Über Anti-Spiegel

Warum Anti-Spiegel?

In den letzten Jahren habe ich mich immer mehr über den Spiegel und andere deutsche Medien geärgert und ich weiß, dass ich damit nicht allein bin. Der Spiegel, das ehemalige „Sturmgeschütz der Demokratie“ ist zu einem „Sturmgeschütz der NATO“ verkommen. Das ehemalige Nachrichtenmagazin ist zu einer Zeitung geworden, die Kriegsverbrechen der USA zu marginalisiert und jeden Krieg für die „westlichen Werte“ freudig begrüßt (und vergisst dabei, dass Krieg mit den westlichen Werten in Wahrheit nicht vereinbar ist, wenn man das Recht auf Leben zu diesen Werten zählt)

Wenn man der Meinung des Spiegel folgt, dann ist es gut, Länder wie Syrien, Libyen und andere in die Steinzeit zurückzubomben und anschießend den Deutschen zu erklären, dass wir nun alle Flüchtlinge aus diesen zerstörten Ländern aufnehmen müssen. Dann wird auch gerne von der „Bekämpfung der Fluchtursachen“ geschrieben und völlig ignoriert, dass genau die Kriege, die der Spiegel medial unterstützt, die wichtigste Fluchtursache sind.

Jeder, der in Washington zum Feind erklärt wird, wird vom Spiegel verteufelt, besonders deutlich sieht man dies an den Beispielen Russland und Syrien.

Und nachdem ich aus eigenem Erleben miterlebt habe, wie der Spiegel sich auch nicht zu schade ist, ganz offen die Unwahrheit zu schreiben, Fakten zu verdrehen oder Aussagen z. B. von Putin falsch zu übersetzen, danke ich, dass es an der Zeit ist, diese Dinge bei Bedarf richtig zu stellen. Aber nicht nur um diese Themen geht es mir, ich werde mich auch um gesellschaftliche, wirtschaftliche und innenpolitische Themen kümmern, wenn ich dies für nötig erachte.

​Was können Sie hier finden?

​ Ich werde natürlich nicht alle Artikel des Spiegel hier kommentieren. Sie können hier die Links zu Artikeln des Spiegel finden, die ich kritisiere und ich werde meine Medienkritik hier formulieren.

Manchmal werden es nur Kleinigkeiten sein, manchmal aber auch sehr ausführliche Kritik.


Und noch ein Hinweis: Es gibt im Journalismus einen Unterschied zwischen Berichterstattung und Kommentar oder Kolumne. Bei Berichterstattung ist man nach den Regeln des Journalismus verpflichtet, objektiv und neutral zu berichten, keine Wertungen einfließen zu lassen usw. Bei Kommentaren und Kolumnen geht es um die Meinung des Autors, da darf also gewertet werden und es muss auch nicht neutral sein. Daher geht es mir in erster Linie um Artikel und nicht um Kommentare bei meiner Kritik am Spiegel, denn gegen das Gebot der Objektivität verstößt der Spiegel sehr oft.

Außerdem schreibe ich in der Rubrik „Analysen/Meinungen“ eigene Analysen und Kommentare zu Themen aus Politik und Wirtschaft.

Da ich selber 1991 das erste Mal in Russland war und mich in die traumhafte Stadt St. Petersburg verliebt habe, kenne ich Russland heute sehr gut. Mittlerweile spreche ich fließend Russisch und habe insgesamt 16 Jahre in Russland gelebt. Derzeit lebe ich in St. Petersburg. Daher schreibe ich in der Rubrik „Berichte aus Russland“ ab und zu über das, was ich in Russland so erlebe. Ich werde hier auch gerne Fragen beantworten, die Sie vielleicht über Russland haben.

Unter „Dokus/Vorträge“ habe ich einige Videos verlinkt, die ich interessant und sehenswert finde. Vielleicht finden Sie hier interessantes Material für den einen oder anderen „sinnvollen“ Fernsehabend.

Medienkritik – Thomas Röper – ein kritischer Blick auf Politik, Wirtschaft und Presse