Machtkampf eskaliert

Die USA sind knapp an einem Bürgerkrieg vorbeigerutscht

Der Streit um die Sicherung der Grenze von Texas zu Mexiko hätte fast zu einem Bürgerkrieg in den USA führen können. Deutsche Medien wie der Spiegel haben darüber kein Wort berichtet, Deutschland ist weiterhin das Tal der Ahnungslosen.

In den letzten Tagen ist in den USA ein Streit eskaliert, der fast zu einem Bürgerkrieg hätte führen können. Deutsche Medien wie der Spiegel haben das Thema verschwiegen, im Spiegel gab es nicht einen Artikel darüber.

Die unkontrollierte Migration in die USA ist in der US-Politik ein Dauerbrenner. Und das nicht ohne Grund, denn über die in weiten Teilen vollkommen ungesicherte Grenze zu Mexiko wandern Millionen Migranten unkontrolliert in die USA ein, was zu massiven Problemen führt.

Vor kurzem hat der texanische Gouverneur die Sache selbst in die Hand genommen. Er hat die texanische Nationalgarde an die Grenze geschickt, um sie mit Soldaten und Stacheldraht zu sichern. Bundesbeamte, die Washington unterstehen, hat er nicht mehr zur Grenze gelassen.

Das hat dem Weißen gar nicht gefallen. Die Biden-Administration hat gedroht, per Gesetz das Kommando über die texanische Nationalgarde zu übernehmen, was erstens dem texanischen Gouverneur völlig egal war und was zweitens dazu geführt hat, dass 25 von den Republikanern regierte US-Bundesstaaten sich mit Texas solidarisiert haben, einige haben sogar ihre Nationalgarde zur Verstärkung nach Texas geschickt.

Die USA standen, wenn beide Seiten hart geblieben wären, am Rande eine Bürgerkrieges, wenn die Nationalgarden der Bundesstaaten die Befehle aus Washington ignoriert hätten. Und die Nationalgarden in den USA sind mit Panzern und so ziemlich allem bewaffnet, was auch eine Armee im Arsenal hat.

Aber das Weiße Haus ist zurückgerudert und hat angeboten, den Republikanern entgegenzukommen und viele ihrer Vorschläge zur Sicherung der Südgrenze der USA zu unterstützen, wobei das auch bedeutet hätte, dass die Republikaner den Ukraine-Hilfen in Höhe von 60 Milliarden Dollar hätten zustimmen müssen, weil beide Initiativen in einem Gesetzespaket behandelt werden. Das wollen die Republikaner aber nicht.

Während deutsche Medien dieses Thema ignoriert haben – im Spiegel gab es nicht einen Artikel darüber – wurde in Russland darüber berichtet. Hier übersetze ich einen Beitrag des USA-Korrespondenten, den das russische Fernsehen am Sonntagabend in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick gesendet hat.

Beginn der Übersetzung:

In den USA reift ein neuer Bürgerkrieg

Natürlich ist das noch kein Bürgerkrieg, aber es ist ein Zeichen dafür – und zwar ein sehr deutliches. Die Hitze im „amerikanischen Dampfkochtopf“ steigt bedrohlich an. Und das zu Beginn des Präsidentschaftswahlkampfes, bei dem die Unnachgiebigkeit ebenfalls den Rahmen sprengt.

Das Weiße Haus hat Texas nichts zu befehlen, der Staat baut die Grenze weiter aus. Das von Gouverneur Abbott ausgerufene Invasionsregime gibt den texanischen Behörden die Befugnis, ihre eigenen Maßnahmen zur Durchsetzung durchzuführen. Bundesagenten und Grenzschutzbeamte dürfen sich den Grenzübergängen nicht nähern. Die texanische Nationalgarde verlegt gepanzerte Fahrzeuge an die Grenze zu Mexiko: Abrams-Panzer und Bradley-Schützenpanzer.

Die fahren auf langen Zügen in Richtung Grenze. Im Netz sind Videos von Passanten zu sehen, die die langen Züge filmen und dazu ungläubig murmeln: „Das in unserem Land…“

Der texanische Gouverneur Gregg Abbott erklärte: „Texas hat die verfassungsmäßige Befugnis, genau das zu tun, was wir tun, weil die Väter der Verfassung wussten, dass es Zeiten geben würde, in denen die Bundesregierung ihre Arbeit nicht macht und die Bundesstaaten das Recht auf Selbstverteidigung haben“

Diese Zeiten sind jetzt gekommen. Die Karte der Spaltung Amerikas sieht heute so aus: 25 Bundesstaaten – die Hälfte der USA – haben sich an die Seite von Texas gestellt, republikanische Gouverneure haben die Entscheidung des Gouverneurs unterstützt, die Grenzsicherung selbst in die Hand zu nehmen, und die Nachbarstaaten Florida, Oklahoma und Arkansas haben ihre Nationalgarde zur Verstärkung geschickt.

Das Ultimatum Bidens, die Kontrolle über die Grenze an die Bundesbehörden zu übergeben, hat Texas ignoriert. Nach der Verfassung kann der Präsident nun direkt die Kontrolle über die Nationalgarde des Staates übernehmen.

Kristi Noem, die Gouverneurin von South Dakota, empörte sich: „Joe Biden bedroht unsere staatliche Souveränität. Wenn er das Kommando über die texanische Nationalgarde übernimmt, wäre das ein beispielloser Vorgang. Er übernimmt die Kontrolle und befiehlt dem Militär, die USA nicht zu verteidigen. Niemals zuvor wurde einem Soldaten befohlen, sein Land nicht zu verteidigen“

Ohne feindliche Nachbarn waren die Grenzen der USA im letzten Jahrhundert mehr Symbol als Bollwerk. Ganze Sektoren der amerikanischen Wirtschaft lebten von billigen Arbeitskräften aus dem Süden. Aber erst unter Biden hat die Politik der offenen Tür zu einer echten Katastrophe geführt. In drei Jahren kamen acht Millionen Migranten aus 160 Ländern – die ganze Welt strömte nach Amerika. Erst jetzt beginnen viele zu begreifen, dass diese Katastrophe selbstgemacht und Teil eines Plans war. Amerika wird sowohl ethnisch als auch politisch „umlackiert“.

Der texanische Generalstaatsanwalt Ken Paxton sagte bei Tucker Carlson: „Die Ziele der Biden-Regierung sind einfach. Ich denke, es geht um zwei Dinge. Sie brauchen mehr Menschen, die für sie stimmen, und dies ist eine großartige Gelegenheit, sie hierher zu bringen. Dann werden sie ihnen Amnestie gewähren. Und sie bringen sie vor allem in die republikanischen Bundesstaaten. So wollen sie den republikanischen Staaten schaden, nehme ich an, denn mit den Migranten sind Kosten verbunden“

Aber je schlimmer es an der Grenze wird, desto besser. In der Hitze des Wahlkampfes nutzen beide Lager die Erpressung mit Migranten. Nachdem sein Ultimatum an Texas gescheitert war, gab Joe Biden eine Erklärung ab, in der er versprach, die Grenze zu schließen, sobald der Kongress dem parteiübergreifenden Abkommen zustimmt, das auch die Hilfe für die Ukraine beinhaltet. Biden sagte: „Das, worauf man sich geeinigt hat, wäre, wenn es in Kraft tritt, das härteste und fairste Reformpaket zur Sicherung der Grenze, das wir je in unserem Land hatten. Es hätte mir als Präsident eine neue Notfallbefugnis gegeben, die Grenze zu schließen, wenn sie überlastet ist. Und wenn ich diese Befugnis bekäme, würde ich sie an dem Tag nutzen, an dem ich das Gesetz unterschreibe“

Aber niemand glaubt dem anderen mehr. Die Republikaner im Kongress scheinen nicht wirklich zu wollen, dass Biden die Grenze rettet, und wollen ihn daran scheitern lassen, zumal der Gesetzentwurf viermal mehr Geld für die Ukraine vorsieht als für die Südgrenze. Weitere Verhandlungen seien in dieser Form sinnlos, antwortet der Sprecher des Unterhauses Mike Johnson dem Präsidenten: „Wenn die Gerüchte über den Gesetzesentwurf wahr sind, ist er im Repräsentantenhaus ohnehin zum Scheitern verurteilt. Ich habe deutlich gemacht, dass wir den Gouverneur von Texas in seinen heldenhaften Bemühungen unterstützen, die Bürger seines Staates und alle Amerikaner zu schützen“

Alles, was in Texas passiert, spielt weiterhin Trump in die Hände. Vor allem Bidens Hilflosigkeit. Trump veröffentlicht einen Aufruf an 25 Gouverneure, Truppen der Nationalgarde zur Verstärkung nach Texas zu schicken, und verlangt, dass der Kongress die Zweiparteienvereinbarung blockiert. Er verhält sich wie der amtierende Präsident eines parallelen Amerikas.

„Unser Land stirbt. Unsere Grenze ist offen. Das ist eine offene Wunde. So etwas hat es noch nie gegeben. Wir warten darauf, dass eine Katastrophe passiert. Bei der von Biden propagierten Grenzsicherung geht es nicht darum, die illegale Einwanderung zu stoppen, sondern darum, die Invasion Amerikas fortzusetzen, während Milliarden von Dollar in die Ukraine und andere Länder fließen“, so der ehemalige US-Präsident Donald Trump.

Der Sieg in New Hampshire brachte Trump der Nominierung der Republikaner näher, aber er wurde noch nicht zum einzigen und unverzichtbaren Kandidaten. Niki Haley ist immer noch eine Alternative, die auch von den Demokraten als angenehmere Gegnerin angesehen wird.

Ob es eine Alternative zu Biden gibt, sagt die Demokratische Partei noch nicht, aber sie bereitet eindeutig einen Plan B vor. In seinen Wahlkampfreden spricht Joe Biden nicht über die Zukunft und die Rettung des Landes, er spricht über die Erfolge der „Bidenomics“ und verteufelt Trump, wobei er sich wieder versprochen und Trump bereits als amtierenden Präsidenten bezeichnet hat: „In den letzten Wochen sehen wir erste Anzeichen dafür, dass die amerikanischen Verbraucher echtes Vertrauen in die Wirtschaft gewinnen. Wissen Sie, wer das noch sieht? Donald Trump. Haben Sie gehört, was er kürzlich gesagt hat? Er sagte, er wolle, dass die Wirtschaft dieses Jahr zusammenbricht. Der amtierende Präsident“, verhaspelte sich US-Präsident Joe Biden während einer Rede in South Carolina, ohne sich hinterher zu korrigieren.

Ein mögliches Szenario, das die Demokraten jetzt diskutieren, ist bis Mai durchzuhalten und Biden dann aus dem Rennen zu nehmen. Dann kann man ihm alle Misserfolge innerhalb und außerhalb der USA anlasten: die Flucht aus Afghanistan, das Versagen in der Ukraine und in Israel.

Aber es ist unwahrscheinlich, dass die derzeitige Regierung es schafft, die Truppen aus dem Irak abzuziehen und im Krieg gegen die Huthis zumindest irgendwelche Erfolge zu erzielen. Gerade haben die als Reaktion auf einen weiteren Luftangriff der USA und Großbritanniens einen Supertanker mit Paraffin für das Pentagon mit einer Rakete getroffen. Nicht einmal in Washington sieht irgendwer ein gutes Szenario.

Umfragen zufolge ist die große Mehrheit der Amerikaner mit der bevorstehenden Wahl zwischen Biden und Trump unzufrieden, aber das politische System kann ihnen nichts anderes bieten.

In den 10 Monaten vor der Wahl haben sich die beiden Amerikas maximal voneinander entfernt und leben in unterschiedlichen Realitäten, so die Autoren eines Artikels in der New York Times, die schreiben: „Wenn Amerika jemals politisch so gespalten war, dann nur während des Bürgerkriegs. Die bevorstehende Präsidentschaftswahl ist ‚ein Aufeinandertreffen zweier Präsidenten aus sehr unterschiedlichen Ländern‘. Das bevorstehende Aufeinandertreffen von Biden und Trump geht über die übliche Spaltung der beiden Parteien zwischen liberal und konservativ hinaus. Es geht jetzt um Ideologie, Rasse, Religion, Kultur, Wirtschaft, Demokratie, Vergeltung und Identität.“

Grenz-, Kongress- und Verfassungskrisen – Amerika war in der jüngeren Geschichte noch nie so gespalten. Die Konfrontation von Texas mit dem Weißen Haus und seine Unterstützung durch die Hälfte der Bundesstaaten hat die Frontlinie des Kalten Bürgerkriegs markiert. Aber noch hat nicht jeder begriffen, dass die amerikanischen Eliten, indem sie die Sicherheit des Landes aufs Spiel setzten, deutlich gezeigt haben, dass ihnen Amerika im Kampf um die Macht völlig egal ist.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

48 Antworten

    1. Jetzt ist auch klar warum das aussenministerium in den USA
      Staatenministerium heisst, da es nie um eine Nation, sondern nur um das Verwalten und Ausbeuten von Staaten geht, zugusten einer zentralen oligarchenmacht wie bereits beim Bau des eisenbahnsystems im 19.jhd. Und um sklavenbefreiung ist es auch nie wirklich gegangen, weil man mit schulden viel besser die buerger / menschen von staaten kontrollieren kann. Selbst der Nordamerikaner Lincoln hatte Sklaven. Wie man trotzdem eine solche Propagamdakrieg gegen andere Bundesstaaten fuehren konnte liegt wohl an der ausgefeilten psychologischen kriegsfuehrung. Die meisten europaeischen Einwanderer sind ja meistens ueber die „guten“ Nordstaaten eingewandert und wurden dann im wahrsten Sinne des Wortes eingenordet.

    1. Der Bürgerkrieg ist in den USA ein wohlgeordnetes Szenario. Staaten sagen sich von Washington los, welches dann seine Hunde losschickt.

      Das hat nichts mit abtrünnigen Einwohnern zu tun, die sich zusammenrotten und gewaltsam um die Blöcke ziehen. Die hätten auch keine Chance, da sie zusammengeschossen werden würden.

      1. Ihr Gedankengang bezüglich der bewusst-willentlichen Herbeiführung eines Bürgerkrieges ist angesichts der Tatsache, dass der sogenannte Sezessionskrieg ebenfalls von der durch die industrialisierten und eine konsequente Föderalisierung zur Stärkung der für den Aufstieg zur imperialen und kolonialen Macht unerlässlichen politischen Zentralgewalt befürwortenden Nordstaaten getragenen Regierung unter Präsident Abraham Lincoln geplant, organisiert und schließlich ausgelöst wurde, plausibel.

    2. @transatlantifa

      Eine Meinung…

      die sich- wie ihre – rein nur aus einer einzigen zusammenfassender Berichterstattung bildet, ist sicher nicht geeignet gehört – und in einem Kommentarfeld auch nur beantwortet zu werden.

      Und doch muss man wohl antworten…

      Schauen wir direkt nach Amerika. Dort ist es den Medien nicht möglich Tatsachen zu unterdrücken. Sie selbst als Betroffene, sehen das noch viel schärfer als die Russen, denen das dem Grunde nach eh schitt egal ist….

      https://www.americanthinker.com/blog/2024/01/poll_americans_are_siding_with_texas_without_even_knowing_about_bidens_war_on_texass_natural_gas.html
      … 69 % der wahrscheinlichen Wähler für 2024 gaben an, dass sie die Grenzmauer und den Stacheldrahtzaun unterstützen, die Gouverneur Greg Abbott (R-TX) angeordnet hat. Von diesen gab eine Mehrheit, 51 Prozent, an, dass sie Texas in seinem Kampf gegen illegale Einwanderung und die Welle von „Gotaways“, die an den Bundesgrenzbeamten vorbeikommen, „stark“ unterstützen.

      [Ausschnitt]

      Eine Mehrheit der Wähler sagte gegenüber Rasmussen Reports, dass Biden das Feuer des Bürgerkriegs schüre.

      Auf die Frage: „Stimmen Sie dieser Aussage über den Grenzstreit zwischen Texas und der Bundesregierung zu oder nicht: ‚Die Bundesbehörden inszenieren einen Bürgerkrieg, und Texas sollte sich behaupten?'“ 55 % stimmten zu, während 36 % dies verneinten.

      Mehr als drei Viertel der Republikaner stimmten der Aussage zu, dass Bidens Drohung das Land in einen Bürgerkrieg stürzt. Die Demokraten waren sich weniger sicher, obwohl 39 Prozent zustimmten.

      1. Genau. Ich würde gerne nach der Farbrevolution President Putin und Vice President Lukashenko im Weissen Haus sehen…
        Assad würde einen guten Verteidigungsminister abgeben (immerhin hat er ja direkte Kriegserfahrung), und Kim Jong Un als Justizminister könnte sicher dafür sorgen, dass diesmal tatsächlich der Sumpf trockengelegt wird.
        Aussenminister Ahmadinejad könnte den Gaza-Konflikt lösen.

        1. Der Vernichtungsantisemit und Holocaustleugner Ahmadinedjad sollte zusammen mit Netanjahu und dem Führer der Hamas wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit bzw. Kriegsverbrechen zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt werden.

  1. In drei Jahren kamen acht Millionen Migranten aus 160 Ländern – die ganze Welt strömte nach Amerika.

    Um dies mal kurz einzuordnen. Die USA haben mindestens 4 mal mehr Einwohner als Deutschland.

    Also 8 Millionen : 4 : 3 Jahre = 667.000 Einwanderer pro Jahr. In Deutschland würden also Politik und Arbeitgeberverbände weinen, der Rest hätte wohl nichts dagegen.

    Worüber reden wir hier?

    Andererseits verteilt es sich wohl nicht so gleichmäßig in den USA.

    1. Dazu kommt, dass die Landfläche der USA viel grösser ist, und man dort völlig unproblematisch mehrere neue Millionenstädte bauen könnte.

      Die Schweiz hat ein viel grösseres Einwanderungsproblem (nicht genug Land für die vielen neuen Einwohner, Bevölkerungsdichte sowieso schon zu hoch).

      Das US-Einwanderungsproblem ist hausgemacht – dadurch, dass die Einwanderer einfach undokumentiert über die Grenze kommen, ist es für sie (wegen fehlenden Papieren) fast unmöglich, reguläre Arbeit zu bekommen – deshalb werden viele kriminell.

      Es gäbe kein US-Einwanderungsproblem, wenn man den Einwanderern normale Papiere ausstellen würde und die Einwanderung an die Bedingung knüpfen würde, dass sie arbeiten und in den ersten 5 Jahren nicht in die beliebtesten Gegenden ziehen.

    2. 1.) Die USA hat knapp 4x mal mehr Einwohner als Deutschland (mal abgesehen davon das in Deutschland die „migranten“ auch schon dazugezählt werden.
      2.) Was für eine schwachsinnige Soziologen-Rechnung.

  2. Aber eines nicht vergessen “ Das hat nichts mit abtrünnigen Einwohnern zu tun, die sich zusammenrotten und gewaltsam um die Blöcke ziehen. Die hätten auch keine Chance, da sie zusammengeschossen werden würden. “
    .
    In denn USA sind aber Millionen Waffen unter diesen Bürgern, gerade in Texas ( ich war da ) . Das ist nicht mit Deutschland bzw. Europa vergleichbar, obwohl seit der Ukraine auch da jede Menge Waffen mehr im Lande sind !
    Es gibt KEINE Kontrollen !
    Und damit man eine Vorstellung bekommt was in den USA Gesellschaftlich los ist von wegen “ Steigender Arbeitsmarkt “ was eher in Medien gemeldet Beruhigungspillen für Investoren sind.
    Not, Hunger,Überfälle,Morde, sind momentan noch nie so hoch gewesen wie jetzt.
    In den USA sitzen mehr Menschen im Gefängnis als in China mit mehr Einwohnern. Heißt 1 von 99 Einwohnern sitzt…Rechnet selbst.

  3. Hmm – die De-Kolonialisierung bei den yankee’s – und die tun das auch noch von ganz alleine, ohne „Hilfe“ von Außen – also irgendwie hat das was… 😝😝

    Daß Bidens „anti-demokratie-Clique“ versucht, mit aller Macht ihre Investitionen im noch-ukri-Nazi-Territörchen zu sichern ist ja wohl logisch – nur haben die noch nicht gehört, wie dort die Uhr tickt…

    Doch ist Vorsicht geboten – denn in die Enge getriebene, verletzte Ratten sind äußerts aggressiv und unberechenbar!

  4. Wozu das Geschrei?
    Haben die Weißen, damals (1618), Indigene Nationen gefragt, ob sie dort siedeln, geschweige denn, den ganzen Kontinent in Beschlag nehmen dürfen? Wohl eher nicht! Jetzt holen sich indigene Lateinamerikaner, plus Menschen aus aller Welt, ‚ihr‘ Amerika (zurück)! Gut so! Schickt die weißen Amerikaner – aka heimatlosen Europäer – dorthin zurück, wo sie hingehören: in die Alte Welt!

    1. Was für ein Unfug du redest. Woher kamen denn dann die „indigenen Lateinamerikaner“. Schon mal ein paar diesbezügliche Sendungen geguckt. Die sind auch nur eingewandert. Kamen wohl als Erste dort an. Aber haben sich nach Kräften untereinander massakriert und versklavt. Gesellschaften aufgebaut mit König, Adel, Priester, Soldaten und Bauern. Wobei die Bauern zwar den „wichtigen, besonders wertvollen“ Teil zwar ernähren durfte, sonst aber nur die „dummen niederen“ Bauern waren.

      Und dann kamen halt die Europäer und machten mit ihnen das Gleiche, was sie mit den Anderen gemacht haben. Wer die größeren Kanonen hat, hat eben recht. Mach doch was dagegen. Mag vielleicht nicht woke sein, aber wer sagt, dass die Welt lieb, nett und gerecht ist. Looser. Aber wehe, die Looser kommen einmal an die Macht. Siehe z.B. Bundestag.

      1. An Chipolla und Krambambuli .
        Beides interessante Gedankengänge .
        ( Wo die Beleidigung „Looser“ unnötig war)
        Kleine Anmerkung zumletzten Satz von Krambambuli .
        Nö, die Looser sind nicht an der Macht, auch wenn
        sie das glauben mögen .
        Sie sind nur in der Regierung.

        1. Looser war nicht als Beleidigung sondern nur als Beschreibung der aktuellen Machtstellung gemeint. Leute, die nichts zu sagen haben.

          An der Regierung sein, beinhaltet aber schon etwas Macht. Kleine, gemeine und vor allem dumme Menschen, machen was sie eben können um den anderen ihren Willen aufzuzwingen. Viel Macht haben sie vielleicht nicht. Aber die nutzen sie leider zu unser aller großen Schaden. Um das, was die kaputt gemacht haben wieder zu reparieren, wird wohl viele Jahrzehnte dauern.

          Am längsten wird es wohl dauern, wieder das Vertrauen unserer östlichen Nachbarn zurück zu gewinnen. Und die Industrie, die einmal das Land verlassen hat . . . ???

    2. @ Cipolla

      Was is’n das für ein Schwachsinn? So viele rein indigene Lateinamerikaner gibt’s gar nicht mehr. Und Sie wollen also Europa von 400 auf 600 Mio. EW aufblasen? Dann wird’s auch bei Ihnen Geschrei geben…

  5. Ein paar Stufen runtergebrochen sind es einfache Revierkämpfe. Wenn man den mit viel Pomp legitimierten repressalichen Behördenüberbau lichtet, so tritt eine mafiöse Plutokratie zum Vorschein und die wollen die Zersetzung und Spaltung der Gesellschaft um das Land besser zu beherrschen. Müsste eigentlich in DE hinlänglich bekannt sein.

  6. Sehr ironisch dass in Russland wo bereits mit schweren Waffen auf einander geschossen wurde, und man wirklich um Haaresbreite an einem Blutbad vorbeigeschrabt ist …. sich über die USA „das Maul“ zerissen wird …

      1. @ Rico

        Erzählen Sie ihre „Troll“ Phantasie den Toten Männern vom Juni 2023.

        Und seit dem wurde in Moskau gewaltig aufgeräumt, und es ist die reinste Spekulation wer auf wessen befehlen wörtlich mit seinem Kopf bezahlt hat.

        Und sie glauben dass die in den USA die wirklich das sagen haben, nicht auf Knopfdruck im Land aufräumen lassen können ?
        Das können Sie gerne tun, ist ihr gutes Recht!
        Ich bin anderer Meinung als Sie.

        1. @Yr

          Was meinen Sie mit „den toten Männern im Juni 23“? Und WER hat was „aufgeräumt“ in Moskau?

          Sie plappern hier nur Westmedien nach…… kein Wunder, sind Sie weder Russe noch Deutscher – egal wo, Sie gehören nirgendwo dazu & machen, was Sie glauben, was ihnen „nützen“ könnte….

          Nur weil sie irgendwo geboren wurden & dann woanders leben, sind Sie noch lange kein Insider mit glaubhaften Aussagen……. ein loses Blatt im Wind, ohne Wurzeln, ohne Heimat, ohne Identität…… was kann daraus werden?

  7. “ Es geht jetzt um Ideologie, Rasse, Religion, Kultur, Wirtschaft, Demokratie, Vergeltung und Identität.“:
    – der DeepState sieht das ganz anders. Sie wollen die USA aus dem Krieg, der in Europa ausbrechen soll (und man arbeitet hart dafür) raushalten. Motto: wir haben im eigenen Land soviel Probleme zur Zeit, wir können euch militärisch nicht unterstützen (Trump hat das schon offen ausgesprochen).
    Also werden gegen Russland die Vasallen verheizt, Russland wird dadurch endlich übernahmereif (man arbeitet nicht nur im russischen Ausland daran) und dann kommt die „Neue USA“ wieder mal als Retter!
    Der Plan scheint aufzugehen, schade für die Alt-Zionisten, denn mit oder ohne Krieg sind die bald weg!

  8. Uns deht es gut
    Wir in der Schweiz und so ist es in der EU, gehen mit hoch, nein höchst subventionierten Lebensmittel auf die kleinräumigen Afrikanischen Märkte los und haben diese wie die Kleiderindustrie vernichtet. Rohstoffe ziehen wir spotbillig ab, eine weiterverarbeitung ist diesen Länder untersagt. Bei 10Rappen mehr für eine Tafel Schokolade müsste Kinder nicht mithelfen ihre Famielie zu ernähren. Von solchen Zusammenhängen will man nichts wissen. Auch in den USA nicht.
    Die Karten werden in einer multipolaren Welt neu verteilt … Das wird noch ordentlich krachen.

  9. Haben die Demokraten noch nicht verbreitet, dass Putin dabei seine Finger im Spiel hat?
    Viel spannender wird demnächst werden, wie die Demokraten Biden loswerden. Er will nicht aufhören, kann gegen Trump nicht bestehen, und die Kennedy-Lösung geht auch nicht mehr. Das Beste ist, er wird krank. Eine Krankheit, die es ihm nicht mehr ermöglicht zu kandidieren. Ein Beinbruch? Oder Long-Covid? Auch ein kleiner Schlaganfall wäre eine Lösung. Kann man doch bestimmt mit einem Medikament auslösen…

  10. Der Weltstadt Frankfurt ist die Auseinandersetzung zwischen Texas und der Bundesregierung in Washington genau eine Meldung wert: indem man sich über den „Putin-Vertrauten“ Medwedew im „Moskau-Regime“ des „Kreml-Autokraten Wladimir Putin“ auslässt.

    Medwedew fantasiert von „blutigem Bürgerkrieg“ in Texas
    #title#Medwedew fantasiert von „blutigem Bürgerkrieg“ in Texas#/title#

    Anstatt sich zur Sache zu äußern und die Menschen über die Abläufe vor Ort zu informieren, zieht man es vor, im Stile eines trotzigen Kindes durch eine Ersatzhandlung a.k.a. Ersatzbefriedigung [1] über eine missliebige Person eines anderen Landes abzukotzen.

    Offensichtlich hat man schon lange nichts mehr inhaltlich eigenständig zu sagen.

    Hier der Kommentar einer talentierten Moldauerin [https://t.me/Kira_bonye/711], engl. Untertitel [https://t.me/putingers_cat/8591]. Ob ihr jetzt eine Dopingsperre droht?

    [1] Ersatzhandlung (engl. redirection activity) ist ursprünglich ein Begriff aus der Psychoanalyse und beschreibt eine Handlung, die an die Stelle der ursprünglich angestrebten tritt, wenn diese durch Verdrängung oder äußere Hemmung nicht ausgeführt werden kann. Der Trieb oder das Bedürfnis, das hinter der angestrebten Handlung steht, verschiebt sich in ein anderes, dem ursprünglichen Ziele oftmals grundverschiedenes Handlungsziel, auch Ersatzbefriedigung genannt. Ersatzhandlungen können nach diesem Verständnis auch bewusst gesetzt werden, um etwa einen ungewollten Triebimpuls zu kontrollieren.
    [https://de.wikipedia.org/wiki/Ersatzhandlung]

    1. Das läuft auf der Liste unmittelbare Todesursachen auf den hinteren Rängen.
      An erster Stelle stehen Drogentote und vorzeitiges ableben als Folge der
      schlechten Gesundheitsversorgung. (Sinkende Lebenserwartung.)
      Die USA sind in Sache Gesundheitsversorgung in breiteren Bevölkerungsschichten
      in etwa auf dem Stand der UDSSR zur Zeit des Zusammenbruches.
      Der hohe Waffenmissbrauch ist vorrangig der miesen Wirtschaftslage geschuldet.

  11. in den USA Einwanderer aus 160 Ländern bei 350 Millionen Einwohnern ? Das toppen wir locker, in meiner Stadt mit 550.000 Einwohnern Immigranten aus 180 Ländern, in manchen Stadtteilen über 80% Immigranten und 180 Sprachen werden gesprochen.

  12. Wie bei praktisch allen anderen so auch hier.
    Die grosse Hintergrundursache für die Massenmigration aus Mittelamerika wird ausgeblendet.
    Es sind im Kern 2 fundamentale Gründe.
    Zum einen das längst laufende exorbitante Bevölkerungwachstum, kombiniert mit rückständiger
    Latafundienwirtschaft. Eine absolut tödliche Kombination.
    Die faktisch gleiche Kombination findet sich auch im grössten Teil der Islamischen Welt.
    In beiden Fällen hat jeweils eine Religion die Hintergrundmacht.
    Im einen Fall der Islam im anderen Fall die Römische Religion.
    Die stehen sich Todfeindlich gegebüber, in der Praxis in der Wirkung im Alltag ,sind das Brüder
    im Geiste, beiden geht es vorrangig um Macht und Einfluss.
    Die praktisch einzige vernünftige Aussage im Kommunistischen Manifest ist der Passus
    Religion ist Opium fürs Volk. In der Praxis präsentierte sich der Realsozialismus jedoch selbst
    als destruktive faktisch ,,Religion“ mit der gleichen Zielsetzung Macht und Einfluss.

  13. Eine Revolution in den USA wäre machbar, weil die Bevölkerung hat Waffen. Aber anstatt gegen die Obrigkeit vorzugehen, lassen die sich weiter knechten und schießen sich gegenseitig über den Haufen.

  14. Ich verstehe gar nicht, wo das Problem liegt. Texas sollte seine Grenzen sichern dürfen, ist ja eine Selbstverständlichkeit, und wenn Migranten reinwollen, sollten sie das dürfen, aber Texas sollte sie halt dann sofort nach New York oder Kalifornien weiterschicken, per Bus was sonst halt günstig ist. Problem gelöst. Und wenn diese Migranten dann doch wieder in Texas aufgeriffen werden, verhaften und über die Grenze abschieben. Ist doch ganz einfach.

  15. Sind nicht knapp daran vorbei gerutscht, sie rutschen hinein. Aktuell hat sich ein Konvoi aus geschätzt 700.000 Fahrzeugen gebildet die alle nach Texas unterwegs sind weil sie mit ihren Fahrzeugen die Grenze zu Mexiko komplett schließen wollen. Videos und Bilder aus dem Internet von den Konvoi sind einfach überwältigend. Biden eskalliert total und droht mit Entmachtung der Bürger die sich solidarisch mit Texas zeigen.

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