In eigener Sache: Der Anti-Spiegel ist bei der Jahrespressekonferenz von Putin dabei

Ich werde nächste Woche in Moskau sein, denn mir wurde am Freitag mitgeteilt, dass ich als Journalist eine Akkreditierung für die Jahrespressekonferenz des russischen Präsidenten Putin am 19. Dezember erhalten habe.

Ich habe mich in diesem Jahr in Russland als Journalist akkreditieren lassen und nun werde ich meinen Presseausweis zum ersten Mal auch benutzen.

Die Jahrespresekonferenz von Putin ist ein Riesenspektakel, zu dem jedes Jahr über tausend Journalisten anreisen. Die Pressekonferenz dauert immer ca. 4 Stunden und es werden ca. 60 Fragen gestellt. Es sind aber weit über tausend Journalisten in dem Saal (meine Akkreditierung hat die Nummer 1.311) und jeder möchte gerne eine Frage stellen. Daher denken sich die Journalisten eine Menge aus, um aufzufallen und ihre Chance zu erhöhen, eine Frage stellen zu können und sie kommen in Kostümen, mit Plakaten, Flaggen und so weiter. Ich habe das schon oft im Fernsehen verfolgt und die Stimmung muss beeindruckend sein.

Ob ich also Gelegenheit bekomme, eine Frage zu stellen, weiß ich nicht, aber die Wahrscheinlichkeit ist natürlich extrem gering.

Ich betreibe den Anti-Spiegel alleine und crowdfinanziert, ich bin also auf Spenden angewiesen. Nicht nur, um meinen eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten, denn ich schreibe schon lange im Hauptberuf und habe kein anderes Einkommen, sondern auch um solche Reisen, wie die zur Pressekonferenz von Putin bezahlen zu können.

Daher möchte ich an dieser Stelle vor allem den Lesern danken, die mich über PayPal-Spenden unterstützen! Sie sind es, die meine Arbeit mit ihren Spenden erst möglich machen. Ohne Sie würde es den Anti-Spiegel nicht geben!

Aber wenn Sie nicht spenden können oder wollen, können Sie mich auch noch auf andere Weise unterstützen, damit ich den Anti-Spiegel noch lange betreiben und den Medien den Spiegel vorhalten kann! Insgesamt gibt es vier Möglichkeiten:

  1. Sie können mir eine Spende über PayPal zukommen lassen.
  2. Sie können meine Bücher über Putin oder über die Ukraine-Krise 2014 kaufen.
  3. Sie können über einen Klick auf die Buchtipps auf meiner Seite in den Shop meines Verlegers kommen und dort Bücher bestellen. Das Programm merkt, wenn ein Käufer von meiner Seite in den Shop gekommen ist und ich bekomme dann eine kleine Provision. Über den Shop sind alle Bücher, die es in Deutschland gibt, erhältlich. Sollte das Buch Ihrer Wahl nicht dabei sein, schreiben Sie einfach eine Mail an den Verlag, die nehmen es dann ins Programm auf.
  4. Empfehlen Sie den Anti-Spiegel Freunden und Bekannten weiter.

Für das Wochenende habe ich auch noch einige interessante Themen für Artikel in der Pipeline, schauen Sie also gerne auch am Wochenende vorbei!

Ich wünsche allen eine schönes Wochenende und

bleiben Sie kritisch!

Thomas Röper

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

Ein Gedanke zu „In eigener Sache: Der Anti-Spiegel ist bei der Jahrespressekonferenz von Putin dabei“

  1. Sag bitte Putin, dass es so weiter nicht geht!
    Man lügt ihm ins Gesicht, man provoziert ihn unverschämt, man beschuldigt ihn für alles, man erklärt ihn zum Bösewicht, Mörder, Dieb, … und er?
    Ruhe behalten, höfflich sagen dass man unschuldig ist … dass man es nicht war … dass man es nicht getan hat … dass man eigentlich nie welche böse Gedanken und Absichten hatte …
    SO GEHT ES WIRKLICH NICHT WEITER!
    🙁

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