend würde es totgeschwiegen. Würde eine russische Korvette beim Versuch, einen zivilen Frachter aufzubringen plötzlich von einer herbeigeführten Detonation mit dem Frachter unter gehen, wäre der Schaden etwa genau in der beabsichtigten Größenordnung inkl. der medialen Schuldzuweisung an die Russen. Nachprüfbar wäre das nicht, die Beweise lägen auf dem Grund vom Schwarzen Meer…

                1. Letztendlich, wie von allem gibt es auch vom Untergang der Helf ein Foto. Fotos, die die Beschädigungen der anderen beiden Frachter dokumentieren, habe ich nicht gefunden.
                  Ich finde es allerdings auch problematisch, dass Herr Berger diesen „Fakt“ (?) so lax in einer Antwort auf einen Kommentar schreibt, ohne Belege anzuführen.

                  Leider ist die Diskussionskultur in Deutschland völlig zusammen gebrochen. Viele User suchen sich einen Heiligen und alles, was dieser von sich gibt, ist dann Gesetz. Das man aber diffenrenziert und kritisch mitlesen sollte zeigt sich nach m.M. immer noch am besten an Ernst Wolff. Während er finanzökonomisch in Bezug auf den great reset sicher vieles Richtiges sagt, meint er halt auch, weil der Krieg in der Ukraine prinzipiell Phase 1 „Plünderung und Zerstörung“ Vorschub leistet und Putin mal das Young Leader Programm des WEF durchlaufen hat, müsste Putin nach wie vor alles tun um den Great Reset voran zutreiben. Auch der Chef der SberBank, deren Chef zum ökonomisch engen Beraterkreis von Putin gehört und deren Bank erst jetzt im 6. Sanktionspaket betroffen wurde ist für Wolff ein Indiz für diese These. Das kann man auch durchaus anders sehen.

                  Das Ganze ist ja hier im Anti-spiegel ähnlich, Röper stellt Entwicklungen aus seiner Sicht dar und setzt die Auswahl der Themen halt entsprechend. Wenn man dann mal zu einem Thema eine etwas andere oder differenziertere Sicht hat (ohne die Bedeutung der Seite an sich in Frage zu stellen), komen die üblichen Verdächtigen und versuchen einen mit Beiträgen, die ähnlich herzerfrischend sind, wie das ND oder die ak zwischen 87 und 89 nieder zu machen 😉

                  Berger ist von Hause aus auch eher im ökonomischen Bereich angesiedelt, eine solche Behauptung ohne Quellenangaben ist ein Lapsus, der einem Mitherausgeber einfach nicht passieren darf. Ohne die nachdenkseiten jetzt generell in Frage zu stellen, sollte man da schon etwas genauer hinschauen….

  12. Womit/wovon kauft Affrika eigentlich die Düngemittel und Weizen? Haben die irgend etwas anzubieten auf dem Weltmarkt oder ist das nur Entwicklungshilfe und Prämien für Schürfrechte für irgendwelche Rohstoffe ?

    In Europa gibt es einen Haufen Frauen, die sich schwängern lassen in der Hoffnung, dass der Mann dann das zum Leben notwendige Geld verdient oder der Staat Sie als „allein erziehendes Mami“ durchfüttert, Affrikanerinen machen sich solche Gedanken gar nicht erst, die Machart ist halt so schön. Am liebsten würden Feministinnen ein Grundrecht auf Kinder (plurale tantum) durchsetzen, für die der Staat mit den Müttern aufzukommen hat.

  13. Weizen hin, oder her. Die Ukraine ist nur der Steigbügelhalter für eine riesige Enteignungswelle. Die Inflation ist hier nur der Anfang. Lieferkettenengpässe und Energiepreisexplosionen hatten doch schon viel früher begonnen.

    Das alles nun Russland in die Schuhe zu schieben, das funktioniert nur bei einfach gebildeten Leuten… leider hatte sich Russland aber unter dem Einmarsch auch was anderes vorgestellt.. Ich wage mal zu behaupten, dass man diese Operation etwas kürzer halten wollte. Aber wie auch immer. Man wird das Ganze nun zu Ende bringen müssen.
    Dabei muss erwähnt werden, dass Russland dabei wieder wertvolle Kriegserfahrung sammeln wird (wenn auch zu hohen Kosten). Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass zur jetzigen Zeit irgend ein EU-Militär das Gleiche zu leisten im Stande wäre.
    Man hält sich zwar am Händchen, aber das funktioniert nur so lange, wie keiner loslässt! Die Zeit spielt auch nicht unbedingt in die Hände der EUschi.. aber das wird den meisten dann auch erst im Winter klar. Dann wird Wärme zum Luxus und man rutscht wieder enger zusammen. Ha! Da bekommt Partnerbindung doch gleich wieder eine andere Bedeutung. Wenn Ihr ab November was an eure Türe klopfen hört. Nicht öffnen, es könnte die/der oder das Ex sein ;O)
    Aber nochmal zurück zum Kontext. Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Lolli solange gelutscht wird, bis entweder die Armutsspirale soweit hochrutscht, das wir wieder im 18. Jh. angekommen sind, inklusive Haushälterinnen und allem was dazugehört. Das bedingt dann, dass der Sozialstaat komplett pleite geht und jeder wieder was tun muss, um wat in den Magen zu kriegen, oder noch schlimmer: Die westliche Weltgemeinschaft könnte vorhaben, das Ungleichgewicht für monodirektionale Machtauchsübung zweckzuentfremden. Will sagen: Willst du Arbeit, Brot, Wärme usw., dann musst du dich so und so verhalten und dieses und jenes Lied singen, Chinesen und Russen hassen und nur noch in einem Umkreis von 15km dich bewegen (denn alles andere liegt über deinem CO-2 Fussabdruck). Urlaub und alles darüberhinaus muss man sich dann von der Klimabehörde absegnen lassen. Die führen dann Umweltpunkte und überwachen natürlich alles und jeden.
    Wer weiss noch wie Sie die Ausbreitung des Coronavirusses anhand der Abwasserkanäle mit Zu-/ und Abläufen nachweisen konnten. Naja, denkt das dochmal weiter… also mein Endprodukt sollen die gefälligst in Ruhe lassen! Kommt noch soweit, dass Sie das als Dünger einsetzen. Ok, es ist ein wenig spät und die Situation kotzt mich an.

    Wie auch immer ich denke, dass Russland auch nur eine Spielfigur darstellt. Zwar eine wichtige, aber mit all den Privatinteressen in dem Thema Corona z.B. und nun Affenpocken wird auch Russland zum Instrument. Die ganzen Stiftungen mit Foundern, wie Gates, Rockefeller, Soros etc. das sind im Endeffekt einzelne Personen mit klaren strategischen Vorstellungen von dem, wie Sie sich Ihre Zukunft und die Ihrer Kinder vorstellen. Mit all der Macht und dem Geld, welches dort konzentriert ist, da ist der Gedanke einer modernen Arche nicht weit. Die Chancen stehen echt gut, dass irgendwann so ein A..loch auf die Welt kommt mit genug Einfluss, Macht und Geld, der die Welt einfach nur brennen sehen will.
    Es müssten wieder normale Politiker nach vorne kommen, die erkennen, dass diese Zündelei am Ende niemandem hilft und das der einzige Weg Diplomatie und Verständnis ist. Auch wenn man verliert, Gesicht zu wahren versteht. Meistens kommt diese Erkenntnis dann immer erst nach 3-4 Jahren Krieg und Leid. Man lässt die Waffen fallen, schaut sich an und merkt, dass man die ganze Zeit auf Menschen geschossen hat. In Deutschland und Frankreich gab es einen solchen Moment im 2. Weltkrieg zu Weihnachten (wen es interessiert im Internet wird man dazu fündig). In seltenen geschichtlichen Fällen dauert ein Krieg sogar 30 Jahre und länger. Aber in der jetzigen Phase unserer Entwicklung wird ein Krieg nicht mehr so lange dauern, da er im Extremfall ein potenziertes Ergebnis der Vernichtung nach sich zieht (s. Zar, oder die Wasserstoffbomben der neuesten Generation). Nostradamus wusste das schon alles sehr genau. Sowohl die Seuche aus China, als auch den 3. Weltkrieg hat er vorausgesagt und es werden Ihn nicht viele Personen überleben. Leider!

    1. @wodkaontherocks

      „Weizen hin, oder her. Die Ukraine ist nur der Steigbügelhalter für eine riesige Enteignungswelle. Die Inflation ist hier nur der Anfang. Lieferkettenengpässe und Energiepreisexplosionen hatten doch schon viel früher begonnen.“

      Das ist genau der Punkt. Aus westlicher Perspektive ist das Hauptziel des Krieges nach innen gerichtet und soll die Umbaupläne erleichtern und rechtfertigen.
      Wenn man das einmal verstanden hat, dann ist es nicht mehr weit bis man erkennt, wer gerade den Krieg verliert.

  14. Ich lese fast dasselbe selbst bei eigentlich nicht anti-russischen Medien: etwa hier: https://www.nachdenkseiten.de/?p=84533 (Beachte den Kommentar zu Leserbrief 15! In den angefügten Beleg kann ich das behauptete auch nicht finden)
    Das seltsame ist, ich habe seit Wochen immer wieder versucht bei RT oder auch hier Belege für die unterstellten „russischen Verbrechen“ zu finden. Allerdings komme ich zu einem ähnlichen Schluss wie in diesem Artikel. Putin bzw. diverse russische Beamte sagen immer wieder explizit dass sie Getreide/Düngerexporte nicht verhindern würden. Die westlichen Medien verdrehen eindeutig die Aussagen, indem sie die Aussage Russlands, dass selbst wenn der Weizenexport aus der Ukraine reibungslos funktionieren würde, das das aktuelle Problem nicht lösen würde, weil die westlichen Sanktionen ebenfalls ein weiterer wesentlicher Grund zur aktuellen Krise darstellt (Export von russischen Weizen/Dünger verhindert und sogar die europäische Düngerproduktion verhindert). Zu einer Erpressung zur Lockerung der Sanktionen zu nutzen.

    Den einzigen Beleg für etwaige russische Ursachen sind diverse vage Referenzen zu Exportbeschränkungen von Weizen, die Sache mit den humanitären Korridoren aus dem ukrainischen Hafen und den Beschränkungen feindlicher Marine im schwarzen Meer. (Finde zu den drei Punkten keine näheren Angaben)

  15. mmhh … der von Berger als Beweis angegebene Link spricht m.E. aber auch eher für Röper als für Berger.
    Für den Exportstopp von Weizen finden Sie weiter oben bei mir einen Link zu RT.
    Zur Hafenproblematik und Korridoren finden Sie hier die derzeit aktuelle Zusammenfassung:
    https://test.rtde.me/europa/138877-russlands-aussenministerium-antwortet-un-antirussische-sanktionen-ursache-lebensmittelkrise/
    Ist aber ähnlich wie im Interview, dass die Hafenproblematik mit dem Hinweis darauf abgehandelt wird, dass das russische Getreide auf dem Weltmarkt fehlt.
    Zu den internationalen Eskorten finden Sie bei RT vom 24.05.22 unter der Überschrift:“Litauen fordert Marinekoalition zur Eskortierung von Getreide aus der Ukraine “ was.

    1. Danke für den Hinweis. Russland bestreitet also auch offiziell eine Seeblockade. Wenn man das dann mit den westlichen Nachrichten abgleicht, geht es da dann eher darum, dass Russland faktisch das Schwarzmeer kontrollieren kann, nachdem es unter anderem die Schangeninsel kontrolliert. Allerdings behaupten selbst die nicht, dass Russland den zivilen Schiffsverkehr verbieten würde. Damit macht das mit dem humanitären Korridor Sinn (die werden von der Natopresse natürlich nicht erwähnt). Dann kommt wieder das mit den Minen. Den Widerspruch zur eigenen Argumentation, dass die Schiffe wegen den von der Ukraine zum Schutz verminten Hafen nicht auslaufen können fällt denen nicht auf. Die verquere Logik ist da, dass die solange die Russen die Gegend kontrollieren, die die Minen nicht entfernen können – sonst würden die Russen ja eine Invasion machen – also sind die Russen schuld, dass die Schiffe nicht auslaufen können…
      Dann wird dann noch Zirkelschluss komplett wenn man wie Jens Berger dann wiederum die Versicherung Russlands einen entminten Hafen nicht für eine Invasion zu nutzen, als irrelevant ablehnt, weil die ja mit den anti-schiffraketen sicher wären.

      Also weil man den Zusicherungen Russlands die zivile Schifffahrt nicht zu verhindern nicht traut, ist Russland schuld, das man selbst die Schifffahrt nicht ermöglicht?!?

      1. Als Ergänzung: Der Hafen von Mariopol hat seinen Betrieb wieder aufgenommen, da geht es also mit der zivilen Schifffahrt. Es ist aber fraglich, ob die Reeder ihre Schiffe überhaupt gern in das Gebiet schicken, weil die Ukraine bei der Verminung auch schlecht kartiert hat und sich einzelne Minen losreißen und im schwarzen Meer rumtreiben.
        Wie effektiv eine Verminung der Häfen zur Verhinderung von Landungsoperationen ist, ist dann eine ganz andere Frage. Landungsoperationen benötigen eher flache Strände als Kaimauern, die die eingesetzte Technik dann hochkrabbeln müsste.
        Der Rest ist zum einem Propaganda, zum anderen würde man von NATO Seite wohl auch gern einen Grund finden oder haben, selbst Militärschiffe ins Schwarze Meer zu schicken und unter der Fahne humanitärer Begleitschutz dort operieren zu können.

        Allgemein ist es mit der Getreidediskussion aber wie bei der Bezahlung von Gas in Rubel. Putin sagt es wird in Rubeln bezahlt, Scholz sagt Putin hat ihm versichert, dass alles so bleibt wie es ist. So entsteht ein großes Durcheinander, wobei beide irgendwie Recht hatten. Beim Getreide wird halt alles in einen Topf geworfen ohne genau darauf zu achten, ob nun über ukrainisches oder russisches Getreide geredet wird. Da entsteht auch hier durcheinander.

  16. Ich glaube, ich habe jetzt auch kapiert, was das penetrant wiederholte Mantra bedeutet, Russland dürfe den Krieg in der Ukraine auf gar keinen Fall gewinnen. Russland WIRD aller Voraussicht nach nämlich den Krieg gewinnen, zumindest insofern, dass es sich Teile der Ukraine einverleibt. Da das angeblich auf keinen Fall geschehen darf, besteht auch nach Beendigung der militärischen Operation ein Grund, die Sanktionen weiter aufrechtzuerhalten, falls das dadurch geplante Zerstörungswerk bis dahin noch nicht vollbracht ist.

    Alternativ kann das Gerede natürlich dazu dienen, die Bevölkerungen der NATO-Staaten auf ein Eingreifen und die Ausweitung zu einem Weltkrieg vorzubereiten. Aber das muss nicht zwangsläufig der Grund sein.

  17. Ich meine, die „2,5 Prozent” beziehen sich auf „Weizen” statt „Getreide”. In dem erwähnten Interview hat Herr Röper Putins Worte übersetzt mit „Weltweit werden jedes Jahr rund 800 Millionen Tonnen Getreide, Weizen, produziert.”
    Außerdem widerspricht es einer früheren Angabe von „weniger als 1 Prozent des gesamten Getreides der Welt.”

  18. DER ÜBERALL STRENGST VERBOTENE RUSSISCHE SENDER „RT“ JETZT AUF DEUTSCH!!!

    Hallo, liebe Leute!
    Unter diesem Link gibt es tatsächlich den von der EU-Zensur total verpönten Sender „Russia Today“ auf Deutsch:

    https://vk.com/rt_de

    Die stetige Aufforderung, sich anzumelden, kann man dort einfach locker wegklicken.

    Jetzt kommt´s: Google findet diesen Link gar nicht!!!!!!!!!!!!!!!
    Ich musste danach extra mit einer russischen Suchmaschine Yandex.ru suchen. Krass, oder? Kein Kommentar…

    Ich werde diese Mitteilung bei Anti-Spiegel mehrfach posten müssen, damit so viele Menschen wie möglich darüber erfahren können. BITTE NICHT ALS SPAM BETRACHTEN!

    Danke fürs Verständnis!

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