Kriegsverbrechen

Ukrainische Armee wirft Anti-Personen-Streuminen über Zentrum von Donezk ab

Die ukrainische Armee hat in der Nacht vom 30. auf den 31. Juli hunderte kleine Anti-Personenminen über dem Zentrum von Donezk abgeworfen.

Man lernt nie aus, denn wie ich gestern erfahren musste, gibt es Anti-Personen-Minen, die aus Raketen abgeworfen werden können. Gestern Abend war ich im Zentrum von Donezk unterwegs, als solche Minen hier abgeworfen wurden. Bevor ich dazu komme, erkläre ich erst einmal, um was für eine Waffe es dabei geht.

Die PFM-1 Anti-Personen-Streulandmine

Das deutsche Wikipedia hilft bei der Frage, um was für eine Waffe es sich handelt, weiter. Ich zitiere den Wikipedia-Artikel verkürzt:

PFM-1 (Anti-Personen-Streulandmine, Spitzname „Green Parrot“ engl. grüner Papagei) ist eine in der Sowjetunion entwickelte Schmetterlingsmine. Die Mine ist ein fast exakter Nachbau der US-amerikanischen BLU-43/B.
Die seitlich angebrachten aerodynamischen Flächen bremsen den Fall der Mine und begünstigen ihre Ausbreitung über ein großes Gebiet. Der Sprengstoff in flüssiger Form ist in einem der beiden Flügel enthalten, der Zünder befindet sich in der Mitte.
Die Minen können von Flugzeugen, Hubschraubern, Artillerieraketen (je 312 pro 220-mm-Rakete) oder 240-mm-Mörsergranaten aus abgeworfen werden. Sie verteilen sich im Wind über eine große nicht vorhersehbare Fläche. Die Minen sind zu je 20 Stück in einem nierenförmigen Metallbehälter in den Kanistern verpackt. Nach dem Abwurf schärfen sich die Minen nach einer vorgegebenen Zeit oder nach dem Aufschlag selbst; eine spezielle Konstruktion verhindert die verfrühte Explosion beim Aufprall auf dem Boden.
Der gesamte Körper der Mine ist ein kumulativer Druckzünder, der bei 5 kg Druck die Mine detonieren lässt. Kumulativ bedeutet hierbei, dass ein einziger Druck (z. B. beim Treten auf die Mine) von 5 kg oder viele kleine Drücke nacheinander (z. B. beim Hantieren mit der Mine), die eine Summe von 5 kg erreichen, die Mine zünden. Die Mine zu berühren, ist also extrem gefährlich. Der Zünder löst eine kleine Metallkugel, die eine federgespannte Zündnadel freigibt, welche auf das Zündhütchen schlägt und so den Sprengstoff zündet
.“

Landminen gegen Zivilisten

Die ukrainische Armee hat gestern Abend und heute Mittag mehrere Uragan-Raketen mit diesen Minen auf Donezk abgefeuert, die die Minen über der Stadt abgeworfen und verteilt haben. Ich habe heute einige der Minen auf der Straße liegen sehen.

Als wir gestern Abend wieder zu Hause waren, musste ich noch einmal zum Kiosk um die Ecke, weil wir noch Saft brauchten, als wir mit Freunden in der Küche gesessen haben. Vor dem Kiosk gab es nur ein Gesprächsthema, denn es waren bereits Autos über die Minen gefahren, denen sie das Rad weggesprengt haben. Beeindruckend war dabei die Atmosphäre, denn ich konnte spüren, wie solche Angriffe die Menschen zusammenschweißen. Es herrschte eine nicht mit Worten zu beschreibende Verbundenheit zwischen vollkommen fremden Menschen, die sich gegenseitig warnten, wo sie die Minen liegen gesehen haben. Und alle sind vorsichtig mit Taschenlampen gegangen, um die Fläche vor sich genau auszuleuchten, damit man nicht aus Versehen auf so eine Mine tritt.

Der Einsatz solcher Minen ist ein Kriegsverbrechen, erst recht, wenn sie gegen Zivilisten eingesetzt werden. Und das ist hier unbestreitbar passiert, denn es gibt in den betroffenen Stadtteilen und im Zentrum von Donezk keine militärischen Ziele, dafür aber Wohngebiete, Schulen, Kindergärten, Spielplätze, Krankenhäuser und so weiter.

Leider finden die westlichen Medien nicht, dass sie ihre Leser über diese Kriegsverbrechen der ukrainischen Regierung informieren müssen.

Videos von vor Ort

Hier verlinke ich einige Videos von gestern Abend. Auf diesem Video ist zu sehen, wie Passanten die Minen markieren, indem sie Gegenstände oder Zweige daneben legen, damit andere wissen, dass sie dort nicht hintreten sollen und damit die Minenräumer sie schneller finden. Hier sind Soldaten zu sehen, die Minen räumen. Hier sieht man, wie Minen vernichtet werden, die auf dem Asphalt liegen, Soldaten fahren kurzerhand mit einem Panzer über die Minen. Hier sind Fotos davon, was die Minen mit einem Auto machen, das über die Minen fährt. Und dieses Video ist direkt nach dem Abwurf der Minen entstanden, ein Auto ist auf eine Mine gefahren und in dem Video sind auch Minen zu sehen, die auf der Straße liegen.

Wie gefährlich die unscheinbaren Minen sind, kann man in diesem Video von Mash-Donezk sehen. Mash ist ein Telegram-Kanal, dessen Reporter in Donezk immer direkt vor Ort berichten, wenn etwas passiert. In dem Video sieht man, dass ein älteres Ehepaar eine Mine für einen Granatsplitter gehalten und mitgenommen hat. Der Reporter fordert sie auf, die Mine wieder aus der Tasche zu holen und vorsichtig auf den Rasen zu legen. Was passiert wäre, wenn die Mine in deren Wohnung explodiert wäre, will man sich besser nicht vorstellen.

Nachtrag

Während ich dies schreibe, sitze ich in einem Café im Zentrum von Donezk. Heute sind sehr viele und sehr laute Explosionen zu hören, darunter auch Explosionen der Minen, wenn die von Minenräum-Robotern gesprengt werden.

Die ukrainische Armee scheint den Einsatz dieser Minen zu einer neuen Strategie erkoren zu haben. Nachdem ich diesen Artikel geschrieben habe, gab es weitere Meldungen, die ich hier aufzähle. Bei der Räumung der Minen wurde ein 36-jähriger Mitarbeiter des Donezker Katastrophenschutzes von einer Mine verletzt. Das Donezker Parlament bezeichnet den Einsatz der Minen gegen Zivilisten als Terrorismus.

Die ukrainische Armee weitet den Einsatz dieser Minen unterdessen aus. Auch über dem Donezker Vorort Makeewka wurden diese Minen heute von einer Uragan-Rakete abgeworfen. Und auch im Gebiet Charkow wurden heute Kassetten mit diesen Minen über einer Ortschaft abgeworfen. Offensichtlich wird es derartige Meldungen in nächster Zeit noch häufiger geben.


Werbung

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

117 Antworten

    1. Nach den deutschen Medien ist eh nur die russische Seite bewaffnet und die Ukrainer kämpfen mit Schaufeln. Jedenfalls immer dann, wenn es gegen die Zivilbevölkerung im Donbass geht….

      1. Den ersten Krater will dort sehen, wo bis jetzt das Parlament steht, und der Faschist Selinsky muss zuvor von einem Spezialkommando lebend einkassiert werden, um ihn vor’s internationale Tribunal zu stellen.

        1. @ dr.listemann sagte…

          „““ Den ersten Krater will dort sehen, wo bis jetzt das Parlament steht, und der Faschist Selinsky muss zuvor von einem Spezialkommando lebend einkassiert
          werden, um ihn vor’s internationale Tribunal zu stellen. „““

          Selinsky, Selinsky…… der landet nie & nimmer vor einem internationalen Tribunal. Noch nicht…… mal sehen, was in der Zukunft noch alles passiert.

          Der verlogenste und PR-intensivste Krieg aller Zeiten – 29 Juli 2022
          / von Caitlin Johnstone

          Der Präsident und die First Lady der Ukraine ließen sich für die renommierte Modezeitschrift „Vogue“ in romantischen Posen für eine Fotostrecke ablichten, in deren Begleittext der Präsident der Ukraine poetisch über seine Liebe zu seiner geliebten Frau schwärmen durfte.

          Nun, ich weiß, was Sie jetzt denken:
          Wo findet Selenskij die Zeit für eine glamouröse Fotostrecke für die Vogue, inmitten seines übervollen Terminkalenders mit unzähligen Videoansprachen bei anderen großen westlichen Institutionen und Anlässen?

          Ich meine, das ist immerhin derselbe Wladimir Selenskij, der so sehr damit beschäftigt war, Ansprachen bei der Grammy-Verleihung, den Filmfestspielen von Cannes,

          dem Weltwirtschaftsforum in Davos und wahrscheinlich auch bei der Bilderberg-Gruppe abzuhalten und sich mit Prominenten wie Ben Stiller, Sean Penn sowie Bono und Edge von der irischen Rockband U2 zu treffen.

          Das ist wohl die anstrengendste PR-Tournee, die man sich ausdenken kann – und das auch ohne noch mit Ernie und Bert von der Sesamstraße über die strategische Bedeutung von Langstreckenartillerie diskutiert zu haben.

          Aber war da was? Gibt es derzeit nicht auch noch einen Krieg oder so etwas Ähnliches
          in der Ukraine?

          Man müsste meinen, Selenskij wäre wahrscheinlich vor allem damit beschäftigt.

          Nennt mich verrückt, aber ich beginne zu vermuten, dass es eine konzertierte Anstrengung gibt, um die Art und Weise zu manipulieren,

          wie wir über den Krieg in der Ukraine denken sollen.

          Tatsächlich würde ich sogar so weit gehen und behaupten, dass der Krieg in der
          Ukraine der aggressivste in der Wahrnehmung gesteuerte Krieg ist, den wir je erlebt haben…………..

          Weiter über den Helden des „Werte“ -Westen……
          https://de.rt.com/meinung/144739-verlogenste-und-pr-intensivste-krieg/

    2. Bei den „Berichten“ der deutschen Medien fragt man sich, warum in der Ukraine überhaupt Krieg herrscht. Die wehrlosen, friedlichen, lammfrommen Ukrainer werden von bösen Russen malträtiert. OK. aber das ist kein Krieg, sondern eine Militär-Junta, in der die bösen Junta-Russen auch noch bevorzugt ihre eigenen Leute massakrieren (warum, das wissen nur deutsche Medienschaffende).

      Kennt man ja auch aus Russland selbst, wo die russische Armee ständig irgendwelche russischen Dörfer und Städte bombardiert. Deswegen ist Thomas auch aus St. Petersburg weg, um den ständigen russischen Bombardements zu entgehen. Schon klar – macht Sinn!

    3. Gestern habe ich ins Klo gegriffen, um zu lesen, was deutsche Medien über das Massaker im Gefängnis geschrieben haben und über „Rußland – Hunger als Kriegsmittel“. Mit einem Klo läßt sich dieser Schmutz eigentlich überhaupt nicht vergleichen. Ich frage mich, wer ist so verkommen, diese verlogenen Abscheulichkeiten immer noch als reale Information zu nehmen?

      1. @John
        “ Ich frage mich, wer ist so verkommen, diese verlogenen Abscheulichkeiten immer noch als reale Information zu nehmen?“

        Zombies, Körperhüllen ohne Inhalt, die gerade deswegen gerne „zur Elite dazugehören wollen“!
        Anders ist das nicht zu verstehen.

    4. Ach ja, der Ami macht, der Ukrainer, die Deutschen , die Briten…alles wiederholt sich, nur der Frieden lässt auf sich warten, man schlachtet die Menschen einfach ab, was zwar einige Texte heror bring, , mehr auch nicht.
      Kurz, der Mensch ist die gröte Bestie auf diesem Planeten.
      Da fallen mir Eugen Drewermanns Worte ein:“ So lange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.!!
      Machgelüste, Habgier, die grosse Triebfeder der Menschen!
      Abartig, von der Zivilisation meilenweit entfernt!

  1. „Der Einsatz solcher Minen ist ein Kriegsverbrechen, erst recht, wenn sie gegen Zivilisten eingesetzt werden. “
    Nach meinem Kenntnisstand ist der Satz so falsch. Richtig wäre:
    „Der Einsatz solcher Minen ist ein Kriegsverbrechen, wenn sie gegen Zivilisten eingesetzt werden. “
    Ein normaler Einsatz unter Gefechtsbedingungen zur Bekämpfung des Feindes ist erlaubt.

    1. Die Ottawa-Konvention, die Produktion und Einsatz von Antipersonenminen unter allen Umständen ächtet, wurde von fast allen Ländern dieser Welt unterschrieben und ratifiziert, so auch von der Ukraine.

      Vorwürfe, die Ukraine setze Antipersonenminen ein, gibt es schon länger: https://euvsdisinfo.eu/report/ukraine-violates-the-ottawa-convention

      Deutschland hat der Ukraine bisher mindestens 2000 Minen geliefert, auch sollen die deutschen Haubitzen minenwerfende Raketen verschießen können. Allerdings, sagt die Bundeswehr, nur Anti-Panzer-Minen.

      1. Ja sorry mein Fehler. Das die Ukraine den Vertrag ratifiziert hatte, hatte ich jetzt nicht mehr auf dem Zettel.
        Russland dürfte, da es der Konvention weder beigetreten ist, noch diese ratifiziert hat.

        Es ist aber auch hier wieder das Spiel mit den Zahlen, wenn man von international geächtet spricht. Ich erinere mich an den Vergleich G7/BRICS anhand der Weltbevölkerung. Ähnliche Vergleiche könnte man jetzt ziehen, wieviel Prozent der Weltbevölkerung in den Staaten vertreten sind, die die Ottawa Konvention ratifiziert haben 😉

  2. Wiederlich. Diese Blüten töten Kinder und verstümmeln erwachsene Zivilisten. Alleine deswegen sollte die gesamte ukrainische Regierung und die oberen Militaristen vor ein Tribunal gestellt werden.

    1. Ach, das mit dem Tribunal kostet doch nur unnötig Geld. Einfach die ukrainischen Verantwortlichen und ihre westlichen Unterstützer mit Hand- und Fußfesseln langsam die betroffenen Gebiete räumen lassen. Zentimeter für Zentimeter. Und wer noch übrig bleibt, muss hinterher deren Überreste so beseitigen, dass nicht einmal die CSI-Leute dort noch Spuren menschlicher Überreste finden. Boden ablecken wäre z.B. vielleicht eine Möglichkeit.
      Sorry, aber angesichts dieser Barbaren kann ich mich nicht mehr beherrschen.

  3. Die Erlaubnis kommt sicher von Elendskij persönlich ebenso wie die Raketen auf das Gefängnis. Sauerei diese Minen gegen Frauen Kinder und alte Männer. DIE Briten haben im WK II Minen als Spielzeug getarnt ueber Deutschland abgeworfen ein Freund von mir wurde von so einer Mine tödlich verletzt

    1. Aber brennende Kinder in Vietnam , über Generationen hinaus genetisch zerstümmelt, bis heute noch…Der Ami war niemals rücksichtsvoll, und vor allem der/die vorlauten Deutschen tragen bis heute noch eine babarische Unart in sich!
      Und was tut man dagagen!!
      Richtig:Den Finger auf andere Menschen richten.
      Uns fehlt eine Atombombe, Deutschland, ein brach liegendes Land, die Welt würde dann etwas aufatmen können Und die Natur erhält endlich eine Chance!

  4. Ein einfältiger, evidenzbefreiter Propagandabumms, Ihr Beitrag, Herr Röper.
    Etwa auf dem Level des „Volksverpetzers“.
    Ihnen ist schon klar, dass sie mit solchen Artikeln Ihre gelegentlich durchaus seriösen analytischen Lichtblicke vollauf diskreditieren?

    Sollte es indes.

      1. „Die russische Armee hat, Berichten zufolge als Spielzeug getarnte Anti-Kinderminen über Kiew abgeworfen“ [Foto eines Pokemons am Schirm auf einem Spielplatz]
        „Selenski spricht vom unfassbaren Terror des Moskauer
        Neonaziregimes, der noch nicht einmal davor zurückschrecke, unschuldige Kinder zu ermorden“.
        [Foto eines zugedeckten kleinen Körpers neben einer Einhornwippe]

        1. Ja, das kenne ich. Goebbels und Hitler haben ihre eigenen Nazimethoden abgeleugnet und häufig das, was sie selber gerade taten, exakt gespiegelt dem Gegner vorgeworfen.

          Zelenskij ist sehr wertvoll als „gelebte Geschichte“, so gesehen. Sein Nazitum und seine Schmetterlingsminen spiegelt er und wirft sie Russen vor. Pech ist nur, daß dem (und der „westlichen“ Nazipropaganda) schon seit Monaten kein vernünftiger Mensch noch auch nur ein Wort noch glaubt.

          1. Das Problem ist „vernünftiger Mensch“. Der ist inzwischen akute Mangelware 🙁 Zumindest in unseren Breitengraden. Wäre ich etwas jünger, würde ich mich international etwas umsehen für einen neuen Zielort. Bevor auch hier die Porschefahrer ganz das Ruder übernehmen. Der Cheyenne hier an meiner Strasse hat übrigens ein Kennzeichen aus Kiev und eine Dauer-Parkerlaubnis für Juni – Dezember 2022 hier in Basel.

            1. „Der Cheyenne hier an meiner Strasse hat übrigens ein Kennzeichen aus Kiev und eine Dauer-Parkerlaubnis für Juni – Dezember 2022 hier in Basel….“

              Logisch, das sich die Geldsäcke zuerst vor allen anderen in Sicherheit bringen. Aus dem Ausland für Krieg in der Heimat zu hetzen, ist definitiv sicherer, das wissen vor allem die Grünen Sofa-Bellizisten (OK die Ukraine ist nicht deren Heimat, aber sie sind trotzdem im sicheren Ausland 😀 ).

        2. @rabunsel
          Die russische Armee massakriert ihre eigenen Leute, die sie kurz vorher befreit haben? ja das macht Sinn! (aber nur für den Spiegel).

          Schenken sie sich doch bitte diesen Propaganda-Quatsch, hier sind aufgeklärte Leute. Das was sie schreiben, beleidigt ihren eigenen und unseren Verstand, weil es unlogischer Mumpitz ist. Im Spiegel Forum der Dummies würde man ihnen begeistert Beifall klatschen, versuchen sie da mal ihr Glück 😀

        3. @rabunsel

          „Berichten zufolge…“ wenn ich schon so was lese 😀 . Wenn sie alles glauben, was irgendeiner „berichtet“ werden sie wohl Wachs in den Händen ihrer Kollegen sein, der gutgläubige Trottel, der alles glaubt 😀

        4. Sie haben schon mitbekommen, dass Thomas Röper aktuell in Donezk wohnt und sich vor Ort selber ein Bild machen kann? Dass er also weder auf Berichte der ukrainischen wie der russischen Regierung angewiesen, wenn es um Vorkommnisse in Donzek geht?

        5. @ rabunsel sagte…….

          „““ „Die russische Armee hat, Berichten zufolge als Spielzeug getarnte Anti-Kinderminen über Kiew abgeworfen“ [Foto eines Pokemons am Schirm auf einem Spielplatz]
          „Selenski spricht vom unfassbaren Terror des Moskauer
          Neonaziregimes, der noch nicht einmal davor zurückschrecke, unschuldige Kinder zu ermorden“.
          [Foto eines zugedeckten kleinen Körpers neben einer Einhornwippe] „““

          Hier ein Artikel über ermordete Kinder im Donbass….. NICHT von der russischen Armee, wie der ukrainische Präsident ständig posaunt.

          Heute ist Gedenktag für 130 Kinderopfer des Donbass-Krieges.
          „Heute ist der Gedenktag der Kinder-Opfer des Krieges im Donbass –

          130 unschuldige Seelen. Kinder, verzeiht uns …“

          *Video unter Link:……

          „Gorlovka wurde 2014 am schwersten getroffen, besonders am 27. Juli, als das Zentrum von morgens bis abends von ukrainisch abgefeuerten Raketen erschüttert wurde.

          Nachdem sich der Staub gelegt hatte und die Schwerverletzten ihren Wunden erlegen waren, waren mindestens 30 tot, darunter fünf Kinder, erzählt mir Alexey.

          Der Tag wurde als Bloody Sunday bekannt.

          Alexey und ich gingen durch die Stadt, wo er mir die Schauplätze des Bloody Sunday zeigte.

          Wir kamen an einer belebten Bushaltestelle auf einer belebten Straße vorbei, wo die Anwohner angehäuft auf ihre Busse warteten. Diese Bushaltestelle war einer der Schauplätze des Bloody Sunday.

          Wie Alexey mir sagte:

          „Die meisten Opfer ereigneten sich in der Nähe dieser Bushaltestelle. Hier waren hauptsächlich Babuschkas (Großmütter), die Blumen und Gemüse verkauften. Sie gerieten unter Grad-Streiks und starben.«

          Auch der nicht weit entfernte Heldenplatz geriet unter Beschuss:

          „Da waren hauptsächlich Jugendliche, Studenten. Mehrere Menschen starben an den Explosionen, darunter die „Madonna von Gorlovka“, Kristina Zhuk, mit ihrer kleinen Tochter Kira.

          Ein Wandgemälde in der Nähe des Hauptplatzes der Stadt zeigt Kristina und Kira am Blutsonntag, die sich über die Rauchschwaden und das Blutbad erheben.

          Nicht weit von der Bushaltestelle erinnert ein Denkmal an die Opfer der ukrainischen Bombenanschläge und Scharfschützen von 2014 bis 2017 in Gorlovka.

          In der Nähe einer Engelsskulptur füllen über 230 Namen die Marmorplatten, von denen die erste ausschließlich Kindern gewidmet ist, 20 davon.“……………..

          https://ingaza.wordpress.com/2022/07/27/today-is-remembrance-day-for-child-victims-of-the-donbass-war-130-of-them/

          1. @ rabunsel sagte..

            „Die russische Armee hat, Berichten zufolge als Spielzeug getarnte Anti-Kinderminen über Kiew abgeworfen“ [Foto eines Pokemons am Schirm auf einem Spielplatz]
            „Selenski spricht vom unfassbaren Terror des Moskauer
            Neonaziregimes, der noch nicht einmal davor zurückschrecke, unschuldige Kinder zu ermorden“.
            [Foto eines zugedeckten kleinen Körpers neben einer Einhornwippe] „““

            Heute ist Gedenktag für 130 Kinderopfer des Donbass-Krieges.
            „Heute ist der Gedenktag der Kinder-Opfer des Krieges im Donbass –

            130 unschuldige Seelen. Kinder, verzeiht uns …“

            *Video unter Link:….

            „Gorlovka wurde 2014 am schwersten getroffen, besonders am 27. Juli, als das Zentrum von morgens bis abends von ukrainisch abgefeuerten Raketen erschüttert wurde. Nachdem sich der Staub gelegt hatte und die Schwerverletzten ihren Wunden erlegen waren, waren mindestens 30 tot, darunter fünf Kinder, erzählt mir Alexey. Der Tag wurde als Bloody Sunday bekannt.

            Alexey und ich gingen durch die Stadt, wo er mir die Schauplätze des Bloody Sunday zeigte. Wir kamen an einer belebten Bushaltestelle auf einer belebten Straße vorbei, wo die Anwohner angehäuft auf ihre Busse warteten. Diese Bushaltestelle war einer der Schauplätze des Bloody Sunday.

            Wie Alexey mir sagte:

            „Die meisten Opfer ereigneten sich in der Nähe dieser Bushaltestelle. Hier waren hauptsächlich Babuschkas (Großmütter), die Blumen und Gemüse verkauften. Sie gerieten unter Grad-Streiks und starben.«

            Auch der nicht weit entfernte Heldenplatz geriet unter Beschuss: „Da waren hauptsächlich Jugendliche, Studenten. Mehrere Menschen starben an den Explosionen, darunter die „Madonna von Gorlovka“, Kristina Zhuk, mit ihrer kleinen Tochter Kira.

            Ein Wandgemälde in der Nähe des Hauptplatzes der Stadt zeigt Kristina und Kira am Blutsonntag, die sich über die Rauchschwaden und das Blutbad erheben.

            Nicht weit von der Bushaltestelle erinnert ein Denkmal an die Opfer der ukrainischen Bombenanschläge und Scharfschützen von 2014 bis 2017 in Gorlovka. In der Nähe einer Engelsskulptur füllen über 230 Namen die Marmorplatten, von denen die erste ausschließlich Kindern gewidmet ist, 20 davon.“……………..

            https://ingaza.wordpress.com/2022/07/27/today-is-remembrance-day-for-child-victims-of-the-donbass-war-130-of-them/

          2. Ukraine: Terror gegen „Verräter“ und Kollaborateure

            Der ukrainische Militärgeheimdienst steuert offenbar Terroranschläge auf vermeintliche Kollaborateure in den besetzten Gebieten. „Erfolge“ werden in menschenverachtender Weise gefeiert.

            Ukrainische Partisanen führen offenbar in offiziellem Auftrag wie einst die Bandera-OUN vermehrt Terroranschläge in den besetzten Gebieten im Süden aus –

            nicht gegen russische Besetzer, sondern gegen Ukrainer, die als Kollaborateure zum Tod verurteilt werden.

            Der Terror der „Widerstandsbewegung“ wird offiziell von der ukrainischen Armee affirmiert und mit zynischen Worten kommentiert.

            Das ist eine schon unheimliche Menschenverachtung, schließlich töten hier Ukrainer andere Ukrainer…………..

            Hier weiter……..
            https://overton-magazin.de/krass-konkret/ukraine-terror-gegen-verraeter-und-kollaborateure/

        6. @ rabunsel sagte..

          „Die russische Armee hat, Berichten zufolge als Spielzeug getarnte Anti-Kinderminen über Kiew abgeworfen“ [Foto eines Pokemons am Schirm auf einem Spielplatz]
          „Selenski spricht vom unfassbaren Terror des Moskauer
          Neonaziregimes, der noch nicht einmal davor zurückschrecke, unschuldige Kinder zu ermorden“.
          [Foto eines zugedeckten kleinen Körpers neben einer Einhornwippe] „““

          Heute ist Gedenktag für 130 Kinderopfer des Donbass-Krieges.
          „Heute ist der Gedenktag der Kinder-Opfer des Krieges im Donbass –

          130 unschuldige Seelen. Kinder, verzeiht uns …“

          *Video unter Link:….

          „Gorlovka wurde 2014 am schwersten getroffen, besonders am 27. Juli, als das Zentrum von morgens bis abends von ukrainisch abgefeuerten Raketen erschüttert wurde. Nachdem sich der Staub gelegt hatte und die Schwerverletzten ihren Wunden erlegen waren, waren mindestens 30 tot, darunter fünf Kinder, erzählt mir Alexey. Der Tag wurde als Bloody Sunday bekannt.

          Alexey und ich gingen durch die Stadt, wo er mir die Schauplätze des Bloody Sunday zeigte. Wir kamen an einer belebten Bushaltestelle auf einer belebten Straße vorbei, wo die Anwohner angehäuft auf ihre Busse warteten. Diese Bushaltestelle war einer der Schauplätze des Bloody Sunday.

          Wie Alexey mir sagte:

          „Die meisten Opfer ereigneten sich in der Nähe dieser Bushaltestelle. Hier waren hauptsächlich Babuschkas (Großmütter), die Blumen und Gemüse verkauften. Sie gerieten unter Grad-Streiks und starben.«

          Auch der nicht weit entfernte Heldenplatz geriet unter Beschuss: „Da waren hauptsächlich Jugendliche, Studenten. Mehrere Menschen starben an den Explosionen, darunter die „Madonna von Gorlovka“, Kristina Zhuk, mit ihrer kleinen Tochter Kira.

          Ein Wandgemälde in der Nähe des Hauptplatzes der Stadt zeigt Kristina und Kira am Blutsonntag, die sich über die Rauchschwaden und das Blutbad erheben.

          Nicht weit von der Bushaltestelle erinnert ein Denkmal an die Opfer der ukrainischen Bombenanschläge und Scharfschützen von 2014 bis 2017 in Gorlovka. In der Nähe einer Engelsskulptur füllen über 230 Namen die Marmorplatten, von denen die erste ausschließlich Kindern gewidmet ist, 20 davon.“……………..

          https://ingaza.wordpress.com/2022/07/27/today-is-remembrance-day-for-child-victims-of-the-donbass-war-130-of-them/

      2. Ich habe diesen Kollegen gesperrt, weil ich so etwas gerade einfach nicht aushalte! Ich sitze genau jetzt im Zentrum von Donezk und höre den Explosionen der Minen zu, während sie im Park von einem Minenräumgs-Roboter gesprengt werden. Ich ertrage solche Kommentare wirklich nicht, sorry…

        1. @ Anti-Spiegel

          Die „Pathologie des Lügners“ ist die Art von Minen, die wir hier überall herumfliegen haben. Die verletzen und töten auch. Verstehen Sie das jetzt bitte nicht falsch. Uns verletzen die Lügenminen natürlich auch, aber das meine ich damit nicht. Ohne unsere Lügenminen würden bei Ihnen keine echten herumfliegen.

        2. Das is aber schade.

          Ich hätte den gern mal bei Gelegenheit an seine brillante Idee „zur Rettung der Welt“ erinnert, d.h., in Sachen seiner höchst persönlichen „Deindustriealisierung“ mehr Konsequenz und vor allem „Nachhaltigkeit“ angeregt.

          Aber vielleicht verfügt der bereits über so ein „neumodisches Ding“, das zwischen Salatgurken wächst.
          Das würde einerseits einiges erklären, gäbe andererseits Rätzel auf, weil der – dem Vernehmen nach – in diesem „Milieu“ übliche Energiegewinnungsprozeß durch überbordene Effizienz bzw. akzeptablem Wirkungsgrad bisher nicht gerade auffällig geworden ist …

        3. Friede ist nur durch Freiheit, Freiheit nur durch Wahrheit möglich. Daher ist die Unwahrheit das eigentlich Böse, jeden Frieden Vernichtende: die Unwahrheit von der Verschleierung bis zur blinden Lässigkeit, von der Lüge bis zur inneren Verlogenheit, von der Gedankenlosigkeit bis zum doktrinären Wahrheitsfanatismus, von der Unwahrhaftigkeit des einzelnen bis zur Unwahrhaftigkeit des öffentlichen Zustandes.
          (Karl Jaspers)

          1. Ein wirklich schönes/passendes Zitat *die Lüge/das Lügen* betreffend und auch der Beitrag von John Magufuli muss zum Nachdenken anregen.

            Vor vielen Jahren las ich ein Buch von Alphons Silbermann ‚Von der Kunst der Arschkriecherei‘, in welchem er die Lüge als – unter Umständen – ‚überlebensnotwendig‘ erachtete.

            Da ich selbst *die Lüge/das Lügnen* als gesellschaftszerstörende, Existenzen vernichtende und dennoch systemimmanente Kraft erlebte und immer wieder wahrnehme, verorte ich ‚die Lüge‘ rundweg ins Waffenarsenal der (eigentlich) Schwachen.
            Die Welt ist derzeit schwach; sie erbricht an geduldeten und forcierten Lügen und wird evtl. sogar hieran zerbrechen.

            Mitschuld daran tragen auch die ganzen Wasserträger in der Politik aus den Schulen Psychologie, Soziologie, Neurowissenschaft.

            Danke für‘ s Zitat, mangini. Danke für den kurzen, nicht weniger prägnanten Beitrag, John Magufuli.

        4. @Anti-Spiegel
          Herr Röper, wir danken Ihnen für Ihre wichtige und inzwischen leider hochriskante Arbeit!
          Und lassen Sie sich bitte nicht aus der Ruhe bringen, passen Sie gut auf.

          1. Die sind so widerlich, daß sie rein logisch nur Sinn machen würden als fieser russischer Trick zur Diskreditierung „des Westens“. Die Realität ist weitaus erschütternder. Es gibt solche Typen, ich kannte selber welche. Die sind wirklich so.

  5. rabunsel: solche Minen gegen Kinder und Zivilisten sind unmenschlich du bist auf diesem Niveau. Gut ist dass das zumindest hier verbreitet wird denn in Deutschland erfährt man das nirgends da alle Medien auf Kokainskij Linie sind

  6. Ich denke, dass jetzt ohne weiteren Verzug über die gesamte ukrainische Arme ein Armageddon hereinbrechen sollte: Das Verschießen solcher Raketen und Granaten kann nicht aus Wohnhäusern, hinter denen sich die Faschisten verbergen, geschehen – dazu müssen die Kanonen, Mörser usw. auf freiem Feld stationiert sein. Ich würde diese Banditen jetzt um mindestens (!!!) 300 km westwärts mit einem unerwartet gewaltigen Schlag jetzt zurückbomben !!! Sie haben’s nicht anders gewollt, sie haben immer darum gebettelt, also sollen sie’s auch ohne weiter Rücksichtnahme bekommen !!!

  7. Ich hoffe sehr die Diskutanten hier schreiben auch mal im Spiegelforum was dazu, und nicht nur hier!
    Komme mir manchmal etwas einsam vor unter diesen Horden von enddummen, abartig blöden Zombies dort die sich gegenseitig bestätigen!

      1. Ich hatte mit den Kommentaren da angefangen, wo sie eigentlich hingehören. Beim „Spiegel“ und beim NDR, also in der damaligen „Mitte der Gesellschaft“. Immer höflich und sachlich und streng im Rahmen des GG, des StGB sowieso. Man will ja seine Botschaften so bringen, daß die Anderen sie auch verstehen können. Ein Drittel bis die Hälfte wurde gelöscht. Inzwischen ist längst der Punkt vorbei, wo sie nicht mehr andere, sondern sich selber isolieren.

    1. Ich würde dort aus 2 Gründen nicht schreiben:
      1) Geheimdienstliche. Der Spiegel verpflichtet dich alle Cookies anzunehmen (auch die von Google und anderen CIA – Anstalten, was zur Ermittlung deiner Person führt)
      2) Kritische Beiträge dort werden gelöscht, oder du wirst von den mit offenen Augen schlafenden dort gebasht, bis der Arzt kommt (und ich habe leider oft den verhängnisvollen Reflex auf den Quatsch zu antworten).

      Ich betrachte solche Foren wie SPON daher nicht nur als Zeitverschwendung, sondern sogar als potentiell recht gefährlich (Ermittlung deiner persönlichen Daten sind mit Cookies kein Problem).

    2. Spiegel? Was ist das? Aber ernsthaft: Du verschwendest Deine Zeit fürs SpOn Forum? Da wird sowieso kein wirklich kritischer Kommentar veröffentlicht. Da gibt es keine Diskussion. Ich habe vor Jahren Spiegel noch manchmal überflogen beim Arzt. Um zu wissen, was Propaganda für Pseudointelligente bereit hält. Seit der Aufmachung „Stoppt Putin jetzt!“ würde ich dieses Drecksblatt nicht Mal fürs Arsch abwischen benutzen.

  8. Sorry. Aber mir fällt einfach nichts mehr Neues, und auch nichts mehr Gescheites, dazu ein:

    Manchmal ertrag ich’s einfach nicht mehr.

    Der folgende Text dient einzig und allein meinem inneren Wohlbefinden.

    Alles muss raus!

    Kriegsverbrecher, Lügner, Machtmissbraucher, Menschenschinder, Blender, Schaumschläger, Mörder, Pädophile, Vergewaltiger, Nebochanten, Verblendete, Idioten, Verblödete, Arschlöcher, Debile, Denunzianten, Opportunisten, Rassisten, Nazis, Überhebliche, Unmenschliche, Wirrköpfe, Kriegstreiber, Diebe, Waffenschieber, Gangster, Dreckschweine, Narzissten, Psychopathen, Soziopathen, Erpressbare, Feiglinge, Drogenabhängige, Bestochene, Seelenlose, Herzlose, Hirnlose, Depressive, Machtgeile, Irre.

    Die weibliche Form soll sich jeder selbst dazu denken. Ich gendere aus Prinzip nicht.

    Und, by the way, zum Geschlechter-Wechsel:

    Wer sein Geschlecht regelmässig wäscht, braucht es nicht zu wechseln!

    🌺

    1. @Aletheia

      so viele böse Wörter aus deinem Mund, aller Achtung.

      Aber im Ernst du hast vollkommen RECHT. Ich schäme mich mittlerweile so sehr für dieses Deutschland.
      Kuttenträger haben Jahrzehnte lang Kinder missbraucht und werden nicht mal bestraft. Eine Aussenminister:in
      die einen EQ einer Glasscheibe hat, einen Wirtschaftsminister der dümmer ist als einen Meter Waldweg.
      Ich empfehle denen mal nach Luhansk und Donezk zu fahren und dort jeweils die Allee der Engel zu besuchen. Dort sind die Namen der Kinder aufgeführt die seit 2014 gestorben sind und ich beschuldige jeden deutschen Politidioten der nach Waffen schreit für die Kokaine als Mörder wenn nicht sogar als mehrfachen Mörder.

  9. Unverständlich warum die russische Armee immernoch keine wirksame Luftabwehr zur Verfügung gestellt hat. Statt irgendwo rumzupimmeln, hätten viele Leben gerettet werden können, wenn die Ukra raketen endlich vom Himmel geholt werden würden.

    1. @Pudelmuetze
      Als Laie kann ich nur vermuten, daß es schwierig ist, Tausende Geschosse pro Tag „abzufangen“. Kommen Mengen von Drohnen und speziell gesteuerter Scheiß hinzu, schnell wechselnde Abschußpositionen u.a. – wo ich denke, daß mit Hochdruck am „Thema“ gearbeitet wird, ohne mir jetzt was Technisches aus den Fingern saugen zu wollen. Vielleicht hilft aber wirklich nur noch der Holzhammer; dann würde ich den auch – mit Ansage – auspacken.

      1. Du musst Dir die Systeme anschauen, die zur Luftverteidigung zur Verfügung stehen.
        Zum einem haste die Laserwaffen der Russen, die sind aber noch in der Erprobung und eher gegen Drohnen als gegen Raketen.
        Dann haste die mobilen Einheiten, weiss jetzt gar nicht wie die Nachfolger der Schilka aus den 80er Jahren heissen. Da sie wie gesagt relativ mobil und flexibel sind, kannst die in relativer Frontnähe stationieren und musst die Stellung nach Einsatz häufig wechseln.
        Letztendlich haste die S-300, S-400 und neuerdings auch die S-500 Systeme. Feuerberweitschaft ezwa 30min nach stationärer Ankunft und wenn sie stehen, dann stehen sie halt. Für die Krim wurde eine Kombination aus den drei Systemen aufgebaut, daher sind die Russen auch optimistisch, dass der Krim Brücke nix passiert.
        Dadurch, dass diese Systeme halt schwerfällig sind und ihre Zeit zum Auf- und Abbau benötigen kannst Du sie nicht in der Reichweite der gegnerischen Artillerie hinstellen, dann sind sie halt fix kaputt.
        Adejewka ist etwa 16km von Donezk entfernt, heisst die Front und auch die gegnerische Artillerie steht 16km vor Donezk. Damit kannst Du die wirksamsten Systeme nur im Hinterland von Donezk aufstellen. Erfassung, Erkennung und Abschuss gegnerischer Flugobjekte dauert so seine Zeit, selbst wenn es Sekunden sind fehlen sie zur objektiven Bekämpfung. Der befehl von Schoigu nach der Frotinspektion war dementsprechend auch nicht, in Zukunft alle Geschosse abzufangen, sondern die gegnerische Artillerie zu zerstören.
        Dazu kommt, dass die Ukraine den Abschuss von Raketen, deren Ankunft wichtig ist, effektiver gestaltet hat. Sie vermischt ihre paar HIRMAS und Totschka die sie verschiesst mit Uragan und Grad Geschossen.
        Uragan hat 16 Abschussrampen auf dem Fahrzeug, Grad 40, eine Batterie sind meist drei Fahrzeuge. Mit der Luftabwehr bekommste schwer und in dem kurzen zur Verfügung stehenden Zeitfenster gar nicht mit, was nun was ist, das da geflogen kommt.

  10. Wer baut die Dinger? Die sind doch illegal. Die Russen könnten das im UN Sicherheitsrat zur Diskussion stellen. Woher kommen sie und wenn sie die Ukraine selbst bau, woher kommen die Konstruktionspläne und das Material bzw. Maschinen?

      1. Die Frage ist allerdings berechtigt, da die Ukraine bereits 2005 die Ottawa Konvention ratifiziert hat. Damit hätte sich inklusive Janukowitsch kein ukrainischer Präsident danach an seine internationalen Verpflichtungen gehalten.
        Ist mal spannend, was die anderen Unterzeichnerstaaten der Konvention denn dazu sagen.

          1. Ja O.K. das verstehe ich schon, diese Systeme bzw. deren Munition ist auch viel zu teuer um auf jedes anfliegende Objekt zu schießen, die Reaktionszeit ist auch kritisch zu sehen. Da bin ich voll bei Dir.

            Doch haben die Russen denn gar keine Abwehr im Nahbereich, wie (uralt) der Gepard oder (fast noch Science Fiction) Mantis, also quasi moderne Flaks?

            Das sind schließlich Raketen, die schon Jahrzehnte bekannt sind, von den Russen/Sowjets selber entwickelt worden sind, dafür müsste es doch etwas geben.

            Es gibt dann doch nur zwei Möglichkeiten.

            1. Die Masse wird sehr wohl abgeschossen, wird nur nie berichtet, wenn doch scheint dies höchst selten vorzukommen, also Berichte darüber.
            2. Oder die russischen Truppen stehen dieser Bedrohung auf breiter Front nackig gegenüber, das kann ich gar nicht glauben.

            1. Diese Kosten Nutzen Rechnung gab es ja schon bei den letzten Auseinandersetzungen HAMAS vs Israel. Die HAMAS hat ihre 100 Dollar Raketen abgefeuert und die Israelis haben 20000 bis 50000 Dollar je Rakete von Iron Dome zum Abfangen investiert. Das System ist ja jetzt auch für Deutschland im Gespräch.

              Die Abwehr für den Nahbereich gibt es. Es sind die Systeme Panzir und Sosna bei den Russen, die wesentlich kostengünstiger sind. Diese sind aber rein taktisch nicht dafür ausgelegt große zusammenhängende Gebiete zu schützen, sondern dienen eher dem Schutz der Truppenteile, denen sie zugeordnet sind. Man darf auch nicht vergessen, alles was einmal in der Luft ist, kommt auch wieder auf die Erde, irgendwelche Schäden allein durch die kinetische Energie der Trümmer haste immer.

              Wenn man das tägliche Briefing von Konaschenko verfolgt, werden auch täglich Raketen abgeschossen, es ist aber nicht die Unmenge. Dafür fiel besonders in der jüngeren Vergangenheit die Nennung von zerstörten Grad Zügen auf. Das scheint auch mehr die Strategie der Russen.

              Es gab einige ukrainische gefangene Panzerfahrer, die berichtet haben, sie hätten einmal geschossen und schon kamen die Granaten geflogen. Beim Grad ist es ja nicht anders. 20 bis 30 Sekunden für die Salve und dann haste 2 bis drei Minuten Abrüstzeit ehe das Fahrzeug wieder fahrbereit ist und verschwinden kann. Diese Zeit reicht zur Zielerfassung und Zerstörung des Fahrzeuges aus. Laut Wikipedia ist die Ukraine mit 185 Grad in den Krieg gegangen, gefühlt dürften nicht mehr mehr als 50 über sein.

              Ich denke, es verfügt derzeit kein Land der Welt über die Möglichkeiten Kurzstreckenraketen flächendeckend und 100%tig abzufangen. Von den rund 3000 Raketen, die in einer Woche im Gaza Konflikt 2021 auf Israel geschossen wurden wurden etwa 1150 durch Iron Dome abgefangen, 450 sind abgestürzt etwa 50% sind durch gekommen.

              1. @hector2

                Im Grunde haben wir nach diesen Kosten/Nutzen Rechnungen ganz am Ende auch die Antwort auf die Frage, warum die russischen Rüstungsausgaben so viel geringer als die des Westens sind. Qualität statt Quantität ist die Antwort.

                Ein Militär weiss, das überlegene Waffentechnik selbst Quantitativ vielfach höheres Potential schlagen kann. Kleines Beispiel: Mit einem MG-Nest mit genügend Munition konnte man im mexikanischen Bürgerkrieg locker eine ganze Kompanie konventionell bewaffneter Soldaten (einfache Gewehre) aufhalten.

                Gerade in diesem militärischen Bereichen in Qualität viel wichtiger als alles andere. Eine Kinzhal -Hypersonic für ein paar Millionen kann einen Flugzeugträger für einige Milliarden Dollar versenken.

                Die Russen müssen, wenn sie solche Waffen haben, einfach nicht so irrsinnig viel Geld ausgeben um eine schwimmende Groß-Festung mit angeschlossenem Flugplatz zu bauen und zu unterhalten (das sind auch noch einmal Riesen – Summen, die bei einer simplen Abwehr-Rakete komplett wegfallen!).

        1. Um vielleicht meine etwas ungehaltene Reaktion zu erklären ….. Die Luftverteidigung von Donezk hat die Russen die Antonow Brücke in Cherson gekostet, weil die dort stationierten S-300 nach Donezk verlegt wurden.
          Die Russen kämpfen mit knapp 10% ihrer militärischen Ressourcen auf einer Frontlänge von über 500km. Das da nicht viel mehr passiert ist schon eine erstaunliche Leistung!

          1. „Die Russen kämpfen mit knapp 10% ihrer militärischen Ressourcen auf einer Frontlänge von über 500km. Das da nicht viel mehr passiert ist schon eine erstaunliche Leistung!“

            Ja, ganz erstaunlich, aber auch selten dämlich. Stichwort: Finnischer Winterkrieg. Da hat man gegen einen Gegner der kaum mehr Einwohner hat als der Großraum Leningrad, gelinde gesagt, nicht gerade geglänzt. Und der deutschen Führung den Eindruck vermittelt, dass die Sowjets gar nichts können, in den Hinterzimmern der NATO wird wahrscheinlich auch ziemlich viel gelacht.

            Ist ja fein, wenn man mit 10% oder 18% auskommt, wenn es damit denn auch vorangeht. Doch das hält sich sehr in Grenzen. Es ist Fakt, dass den Russen mindestens das Personal fehlt raumgreifende Zangenoperationen zu führen, zumindest gab es dieses Jahr noch keine einzige erfolgreiche Operation. Heute Abend war bei Military Summary wieder eine Zangenoperation um Charkow die Rede. So etwas halte inzwischen für einen schlechten Witz.

            1. „…in den Hinterzimmern der NATO wird wahrscheinlich auch ziemlich viel gelacht.“

              Sa ganz kann ich Ihre Einschätzung nicht teilen, sicherlich werden in den Hinterzimmern der NATO genug Witze gemacht, weil ihnen die Menschen in der Ukraine egal sind und die vorhandene Realität im Kriegsbeginn sie depressiv werden liesse, wenn man sich nicht ablenkt. Das hat aber nichts damit zu tun, dass der Krieg für die Russen schlecht läuft.

              Das Gebiet Hirske lief doch als Kessel nicht schlecht, gleich danach folgten Sewerodonezk und Lissischansk. Jetzt haben die Russen an allen Fronten die taktische Offensive, knabbern hier und da ein Stückchen ab und reduzieren sehr erfolgreich das ukrainische Personal. Wenn die Front zwischen Solidar, Donezk und etwas tiefer erst einmal ins Wanken kommt, wird es auf der gesamten Länge kein Halten mehr geben. Danach ist die Front wieder ein Stück begradigt und kürzer und die Russen können Kräfte umgruppieren. Vor allem bekommen die Ukrainer die Verluste an der Technik auf mittelfristige Sicht nicht mehr ersetzt.

              1. Ich bin also zu pessimistisch, O.K. damit kann ich leben. Andererseits, diese Argumente höre und lese ich inzwischen seit Monaten. Ich mache mir allerdings immer noch Sorgen um das was der Westen so liefert. Die Ukraine allein kann nicht gegen Russland gewinnen, ist klar.

                Doch genaue Informationen dazu gibt es nicht. Berichtet wird sicher nur über die Spitze des Eisbergs.

                Ob Hirske nun ein Kessel war, da bin ich mir auch nicht sicher. Allerdings, wenn ich es richtig verstanden habe, sind die Ukrainer da noch halbwegs raus gekommen.

                Na dann schaun mer mal wie es weitergeht, mehr kann ich ohnehin nicht machen.

                1. „Ich bin also zu pessimistisch, O.K. “

                  Nö 😉 Eher zu ungeduldig.

                  Operativ taktische Einkreisung. Der Gegner kann das Gebiet zwar verlassen, muss dies aber über Linien tun, die unter Feuerkontrolle stehen. Zum einen bewirkt dies beim Rückzug große Verluste oder müssen die Technik stehen lassen, zum anderen bewirken Sie diese Verluste unter Schonung der eigenen menschlichen Ressourcen und wenns gut läuft haben Sie in dieser Einkreisung wesentlich weniger Zerstörung an Gebäuden/Infrastruktur sowie Verluste unter der Zivilbevölkerung als bei direkten Lampfhandlungen.

                  „Mir wurde jedenfalls vor dem Krieg, von irgendwem hier erklärt das Russland, so einen Konflikt ja mal eben locker gewinnt, der NATO zusätzlich noch das Fürchten lehrt und all dies nicht in einer Knochenmühle endet.“

                  Sollte dies Ihre Bewertungsgrundlage darstellen, ist die Kriegssicht zudem noch ideologisch geprägt. Das führt häufig zu Fehleinschätzungen.

                2. Na ja, die Bewertungsgrundlage war eher etwas was dem aktuellen Stand entspricht. Mit der Einschränkung natürlich, dass man den Wald vor lauter Propaganda nicht mehr sehen kann.

                  Ist auch nicht böse gemeint, doch ich mache mir wirklich Sorgen was die NATO da noch so vorhaben könnte.

  11. Danke Herr Röper, dass Sie „live“ berichten (wohl als Einziger in/für Dummsland).
    Passen Sie auf sich und Alina bitte auf!

    Makaber, fiel mir aber gerade ein…schon komisch bei den Grünen und den Personenminen…“tritt man auf die Grünen drauf, explodieren sie“…

  12. …das brd – Marionetten – Regime, deckt alle Verbrechen der Angelsächsischen Anstifter für ihre „Stellvertreter“, ob in der Ukraine, in Syrien (Isis – Terroristen) usw. ab.. …denke, da steht noch eine Rechnung Offen, mit dem brd – Regime (egal welche Blockpartei da verwaltet..) ???😈

  13. Passt, wie die Faust aufs Auge!
    „Unsere Prognose: Es wird noch richtig knallen in der Ukraine. Die USA und ihre Vasalen haben zu viel Prestige und Material investiert, als das einem baldigen Rückzieher eine Möglichkeit eingeräumt werden könnte. Insbesondere Uncle Sam wird nicht locker lassen und alles in seiner Macht stehende tun, um ein einvernehmliches Kriegsende, mit anderen Worten eine bedingungslose Kapitulation zu vereiteln. Und nach aktuellem Kenntnisstand bleiben nur noch eskalatorische Optionen, um eine Friedenslösung zu untergraben.

    Je mehr Russland Boden gut macht, desto aggressiver und häufiger werden False-Flags gehisst und auf andere unlautere Mittel zurückgegriffen. Und wie gesagt sowohl die Beseitigung von Selenskyj, als auch ein Angriff auf die Krim, bedeuten den totalen Krieg. Zwei kleine Nadelstiche, die das Potenzial haben die Post-Apokalypse einzuleiten. Aus Sicht von Washington und seinem ausländischen Geheimdienst (CIA) viel zu verlockende Möglichkeiten, als das die Umsetzung nicht längst in Erwägung gezogen wird.

    Der Haupteidtragende wird die ukrainische Bevölkerung sein. Doch Menschen, die in der Nahrungskette im unteren Plateau angesiedelt sind, spielen in der Geo-Politik nur eine untergeordnete Rolle. Das unverhohlen kommunizierte Ziel der Vereinigten Staaten Russland auf allen Ebenen zu schwächen, um das Ambiente für einen Regime-Wechsel in Moskau zu begünstigen, sieht nicht vor Menschenleben zu wahren. Im Gegenteil.“ (orbisnjus.com)

    1. „Unsere Prognose: …“

      Sehe ich ähnlich. Ich hatte aber schon vor über 6 Monaten (Wochen vor dem Krieg) Bedenken, dass die russische Armee so etwas gebacken bekommt. Wollte niemand glauben und ich kann leider nicht behaupten für diese Analyse besonders viel Material gehabt zu haben. Wurde alles nur aus Informationsschnipseln und Erfahrung zusammengeleimt.

      Daher war dies ziemlich fehleranfällig. Aktuell sind wir aber beim Klassiker, Furioser Start, Hängepartie, Kapitulation.

      Na dann schaun mer mal.

      1. @Die Schneise

        Ich gehe jede Wette ein, dass Sie weder gedient haben noch jemals – außer am PC – etwas mit Kriegsführung zu tun hatten….. Halten Sie doch einfach die Finger von der Tastatur fern wenn es um reale Kriege geht.

        Ansonsten melden Sie sich an die Front & übernehmen den Job!

        1. Wie kommst Du denn darauf?

          Mir wurde jedenfalls vor dem Krieg, von irgendwem hier erklärt das Russland, so einen Konflikt ja mal eben locker gewinnt, der NATO zusätzlich noch das Fürchten lehrt und all dies nicht in einer Knochenmühle endet. Schön wäre es gewesen.

          Ich weiß nicht mehr, wer das war. Du nicht rein zufällig, oder?

          Ich bin ganz sicher nicht der Feind und versuche nur mir einen Reim auf den Ablauf zu machen.

  14. Wem noch nicht übel genug ist aufgrund
    der unsäglichen BRD-Propaganda, der
    schaue mal hier rein. Sogar das Bundes-
    presseamt (BPA), darf Steuergeld für Ge-
    sinnungsüberwachung ausgeben:

    https://www.youtube.com/watch?v=iZ-iEEfBGt0

    Geheimdienste wurden zu Bekämpfung
    von sowohl parlamentarischer als auch
    außerparlamentarischer Opposition in
    Stellung gebracht und Steuergeld sprudelt
    nur so für den „richtigen“ Zweck, also
    Rüstung und Aufrüstung von Stiftungen
    als Vorfeldorganisationen der „Regierung“,
    um unliebsame Meinungen und Medien
    zu diskreditieren.

    Das durch Merkel erreichte Ausmaß und
    die ungebremst fortgeführten Kampagnen
    und implementierten totalitären Strukturen
    lehren einen das Fürchten.

  15. Wie werden diese Minen entfernt? Uran-6 ist ja viel zu groß und brachial für ein städtisches Umfeld.

    Falls die Minen aus Metall sind, könnte man einen an einer langen Stange montierten Magneten verwenden, um sie einzusammeln.

    Und wie reagiert so eine Mine auf Feuer?

    Einsammeln und westlichen Botschaften in der Ukraine „zustellen“.

    1. @Nico
      Die Dinger sind leider nicht aus Metall und ausschließlich gegen Menschen gedacht. Lt. eines meiner Kontakte in Donezk besaß die Ukraine 6 Mill. davon. 2 Mill. wurden gemäß der Ottawa-Konvention medienträchtig von der Ukraine zerstört. Wo wohl die anderen 4 Mill. verblieben sein mögen?
      Da die Minen nur eine für Maschinen geringe Sprengkraft haben, werden sie von den Minenräumern einzeln durch Roboter, kleine Sprengsätze und durch drüberfahren mit Panzern zerstört. Das Gefährliche ist, dass sie grün und Braun wie Pflanzen sind und nicht mit Metalldetektoren gefunden werden können. Kleine Kinder, aber auch Haustiere wie Hunde, lassen sich davon anziehen. Die Leute in Donezk gehen darum momentan auch mit ihren Hunden kaum noch Gassi in den betroffenen Gebieten und lassen die Katzen möglichst nicht mehr raus. Etliche zivile Autos sind schon drübergefahren und denen wurden die Räder davon weggesprengt. Die Insassen kommen manchmal ohne, oder mit nicht lebensgefährlichen Verletzungen davon. Für Kinder sind die Dinger tödlich.
      Unterm Strich ist das Verstreuen dieser Minen auf zivile Wohngebiete, ein Kriegsverbrechen erster Ordnung und hat nichts mit militärischer Kampftaktik zu tun. Es ist Terrorismus und Völkermord.

      1. Wenn es in westlichen Medien nicht stattfindet, begeht wohl der Richtige diese Kriegsverbrechen und sie sind dann keine mehr, sondern Teil des legitimen Vorgehens des „Regelbasierten Wertesystems“ im Kampf um die weltweite Friede-Freude-Eierkuchen-Demokratie.

        Wenn so etwas bekannt werden würde… man müsste z.B. Butscha noch einmal ganz neu aufrollen. Es könnte schließlich sein, dass auch…

        1. Butscha ist ausreichend geklärt. „Provokation im klassischen Goebbels-Stil“, wie Nebencia es nannte. Wie die Faschisten zu den Leichen gekommen sind, die sie da ausgelegt haben, ist erst teilweise geklärt. Ein Teil sind „Verräter und Kollaborateure“, die die Nazieinheit „Safari“ „gesäubert“ hat, ein anderer Teil wurde aus Leichenhallen geholt. Genaue Aufklärung nach der Entnazifizierung Kievs.

  16. Für mich unfaßbar: Die kalte Ruhe der russischen Seite, während ihre Leute rechts und links umgebracht werden. Wenn da in nächster Zeit kein Joker / Hammer aus dem Ärmel kommt …

    1. Eine Vergeltungswaffe vielleicht? O.K. so hoffnungslos ist die Lage noch längst nicht, zumindest im Bezug zur Ukraine. Wenn man also den kompletten Westen wegblendet sieht es sogar ganz gut aus.

      Putin sieht das wenig überraschend nicht so, die USA sind der Hauptgegner, umso überraschender das er eben diesen USA in Form der Ukraine einen Sandkasten hingestellt hat, in dem die tun und lassen dürfen was sie wollen und nebenbei etwas vom unfassbaren russischen Potenzial murmelt.

      Sinnig ist das nicht, deutet allerdings darauf hin das die nächsten Schritte schmerzhaft werden.

      1. @Die Schneise

        „O.K. so hoffnungslos ist die Lage noch längst nicht, zumindest im Bezug zur Ukraine. Wenn man also den kompletten Westen wegblendet sieht es sogar ganz gut aus…“

        Doch ist sie, weil vor allem die Leute auch fehlen. Die einen fliehen, die anderen werden gefangen genommen und wieder andere sterben (jeden Tag etwa 300 Soldaten). Und nein, es sieht überhaupt nicht gut aus für die Ukraine. Ich persönlich wundere mich, das es da überhaupt noch Leute (außer Selenski mit seinen Wirrköpfen) gibt. Wer will denn in so einem Nazi-Drecksland, wo du jederzeit erschossen werden kannst noch wohnen? Da ist jedes Zuchthaus besser! (sagen dir Flüchtlinge z.B.).

        1. Ähm, so hatte ich das auch gemeint.

          Aber ob denen die Leute ausgehen ist schwer zu sagen, Selensky meint, ja er hätte eine Million Soldaten, mit denen würde er den Süden befreien, ausgerüstet vom Westen.

          Da übertreibt er wohl etwas schamlos.

          Aber sagen wir mal der kratzt wirklich 100.000 neue Soldaten zusammen, das wären so 80–90 Bataillone (was ungefähr der Hälfte der gesamten russischen BTG entspräche) UND er bekommt auch genug Waffen zusammen. Dann könnte man so eine Offensive durchaus aufziehen, Zeit zur Ausbildung ist/war auch vorhanden, man muss die Leute da also nicht vollkommen ahnungslos hinschicken.

          Denkbar ist das schon, wenn auch in dieser durch zehn geteilten Größenordnung unwahrscheinlich.

          Was ich damit nur sagen will, es kann schon sein, dass die Ukraine im Donbass auf Verschleiß fährt, um woanders einen anderen Ansatz zu versuchen.

          Und ich weiß, Satellitenaufklärung, würden die Russen mitbekommen. Aber nichts ist halt perfekt.

    2. real tisch muss man sehen, die Anzahl der Toten hält sich in Grenzen und ist nicht kriegsentscheidend. Vermutlich sorgt es eher für mehr Unterstützung. Die Alternative, dass die Leute im Donbas sagen, jetzt haben wir genug, lass uns Frieden machen und wieder zur Ukraine gehen ist wohl nicht gegeben.
      Insofern hat das ganze wohl keine Auswirkung auf das russisch-millitärische Vorgehen. Und es besteht ja die Hoffnung, dass jetzt auch im Donbass sich die Front langsam verschiebt und dann der Beschuss weniger wird. Ist vielleicht jetzt das letzte Aufbäumen der Ukrainer nach dem Motto – noch ein letztes Mal ordentlich draufhalten.

  17. Und schon wird in den Kommentarspalten im Internet verbreitet, dass nicht die Ukraine die APS abgeworfen habe, sondern die russische Wagner-Truppe.
    Wie soll man den Lügen Herr werden?
    Und wer erfindet so einen widerlichen, unmenschlichen Dreck (Ich meine die APS).

Schreibe einen Kommentar