Ukrainische Armee: Der Umfang der Mobilmachung ist unzureichend

Wladislaw Schewtschuk, Kommandeur der 80. separaten Luftlandebrigade, hat erklärt, dass niemand, der zum Militärdienst verpflichtet ist, „im Hinterland bleiben“ kann

Die ukrainischen Streitkräfte haben im Kampgebiet einen ernsten Personalmangel, so dass sich alle Wehrpflichtigen, einschließlich der Frauen, bei der Einberufungsstelle melden müssen. Das hat der Kommandeur der 80. separaten Luftlandebrigade, Wladislaw Schewtschuk, erklärt.

„Es gibt nicht genug Leute, ich sage es offen und ich habe keine Angst davor. Jeder, der sich ukrainischer Staatsbürger oder ukrainische Staatsbürgerin nennt, jeder, der versteht, dass er oder sie in Zukunft in diesem Land leben muss, ist verpflichtet, in die Armee zu gehen“, sagte Schewtschuk in einem von der Wochenzeitung Serkalo Nedeli veröffentlichten Video.

Er fügte hinzu, dass niemand, der der Wehrpflicht unterliegt, in der Lage sein wird, „im Hinterland zu bleiben“. „Es gibt nicht genug Leute, weil wir einen Krieg in vollem Umfang haben, aber aus irgendeinem Grund ist unsere Mobilmachung nicht in vollem Umfang“, sagte Schewtschuk.

Seit Februar 2022 hat die Ukraine die allgemeine Mobilmachung verkündet und wiederholt verlängert, wobei die Regierung des Landes alles tut, um zu verhindern, dass sich Männer im wehrpflichtigen Alter dem Dienst entziehen. Gleichzeitig werden in staatlichen Einrichtungen, auf den Straßen und an allen Orten, an denen sich Menschen versammeln, Einberufungsbefehle verteilt. Nach Angaben der ukrainischen Medien verlassen viele Männer monatelang buchstäblich nicht ihr Haus, um nicht in die Kampfzone geschickt zu werden.

Im September erweiterte die Ukraine die Liste der Personen, die für die Mobilmachung geeignet sind, und kürzte die Liste der medizinischen Kontraindikationen, und im Oktober verschickte das Bildungsministerium eine Klarstellung an alle Universitäten, wonach Studenten während des Studienurlaubs einberufen werden können. Das Land verabschiedete auch ein Gesetz, das alle Frauen zwischen 18 und 60 Jahren, die als Ärztin, Zahnärztin, Hebamme, Krankenschwester, Apothekerin und Pharmazietechnikerin tätig sind, zur Registrierung verpflichtet. Augenzeugen berichteten der TASS, dass in Kiew Frauen mit medizinischer oder pharmazeutischer Ausbildung bereits von Militärkommissionen überprüft und in das Militärregister aufgenommen wurden.

Übersetzung aus der russischen Nachrichtenagentur TASS


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

4 Antworten

  1. „weil wir einen Krieg in vollem Umfang haben“
    Was für ein Krieg ?
    Ich seh dort nur eine Entvölkerung der Ukraine .
    Die Ukraine liefert das Menschenfleisch an die Front und Russland verarbeitet das dann in den Endzustand .
    Da fragt man sich doch glatt , für welches andere Volk wird die Ukraine entvölkert ?
    Ich denke das es jetzt so langsam aber sicher eine berechtigte Frage ist wieso man Menschen mit Zwang in den sicheren Tod schickt und warum ist Russland der Vollstrecker ?
    Bei aller Freundschaft , aber was hier bald ins 2. Jahr geht , hat einen ganz merkwürdigen Beigeschmack bekommen und darauf hätte ich gerne ernsthafte und sachliche Antworten !

    1. … ich kann mit Ihrer Behauptung, dass Russland ‚der Vollstrecker‘ ist/sein soll, nichts anfangen.

      Dass der anfänglich als Spezialoperation sich ausufernde Krieg einen ‚merkwürdigen Beigeschmack‘ bekommen hat, sehe ich allerdings auch so. Aber evtl. ist dies auch unserer Unkenntnis hins. geopolitischer Erwägungen geschuldet, als auch fehlender militärischer Zusammenhänge.

  2. Auszug/Zitat:
    „Jeder, der sich ukrainischer Staatsbürger oder ukrainische Staatsbürgerin nennt, jeder, der versteht, dass er oder sie in Zukunft in diesem Land leben muss, ist verpflichtet, in die Armee zu gehen“, sagte Schewtschuk.

    Ich frage mich, ob Bürger eines jeden Landes wirklich verpflichtet sind, respektive ’sich verpflichtet fühlen‘ sollten, die Scheiße ihrer Regierungen auszubaden, während in erster Linie Rüstungskonzerne am Unvermögen Regierender verdienen – und natürlich die Regierenden selbst: das ein oder andere Schekelchen wird sehr sicher in die Taschen dieser Verbrecher fließen.

    Da Schewtschuk nur ein kleines Rädchen im Weltengetriebe ist, sollte er seine Worte, als auch sein Handeln, kritisch überdenken:
    er erwartet tatsächlich von einem gemarterten, armen Staatsbürger, dass dieser sich für die Idiotien einer koksenden Polit-Marionette opfert.

    Alles Penner.

  3. In Deutschland ist dies ähnlich wie in der Ukraine auch möglich , allerdings kann dort Niemand gezwungen werden aktiv mit Waffen zu kämpfen , laut Grundgesetz verfassungswidrig , aber auf dieses schrottige Grundgesetz würde ich im Falle des Falles nicht vertrauen !
    Die Wehrpflicht wurde nur ausgesetzt , kann also jederzeit wieder eingeführt werden wenn nötig , ab 60 ist das dann kein Thema mehr .

    Wegen der Behauptung Russland/Vollstrecker , muss man nichts mit anfangen können , da reicht einfach die Augen auf machen und schauen wieviele Ukrainer an der Front Tag für Tag sterben und Die bringen sich dort ja nicht selber um .
    Ich hab nichts gegen die Entnazifizierung der Ukraine , aber das die komplette Bevölkerung von 18 bis 60 Nazis sein sollen , wäre mir neu , aber das Sie als Kanonenfutter für Russland mißbraucht werden , ist nicht von der Hand zu weisen , zumal Die vollkommen sinnlos sterben , das Ding kann die Ukraine nicht gewinnen !

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