Ukraine: Wie und warum es zum neuen Kalten Krieg kam

Nachdem mein Verleger eine ganze Reihe von Vorbestellungen für eine mögliche „Papierversion“ meines Buches „2014 – Wie der neue Kalte Krieg begann“ bekommen hat, ist es ab sofort auch als gedrucktes Buch vorbestellbar.

Das Buch ist mit über 900 Seiten sehr dick und wird trotzdem nur 25,95 Euro kosten, weshalb der Verlag es zunächst nur als E-Book herausgebracht hat. Aber wegen der vielen Anfragen wurde heute beschlossen, es nun auch zu drucken.

In dem Buch gehe ich die Ereignisse des Jahres 2014 chronologisch durch. Es beginnt mit dem Maidan im November 2013 und endet mit der Unterzeichnung des zweiten Abkommen von Minsk im Februar 2015. Auf über 900 Seiten und auch mit über 900 Quellen kann man die Eskalation der Ereignisse vom Maidan über den Machtwechsel in Kiew, die darauf folgenden Ereignisse auf der Krim, den Bürgerkrieg und das abgeschossene Flugzeug MH17 detailliert verfolgen. Nachtrag: Da der Preis des Buches für ein so dickes Buch sehr günstig ist, hat der Verlag beim Setzen alles auf „Papiersparen“ optimiert, indem er zum Beispiel bei Seitenumbrüchen freie Stellen vermieden hat. So wird die gedruckte Version nun ca. 800 Seiten mfassen. Das Buch selbst wurde dabei nicht gekürzt.

Freunde, die das Buch kritisch „probegelesen“ haben, sagten, es lese sich wie ein Thriller. Das hat allerdings weniger mit mir zu tun, sondern liegt an den Ereignissen selbst. Die Entwicklungen und ihre Eskalation von einem Protest mit wenigen Menschen Ende November 2013 in Kiew hin zu einem Bürgerkrieg mit über 10.000 Toten, sind tatsächlich unglaublich spannend und als ich daran gearbeitet habe, war es auch für mich so fesselnd, dass ich tatsächlich ein halbes Jahr lang täglich bis zu 15 Stunden nur recherchiert und geschrieben habe.

Ursprünglich war weder ein „Polit-Thriller“ noch ein medienkritisches Buch geplant. Ich habe nur aus Interesse an dem Thema für mich selbst recherchiert und geschrieben. Aber bei der Arbeit an dem Buch bin ich auf so viele Falschmeldungen der westlichen Medien gestoßen, dass es ohne Medienkritik gar nicht denkbar ist. Ob bei den „Gesetzen vom 16. Januar“, den Todesschüssen auf dem Maidan, den Ereignissen auf der Krim, dem Beginn des Bürgerkrieges oder auch bei MH17 – die westlichen Medien haben sich nicht mit Ruhm bekleckert, sondern oft bewusst Falschmeldungen produziert. Das ging so weit, dass man sich auf Berichte der OSZE berufen hat und dann aber das Gegenteil von dem geschrieben hat, was in den OSZE-Berichten stand.

Die Ereignisse des Jahres 2014 sind auch heute noch hochaktuell, denn sie dienten als Vorwand für die Russland-Sanktionen und die vom Westen geschaffene Konfrontation mit Russland.

In dem Buch finden Sie Antworten auf viele Fragen, wie zum Beispiel: Wer hat den Maidan finanziert? War die Vereinigung der Krim mit Russland ein Bruch des Völkerrechts? Was wissen wir heute über MH17? Was besagt eigentlich das Abkommen von Minsk, das Russland angeblich erfüllen muss, damit die Sanktionen gelockert werden können? Wie begann der Bürgerkrieg im Osten der Ukraine?

Wer verstehen will, wie es zum neuen Kalten Krieg kam, sollte dieses Buch aufmerksam lesen und sich mit der Ukraine beschäftigen, denn dort liegen die Gründe für die neue Konfrontation des Westens mit Russland.

Der geplante Erscheinungstermin für das Buch ist der 31. Mai. In der Vorbestellphase gibt es einen Rabatt von drei Euro, es kostet derzeit also nur 22,95 Euro, nach dem Erscheinen Ende Mai werden es 25,95 Euro sein.

Sie können das Buch mit einem Klick auf die Anzeige unter dem Artikel direkt beim Verlag bestellen.

Über das Buch habe ich schon beim Erscheinen des E-Books ein Interview mit Robert Stein von NuoViso geführt.

Ukrainekonflikt: Startschuss für neuen Kalten Krieg? – Thomas Röper bei SteinZeit

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

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