Eskalation in der Ukraine

Tacheles #57 hat um 18.00 Uhr Premiere

Die Ostersendung von Röper und Stein ist etwas düster geworden, aber die von den Medien bisher verschwiegene Verschärfung der Lage in der Ukraine ist auch wirklich unheimlich.

Die Ostersendung von Röper und Stein ist etwas düster geworden, aber die von den Medien bisher verschwiegene Verschärfung der Lage in der Ukraine ist auch wirklich unheimlich. Und da sich Meldungen über den Konflikt mit China in das Puzzle einfügen, scheint die weltweite politische Lage sich wirklich enorm zuzuspitzen

Außerdem ging es um Nord Stream 2, die Nebenwirkungen des russischen Impfstoffs, um die Frage, wie lange der Lockdwon andauert und am Ende auch noch um die Frage, welche wichtige Aussagen von Merkel im Bundestag die deutschen Medien hartnäckig verschwiegen haben.

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

4 Antworten

  1. Meister Röper hat schon recht: Wir nehmen nicht wahr, wie „explosionsartig“ sich der „Informationsraum“ allein seit 2000 verändert hat – von den Zeiten, als es nur Rundfunk und Presse gab, einmal ganz abgesehen.

  2. Bemerkung zum Intro:

    Die Osterregel geht folgendermaßen:

    „1. Sonntag nach dem Frühlingsvollmond“

    heißt:

    Man wartet auf den 21. März = Frühlingsanfang
    Dann auf den nächsten Vollmond.
    Und dann ist am folgenden Sonntag Ostersonntag. (es sei denn, Sonntag und Vollmond fallen zusammen, dann ist an dem Tag Ostern)

    Dadurch springt das Fest durch das Jahr. Zwischen dem frühesten Ostertermin (22. März) und dem spätestmöglichen (25. April) liegt daher auch mehr als ein Monat Zeit.

    Die Orthodoxen Kirchen benutzen allerdings den Julianischen Kalender (nach Julius Cäsar) und nicht den Gregorianischen (nach dem katholischen Papst Gregor XIII). Daraus ergibt sich aktuell ein Unterschied von etwa 14 Tagen. Deshalb wird Weihnachten entsprechend zwei Wochen später gefeiert. Ostern aber wandert auch bei den Orthodoxen, und zwar nicht so ganz 1:1 zu den Katholen/Evangelen Europas, da auch hier eine durch Papst Gregor veränderte Regel angewandt wird. Außerdem bewirkt die Regel mit dem Frühlingsvollmond hier keine automatische Verschiebung um genau 14 Tage. In diesem Jahr zB. liegen rund 4 Wochen zwischen den Osterfesten der West- und Ostkirchen (4. April vs. 2. Mai), da ja erst auf den 21.3. laut Julianischem Kalender und dann auf den nächsten Vollmond gewartet werden muß. Maximal sind so 5 Wochen Unterschied möglich, es kann aber eben auch passieren, daß beide Feste auf denselben Tag fallen. Zuletzt war das 2017 der Fall, und 2025 ist es wieder soweit.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Osterdatum

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