Ukraine

Die NATO gesteht das Scheitern der Gegenoffensive ein: Die Ereignisse des 27. November

Hier übersetze ich die Zusammenfassung der Ereignisse in und um die Ukraine des 27. November, wie sie in der russischen Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht wurde.

Die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht fast jeden Abend eine Zusammenfassung der Ereignisse des Tages in und um die Ukraine. Ich versuche, möglichst jede Zusammenfassung zu übersetzen, auch wenn ich nicht garantieren kann, dass ich das jeden Tag leisten kann, zumal die Zusammenfassung mal am frühen Abend, mal spät in der Nacht erscheint.

Hier übersetze ich die Zusammenfassung des 27. November.

Beginn der Übersetzung:

Das Scheitern der ukrainischen Gegenoffensive, skythisches Gold und eine zerrissene Flagge: Die Ereignisse rund um die Ukraine

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat das Scheitern der Gegenoffensive der ukrainischen Streitkräfte eingeräumt und festgestellt, dass die Ukrainer auch mit Hilfe des Bündnisses „die Frontlinie nicht verschieben konnten“.

Die Sammlung skythischen Goldes aus den Museen der Krim wurde vom Obersten Gerichtshof der Niederlande an die Ukraine übergeben und bereits nach Kiew geliefert, teilte der Zoll des Landes mit.

Starker Wind hat die größte Nationalflagge der Ukraine in zwei Teile gerissen.

Die TASS hat die wichtigsten Ereignisse rund um die Ukraine zusammengestellt.

Verlauf der Operation

Russische Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechs Angriffe ukrainischer Angriffsgruppen bei Saporoschje, Krasnoliman und Kupjansk abgewehrt und gegnerische Stellungen bei Donezk, Cherson und südlich von Donezk getroffen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Die Gesamtverluste der Ukraine beliefen sich auf etwa 600 Soldaten.

Zwei Schützenpanzer und andere gepanzerte Fahrzeuge sowie verschiedene Artilleriewaffen der Ukraine wurden zerstört. Die russische Luftabwehr schoss zwei S-200-Lenkraketen eines Flugabwehrraketensystems ab, das für den Beschuss von Bodenzielen über dem südlichen Teil des Asowschen Meeres umgerüstet wurde.

Die Ukraine und die NATO

Der NATO-Generalsekretär hat das Scheitern der ukrainischen Gegenoffensive eingestanden. „Wir sehen, dass die Ukrainer trotz der beträchtlichen Hilfe der NATO-Länder in diesem Jahr nicht in der Lage waren, die Frontlinie zu verschieben. Das bestätigt nur die Tatsache, dass Russland nicht unterschätzt werden sollte“, sagte er auf einer Pressekonferenz vor einem Treffen der Außenminister der Allianz.

Stoltenberg kündigte auch das erste Treffen des Ukraine-NATO-Rates auf Außenministerebene am 29. November an, bei dem die Ukraine durch Außenminister Dmitri Kuleba vertreten sein wird. Laut Stoltenberg sollen bei dem Treffen Empfehlungen für die Ukraine zu Reformen auf dem Weg zur NATO-Mitgliedschaft vereinbart werden.

Das Treffen „wird eine Gelegenheit sein, das unerschütterliche Engagement des Bündnisses für die Ukraine zu bekräftigen und darüber zu sprechen, was in den nächsten Monaten wahrscheinlich passieren wird“, sagte der stellvertretende Außenminister für europäische und eurasische Angelegenheiten James O’Brien.

Borrells Bedenken

EU-Chefdiploamt Josep Borrell erklärte, es bestehe die Gefahr, dass es für die EU aufgrund der Haltung der Union zur Lage im Nahen Osten schwieriger werde, bei den USA Unterstützung für Entscheidungen zur Ukraine zu finden. „Einige Länder haben die Beziehungen abgebrochen oder unsere Botschafter einbestellt, um ihnen mitzuteilen, dass sie unsere Position in Gaza für unvereinbar mit dem halten, was wir in der Ukraine verteidigen“, sagte er in einem Interview mit der spanischen Zeitung La Vanguardia.

Auf die Frage, ob sich dies auf die EU auswirken könnte, wenn sie sich in der UNO um Unterstützung für die Ukraine bemüht, betonte der Diplomat: „Dieses Risiko ist real.“

Ungarn und die Sanktionen

Ungarn hat sich geweigert, Vorschläge zu unterstützen, das zwölfte EU-Sanktionspaket gegen Russland um Maßnahmen zu ergänzen, die die Energiesicherheit der europäischen Länder selbst gefährden würden, sagte der ungarische Außenminister Peter Szijjártó nach einem Treffen mit den europäischen Amtskollegen in Brüssel. Er sagte, bei dem Treffen seien erneut Sanktionen gegen Russland im Bereich der Kernenergie sowie ein Verbot russischer Öllieferungen durch die Druschba-Pipeline nach Mitteleuropa, einschließlich Ungarn, vorgeschlagen worden. „Wir haben deutlich gemacht, dass wir diesen Entscheidungen nicht zustimmen werden“, sagte Szijjártó.

Er sagte, die EU-Kommission habe versprochen, bereits am Dienstag neue Vorschläge für das zwölfte Paket vorzulegen. Im übrigen, so der Minister, sei Budapest davon überzeugt, dass zunächst die Folgen der Umsetzung der vorangegangenen Pakete analysiert werden sollten, da „die fehlgeschlagenen Entscheidungen in Brüssel der letzten Jahre zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Wettbewerbsfähigkeit Europas geführt haben“.

Skythisches Gold

Das skythische Gold ist in die Ukraine gebracht worden und in Kiew hat die Zollabfertigung begonnen, teilte der Zoll der Ukraine mit. Nach seinen Angaben ist der Lastwagen mit 2.694 Kilogramm Kulturgütern auf dem Gebiet des Kiewer Höhlenklosters angekommen, wo Experten des Nationalmuseums für Geschichte der Ukraine sich um die Schätze kümmern werden.

Das Allard Pearson Museum in Amsterdam, in dem die Sammlung des skythischen Goldes bis zur Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der Niederlande aufbewahrt wurde, hat die Übergabe des Kulturguts an die Ukraine bestätigt.

Das skythische Gold „gehört auf die Krim und sollte auch dort bleiben“, sagte Dmitri Peskow, der Sprecher des russischen Präsidenten, im Gegenzug.

Zerrissene Flagge

Die größte ukrainische Flagge, die in Kiew in der Nähe des Mutterland-Denkmals hängt, wurde durch starke Winde schwer beschädigt, teilte die Verwaltung der Stadt Kiew mit. Sie versprach, die zerrissene Flagge umgehend durch eine neue zu ersetzen.

Die Flagge ist 16 mal 24 Meter groß und hing an einem 90 Meter hohen Fahnenmast. Ukrainische Medien zeigten Aufnahmen, wie starke Windböen die Flagge entlang der farbigen Streifen in zwei Hälften rissen.

Ende der Übersetzung


In meinem neuen Buch „Das Ukraine Kartell – Das Doppelspiel um einen Krieg und die Millionen-Geschäfte der Familie des US-Präsidenten Biden“ enthülle ich sachlich und neutral, basierend auf Hunderten von Quellen, bisher verschwiegene Fakten und Beweise über die millionenschweren Geschäfte der Familie des US-Präsidenten Joe Biden in der Ukraine. Angesichts der aktuellen Ereignisse stellt sich die Frage: Ist eine kleine Gruppe gieriger Geschäftemacher möglicherweise bereit, uns für ihren persönlichen Profit an den Rand eines Dritten Weltkriegs zu bringen?

Das Buch ist aktuell erschienen und ausschließlich direkt hier über den Verlag bestellbar.

Hier geht es zum neuen Buch

Werbung

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

13 Antworten

  1. Es wird Zeit, dass auch Selenskyj das Scheitern der Gegenoffensive eingesteht und eine neue Flagge für die Ukraine auswählt, die die Soldaten an der Front stolz wehen dürfen: Ein weisses Hakenkreuz auf weissem Hintergrund…

  2. „… Gelegenheit zu sein, das unerschütterliche Engagement des Bündnisses für die Ukraine zu bekräftigen und darüber zu sprechen“

    -Sprecht alle nach!-
    Mach mir einen, mach mir einen, mach mir nen Klaren
    Haben wir nicht, Oh jeh! So ein Scheiß, so ein Scheiß
    Geh′n wir in ne andere Kaschämme! Schämmm
    Die Karawane zieht weiter … dä Sultan hät Doosch!

  3. ….NEIN !!!!… …NEIN…. ….NEIN !!!… DAS kann nicht sein !!… …die „Heimatfront in der brd – Kolonie“ steht.. ….die Ersten Marioneten, Fückse, Käsewitter, Rölpser usw. sind schon am „Flintenputzen“, um „Ihren Kameraden“ in die NATO – Ukraine, mit „Taurussen“ zur Hilfe zu eilen !!…
    …JOOOOOOOSEPH, in den USA, schicke Flugträger zur Hülfe ??… die US – Navy, hat doch mehr als zwei ??…🙈🙈

  4. Die Ukraine muß wieder ein Teil der zukünftigen Sowjetunion werden. Das russische Volk hat seit Napoleon das Land nun schon zum fünften Mal erfolgreich verteidigt – es muß belohnt werden:
    Mit der Herrschaft über den Staat, also Sozialismus und wie Stalin schon 1936 forderte: Mit Volksentscheiden!

    Die Sowjetbürger haben sich eine goldene Zukunft verdient – keine grausame unter der Fuchtel des Kapitalismus!
    Прекрасное далёко
    https://www.youtube.com/watch?v=0sx0IyvpOZc

  5. Kiew könnte noch eine letzte Wahl bekommen, entweder endet der Krieg mit:

    Variante 1 – Sieg: RF / Pleite: UKR, NATO oder
    Variante 2 – Sieg: RF + UKR Pleite: NATO (– allerdings ohne Selensky)

    Brüssel dürfte in kommenden Entwicklungen vor Variante 2 höchste Panik bekommen.
    „Die UKR kommt nicht in die NATO, … aber die UKR könnte die NATO auflösen.“ Mittelbar jedenfalls, wenn sich NATO am Ende völlig diskreditiert.

    Schweden und Finnland wären dann AUCH so was wie betrogene Betrüger.

    Die Indiskretion, die aus Kiew bereits anläuft (und RT darauf bereits genüsslich eingeht) läuft bereits nach Schema-2. Niemand möchte gern der letzte Geprügelte sein.

    Es beginnt also ein Wettlauf der sich gegenseitig kompromittierenden Andeutungen zwischen US-Atlantik und Kiew. Ich denke nicht, dass wenn die sich richtig ins Prügeln kommen, sich die je wieder vertragen werden. Der Prestigeverlust beidseits – einfach zu groß!

  6. Das bei der Insel Lesbos vermisste Frachtschiff soll auf einer schwarzen Liste gestanden haben. Es soll nicht verkehrstauglich und an Stellen durchgerostet gewesen sein. Der einzige Überlebende soll ausgesagt haben, dass die offizielle Route von Alexandria nach Istanbul vorgeschoben sei – das wirkliche Ziel: Ukraine. Es soll auch kein Salz geladen haben, sondern Drogen und Waffen. Der Überlebende wirft dem Kapitän vor, Notruf viel zu spät abgesetzt zu haben. (Quelle: Deutschlandfunk, 23.30 Uhr)

  7. Er sagte, bei dem Treffen seien erneut Sanktionen gegen Russland im Bereich der Kernenergie sowie ein Verbot russischer Öllieferungen durch die Druschba-Pipeline nach Mitteleuropa, einschließlich Ungarn, vorgeschlagen worden.

    Das ist aber mal nett von der EU. Noch immer mit maximaler Arroganz unterwegs.
    Man merkt auch, es stand nie ein Plan hinter allem, alles nur Selbstzweck.

    Keine zurechnungsfähige Regierung würde 12 Sanktionspakete in nicht einmal 2 Jahren raushauen. Das Pferd ist tot, da wird mehr Peitsche nicht weiterhelfen.

Schreibe einen Kommentar