Freitagsgedanken

Putin will Ausländer mit traditionellen Werten leichter nach Russland umziehen lassen

Der russische Präsident Putin hat sich in einer Diskussion dafür ausgesprochen, Ausländern, die traditionelle Werte teilen, den Umzug nach Russland zu erleichtern. Allerdings wird es bis zur Umsetzung der Idee wohl noch einige Zeit dauern.

Bei einer Podiumsdiskussion hat eine in Moskau studierende italienische Studentin vorgeschlagen, Ausländern, die traditionelle Werte teilen, den Umzug nach Russland zu erleichtern. In der Tat kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass es nicht einfach ist, nach Russland auszuwandern. Allerdings hat Russland aufgrund seiner wachsenden Wirtschaft und der vielen neuen Fabriken, die derzeit gebaut werden, um sich von westlichen Produkten unabhängiger zu machen, einen großen Bedarf an qualifizierten Arbeitern, den es aus eigener Kraft nicht decken kann, weshalb die Vereinfachung der Einwanderung qualifizierter Ausländer, die ihre Zukunft in Russland sehen, in Russland ein großes Thema ist.

Ich werde die Frage der Italienerin und Putins Antwort komplett übersetzen, zuvor will ich mich aber, wie bei den Freitagsgedanken üblich, bei allen Lesern herzlich bedanken, die meine Arbeit mit einer Spende unterstützen.

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Was Putin über Einwanderer gesagt hat

Hier übersetze ich die Frage der italienischen Studentin und Putins Antwort komplett.

Beginn der Übersetzung:

Cecchini: Sehr geehrter Wladimir Wladimirowitsch! Sehr geehrte Damen und Herren! Guten Tag.

Mein Name ist Irene Cecchini, ich bin italienische Staatsbürgerin und Studentin im vierten Jahr an der Fakultät für Internationale Beziehungen an der Staatlichen Universität Moskau. Ich lebe jetzt seit drei Jahren in Russland und habe mich im Laufe der Jahre wirklich in Russland, seine reiche Kultur und die Menschen, die hier leben, verliebt.

Vielen Dank, Wladimir Wladimirowitsch, dass es heute in Russland die Gelegenheit gibt, Ihnen Ideen vorzuschlagen und Unterstützung für deren Umsetzung zu erhalten. Ich bin mit einer Idee zum Forum „Starke Ideen für neue Zeiten“ gekommen, die sicher vielen Ausländern helfen wird, die davon träumen, nach Russland zu ziehen und die russischen Werte zu teilen.

Ich persönlich hatte große Schwierigkeiten bei der Beantragung und Erlangung des Visums und der befristeten Aufenthaltserlaubnis.

Das ist das Erste. Ich habe vom Migrationsamt mehr Service erwartet, leider fehlte dieser jedoch für Informationen und Maßnahmen.

Zweitens. Alles dauert sehr lange. Ich habe vor vier Monaten eine befristete Aufenthaltserlaubnis beantragt und noch immer keine Antwort erhalten. Obwohl mir gesagt wurde, dass ich sie innerhalb von 30 Tagen erhalten sollte.

Und drittens, aber das Wichtigste. Ich kann aufgrund meiner Werte in Russland prinzipiell keine Aufenthaltserlaubnis erhalten und hier leben.

Wladimir Wladimirowitsch, ich habe Vorschläge für Sie. Ermöglichen Sie Ausländern, die unsere Werte teilen und davon träumen, nach Russland zu ziehen, alles schnell und einfach zu machen. Ich schlage sogar ein neues russisches Wort vor: „Impatriation“. Das bedeutet, auf der Grundlage kultureller, traditioneller und familiärer Werte dauerhaft nach Russland zu ziehen. All das wäre für Russland von Vorteil, da die Menschen neue Fähigkeiten mitbringen würden, das wären Unternehmer, das wäre die Bevölkerung des Landes, das wäre ein zusätzlicher Beitrag zur Wirtschaft und zusätzliche qualifizierte Menschen.

Ich schlage sogar vor, eine spezielle Organisation zur individuellen Unterstützung bei der Erbringung von Dienstleistungen, also kulturellen, arbeitsrechtlichen und sozialen Dienstleistungen für Menschen, die hierher ziehen möchten, zu gründen. Und ich schlage sogar vor, über eine Online-Plattform Informationen für Einwanderer über die Möglichkeiten einer Übersiedlung nach Russland zu organisieren.

Wladimir Wladimirowitsch, ich persönlich bin bereit, dabei zu helfen und die russische Staatsbürgerschaft zu erhalten, um mein zukünftiges Leben in diesem wunderschönen Land – in Russland – aufzubauen.

Vielen Dank.

Wladimir Putin: Danke. Darf ich ein paar klärende Fragen stellen?

Cecchini: Natürlich.

Putin: Sie sagten, Sie hätten sich in Russland verliebt. Und das ist alles? Haben Sie sich hier in niemand anderen verliebt? (Gelächter im Publikum.)

Es ist nur so, dass, wenn das so wäre, alles sehr einfach wäre, es wäre einfach, alles zu erledigen.

Cecchini: Nein, an erster Stelle…

Putin: Merkwürdig, so ein schönes Mädchen und hat sich immer noch in niemanden verliebt.

Cecchini: Danke.

Putin: Aber die Menschen haben sich wahrscheinlich schon in Sie verliebt, da bin ich zu hundert Prozent sicher, auch während Ihrer Rede ist das vielen im Saal passiert. Woher kommen Sie, aus welcher Region Italiens?

Cecchini: Ich komme aus der Region Mailand.

Putin: Aus Mailand?

Cecchini: Ja.

Putin: Norditalien.

Cecchini: Ja, das stimmt.

Putin: Das ist ein guter Ort, eine industriell entwickelte Region Italiens. Italien war uns immer nahe. Ich erinnere mich, wie die Leute mich dort begrüßten, als ich nach Italien kam. An manchen Orten habe ich mich vollkommen zu Hause gefühlt, das steht fest. Mailand ist eine Arbeitsprovinz Italiens, die Industrie ist gut entwickelt.

Und was Sie gerade darüber gesagt haben, dass Sie unsere moralischen und traditionellen Werte teilen, ist genau das, worüber ich gesprochen habe. Das heißt, das sind nicht nur unsere Werte, tatsächlich halten viele Menschen in Europa an genau diesen Werten fest. Also das ist großartig.

Die Idee ist gut, sich bei der Begrüßung von Menschen, die hier bei uns leben möchten, an traditionellen moralischen Werten zu orientieren, aber wie können wir feststellen, welche wirklichen Werten ein Mensch hat?

Cecchini: Die wichtigste Rolle müsste das Migrationsamt spielen; da sollten Spezialisten sein, die sehr gut verstehen, wer vor ihnen steht und was diese Leute tun. Und sie könnten jedem die Richtung weisen, wie diese Menschen hier in Russland schön leben können.

Aber wie können wir im Hinblick auf Werte verstehen, ob diese Menschen diese Werte teilen? Ich bin keine Expertin, ich arbeite nicht im Migrationsamt, aber man muss verstehen, was die Werte sind und was Russland bietet. Ich kann Beispiele nennen.

In Russland herrscht Toleranz. Russland ist ein multinationales, multireligiöses Land. Und jetzt kann ich sagen, dass es im Westen, weil ich dort gelebt habe, in Italien, sehr schwierig ist, ein Land zu finden, in dem verschiedene Völker freundlich zusammenleben. Das ist einer der Werte, die Russland bewahren möchte.

Zweitens: Heutzutage sind Homosexualität und Transgender weit verbreitet. Das sind neue Werte, und Menschen, die hervorragend verstehen, dass das keine traditionellen Werte sind, keine Familienwerte sind, die ihren Glauben bewahren wollen, die leben in einem unfreundlichen Umfeld, und deshalb denken sie: ‚Wo kann ich mich geschützt fühlen?‘ Und auf diese Frage gibt es eine Antwort: Russland.

Putin: Ich verstehe, Irene. Setzen Sie sich bitte. Es ist irgendwie unangenehm, zu reden, während Sie stehen. Setzen Sie sich bitte.

Der Vorschlag ist sehr gut, für uns ist das sehr wichtig. Eigentlich wie für jedes andere Land, auch in Europa.

Womit Irene sicher recht hat, ist, dass bei uns Menschen verschiedener Nationalitäten, 190 ethnischer Gruppen, unterschiedlicher Konfessionen leben – vier traditionelle Konfessionen, aber tatsächlich haben wir mehr Glaubensrichtungen – und insgesamt fühlen sie sich alle wohl. Das stimmt.

Übrigens sind wir gegenüber Menschen mit nicht-traditioneller sexueller Orientierung recht tolerant. Wir stellen das bloß nicht zur Schau und halten es auch nicht für richtig, das zur Schau zu stellen. Alle Erwachsenen sollen so leben, wie sie wollen, niemand schränkt sie in irgendetwas ein. Aber was die Kinder betrifft, so habe ich schon oft gesagt: Lasst die Kinder in Ruhe. Das ist alles. Das ist das erste.

Zweitens: Wir sind tatsächlich in erster Linie ein auf traditionelle Werte ausgerichteter Staat. Hier haben Sie vollkommen recht.

Um festzustellen, welche Art von Menschen zu uns kommen, braucht es natürlich eine individuelle Herangehensweise. Sie haben recht, Irene. Und unsere Migrationsämter sind natürlich noch nicht so weit, das ist klar. Hier gibt es viel zu tun. Hier gibt es verschiedene Vorstellungen.

Bezüglich der Repatriation. Einen solchen Rechtsbegriff hatten wir früher nicht. Jetzt haben wir diesen Begriff und er definiert, wer als Rückkehrer anerkannt werden kann. Meiner Erinnerung nach gibt es vier bis sechs Positionen. Ich werde jetzt nicht ins Detail gehen, aber das gibt es. Solche Spezialisten wie Sie brauchen wir unbedingt, aber Sie fallen nicht in diese Kategorie. Was wir aber auf jeden Fall brauchen, sind hochqualifizierte Fachkräfte und hier müssen wir unsere Migrationsämter unbedingt so steuern und ausrichten, dass Menschen mit einem hohen Maß an Intellekt und Qualifikation zu uns kommen, um dauerhaft hier zu arbeiten und zu leben. Natürlich werden wir die Migrationsämter orientieren und ausbauen; hier gibt es bestimmte Gedanken und Ideen.

Ich habe gehört, was Sie gesagt haben. Sie haben auch deshalb die Zwölf getroffen, weil dieses Thema für Russland sehr aktuell ist, denn es gibt auch so etwas wie Arbeitsmigration. Aber auch hier haben wir viel zu tun.

Alexander Schochin, der unseren größten Unternehmerverband leitet, wird bestätigen, dass auf dem Arbeitsmarkt 2,5 Millionen Menschen fehlen. Das ist das, was unsere Wirtschaft jetzt bieten kann. Das ist das 2,5-fache der Arbeitslosenquote. Nach offiziellen Angaben haben wir irgendwo zwischen 450.000 und 460.000 Arbeitslose, aber es fehlen 2,5 Millionen Menschen.

Das Baugewerbe, die Industrie und so weiter sind bereit, Hunderttausende von Menschen einzustellen, und zwar sofort. Aber wir müssen auch hier die entsprechende Arbeit leisten, und die muss qualitativ verbessert werden. Wir müssen mit den Menschen noch in den Ländern arbeiten, aus denen sie kommen wollen. Wir müssen dafür sorgen, dass diese Menschen unsere Gesetze, Traditionen, auch im regionalen Kontext, Traditionen der Regionen, in die sie kommen, bedingungslos einhalten, dass sie die Sprache lernen und so weiter. Hier gibt es noch sehr viel zu tun.

Aber natürlich ist der beste Weg zur Lösung aller Probleme, insbesondere im Bereich der Arbeitsbeziehungen und zur Lösung des Problems des Arbeitskräftemangels, die Erhöhung der Geburtenrate und die Verbesserung der demographischen Situation im Land, das ist ganz klar. Auch wir gehen auch diesen Weg und wir werden sicherlich die Anstrengungen der Regierung zur Unterstützung von Familien, Kindern und Mutterschaft verstärken. Das ist ein eigenes Thema, aber es hängt alles eng zusammen.

Ihre Idee ist richtig und ich danke Ihnen für diesen Hinweis, wir werden uns in diese Richtung bewegen.

Und wo würden Sie gerne in der Zukunft sein, wenn sich Ihre Meinung nicht ändert und Sie in Russland bleiben wollen, wo würden Sie sich gerne niederlassen und arbeiten?

Cecchini: Es ist noch zu früh, aber ich möchte mein Leben mit der Entwicklung und Verbesserung Russlands verbinden, denn Russland hat mir sehr, sehr viel gegeben. Ich möchte diesem Land danken und ihm konkret helfen.

Putin: Erlauben Sie mir, Ihnen Erfolg zu wünschen. Daran sind wir auch interessiert.

Cecchini: Ich danke Ihnen vielmals.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

64 Antworten

  1. Das sind gute Neuigkeiten… Hoffe nur, die westlichen Geheimdienste sehen das nicht als eine Möglichkeit, ihre Agenten einzuschleusen, Werte vortäuschen ist ja nicht so schwierig…

      1. „Ihnen fehlt jedes Minimum an traditionellen Werten.“

        Solange sie mir im anderen Blog nicht qualifiziert geantwortet haben, spreche ich ihne jegliche Legitimation ab über mich zu urteilen. Zumal sie über mich nicht mehr wissen, als meinen Nick.

        Wenn sie das „Zugpferd“ des Westens sind, dann sind sie nicht mehr als ein lahmer Gaul mit Astma.

          1. „Sie sind schlicht und einfach ein Feind.“

            Sie vergaßen das zu präzisieren, wie so oft.
            Es mag durchaus zutreffen daß sie mich als IHREN Feind wahrnehmen, das könnte auch durchaus zutreffen, aber weise Männer würden versuchen zu eruieren womit sie sich den „Feind“ geschaffen haben.

            Sie aber rollen hier durch den Blog wie der Gestalt gewordene Korpus Christi. Und wann immer sie anecken, sind die anderen schuld, sie selber nie. Da gibt es übrigens in der Psychologie einen eindeutigen Namen dafür. Ist nicht sehr schmeichelhaft.

              1. Besser ein Feind, als dumm. Aber wie sie so treffend formulierten, kann man weder an dem einen, noch an dem anderen, etwas ändern.

                In diesem Sinne bin ich stolz darauf, von „Leuten“ wie ihnen als „Feind“ diagnostiziert zu werden. Wenn Frieden und Miteinander bei ihnen auf der Liste der Feinde stehen, ist ihnen sowiso nicht mehr zu helfen.

                1. P.S.: sie haben ja meine Frage im anderen Blog immer noch nicht beantwortet. Haben sie Angst vor der Antwort, oder müssten sie wieder einmal zugeben daß sie über ein Thema Referieren wollten, von dem sie keine Ahnung haben?

                2. Der andere Blog ist in 非洲 ? Wenn Sie mich dort ansprechen wollen, müssen Sie sich zu erkennen geben.

                3. Guten Morgen, Ihr Lieben!
                  Darf ich mich in eurem unterhaltsamen Kampfgespräch möglichst friedenstiftend einmischen?
                  Ohne-Z, er bezeichnet dich als „Feind“ vermutlich deshalb, weil er deinen Nick als Aussage gegen den Kampf der Russen gegen die Nazis missversteht: „Z“!
                  Dampflock, er meint vermutlich den anderen Kommentar-STRANG 1 oder 2 Artikel vorher.
                  Und wie schon mal geschrieben: wenn ich das sehen will, was du siehst, die angenommene Kriegsgeilheit der Deutschländer, dann kann ich das auch sehen, ABER ES IST NICHT SO!
                  Das ist GEHORSAM, NICHT Mordlust. Und ja, das nervt etwas, auch dein anti-deutschtum…
                  Frieden

                4. @Rosendorn
                  „Ohne-Z, er bezeichnet dich als „Feind“ vermutlich deshalb, weil er deinen Nick als Aussage gegen den Kampf der Russen gegen die Nazis missversteht: „Z“!“

                  Sie haben das sehr treffend herausgearbeitet. Wenn seine kognitiven Fähigkeiten ausreichen würden, Post nicht nur zu lesen sondern auch zu verstehen, wüsste er genau auf welcher Seite ich stehe.

                5. @ohne_Z
                  (an @Rosendorn)
                  „Sie haben das sehr treffend herausgearbeitet. Wenn seine kognitiven Fähigkeiten ausreichen würden, Post nicht nur zu lesen sondern auch zu verstehen, wüsste er genau auf welcher Seite ich stehe.“

                  Wenn Sie auch nur 10 % der kognitiven Fähigkeiten ihr Eigen nennen könnten, wären Sie auf die Idee gekommen, dass er durchschaut hat….
                  Man hätte auch sagen können, dass Sie – wie übrigens sehr viele im Westen – ihr eigener Feind sind….. ihr oben genannter Satz, sagt ALLES über Sie aus, was man wissen muss….. nett ausgedrückt, belügen Sie sich selber – warum sollte man dann davon ausgehen, dass Sie „andere“ nicht auch belügen…. Hauptsache man trifft den Zeitgeist & betätigt sich als Dampfplauderer……. Sie stehen ja nicht mal auf ihre eigenen Seite…🤔

    1. ohne_Z
      Ich habe gerade den 1. Kurs hinter mir. Nicht wegen Auswandern, sondern aus Freude daran.
      Ich muss gestehen, es hunzt ziemlich.
      Meine Zunge hat schon mit Generalstreik gedroht und meine Ohren sind (noch) nicht fähig alles richtig zu hören.
      Но это интересно

        1. Hand aufs Herz „VladTepes“, aber die Schrift ist noch das kleinste Problem am Russischen.
          Die Grammatik – die 100.000 Wortendungen und Ausnahmen – sind harte Arbeit: russisch ist mindestens genauso schwierig wie deutsch, nur haben wir deutsch – nehme ich nun mal an, dass das auch auf dich zutrifft – von Kindesbeinen an gelernt, aber das ist für russisch nun nicht mehr drin.

          „Grid“:
          Это очень интересно.

    2. @ohne_z
      „Wenn ich der Russischen Sprache mächtig wäre, würde ich morgen ausreisen.“

      WO genau liegt IHR Problem?
      Es steht ihnen völlig frei, die russische Sprache zu erlernen! Ohne Fleiß. kein Preis!

      Wenn die Frage erlaubt ist, WAS genau wollen Sie in Russland machen wenn Sie dorthin ausreisen könnten? Würde das ihre „Probleme“ lösen?
      Und was wäre mit Russland? Kommt das in den Gedanken Ausreisewilliger auch vor? Will man denn WIRKLICH sich mit den Russen vor Ort integrieren oder sucht man nur für sich selber eine neue Komfortzone?

    3. „ohne_Z“:

      Selbst wenn du die russische Sprache könntest, könntest du vielleicht „morgen“ nach Russland ausreisen.
      Aber nur als Urlauber, d.h. nach einigen Wochen / wenigen Monaten müsstest du wieder aus Russland raus.

      Denn – wie Th. Röper schon angesprochen hat – sich in Russland anzusiedeln, dort zu wohnen, zu leben, zu arbeiten usw. ist ein schwieriges Unterfangen.
      Man muss bestimmte Bedingungen erfüllen, um länger in Russland bleiben zu können.

      Es herrscht mit Russland keineswegs – wie in der EU – Reise- und Niederlassungsfreizügigkeit.
      Es gibt Länder ausserhalb der EU, in die man relativ einfach – mit Erfüllung einiger Formalien – einwandern kann, aber Russland gehört nicht dazu.

  2. Hehe, kann ich bestätigen den „Service“. Gegen den Schlendrian werden leider warme Worte des Präsidenten nicht helfen. Denn der scheint, Verzeihung, im russischen Blut zu liegen und insbesondere die Zickerei der Beamtinnen steht im Rang von Staatsräson. Wenn Deiner Bearbeiterin Deine Nase nicht paßt, hast Du eh verloren.

    Es ist so gut wie ausgeschlossen, ohne gute Kontakte oder teure „Berater“ die Ochsentour zu Aufenthaltserlaubnis und Staatsbürgerschaft zu schaffen. Die Anführungszeichen deshalb, weil die „Beratung“ oft darin besteht, Formulare auszufüllen, die ansonsten wegen „Fehlern“ zurückgewiesen würden sowie in einem Anruf beim Behördenleiter (mit dem er sich dann sein Honorar teilt), auf daß er seine Zicklein anweist, bei Klient X doch mal in die Pötte zu kommen. Auch dann ist es noch schwierig genug, denn Hilfestellung in den Ämtern gibt es grundsätzlich NULL. Auf dem Korridor hängen die Bestimmungen und die muß man genauso (oft genug eigenwillig) interpretieren wie die Beamten – oder Du wirst wieder weggeschickt, ohne recht zu wissen, was Du jetzt falsch gemacht hast.

    Soweit meine nur leicht überspitzt dargestellten Erfahrungen, die sicher abweichen können; wahrscheinlich gilt wie eh und je: Je ferner Moskau, desto größer das Chaos und die Kungelei. Ich bin, oftmals mit Glück, durchgekommen und habe noch rechtzeitig, bevor mich die Pflicht wieder nach DE rief, den russischen Paß erhalten, so daß uns dieses Land nun offen steht.

    Auf anderen Gebieten ist die Bürokratie leichter geworden, etwa in den MFZ (staatliche Servicezentren) und insbesondere werden in RU wirklich die digitalen Möglichkeiten genutzt. Aber als Einwanderer steht man erstmal ziemlich im Regen, und diese Praxis mag so gar nicht dazu passen, daß die Politik Arbeitskräfte, unzufriedene Westler etc. umwirbt, nach RU zu ziehen. Die seit zwei Jahren geltenden Beschränkungen für Ausländer aus „unfreundlichen“ Staaten (darunter die gesamte EU), vom Präsidenten höchstpersönlich erlassen, kommen noch obendrauf.

    1. Och – das Zicklein ist aber kein russisches Phänomen – das kenn ich auch von anderen Staaten, wie zum Beispiel in Spanien – wo sich die Sachbearbeiterin lieber die Nägel manikürt als dich zu bedienen – und dabei auch noch demonstrativ in eine andere Ecke schaut…😤😤

      1. Ich sage ja immer, wir bräuchten die deutschen Beamten und die russische Führung. Putin dürfte das „deutscheste“ Staatsoberhaupt seit Katharina der Großen sein, die das bereits beherzigte. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, daß es wieder mal so kommen könnte.

          1. Es ist jenseits jeder Realität. Ein Blick auf die Weltkarte, eine chinesische, die die Landmassen und nicht den Atlantik in die Mitte der Welt setzt, reicht:

            https://i.imgur.com/6HXHNzL.gif

            Da ist das Duo Rußland-China, und da ist am Rande der Welt das winzige Deutschland. Fläche gerade groß genug für seinen Namen, 德国. Absolut nicht die gleiche Liga.

            Deutschland hätte die Wahl, eins der vielen kleinen Länder zu sein, die gute Beziehungen zu den Supermächten Rußland und China haben.

            Die Wahl, die die Deutschen getroffen haben, ist aber eine andere. Ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung ist nicht einfach gegnerisch, so was kommt vor, sondern geradezu imprägniert und besessen von Russophobie. Ostfeldzug – „wir kämpfen einen Krieg gegen Rußland“. Wieder einmal. Dazu kommt die kulturelle Unvereinbarkeit. Die Russen sind wirklich besser beraten, sich an China, Indien, Afrika zu halten.

            1. „Die Wahl, die die Deutschen getroffen haben …“

              Absolut Fakten- und Realitätsresistent.

              Nicht „Die Deutschen“ haben diese Wahl getroffen, sondern die selbsternannten Führer der Deutschen. Ist ’ne Denksportaufgabe, ich weiß.

              1. Es scheint, als würden Sie glauben, es gäbe hier eine verborgene Mehrheit, deren Willen Sie zum Ausdruck bringen. Das ist aber offensichtlich nicht der Fall. Unsere Bundesregierung ist durch den Wählerauftrag einer immer noch ausreichend großen Mehrheit legitimiert.

                1. Genau so ist es! Entweder belügen sich Leute, die behaupten die „Führer“ hätten etwas ganz Unerwartbares beschlossen oder sie haben sich nie dafür interessiert & haben nur gewählt um ein GUTmensch zu sein, der ja in vorauseilendem Gehorsam sein Bestes geben wollte & nun belogen & betrogen wurde….

                  Entweder ist es eine Art Grunddummheit oder es ist Faulheit sich zu interessieren & zu informieren & auch tatsächlich echte Entscheidungen treffen zu können….

                2. Wählerauftrag??? Alle Wahlen wurden manipuliert und / oder sie bilden Koalitionen, die dem Wunsch der Wähler total entgegenstehen. Niemand hat diese elenden Comic-Figuren der Ampel gewählt.

    2. Ich verstehe ehrlich gesagt die dt. Zeitgenossen NICHT, die sich über „Schlendrian“ in Russland aufregen aber im „eigenen Haus“ die Müllhalde nicht sehen, in der sie leben!

      Dieses „Wenn Deiner Bearbeiterin Deine Nase nicht paßt, hast Du eh verloren.“…ist so typisch deutsch-dekadent – klar muss es die „Bearbeiterin“ sein, wo doch die eigenen Nase so formschön ist?????

      Wer DE im Ausland erlebt hat, die sich dort ansiedeln wollen, kommt nicht umhin, dass die Wenigsten dieser Leute sich herzlich wenig für das Land & DEREN Leute interessieren & bereit sind, sich dort einzubringen als sich dann immer wieder in den jeweiligen Ländern als tumbe De zu erheben, die natürlich alles besser wissen & können & die örtlichen Gegebenheiten als – natürlich – nicht deutsch genug & minderwertig betrachten…..

      Bei genauerem Blick & nur wenigen Nachfragen & nachhaken, stellt man unweigerlich fest, dass diese Leute sich nur für sich selber interessieren & im Grunde genommen sich wie Möchtegern-Sklavenhalter aufführen, die zwar ein dekadente Westleben führen wollen aber letztendlich nur die Einheimischen ‚ausnehmen‘ & dann natürlich gerne ihre westlichen Touristenkollegen…….

      1. Oje – das Auswandern in ein „deutsches Reiseland“ – eine böööse Sache, da bekommt man als Auswanderer all dies zurückgezahlt – was sich „deutsche Touristen“ da alles so geleistet haben… – kann man nur mit guter Arbeit, viel Diplomatie und sauberem, offenem und ehrlichem Auftreten wieder beruhigen, und – man muß einstecken können…

      2. Natürlich sehe ich die Müllhalde; was glauben Sie denn, warum ich meine Fühler nach RU ausgestreckt habe?! Unmittelbarer Anlaß war der Corona-Terror, vor dem ich insbesondere meine Kinder bewahren wollte, aber ich sehe ganz allgemein bessere Chancen für diese nächste Generation in RU. Zwei Jahre haben wir dort gelebt, und wenn es in DE nicht mehr weitergeht, sind wir wieder dort. Die Basis ist nunmehr vorhanden.

        Ich möchte nur manchen vielleicht zu Begeisterten warnen, der hier schreibt: Ich möchte morgen nach Rußland umziehen. Ich hatte Glück und wirklich eine sehr hilfsbereite Verwandtschaft vor Ort, außerdem Elternzeit und ein paar Reserven, so daß ich ruhig und mit Bedacht vorgehen konnte. Wer das nicht hat, vielleicht gar noch unter Zeit- und Gelddruck steht und darauf angewiesen ist, schnell in RU auf eigene Faust etwas aufzubauen – der hat, nicht zuletzt aufgrund der Bürokratie – gute Chancen, dort gnadenlos zu scheitern!

        Und aus diesem Winkel hat man auch wieder einen anderen Blick auf die heimische Müllhalde. Und beginnt etwa den pflichtbewußten deutschen Beamten zu schätzen, der nach meiner Erfahrung geduldig erklärt und nach Lösungen sucht statt sich wie in so vielen Weltgegenden hinzustellen: „Ich Staat, Du Untertan.“

        Wieviele Erfahrungen mit russischer Bürokratie haben Sie? Offenbar nicht viele, denn sonst kämen Ihnen meine Schilderungen sicher bekannt vor. Und Ihre Küchenpsychologe (dekadent, tumb, Sklavenhalter) können Sie steckenlassen! Sie haben es nicht mit einem Gerhard-Polt-Deutschen im Urlaub zu tun.

        1. Ihren ersten Teil der Antwort kann ich nachvollziehen, den zweiten dagegen nicht.

          Ich habe viel mit „Beamten & Ämtern “ zu tun – nicht als Bittsteller – eher als „Vermittler“ zwischen den Fronten….. Und ich kann versichern, dass da ganz selten mit „Pflichtbewußtsein/ geduldigen Erklärungen & Lösungen“ gearbeitet wird!

          Ganz im Gegenteil, man versteckt sich hinter Gesetzen & „Anweisungen“ – gegen die kein Kraut gwachsen wäre – Pflichtbewußtsein & Beamtentum – schließt sich inzwischen gänzlich aus….

          Übrigens gerade während der Coronazeit hat man die „Ämter & Behörden“ unendlich aufgestockt – nun sind die Wenigsten Leute, die dort „eingekauft“ wurden verbamtet – aber immerhin zählt das wie „öffentlicher Dienst“…… Und aus allen Richtungen sind Erfahrungsberichte zu hören, dass man für so viel Geld noch nie so wenig arbeiten musste….. Teilweise – z.B. in „unserem Unternehmen“ sind inzwischen Leute, die 40 h die Woche beim „Amt“ angestellt sind- die nach eigenen Angaben, derart unter ausgelastet sind, dass sie noch h-weise bei ‚uns‘ arbeiten können – hier auch immer mit der Aussage, dass das tumbe Festhalten an Vorschriften sie nicht zufriedenstellt & sie etwas „Sinn- Anspruchsvolles“ tun wollen, bei dem sie selber noch denken & ‚gestalten‘ dürfen im Interesse der ‚Kunden’…..

          „Erfahrungen“ mit russischen Behörden habe ich natürlich nur als Touri, der sich ziemlich häufig über die Jahrzehnte im Land ganz frei bewegte, mit klitzekleinen ganz normalen Anliegen, die nicht aus dem Rahmen des Normalen fielen…… & wurde immer freundlich behandelt….das ganz abseits davon, dass mir das in vielen Ländern, die ich bereiste / bereisen musste, überall so ging….. vielleicht aber auch nur, weil ich nie den großartigen DE raushängen ließ, der in DE natürlich alles viel besser fand…..
          Allerdings muss ich sagen, die Obrigkeitshörigkeit deutscher Beamter finde ich allerdings ausgesprochen auffallend – egal in welchem Land, so habe ich das nirgendwo erlebt….aber das ist genau so wenig objektiv, wie andere Erfahrungen…eher vielleicht eine grundsätzliche Einstellung allen Menschen & Völkern gegenüber, die ich nur als „anders“ empfinde aber nicht als besser oder schlechter als Deutsche…?

        2. Vielen Dank für ihre / deine Hinweise:
          meiner Ansicht nach kommt man letztlich nur mit zwei Dingen nach Russland: mit
          1. einer fachkompetenten deutschen Beratung – auch wenn man russisch kann: alles russisch, vor allem Behördenrussisch, und die Gesetze dazu werden wohl die wenigsten Deutschen kennen und können, bzw. verstehen.
          2. viel Geduld – also ein paar Jahre

          Es sei denn, man hat in Russland eine Arbeitsstelle, eine Ehefrau (wobei man dann immer noch mind. 2 (?) Jahre warten muss), oder man hat viel Geld (mind. mehrere 100 TEU), und kann in Russland eine Fa. in einem bestimmten Wirtschaftzweig gründen: dann geht es etwas schneller.

  3. Die Sprache vieler Fachleute und weltweit ist englisch. Mit der zunehmenden Tendenz, dass manches nur noch in Chinesisch erhältlich ist. Von Vorteil wäre es, viele Dinge, insbesondere Formulare, zweisprachig anzubieten.

    Die meisten gebildeten Immigranten zieht es trotz politischer und sozialer Probleme vor allem in die USA, Can, Aus, Nz, weil man dort mit Englisch durchkommt. Noch schwieriger als russisch ist nur ungarisch und finnisch. Aber auch nach Deutschland kommen wenige Fachkräfte, wegen der Sprache.

    Angelockt werden eher in D nur Sozialgeldempfaenger. Gerade wieder Desinformation, die Geld Karte schreckt angeblich indische Programmierer ab. Und 25.000 ungelernte sollen in Restaurants arbeiten. Als wenn man noch nicht genug unqualifizierte hat.

  4. Er will also Nichtrussen einbürgern helfen? Dann macht er dasselbe wie die uSA und die anderen Einwanderungsländer mit ihrem dämlichen Punktesystem. So zerstörten sich diese selbst und sind heuet keine christlich. europäischen Völker mehr.
    Übrigens ich beherrsche die russische Sprache und habe einen Ehemann aus Rußland. Warum wohl leben wir zusammen hier, mal abgesehen von den hochbekloppten deutschen Landsleuten, die die Umvolkung beschleunigen, indem sie Waren und Dienstleistungen von Fremden annehemen, würden sie es nicht, wären zumindest die schon weg. Die Schmarotzer gehen, wenn die Kassen leer sind.

    1. @Grete
      „Übrigens ich beherrsche die russische Sprache und habe***** einen Ehemann aus Rußland. Warum wohl leben wir zusammen ****hier****, mal abgesehen von den hochbekloppten deutschen Landsleuten, die die Umvolkung beschleunigen, …“

      Und dann schreiben Sie das: „Er will also Nichtrussen einbürgern helfen? …“

      Was ist denn IHR RUSSISCHER Ehemann, der hier in DE lebt?
      Ist der etwa nicht „eingebürgert/integriert“? Sie haben – lt. eigener Aussage Kinder zusammen – ist das KEINE Umvolkung? Kein „Völkermischmasch“? – den SIE hier immer lauthals beklagen?

      Sie machen SELBER als das, was Sie anderen vorwerfen & merken das nicht einmal!

        1. Aha, dann habe ich einen ihrer Kommentare wohl falsch verstanden.
          Bleibt aber trotzdem die Frage, wieso IHR russischer Mann , der in DE lebt – keine „Völkervermischung/Umvolkung“ darstellt, was Sie anderen ja vorwerfen… Gibt es da gute Völkermischungen & weniger wertvolle?

  5. Ein bisserl weitschweifig die beiden, sowohl die Cecchini wie der Putin. Eigentlich sollte auf eine einfache Frage/Anregung eine ebenso einfache, kurze Antwort genügen. Aber wahrscheinlich ist diese Herumrederei ein Abbild der russischen Bürokratie. Weshalb nur wenige immigrieren werden (können).

  6. Einwanderung gelingt nur, wenn ein Mensch bereit ist, ganz und gar Bürger des Landes zu werden, oder willens ist, das Land wieder zu verlassen, wenn es keine Verdienstmöglichkeiten mehr gibt.
    Alles andere funktioniert nicht und führt auf Dauer innerhalb eines Landes nur zu großen Problemen.

    Das bedeutet an erster Stelle, dass die Landessprache in Wort und Schrift weitgehend beherrscht wird.
    Es erfordert eine hohe Bereitschaft des Dazulernens, sowohl fachlich als auch in Bezug auf Land und Leute und das Mittragen der dort gelebten Werte.
    Und ja, der Weg dorthin ist kein Spaziergang, für niemanden.
    Daher muss beides von seiten des Staates ganz klar eingefordert werden und bei Unwilligkeit müssen Sanktionen erfolgen.

    Die Deutschen haben all das versäumt und das, obwohl sie von Fachleuten seit Jahrzehnten (nein, nicht von den sogenannten Rechtsradikalen, sondern von Fachleuten) immer wieder gewarnt wurden.
    Möge Russland nicht den gleichen Fehler machen.

  7. Russland und seine Prioritäten mal wieder.
    Anstatt die Wiedereinbürgerung von Russlanddeutschen, die in der ehemaligen russischen Sowjetrepublik und/ oder in der russischen Föderation geboren wurden zu erleichtern und zu fördern kommen mit so einem Schwachsinn an, der nur für PR an schwerreiche Westler gerichtet ist.
    Der bürokratische Wahnsinn bzw. die Hürden um als in Russland gebürtiger Russlanddeutscher den russischen Pass wiederzuerlangen sind insbesondere jetzt bei den vielen geschlossenen russischen Konsulaten nicht gerechtfertigt und zeigt eindrucksvoll das Desinteresse Russlands gegenüber Russlanddeutschen.
    Und nicht jeder Russlanddeutscher konnte als Kind freiwillig entscheiden Russland zu verlassen.

    1. Ist das so, „transatlantifa“???
      Deinem selbstgewählten Namen nach zu urteilen bist du eher amiaffin als russlanddeutsch, odr?
      Ich stelle es mir so vor wie bei den Amis: kommst du hochoffiziell im Flugzeug, musst du ellenlange Formulare ausfüllen und bei deinem toten Opa schwören, dass du kein Terrorist bist und auch kein Gras noch Alk mit dir trägst…. kommst du aber aus Mexiko, ist die Grenze weeeiiiiiit offen.- schon gar keine „Grenze“ mehr, du folgst einfach dem endlosen Strom der Einwanderer und den Aweisungen der Tiktok-Vids…
      Soooo ist es auch in Russland, oder, eigentlich in jedem Land mit Landgrenzen, oder?

    2. In Nigeria war zu lesen, daß die Freiwilligen aus Afrika in der russischen Armee und ihre Familien Anspruch auf Einbürgerung haben. Es gibt einen Ukaz des russischen Präsidenten, der das bestätigt. Nun sind das Freunde und kulturell den Russen ähnlich. Bei Westlern – und seien sie auch russischer Herkunft – sind die Russen gut beraten, sehr vorsichtig zu sein. Die Ideen des „westlichen Liberalismus“ und der „europäischen Überlegenheit“ können leicht durchschlagen, aus „Freunden mit Illusionen“ können nach einigen Enttäuschungen leicht Feinde werden, die sie dann im Land haben.

      1. 👍
        Wenn man die Antwort Putins genau liest, ist das „raus zu hören“. Russland will nicht einfach nur „Fans“, die oberflächlich betrachtet, „sich in Russland verliebt“ haben sondern wollen Leute, die echte Liebe zum Land haben & sich damit identifizieren können – auch in dem sie sich einbringen & eben nicht nur ihre eigenen egoistischen Interessen bedienen wollen.
        Letztere werden dann nämlich genau so schnell ihre ganz persönliche ENT-täuschung gegen Russland verwenden!

        1. Ich selber bin viel zu westlich geprägt, als wirklich nach Rußland passen zu können. Daß man die Sichtweisen von Russen, Chinesen, Afrikanern liest und teils plausibler findet als die hier üblichen ist ja nicht alles, es bleibt auf der intellektuellen Ebene. Die Prägung ist viel tiefer. Und es gibt auch einiges, was in deren Ländern deren Sache ist, was ich für mich selber oder für eine Einführung in Deutschland aber für ungeeignet halte.

          Als „Westler“ brauchen wir eine realistische Sicht auf unsere Geschichte, und auf die peinlichen Zustände der Gegenwart, mit dem Ziel, die „nichtwestliche“ Außenwelt zu verstehen (nicht: zu werden wie sie) und ein normales Verhältnis zu ihr zu bekommen. Da war die DDR weiter. Es gibt Bilder von Robert Mugabe bei Erich Honecker in Berlin, zwei Männer der gleichen Sorte, beide etwa zehn Jahre im Knast, alte Kämpen, die sich verstanden haben.

          Freunde Rußlands, oder Afrikas, bleiben besser hier und halten die Stellung, als zu Russen oder zu Afrikanern zu werden zu versuchen, glaube ich.

  8. Ich würde so gerne nach Russland auswandern, am liebsten schon vorvorgestetn, wenn ich es mir nur leisten könnte. Es wäre schön, wenn Russland den Menschen aus Deutschland, die hier total verarmen und denen hier von diesem Tyrannen-Unrechts-Regime das Leben so schwer gemacht wird, Asyl gewähren könnte. Ich sehne mich so sehr nach einem Leben in Frieden und Freiheit ohne LGBTQ-und Gender-Gängelung, ohne diesen ganzen Dreck und die Verwüstung, die unsere einst schönen Dörfer, Städte und Landschaften zerstören, weit, weit weg von Massenmigration, Kriegshetze und Tyrannei….
    Ich habe sowas von genug davon.
    Seit ca. einem halben Jahr lerne ich russisch. Allein diese wunderschöne Sprache tröstet mich schon. Ich liebe die herzensguten Menschen in Russland, das wunderschöne weite Land, den Schnee, Sibirien, die russische Seele … und ja …. ich liebe Präsident Wladimir Putin, den derzeit größten, klügsten und weisesten Staatsmann weltweit. Ich wünschte, er wäre unsterblich.

    1. Putin sucht verzweifelt Freiwillige für seine Armee. Da können Sie sich doch melden, sicher auch als Ausländer. Er hat ja auch syrische und zentralasiatische Ausländer im Krieg. Da verdienen Sie auch viel Geld und können sich dann das Leben dort leisten. Wenn Sie überleben.

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