Mariupol

Kanadischer General unter Asowstal? UNO will bei Evakuierung helfen

Die UNO hat erklärt, bei der Evakuierung von Zivilisten aus dem Stahlwerk Asowstal helfen zu wollen. Gleichzeitig vermutet man in Donezk einen kanadischen General unter der Anlage.

Dass es bei dem medialen Hype, der um die unter dem Stahlwerk Asowstal in Mariupol eingeschlossenen Asow-Kämpfer veranstaltet wird, kaum um das Schicksal der Kämpfer geht, sondern dass unter Anlage vermutlich hohe NATO-Offiziere eingeschlossen sind, habe ich schon mehrmals thematisiert. Für die NATO wäre es denkbar peinlich, wenn Russland der Weltöffentlichkeit einen gefangengenommenen NATO-General präsentieren würde, außerdem würde das eine direkt militärische Einmischung des Westens in den Ukraine-Konflikt bestätigen.

Die Rolle der UNO in Mariupol

Seit einiger Zeit berichten westliche Medien, unter dem Stahlwerk seien auch tausend Zivilisten eingeschlossen, darunter auch Kinder. Ob das der Wahrheit entspricht, lässt sich nicht überprüfen, aber es ist merkwürdig, dass die das Stahlwerk nicht verlassen, schließlich verkündet die russische Armee fast täglich Feuerpausen, damit jeder, der es möchte das Stahlwerk verlasen kann. Sind dort gar keine Zivilisten? Oder sind dort Zivilisten, die aber von den Asow-Kämpfern nicht rausgelassen werden? Dass Zivilisten mit kleinen Kindern in dieser Lage freiwillig in den Katakomben unter dem Stahlwerk ausharren, ist kaum vorstellbar.

UNO-Generalsekretär Guterres hat vor einigen Tagen Präsident Putin besucht und die Hilfe der UNO bei der Evakuierung der Zivilisten angeboten. Putin hatte im Prinzip nichts dagegen, dass UNO und Rotes Kreuz dabei anwesend sind. Guterres ist nun in die Ukraine gereist und spricht mit der ukrainischen Regierung darüber. Russische Soldaten werden – ob UNO und Rotes Kreuz daneben stehen, oder nicht – sicher jeden, der das Stahlwerk verlässt, kontrollieren, um Zivilisten von als Zivilisten getarnte Kämpfer zu trennen. Den Kämpfern droht die russische Kriegsgefangenschaft.

Guterres ist UNO-Generalsekretär, aber in der jetzigen Lage ist er dafür eine schlechte Wahl, weil er nicht als neutraler Mittler zwischen Russland und der Ukraine geeignet ist. Guterres war früher portugiesischer Regierungschef und da Portugal NATO-Mitglied ist, ist Guterres der NATO eng verbunden. Das muss man im Hinterkopf haben, wenn man die Lage in Mariupol und die Rolle der UNO dabei analysiert. Guterres nutzt die UNO, um der NATO aus eine potenziell sehr peinlichen Situation zu helfen.

Ein kanadischer General unter Asowstal?

Heute hat Eduard Bassurin, Pressesprecher der Donezker Streitkräfte, eine interessante Erklärung abgegeben. Bassurin ist eine bekannte Person und auf meinen Reisen nach Donezk habe ich ihn auch einige Male getroffen. Er ist dafür bekannt, sehr sachlich zu berichten und beschränkt sich normalerweise auf nackte Fakten, die sich auch belegen lassen. Daher ist das, was er heute gesagt hat, umso überraschender. Die russische Nachrichtenagentur TASS hat darüber berichtet und aufgrund der Brisanz der Meldung werde ich die Meldung der TASS übersetzen, ohne sie zu kommentieren.

Beginn der Übersetzung:

Bassurin erklärte, dass ein zurückgetretener kanadischer General bei Asowstal sein könnte

Laut dem Sprecher der Donezker Volksmiliz versucht die UNO, den General zu retten

Der Sprecher der DNR-Volksmiliz, Eduard Bassurin, erklärte, dass sich in der Asowstal-Anlage in Mariupol möglicherweise ein zurückgetretener kanadischen Armeegeneral aufhält, den die UNO zu retten versucht.

„Es gab Informationen, dass ein ehemaliger General der kanadischen Armee dort [in der Azovstal-Anlage] sein könnte, der zunächst von der Bildfläche verschwunden ist, dann gab es eine Erklärung des kanadischen Verteidigungsministeriums, dass der betreffende General eine Erklärung geschrieben habe, dass er aus der Armee austrete und in die Ukraine gehe. Vielleicht will die UNO ihn retten“, sagte er am Donnerstag im russischen Fernsehen.

Laut Bassurin will das UN-Team, das die Evakuierung von Zivilisten aus Asowstal vorbereitet, „aktive Militärs der NATO-Länder retten, die sich dort aufhalten könnten.“

Der Sprecher der Volksmiliz der DNR äußerte die Auffassung, dass sich in der Asowstal-Anlage auch Dokumente befinden könnten, die den „Völkermord und die Ermordung von Zivilisten“ durch die ukrainischen Streitkräfte sowie die Durchführung von „Menschenversuchen“ belegen. „Sie haben Angst, dass die ganze Welt diese Dokumente sieht und erkennt, was für einen Staat sie geschaffen haben“, sagte er.

Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit dem russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu die Erstürmung des Industriegebiets Asowstal in Mariupol als unzweckmäßig bezeichnet und deren Abbruch angeordnet. Gleichzeitig hat er angeordnet, das Industriegebiet zu blockieren, „sodass keine Fliegen durchfliegen kann.“

Die Kämpfe um Mariupol begannen am 25. Februar und während der Kämpfe wurde die Stadt vollständig blockiert. Die ukrainischen Nationalisten in Mariupol wurden inzwischen aus den Wohngebieten vertrieben. Mitte April legten mehr als 1.300 Soldaten der 36. Marineinfanteriebrigade der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe des Werks Illijtsch ihre Waffen nieder. Später wurde der Handelshafen vollständig befreit und die dort festgehaltenen Geiseln wurden gerettet.

Ende der Übersetzung

Wie angekündigt, will ich das nicht weiter kommentieren, denn es ist eine Vermutung von Bassurin. Da ich seine Erklärungen aber seit Jahren verfolge, bin ich sicher, dass er das nicht „einfach so“ gesagt hat, denn er ist mit seinen Äußerungen immer sehr vorsichtig.

Ich will nur zeigen, dass Bassurin sich das nicht ausgedacht hat, denn bei dem von ihm erwähnten General handelt es sich um Trevor Cadieu. Das kanadische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass er am 5. April eine Entlassung eingereicht und angekündigt hat, in der Ukraine zu kämpfen. Gleichzeitig wurde gemeldet, dass in der Armee interne Ermittlungen wegen sexueller Belästigung gegen ihn laufen. Interessanterweise wurde das aber nicht am 5. April, sondern erst am 21. April gemeldet.

Die Geiseln im Hafen

Über die im letzten Absatz erwähnten Geiseln möchte ich noch etwas sagen. Da die Geiseln der Asow-Nationalisten im Hafen von Mariupol in westlichen Medien nie erwähnt wurden, will ich noch einmal daran erinnern. Als die Kämpfe um Mariupol begannen, hat die Ukraine den Hafen vermint, sodass keine Schiffe den Hafen verlassen konnten. Die Besatzungen der Schiffe wurden nicht von ihren Schiffen gelassen und mussten dort unter Beschuss wochenlang ausharren. Dabei wurden sie von den Asow-Kämpfern ausgeraubt und ihre Schiffe geplündert.

Ich weiß das aus erster Hand, weil ich bei einer meiner Reisen in den Donbass die Besatzung eines der Schiffe persönlich kennengelernt habe. Die Besatzung war aus Mariupol evakuiert worden und verbrachte die Nacht im gleichen Hotel, wie die Gruppe Journalisten, zu der ich gehörte. Ich habe damals darüber berichtet, den Artikel finden Sie hier.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

92 Antworten

  1. Das ist wirklich interessant dort – denn „zivilisten“ glaubt denen Niemand mehr… – und wie gesagt – JEDEN bis auf das letzte Atom kontrollieren ist PFLICHT!

    Also harren wir der Kreaturen dortiger Finsternis – die das öffentliche Licht scheuen…

    Russland braucht absolut keine Rücksicht bei den Eingeschlossenen nehmen, um ihre wahre Identität aufzudecken – denn noch weiter muß es sich nicht mehr erniedrigen lassen… – lasset die Fakten international eine klare Sprache sprechen!

    1. wegen dem Typen so einen Aufriss, die Russen sollten die Bagage ausräuchern müsste doch zumachen sein. Nur bei den Dokumenten habe ich so meine bedenken, glaubt ihr das die diese Dokus einfach aufheben, das kann man doch alles verbrennen oder bei Hardware zerstören. Wie wollen die Russen da beweise finden ??.

      1. @ helmvih
        Sehe ich auch so, es überzeugt mich nicht, dass der Westen wegen einem „zurückgetretener kanadischen Armeegeneral“, gegen den Ermittlungen wegen „sexueller Belästigung“ laufen, einen solchen Aufwand betreibt. Am 05. April zurückgetreten, am 21.April der Beginn der Ermittlungen …… die ganze Geschichte stinkt und ist faul bis zum geht nicht mehr.
        Und sollte es Dokumente geben, welche „den „Völkermord und die Ermordung von Zivilisten“ durch die ukrainischen Streitkräfte sowie die Durchführung von „Menschenversuchen“ belegen“, dann sind die ganz sicher in den letzten Wochen vernichtet worden.

        Aber es brodelt gewaltig in den Reihen der verbrecherischen Kriegstreiber des Westens. Irgendetwas anderes außer diesem kleinen kanadischen Wichser muss es noch geben, was ihnen Sorge bereitet und was selbst ihre Lügenmedien-Propaganda nicht verharmlosen bzw. verschweigen könnte. Es bleibt spannend.

    2. Friedrisch Schiller schrieb in seiner Ode an die Freude in der letzten Strophe zwei Sätze, die ihn bei den Anglo-amerikanischen Logenbrüdern zum Paria machten.

      „Wahrheit gegen Freund und Feind“

      und die letzte Zeile lautet:

      „Untergang der Lügenbrut“

        1. Neeeee, die hat sich nur die ersten beiden Strophen zur Hymne genommen. Meiner Meinung nach ist selbst das eine Vergewaltigung „im besonders schweren Fall“.
          Erinnert übrigens sehr an die deutsche Hymne. Da wird ja auch nur ein Teil gesunden und damit pervertiert.
          Eine >Halbwarheit< ist und bleibt immer eine Lüge.
          Interessant an der Ode war für mich, dass ich im gesammten EU-Internet nirgends alle Strophen fand. Immer nur die ersten beiden. Selbst in Japan kannte man nur die ersten 2!
          Ich musste erst direkt bei den entsprechenden Institutionen, die sich mit Schiller beschäftigen direkt auf deren Seiten zuchen. Über Suchmaschinen…??? Keine Change.

          1. Ich hatte diese Ode noch in der Schule… – und ein entsprechend Buchband mit dem ganzen Text… – ich sehe, die Zeit der Bücher ist wohl doch nicht zu Ende und meine schon fast als wertlos eingestufte Bibliothek gewinnt wieder an Bedeutung… 🤓

  2. Es ist ja so, dass der UN-Generalsekretär nur mit dem Wohlwollen der USA sein Amt antreten kann, somit ein devoter Vasale der USA ist. Die Geschichte hatte es oftmals bewiesen, sollte dieser aus der Reihe tanzen, werden seine Tage gezählt sein! Accidents happen!

  3. Lass noch ein paar Tage vergehen, dann wird es heißen, im Asowstal befänden sich nur Zivilisten und keine Soldaten. Vielleicht verbrennen die Jungs gerade ihre Uniformen und kommen irgendwann in Unterhosen raus.
    Ich denke, die UNO wird hier vorgeschickt in der Hoffnung, die russische Seite werde sich auf einer von der UNO organisierte und durchgeführte Evakuierung der im Stahlwerk Eingeschlossenen einlassen. Darauf werden die Russen natürlich nicht reinfallen, sie werden es sich nicht nehmen lassen, jeden Einzelnen, der da rauskommt, durchzufilzen und zu durchleuchten.

    1. Na ich weiß nicht wie willste einen Uk Soldaten von einem Zivilisten unterscheiden, von einem Asow-Bandit vielleicht. Die haben wahrscheinlich einen Haufen Tattoos. Die werden wohl auch keine Pässe oder so haben. Wird schwierig, aber ich hoffe das die Russen das hinkriegen und die Drecksbande einsperren bei Wasser und Brot.

      1. Am einfachsten geht das anhand der Hakenkreuz- und sonstigen Nazi-Tattoos. Diese verblödeten Nazi-Deppen sind ja dumm genug, sich selbst freiwillig dauerhaft zu kennzeichnen.
        Ein tatsächlicher Zivilist mit Hakenkreuz wäre dabei natürlich auch kein falscher Fang.

  4. Wenn ich mich nicht irre war sein Dienstgrad nach der Entlassung das eines General­leutnants, nicht eines Generals. General­leutnant steht unter General. Sollte das allerdings stimmen ist es für mich dennoch eine Überraschung, dass sich ein hochrangiger ehemaliger Militärangehöriger dort „verirrt“ hat.
    Hätte nicht gedacht, dass einer so dumm wäre und auch noch so dumm nicht frühzeitig abzuhauen.

    1. Die haben offenbar nicht damit gerechnet, daß die Russen so schnell so weit kommen; die Operation Z hat weiter ausgegriffen, als erwartet wurde. Zuerst wurden in der halben Ukraine wichtige Orte gesichert, darunter Mariupol. Zwischen der VR Donetsk und Mariupol war die ukrainische Heeresgruppe Ost in Angriffsstärke aufgestellt, an der anderen Seite das Meer, und bevor sie das so recht begriffen hatten, waren sie in der Falle. Und diese Falle haben die Russen – gegen jeden Widerstand – zu gehalten.

      1. Allerdings hat schon am Abend des 21.02. oder 22.02. eine russische Staatsanwältin im Fernsehen verkündet dass die Spezialoperation die Ahndung von Verbrechen und Kriegsverbrechen beinhalten wird.

    2. Auch ein Generalleutnant gehört zu den Dienstgraden der Generäle. Das sind dann halt Abstufungen, die es bei Offizieren auch gibt: Major, Oberstleutnant, Oberst. Und so eben auch Generalmajor, Generalleutnant, Generaloberst. So zB. bei der NVA, deren Dienstgrade ich einst lernen mußte.

  5. „Seit einiger Zeit berichten westliche Medien, unter dem Stahlwerk seien auch tausend Zivilisten eingeschlossen, darunter auch Kinder.“

    Man muss doch nur mal den gesunden Menschenverstand einschalten, dass das Blödsinn ist. Da sollen ca. noch 2.000 Kämpfer sein. Die bürden sich dann ca. 1.000 Zivilisten auf, damit ihre Vorräter an Lebensmitteln um ein drittel schneller schrumpfen?! Das mag glauben wer will.

    Wahrscheinlich haben die sich gar keine Zivilisten“aufgehalst“, und wenn, dann eher 100 oder weniger als „Schutzschild“. Man sollte den ganzen laden dort ausräuchern, damit da endlich Ruhe ist. Denn langsam wird Mariupol, sprich Asowstal, noch zur Achillesferse von Russland 🙁

    1. Seit den Flüchtilanten wissen wir doch, daß „Kinder“ oft bärtig, zwischen 18 und 30 Jahre alt sein können mit Vergangenheit als Kopfabschneider. Die Kinder im Nazibunker haben allerdings eher Tätowierungen mit Hakenkreuzen und SS-Runen.

          1. Und wenn dort unten inzwischen gar niemand mehr ist? Wenn es in diesen Katakomben Wege gibt, hinaus aus der Stadt? Oder vielleicht arbeiten die gerade an so einem Weg? Dann können die Russen oben noch lange warten.
            Oder ist dort unten etwa gar ein Zwischenlager mit Mädchen und Buben für den internationalen Kinderhandel?

  6. Ich finde es richtig das nicht gestürmt wird, es kostet zwar Truppen das Gelände zu sichern aber was solls? Die kommen ja doch irgendwann von alleine raus oder verhungern oder verdunsten… Oder sie versuchen einen Durchbruch aber wie soll man das machen…?

    1. Sie haben doch schon etliche verzweifelte Durchbrüche versucht. Nur die Russen passen halt gut auf, das endete jedesmal mit etlichen Toten und dem Rest als Kriegsgefangene. Auch Befreiungsaktionen mit Hubschraubern für die wichtigen Personen dort gab es etliche, ich meine mindestens 6, die allesamt mit dem Verlust des Fluggerätes endeten. Anscheinend sind da wirklich wichtige Leute; man munkelt auch, französische Geheimdienstler und/oder Fremdenlegionäre, weil Macron so auffällig bemüht um „humanitäre Korridore“ ist. Humanitär ist da natürlich gar nichts, sonst könnte man ja die angebotenen Möglichkeiten nutzen. Es geht darum, von den Russen unkontrolliert Leute abziehen zu können, etwa per Seeweg Richtung Türkei. Ich hoffe, die Russen lassen sich da auf nichts ein.

      Azowstal erinnert ein wenig an Stalingrad. Strikter Haltebefehl aus Kiew samt Erschießungsbefehl, ständige Versprechen von Versorgung und Nachschub – sogar der Kampf auf Fabrikgeländen ähnelt sich. Ein Unterschied ist, dass damals in Stalingrad ein Großteil einfache Landser waren. In Azowstal dürfte jeder verbliebene Kämpfer Naziabschaum-Elite sein und einer wie der andere übelste Kriegsverbrechen ohne Ende am Kerbholz haben. Es wäre gut für die Menschheit, wenn die ohne Ausnahme zu ihrem ersehnten Treffen mit ihren Führer Bandera gesandt würden.

  7. Oben ist von „Kriegsgefangenen“ die Rede (mit einem gewissen völkerrechtlichen Schutz also), was aber bei den ausländischen … Touristen / Höhlenforschern wohl nicht zutrifft. Bei denen dürfte man erstmal auf Straftaten untersuchen.
    Und was die Beweismittel angeht: Geheimdienste haben bisher nie mit ihrem Untergang gerechnet und eine effiziente Unterlagenvernichtung vorbereitet. Da unten herrscht vermutlich Chaos, Hunger, Mord und Totschlag – es bleibt spannend.

  8. Hallo Herr Röper,

    hier ist ein sehr interessanter Artikel von Thierry Meyssan der ihre These unterstützt. Allerdings werden französische Militärs vermutet:

    Präsident Emmanuel Macron, oberster Armeechef

    Am 29. März 2022 wurde der Direktor des französischen Militärgeheimdienstes, General Eric Vidaud, entlassen. Es gab keine offizielle Erklärung dazu. Es scheint, dass General Vidaud, auf direkte Anweisung des persönlichen Generalstabs von Präsident Macron 2021, als damaliger Kommandant für Spezialoperationen, Männer entsandt hatte, um das ultrarechte Asow-Regiment zu coachen.

    Am Tag nach seinem Rücktritt versuchten fünf ukrainische Hubschrauber aus Mariupol, der Hochburg des Asowschen Regiments, zu flüchten. Zwei wurden am 30. März abgeschossen. Die Überlebenden wurden von der russischen Armee gefangen genommen. Sie waren sofort gesprächig. Die Soldaten des Kommandos für Spezialoperationen stehen für alle logistischen Angelegenheiten unter dem Befehl des Stabschefs der Streitkräfte, General Thierry Burkhard, aber sie nehmen ihre Befehle direkt vom obersten Armeechef, Präsident Emmanuel Macron, entgegen.

    Die Beziehungen zwischen den Präsidenten Macron und Putin haben sich schlagartig abgekühlt.

    https://schweizer-standpunkt.ch/news-detailansicht-de-international/die-kriegspropaganda-aendert-ihre-form.html

    Vielleicht haben sie ja ebenfalls Informationen zu dem Sachverhalt

      1. Wie in Syrien? Als die Russen dort nen IS-Komandobunker stürmten, standen sie auch vor 18 hohen Natooffizieren. Franzosen, Amerikaner, 1 Türke 2 Deutsche und noch ein paar andere. Weiß eigentlich jemand was genau aus denen geworden ist? Das „Silentio“ darüber selbst in Russland lässt mich vermuten, dass die ausgetauscht wurden für den Abzug der NATO von dort.

  9. Es werden noch andere Sachen an das Tageslicht kommen. Wir werden uns noch wundern. Ich hoffe und wünsche mir, das die gesamte Weltöffentlichkeit davon erfährt. Warten wir es ab!

      1. Deren Tage sind schon angezählt. Sollten es die Kriegstreiber in Deutschland tatsächlich schaffen den Kriegseintritt bis zum Winter zu verschleppen, hängt sie der Pöbel in ihren eigenen Schreibstuben.

        1. ohne_Z sagt:
          „Sollten es die Kriegstreiber in Deutschland tatsächlich schaffen den Kriegseintritt bis zum Winter zu verschleppen, hängt sie der Pöbel in ihren eigenen Schreibstuben.“

          SCHEISSE, jetzt muss ich auf nem Handtuch schlafen. Mit DEM SATZ im Hinterkopf wird das ne feuchte Nacht…

      2. Ganz bestimmt nicht, jedenfalls nicht von der deutschen. Aber es gibt ja auch noch alternative Medien, deutschsprachig z.B. den Anti-Spiegel, RTdeutsch (keineswegs tot!) und ein paar Schweizer Seiten. Von dort gelangt dann das eine oder andere in Nebenstream-Medien wie etwa Cicero oder die vielen Blogger bei youtube &co. Dank automatischen Übersetzern kann man auch fremdsprachige Seiten problemlos lesen; hier bieten sich besonders Seiten aus eher unparteiischen Ländern wie Indien an.

        Es ist übrigens interessant, dass selbst aus den USA als Hauptpartei mitunter Informationen statt Propaganda kommen (beispielsweise von Newsweek). Da war schonmal zu lesen, dass hochrangige US-Militärs das russische Vorgehen als außerordentlich zivilistenschonend beurteilen (Opferzahl Faktor 7 niedriger als bei vergangenen Konflikten jüngerer Zeit).

        In Deutschland undenkbar, hier stehen der Süddeutsche Beobachter, Frankfurter Schundsau, der Lügel, die BLÖD und der Locus wie ein Mann im Propagandakrieg. Und „Intelligence“ in Regierungskreisen gibt es hier ja auch nicht. „Wir müssen dieses Europa gemeinsam verenden!“ -Baerbockelchen 😀

  10. In Rußland geht man davon aus, daß für den 8. März ein Angriff auf die Volksrepubliken und die Krim geplant war. Wenn sich das bewahrheitet, ist Mariupol vermutlich eine der Befehlszentralen gewesen. Jedenfalls erinnert der Endkampf um den Führerbunker dort an den anderen in Berlin.

    Neben dem mutmaßlichen Angriffsplan auf Rußland die Angriffe auf die Volksrepubliken, die es gab, Kriegsverbrechen, und die Biowaffenlabors. Da sie offiziell nicht da sind, steht den NATO-Offizieren kein Status als Kriegsgefangene zu, sondern eine Verhaftung als Söldner und Anführer von Naziverbänden. Mariupol gehört zur Jurisdiktion der VR Donetsk, wo sie keinerlei konsularischen Schutz genießen, da man keine diplomatischen Beziehungen hat.

    Geheimdienstler und Tschetschenen können mit ihnen machen, was sie wollen, sie als den Naziabschaum behandeln, der sie sind und nicht als Offiziere. Tenor: Ihr verschwindet auf ewig als Zellengenossen von Nazis und Mördern im Loch, könnt nach dem Recht der VR Donetsk sogar die Todesstrafe bekommen, die Zeiten, wo man solche wie euch ausgetauscht hätte, sind vorbei. Oder ihr redet, dann werdet ihr wieder Offiziere und es gibt es eine Kronzeugenregelung.

    Jedenfalls sind hohe Offiziere, gar Generäle, für so ein Kriegsverbrechertribunal Zeugen von Gewicht, anders als kleine Nazis, die gerne alles reden, um ihren Kragen zu retten. Geheimnisträger dazu. Es ist auch eine Geiselsituation denkbar, entweder die Russen geben den Offizieren freies Geleit, oder, wenn nicht, haben die Nazis Befehl, sie umzubringen, bevor sie in die Hände des Feindes geraten. Es riecht sehr nach Geiselsituation.

    Soweit die Spekulationen. Man muß damit rechnen, daß wir auch von der Volksmiliz wegen höherer Erwägungen nie die ganze Wahrheit über den Nazibunker erfahren werden.

      1. life mit f. Aber auch diese Adresse kann verbrennen wie die mit xyz. RT schaltet neue, wenn das passiert, aber wie finden?

        Mit dem Tor-Browser funktioniert praktisch alles noch wie vor dem Krieg. Wenn nicht generell, ist der zumindest zum Finden neuer Alternativ-Adressen sehr empfehlenswert…

    1. Ja, gern, laden Sie sich den TOR-Browser auf Ihren Rechner, das hilft i.d.R. Und falls es dann noch klemmt, tragen Sie als DNS-Server „Open DNS“ ein (für Android z.B. mit der App „DNS Changer“). Mit der Kombi komme ich schon die ganze sogenannte milit. Sonderoperation durch 🙂

      1. Es ist ein Krieg, also nennen wir es Krieg. Macht RT ja auch, dieser widerliche Kreml-Propaganda-Sender. 😉

        Idjot velikaja otjetschestwannaja wojennaja spezoperazia wird ein bissel sperrig für die Lieder. Wobei My russkije, s nami bog eh besser klingt. 😉

        Wenn es auf Regierungsebene nicht so genannt wird, hat das handfeste Gründe. Am Krieg hängt halt rechtlich wahnsinnig viel dran. Wenn die Amis ein paar Hubschrauber nach Pakistan schicken und einen Bin Laden abknallen ließen (jedenfalls angeblich, die fehlenden Fotos und die spurlose Beseitigung der Leiche in Mafia-Manier lassen mich bis heute zweifeln),war das ja kein Krieg. Ein paar Tausend zu beseitigende Bin Ladens wären ja nur eine quantitative Unterscheidung. Wir haben halt terroristisch gesehen hier in Europa ein paar Tausend Pakistans entstehen lassen bzw. sogar gefördert (so wie den früheren Ami-Freund ja auch).

        Übrigens, das habe ich jedenfalls gelesen, sagen die Ukrainer offiziell auch nicht Krieg, weil sie sonst Probleme mit dem IWF hätten. 😀

        1. „Wenn die Amis ein paar Hubschrauber nach Pakistan schicken und einen Bin Laden abknallen ließen (jedenfalls angeblich, die fehlenden Fotos und die spurlose Beseitigung der Leiche in Mafia-Manier lassen mich bis heute zweifeln)“

          Deine Zweifel sind berechtigt. Ich habe damals gebloggt und das sehr genau verfolgt, kann das aber hier nicht detailliert ausführen (das wäre zu themenfremd, außerdem habe ich die Links nicht mehr parat, viele dürften auch tot sein).

          Arabische Zeitungen haben im Dezember 2001 vom Tod Osama bin Ladens durch Nierenversagen berichtet. Angeblich wurde er an einem geheimen Ort bestattet, damit sein Grab kein Wallfahrtsort wird. In den Videos, die danach kamen, sah er sich selber auch nicht sehr ähnlich, sodass das durchaus glaubhaft ist. Darüber hinaus wurde die Einheit der Navy Seals, die ihn angeblich 10 Jahre später in Pakistan getötet haben, kurz nach dem Einsatz abgeschossen. Alle tot.

          Wo man hinblickt und etwas tiefer gräbt, findet man starke Hinweise auf Lügen.

        2. Falsch! Ich hab‘ es absichtlich genau so genannt, wie es RT des öfteren tut, da es hier gerade um RT ging. Wenn Sie diesen kleinen Gag nicht verstanden haben, dann tut’s mir halt leid ;-(

    2. an ChrisMom:

      Wenn Sie mit einer der untenstehenden Möglichkeiten die Seite erreicht haben, sofort die News abonnieren.

      Danach erhalten Sie in der Regel täglich ein E-Mail und können selber wählen, über welche Möglichkeit Sie darauf zugreifen möchten.

      Hier die Kopie meiner heutigen E-Mail von RT

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      im Moment sehen wir erneut die Sperrung unserer Domains und Subdomains, insbesondere rtde.site und test.rtde.live in Deutschland unter anderem beim Provider Telekom. Doch RT wäre nicht RT, wenn wir dafür keine Lösung hätten.

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      DNS-Sperren im Browser umgehen

      Es ist ebenfalls möglich, die DNS-Sperren in ihrem Browser ohne VPN zu umgehen.

      In Chrome sind hierzu folgende Schritte notwendig:

      1. Öffnen Sie Ihren Chrome-Browser.

      2. Gehen Sie zu Einstellungen > Datenschutz und Sicherheit > Sicherheit.

      3. Scrollen Sie nach unten, bis Sie den Abschnitt ‚Erweitert‘ finden.

      4. Darunter finden Sie ‚Sichere DNS verwenden‘.

      5. Standardmäßig ist diese Option auf „Mit Ihrem aktuellen Dienstanbieter“ eingestellt.

      6. Klicken Sie auf die Option „Mit“ darunter.

      7. Im Menü darunter finden Sie eine Liste der verfügbaren DNS, wählen Sie Cloudfare (1.1.1.1) bzw. Cloudfare (default) aus.

      In Firefox können sie die DNS auf ähnliche Weise ändern:

      1. Öffnen Sie Ihren Firefox-Browser und wählen Sie ‚Einstellungen‘.

      2. Führen Sie im daraufhin geöffneten Dialogfeld einen Bildlauf nach unten zu ‚DNS über HTTPS aktivieren‘ durch.

      3. Klicken Sie unter ‚DNS über HTTPS aktivieren‘ auf die Dropdown-Liste ‚Anbieter verwenden‘, um den Anbieter Cloudfare (default) auszuwählen.

      4. Klicken Sie auf OK, um Ihre Änderungen zu speichern und das Fenster zu schließen.

      In Opera gehen Sie wie folgt vor:

      1. Klicken Sie auf das Opera-Symbol, um das Menü des Browsers zu öffnen.

      2. Wählen Sie Einstellungen aus dem Menü. Wenn Sie Alt + P drücken, werden die Einstellungen direkt geöffnet.

      3. Klicken Sie in den Einstellungen auf der linken Seite auf Erweitert > Browser.

      4. Scrollen Sie auf der rechten Seite nach unten zum Abschnitt ‚System‘.

      5. Aktivieren Sie die Option ‚DNS-over-HTTPS‘ anstelle der ‚DNS-Einstellungen des Systems‘.

      6. Wählen Sie den Anbieter Cloudfare (default) aus.

      Einige Schritte lassen sich auch abkürzen, wenn Sie in der Suchfunktion Ihrer Browsereinstellungen nach ‚DNS‘ suchen und den Anbieter wie oben beschrieben ändern.

      Bleiben Sie uns gewogen!

      Ihre RT DE-Redaktion

      *********🌺************************************************************************

      Liebe Grüsse aus der nicht mehr neutralen Schweiz.

  11. The Ukrainian proxy war is being waged by the United States behind a barrage of lies. Given the worldwide American in the media and its subjugation of its European “allies,” the truth about Washington’s mendacity and vast war crimes cannot come out. The average American or NATO citizen, who has a lust for ignorance, will continue to believe that extraterrestrial aliens are attacking the world and that the Ukrainians are all just innocent children.

    It is long past the time when America should have been consigned to the dust heap of history.

  12. Die Musik spielt inzwischen woanders:

    „Was am 28. April in der Ukraine geschah: US-Aufklärer in Lviv, Zerstörung des Asow-Hauptquartiers in Charkiw


    Ukraine

    Russische Luftabwehrkräfte arbeiteten in der Nacht in den Regionen Belgorod, Kursk und Brjansk, um ukrainische Drohnen abzuschießen. Als Antwort wurden Artillerieangriffe auf die Region Sumy geführt.

    Die Region Cherson wird offiziell der Rubelzone beitreten, so der stellvertretende Leiter der militärisch-zivilen Verwaltung, Kyrylo Stramousov. Die Umstellung auf Rubel wird am 1. Mai beginnen und bis zum Ende des Sommers dauern. Während dieser Zeit werden Zahlungen in Rubel und Griwna akzeptiert, aber mit der Zeit wird die ukrainische Währung aus dem Verkehr gezogen.

    In der Nacht feuerte das Kiewer Regime drei Tochka-U-Raketen auf einen Fernsehturm in Cherson, von denen zwei abgeschossen wurden. Es gibt auch Berichte über Einschläge von Hurricanes in Wohngebieten in der Nähe der Ushakov-Allee, wo sich auch Kindergärten, Schulen und viele soziale Einrichtungen befinden; alle 12 abgefeuerten Geschosse wurden abgeschossen. Gleichzeitig werden, wie die Bewohner der Region Cherson selbst berichten, weiterhin russische Fernsehsendungen ausgestrahlt.

    Heute war die Stadt mit schwarzem Rauch bedeckt; Augenzeugenberichten zufolge fingen zunächst das Schilf und die Überschwemmungsgebiete Feuer, dann griffen die Flammen auf den privaten Sektor über. Brandstiftung ist möglich.

    Die Verwaltung von Cherson hat unterdessen die Aussicht auf eine künftige Rückkehr zur Kiewer Herrschaft zurückgewiesen. — (Na da schauen wir doch mal auf ne Karte.)

    Außerdem wurden in der Nacht ukrainische Tochka-U-Raketen aus dem Gebiet Pawlograd auf Izyum abgefeuert. Zwei Raketen wurden von der russischen Luftabwehr erfolgreich abgeschossen, eine explodierte in der Stadt. Eines der Ziele war das städtische Krankenhaus, in dem eine russische medizinische Einheit untergebracht ist, die die Bevölkerung der Region Charkiw versorgt. Es gab keine Berichte über Verletzte.

    In Kiew und Odessa ist das Benzin knapp geworden. Einheimische stellen Bilder von geschlossenen Tankstellen ins Internet. Viele Tankstellen haben keinen Treibstoff mehr, und dort, wo er vorhanden ist, wurde eine Verkaufsbeschränkung von zehn Litern pro Auto verhängt.

    Unterdessen zieht Rumänien unter dem Vorwand von Übungen Truppen an die ukrainische Grenze zusammen. — (Die Rumänen wieder auf dem Sprung nach Odessa?)
    Die rumänische Bevölkerung selbst registriert die ausgedehnten Konvois mit Ausrüstung.

    Unter dem Vorwand der Truppenrotation und von Ausbildungsübungen wird in Podolsk (Ukraine) entlang der Grenze zu Transnistrien eine Gruppierung von mindestens zweitausend Mann der SKU gebildet. Rohr- und Raketenartilleriestellungen werden vorbereitet, Panzerabwehr- und tragbare Luftabwehrsysteme (MANPADS) sowie mindestens ein Tochka-U-Raketenwerfer werden eingesetzt.

    Das Hauptquartier des Asow-Regiments, gegen dessen Mitglieder in Russland Strafverfahren eingeleitet wurden, wurde Berichten zufolge im Südwesten von Charkiw (Charkow) zerstört. Sie nutzten das Gebäude einer sanitären und epidemiologischen Station als Basis.

    Außerdem wurde ein Flugabwehrraketenbataillon der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe des Dorfes Myroniwka in der Region Charkiw stationiert. Die Einheit ist mit dem Boden-Luft-Raketensystem Strela-10 und mehreren gepanzerten Mannschaftstransportern (MANPADs) ausgerüstet. Darüber hinaus wird die Ankunft des Boden-Luft-Raketenwerfersystems Tunguska erwartet.

    Ukrainische Fallschirmjäger der 79. Brigade haben sich über die Kommandeure beschwert, die für die Niederlage der Einheit bei Jampil verantwortlich sind. Ein Video des kollektiven Appells war ihre Antwort auf die Vorwürfe der Feigheit und Desertion.

    „Unsere Befehlshaber führten uns in den Wald, um uns einzugraben, und flohen dann. Wir wurden besiegt, wir hatten nicht einmal Zeit, ein Bajonett aufzusetzen. Dort liegt immer noch ein Haufen Leichen. Wir wurden von der Luftwaffe getroffen. Wir wurden wie blödes Fleisch abgeladen. Dann gingen wir hinaus und fragten den Vorgesetzten – es war der stellvertretende Kommandant oder Kommandant – was denn das sei? Er sagte: „Mike, der Kommandeur der [ДШВ] ? gab den Befehl, im Nahkampf gegen die Panzer vorzugehen“, sagt der Soldat.

    In der Zwischenzeit hat Washington ein Aufklärungszentrum in Lemberg eingerichtet, in dem die Amerikaner mit Offizieren des Generalstabs der SKU zusammenarbeiten, um schnell Informationen von Aufklärungsflugzeugen, Drohnen und Satelliten zu erhalten, die Daten über und um die Ukraine sammeln. Das US-Kontingent besteht aus 50 Personen.

    Nach Berichten des ukrainischen Generalstabs hat die russische Armee Welyka Kamyschewka und Kurulka besetzt, und Einheiten rücken in Richtung Nowaja Dmytriwka und Nowopawlowka vor, um verteidigende ukrainische Gruppen bei Barwenkowo, Slowjansk und Kramatorsk abzuschneiden und einzukesseln.

    Gleichzeitig schlagen Einheiten der russischen Streitkräfte in der Nähe der Siedlungen Hruschewacha, Tscherwonoje, Dolghenkoje und Dolyna zu, um die Frontlinie zu begradigen und den Brückenkopf zu erweitern. Die Kämpfe in Richtung Tawrijskoje (Kirowo)-Limany gehen weiter; die Umzingelung der ukrainischen Gruppierung bei Alexandrow in der Nähe von Mykolajiw ist abgeschlossen.

    Am Abend meldeten lokale Quellen Raketenangriffe in der Nähe von Kiew. Ersten Berichten zufolge geriet die Artem-Rüstungsanlage unter Beschuss.

    Die ukrainischen Streitkräfte haben Artillerie in Swjatogorsk direkt in der Lawra der Heiligen Dormitio Svjatogorsk stationiert. Nach Angaben von Anwohnern sind in der Nähe des Schreins rund zehn selbstfahrende Artillerieeinheiten und MLRS stationiert.

    Inzwischen hat die OSZE offiziell die Schließung der Sonderbeobachtungsmission in der Ukraine bekannt gegeben.

    Der russische Auslandsgeheimdienst erklärte, Polen beabsichtige, mit Zustimmung der USA die militärische und politische Kontrolle über die Westukraine zu erlangen.

    In der ersten Phase wird Polen Truppen in die westlichen Regionen der Ukraine einführen. Ein solcher Einsatz wird ohne NATO-Mandat erfolgen. Nach Angaben des SVR-Chefs wird die polnische Armee der ukrainischen Nationalgarde nach und nach die Kontrolle über die dortigen strategischen Einrichtungen entreißen müssen.

    Der russische Auslandsgeheimdienst ist außerdem der Ansicht, dass solche polnischen Aktionen die Ukraine spalten werden, da Warschau die Kontrolle über die Gebiete, in die die „polnischen Friedenstruppen“ eindringen werden, erlangen wird. — (na mal sehen)
    …“

    _____://politros.com/23155796-chto_proizoshlo_na_ukraine_28_aprelya_razvedchiki_ssha_vo_l_vove_unichtozhenie_shtaba_azova_v_har_kove

    1. Ja – viel Militär unterwegs – Luft und Land, sowie jede Menge Konvois des angeblich Roten Kreuzes – wo niemand weis, was verladen ist – so sieht’s hier aus in Rumänien…

      Bin ca. 50 km Luftlinie von der „ukraine“ entfernt – die Bewegungen kann man nicht mehr ignorieren…

        1. Das wird auch deshalb spannend, weil auf der gleiche Plattform am 20.04 zu lesen war:

          „Путин назвал трагедию в Донбассе толчком к началу спецоперации ВС РФ на Украине


          Zuvor hatte der Generaloberst der russischen Streitkräfte, Wladimir Schamanow, gesagt, dass Odessa und Nikolajew zu Schlüsselzielen der zweiten Phase der militärischen Spezialoperation russischer Truppen auf dem Territorium der Ukraine sein werden.
          …“
          ____://politros.com/23116516-putin_nazval_tragediyu_v_donbasse_tolchkom_k_nachalu_spetsoperatsii_vs_rf_na_ukraine

          Und die Übung bei Transnistrien ist natürlich m.E. auch nicht ganz unclever …

          1. Die Linie ist wohl klar – Abschneiden vom Schwarzen Meer – die „ukraine“ bzw. der klägliche Rest danach ein Binnenstaat – auf Gedeih und Verderb auf die Nachbarstaaten angewiesen – wird Zugeständnisse machen müssen…

        2. @ Vlad Tepes
          Worum geht es Rumänien? Offiziell oder nach Gerüchten? Wollen die einen Weltkrieg gegen Rußland (und China, das ist immer dabei) beginnen? Oder wurden die von Putin angespitzt, zusammen mit den Polen das Schlachtfest Ukraine zu beginnen, also sich „ihre“ Stücke dort abzuschneiden? Oder was anderes?

  13. Also ich verfolge diese hoffnungsvolle Berichterstattung schon eine ganze Weile. Ich glaube die Erwartungen sind viel zu hoch, so nach dem Motto, ein Feldmarschall Paulus würde bald den Katakomben entsteigen.

    Was kann es also spektakuläres werden? Dokumente, Daten, längst vernichtet. Irgendwelche Personen mit NATO-Hintergrund, das könnte natürlich sein.

    Wird aber alles nicht viel ändern, selbst wenn man da irgendwelche schmutzigen Waffen finden würde, würde man es in die lange Reihe russischer Fakenews einreihen.

    Das Nest da zu befrieden sollte das oberste Ziel sein.

    1. NATO steht doch für NAzi Terror-Organisation, oder?
      Korrektur: Die Information ist veraltet, das Z darf ja nicht mehr benutzt werden — NAtsi Terror-Organisation natürlich.

  14. Der Herr General ist also plötzlich aus der Armee der NATO ausgetreten. So so, damit hat sich die NATO geschickt aus der Affäre gezogen., denn nun wird ja offiziell nur ein Kombattant in Gefangenschaft gehen und kein General.
    Ach ja und die Vorwürfe gegen ihn sind das Totschlag Argument Nr.1. Sehr wirkungsvoll wenn man Flurbereinigung betreiben will bzw. muss.
    Bereits seit Anfang September 2021 war der General schon „beurlaubt“ und reihte sich damit zu einigen Anderen. Der Tatvorwurf stammt aus 1994.

    https://www.ctvnews.ca/interactive/looking-back-at-a-year-of-investigations-into-alleged-military-sexual-misconduct-1.5671959

    In einem demokratischen Rechtsstaat ist es doch wohl so, dass man nicht einfach das Land verlassen darf wenn ermittelt wird. Also wie konnte der ins Ausland reisen? In dem Fall war ja nicht eine Wald -und Wiesen Staatsanwaltschaft zuständig sondern das Militär. Wurde ein Haftbefehl ausgestellt nachdem man ihn nicht mehr für das Verfahren erreichte? Nein? Keine Fahndungsliste? Merkwürdig.
    Hier muss man unweigerlich an Assange denken den man um den halben Globus hetzte wegen eines erlogenen Vorwurfs.
    Jedenfalls war Herr General bei Kriegsbeginn noch offiziell Angehöriger der kanadischen Armee.
    Der General kennt doch die Regeln des Krieges.
    Fein die Flossen gegen den Himmel strecken und langsam aus dem Loch kriechen. Vielleicht sieht das nicht so elegant aus wie Treffen auf dem NATO Parkett aber könnte sein erbärmliches Leben retten.
    Einen seiner verletzten Kampf Gesellen haben russische Soldaten gestern tot in Handschellen mit Kopfverletzung aus einem Müllcontainer gezogen. Wollte oder konnte der nicht mehr kämpfen?
    Nur kein falsches Mitleid und für den Fall das die Zivilisten nicht freiwillig vor Ort sein sollten handelt es sich um Mord mit Vorsatz.

  15. Ich befürchte, man wird unter Asowstal tatsächlich nur tote Zivilisten finden. Könnte eine NATO PR-Aktion sein (dafür spricht, wie viel Zeit in Westmedien auf das Thema fällt):
    Man bringt eine Menge Zivilisten nach Asowstal und schickt ein paar Nazis dazu, damit es knallt. Dann schickt man einen Hubschrauber nach dem anderen, damit die Russen denken müssen, dass da irgendetwas wichtiges sein muss.
    Russland konzentriert sich also ganz auch Asowstal, währenddessen ist das NATO-Personal längst am anderen Ende der Ukraine in Sicherheit, und wenn Russland den Komplex endlich befreit, können die Medien 24×7 schreien, dass da nur Zivilisten waren, die Westmedien das ja von vorne herein gesagt haben, und die bösen Russen mit ihrer Dauerbelagerung des Zivilistenbunkers tausende Kinder ermordet haben.

    1. Ja man würde meinen dass alle die in der Ukraine Dreck am Stecken haben schon am Abend des 22.02. in Lwow waren um sich nach Polen abzusetzen. Offenbar gingen diese Leute aber in Städte wie Mariupol, Nikolaew, Charkow. Das bedeutet dann dass sie diese Großstädte für sichere Bastionen hielten eben weil von vorherein geplant war sich hinter Zivilisten zu verstecken und diese nötigenfalls zu opfern. So haben GB und VSA die Ukros beraten, und letzte haben geglaubt dass das funktionieren wird. Auch einige Berater haben das geglaubt, und die hocken jetzt unten Asowstahl und warten auf die Armee Wenck.

  16. Vielleicht sind auch noch ein paar Academy-Blackwater-Kämpfer darunter.
    11.05.14
    https://www.sueddeutsche.de/politik/konflikte-bericht-us-soeldnertruppe-kaempft-in-ukraine-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-140511-99-02936
    „Im Osten der Ukraine sollen Hunderte gut ausgebildeter US-Söldner gegen prorussische Rebellen im Einsatz sein. Aufseiten der ukrainischen Armee und Polizei operierten 400 Kämpfer der privaten US-Sicherheitsfirma Academi, früher bekannt unter dem Namen Blackwater.“

  17. Mal eine ketzerische Frage: „Wie kommen Zivilisten überhaupt in die Katakomben des Stahlwerkes Asov?“

    Als Zivilist flüchte ich doch nicht in einen Industriekomplex, sondern versuche im Keller eines Wohnhauses den Machtwechsel mit Kindern zu überleben.

  18. Zu Trevor Cadieu existiert ein interessanter Artikel, der bestätigt, dass er sich auf den Weg in die Ukraine machte. Ob das offizielle Abreisedatum stimmt, sei mal dahingestellt.

    Military officer retires, heads to Ukraine amid sex misconduct investigation
    https://www.ctvnews.ca/politics/military-officer-retires-heads-to-ukraine-amid-sex-misconduct-investigation-1.5871017

    CTV News berichtet außergewöhnlich offen über Themen, die die deutsche Bevölkerung nicht erfahren darf:

    Mounting evidence Canada trained Ukrainian extremists, gov’t needs to be held to account: experts
    https://www.ctvnews.ca/world/mounting-evidence-canada-trained-ukrainian-extremists-gov-t-needs-to-be-held-to-account-experts-1.5879303

  19. Sollte dort nicht ein französischer General sein? Jetzt also ein kanadischer General a.D. Solche Mutmaßungen sollten besser kritisch und vorsichtig eingeordnet werden. Schlussendlich machen alle Kriegsparteien doch ganz viel Propaganda.
    Ob Herr Röper auch berichten wird, falls dort gar kein General zu finden ist?

    1. Da ist noch ein verschollener 3-Sterne-General der USA:

      „Roger Cloutier est un lieutenant général de l’armée américaine.“
      „En avril 2022, le bruit court, lancé par les russes sur les réseaux sociaux, qu’il a été tué par les forces russes à Marioupol lors d’une tentative d’exfiltration de sa personne par hélicoptère de la ville assiégée. Une autre version dit qu’il fut capturé par les russes, ce qui est démenti par le porte-parole du Grand Quartier général des puissances alliées en Europe.“
      – Wikipedia, Roger Cloutier

      Die „Faktenchecker“ und die Zensoren bei Facebook sind ganz wild wegen der „Gerüchte“. Vermutlich von der Volksmiliz bei der Flucht aus einem angeschossenen Hubschrauber verhaftet. Entweder die einigen sich, dann taucht er in den USA wieder auf und ist nie da gewesen, wo er war. Oder er wird bei passender Gelegenheit als Kriegsverbrecher vorgezeigt, oder als Kronzeuge der Anklage, oder es sind tatsächlich nur Gerüchte.

  20. Ich kann nur hoffen das der atem extrem lang von den Russen und ich hoffe inständig das egal wie und wo dinge ans Licht kommen, die natürlich belegt werden müssen was der Westen und der Schauspieler dem gemeinen Volk vorgaukeln (um vorlügen nicht zusagen). Sonst zeplatzt um es auch ehrlich zusagen meine bisherige Meinung
    Ich bin zwar gegen den krieg und setzte auf deeskalation durch reden, das setzt aber voraus das zuhören, fehler einsehen und an sich arbeiten Wege zu finden den krieg zu beenden. Dennoch gebe ich in doch recht vielen dem Russen recht, stelle man dich vor wie die Ukraine Deutschland den krieg erklärt… boar kopfkino 🤣 … die wären dann noch ärmer dran da die Nato den Russen fragen würde ob er mit hilft 😄

  21. Putin hat den selben Fehler wie Hitler gemacht !

    Hitler hat geglaubt, wenn er die Briten abziehen lässt und die britische Insel nicht erobert, werden Ihm die Briten das anrechnen und zu einem Separatfrieden mit Ihm kommen, aber Chruchill dachte gar nicht daran, hat alles auf eine Karte gesetzt und mit Hilfe der Amerikaner gewonnen.

    Putin hat wohl auch geglaubt, den Osten der Ukraine erobern zu können und dann zu einem Friedensbkommen zu kommen. Aber die Amerikaner und Ihr Präsidentendarsteller Selensky denken gar nicht daran. Russland hätte vor allem die Westukraine angreifen müssen, damit in der östlichen, von ethnischen Russen bewohnten Ukraine alles heil bleibt und die Ukraine Ihre Truppen aus dem Osten abziehen muss, um den Westen zu verteidigen. Weiter hätte Russland in der Westukraine keine Rücksicht auf die Zivilbevölkerung nehmen müssen und nach amerikanischer Manier alles plattmachen können, mit den dort lebenden Ukrainern will man sich ja nicht aussöhnen. Der Fehler rächt sich nun !

    Wenn man kann, sollte man sich das Schlachtfeld aussuchen, wenn man die gegnerischen Truppen aufgerieben hat, ist die restliche Eroberung ein Kinderspiel !

    Für die USA ist das potentielle Schlachtfeld Westeuropa und egal ob man gewinnt oder verliert, in den USA bleibt alles heil!

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