UNRWA: Alle 10 Minuten wird in Gaza ein Kind getötet

Zwei weitere werden verletzt, so das UN-Hilfswerk für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten

Infolge des eskalierenden palästinensisch-israelischen Konflikts werden im Gazastreifen alle 10 Minuten ein Kind getötet und zwei weitere verletzt. Diese Angaben wurden vom UN-Hilfswerk für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) gemacht.

„Im Durchschnitt werden durch den Krieg alle 10 Minuten ein Kind getötet und zwei verletzt“, erklärte das UNRWA in einem Beitrag im sozialen Netzwerk X (früher Twitter). Die Organisation rief auch zum Schutz der Zivilbevölkerung während des Konflikts auf.

Früher am Montag zitierte Al Jazeera TV das Gesundheitsministerium des Gazastreifens, wonach die Zahl der Todesopfer in der Enklave seit Beginn einer weiteren Eskalation im Nahen Osten am 7. Oktober auf 10.022 gestiegen sei, darunter mindestens 4.104 Kinder.

Übersetzung aus der russischen Nachrichtenagentur TASS


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

8 Antworten

  1. Bei dieser nüchternen Quote, ein Kind pro zehn Minuten, drängt sich unwillkürlich der Eindruck maschineller Auslöschung von Menschenleben auf, wobei die „Qualität“ des Verfahrens überwacht und systematisch verbessert wird. Wer kann was tun, um die Verantwortlichen in der Regierung Israels unmissverständlich darauf aufmerksam zu machen, dass ihre Menschenverachtung und die Reihe von Todesopfern der vergangenen Jahrzehnte der historischen Unfunktion der Konzentrations- und Vernichtungslager wohl nicht mehr nachsteht. Israel hat sich ein Dreivierteljahrhundert hinter dem Nimbus des absoluten Bösen verborgen und immer hemmungsloser unsägliche Grausamkeiten angerichtet. Die Fratze der Verblendung und des Wahnsinns ist längst offensichtlich geworden. Haltet ein, bevor der Gott Abrahams eingreift!

  2. Ich schreibe es hier einfach mal klar , das ständige ansprechen von getöteten Kindern , wird den Leser als Folge nur abstumpfen , dann ist es nur noch eine Frage der Zeit , wann so Sprüche wie , „naja , mal wieder tote Kinder“ , kommen !
    Will man dieses Risiko wirklich eingehen ?
    Das mit den Kindern ist kein Geheimnis mehr , aber man sollte es nicht übertreiben !
    Wenn solche Meldungen zum Alltag werden , ist es zu spät !

    1. Kein Geheimnis ist das nur für jene, die eben nicht dem Narrativ blind folgen, sondern sich auch selbst informieren. Sehe ich jeden Tag auf Facebook. Für viele ist die Kritik am israelischen Gebaren Antisemitismus. Was an sich ja völliger Quatsch ist, die Kritik richtet sich ja nicht allgemein gegen Juden, sondern gegen das Gebaren eines Staates, der offensichtlich den Ghazastreifen und das Westjordanland annektieren will und dort ebenso offensichtlich Genozid betreibt. Oder wie soll man das Geschehen dort anders definieren?

      1. @ Uwe
        Wir sind hier aber nicht auf Facebook , in der Regel ist der Stammleser auf Anti-Spiegel recht brauchbar informiert , auch wenn es hier eine Minderheit von Schlafschafen und geistig vom Weg Abgekommende gibt .
        Der Fokus liegt auf abstumpfen und das ist in bezug auf getötete Kinder keine gute Idee !
        Selbst Du schreibst von , „Gebaren eines Staates“ , Israel ist kein Staat , wie war das mit dem selbst informieren ?
        In London unter der Firmen-Nummer OE027515 registriert , FIRMA , kein Staat !

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