Kurioses zum Wochenende: Dummheit kennt keine Nationalität – Wie sich ein Russe bei seiner Ex rächen wollte

Zum Wochenende noch eine kuriose Meldung aus Russland, wo ein mit einem Autokennzeichen in der Hand nachts bei Rot Kreuzungen überquert hat. Was steckt dahinter?

Ich übersetze dazu den Bericht des russischen Fernsehens, bei der ich herzlich lachen musste.

Beginn der Übersetzung:

In der Stadt Tjumen suchte die Polizei nach einem Mann, der so getan hat, als wäre er ein Auto. Um die Blitzer an Straßenkreuzungen zu täuschen, überquerte er die Kreuzung auf der Fahrbahn bei Rot mit einem Autokennzeichen in der Hand.

Nutzer in sozialen Netzwerken haben lange gerätselt, was das wohl soll. Aber dann gab es eine Erklärung: Er wollte sich an seiner Ex-Freundin rächen. In den Händen hält er ihr Kennzeichen, das er von ihrem Auto abgeschraubt hatte.

Experten sind sich einig, dass das eine seltsame Rache ist, denn die junge Frau kann problemlos Einspruch gegen Strafzettel einlegen, die sie nach so einem Auftritt bekommt.

Jetzt ermittelt die Verkehrspolizei. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Mann selbst sich vor dem Gesetz verantworten muss, denn die Bilder zeigen, dass er die Straße bei Rot überquert hat, als Fußgänger die Straße noch nicht überqueren durften.

Ende der Übersetzung.

Natürlich kann der Mann auch noch wegen Diebstahls des Nummernschildes und anderer Dinge belangt werden. Aber wahrscheinlich finden die Ermittlungsbehörden die Geschichte zu lustig, um ernsthafte Maßnahmen zu ergreifen. Da das Video des Beitrages nach dieser Übersetzung leicht zu verstehen ist, habe ich es hier verlinkt. Ich fand es lustig, was manche Menschen sich so ausdenken….

В Тюмени мужчина прикинулся машиной, чтобы отомстить девушке – Россия 24

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

7 Gedanken zu „Kurioses zum Wochenende: Dummheit kennt keine Nationalität – Wie sich ein Russe bei seiner Ex rächen wollte“

      1. Zustimmung. Sogar der Ungebundene ist in D ein Trottel, einfach nur, weil er einen Stift hat: Frauenquote, Frauenanteil im öffentlichen Dienst, feminisierte Justiz, diskriminierende Sorgerechtsentscheidungen, männerhassende Presse, MeToo, Verleumdung wegen sexueller Belästigung, Täter-Narrativ (im Gegensatz zum weiblichen Opfer-Narrativ), unfaire Gewaltopferbetrachtung (70% aller Gewaltopfer sind Männer) usw.

        Stokowski, die Oberfeministin vom SPIEGEL wünscht sich eine Endlösung für Männer:
        https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sexuelle-belaestigung-gibt-es-eine-weibliche-geheimkraft-a-1129326.html

  1. Die Wodka-Fahne riecht man doch sogar aus dem Filmchen! Der Typ war doch keinesfalls nüchtern, wie der geschwankt hat. Hatte sich wohl vorher Mut angetrunken, bevor er „Auto“ spielte. Idioten gibt es eben überall auf unserer Erde.

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