Forbes: Kiew kann M1 Abrams-Panzer wegen schwacher Panzerung nicht einsetzen

Nach Angaben des Magazins ist eine Verstärkung der Panzer bis zum Beginn der Trockenzeit unmöglich

Die Ukraine kann die amerikanischen M1-Abrams-Panzer aufgrund ihrer Anfälligkeit nicht einsetzen. Das berichtet das Magazin Forbes.

Demnach wurden die Panzer vor zwei Monaten an die Ukraine geliefert, sind aber immer noch nicht in militärische Operationen einbezogen. Der Grund dafür sei ihre Anfälligkeit gegenüber Drohnen aufgrund der dünnen Panzerung an der Oberseite und den Seiten. In dem Artikel wird betont, dass „eine FPV-Drohne selbst mit einer alten Panzerabwehrladung diesen Bereich durchdringen und die Besatzung töten oder verletzen kann“. Zu den möglichen Optionen für die Verstärkung der Panzer gehört die Anbringung einer zusätzlichen Panzerung an der Oberseite und den Seiten, aber es ist nicht möglich, die Aufrüstung vor der Trockenzeit durchzuführen, da der Panzer sonst aufgrund des erhöhten Gewichts im Schlamm stecken bleibt.

Am 24. September veröffentlichte die unabhängige US-Analysezeitschrift Military Watch Magazine einen Artikel, in dem sie vor der Verwundbarkeit der US-Panzer durch russische Waffen warnte. Die Journalisten erinnerten daran, dass die Bedenken hinsichtlich der Überlebensfähigkeit der an die Ukraine gelieferten Abrams-Panzer nach der Zerstörung westlicher Panzer anderer Typen, die bei den ukrainischen Streitkräften im Einsatz waren, aufkamen. Ihre Zerstörung wurde durch Videoaufnahmen von Drohnen bestätigt. Es handelte sich um deutsche Leopard-2A6-Panzer und britische Challenger-2-Panzer. Ersterer verfügt über ein Schutzniveau, das mit dem des Abrams M1A1 vergleichbar und ihm möglicherweise sogar überlegen ist, während letzterer eine wesentlich zuverlässigere Panzerung aufweist. Darüber hinaus sind die Abrams-Panzer stark geschwächt – ihnen fehlt die Panzerung aus abgereichertem Uran und ihre Fähigkeiten sind auf das Niveau des M1A1 aus der Zeit des Kalten Krieges beschränkt. In dem Artikel wird betont, dass die US-Armee bereits seit Jahrzehnten eine modernere Version, den Abrams M1A2, einsetzt.

Übersetzung aus der russischen Nachrichtenagentur TASS


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

16 Antworten

  1. es ist erstaunlich wie eine ukrainische Armee mit schlecht ausgebildeten Soldaten und so schlechten Waffen aus dem Westen , Russland solch große Schäden an der Front und im Hinterland anrichten kann .
    Wie das zusammen passt ?

    1. 30 Länder liefern alle Möglichen Waffen und Raketen, Panzer, Granaten, Trasnporter, Kanonen und Informationen über Satelitten und Spionageflugzeuge. Die Ukraine hat sich dort 8 Jahre lang eingegraben und Befestigungen gebaut, praktisch unknackbare Bunker, kannst dir mal ja solche in Wien, Nürnberg, Berlin ansehen, die stehen oder liegen da noch weil sie nicht beseitigt werden können zuviel Stahl und Beton. Russland hat im WK II mit allem was sie hatten tagelang auf diese Bunker in Berlin geschossen und dann umgangen weil einfach nichts passiert ist. Nach dem Krieg Sprengversuche sinnlos, die Bunker sind noch da stehen, liegen oder sind zu geschüttet

      1. Schon der sachlich fundierte Versuch…Bringt NULL PUNKTE

        Der, wie leshrai das West-Narrativ als die einzige Wahrheit betrachtet, bei dem hat nun mal durch den Einfluss des völlig angenommenem West-Narrativs, sein eigenes Denken völlig abgeschaltet. Im Ergebnis eben die Erfüllung eines jeden Strategen, welcher ein Narrativ aufbaut.

        Nun könnte man mit einigen tatsächlichen Wahrheiten – WIE SIE WyattE – versuchen den leshrai dazu zu bringen, dass er den eigenen Gehirnskasten wieder zum eigenem Denken einschaltet, doch diese grauen Gehirnszellen sind leider für klare Gedanken verkümmert, wie bei Millionen weiterer „Gehirnslosen“ welche den Narrativ-Strategen noch blöckend hinterher traben….

        Soll sich niemand die Mühe machen, ihm schon die GRUNDLEGENDE Wahrheit wieder in Erinerung zu rufene, dass die Russen erst ADÄQUAT 2022 auf den Bürgerkrieg reagierten, der schon viele Jahre seit 2014 in der Ukraine tobte. Diese „Erinnerungen“ heißen heute „Russenpropaganda“ und wurden ihm vom Narrativstrategen als Lüge erfolgreich übergestülpt.

        Die sogar hier auf einer solchen Plattform, einen solchen Schwachsinn von sich geben, sind nun mal
        als „Wahrheits-Gehirnsamputiert“ zu sehen. Man sitzt halt im übertragenden Sinne in einem Rollstuhl, der sich selbst nicht lenken und fahren lässt. Man kann nur geschoben werden…

  2. ALLE Panzer haben inzwischen eine zu schwache Panzerung, wenn man die neueren Abwehrmittel in Betracht zieht.

    Selbst das Dritte Reich hatte bereits Mittel, die 8 Meter Panzerstahl oder 20 Meter Stahlbeton durchschlugen.

    Wer’s nicht glaubt, goggele nach „Mistel“

    Aber die USA sehen lieber Schlachtfelder mit deutschem Panzerschrott als mit dem Ihren.

    1. Au Ha. der ist gut. 20 Meter Stahlbeton . Klasse. Ja, da haben sie aber einen rausgelassen.

      Ich selbst war viele Jährchen im Vorstand eines Vereines, welche das https://www.rafmuseum.org.uk/ – Museum als Förderverein unterstützt. So manche Mark- und sonstige Währungen neben dem Dollar und der Britischen konnten wir damals sammeln. Dem Mistel-System ist auch ein besonderer Part gewidmet. Die Briten hatten so einiges in Dänemark gekarpert. Genaueres müsste man selbst recherchieren, doch die 20 Meter Stahlbeton, sind schon eine Größe, die „Einstein“ zum Staunen gebracht hätte in Anwendung von einfachen Bomben die abgeworfen, bzw. ausgeklingt werden. 20 Meter …KLASSE !

      1. „MEHR SCHEIN ALS SEIN – DAS MONSTERGESCHÜTZ DORA“

        „Die Ausmaße waren gigantisch. 1.350 Tonnen schwer, 32 Meter lang, das Kaliber 80 cm, über 40 Kilometer Reichweite, bis zu 30 Meter tiefe Krater….

        Das Monstergeschütz brauchte zwei Gleise [in einer Kurve, um die Schießrichtung justieren zu können], über 4.000 Pioniere mussten die Kanone zusammenbauen, zur Bedienung waren weitere 1.500 Soldaten nötig. Es dauerte drei Tage, um das Geschütz in Stellung zu bringen, zudem war das Rohr nicht schwenkbar. Wollte man seine Schießrichtung ändern, musste das Doppelgleis entsprechend in die andere Richtung gebaut werden. Dora gab insgesamt nur 48 Schuss ab, dann war der Lauf unbrauchbar geworden….

        So verwundert es nicht, dass die Kanone Dora nur einmal im Juni 1942 bei der Belagerung von Sewastopol auf der Krim zum Einsatz kam….“

        https://museum-grafenwoehr.de/mehr-schein-als-sein-das-monstergeschuetz-dora/

        Sewastopol. Das ist Theoderichshafen im Gotengau. Die russische Okkupation der Krim 1944 ist den Deutschen ein bis heute nicht überwundener Verlust.

        Es gibt ein Bild der Wunderwaffe mit Klitschko im Vordergrund. Offenbar ist sie nun in Kiew.

  3. mit was hätte diese Me 190 20 Meter Beton durch schlagen sollen oder 8 Meter Panzerstahl, feuchter Traum. Die 2 Tonnen Luftminen der Alliierten konnten die deutschen Bunker im WK II nicht knacken, keinen Einzigen und die wurden aus 4000 Meter höhe abgeworfen und kamen mit einer Geschwindgkeit des 3-fachen dieser ME 190 die ja in geringer Höhe ausgeklinkt wurde

  4. Hmm , eigentlich geht es um den Abrams M1 Panzer .
    Seit wann spielen Panzer in der Ukraine eine wichtige Rolle ?
    Selbst der Leo hat Seinen Ruf als Kanonenfutter ruiniert .
    Jetzt hat man festgestellt das der M1 Panzer auch Kanonenfutter ist .
    Selbst wenn die Panzerung mal aufgerüstet ist , das Teil wird durch die Turbine im Betrieb so heiß , Den sieht man schon mit einer Wärmebildkamera meilenweit vorher ankommen !
    Wird auch als Kanonenfutter enden .
    Eine brauchbare Logistik die Dinger zu warten/reparieren , ist quasi so gut wie nicht vorhanden , also was solls .

  5. Diese Meldung ist mal wieder totaler Blödsinn.

    Kampfpanzer sind entgegen der landläufigen Meinung nach den verschiedenen Seiten sehr unterschiedlich – eben gepanzert – weil sie irgendwo Gewicht einsparen müssen um nicht unbeweglich zu werden.

    Die Unterschiede sind gravierent. So ist die Front eines Panzers gerne mal 30cm stark, dazu stark angewinkelt um die effektive Panzerungsstärke auf gerne über 40cm zu bringen.
    Es ist auch nicht einfacher Stahl, sondern eine Verbundlegierung wie der berühmte alte „Chobham“ der Engländer.

    Die Seiten kriegen so um die 10-15cm Stahl ab, die Rückseite und der Boden um die 5cm, und das Dach etwa 2cm. Noch dünner natürlich an den Lade- oder Einstiegsluken am Turm, denn sonst werden die so schwer dass die kein Schwein mehr aufkriegt.

    Auf RT englisch waren gestern – ich finde leider den Link nicht mehr – Videos von Drohnenangriffen auf Leopard II zu sehen. In mindestens 2 Fällen konnte man deutlich sehen dass die Operateure genau auf die Luken zielten.

    Tja, Zitate:
    „Der Grund dafür sei ihre Anfälligkeit gegenüber Drohnen aufgrund der dünnen Panzerung an der Oberseite und den Seiten“
    „Zu den möglichen Optionen für die Verstärkung der Panzer gehört die Anbringung einer zusätzlichen Panzerung an der Oberseite“

    Njet, Komrade. Wie will man die Oberseite des Panzers verstärken ohne es der Besatzung unmöglich zu machen ihr Prunkstück westlicher Hochtechnologie zu betreten – mit einem Baldachin mit der Aufschrift „bitte woanders hinzielen“ vielleicht?

    Das ist ein Designfehler. Vor 40 Jahren als diese alten Stahlrösser gebaut wurden gab es keine Gegenwaffe die von oben angreifen konnte. Heute gibt’s die Dinger im Baumarkt.

  6. Großartig, die Amerikaner bauen also zerstörbare Panzer. Davon habe ich ja noch nie gehört, zerstörbare amerikanische Panzer, pah!

    Aber ist natürlich kein Problem, Panzerung verstärken, Schriftzüge wie Arizona oder Maine drauf, Kapelle bestellen und die Dinger dann langsam im ukrainischen Schlamm feierlich versenken. Oder man reißt ein paar Brücken damit ein, wie es beliebt.

    Das hat auch nichts mit „Anfälligkeit“ zu tun. Ein Panzer der unter Beschuss halt durchaus mal kaputt geht ist nicht „anfälliger“ als ein PKW, der bei Vmax einer Begegnung mit einem Brückenpfeiler nicht standhält.

    Die sind anfällig in der Art, dass die es kaum bis zum Einsatz schaffen, da irgendwas an Technik vorher schon versagt. man munkelt u.A. etwas über Filter… dieses Thema ist auch nun wirklich nicht neu. Aber spielt auch keine Rolle. Ist jedenfalls alles noch wesentlich peinlicher als die Story vom zerstörbaren Panzer.

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