Energiekrise

EU verbraucht Gas im Rekordtempo, Weißrussland droht mit Blockade des Gastransits

Am 1. Dezember wurde bekannt, dass die EU ihre ohnehin viel zu geringen Gasreserven im Rekordtempo verbraucht. Aufgrund der immer neuen EU-Sanktionen gegen Weißrussland, droht Lukaschenko zudem, den Gastransit durch sein Land zu stoppen.

Das russische Fernsehen hat am 1. Dezember in zwei Artikeln über die Energiekrise in Europa berichtet. Wegen des ungewöhnlich kalten Winters verbraucht die EU ihre ohnehin viel zu geringen Gasreserven im Rekordtempo. Da die EU außerdem die Beziehungen zu Weißrussland immer weiter beschädigt, indem sie aktuell schon das fünfte Sanktionspaket auf den Weg bringt, steht die Drohung des weißrussischen Präsidenten Lukaschenko im Raum, als Reaktion darauf den Transit russischen Gases durch Weißrussland zu stoppen.

Ich habe beide Artikel des russischen Fernsehens übersetzt und werde im Anschluss noch etwas zu den Gründen der Energiekrise in der EU schreiben. Beginnen wir mit dem Artikel des russischen Fernsehens über den Zustand der europäischen Gasreserven.

Beginn der Übersetzung:

Kalter November: EU verbraucht 20% der Reserven für den Winter, die Ukraine alle Reserven

Die EU-Länder haben im letzten Monat bereits 20 Prozent der diesjährigen Gasreserven verbraucht, die für die Heizperiode im Winter in die Speicher gepumpt wurden. Die Entnahmen haben sich seit Anfang November verdreifacht – die Vorräte sind seit Ende des Sommers zum 1. Dezember insgesamt um 12 Prozent auf 765 Milliarden Kubikmeter gesunken. Das ist die Gasmenge, die nach drei Monaten der laufenden Heizperiode Ende Januar 2021 während der ersten Fröste in der EU gespeichert war, so die Gasplattform Gas Infrastructure Europe. Die Europäer verbrauchen weiterhin im Rekordtempo Gas und übersteigen damit das Tempo der Auffüllung der Vorräte.

Die Ukraine hat inzwischen fast alle diesjährigen Gasreserven für den Winter aufgebraucht – das Volumen der unterirdischen Gasspeicher ist auf den Stand des Füllbeginns am Ende der letzten Heizsaison gesunken. Der durchschnittliche Lagerbestand in der EU sank von 72 Prozent zu Beginn des Herbstes auf 68 Prozent am 1. Dezember. Die europäischen Speicherreserven sind seit dem 1. November jeden Tag kontinuierlich gesunken, und in den letzten Novembertagen hat sich die durchschnittliche Durchflussrate auf 0,7 Prozent pro Tag verdoppelt. Bei diesem Tempo werden alle EU-Speicher bis Januar zur Hälfte entleert sein, und wenn der Winter kalt ist, werden die Reserven noch geringer sein. Nach dem letzten ungewöhnlich kalten Winter waren die EU-Speicher nur zu 18 Prozent gefüllt – im April waren nur noch 330 Milliarden Kubikmeter Gas eingelagert.

„Nach Angaben von Gas Infrastructure Europe lag das Volumen des aktiven Gases in den europäischen Untergrundspeichern am 29. November um 23,4 Prozent (20,8 Milliarden Kubikmeter) unter dem Niveau des Vorjahres. Mehr als 18 Prozent der im Sommer eingelagerten Gasmenge wurde bereits entnommen“, hieß es im Telegrammkanal von Gazprom.

„Die Gasreserven in den ukrainischen Speichern sind um 38,7 Prozent (10,3 Milliarden Kubikmeter) niedriger als im letzten Jahr und nähern sich bereits der Marke zu Beginn der Auffüllung“, warnte Gazprom. Gleichzeitig hat der russische Konzern den Transit durch die Ukraine um das 1,5-fache auf 88 Millionen Kubikmeter pro Tag erhöht. Die Ukraine weigert sich jedoch seit 2015, Gas direkt von Gazprom zu kaufen.

Der EU-Börsenpreis für Gas in kurzfristigen Verträgen ist heute um 2 Prozent auf 1.130 Dollar pro Tausend Kubikmeter gestiegen, so die Börsendaten um 16:00 Uhr Moskauer Zeit.

Seit Anfang November wurden mehrere Rekordverbräuche von Gas aus den EU-Reserven verzeichnet und die Europäer verbrauchen ihre Wintergasvorräte weiterhin schnell. Vom 16. bis 18. November und vom 23. bis 25. November wurden für diesen Zeitraum neue Tagesrekorde für europäische Entnahmen in der langjährigen Beobachtungsgeschichte verzeichnet. Gazprom pumpt im Rahmen seines genehmigten Plans weiterhin Gas in die fünf unterirdischen Speicher in Europa und wird dies bis Ende Dezember tun.

„Gazprom hat im Zeitraum Januar bis November 2021 467,6 Milliarden Kubikmeter Gas gefördert. Das entspricht einem Anstieg von 14,7 Prozent (60 Milliarden Kubikmeter) gegenüber dem Vorjahr.

Die Versorgung des russischen Binnenmarktes stieg um 15,8 Prozent (30,4 Milliarden Kubikmeter). Gazprom steigerte seine Exporte in die EU-Länder von Januar bis November um 7 Prozent auf 171,5 Milliarden Kubikmeter (+10,6 Milliarden Kubikmeter).

Die Lieferungen wurden in folgende Länder erhöht: Türkei (+83,7%), Deutschland (+16,8%), Italien (+19,5%), Rumänien (+221,8%), Serbien (+85,8%), Bulgarien (+43,8%), Polen (+7,5%), Griechenland (+12,2%), Slowenien (+53,9%), Finnland (+9,1%).

Eine Reihe von Ländern – Deutschland, die Türkei, Italien, Bulgarien, Rumänien und Serbien – hatten Mitte November bereits mehr Gas von Gazprom erhalten als im gesamten Jahr 2020. In der zweiten Novemberhälfte kamen Griechenland, Slowenien, die Schweiz, Nordmazedonien sowie Bosnien und Herzegowina hinzu.

Auch die Gaslieferungen über die „Power of Siberia Pipeline“ nach China nehmen zu, seit dem 2. November übersteigen die täglichen Lieferungen die täglichen vertraglichen Verpflichtungen von Gazprom um mehr als ein Drittel. Und am 21. November stiegen die Lieferungen zum ersten Mal um den Rekordwert von 35,8 Prozent.

Ende der Übersetzung

Nun noch die Übersetzung der Meldung über eine mögliche Blockade der Gaslieferung durch Weißrussland und die Erklärung des Kreml dazu.

Beginn der Übersetzung:

Kreml reagiert auf Lukaschenkos Drohung, den Gastransit zu stoppen

Es lohnt sich nicht einmal, über die hypothetische Situation zu spekulieren, dass Weißrussland den Transit von russischem Gas nach Europa stoppt. Der Kreml versteht die harschen Vergeltungserklärungen des weißrussischen Staatschefs Alexander Lukaschenko gegenüber den europäischen Regierungen als Reaktion auf den „beispiellosen und aggressiven Druck“ von Brüssel und Washington auf Weißrussland. Diese Erklärung wurde vom Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, abgegeben.

In einem Interview mit „Rossiya Segodnya“ bekräftigte der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko seine Bereitschaft, den Transit russischer Energieressourcen nach Polen und weiter in die EU zu stoppen, falls Warschau die Grenze zu Weißrussland schließt und seine aggressive Politik gegenüber dem Nachbarstaat fortsetzt.

Russland würde eine solche Entwicklung nicht zulassen wollen. Aber „Weißrussland und Präsident Lukaschenko werden zum Objekt eines beispiellosen Drucks seitens einer Reihe westlicher Länder, dieser Druck ist absolut ungerechtfertigt und aggressiv, was zu einer sehr starken Gegenreaktion Weißrusslands führen muss“, so Peskow.

„In diesem Zusammenhang hat der Präsident sein Verständnis für harte Reaktionen zum Ausdruck gebracht“, betonte der Kreml-Sprecher. „Andererseits erwartet der Präsident, dass dies keineswegs unsere Verpflichtungen gegenüber den europäischen Gasempfängern beeinträchtigen wird, insbesondere in dieser für die Europäer schwierigen Zeit.“

Peskow stellte klar, dass Minsk seine Erklärung über die Beendigung des Transits nicht mit Moskau abgestimmt habe und dass alles, was gesagt wurde, „die Position des Präsidenten von Weißrussland, einem souveränen, unabhängigen Staat“ sei.

Ende der Übersetzung

Ende der Übersetzung

Die Gründe für die Energiekrise in Europa

Über die Gründe für die Energiekrise in Europa habe ich oft berichtet, daher fasse ich sie hier der Vollständigkeit halber nur noch einmal kurz zusammen.

Erstens: Der letzte Winter war kalt, weshalb viel Gas verbraucht wurde. Pipelines und Tanker reichen nicht aus, um im Winter genug Gas nach Europa zu bringen, weshalb die Gasspeicher normalerweise im Sommer aufgefüllt werden. Das ist in diesem Jahr ausgeblieben und während die Gasspeicher normalerweise zu Beginn der Heizsaison zu fast 100 Prozent gefüllt sind, waren es in diesem Jahr nur knapp 75 Prozent.

Zweitens: Die Energiewende hat zu einem zu großen Anteil von Windenergie am Strommix geführt. Da der letzte Sommer aber außergewöhnlich windstill war, fehlte die Windkraft und es wurde unter anderem Gas zur Stromerzeugung genutzt, das eigentlich in die Speicher hätte geleitet werden müssen.

Drittens: Der Wunsch vieler europäischer Politiker, russisches Gas durch vor allem amerikanisches Flüssiggas zu ersetzen, hat dazu geführt, dass in Europa nun Gas fehlt. Der Grund: In Asien sind die Gaspreise noch höher als in Europa und die fest eingeplanten amerikanischen Tanker fahren nach Asien, anstatt nach Europa.

Viertens: Die Reform des Gasmarktes der letzten EU-Kommission hat den Handel mit Gas an den Börsen freigegeben. Dadurch wurde Gas zu einem Spekulationsobjekt. Während Gazprom sein Gas gemäß langfristiger Verträge für 230 bis 300 Dollar nach Europa liefert, ist es für die Importeure ein gutes Geschäft, das Gas an der Börse für 1.000 Euro weiterzuverkaufen und diese Spekulationsgewinne in Höhe von mehreren hundert Prozent in die eigene Tasche zu stecken.

Warum Gazprom trotzdem langfristige Verträge möchte? Die Antwort ist einfach, denn das war auch in Europa so, als in Europa noch Gasfelder erschlossen wurden. Der Produzent von Gas muss Milliardeninvestitionen planen und das geht nur, wenn er weiß, wie viel Gas er langfristig zu welchem Preis verkaufen kann. Daher möchte ein Gasproduzent langfristige Verträge, auch wenn der Preis zeitweise möglicherweise viel niedriger ist als der, den er an der Börse erzielen könnte.

Auch für den Kunden ist es von Vorteil, wenn er die Gaspreise und die Gasmengen im Voraus planen kann, denn was passiert, wenn man sich auf kurzfristige Verträge einlässt, erleben wir gerade in Europa. Dass die EU-Kommission sich trotzdem für kurzfristige Verträge und Börsenhandel von Gas einsetzt, ist entweder Inkompetenz, oder der Wunsch europäischen Konzernen die lukrative Börsenspekulation mit Gas auf Kosten der Verbraucher zu ermöglichen, oder die politische Abhängigkeit von den USA, die auf kurzfristige Verträge setzen, weil ihrer schnelllebigen Frackingindustrie schnelle Gewinne wichtiger sind als langfristige Planungssicherheit.

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

15 Antworten

  1. Wer den Schaden hat – braucht für Spott nicht zu sorgen… – könnte man so sagen, wenn nicht wieder die Völker die Zeche für diese yankee-hörigen Brüsseler Sklaven und ihrer absoluten Dummheit zu zahlen haben werden….. 😤😤

    1. Einfache Antwort: Verbrecher.
      Wären sie „Wahnsinnige“ müssten sie sich völlig unberechenbar verhalten und – statistisch gesehen – mal was etwas zum Nutzen der Bevölkerung tun und mal etwas zu ihrem Nachteil. Auf lange Sicht sollte sich das sogar zu 50/50% ausgleichen. Tut es aber nicht.
      Wenn eine Münze immer auf dieselbe Seite fällt, nimmt man ja auch nicht an, dass die Münze „wahnsinnig“ ist, oder? Und schon gar nicht derjenige, der die Münze geworfen hat: Der hat offensichtlich eine Absicht.
      q.e.d.

  2. Zu Spekulationsgewinne der Importeure :

    Ich gönne jedem einzelnen derjenigen, die sich eine dicke Brieftasche mit der Niederlage der EU-Strategen – ( welche die Russen wollten auch 2021 weiter wie 2020 „am Hungertuch “ nagen sehen .) Im übrigen natürlich im Besonderen derjenigen, die auch tatsächlich das Gas vor dem Weiterverkauf auch bezahlen müssen in Russland. Das sind die wahren Marktkenner und die sie sich über die Hochnäsigkeit dieses Irrenhaufens in Brüssel krumm und schief lachen. ( Im übrigen bin ich davon überzeugt, dass diese Cleveren eben auch weiterhin ihre langfristigen Verträge zu guten Konditionen werden bekommen.

    1. Ach jaaa… wat wär dat so schön, würde der „GutVerrückte“ mal das Gas-Rädchen nur mal par Tage zudrehen. Och Gottchen, dann würden die EU-Hornochsen dann auch tatsächlich die GUTE Ware an Dünger tatsächlich sanktionieren.

      Warum sage ich das?

      Wahrscheinlich sind es einzig noch die Bauern, welche – (wenn denen mal so richtig der kamm schwillt ) sehr wohl grenz- und Sprachüberschreitend sich auf ihren Trecken setzen zu Zehntausenden und den Polizei-Wasserpistolen mal ihre Güllespritzen entgegenstellen . Denen macht der Gestank wenig bis nix aus…

      Gäbe noch soviel zu sagen…. doch irgendwie wird sich das alles einspielen, weil von Berlin bis Brüssel eben alles Leute das SAGEN haben, die nicht im Geringsten denken, dass ihre Machtgeilheit Grenzen haben kann.

      Ja Leuts… manchmal muss man mal die eigene Dusseligkeit in den Vordergund stellen um von den OBERSCHLAUEN Mitdiskutanten als Idiot tituliert zu werden…. Macht nix…. Viel mehr verstehen, als die , welche eben „von Beruf her“ nicht verstehen wollen(dürfen) …

      1. Tja, nu stellt euch mal „Peter der Milch-Bauer“ vor. Steht morgens um viere auf, füttert das Vieh , schnallt der Lisa und der Erna… ihre Gerätschaften an… (Um sechse kommt der Milchwagen) Ganz modern auf dem Drehkreuz schafft er alle hundert ..(Nu komm mädchen, ich hab nicht ewig Zeit… usw…usw… ) Alles klar…. Milchwagen ist weg…. Kaffeepause…. und ab auf den Trecken. Peter macht das Futter selbst- nur so schafft er es eben überhaupt mit den hundert Viechern auch bisschen Gewinn zu machen…. Dann fähr er auf der Raiffeisenbank vor… will den Dünger laden… OHHHH…halt ! Nu mach mal langsam. Bevor ich dir den Stabler schicken kann, Peter… Dein überziehungskredit, der reicht nicht. Kostet das Doppelte wie letztes Jahr….

        Wie ? wat…. (Ja peter , ich kann doch nix dafür) Lässt sich die Hälfte laden… und braust davon….. zu seiner Stammkneipe…. ( Die besucht er normal erst abends… doch er ahnt, das da schon seine Freunde stehen…

        2 G… steht da….

        Der Arsch will mir nichts ausschenken…. dabei wollte ich gar nix trinken, sondern was essen… sagt sein Kumpel… Ja und…. ???

        Bist Du geimpft? ich… ja Du, Ja, bin ich…. OK… dann geh mal rein , hol uns was zu essen und par Bier…. alle, die zweimal geimpft sind, dürfen das.

        Ähhhh …bin aber nur einmal…. Ja…. warum ..nur einmal… Ja ja, mir wars so übel bei ersten mal…. konnte nicht mal die Kühe melken… Musste Hilfe holen.

        Im übrigen: Auch wenn ich die Unterhaltung etwas entschäft habe, auch wurde sie nicht mitgeschnitten. Dieser Bauer hat mich tatsächlich angerufen und mich gefragt, was er nun tun soll. Hatte nun mal eine EU-Consulting-Firma und beschaffte auch dem Peter so manche Mark- und Euro….

        Das Gespäch ging noch weiter, da ich eben versuche nie jemand zu sein, der sicch im Gespräch dann am Problem selbst festbeißt ( wie zu 99% hier eben vom Autor und den Kommentatoren auch) Suche dann eine Problemlösung….

        Meine Lösung, die mir in dem Monent eingefallen ist, habe ich ihm erzält…..

        Und die hat wiederum mit einem Mann zu tun, der in Polen lebte. Leider ist er tot. Offiziell hat er wohl sich selbst vom Leben in den Tot gebracht…. Nu ja, politisch waren wir absolute Gegner, aufgrund seiner Grundeinstellung. Doch seine Art und Weise, Probleme zu lösen…. die hat zumindest in dem Staat funktioniert, dessen Staatsbürgerschaft er besaß.

        Lasse es mal einfach so stehen, ohre FAZIT…

    1. Tja guter Mann, vor einiger Zeit war es wohl mal so – ich weiß nicht, ob es so noch ist – daß der Börsenwert von“Tesla“ höher war, als der des VW-Konzerns. Und es wurde da sogar angemerkt, daß man sich doch einmal anschauen solle, was und wieviel Tesla produziert, und wie es im Vergleich damit beim VW-Konzern so aussieht …

      Andrej Martjanow hat hier:

      _____://smoothiex12.blogspot.com/2018/06/do-you-know-what-this-is.html

      ein noch absurderes Beispiel des amerikanischen Marktes „problematisiert“…

      Und wir brauchen uns da überhaupt keine Gedanken zu machen, denn wie ich selbst erfuhr, als ich Ersteres einmal erwähnte, ist da alles in Ordnung ….

  3. Nach allem, was ich bisher mitbekommen habe, könnte ich mir vorstellen, dass Lukaschenko dazu getrieben werden SOLL, den Gastransit zu blockieren.
    Das wäre doch ein prächtiger Kriegsgrund für all jene, die keine Ahnung haben, was wirklich läuft.

  4. Gibt es noch etwas auf der Welt, was nicht an der Börse verspekuliert wird? Das ist doch die Krankheit, die weg muß. Geld aus dem Nichts. Papier. Früher hatte man auf der Welt Gold und Silber in der Hand, in den 60ern sogar auf Kuba und in Indien.

  5. Nun da haben unsere Politiker nur noch die Wahl Nordstream 2 starten zu lassen oder wir werden im Januar / Februar schnell frieren und auch keinen Strom mehr haben.
    Oder anders ausgedrückt, die Grünen müssen sich was einfallen lassen um ihre Zustimmung zu Pipeline zu geben oder sie sind bald weg vom Fenster. Denn dann wird es schneller Neuwahlen geben wie die Grünen 1,5 Grad Ziel sagen können. Mit dem Wegfall der Atomkraftwerke zum 01.01 werden wir noch mehr Gas für die Stromerzeugung verbrennen. Und anders als die Grünen behaupten, ist der Januar Wind arm. Auch das Ausland wird diese Ausfälle nicht kompensieren können, da 1. Die Netze nicht dafür geeignet sind diese Strommengen zu liefern und auf der anderen Seite der Strom im eigenem Land gebraucht wird um die Gasknappheit zu kompensieren.

  6. Nach dieser Nachricht:
    „In den unterirdischen Gasspreichern befinden sich 16 Milliarden Kubikmeter Erdgas (Stand: 01. Dezember). Das teilte der Kommunikationsdirektor des Energiekonzerns Naftogaz, Maxym Bilajwskyj, gegenüber Ukrinform mit.
    Bilajwskyj zufolge sind die Gasvorräte 2021 um 7,5 Prozent höher als durchschnittliche Vorräte zum Anfand Dezember im Zeitraum von 2011 bis 2019. So wurden nach seinen Angaben zum 1. Dezember 2014 13,8 Milliarden Kubikmeter in den Gasspreichern gelagert. Am 1. Dezember 2016 seien sie mit 13,4 Milliarden Kubikmeter gefüllt gewesen.“
    wollte ich einmal bei
    https://agsi.gie.eu/?fbclid=IwAR0HmQUtPoZkyH2ri7bwkJT1b3UvErVrlHJiMRnza6W7vEr1zBmiBSXEPxo#/historical/UA
    nachsehen. Der Wert für den 1. Dezember 2016 könnte sogar korrekt sein, wenn 1 Mrd. m³ 11,1 TWh entsprechen.
    Die Zahlenänderungen hinsichtlich Speichergröße und Füllung sind echt kurios.

    1. Mit Stand 2. Dezember passen die Lagerbestände der Ukraine wieder. Offensichtlich war man etwas durcheinander
      und hat die Fehlmenge als Lagermenge eingetragen. Der Minimalwert von „Ende Dezember 2014“ wird noch unterschritten.

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