Niederlage für Litauen

EU-Kommission beendet die Blockade von Kaliningrad

Litauen hat eine Niederlage im Streit um die Blockade Kaliningrads erlitten. Die EU-Kommission hat ein Machtwort gesprochen.

Die Blockade Kaliningrads, die Litauen im Juni ausgerufen hat, ist beendet. Litauen hatte den Transport von sanktionierten Waren aus dem russischen Kernland in die russische Exklave Kaliningrad durch sein Hoheitsgebiet verboten. Das war eine klare Provokation Litauens, denn es ging dabei nicht den Export sanktionierter Waren aus Russland, sondern um den Transport solcher Waren von Russland nach Russland.

Die EU hat die Gefahr, dass Russland in der Blockade Kaliningrads eine militärische Aggression sehen und entsprechend reagieren könnte, sofort erkannt. Entsprechend zurückhaltend waren die Reaktionen in Brüssel auf den litauischen Alleingang.

Nun hat die EU eine klarstellende Richtlinie veröffentlicht, die für die litauische Regierung eine schallende Ohrfeige ist, denn die von Litauen angeordneten Maßnahmen werden fast alle gestrichen. Der Transit von Russland nach Kaliningrad ist damit weitgehend und mit nur wenigen Einschränkungen, die vor allem militärisches Gerät betreffen, wieder möglich.

Da die Hartliner in der EU das als eine Niederlage gegenüber Russland ansehen, berichten die deutschen Medien darüber nur sehr zurückhaltend. Ich habe, um auch die russische Sicht zu zeigen, die Meldung der russischen Nachrichtenagentur TASS darüber und über die Reaktion aus Litauen übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Litauen will Empfehlungen der EU zum Kaliningrader Transit berücksichtigen

Gleichzeitig, so Premierministerin Ingrida Shimonite, sei Vilnius nicht für die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Option verantwortlich

Vilnius wird die Klarstellungen der Europäischen Kommission zur Umsetzung des Gütertransits in das russische Kaliningrader Gebiet berücksichtigen, ist aber nicht für die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Option verantwortlich. Das erklärte die litauische Ministerpräsidentin Ingrida Šimonytė am Donnerstag vor Reportern.

„Die zuständigen Instanzen in Litauen beabsichtigen, diese Stellungnahme (Klarstellung der EU, Anm. TASS) zu berücksichtigen, aber nicht, weil wir zustimmen, dass wir seit dem 17. Juni [als Litauen den Transit aussetzte] etwas falsch gemacht haben“, sagte sie. „Damals gab es keine anderen Möglichkeiten oder offizielle Erklärungen.“

In Litauen werden Ansichten die am Mittwoch veröffentlichten EU-Leitlinien für den Transit in das Kaliningrader Gebiet unterschiedlich bewertet. Das Außenministerium begrüßte das Dokument, da es andernfalls zugegeben hätte, dass es die harte Haltung von Vilnius zum Transit nicht verteidigen konnte. Die Opposition sagte, das Außenministerium habe die nationalen Interessen nicht geschützt und Litauen dem Transitkorridor preisgegeben.

Die Ministerpräsidentin äußerte ihre Zufriedenheit darüber, dass die Europäische Kommission die Vorschläge von Vilnius bei ihrer Entscheidung berücksichtigt hat. „Wir sind der Europäischen Kommission dankbar dafür, dass sie die litauischen Instanzen konsultiert und sich unsere Bedenken und Vorschläge angehört hat, aber wir können und dürfen die Verantwortung für die getroffene Entscheidung nicht übernehmen“, sagte Šimonytė. Sie betonte, dass die Erklärungen der Europäischen Kommission nicht an Litauen, sondern an alle EU-Mitgliedstaaten gerichtet seien.

Die Europäische Kommission hat am Mittwoch eine Anweisung über den Transit von Waren aus Russland an die EU-Mitgliedstaaten veröffentlicht. Der Klarstellung zufolge ist der Schienentransit einer Reihe von Gütern nach Kaliningrad unter bestimmten Bedingungen im Rahmen der EU-Sanktionen zulässig. Der Transport muss von den Regierungen der EU-Staaten „gezielt, angemessen und wirksam“ kontrolliert werden. Militärische Güter, Militärtechnologie und Produkte mit doppeltem Verwendungszweck dürfen jedoch mit keinem Verkehrsmittel befördert werden.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

41 Antworten

    1. Das war kein vorauseilender Gehorsam, das war reine Bosheit.

      Reiner Rupp alias „Agent Topas“ bezeichnet wegen dieser Eigenart alle drei baltische Staaten als „Giftzwerg-Staaten“…

      1. @StillerBeobachter

        Giftzwerg-Staaten ist eine treffende Bezeichnung.

        Ob es sich von Litauen um Dummheit, Bosheit oder etwas anderes handelte, werden wir wahrscheinlich nie erfahren. Möglich wäre auch eine gezielte Provokation angeordnet von EU/NATO um eine Reaktion Russlands zu erzwingen.
        Auch wenn sich Annalenchen rühmt, schon Monate nicht mit Lawrow gesprochen zu haben, gibt es sicher diplomatische Kontakte. Vielleicht ist für diese Zurücknahme auch Russland einen Deal eingegangen.
        Wir „dummes Fussvolk“ können nur spekulieren und die zukünftigen Ereignisse abwarten.

  1. Diese zwei Saetze beweisen die Doppeldeutigkeit der „klarstellenden Richtlinie der EU“:

    „Der Transport muss von den Regierungen der EU-Staaten „gezielt, angemessen und wirksam“ kontrolliert werden. Militärische Güter, Militärtechnologie und Produkte mit doppeltem Verwendungszweck dürfen jedoch mit keinem Verkehrsmittel befördert werden.“

    Geben sie doch Litauen ausreichend Handhabe, die Transporte von Rus nach Rus wirksam zu behindern und errnste Streitigkeiten hervorzurufen. „Angemessen“ und „wirksam“ wird in das Belieben der Litauischen Grenzbehoerden gestellt; und beim „doppelten Verwendungszweck“ ist leicht vorstellbar, dass insbesondere diese schwammige Formulierung in die Richtlinien aufgenommen worden ist, um auch Alltagsbedarfsmittel zu „doppeltem Verwendungszweck“ erklaeren zu koennen.

    Im Lichte dieser Erkenntnis haben die Litauer rel. schnell zugestimmt. Aber das „dicke Ende“ wird sich m.E. damit nicht verhindern lassen. Kaliningrad ist mit diesem „Ergebnis“ an „Schmitz Backes“ noch nicht vorbei!

    1. Einfach die Züge stark bewaffnen und nach Vertrag durchfahren.
      „Internationale Verträge verpflichten Polen und Litauen, den Transit über den polnischen Suwalki-Korridor und über die litauischen Eisenbahnen zuzulassen. Die illegalen „Sanktionen“ der EU gegen Russland führten jedoch zunächst zu einem Stopp des Transits. Dann öffnete Polen den Suwalki-Korridor wieder für den Verkehr, aber Litauen behielt die Durchsuchung von Zügen und das Verbot von Embargogütern bei.
      Moskaus Unmöglichkeit, seine Kaliningrader Exklave zu versorgen, war ein legitimer Kriegsgrund. Das Abkommen, das nun eine Ausnahme der „Sanktionen“ vorsieht, scheint beide Seiten voll und ganz zufrieden zu stellen.“
      Mal wieder der grossschnäutzige Zwerg Litauen.
      Die E.U. rudert zurück.
      Ein Paar Marschflugkörper müssten reichen um rechtsbrechende Wegelagerer auszuschalten.
      Mal sehen ob die NATO es dann als Bündnisfall ansieht und einen dritten Weltkrieg (Nuklear) riskiert.

    1. Als „Schneise“ wissen Sie vermutlich um die engen Wege zwischen Vernunft und Wahnsinn?
      Nicht wenige hier fürchten, ohne die rechten Worte zu finden, die ihnen sonst so leicht aus dem Gleise fahren, den ambivalenten Troll 😉

  2. Da haben sich in Brüssel diesmal zum Glück wohl die Völkerrechts-Juristen durchgesetzt. Andererseits kann man bei derartigen Aktionen auch erkenn, wie armselig diese Länder und Politiker doch sein oder sich zumindest fühlen müssen, dass sie derartigen Einflüsterungen der US-Teufel so viel Bedeutung und Eifer beigemessen haben.
    Wenn ich mir das so recht vorstelle – ich bin PRÄSIDENT – eines der kleinsten Länder der EU, welches sich nicht mal eine eigene Luftwaffe leisten kann – ich kann nur dann INTERNATIONAL bemerkt werden, wenn ich den bösen Schein-Intelligenten Paul spiele… – und dann werden mich zumindest die NATO-Größen beim nächsten NATO-Bankett vielleicht sogar grüßen… Und sonst scheint ja nicht wirklich viel los zu sein in einem solchen Zwergstaat, sonst hätte ein Präsident vielleicht auch noch andere Aufgaben!??

  3. stimme BG völlig zuz, zeigt die Verlogenheit und HInterhältigkeit der EU; denn bei „Dienst nach Vorschrift“ blebt eine 95% Blockade bestehen.
    Übigens war das kein Alleingang von Litauen, sondern in sehr enger Absprache mit den USA, Russland sollte provoziert werden, Terrotorium zu besetzen.
    Der Vertrag von 2003 mit Litauen ist eindeutig gebrochen worden, darin gibt es keine Beschränkungen, was transportiert wird, nicht einmal Kontrolle wird zugestanden.
    Also: Nicht Vernunft, sondern wieder dieselbe Trickserei, verkauft als Lösung, weil man Angst hat, Russland würde zur Selbsthilfe greifen.

    Übrigens zu Nordsteam 1: Erstmalig verkautete aus Moskau, dass wieder Gas geleifert wird … aber mit Verknüpfung auf die „ungerechtfertigten Sanktionen“. Bedeutet im Klartext: Es gibt kein Gas, weil in Deutschland niemand einlenkt. Und noch was: Das neue Gesetzt (ist wohl eins) dem zufolge Gasprom nur noch in Rubel Rechnungen ausstellt und zu bezahlen ist, wird vom Westen natürlich abgeleht. bedeutet aber: Kein Geld (Rubel), also kein Gas.

    1. Ist doch alles gewollt – die Finanzeliten und ihre Handlanger frieren nicht.
      Covid/ARNm, Hungersnöte – Massenmord, Inflation/hohe Preise = Enteignung.
      Dazu Beschränkung der Freiheiten und Massenüberwachung (digitaler Impfpass und bald digitales Geld).
      Und Scholz will das EU-Vetorecht abschaffen, also noch mehr (USA)EU-Kommissiondiktatur.
      „Keine Privatsphäre und kein Eigentum: Die Welt im Jahr 2030 nach Wunsch des Weltwirtschaftsforums.“
      https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/509657/Keine-Privatsphaere-und-kein-Eigentum-Die-Welt-im-Jahr-2030-nach-Wunsch-des-Weltwirtschaftsforums

  4. Das wurde gemacht, damit über NS1 wieder nach der Inspiration Gas fließt. Wenn der Bahnverkehr mit zuviel Bürokratie behindert wird, dann kann auch der Gasfluss wegen technischer Probleme reduziert werden. Die EU scheint so langsam zu merken, dass Russland sie bei den Eiern hat. Wenn die zudrücken, dann ist hier Ende Gelände.

  5. Wenn das ein Fehler war, wieso muss dann die Prämisse rein, das nur Schienenverkehr erlaubt ist und Strassenverkehr nicht.
    Der Sinn dahinter erschliesst sich mir nicht, was macht die Ware den anders, nur weil sie per LKW daherkommt.
    Ist in meinen Augen doch nur wieder ein weiterer Nadelstich in Richtung Russland.
    Russland sollte diesmal Stur sein, Entweder ist der Urzustand wieder hergestellt oder ich errichte selbst eine Transitroute.

    1. Ich finde auch, dass der Urzustand wieder hergestellt werden sollte – aber einen Unterschied zwischen Strasse und Schiene sehe ich schon: Ein Schienenfahrzeug kann nicht anders, als der Strecke der Schiene zu folgen. Ein Strassenfahrzeug kann zwischendurch anhalten, oder einen Umweg fahren und dabei irgendwo in Litauen etwas abliefern, das nur für den Transit nach Kaliningrad zugelassen war. (Wenn sie ihre eigene Propaganda glauben, könnten sie z.B. befürchten, dass Waffen an potentielle Revolutionäre geliefert werden — was natürlich in Wirklichkeit eher etwas ist, das die NATO machen würde, wenn sie eine Transitstrecke durch Russland hätte. Eine von Russland gestartete (Anti-)Farbrevolution wäre etwas neues (aber vielleicht einen Versuch wert – wenn ich Putin wäre, wäre ich nicht mit dem Militär in die Ukraine gegangen, sondern hätte Revolutionäre für einen Anti-Maidan-Putsch unterstützt und es den NATO-Terroristen mit ihren eigenen Mitteln zurückgegeben).

      1. nette Idee mit der „(Anti-)Farbrevolution“ aber ich glaub auch sowas bleibt nicht lange Geheim und würde nur den guten Ruf, den Russland im Rest der Welt geniesst, gefährden.
        Wiie wissen ja, das die zB CIA sowas gerne macht, allerdings wissen wir nicht, wie lange es dauert bis da nennenswerte Ergebnisse kommen.

  6. Weil ich der EU und vor allem ihrer Kommission nicht zutraue, etwas richtig zu machen, hier eine etwas andere Theorie: Das war von Anfang an so geplant:

    1. Litauen sperrt den Korridor ganz
    2. Mit viel „Glück“ greift Russland an um den Korridor zu sichern, dann hat die NATO endlich den 3. Weltkrieg, den sie haben wollte – aber wenn Russland sich nicht provozieren lässt ist das auch nicht weiter schlimm, wegen dem Fallback-Plan:
    3. EU hebt die Bestimmungen auf, beschränkt aber weiter den Transport von militärisch nutzbaren Gütern
    4. Alles beim Alten, Kriegsgefahr gebannt, niemand regt sich mehr auf, aber Russland hat trotzdem die Möglichkeit zum Transport von militärisch nutzbaren Gütern verloren, was von vorne herein die Hauptabsicht war

    1. Das mag nur auf dem ersten Blick so scheinen, aber Russland hat ja immer noch den Seeweg und würde mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit niemals in Litauen einfallen (müssen). Ich vermute eher, dass sich das traditionell antirussische Litauen (wie auch Lettland, Estland und Polen) nur mal wichtig machen und vor der EU und NATO im Ansehen aufwerten wollte. Russland hat in diesen Kleinstaaten nahezu kein Interesse und kann über dieses sich Aufblasen im Grunde nur lachen.

    2. ….DIE NATO, will keinen Dritten Weltkrieg… ..die AMIS, haben einen RIESEN – SCHISS davor, dass der Konflikt eskaliert.. …sie rufen doch öfters in Moskau an, dammit IHNEN ja „Nichts“ passiert.. …der NATO – Lautsprecher Stoltenzwer, wurde von Roth schild und Konsorten, auch schon leiser gestellt !!..🤣😈

  7. Die Spitzbergen-Blockade wurde auch wieder aufgehoben:

    STOCKHOLM, July 6. /TASS/. Norway agreed to passage of goods for Russian settlements in Spitsbergen through its territory (…)

    The decision became the „result of the dialog with the Russian side,“ Foreign Ministry press secretary Ane Lunde said.

    In late June, Oslo refused to allow carriage of goods for Russian settlements in Spitsbergen via the Storskog border checkpoint.

    https://tass.com/world/1476453

    Nach dem Spitzbergen-Vertrag steht der Archipel zwar unter norwegischer Hohheit, aber die anderen Vertragsstaaten haben dort ein Recht zur wirtschaftlichen Nutzung. Es gibt dort eine russische Kolonie um einen Kohlenbergbau.

    1. Danke, habe die entsprechende Tagesschau – Meldung gar nicht mitgekriegt 😉 .
      Aber auch hier Nadelstiche: Immer mehr gegen die russische Kolonie zielende Einschränkungen wg „Umwelt“ un so.

  8. Meines Wissens wurden keine Militärgüter auf der Transitstecke transportiert. Zweitens möchte ich erinnern, daß Litauen durch Stalins Marotte russisches Gebiet geschenkt wurde und der EU / NATO Beitritt durch dreiseitigen Vertrag geregelt wurde: Rußland akzeptierte die Grenzen und erhielt dafür unbeschränkten Transitverkehr. Mit dem Transitstop ist der Vertrag also gekündigt und damit die alte Grenzfrage offen. Giftzwerge halt ohne drei Zentimeter weit nachzudenken.

  9. Glückwunsch, da haben die Weichbirnen von der EU gerade noch die Kurve gekriegt – der Allerwerteste ging auf Grundeis – und haben die Waffen noch ruhen lassen. Gut so ;)) ‚Ne Menge Blut gespart … und so lernt man Respekt ! Von Zeit zu Zeit brauchen Bestimmte, vorderan die USA, immer was auf die Pfoten, sonst tanzen die Mäuse auf dem Tisch ! Nun ist erstmal wieder Ruhe, und die Kriefsköpfe sind vielleicht wieder etwas mehr bereit, Richtung Frieden zu gehen … ich würde es mir sehr wünschen.

  10. …interessant wäre zu wissen, was Russische Politiker den „Angelsächsischen Globalisten – Marionetten“ in dem Brüsseler „Marionettenstadl“ erzählt haben… ….IHRE HERREN über dem Teich und dem Kanal, haben jedenfalls die Marionetten umdisponieren lassen ??.. ….weiss jemand was genaueres ??…🤣😈

    1. Muss auf jeden Fall mächtig böse gewesensein, denn aus Russland kam nur, dass die Pläne für die Antwort fertig sind ohne auf weitere Details einzugehen. Zumindest scheint man in Brüssel den Gedanken abgelegt zu habenn, dass Moskau eh nur droht ….
      Allerdings bleibt der LKW Transit gesperrt und für die Litauer besteht genügend Auslegungsfreiheit um weiter zu stänkern…

      1. ….die Marionetten in der „Marionetten – Hauptstadt – Brüssel“, haben NICHTS zu entscheiden… …DIE, führen NUR aus !!.. ..wenn SIE noch denken, diese Marionetten, hätten etwas zu entscheiden, vergessen Sie es.. …ausser EINZELNEN Politikern, quer durch die Kolonien, sind die „Block – Parteien – Politiker“ , ALLE eingebunden ins „Transatlantische System“ !!.. …hier, hilft NUR der Niedergan der „Angelsächsischen Kolonien“ und DER, ist im Vollen Gange.. ..beginnt ja gerade erst !!.. …auf den „Logenplätzen“ sitzenbleiben und das beginnende Schauspiel, GENIESSEN !!. ..“Wir, sitzen in der Ersten Reihe“ !!..🤣😈

          1. …“Gleichzeitig verriet Henry Kissinger in einem Interview mit Time, was ihn wirklich beunruhigt: „Ich mache mir große Sorgen, dass dieser Krieg zu etwas eskalieren könnte, das sehr unkontrollierbar werden könnte.“ Der ehemalige US-Außenminister befürchtet ein nukleares Harmagedon, wenn es in der Ukraine zu einem nuklearen Schlagabtausch zwischen Russland und den USA kommt“ !!!…
            ….Sie haben da Recht, die BANDAGEN, müssen härter werden… ..alles Andere von Kissinger, ist in diesem Fall Geschwätz !!… ….der serbische Präsident Vicic, hat sich ja auch geäussert, in der Richtung, „..“Russland wird nach Krematorsk ein Angebot machen, aber der Westen wird es ablehnen… was dann kommt ??..“… …“Süssholzraspeln“ hilft ni9cht, es sind doch die GLEICHEN wie vor 1989, aber nur noch schlimmer !!.. …aber Kissinger, wurde von Deng hereingelegt und China, bekam vor 45 Jahren angefangen, fast ALLE Technologien !!..😈

  11. Persönlich glaube ich, dass die Kaliningradblockade in Brüssel oder Washington beschlossen wurde. Wird auch dort wieder aufgehoben, falls es den Leuten dort notwendig oder günstig erscheint.

    Langsam geht im Westen ein bisschen die Angst um, dass der Gashahn auf Dauer dicht bleibt. Ausserdem ist die Börse ja mittlerweile 20% niedriger und die Wirtschaftsaussichten trüben sich ein.
    Es ist ein Wirtschaftskrieg, der da angezettelt wurde und langsam fürchten die Brandstifter, dass er zu ihren Ungunsten ausgehen könnte, daher die ersten zaghaften Konzessionen die nichts kosten und keinen Gesichtsverlust mit sich bringen.

    Auch die finanziellen und politischen Spannungen im Euroraum steigen wegen der hohen Inflation und den Nullzinsen. Ich erwarte mit Spannung die Detonation des Pulverfasses Euro.

  12. Ich möchte an dieser Stelle nicht versäumen darauf aufmerksam zu machen, daß Königsberg bzw. Ostpreußen immer noch reichsdeutsches Territorium ist. Das weiß auch Herr Putin. In einem Interview (youtube) hat er kurz darauf Bezug genommen („Putin über Rückgabe von Kaliningrad und anderen ehemaligen ostdeutschen Gebieten“). Er sprach dort bezüglich der Folgen von WW II von einer Büchse Pandoras, die man ja öffnen könnte, auch in Bezug auf andere Gebiete, Westukraine/Polen usw. Er wünschte dabei viel Spaß. Unmöglich ist das nicht, ich glaube Putin wäre sogar letztlich verhandlungsbereit.
    Man bräuchte ja nur den Willen zur Verständigung, den Willen zu Friedensverträgen, den Willen um über einen künftigen besonderen, deutsch-russischen Status von Ostpreußen zu reden usw. usw.
    Mit der jetzigen BRD-Regierung, diesen lausigen Vaterlandsverrätern, ist das natürlich nicht zu bewerkstelligen.
    Das total zynische am russischen Namen Kaliningrad für unser Königsberg ist allerdings auch, daß Kalinin ein bolschewistischer Massenmörder war, den die Russen also heute noch mit der Namens-Bezeichnung einer deutschen Stadt ehren.
    Die seit 1945 von Rußland besetzte Stadt Königsberg wurde 1946 nach Michail Kalinin in Kaliningrad umbenannt, ohne daß es einen Zusammenhang zwischen ihm und dieser Stadt gab. Diese Namensgebung ist die gleiche Art von Zynismus, wie er bei der Umbenennung von Jekaterinburg in „Swerdlowsk“ zu Tage trat, umbenannt nach dem jüdischen Auftraggeber für den Mord an der Zarenfamilie. 1903 schloß sich Kalinin den Bolschewisten an und war ab 1912 als Redakteur der „Prawda“ tätig. Er gehörte zu Stalins bereitwilligsten Terrorhelfern und unterzeichnete den Befehl für das Massaker von Katyn und andere Hinrichtungen. Er war also für die Ermordung von zehntausenden Menschen verantwortlich. Von 1923 bis 1946 war er formelles Staatsoberhaupt der Sowjetunion, zuvor von März 1919 bis Dezember 1922 formelles Staatsoberhaupt Rußlands. https://de.metapedia.org/wiki/Kalinin,_Michail

    1. Ich möchte Königsberg und auch Brandenburg (der Heimat meiner Mutter) oder auch Böhmen (der Heimat meines Vaters) nicht zurück haben. Deutschland in den Grenzen der BRD war gut. Die Übernahme der DDR hat Deutschland wirtschaftlich das Genick gebrochen. Noch mehr davon kann Deutschland wirklich nicht gebrauchen. Nach dem Zerfall der EU wünsche ich mir den Aufbau einer demokratischen EU der eigenständigen Kulturräume.

  13. “angemessen” ist wirklich Definitionssache. Neuerdings bekomme ich in der Apotheke kein Kaliumpermanganat und auch kein Wasserstoffperoxid in 9%iger Lösung mehr. Grund: es könnte zum Basteln von Sprengstoff benutzt werden. Was passiert eigentlich, wenn die Behörden entdecken, daß man auch Aspirin als Zutat zum Bomben bauen verwenden kann?

  14. Nun hat Deutschland (und bis vor 2014 auch Russland) mal die Grenzen nach dem zweiten Weltkrieg und auch nach dem Zerfall der UdSSR anerkannt und die Integrität der daraus entstandenen Nationalstaaten in ihren Grenzen anerkannt.

    Nur weil ein Land (oder ein „Präsident“) scheint sich über solche Verträge hinweg setzt, stehen nun nicht gleich die Grenzen in ganz Europa zur Diskussion.

    By the way ist das mal wieder der typisch rechte und autokratische Ansatz, einfach auf einer Karte irgendwelche Grenzen zu zeichnen und zu gaubeln, ohne an die Menschen zu denken, die da eben leben.
    Mir ist Frieden einfach wichtiger, als Grenzen zur Diskussion zu stellen und ein neues/altes Großdeutsches Reich ohne irgend einen Sinn zu Erstreben.

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