Diese Woche war der Bericht des USA-Korrespondenten, der im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens ausgestrahlt wurde, besonders lang. Daher kommen wir ohne weitere Vorrede zu dem Bericht, den ich wie immer übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

„Präsident Biden ist ein gesunder, aktiver und energischer 81-jähriger Mann, der weiterhin in der Lage ist, die Pflichten des Präsidenten, einschließlich seiner Pflichten als Regierungschef, Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber, erfolgreich zu erfüllen“, heißt es im Bericht des Arztes, der Biden untersucht hat.

Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, fügte hinzu, dass Bidens geistige Fähigkeiten ebenfalls in Ordnung seien: „Der Präsident braucht keine Untersuchung seiner kognitiven Fähigkeiten. Das ist nicht meine Einschätzung, sondern die Einschätzung des Arztes des Präsidenten und des Neurologen des Präsidenten.“

Das alles ist natürlich großartig, aber aus irgendeinem Grund glauben die meisten Amerikaner immer noch, dass Biden zu alt ist, um für eine zweite Amtszeit als Präsident zu kandidieren. 67 Prozent der kürzlich von der Quinnipiac University befragten Bürger sind dieser Meinung. Weitere 62 Prozent der Befragten bewerteten Bidens körperliche Verfassung negativ, während 64 Prozent an seiner geistigen Eignung für eine zweite Amtszeit zweifelten.

Am Ende von Bidens erster Amtszeit geht es Amerika nicht gut. Sogar dem liberalen Amerika. Das Heim auf Randels Island, zwanzig Minuten von der Innenstadt von New York entfernt, beherbergt 3.500 illegale Einwanderer. Die Frontlinie der Migrationskrise mit all ihren Symptomen verläuft nicht nur entlang der mexikanischen Grenze, sondern auch entlang der Grenze zwischen Queens und Manhattan.

Den dritten Monat in Folge überquert Mohammed Belyuba sie auf dieser Brücke. Seine Familie ist noch in Guinea. Hinter ihm liegen Erinnerungen an die Reise um die halbe Welt. Einige von ihnen möchte der junge Mann offensichtlich so schnell wie möglich vergessen. Lateinamerikanische Kartelle nutzen illegale Einwanderer aus.

„Unterwegs gab es viel Leid. Wir verließen Guinea in Richtung Senegal, dann von Senegal nach Bogota, von Bogota nach El Salvador, von El Salvador nach Nicaragua und dann nach Mexiko. Es ist alles sehr schwer. Es bleibt nur die Hoffnung. Wir können nicht alles erzählen, was wir durchmachen mussten“, teilte der Migrant mit.

„Mussten Sie bezahlen?“

„Ja, aber man kann nicht alles erzählen. Es ist unmöglich“, sagt der Mann und beginnt zu weinen.

Er hat Tränen in den Augen, aber heute hat Mohammed insgesamt einen guten Tag: In der Tüte sind Hotdog-Brötchen und fast neue Hausschuhe. Etwas, dass er verkaufen kann. Das Geld, das er für illegale Grenzübertritte zahlen musste, muss abgearbeitet werden. „Wir sind nicht hierher gekommen, um Spaß zu haben, Amerika anzusehen oder Dummheiten zu machen. Nein, nein. Wir sind gekommen, um zu arbeiten“, sagt Belyuba.

Allerdings sind nicht alle im Lager auf Randalls Island so gewissenhaft. Junge Leute, die rund um die Uhr ohne Arbeit sitzen, beginnen verrückt zu werden. Vor einem Monat wurde ein Migrant aus Mexiko bei einem Handgemenge verletzt. Dann begann ein Kampf mit den Wachen.

Raubüberfälle, Schlägereien, Vergewaltigungen – in New Yorker Kriminalberichten tauchen immer häufiger Migranten aus aller Welt auf. Dabei begann alles so schön, eine Fernsehmoderatorin zeigte das vorbereitete Lager und berichtete begeistert: „Dieses Heim bietet Platz für bis zu 3.000 Menschen. Somit erhält jeder, der hierher kommt, ein Bett, eine Kiste für Sachen und einen QR-Code zum Rein- und Rausgehen. Heute gibt es drei Arten von Snacks zur Auswahl. Es gibt auch eine Wäscherei und einen 24-Stunden-Sicherheitsdienst.“

Damals konnte sich niemand vorstellen, dass der von den Demokraten wohlklingende Titel „Zufluchtsstadt“ für New York zum Fluch werden würde. Die Zahl der illegalen Einwanderer in der größten US-Stadt nähert sich schnell der 200.000-Marke. Natürlich, denn unter Biden ist ein weiteres New York aus Einwanderern in die USA gekommen. Und die kann man nicht mehr rausschmeißen. Eric Adams, der Bürgermeister der Stadt, ein ehemaliger Polizist, fragt, wohin Recht und Ordnung verschwunden sind: „Ich glaube nicht, dass Menschen, die in unserer Stadt Gewalttaten und Verbrechen begehen, das Privileg haben sollten, in unserer Stadt zu sein. Sie haben nicht das Recht, in unserer Stadt zu sein und verunglimpfen die überwiegende Mehrheit derjenigen, die sich hier an die Regeln halten. Ich möchte zu den Maßstäben früherer Bürgermeister zurückkehren, die meiner Meinung nach diese Meinung geteilt haben.“

Die früheren Maßstäbe beziehen sich auf Donald Trump, der bereits 2015 den Bau einer Mauer vorgeschlagen hat. Neun Jahre später fordern mehr als die Hälfte der Amerikaner die Fertigstellung der Mauer, und selbst illegale Einwanderer auf der mexikanischen Seite der Südgrenze der USA begrüßen Trump selbst freudig, als er den Ort besucht. Trump war mit dem Gouverneur von Texas, Greg Abbott, der jetzt auf seiner Liste der Vizepräsidentschaftskandidaten steht, hinter den Gittern und dem Stacheldraht.

Auch Biden kam ans Ufer des Rio Grande. Aber ins Epizentrum, also zum Eagle Pass, zu gehen, hat er sich nicht getraut.

Brandon Jud, Vorsitzender des National Border Patrol Council, wandte sich wütend an den Präsidenten: „Sir, ich möchte, dass Sie wissen, dass meine Mitarbeiter, Ihre Mitarbeiter, einfach stink sauer sind! Präsident Biden kam nach Brownsville, anstatt nach Arizona, nach San Diego, zum Eagle Pass, zum Epizentrum des Problems zu gehen. Wir haben es einfach satt! Wir können keine vernünftigen Maßnahmen ergreifen, um Menschenleben zu retten.“

Biden ignoriere den Vorsitzende des National Border Patrol Council und den Gouverneur von Texas. Er sprach hauptsächlich mit dem Teleprompter: „Ich verstehe, dass mein Vorgänger heute in Eagle Pass ist. Also, hier ist, was ich Herrn Trump sagen würde: Anstatt Politik zu machen, schließen Sie sich mir an. Wir müssen den Kongress dazu bringen, dieses überparteiliche Gesetz zur Grenzsicherung zu verabschieden.“

Aber wie kann man sich ernsthaft jemandem anschließen, die nicht nur Antworten, sondern auch Fragen vom Spickzettel ablesen muss?

Trump verhält sich, als hätte er die Wahl bereits gewonnen, und die Grenzschutzbeamten ehren ihn, als wäre er der Oberstkommandierende. Er inspizierte die Texas Defence Forces in Shelby Park. Sie haben vier Humvees, einen Militärhubschrauber und stellten Frachtcontainer auf. Mit ihnen versucht das republikanische Amerika, sich nicht nur vor der Invasion illegaler Einwanderer, sondern auch vor einer dunklen Zukunft zu schützen.

„Der betrügerische Joe hat das Blut unzähliger unschuldiger Opfer vergossen. Wir hatten die sicherste Grenze in der Geschichte unseres Landes, aber was mir jetzt gezeigt wurde, ist einfach unglaublich. Ich sage Folgendes: Das ist eine Militäroperation. Wir werden die Armee einsetzen. Das ist wie ein Krieg“, sagte Trump nach dem Besuch der Grenze.

Das bedeutet, dass auch Zivilisten sterben. Kürzlich tötete ein illegaler Einwanderer aus Venezuela in Georgia eine 22-jährige Studentin. Aber Biden hat andere Assoziationen mit Georgia. In seinem Kopf spielt Musik, die weder das Personal des Weißen Hauses noch der Gast aus Italien, Georgia Meloni, sie hören konnten.

„Ich muss Ihnen gestehen: Als sie durch die Tür kam … wir sind gute Freunde, und als sie hereinkam, spielte ich gerade das Lied ‚Georgia‘ von Ray Charles. Nun ja, ‚Georgia‘ kennen Sie alle. Unwichtig. Schauen Sie, Italien und die USA sind starke Verbündete und wirklich enge Freunde“, sagte Biden beim Besuch der italienischen Premierministerin.

„Georgien“ hat er im Kopf, aber gesprochen hat er über die Ukraine, obwohl es der Gazastreifen sein sollte: „In den kommenden Tagen werden wir mit unseren Freunden aus Jordanien und anderen fliegen, um zusätzliche Lebensmittel und Vorräte in die Ukraine abzuwerfen“, sagte der US-Präsident.

Für die echte Ukraine hat das Pentagon andere Flugzeuge vorgesehen, die sicher keine humanitäre Hilfe abwerfen werden.

Journalisten fragten im Pentagon: „Könnten Sie uns, wenn wir über die neuesten Nachrichten sprechen, etwas über die Lieferungen von F-16 und die Koalition, die sie ausführt, erzählen? Gibt es Fristen?“

„Über die Fristen kann ich nichts sagen. Wie Sie wissen, gibt es eine Koalition, die der Ukraine bei der Modernisierung ihrer Luftwaffe helfen wird, und die USA stehen an der Spitze dieser Koalition. Wir gehen davon aus, dass die F-16 dieses Jahr ausgeliefert werden, aber mir liegen zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Einzelheiten vor. Ich wiederhole, dass wir Sie auf dem Laufenden halten“, antwortete Pentagon-Pressesprecher Patrick Ryder.

Das heißt, Washington bereitet sich auf einen weiteren Schritt in Richtung eines globalen Konflikts vor. Möglicherweise werden auch NATO-Verbündete, darunter ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrates, in den Konflikt einbezogen. Wir befragen unseren Ständigen Vertreter bei der UNO zu den Vergeltungsmaßnahmen Russlands: „Das Pentagon begann in diesem Jahr erneut über die Lieferung von F-16-Kampfflugzeugen nach Kiew zu sprechen. Nun, der abgedroschene Ausdruck ‚rote Linie‘ ist nicht mehr sehr passend, aber wie wird das von uns aufgenommen? Wenn Flugzeuge geliefert werden oder wenn diese Flugzeuge von Flugplätzen in einem NATO-Land starten, um ihre Kampfeinsätze durchzuführen. Was wird dann?“

„Offensichtlich wird es so sein. Es ist unwahrscheinlich, dass sie in der Ukraine stationiert werden. Aber wie bereits mehrfach kommentiert wurde, ist das Schicksal dieser Flugzeuge wenig beneidenswert, ebenso wie das Schicksal der amerikanischen und deutschen Leoparden und Abrams, die auf dem Schlachtfeld regelmäßig zerstört werden. Dasselbe wird mit den Flugzeugen passieren. Ich glaube, Sie erinnern sich, wie die Ukraine in den Zeitungen die Gegenoffensive angekündigt hat, und zwar drei oder vier Monate vor der eigentlichen Gegenoffensive. Und jetzt (…) haben wir gehört, dass es die Pläne zur Lieferung von F-16-Kampfflugzeugen gibt. Und zwar Flugzeuge, die theoretisch in der Lage sind, Atomwaffen zu tragen. Wir haben Zeit, uns vorzubereiten und angemessene Antworten zu finden, wenn diese Flugzeuge am Himmel über der Ukraine auftauchen“, antwortete der Ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, Wassili Nebensja.

Es ist nicht schwer vorherzusagen, wie diese Erhöhung der Einsätze enden wird. Vor allem, nachdem sie in Washington selbst begannen, sich zu verplappern. So gab der Vorsitzende der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, zu, dass der Krieg in der Ukraine ein amerikanischer Krieg ist: „Wir können es uns nicht leisten, einen Monat, zwei Monate oder drei Monate zu warten, denn dann riskieren wir, den Krieg zu verlieren. In dieser Situation steht die NATO bestenfalls vor einer Spaltung, die Verbündeten werden den USA den Rücken kehren.“

Der Senator warb so nach einem Treffen mit Biden für den dritten Weltkrieg. Er versammelte die Kongressabgeordneten, um noch einmal zu versuchen, sie davon zu überzeugen, für die 60 Milliarden Dollar an Kiew zu stimmen. „Jeder Tag der Untätigkeit führt in der Ukraine zu katastrophalen Ergebnissen. Bist du gerade von dort zurückgekommen, Chuck?“, fragte Biden ihn bei dem Treffen.

„Ja. Ja“, war die Antwort.

Wie ein eingespieltes Team versuchten die Beschützer des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selensky – Schumer trug in Kiew sogar einen streng gelb-blauen Anzug – den republikanischen Sprecher Mike Johnson zu bearbeiten. Doch der gab wieder nicht nach. Die Ukraine ist nicht der 51. amerikanische Staat und wird nicht vom Repräsentantenhaus vertreten: „Wir müssen zuerst Amerikas Probleme lösen, und wenn wir über Amerikas Probleme sprechen, sprechen wir zuallererst über die offene Grenze“, erinnerte der Sprecher des Repräsentantenhauses.

Sogar CIA-Direktor William Burns wurde hinzugezogen, um Johnson zu bearbeiten. Als Reaktion darauf startete die New York Times sogar eine gesteuerte Sensation über geheime Geheimdienststützpunkte in der Ukraine. Gesteuert, weil der Artikel darauf ausgelegt war, möglichst schnell Gelder freizugeben.

„In gewisser Weise sind wir schon zu spät dran. Sie haben Awdejewka buchstäblich deshalb verloren, weil es an Munition mangelte. Die Situation ist schrecklich“, sagte John Kirby, der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA.

Aber das kann man auch anders sehen. Ein Korrespondent des liberalen MSNBC, der für alle Fälle ohne Logo am Mikrofon unterwegs war, ging zu einer Trump-Kundgebung und fand sich in einem Paralleluniversum wieder, in dem die Menschen irgendwie ohne die Ukraine auskommen. Die Trump-Anhänger in der Schlange sagen, Russland sei nicht der Feind.

„Wenn Russland die Ukraine erobert, wird Sie das zum Nachdenken bringen?“, fragte der Reporter.

„Ich habe keine Fragen an Russland. Ich lediglich Vorwürfe gegenüber der Ukraine. Das ist ein korruptes Land. Und ich denke, die Leute sehen lächerlich aus, wenn sie sagen, Putin sei der Feind. Er macht nichts falsch, er will nur zurück, was ihm gehörte“, antwortete einer.

„Befürchten Sie als Veteran nicht, dass die russische Aggression sogar über die Grenzen der Ukraine hinausgehen könnte?“, fragte er einen anderen.

„Ich glaube nicht, dass es mit Putin irgendwelche Probleme gibt; meiner Meinung nach liegen alle Probleme bei Selensky“, war die Antwort.

„Warum denken Sie das? Er ist in die Ukraine einmarschiert, was den Tod vieler Menschen gefordert hat“, hakte der Reporter nach.

„Weil Putin versucht, sein eigenes Land vor Idioten wie Selensky zu retten. Die derzeitige Regierung versucht, einen Krieg mit Russland zu beginnen. Aber Russland ist nicht unser Feind“, war die Antwort.

Die Moderatorin im Studio war ratlos und sagte nur: „Russland ist nicht unser Feind? Wow, großartig.“

Sie ist noch im Stadium der Verleugnung, aber einige Profis haben bereits das Stadium der Akzeptanz erreicht. So wie der Gründer der privaten Militärfirma Blackwater, Erik Prince, der den amerikanischen Regierungen bei der Organisation von mehr als einem Krieg geholfen hat, für ihn ist ein Krieg bis zum Ende gab Ukrainer dann doch zu viel: „In der Ukraine mangelt es an Menschen und die Verteidigungsressourcen des Westens sind ein Witz. In einem normalen Krieg kann der russische Bär nicht besiegt werden. Es ist also besser, einen hässlichen Frieden zu haben als einen so schönen Krieg.“

„Was meinen Sie mit einem hässlichen Frieden?“

„Einfrieren der Kampfhandlungen, Begradigung der Front und die Phase der Akzeptanz. Sollen sie die Krim haben, zum Teufel damit. Die Krim, Donezk, Lugansk und was auch immer“, sagte der Blackwater-Chef.

Der Milliardär Elon Musk stimmte Erik Prince zu. Sogar Falken wie Senator Marco Rubio beschweren sich über die Biden-Regierung, die ständig zu spät kommt. Auch er forderte Verhandlungen. Was ist mit Biden? Nichts. Der US-Präsident sieht abwesend aus, wenn man ihn nach etwas fragt, worauf er nicht vorbereitet ist.

Unser Botschafter Nebensja sagte dazu: „Es finden keine Verhandlungen mit der Ukraine statt, weder direkt noch über Vermittler. Wir begrüßen natürlich alle konstruktiven Verhandlungsvorschläge, wir haben immer erklärt, dass wir sie nie abgelehnt haben. Unsere Verhandlungen endeten in zwei Episoden. Die erste ist im April 2022, als, wie Sie wissen, die Ukraine sich auf direkten Befehl von Boris Johnson und den ausländischen Sponsoren weigerte, die in Istanbul paraphierten Vereinbarungen zu unterzeichnen. Das war das erste. Und zweitens: als Selensky ein Dekret unterzeichnet hat, das ihm verbietet, mit der russischen Führung zu reden zu machen. Jetzt rennen die mit einem Papier umher, mit der sogenannten Selensky-Friedensformel, die keine Friedensformel ist. Das ist die Verhöhnung eines Friedensplans, tatsächlich ist es ein Ultimatum an Russland.“

Aber auch die Reihen derer, die darauf setzen, werden immer dünner. Bidens langjähriger Verbündeter, sein Altersgenosse Mitch McConnell, bereitet seinen Rücktritt als Parteichef vor. Der Gesetzentwurf zur Militärhilfe für die Ukraine, der bisher nicht durch das Unterhaus gelangt ist, wird zu seinem Abgesang.

„Meine Karriere im Senat begann während der Reagan-Revolution. Die Wahrheit ist, als ich hier ankam, war ich einfach froh, wenn sich jemand an meinen Namen erinnert hat. Präsident Reagan nannte mich Mitch O’Donnell. Fast richtig“, erinnert sich McConnell.

Das heißt, für McConnell ist jetzt alles fast wieder wie in seiner Jugend, nur dass jetzt ein anderer Präsident seinen Namen verwechselt, sein Freund Biden. Die Probleme beider lassen sich nicht länger verbergen. Zweimal im letzten Jahr erstarrte der Senator von Kentucky während Pressekonferenzen.

Minus noch ein Falke. Trump, dessen Autorität in der Republikanischen Partei mittlerweile praktisch unbestritten ist, plant, McConnell durch Senator Steve Daines zu ersetzen. Daines ist ein offener Gegner der Hilfe für Selensky. Daher wird Biden in dieser Frage garantiert keinen Verbündeten haben.

„Der republikanische Vorsitzende des Senats, Mitch McConnell, sagte in seiner Rede, dass es Zeit für die nächste Generation von Führungskräften sei. Kommt dieses Gefühl beim Präsidenten an?“, wurde die Pressesprecherin des Weißen Hauses gefragt.

„Solche Entscheidungen sind die persönliche Angelegenheit jedes Einzelnen“, antwortete Karine Jean-Pierre.

Aber Biden ist kein privater Rentner, sondern immer noch der amtierende Präsident. Deshalb versuchte auch der Rest Amerikas vor der jährlichen medizinischen Untersuchung des US-Präsidenten zu Wort zu kommen. Die Wähler wollten den US-Präsidenten zu einem kognitiven Test schicken. Den Amerikanern ist Bidens Aussehen viel weniger wichtig als das, was in seinem Kopf vorgeht. Aber dort durfte niemand hin.

„Wir haben einen Oberbefehlshaber, der entweder über kognitive Fähigkeiten verfügt oder nicht. Ich glaube, er hat keine. Das ist ein Rezept für eine Katastrophe“, sagt der ehemalige Arzt des Weißen Hauses Ronny Jackson.

Trump wehrt sich unterdessen erfolgreich vor Gericht und gewinnt drei Vorwahlen an einem Tag – in Idaho, Missouri und Michigan. Er überholt Biden in allen Swing States und auch in nationalen Umfragen mit 45 zu 43 Prozent Zustimmung.

Ende der Übersetzung