Deutsche Medien

Das ZDF berichtet wahrheitsgetreu aus Mariupol und wird dafür heftig kritisiert

Das ZDF hat in einer Nachrichtensendung einen Bericht aus Mariupol gebracht, der erstaunlich wahrheitsgetreu war. Das rief sofort heftige Kritik hervor.

Ich kenne Mariupol und habe die Stadt seit Beginn der Eskalation mehrmals besucht. Das erste Mal war ich dort, als im April 2022 noch das Stahlwerk Asow-Stahl beschossen wurde und auch in der Zeit danach war ich mehrmals dort. Ich habe schon im Sommer 2022 gesehen, in welchem unglaublichen Tempo Russland die Stadt wieder aufbaut. Schulen, Krankenhäuser, Straßen und Wohnhäuser entstehen im Eiltempo. Es gibt wieder Strom, Wasser und Heizung und das Leben in der Stadt verläuft wieder weitgehend normal, auch wenn die Zerstörungen natürlich noch überall sichtbar sind und über die Hälfte der Bewohner die Stadt verlassen haben.

Die Menschen in der Stadt sind ganz überwiegend pro-russisch eingestellt und sie blicken wieder mit Optimismus in die Zukunft. Zurück zur Ukraine will dort fast niemand.

Der ZDF-Bericht über Mariupol bestätigt meine Berichte

Wenn ich darüber berichtet habe, dann wurde mir von deutschen Medien natürlich vorgeworfen, dass ich nur „russische Propaganda“ verbreite. und bisher haben deutsche Medien die Stadt nicht besucht, obwohl ich immer wieder berichtet habe, dass man sich dort auch als Journalist frei bewegen und selbst recherchieren und mit den Menschen sprechen kann.

Nun hat das ZDF genau das getan und der Beitrag war wohl nicht das, was man sich in der deutschen Redaktion erhofft hatte. Armin Coerper, der ZDF-Korrespondent in Moskau, hat sich mit seinem Team auf den Weg gemacht und ist nach Mariupol gefahren, wo er sich nach dem, was er im ZDF erzählt hat, mehrere Tage lang ungestört umgeschaut hat.

Um es vorwegzunehmen: Sein Bericht hat exakt das bestätigt, was ich über Mariupol berichtet habe und berichte. Er hat zwar versucht, dem westlichen Narrativ treu zu bleiben und ständig von der „von Russland besetzten Stadt“ gesprochen und behauptet, er wäre „in der Ukraine“, obwohl Mariupol heute zu Russland gehört und die Menschen dort nicht mehr zur Ukraine gehören wollen.

Aber das war nicht anders zu erwarten. Selbst wenn auch er das verstanden hat, konnte er das nicht anders formulieren, wenn er seinen Job behalten will. Entscheidend ist aber, dass er – wenn es um die Fakten ging – die Wahrheit erzählt hat, die so gar nicht zum westlichen Narrativ passt.

Heftige Kritik für wahrheitsgemäße Berichterstattung in Deutschland

Dafür gab es umgehend Ärger. Der Focus berichtete darüber unter der Überschrift „Krieg gegen die Ukraine – Heftige Kritik nach ZDF-Beitrag aus besetztem Mariupol: „Was zum Teufel soll das?““ und der Artikel begann wie folgt:

„Am gestrigen Montag sendete das ZDF einen Bericht aus der Ukraine. Was soweit normal klingt, entpuppt sich nach genauem Blick als brisant. Denn: Der zugeschaltete Korrespondent befand sich nicht etwa in Kiew, sondern im von Russland besetzten Mariupol. Als „seltenen Einblick in die russische Besatzung“ bezeichnet der Sender den Beitrag.“

Das zeigt, wie einseitig die deutschen Medien berichten und dass sie auch noch stolz darauf sind. Es ist also „brisant“, wenn jemand nicht aus Kiew, sondern aus Russland berichtet. Warum?

Und dass das als „seltener Einblick in die russische Besatzung“ bezeichnet wurde, ist ebenfalls merkwürdig, denn wie der ZDF-Beitrag zeigt, können westliche Journalisten von dort frei berichten und sich frei bewegen. Dass das „selten“ ist, liegt nur an der einseitigen Berichterstattung der westlichen Medien, die diese Möglichkeit nicht nutzen.

Die Kritik kommt von ukrainischen Nationalisten

Der Focus schreibt weiter:

„An dem Beitrag gibt es nun heftige Kritik. So schreibt etwa der Osteuropaexperte Sergej Sumlenny vom „European Resilience Initiative Center“ auf X, ehemals Twitter: „Fuck, das ZDF erzählt im ernst, dass vor russischer Besatzung es verboten war, russisch im Theater zu spielen, und deswegen seien viele Menschen froh, dass Russland die Stadt besetzt hat.““

Dieser Sergej Sumlenny ist ein ukrainischer Nationalist, der sein „European Resilience Initiative Center“ in Berlin nach der Eskalation gegründet hat und der Teil des Projektes „Ukraine verstehen“ der faschistoiden NGO LibMod ist, die Politikern der Grünen gegründet wurde und über die ich schon oft berichtet habe. Deren Hauptaufgabe ist der mediale Kampf gegen Russland.

Dass sich der ukrainische Nationalist darüber aufregt, dass das ZDF die Wahrheit berichtet, nämlich dass die Nutzung der russischen Sprache in der Kultur, also im Theater, in der Ukraine schon vor Jahren verboten wurde, was auch streng durchgesetzt wird, kann man verstehen. Mariupol war aber immer eine russisch bewohnte Stadt, wie übrigens auch der ZDF-Korrespondent erwähnt hat, und dass sich die Menschen dort freuen, wieder Theaterstücke auf Russisch aufführen und anschauen zu können, ist verständlich, auch wenn es diesem ukrainischen Nationalisten nicht passt.

Weiter schreibt der Focus:

„Sumlenny weiter: „Das ganze sieht als böse Parodie aus. Wenn jemand ein Satire-Stück machen wollte, warum wir keinen ÖRR brauchen, hier haben wir ein brillantes Beispiel.“ Besonders der Punkt der Schulen, die Russland angeblich baue, macht den Experten wütend. „Er spricht erneut von neuen Schulen, welche die Russen in Mariupol, wo sie über 100.000 Zivilisten umgebracht haben, gebaut haben sollen. Was zum Teufel soll das, ZDF?“ Die Theater-Behauptung bezeichnet Sumlenny als „bloße Propaganda“.“

In dem ZDF-Beitrag wurde erwähnt, dass Russland in Mariupol ein neues und hochmodernes Krankenhaus gebaut hat, das das ZDF besucht hat. Dabei wurde auch gesagt, dass so eine moderne medizinische Versorgung die pro-russische Einstellung der Menschen in Mariupol natürlich fördert. Ich habe übrigens seinerzeit die Baustelle des Krankenhauses besucht.

Auch diese Aussage des ZDF muss den ukrainischen Nationalisten und pro-ukrainischen Propagandisten Sumlenny ärgern, denn in der Ukraine ist die medizinische Versorgung in einem schrecklichen Zustand.

Wo werden Menschen „abgeholt und abtransportiert“?

Und als Krönung schreibt der Focus noch:

„Auch der Journalist Peter Althaus hat den Bericht kritisiert. Er fürchtet Konsequenzen für ZDF-Teams in der Ukraine, weil die Einreise nach Mariupol nur mit russischer Hilfe möglich ist. Das sei aber nicht das „Hauptproblem“, so Althaus.
Sondern: „Problematisch ist vielmehr, dass nicht nur was gesagt wird teilweise falsch ist. Viel schlimmer finde ich, was nicht gesagt wird“, erklärt Althaus. „Der ZDF-Kollege berichtet, dass sie sich frei bewegen können. Das mag sein. Dennoch gibt es dort keine freien Gespräche und schon gar keine Kritik an Russland gegenüber einem ausländischen TV-Team. Menschen, die sich in den von Russland besetzten Gebieten der Ukraine offen als proukrainisch zeigen, werden abgeholt und abtransportiert.““

Da meldet sich wieder so ein Experte zu Wort, der nie vor Ort war. Ich war oft vor Ort und natürlich gibt es dort auch Kritiker Russlands. Und die sagen das auch ganz offen und werden nicht „abgeholt und abtransportiert“.

Das Gegenteil ist der Fall, denn in der Ukraine wurden mittlerweile tausende Menschen „abgeholt und abtransportiert“ und dann zu Gefängnisstrafen verurteilt, weil sie sich gegenüber Kiew kritisch geäußert haben. Wer in der Ukraine als „pro-russisch“ gilt, dem drohen (im besten Fall) jahrelange Gefängnisstrafen. In Russland gibt es so etwas nicht, egal was irgendein Peter Althaus, der nie in den neuen russischen Regionen war, behauptet.

Es ist bezeichnend, dass der deutsche Staatsender kritisiert wird, wenn er das tut, was laut Gesetz seine Aufgabe ist: Wahrheitsgemäß über beide Seiten des Konfliktes berichten. Bei Interesse finden Sie den zehnminütigen Bericht des ZDF hier.

Aber so ist es heute mit der Meinungs- und Pressefreiheit im „besten Deutschland, das wir je hatten“…


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

103 Antworten

  1. Allein die Behauptung „die Russen“ hätten in Mariupol „über 100.000 Zivilisten umgebracht“, ist derart lächerlich! Nicht mal Kiew behauptet das auch nur im Entferntesten! Dort geht man von etwas über 10.000 toten Zivilisten in der GANZEN Ukraine aus!

    Was stimmt mit diesem Typen nicht?

      1. Zum Ende hin musste ich das Video ausmachen, da wieder dumme westliche Propaganda kam (Massengraeber bei Mariupol). Das soll er erstmal filmen und zeigen. Aber bis dort hin, bis auf das westliche Narrativ „Besetzer = Russische Armee“ klang das sehr sachlich-neutral berichtet.

    1. Kennt jemand noch den guten alten Perry Rhodan. Es wurde dort einmal in einem der Heft eine Redaktionssitzung folgendermaßen geschildert: „Wie groß soll dieses Raumschiff sein? 100 Meter oder 100 Kilometer?“

      So ähnlich stelle ich mir die ÖRR-Redaktionssitzungen vor: „Wieviel Zivilisten haben die Russen in xxx umgebracht? Schreiben wird 10.000 oder 100.000?“

      Die lügen, sobald das Maul wackelt oder die Finger sich auf der Tastatur bewegen!

  2. Die arme Moderatorin hat sich aber mächtig ins Zeug gelegt, aus dem Armin wenigstens ein BISSCHEN was negatives herauszukitzeln. Und dem armen Armin kann ich auch gut nachfühlen, wie er um seinen Job gezittert haben muss – er wollte nicht offen lügen und bemühte sich nach Kräften, vor jede auch nur kleine positive Bemerkung immer ein „ist nur mein begrenzter Eindruck, ich kann hier sowieso nicht mit JEDEM sprechen, aber…“ zu setzen.

    Deshalb ist diese Phrase wohl die häufigste, die es in dem Videobeitrag zu hören gibt. 50% der Zeit bringt er damit zu, zu betonen, wie unangenehm ihm das ist, dass er nichts schlechtes berichten kann.

    😀 Das ist so traurig, dass es schon wieder als lustige Satire durchgeht 😀

    1. “ 50% der Zeit bringt er damit zu, zu betonen, wie unangenehm ihm das ist, dass er nichts schlechtes berichten kann.“
      Das sehe ich ein wenig von der anderen Seite. Ich weiss nicht, ob für den Reporter persönlich eine Welt zusammen gebrochen ist, als er sich die Realität in Mariopol angesehen hat. Aussprache, Betonung und vor allem der Gesichtsausdruck sind ja das ganze Interview, als ob ihm ein Bolzen in der Hose klemmt. 🙂
      Sicherlich ist das ganze Interview von Rechtfertigung durchzogen, natürlich ist das Ukraine usw usf …. seine Aussagen an sich sind aber schon ein kleines Erdbeben im ÖRR. Er hat ja nur das Standbild vor der Ruine und Bilder von Neubauten gibt es auch nicht (abgesehen, als sie die vierspurige Strasse entlang fahren), er versucht sich aber an die Realität zu halten und nicht zu lügen. Das die Rentnerin etwa 150 Euro verdient, damit gewinnt er im Osten der BRD, wo die Leute ja auch alle nur für 100 … 150 DM arbeiten gegangen sind und gut von leben konnten, keine Punkte.
      Ich würde mich fast dem letzten Kommentar in der Sendung anschließen wollen, wenn auch mit anderer Intention 🙂 Danke für den Mut für diesen Bericht!

      1. Es fehlen die Worte. Sie haben immer wieder – oder überhaupt – äußerst extremistische Ansichten. Aber wenn Sie so etwas noch irgendwie löblich finden, mein Gott.

        Es ist das schauderhafteste Stück Propaganda, das ich seit langem gesehen habe. Verglichen mit den anderen Filmen, die es über Mariupol gibt, geradezu surreal. Unter

        Реконструкция Мариуполя
        Реконструкция исторического центра Мариуполя

        finden sich in den Suchmaschinen ziemlich viele. Auch im „wertewestlichen“ Youtube. ZDF: Standbild nächtliche Ruine hinter beleuchtetem Stacheldraht. Ansonsten nichts als Bilderfetzen von Ruinen, teils noch rauchend.

        Das reale Mariupol ist eine wunderschöne Stadt. Die Parks, die schmucken Neubauten, und die instandgesetzten Häuser. In der Altstadt ist auch einiges im Krieg kaputt gegangen, aber die meisten Schäden sind definitiv Ergebnis langjähriger Kompostierung. Eine Freude zu sehen, wie muntere Bauarbeiter den Mulmsch aus den Wänden klopfen und durch passende neue Ziegel ersetzen.

        So viel zu den Bildern, die im Fernsehen ja nun auch zählen. Der Text? Es ist nicht alles gelogen, welcher Lügner bringt das schon, aber doch ziemlich viel. Oft auf diese perfide Art, daß den einzelnen Sätzen keine Lügen nachzuweisen sind, sie in Kombination aber schon eine Lüge ergeben.

        Natürlich weiß dieser Lügner des ZDF, wie das ZDF lügt. Der mußte nun in den sauren Apfel beißen, einige gegen die nicht mehr weglügbare Realität nicht mehr haltbare Lügen zu korrigieren, ein wenig jedenfalls. Gegenüber einem Publikum, das eher noch verlogener ist als das ZDF, auf seinen Lügen besteht und nun empört ist.

        1. „Es ist das schauderhafteste Stück Propaganda, das ich seit langem gesehen habe. “
          Na dann .. nix wie raus aus der eigenen Blase und ab in den ÖRR Medienkonsum. Zumindest bei der Einordnung eines solches Berichtes könnte es hilfreich sein 😉

          1. Warum sollte ich freiwillig in diese braunen Kloaken steigen? Glauben Sie ernsthaft, die ÖRR seien relevante Realität und der Rest der Welt nichts als meine „eigene Blase“?

            Die Verlogenheit, Niedertracht und Gehässigkeit des ZDF ist nun unverkennbar. Wenn das, was sie sonst senden, noch schlimmer ist, wer sieht sich so was an? Das muß der allerletzte braune Abschaum sein. Die sind unerheblich, die wünscht man dem Gegner auf seiner Seite.

          2. P.S.: Können Sie mir den rassenkundlichen Teil des ZDF’lers erläutern? Irgendwas mit Mariupoler ukrainischen Russen, die nun durch russisch-russische Bauarbeiter und Neusiedler überfremdet werden. Sind russische Russen noch unarischer als ukrainische Russen? Sind es gar verschiedene Rassen (oder „Ethnien“, ein Wort, das die moderne Rassenkunde bevorzugt)?

    2. Zitat:
      „50% der Zeit bringt er damit zu, zu betonen, wie unangenehm ihm das ist, dass er nichts schlechtes berichten kann.“

      Ja, genau den Eindruck hatte ich auch. Er brauchte oft lange, sich die Worte zurecht zu legen, bevor er antwortete. Da hat die Schere im Kopf noch wunderbar funktioniert. Er wird geahnt haben, was seine Reportage hier für Wellen schlägt. Vielleicht behält er seinen Job, denn schließlich war die Reportage vom ZDF beauftragt, und die dürften vorher geahnt haben, welche Situation sie in Mariupol vorfinden, denn auch wenn die Mainstreammedien uns mit Propaganda bedienen – doof sind sie nicht. Es ist also nicht Armin Coerpers Schuld, sondern die des ZDF, dass auch mal DIESE Sichtweise (ich schätze 1 zu 99) den braven deutschen Medienkonsumenten verstört, der nur „seriösen“ Mainstream konsumiert.

      1. Scott Ritter hat in Tschetschenien vor den „Helden von Mariupol“ eine Rede gehalten. In wenigen Jahren werden sie aus aller Welt nach Mariupol, dann sicherlich mit dem Titel „Heldenstadt Rußlands“, pilgern, im Kriegsmuseum im Azov-Bunker über die Nazis erschauern, tschetschenischen Veteranen zuhören, und länger bleiben, weil es in Mariupol so schön ist.

        Jedenfalls muß das ZDF von seinem „russischen Freiluft-KZ in der Ruinenstadt“ langsam herunter, da es fürchtet, sich sonst so lächerlich zu machen, wie es das längst ist.

        Scott Ritter ruft tschetschenischen Soldaten auf Russisch zu: „Ihr werdet siegen!“
        8 Jan. 2024
        https://freedert.online/kurzclips/video/192127-scott-ritter-ruft-tschetschenischen-soldaten/

      2. „Es ist also nicht Armin Coerpers Schuld, sondern die des ZDF, dass auch mal DIESE Sichtweise (ich schätze 1 zu 99) den braven deutschen Medienkonsumenten verstört, der nur „seriösen“ Mainstream konsumiert.“

        hm…so weit zu erfahren war, ist dieser Armin C…. LEITER des ZDF-Studios in Moskau….

        Ich würde davon ausgehen, dass Niemand ungeschult diese Position in einem ZDF-Studio erhält….

        Der Mann hat sehr genau gewußt, wie er sich positionieren muss bei diesem „Bericht“.
        Der besondere Verweis darauf, dass die Ukrainer in Mariupol sich keine unabhängige Meinung erlauben können, da sie immer Gefahr laufen von den „Russen“ ein „Butscha“ erleben zu müssen, gar in Gulags gebracht zu werden – kann er sehr schön immer noch im Nachgang – sollte die Entrüstung der grünroten Nazis zu viel werden – behaupten, dass auch er um sein Leben fürchten musste – durfte das ZDF-Team doch nur mit Erlaubnis des Kreml dorthin reisen!

        Er kann sich sehr gut damit entschuldigen, dass die „positiven“ Aussagen im Grunde erzwungen waren……

    3. @White Gandalf
      Ganz deiner Meinung. Dem armen Journalisten vor Ort waren einige Antworten/Lügen nicht angenehm, das konnte man seiner Mimik ansehen.
      Aber er musste wohl notgedrungen so antworten.
      Alternative, wahrscheinlich: gar keine Sendung oder Shitstorm bzw. Rufmord/Berufsverbot.

      Also doch nicht alles erlogene Russenpropaganda, was Thomas Röper hier seit Jahren berichtet.
      Ein weiterer, sehr gut belegter Beweis für die leider übliche Wahrheitsverfälschung des ÖRR. An deren Stelle hätte ich die Ausstrahlung des Berichtes verboten, da hat Correctiv nicht aufgepasst.

      1. @Dr. Mabuse

        Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Leute so naiv sein wollen, zu glauben, dass ein Journalist eines ÖRR in seinem tiefsten Inneren eine ehrliche Haut wäre & nur durch Zwang zum Lügen bzw. zur Wahrheit gedrängt werden kann…..

        Die größte Gruppe der Bordsteinschwalben stellen die Journalisten – nicht die Frauen, die damit ehrlich ihr Geld verdienen!

  3. Das erste was ich mal dazu sage ist, Röper ich weiss es auch noch ganz gut und habe noch eine gute Erinnerung an den Bericht damals. Und Du weisst ganz genau wie ich das, es war im April 2022 und jetzt haben wir Ende Januar 2024. Naja besser spät als nie, aber diese Aufregung über etwas mehr Wahrheit, typisch Deutsche-Medien und Politiker. Eventuell ist einigen Medienschaffenden auch klar, das die Wahrheit über das Kiever Regime auf Dauer nicht zu unterdrücken ist. Mal sehen was die Zeit bringt.

  4. Es wird Russland wohl doch nichts Anderes übrigbleiben – als klar Schiff zu machen in diesem Territorium dort – vollständig verstehet sich, um Ruhe reinzubekommen.

    Bei einem anderen Artikel hier schrieb ein Forist sogar – daß Russland wohl alle ehemaligen Sowietrepubliken wieder vereinigen müsse – die Idee hat zumindest einen klaren Kern zur näheren Betrachtung/Überlegung – als auch ein gewisses Potential für Frieden und Ordnung – sowie ein geregelte Leben seiner Bewohner.

    1. Das ist ein Wunschtraum.
      Mariupol ist eine Ausnahme. Bei seiner Befreiung ging es Russland um den Landkorridor zur Krim und um klare Verhältnisse rund um das Asowsche Meer zu schaffen.

      Der Versuch die gesamte Ukraine einzunehmen, wäre für Russland aber fatal. Solange der Westen weiter Waffen und Soldaten liefern kann, macht das auch keinen Sinn.

      1. Natürlich wird Rußland die ganze Ukraine einnehmen. Also nach Kapitulation militärisch besetzen. Eine andere Frage ist, was nach der Kapitulation mit den ja nun untereinander verfeindeten Landesteilen geschieht. Da ist eine friedliche Aufteilung über Referenden vorgesehen.

        Die Zentralukraine (Kiew) wird sicherlich „eurasisch“, ob aber nun als Teil Rußlands, als eigener Unionsstaat oder lose über EAWU und SOZ, muß noch entschieden werden. Aber erst nach der Entnazifizierung.

        „… daß Russland wohl alle ehemaligen Sowietrepubliken wieder vereinigen müsse …“ („VladTepes“) ist Unfug. Im Kaukasus und in Zentralasien ist da auf beiden Seiten kein Interesse erkennbar.

      2. @ Mircutux

        Sicher ist das „Einnehmen“ dieses Territoriums ein gar teurer Spaß – andererseits ist das Risiko von permanentem Terror, der von dort ausgeht gewaltig hoch – ich denke, Russland hat sich da schon was gedacht – wie es dort zumindest kontrolliert weitergeht.

        Wir werden Zeugen der Entwicklung sein – hier sitzen wir ja so gut wie in der ersten Reihe – solange es nicht zum großen Knall kommt. 😉😎

    2. @VladTepes
      Meinst du wirklich nur das „Teritorium dort“, oder evtl. auch das „Territorium hier“?
      Manchmal wünsche ich mir auch alte Zeiten zurück, aber dann in der Version 2.0.
      Der sogenannte „westliche Wohlstand“ ist nur eine Fixierung auf finanzielle bzw. materielle Werte. Und diese sind leicht von anderen kontrollierbar.

      Das reale, evtl. sogar glückserfüllte Leben jedoch wird wesentlich von anderen Dingen beeinflußt.

        1. „…..es gab mehr Zusammenhalt – mehr Volk – und viel weniger Egoismus…“

          Das ist wohl wahr – nur kommt so etwas nicht von allein & dann werden wieder Einige aufheulen, dass sie ihre angebliche Freiheit – nämlich egoistisch & rücksichtslos zu sein, nicht ausleben dürfen……

          Witzig finde ich eher, dass es Leute gibt, die glauben wenn man dem „Volk“ Dreck für – mal mehr, mal weniger „sauer Verdientes“ aus der Tasche zieht ( weil man den Neid schürt, der Nachbar könnte sonst mehr haben), das etwas mit „Wohlstand“ zu tun haben sollte……

          1. Interessant – dabei wissen die wenigsten Leute überhaupt, was echte „Freiheit“ ist – die gibt es nämlich nur, wenn es nur noch einen einzigen Menschen gibt – der ist frei, doch wenn immer noch mindestens 2 Menschen übrigbleiben – versucht immer einer den anderen zu dominieren… 😁😎

            1. Das sehe ich nicht so – die 2 übriggebliebenen Menschen könnten ja auch ‚Liebende‘ sein….& echte Liebe dominiert NICHT.

              „echte Freiheit“ ist – aus meiner Sicht etwas ganz individuelles & ureigenes…z.B. kann ich mich echt frei fühlen wenn ich z.B. die Naturgesetze anerkennen & mich ihnen „unterwerfe“ – wobei „unterwerfen“ hier nur als Wort gewählt wird um zu plakatieren…… man könnte es auch „Einsicht in die Notwendigkeit“ nennen oder gar die ‚Natur‘ als das anzuerkennen, was sie IST – die Grundlage des Lebens!

              Man könnte Doktorarbeiten darüber schreiben…..mit unzähligen Beispielen…..

              1. …na gut – solange die Liebe frisch ist… – und danach ein tolerantes Nebeneinander existiert. 😉

                Ich habe mich da eher an die offensichtlichen Grundeigenschaften der Menschheit gehalten mit der „Freiheit“ .

                1. „Ich habe mich da eher an die offensichtlichen Grundeigenschaften der Menschheit gehalten mit der „Freiheit“ “

                  So ist das manchmal…. ich habe mich noch nie an den angeblichen „Grundeigenschaften“ orientiert…
                  Warum muss man „Schlechtes mitmachen nur weil viele das tun“? Das ist wie der „Mode“ hinterher rennen…..egal ob es zu einem passt oder nicht…..für mich bedeutet das eher ein „Zombie-Leben“ führen…man ist praktisch schon tot, hat nur vergessen das atmen einzustellen….

                2. Ooh – der letzte Satz ist gut – den sollten sich die Politiker mal zu Herzen nehmen – denn die sind ja nur ferngesteuerte Zombies – und können dann das Atmen einstellen, spart außerdem jede Menge CO-2 – denn gerade Polit-Zombies gibbet et gar viele… 😈😈

            2. „… was echte ‚Freiheit‘ ist – die gibt es nämlich nur, wenn es nur noch einen einzigen Menschen gibt – der ist frei, doch wenn immer noch mindestens 2 Menschen übrigbleiben – versucht immer einer den anderen zu dominieren.“

              Diese Ansicht war früher als „Hitlerjungenideen“ bekannt.

                1. Für die HJ war dieses Weltbild geeignet. Wenn sie reifer wurden, war auch damals ein weniger simples Denken gefragt.

                2. Blinde unbegründete Anschuldigungen, haltlose Vorwürfe, Zweckinterpretationen und Lügen helfen dir auch nicht weiter… 😴👹😴

  5. Ich habe anti-Spiegel und RT jahrelang mit Firefox-Standardeinstellungen erreicht, … bis genau heute nachmittag. Da geht nun nichts mehr. Musste die dns-Domain-Abfrage auf händisch über Drittanbieter klempnern.

    „Muss wohl sein, dass Nancy Faeser sich ein Nutella-Brötchen geschmiert hat, und nun mit ungewaschenen Pfoten an den WLAN-Kabeln wichst … oder?“

          1. Thomas Röper hatte es auf seinem tm-Kanal, dass es z.Zt. generell Probleme mit dem Internet in RF gibt….

            „Wer Englisch versteht und sich für die technischen Hintergründe der derzeitigen Probleme mit dem Internet in Russland interessiert, findet hier erste Informationen

            https://www.themoscowtimes.com/2024/01/30/mass-blackout-takes-russian-internet-offline-a83919

            The Moscow Times (https://www.themoscowtimes.com/2024/01/30/mass-blackout-takes-russian-internet-offline-a83919)
            Mass Blackout Takes Russian Internet Offline
            Hundreds of websites on the Russian-speaking internet were inaccessible Tuesday evening as a DNSSEC failure took .ru and .рф domains offline.“

            1. … wenn (Ihnen!) kein großer Zirkus! … einfach dann mal nur schweigen?
              Aber schön, dass hector2 mit uns redet … „er könne immer noch fast alles erreichen“

              … denkt er auch an all die anderen? mein Hintergrund: ich schrieb nicht ‚aktionistisch‘ (großer Zirkus) – ich habe beide Browser-Einstellungen danach … nochmals und mehrfach geprüft – Resultat: gleiches wie oben beschrieben. Also kein Zirkus!

                1. Ja, sicher! Habe ich auch nicht anders gemeint. Nur: wenn es leise Verdachte auf Sperrungen gibt, sollten man die offen ansprechen dürfen – ohne es als großen Zirkus zu bezeichnen?

                  Ich bin mir über ‚meinen eigenen Aktionismus‘ auch durchaus im Bilde, dass meine Warnung genau die nicht erreicht, die es bitter benötigten. Ich habe das in Minuten geklempnert. Aber schaffen das andere auch? Zumindest könnte es nun sein, das Thomas als admin das ebenso so notiert hat …

            2. @hector2
              – ich komme problemlos auch überall rein – bin ja nicht in „D“ – habe nur festgestellt, daß es die letzten Tage ruhiger wurde – der letzte stark frequentierte Artikel war der über Auschwitz.

              1. „– der letzte stark frequentierte Artikel war der über Auschwitz.“
                Vielleicht ist auch dies ein Grund, dss so mancher erst einmal sacken lässt und sich seine Haltung, zumindest zu den Kommentaren auf dieser Seite, nochmalsüberlegt.

              2. Ich nutze seit über einem Jahr VPN, hauptsächlich für RT (ansonsten kein Live-TV) und amerikanische Webseiten (ansonsten oft Kaufsperre).
                Ist zwar langsamer als ohne, aber funktioniert und ich fühle mich sicherer.
                Verbinde mich dann mit einem Server aus der Schweiz oder z.B. Serbien und Griechenland.
                Ein sehr wichtiges Kriterium bei VPN ist auch, welche DNS-Server genutzt werden. Bei normalem/einfachem VPN werden weiterhin deutsche DNS-Server (Telekom) mit Filtern und Protokollierung genutzt.
                Überprüfung über „https://dnsleaktest.com“

                Der sicherste VPN-Provider, welchen ich gefunden habe und nutze ist „IVPN“ (https://www.ivpn.net/). Ist nicht kostenlos (verständlich).
                Kostenlose/günstige VPN-Angebote sind mir sehr suspekt, wie verdienen diese ihr Geld?

                Traurig, das solche Mittel bei all der Meinungsfreiheit im 21. Jahrhundert in demokratischen Staaten notwendig sind.

                1. „Der sicherste VPN-Provider, welchen ich gefunden habe und nutze ist „IVPN“ (https://www.ivpn.net/). Ist nicht kostenlos (verständlich).“

                  @Dr. Mabuse

                  Empfehle die Verwendung dieses _verschlüsselten_ DNS-Servers. (Verschlüsselung ist nicht selbstverständlich.)

                  [https://dns.digitale-gesellschaft.ch/dns-query]

                  Die Verwendung im Firefox ist einfach:

                  -> Einstellungen -> Allgemein
                  aufrufen und ganz nach unten scrollen, dort finden sich die Verbindungseinstellungen, Button [Einstellungen…]

                  unter
                  [x] Automatische Proxy-Konfigurations-Adresse:

                  obigen Link eintragen, [OK] und fertig.

                  Über die Verwendung in anderen Browsern findet man sicher was auf deren Webseite. Ein Textauszug von dort, der zeigt, mit wem man es zu tun hat:

                  „2011 als lose Vernetzungsplattform gegründet, seit 2015 offiziell als Verein unterwegs, zählt die Digitale Gesellschaft heute über 1’000 Mitglieder und ist dabei, die wichtigste Anlaufstelle für Rechte im digitalen Zeitalter in der Schweiz zu werden. Über 100 Aktive engagieren sich mittlerweile in über 50 Fachgruppen für Menschen-, Bürgerinnen- und Konsumentenrechte im digitalen Bereich. Zusammen stehen wir ein für eine nachhaltige, demokratische und freie Öffentlichkeit.

                  Letztes Jahr konnten wir insgesamt 108’838.56 Spendenfranken sammeln – vielen Dank dafür! Damit dies uns auch 2024 gelingt, benötigen wir weiterhin deine Unterstützung.“

                  https://www.digitale-gesellschaft.ch/

                2. „Der sicherste VPN-Provider, welchen ich gefunden habe und nutze ist „IVPN“ (https://www.ivpn.net/). Ist nicht kostenlos (verständlich).“

                  @Dr. Mabuse

                  Empfehle die Verwendung dieses _verschlüsselten_ DNS-Servers. (Verschlüsselung ist nicht selbstverständlich.)

                  [https://dns.digitale-gesellschaft.ch/dns-query]

                  Die Verwendung im Firefox ist einfach:

                  -> Einstellungen -> Allgemein
                  aufrufen und ganz nach unten scrollen, dort finden sich die Verbindungseinstellungen, Button [Einstellungen…]

                  unter
                  [x] Automatische Proxy-Konfigurations-Adresse:

                  obigen Link eintragen, [OK] und fertig.

                  Über die Verwendung in anderen Browsern findet man sicher was auf deren Webseite. Ein Textauszug von dort, der zeigt, mit wem man es zu tun hat:

                  „2011 als lose Vernetzungsplattform gegründet, seit 2015 offiziell als Verein unterwegs, zählt die Digitale Gesellschaft heute über 1’000 Mitglieder und ist dabei, die wichtigste Anlaufstelle für Rechte im digitalen Zeitalter in der Schweiz zu werden. Über 100 Aktive engagieren sich mittlerweile in über 50 Fachgruppen für Menschen-, Bürgerinnen- und Konsumentenrechte im digitalen Bereich. Zusammen stehen wir ein für eine nachhaltige, demokratische und freie Öffentlichkeit.

                  Letztes Jahr konnten wir insgesamt 108’838.56 Spendenfranken sammeln – vielen Dank dafür! Damit dies uns auch 2024 gelingt, benötigen wir weiterhin deine Unterstützung.“

    1. Auch hier (CH) ist anti-spiegel.ru heute für mehrere Stunden aus dem DNS verschwunden – ist aber inzwischen wieder normal erreichbar, war also doch eher eine Störung beim DNS-Server.

      Der DNS ist bei Cloudflare gehosted, denen sind absolut auch absichtliche Störungen zuzutrauen – aber unwahrscheinlich ist, dass sie solche „Störungen“ dann noch am gleichen Tag reparieren.

  6. Nebenbei ist der Fokus -Artikel ein schönes Beispiel für den desolaten Zustand des Journalismus in Deutschland.

    Wo man früher stolz war auf seine Korrespondentennetzwerke, auf saubere Recherche, auf Rechercheabteilungen, die Fakten VOR Veröffentlichung geprüft haben, ruft man heute aus der Redaktionsstube zwei „Experten“ an, die zwar keine Fakten beitragen können, aber knackig formulierte Meinungen – haut das ganze in Windeseile raus.

    Vierte Säule der Demokratie? Qualitätsjournalismus? Im Ernst?

  7. »Wenn ich darüber berichtet habe, dann wurde mir von deutschen Medien natürlich vorgeworfen, dass ich nur „russische Propaganda“ verbreite.«

    Das, lieber Herr Röper, halte ich für reine Polemik! Hätten Sie denn da mal zwei oder drei Beispiele, in denen Ihnen deutsche Medien bzgl. Mariupol „russische Propaganda“ vorgeworfen haben. Ich jedenfalls habe nicht ein einziges Beispiel gefunden. Und bis einen Gegenbeweis erbringen bleibe ich dabei: das ist reine Polemik von Ihnen.

    1. Lieber Herr Steinheger, Sie werden in den deutschen Medien nur ganz ausnahmsweise mal die Namen Thomas Röper oder „anti-spiegel“ lesen oder hören. Die offiziöse Sprachregelung ist so, dass sie von „russischen Propagandisten“ oder „Putin-Propagandisten“ reden. Aus Sicht dieser Medien täte man Thomas Röper zuviel Ehre an, wenn man ihn auch noch namentlich erwähnen würde. Nach meiner Kenntnis ist der anti-spiegel die meistgelesene deutschsprachige „voice of Russia“, also dürften mit den vorgenannten Bezeichnungen in erster Linie der anti-spiegel und Thomas Röper gemeint sein. Eine kritische Auseinandersetzung mit den Beiträgen im anti-spiegel führen die deutschen Medien natürlich nicht, das betrachten sie wohl als unter ihrer Würde. Sie begnügen sich mit dem Pauschalvorwurf der „russischen Propaganda“ oder der „russischen Desinformation“ (auch weil sie ihm keine tatsächliche und konkrete fake news nachweisen können). Ich bin ziemlich sicher, dass Thomas Röper sich mit dem von Ihnen monierten Satz genau auf diese pauschalen Abqualifizierungen bezieht.

      1. Sehr richtig! … was hier am Nasenring abgezogen wird, ist nur noch als scheußlich zu sehen.

        Am Freitag reicht der israelische Geheimdienst sog. „UNRWA-Dossiers“ an seinen Paten in die USA rüber und alle G7 sperren spontan den UNRWA, wohl unwissend dass dann die ‚schöne heile Welt von Gaza!‘ total flüchten geht. (mein Zynismus pur) … von einer Unschuldsvermutung gar keine Spur!

        Da hat also auch dieser MOSSAD so eine ‚geheime‘ Potsdam-Deportation in den UNRWA ‚zufällig‘ entdeckt. Justamente am Jahrestag der ‚alliierten‘ Auschwitz-Befreier. Nur geht nicht -wie etwa hier- nur Buntvolk auf die Straße, sondern gleich das ganz große ‚Kommissarswesen‘ und Kohorten von Brüssel, Berlin bis Tokio.

        Man hält uns für dumm? Nö, für saudumm!

        Übrigens: hat die ARD (Hajo Seppelt), einfach mal zur Erinnerung, das sog. RUSADA-Doping-Dossier Tage vor Weihnachten 2017 ‚fabriziert‘, seine Begleiterin Schültke hatte das frank und frei auch zugegeben – beide hatten aber erst 30.01.18 – wenige Tage vor Olympia Pyöngyang ‚den Skandal‘ an die Öffentlichkeit gebracht.

        Fasse zusammen: die Dödel sind offensichtlich – wir!

      2. „Ich bin ziemlich sicher, dass Thomas Röper sich mit dem von Ihnen monierten Satz genau auf diese pauschalen Abqualifizierungen bezieht.“

        Ja, wie Sie schreiben, pauschalen Abqualifizierungen. Da bin ich völlig d’accord mit Ihnen. Nur hat Herr Röper in diesem Artikel ja geschrieben: „Wenn ich darüber berichtet habe, dann wurde mir von deutschen Medien natürlich vorgeworfen, dass ich nur „russische Propaganda“ verbreite.“

        Er bezieht sich also ganz klar auf sich, dass ihm, Herrn Röper, russische Propaganda vorgeworfen wurde im Zusammenhang mit Mariupol. Und genau dafür habe ich nach Quellen gefragt. Ich habe nämlich solche Vorwürfe nicht gefunden. Und ganz offen gesprochen, ich vermute stark, dass Herr Röper hier (wieder) ein Strohmannargument aufbaut, das so gar nicht existiert 🙁

        1. @ F.STEINHEGER

          „Und ganz offen gesprochen, ich *****vermute***** stark, dass Herr Röper hier (wieder) ein Strohmannargument aufbaut, das so gar nicht existiert“

          Was genau stimmt mit IHNEN nicht?

          Sie VERMUTEN etwas, was Sie weder genau recherchiert & bewiesen haben sind aber der Meinung, Hr. Röper Unredlichkeit zu unterstellen……?
          Sie fragen nach Quellen ohne IHRE Quellen für ihre Aussage zu offenbaren…. Ihre Behauptung, “ Sie hätten nichts gefunden“ kann so ja auch sehr gut ihre kognitive Dissonanz zeigen……

          Verstehendes Lesen kann durchaus nicht zu ihren Talenten gehören oder Sie haben einfach nur die passende dt. Ideologie aufgesogen?

          Lesen Sie doch einfach nur bei wiki über Herrn Röper – das ist so aussagekräftig, dass IHRE Aussage hier zum Witz werden lässt…..

          1. Quellen…seit wann nennen Trolle Quellen ?
            Argumente ( abgesicherte ) ebenso wenig !
            Trifft übrigens in DE ja fast Weltweit auf Grüne zu…mittlerweile aber auch auf alle anderen Parteien in DE.
            Habe zumindest bei Scholzes Lügen über Gas Lieferungen KEINEN Protest der CDU oder Linken gehört im Bundestag.

    2. @ F.Steinheger
      Ein Beispiel für „russische Propaganda“ durch TR.
      „ANTI-SPIEGEL“ LÜGT ÜBER SCHULMATERIAL ZU KRIEG IN DER UKRAINE – FAKTENCHECK
      von Volksverpetzer Team | Apr 13, 2022 | Analyse
      „ANTI-SPIEGEL“ WILL INVASION DEUTSCHLANDS?
      In Deutschland gibt es noch einige Akteur:innen, die nach wie vor Lügen und Propaganda im Sinne Putins verbreiten. Einer von Ihnen ist der Blogger Thomas Röper auf der Desinformationsseite „Anti-Spiegel.ru“. ….

      1. @ F.Steinheger
        Und weil ja zwei angefragt wurden, auch ein 2. „Schriftsatz“, der TR „russische Propaganda“ vorwirft:

        Unter „Amadeu Antonio Stiftung – Analyse-Papier aus dem Jahr 2022, findet man (auch Frau)
        „COVID-Leugner:innen unterstützen Putins Infokrieg“ …
        Russland-eigenen Medien wie RT Deutsch oder Kreml-treuen Onlineseiten wie „Anti-Spiegel” …

  8. ein Witz da kann sich doch nur ein Ukra Nazi aufregen über diesen Bericht, der war doch sehr vorsichtig, der traute sich doch nicht mal richtig die Bilder zeigen der neuen Häuser, neuen Schulen, neuen Krankenhäuser und neuen Kindergärten. Von den neuen Wohnhäusern und Wohnungen ganz zu schweigen. Die wären in der Ukraine umgefallen wenn die so was sehen würden. Die würden die korrupte Bande in Kiew vielleicht zum Teufel jagen

  9. Der hier erwähnte Peter Althaus ist eine fürchterliche Latrine, aber kein Journalist. Und wenn wenigstens ‚deutscher‘ Journalist, dann folgerichtig Demokratie-Verächter und Verfassungsfeind. Nun gut, kein Feind der Verfassung, weil Deutschland ja ein völlig unverfasster, nur auf Grund gesetzer Staat ist. Aber hat Morast einen Grund?

    https://peteralthaus.com/wehrmachtsopa-ukraine-und-der-dlf-hat-einfach-nichts-kapiert/
    Ich zitiere Althaus in seiner Replik auf einen 96-jährigen Wehrmachts-Veteran aus Sachsen, der ‚Wiederholungen 1942‘ in die Ukraine kategorisch ablehnt, sagt Althaus und er meckert auf den DLF: „In dem Beitrag darf (Veteran) Höppner jedoch völlig ohne Erklärung sagen, dass er gegen die Panzerlieferungen Deutschlands an die Ukraine ist, WEIL er einst selbst in einem Panzer diente und Angst hatte, darin zu sterben.“ (WEIL – meine Hervorhebung!)

    Da hat doch der Deutschlandfunk nach Ansicht Althaus’ in seiner Pflicht zu betreutem Denken völlig versagt. Althaus solle sich wieder einkriegen: solches ist beim DLF eher Ausnahme, denn die Regel! DLF gefährdet Althaus’ sonderbare deeper-fekte Demokratie nicht!

    Und „völlig ohne Erklärung“ – kann Althaus haben, wenn er erfahren will, wie man in einem Panzer stirbt … braucht sich nur heldenhaft zu melden. WEIL – es ist Infamie, einem 96-jährigen zu unterstellen, er gäbe anno 2024 solche Erklärungen aus persönlicher Angst anno 1942 ab. Angst mit 96 Jahren …. der Greis hat mehr Vernunft als Althaus. Althaus – das sind solche, solche Schmutzfinken, wie Herr Steinmeier sie liebt und feiert!

    Zu FOCUS, wenn der schmuddelt: „… zugeschaltete Korrespondent befand sich nicht etwa in Kiew, sondern …“ Scharfsinnig folgere ich: „keiner von Reporter-ohne-Grenzen, sondern der anderen Fraktion namens Reporter-aber-ohne Kiew!“ … und das als Studioleiter ZDF in Moskau „die antideutsche Gefahr lauert nun wirklich schon überall und man sie so gar nicht vermutet.“

    (übrigens: die Frauen von Mariupol, die April 2014 ukrainische gepanzerte Mot.-Schützen zur Umkehr zwangen, habe ich per Video immer noch andächtig gespeichert. – das nur mal gesagt betreffs „russ. Aggression“)

    1. die sollten doch mal zeigen wie viele damals übergelaufen sind 2014 samt Panzer und Schützenpanzer, als die nicht gegen die Zivilisten vorgehen wollten und zusammen Zigaretten geraucht haben

    1. „zutreffend“ – ? Eine halbe nette Wahrheit und die andere Hälfte ist vergiftet – wie bei Schneewitchen!
      Auch wenn der Röper mal zu höflich ist, man muß ihm nicht in allen folgen!

  10. Diese Journallisten sind aus einem Heim geflohen und gehen einer scheinbaren Tätigkeit nach, um unendeckt zu bleiben! Ihre Krankheit ist leider übertragbar, deswegen müssen sie schnell wieder in Isolation. Wenn die Sachsen jubeln wenn die Russen wiederkommen und mit ihnen Wodka saufen, sind die Sachsen dann besetzt? Diese Journalsiten leiden an einer übertragbaren Krankheit, der Pseudologia Phantastica!

    1. Wenn die Sachsen jubeln wenn die Russen wiederkommen und mit ihnen Wodka saufen,
      … dann werden Sie zu Ihrer Kaufhalle rennen, um sich den letzten Vorrat an fein gespindeltem ‚Blauen Juwel‘ und ‚Kristallwodka‘ zu sichern …

      1. Kein Land hatte den US-Imperialismus so fest in Griff, wie die DDR ihn an der Spirituosen-Front:
        1. Kristall-Wodka 2. Klarer Juwel (genannt: Blauer Würger) 3. Lúa mói (Dem. Rep. Vietnam) 4. Ruon Dé (ebenfalls Dem. Rep. Vietnam)

        Und das versicherte ich mal an einem Selbstversuch: Lúa mói war für Intus und Selbstbeherrschung eine wahre Überrumplung des Vietcong aus tiefster Erdhöhle … Lúa mói konnte man trinken, doch der Weg zum Bett musste ein kurzer sein! Im Hotel – kein Problem.

  11. ich habe das zwar nicht im Fernsehen gesehen, aber im Netz gab es auch einen Beitrag. Der russische Korrespondent in Mariupol vor einer dunklen Ruine, danach eine Korrespondentin aus Odessa vor einer beleuchteten Innenstadt (ich ich dachte man tötet dort Zivilisten durch Beschuss)-
    Aus Mariupol ähnlich wie oben. Höhepunkt die letzte Frage, Auf, was aus dem Theater geworden sei, hoffte die Dame in Mainz wohl: das wurde abgerissen aber nein: das wird Ende des Jahres wieder aufgebaut sein.
    Anmerkung: Nach der Explosion wurde das Theater fast völlig abgerissen (außer dem Eingangsbereich) und wird jetzt wieder aufgebaut. Ende des Jahres war man etwa auf Erdgeschossniveau.
    Als der Korrespondent aus Moskau abgeschaltet wurde, kam Gift und Galle aus Mainz und Odessa mit den üblichen Lügen.

    1. Die Vorderseite des Theaters mit Säulen im klassischen Stil ist schon etwas Markantes und Besonderes, und bleibt deshalb erhalten. Der Hinterbau war schön proportioniert, aber doch nur ein normaler Bau aus den 60er Jahren, Wände und Fenster. Bei den Schäden ist da Abriß und Neuaufbau fachlich ohne Zweifel richtig. Daß das Theater auf diese Art wieder aufgebaut wird, war schon vor einem Jahr bekannt. Damals wurde hier versucht, den Abbruch des nicht wiederherstellbaren Teils als Teil der „Vernichtung jeder ukrainischen Kultur“ zu erklären.

      1. ja bekannt. Für mich, der die Geschichte kennt auch die 2 mit dem russischen Beschuss und der Explosion und dem Geschwafel Russland wolle die Spuren beseitigen.
        Ich gehe deshalb davon aus, das die Hetztrude in Mainz damit zu zeigen, das Russland das Theater abgerissen hat, um Spuren zu beseitigen. Die Antwort war eindeutig: Es wird Ende des Jahres wieder aufgebaut sein.
        übrigens bestätigt selbst das ZDF mein gesagtes:
        „Im Gespräch mit „ZDFheute live“ am 29. Januar 2024 hat Armin Coerper die missverständliche Formulierung „die Stadt funktioniert“ gewählt. Dieses Zitat allein herauszugreifen, gibt seinen Eindruck allerdings nur verkürzt wieder. Armin Coerper schildert vielmehr, wie Russland versucht, mit erheblichen Finanzmitteln den Eindruck von Normalität und Wiederaufbau zu erzeugen.
        In der gleichen Sendung hat ZDF-Reporterin Anne Brühl aus Odessa über die Sichtweise der Ukraine auf die von Russland besetzten Gebiete und die Lage ukrainischer Binnenflüchtlinge berichtet.“
        Und hier der Link https://www.zdf.de/nachrichten/zdfheute-live/mariupol-russland-besatzung-ukraine-video-100.html

        1. In Mariupol waren etwa 1000 Ermittler tätig. Es ist schon anzunehmen, daß die vor dem Abbruch alle Spuren forensisch gesichert haben werden.

          Es gibt unzählige Videos aus Mariupol und sie zeigen alle Wiederaufbau und so viel Normalität, wie sie unter derartigen Umständen nur möglich ist. Das ZDF hat an Bildern nur Trümmer und Ruinen gezeigt, und nichts vom heutigen „Mariupol der Bauarbeiter“. Wollten sie etwas verbergen? Daß es wirklich so aussieht wie auf besagten Videos?

          Die Stadt funktioniert, und der Tag ist nicht mehr fern, an dem jeder evakuierte Mariupoler eine neue oder renovierte Wohnung angeboten bekommen kann. Aus der ganzen Welt werden sie anreisen, um Мариуполь – город-герой России zu besuchen.

          1. Ich habe ja die Berichte gesehen. Vor allem noch zu reparierende Gebäude gezeigt, nichts fertiges. Das zerstörte Assow aber nicht die neue Brücke, Sie waren vorm Theater, wo von Beschuss geredet wurde. Siehätten nur mal einen 180° Grad Schwenk machen und die meisten Zuschauer hätten den Mund nicht mehr zu bekommen. Etwa 80% der Häuser auf dem Straßenring ums Theater sind in einem Zustand, da würden viele deutschen Städte neidisch werden. Deshalb haben sich die Reporter wohl für Halbwahrheiten entschieden. Die Lügen von der zerstörten Stadt sind wohl nicht mehr zu halten.

  12. Mir ist diese ZDF-Reportage im Original entgangen. Ich bin erst durch diesen Artikel im Focus (online) darauf aufmerksam geworden und habe sie mir dann angeschaut.
    Bereits beim Focus-Artikel musste ich grinsen, und selbst die Reportage war recht erhellend. Armin Coerper musste oft lange überlegen, bevor er eine Antwort auf die Fragen aus dem Studio gab, und oft genug schien es, ihm sei nicht wohl dabei, was er mangels anderer Erfahrungen dort berichten „musste“.
    Er wird intelligent genug sein, zu ahnen, was seine Reportage hier für Reaktionen auslösen würde.

    Beim ZDF wird wohl irgendjemand gemerkt haben, dass es nach 99 „Berichten“ aus der Ukraine und mit deren Propaganda nun wohl doch langsam mal Zeit wurde, doch einen Artikel „von der anderen Seite“ zu bringen.
    Forderungen diesbezüglich wurden ja bisher immer mit dem „Argument“ abgeschmettert, dass für Besuche DIESER ukrainischen(!?) Orte die Genehmigung (zur Einreise) von ukrainischer Seite erforderlich wäre, die die Journalisten natürlich nicht bekommen hätten. Und siehe da, plötzlich war es doch möglich von Russland aus dorthin zu reisen – wofür sich Armin Coerper auch sofort entschuldigte, „dass damit keine Anerkennung der russischen Besatzung“ gleich zu setzen wäre.
    Auch musste er erwähnen, dass „westlich eingestellte Menschen“ vermutlich(!) nicht frei sprechen würden. Gleichzeitig räumte er ein, dass ALLE Passanten, die er befragte, offen reagierten und seine Fragen beantworteten. Er konnte also keinen dieser „ängstlichen“ ukrainefreundlichen Menschen präsentieren.
    Apropos: Wie würde es wohl russlandfreundlichen Menschen in Gebieten, die unter Kiewer Herrschaft stehen, ergehen, wenn diese vor Mikrofon und Kamera RUSSLAND-freundliche Aussagen von sich geben würden?

  13. Nun, dass das deutsche Staatsfernsehen in seiner „deutschen Wochenschau“ überhaupt aus Mariupol berichtet, wundert mich schon sehr, sehen sie doch, dass da fleißig gebaut wird. Das sowas mit den üblichen Lügen und die schaurige deutsch amerikanische Propaganda gewürzt ist, wundert mich gar nicht, sowas erwartet man eigentlich.

    Ich habe mein Fernseher vor über 15 Jahren weg geschmissen, weil ich es einfach nicht mehr ertragen habe. Wie ich immer wieder feststelle, habe ich damit alles richtig gemacht. Pures Gift, was da raus kommt.

  14. Besonders schäbig ist die Anmerkung des ZDF nach dem Bericht.

    „Anmerkung 30.01.:
    Das ZDF nimmt die Kritik an der Berichterstattung aus Mariupol ernst. Der Moskauer Studioleiter Armin Coerper ist nach Mariupol gereist, um sich dort als Journalist ein unabhängiges Bild der Lage in den völkerrechtswidrig besetzten Gebieten zu machen. Dabei berichtet er über die durch den russischen Angriffskrieg völlig zerstörte Stadt und ihre erzwungene Russifizierung. Armin Coerper macht dabei transparent, dass Gegner der russischen Besatzung Repressalien zu fürchten haben, wenn sie mit einem westlichen Journalisten sprechen.
    Im Gespräch mit „ZDFheute live“ am 29. Januar 2024 hat Armin Coerper die missverständliche Formulierung „die Stadt funktioniert“ gewählt. Dieses Zitat allein herauszugreifen, gibt seinen Eindruck allerdings nur verkürzt wieder. Armin Coerper schildert vielmehr, wie Russland versucht, mit erheblichen Finanzmitteln den Eindruck von Normalität und Wiederaufbau zu erzeugen.
    In der gleichen Sendung hat ZDF-Reporterin Anne Brühl aus Odessa über die Sichtweise der Ukraine auf die von Russland besetzten Gebiete und die Lage ukrainischer Binnenflüchtlinge berichtet.
    Das ZDF hat in seiner Berichterstattung aus der Ukraine zu keinem Zeitpunkt Zweifel daran gelassen, dass es sich bei Mariupol um von Russland widerrechtlich besetztes Territorium handelt und wer in diesem Krieg Angreifer und Opfer ist.“

    Wenn das nicht betreutes Denken ist.

  15. Immerhin, der Coerper hat sich was getraut und sogar die Freigabe für diese unerhörten Aussagen erhalten.
    Wobei ich letzteres als wesentlich bedeutender ansehe, als den Bericht selber. Ich selbst, ARD+ZDF-abstinent, kam am Plasmaschirm meiner Frau vorbei und traute meinen Empfangsorganen nicht! Aber es war keine Fata Ukraina!

    1. Der START der umgekehrten Zeitenwende !

      Mensch Leute, was man hier wieder alles für einen Kram lesen muss …. „geht auf keine Kuhhaut“

      Die wahren Mitdenker -die, welche mit Beiträgen den Autor unterstützen, halten sich aus dem Geschwafel einfach mal raus. Und die Gegenspieler des Autors beginnen schon darüber nachzudenken, warum sich weniger Leute hier äussern würden. Und…. verfolgt man mal den Vlad Tepes… und seine Spießgesellen, dann kommt man deren Motivation schon näher…

      OK… klar…wer kann schon einen ECHTEN von einem falschen Fuffziger unterscheiden !!

      Beginnen wir mal logisch zu denken…..

      Die Ukraine ist am Arsch. Dies in allen nur erdenklichen Richtungen. Auch 100 Millarden an finanziellen Zuwendungen bringen weden militärich noch sonst wie eine Situation, die für die Staatlichkeit der RF auch nur im Geringsten würde Probleme bereiten.

      Ja, schwer zu verdauen. Doch irgendwer muss den Anfang machen es dem „Kinde begreiflich zu machen“.

      Nun ja., man hat das erste Opfer gefunden……

  16. Herr Coerper hat gute Haare dran gelassen, das stimmt. Nur halt sehr kurze Haare.

    Normalerweise sollte man denken, der Armin kennt sich etwas aus, er sitzt schließlich in Moskau, obwohl Russisch kann er wahrscheinlich nicht, was ihn wenigstens annähernd zur gefragten „Fachkraft“ machen würde.

    Aber geschenkt… Geeigneteres Personal hat das ZDF nun einmal nicht mehr.

    Also muss es Armin richten, laut Vita offensichtlich ein Mann für Herausforderungen. Und so gesehen hat er, abgesehen davon dass er dafür nicht unbedingt hätte hinfahren müssen, hätte er irgendwie Kontakt zu Russland, wenigstens das Gesicht gewahrt. Eingeklemmt zwischen ZDF-Wording-Vorschriften und den zwangsläufigen Eindrücken vor Ort war das sicher nicht einfach.

    Es geht halt aufwärts in Mariupol und wo es aufwärts geht, schneidet man alte Zöpfe halt ab… alles, zur Not. Das war in Deutschland nach 45 auch nicht anders. Da kann man doch nicht ernsthaft irgendwo hinfahren wo ähnliches aktuell passiert und sich darüber wundern. Wenn man mal irgendetwas verstanden hätte und sei es nur damals im Geschichtsunterricht gewesen.

    Versklavte Ukrainer in Lagern oder Greiferkommandos… hat doch wohl niemand erwartet. Dies sind schließlich auch eher die segensreichen Zustände in „unserer“ ach wie demokratischen Ukraine. Darüber sollte man mal berichten, nicht dass sie irgendwann in der EU ist, mit haufenweise Ansprüchen. Dann ist es für kritische Anmerkungen zu spät.

    Aber mal als Tipp für Skandaljäger. Einfach mal dahin fahren wo wirklich nichts läuft in der besetzten Zone. Futter für leidenschaftliche Anprangerer gibt es ohne Ende. Aber schon ins Ahrtal fährt das Staatsfernsehen eher ungern.

    So gesehen ist Armin tatsächlich zielgenau im russischen Vorzeigeprojekt Mariupol gelandet. Ich lege es großzügig aus und rechne es ihm mal pauschal an, denn dies wusste er natürlich, hat ihm seine ukrainische Putzfrau in Moskau gesteckt. 😉

  17. Nun, dieser Herr Coerper, hat zwar so einiges Wahrheitsgetreu berichtet aber teils Russophob, aber er hat sich eine recht schlechte Kulisse ausgewählt, „im Dunkeln und vor einer Ruine“ , die Positiven Berichte über das neue Krankenhaus, die Schulen und das Theater hat der Vogel noch nicht mal Bildlich präsentiert! Dann redet der Clown immer wieder von „Besatzer“. Als dann die Trulla da Anfing zu reden von wegen die hätte eine Familie aus Mariupol in Lwow getroffen, wo der Mann sich an den Checkpoints angeblich Nackt(damit meinte sie ganz Nackt) ausziehen mußte(obwohl er das Gebiet verläßt)! Da habe ich dann auch nicht mehr weiter geguckt! Eine Berichtserstattung unterster Schublade, wie von einem Praktikanten!

  18. Das ganze zeigt ja auch, wie geistig schwachbrüstig der Westen geworden ist. Anstatt es halt so dar zu stellen, dass Russland dort eine Vorzeigestadt für den Propagandakampf aufbaut, während in Hinterrussland die Kinder verhungern, weil alles in die Rüstung geht. Aber das ist ja alles so platt, die Leute sind zu komplexeren Gedanken gar nicht mehr fähig.

  19. Wahrscheinlich war dies die absolute Ausnahme, dass das ZDF einmal ohne Vorbehalte berichtet hat.
    Im Westen gibt es wenige Medienkonzerne die nicht nur mit ihren Zeitungen die Politik beeinflussen. Siehe Friede Springer u. Angelika. Merkel.
    Dies reicht vom Burda Verlag (z.B. Focus) in Offenburg – bis zum Spiegel-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG in Hamburg Unter anderen Spiegel , der Freitag usw. . Der Burda -Verlag hat nicht nur den Focus im Sortiment sondern auch die Superillu eine „Bild“ Zeitung für Ostdeutschland! So bilden sehr wenige Verlage in Deutschland „die Meinung der Bevölkerung“ ab, also genau die Meinung der oberen Hunderttausend.
    Wenn man einmal von der Zeit mit Gorbatschow absieht, haben dt. Medien nie ein gutes Haar an Sowjetunion / Russland.. gesagt / geschrieben / berichtet.
    Dies waren im Westen immer die Doktrin! Dies reichte bis dahin das die Menschen im Osten doch keine richtigen Menschen sind! In Israel sprach man gerade von Tieren (Hamas). In Deutschland sprach man von U.- Menschen. Auch in Japan hat man dies übernommen z.B. gegenüber den Chinesen.
    Heute ist nicht nur in Deutschland wieder das ganz große Feindbild Russland + China.
    Für die Bevölkerung ist zuu großen Teilen klar das Land wo wir noch in Luxus lebten als wir ihr Erdgas usw. bekamen. Wo unser Leben nicht nur daraus bestand nachzudenken woran kann ich Morgen sparen, dies immer über die Schmerzgrenze hinaus!

  20. In Deutschland lammentiert man über fehlende Bettenplätze für Kinder in Krankenhäusern [1].

    Wir haben mit 14 Betten eine der größten Intensivstationen in Deutschland, wir können aber an vielen Tagen nur zehn Betten betreuen. Wenn es gut läuft, schaffen wir zwölf, aber nicht mehr.

    In Gaza werden Kinder vor den Augen der Welt und infolge kräftiger Mitwirkung von Deutschland durch Waffenlieferungen ganz einfach gestapelt [2]

    112 Day of Genocide
    Save the children of Gaza

    Auch eine Option für das das Luxusproblem im werteorientierten Deutschland?

    [1] 31.01.2024
    Notstand im Krankenhaus
    »Dass schwer kranke Kinder um ein Klinikbett konkurrieren, ist Wahnsinn«
    Mädchen und Jungen bekommen kein Krankenbett, es mangelt an Pflegepersonal, medizinisches Equipment fehlt – die Oberärztin Ellen Heimberg erzählt von ihrer Arbeit auf der Kinderintensivstation der Universitätsklinik in Tübingen.
    PayWall [https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/intensivmedizin-fuer-kinder-in-tuebingen-wir-arbeiten-an-der-grenze-des-zumutbaren-a-b4a5fdc9-c229-4a16-b9b6-aa93fc784af9]
    Befreit [https://archive.is/1kb9g]

    [2] 31.01.2024 10:30 Video 0:09
    112 Day of Genocide
    Save the children of Gaza
    The amount of suffering in Gaza, especially for children, is unimaginable.
    [https://t.me/beboandfriends/170923]

  21. Ein Proto-Journalist vom Focus bringt heute allen Ernstes folgendes Statement (Hervorhebung durch mich)

    In den frühen Monaten des Krieges wurde Mariupol zum Sinnbild der russischen Zerstörung der Ukraine. Von den einst fast 440.000 Einwohnern leben heute kaum noch welche in der Stadt, viele wurden während der russischen Belagerung getötet oder sind geflohen.

    Die Schein-Reporter vom merkur sind auf dem gleichen ahnungslosen Trip

    Ein Beitrag des ZDF soll zeigen, wie das Leben in Mariupol unter russischer Besatzung aussieht. Doch leider stellt man sich dabei sehr naiv an. Der Sender bezog Stellung.

    Update vom 30. Januar, 19 Uhr: Das ZDF äußerte sich nach scharfer Kritik an einem Beitrag aus dem von Russland besetzten Mariupol nun. Gegenüber focus.de erklärte der Sender, dass man diese Kritik sehr ernst nehme. Weiter heißt es: „Das ZDF hat in seiner Berichterstattung aus der Ukraine zu keinem Zeitpunkt Zweifel daran gelassen, dass es sich bei Mariupol um von Russland widerrechtlich besetztes Territorium handelt und wer in diesem Krieg Angreifer und Opfer ist.“
    Coerpers Formulierung, „die Stadt funktioniert“, sei „missverständlich“ gewesen, vielmehr habe Coerper dadurch ausdrücken wollen, dass Russland keine Kosten und Mühen scheue, um den Eindruck von Normalität zu erwecken.

  22. Ich frage mich, ob sich ein russisches Fernsehteam in der heutigen Zeit in Deutschland frei bewegen könnte, um zu filmen, was es will, und um Passanten zu befragen, was ihnen unter den Nägeln brennt. Das ist eine berechtigte Frage an die Besserwisser in den deutschen Medienredaktionen.

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