Eher durchwachsene Erfolge: Die Versuche der USA, eine weltweite Allianz gegen China zu schmieden

Die Bemühungen der USA, eine internationale Koalition gegen China zu schmieden, sind in aller Munde. Die Medien berichten ausführlich über die Bemühungen der USA in Europa, aber über die parallel stattfindenden Bemühungen in Asien hört man kaum etwas.

Die USA tun alles, um die Beziehungen zu China zu verschlechtern. Die USA haben das chinesische Konsulat in Houston geschlossen, sich aber furchtbar aufgeregt, als China darauf mit der Schließung des US-Konsulats in Chengdu reagiert hat. Der Westen hat alles getan, um die Proteste in Hongkong zu unterstützen und reagiert nun verärgert, als China – nachdem es sich das ein ganzes Jahr lang angeschaut hat – mit dem Sicherheitsgesetz reagiert hat. Die USA haben die Akkreditierung chinesischer Journalisten in den USA aufgehoben und schreien danach Alarm, als China US-Journalisten die Akkreditierungen für China entzogen hat. Von dem von Trump angezettelten Handelskrieg gar nicht zu reden.

Wie man es dreht und wendet, die USA eskalieren die Situation permanent. Während die US-Demokraten hinter jeden Stein einen bösen Russen vermuten, sucht Trump hinter jedem Stein einen bösen Chinesen. Seit einigen Woche geht US-Außenminister Pompeo nun weiter. Er nannte China den „Frankenstein“-Staat und versucht derzeit eine weltweite Allianz gegen China zu schmieden. In diesen Tagen war er zu dem Zweck in Osteuropa unterwegs, um dort um Verbündete zu werben.

Über Pompeos Osteuropa-Reise wurde in Deutschland viel berichtet, man hört jedoch wenig über die Bemühungen der USA im asiatisch-pazifischen Raum. Daher fand ich einen Artikel in der russischen Nachrichtenagentur TASS interessant, der die Situation in der Region beleuchtet hat und habe den Artikel übersetzt. Ich habe die von der TASS gesetzten Links in die Übersetzung übernommen.

Beginn der Übersetzung:

Den Drachen am Bart ziehen: Die USA gründen eine Koalition gegen China

Großbritannien, Australien, Kanada und Vietnam stehen auf der einen Seite der Trennlinie. Kambodscha und Myanmar auf der anderen. Die Philippinen und Indonesien zögern. Japan wartet ab. Das Weiße Haus sucht in Südostasien, Nordamerika und Europa Verbündete gegen Peking. Manchmal haben die Amerikaner Erfolg, aber genauso oft auch nicht. Im August tourt Außenminister Michael Pompeo durch die europäischen Länder. In Warschau und Prag sind sie bereit, die Vorschläge der Amerikaner anzunehmen. In Ungarn hingegen ziehen sie es vor, die Zusammenarbeit mit Peking fortzusetzen.

Alle für einen

Die Idee einer großen Koalition gegen China ist in Präsident Trumps schwankender Regierung langsam gereift. 2017 ging das Weiße Haus einen Schritt in die entgegengesetzte Richtung: Die Vereinigten Staaten traten aus dem Freihandelsabkommen aus, das Japan, Vietnam, Singapur und Malaysia umfasst, aus dem China aber ausgeschlossen war. Zunächst erschien die Bildung eines internationalen Blocks, um China unter Druck zu setzen, für Trump überflüssig: Die Amerikaner bauten darauf, die Schwierigkeiten mit ihren Partnern durch Zölle beizulegen. Im Jahr 2020 änderte sich die Situation: Die Suche nach kurzfristigem Gewinn war Vergangenheit und lokale Handelskriege wurden durch eine globale amerikanische Initiative ersetzt, die sich nur gegen China richtete.

Außenminister Michael Pompeo verkündete Washingtons neues Konzept im Juli 2020 als erster. Der Minister nutzte den Besuch des wichtigen US-Verbündeten in London für eine sensationelle Erklärung: „Wir hoffen, eine Koalition zu bilden, die die Bedrohung versteht und zusammenarbeitet, um die Kommunistische Partei Chinas davon zu überzeugen, dass es in ihrem eigenen Interesse ist, ihr Verhalten zu ändern. (…) Wir hoffen zu sehen, dass jedes Land, dass Freiheit und Demokratie schätzt, die Bedrohung versteht, die China für sie bedeutet.“

Pompeos kriegerische Rhetorik wiederholte sich im selben Monat, als er den Sturz der „neuen Tyrannei“ forderte und damit China meinte. Und am 12. August zog der Außenminister in Prag eine Parallele zwischen der Kommunistischen Partei Chinas und der UdSSR und nannte die neue Herausforderung, vor der die Vereinigten Staaten stehen, gefährlicher als die Konfrontation im 20. Jahrhundert: „Was jetzt geschieht, ist nicht der Kalte Krieg. Es ist in mancherlei Hinsicht viel schwieriger, der Bedrohung durch die chinesischen Kommunisten zu begegnen. Die Kommunistische Partei ist bereits so tief in unsere Wirtschaft, in unsere Politik, in unsere Gesellschaften eingedrungen, wie es bei der Sowjetunion nie der Fall war.“

Indem sie die Schlagzahl der anti-chinesischen Erklärungen weiter erhöhen, machen die Amerikaner deutlich, dass sie keine Zweifel haben und nicht beabsichtigen, zurückzustecken. Das meint Trump, wenn er dem chinesischen Staatschef Xi Jinping so etwas wie einen Boykott erklärt hat und wenn der amerikanische Präsident ständig betont, dass er schon lange nicht mehr mit seinem chinesischen Amtskollegen gesprochen hat und auch nicht vor hat, dies in Zukunft zu tun.

Der Verlauf der Gespräche in London und dann in Osteuropa zeigte den Fokus der anti-chinesischen Koalition. Der zeigt sich beim Widerstand gegen den IT-Giganten Huawei beim Aufbau von Telekommunikationsnetzen in West und Ost, bei der Revision der privilegierten Beziehungen zu Hongkong und bei persönlichen Sanktionen gegen chinesische Beamte. Allerdings dürften diese Maßnahmen nicht ausreichen. Aus strategischer Sicht muss die Abschreckung Chinas zwangsläufig eine militärische Komponente umfassen. Australien ist bereit, den Amerikanern dabei zu Hilfe zu kommen.

Känguru und Drache

Das Weiße Haus könnte das einzige Land des Grünen Kontinents als seinen unverzichtbaren Verbündeten bezeichnen: Seit Mitte des 20. Jahrhunderts nehmen die Australier an der überwiegenden Mehrheit der von Washington durchgeführten Militäroperationen teil. Die chinesische Frage ist für australische Interessen ein besonderes Thema. Anfang 2020 war es Canberra, das als erstes für internationalen Druck auf China eintrat. Im April schlug Premierminister Scott Morrison die Bildung einer internationalen Kommission zur Untersuchung der Ursachen des COVID-19-Ausbruchs in Wuhan vor, wobei er Pekings Schuld implizierte. Seitdem haben sich die bilateralen Beziehungen von schlecht zu schlechter entwickelt. Australien hat Huawei Beschränkungen auferlegt und China hat australischem Fleisch und Gerste den Zugang zum chinesischen Markt extrem erschwert. China wird verdächtigt, die australische Kohle zu boykottieren. Australien hat mit Vorwürfen wegen Hackerangriffen reagiert.

Die Eskalation erreichte ein neues Niveau, als australische Militärs die Regierung ihres Landes aufforderten, Schiffe ins Südchinesische Meer zu schicken, um China abzuschrecken. Zuvor hatten die USA und Großbritannien bereits Kriegsschiffe in das Gebiet entsandt. In dieser Region kommen die territorialen Ansprüche mehrerer Staaten zusammen: China, Vietnam, die Philippinen, Brunei Darussalam und Malaysia, sowie das nicht anerkannte Taiwan. Auf der Karte des Pazifischen Ozeans ist das einer der Hotspots.

Australien bereitet sich seit 2011 auf einen Konflikt mit China vor, als die erste amerikanische Basis auf dem Grünen Kontinent eröffnet wurde. Damals kehrten die Australier zu den Übungen des FPDA-Blocks zurück, der Militärallianz von Großbritannien, Australien, Neuseeland und Malaysia, die 1971 geschlossen wurde. Die Wiederaufnahme dieser gemeinsamen Manöver nach einer langen Pause hat gezeigt, dass Australien Verbündete im Pazifik sucht und unter den neuen Bedingungen alte, scheinbar veraltete militärische und politische Bündnisse erneuert, schließlich wurde die FPDA einst geschaffen, um Singapur zu schützen. Das wird heute aber von niemandem mehr bedroht.

Asiens Zaudern

Die gegenseitige Unterstützung der USA und Australiens gegenüber China könnte Einfluss auf andere Länder Südostasiens ausüben, von denen viele territoriale Ansprüche gegen China haben. Eines davon sind die Philippinen, deren Konflikt mit Peking 2016 vor das Haager Tribunal gebracht wurde. Vor Gericht siegten die Insulaner, aber China weigerte sich, die juristische Autorität anzuerkennen.

Washington erwartete danach als Reaktion einen Ruf der Philippinen nach einer Koalition, aber Washington wurde enttäuscht. Präsident Rodrigo Duterte hat überraschend einen Schritt in Richtung China gemacht: Er lehnte es ab, an traditionellen Militärmanövern teilzunehmen, die unter der Schirmherrschaft der Vereinigten Staaten durchgeführt werden. Peking betrachtete die philippinische Entscheidung als diplomatischen Sieg. Obwohl die Insulaner versuchten, die Bedeutung der Absage herunterzuspielen, indem sie darauf drängten, daraus keine weitreichenden Schlussfolgerungen zu ziehen, war es auffällig, wie kühl Manila auf Pompeos Aufforderungen reagiert hat. (Anm. d. Übers.: Das hat international für einige Aufregung gesorgt, wurde von deutschen Medien aber kaum beachtet, wie Sie hier nachlesen können)

Auch das benachbarte Indonesien schwankt. Die Vereinigten Staaten sind diesem größten Land der islamischen Welt entgegen gekommen und unterstützen seine territorialen Ansprüche auf das Meeresgebiet um die Insel Natuna, die Gegenstand von Ansprüchen gegen die Volksrepublik China ist. Allerdings ist eine höfliche Antwort aus Jakarta ausgeblieben, obwohl im Juli ein Telefongespräch zwischen Michael Pompeo und seinem indonesischen Amtskollegen stattgefunden hat. Wenn die USA auf eine gemeinsame Rhetorik gegen China gehofft haben, ist das gewünschte Ergebnis ausgeblieben.

Über die Frustration des US-Außenministeriums wird nicht gesprochen. Im August sagte Pompeo bei einer Anhörung vor dem Ausschuss für auswärtige Beziehungen des Senats, er sei „überrascht und erschrocken“ über die Ereignisse im Zusammenhang mit China. Der Grund sei die Reaktion „vieler Länder“ auf Chinas Verabschiedung des Gesetzes über die nationale Sicherheit in Hongkong, das sie entgegen der Position der Vereinigten Staaten unterstützten.

Traditionell können die Vereinigten Staaten bei ihrer Konfrontation mit China auf die Unterstützung des südasiatischen Gegners Chinas – Indien – zählen. Im Juni 2020 wurden die Beziehungen zwischen Peking und Neu-Delhi durch einen Zusammenstoß im Galvan-Tal getrübt, wo ein Grenzkonflikt, der unter unklaren Umständen ausbrach, zum Tod von mehreren Dutzend Menschen führte. Die indische Regierung hat mit restriktiven Maßnahmen gegen chinesische Hersteller von Smartphone-Apps reagiert. Trotzdem hat Indien es mit der Unterstützung für die globale Koalition der Amerikaner gegen China noch immer nicht eilig.

Kenneth Pomerantz, Professor an der University of Chicago, sagte der TASS, worin der Zweifel der asiatischen Mächte liegen, selbst derer, die China nicht freundlich gegenüber stehen: „Niemand ist im Moment bereit, die Beziehungen zu China zu verschlechtern und sich der Initiative der Trump-Administration anzuschließen, die dafür bekannt ist, nicht besonders an die Zusammenarbeit mit anderen zu glauben. Außerdem besteht ein hohes Risiko, dass das Team das Weiße Haus nur fünf Monate später verlässt. Und wenn in den USA im Januar die neue Amtszeit beginnt, wird viel von den Prioritäten der nächsten Regierung abhängen und davon, wie China seine Politik aufbauen wird, ob es dann etwas ändert oder nicht. Die Pandemie wird großen Einfluss haben, denn verschiedene Länder werden die Folgen unterschiedlich schnell bewältigen. Was Pompeo betrifft, so hat er wahrscheinlich seine eigenen Hintergedanken. Schließlich ist der Wahlkampf 2024 nicht weit, bei dem er selbst kandidieren könnte. Seine aktuellen Aussagen könnten mit dieser Überlegung viel mehr zu tun haben, als mit den internationalen Beziehungen“, so der Experte abschließend.

Ende der Übersetzung

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

4 Antworten

  1. Das negative Feedback der meißten Staaten, könnte mal auch ganz einfach daran liegen, dass sie dem „Schwert“ der amerikanischen Kriegs-Wirtschaft“, dem Dollar, somit der amerikanischen Wirtschaft in Gänze, schon mittelfristig, keine allzugroße Überlebenschance mehr einräumen. Mächtig arg stumpf geworden. Wer schließt sich schon gerne einem Verlierer an, ausser den Nato-Staaten..

  2. Corbett würde sagen: „China ist der neue Boogeyman“. So wie die Sowjetunion davor, dann die „Terroristen“, dann eine Reihe glückloser Diktatoren.

    All diese Konfliktpotentiale existieren. Da ist das Imperium, das seinen Willen weltweit durchsetzen will. Da ist der aufstrebende Herausforderer.

    Dieser Konflikt nützt Xi, der gerade seinen Fascho- Staat mit ihm selbst als Sonnengott errichten will. Der Typ ist Mao Fan. Dieser Konflikt nützt Trump, der hofft, wiedergewählt zu werden. Als starker Führer nur mit der lächerlichen Alternative sleepy uncle Joe Biden.

    Und er nützt dem tiefen Staat im Westen, der gerne totale Kontrolle über seine erwachenden Bürger ausüben möchte.
    Er nützt den westlichen Oligarchen, die 7 Milliarden Menschen impfen wollen… auf unsere Kosten.
    Im Wesentlichen befinden sich diesselben Menschen in all diesen Gruppen.

    Während wir also schön auf den grossen Konflikt gucken, wie bei Bayern gegen Madrid, geben sich all diese Herren die Hand und lachen uns aus. Bald werden wir in einem Fascho- Staat nach Vorbild von China aufwachen und es auch noch gut finden, denn den bösen Chinesen muss ja Einhalt geboten werden, sonst kommen die rüber und fressen uns das Chicken süss- sauer weg.

    Und in der Zwischenzeit gucken wir uns an, wie der Mittelstand hingerichtet wird, wir bald nur noch Franchise Ketten haben und die kleinen Läden ruiniert werden. Dann gibts nur noch ‚Pizza-Hut‘ wie in Demolition man.

    Stellt euch doch mal alternativ vor, die Chinesen würden von ihrem Volk regiert werden und die Völker im Westen würden ihre Länder regieren. Denkt ihr, wir würden uns über Konflikt, Handelskrieg, Einflusszonen und Machtkämpfe mit China unterhalten? Warum sollten wir?
    Wir würden das kaufen, was wir von den Chinesen haben wollen und das, was wir selber herstellen wollen, selber herstellen. Grenzen können reguliert werden, Zölle funktionieren wunderbar. Es gäbe keinen Konflikt, keine grosse Auseinandersetzung. Keiner würde an Krieg auch nur denken, denn der macht keinen Sinn für uns normale Leute.

    It’s all a rich man’s trick, wie Alex Jones mal so treffend formulierte.
    Trotzdem danke schön für die non-mainstream perspektive auf das neue grosse Narrativ.

  3. China hat den JewSA gegenüber im Südchinesschen Meer faktisch eine FLUVERBOTSZONE verhängt.
    Beleg „Asia Times“ Der bekannte Sachkenner Pepe ESCOBAR teilte dort mit, ich zitiere sinngemäß:

    „Der Kern der Sache im Südchinesischen Meer“

    Als die Flugzeugträger-Streikgruppen „Ronald Reagan“ und die „Nimitz“ kürzlich „Operationen“ im Südchinesischen Meer durchmachten, entging es nicht vielen Zynisten, dass die US-Pazifikflotte ihr Bestes tat, um die infantile Thukydides Trap-Theorie in eine sich selbst erfüllende Prophezeiung zu verwandeln.
    Die pro forma offizielle Drehung, über Rear Adm. Jim Kirk, Kommandant der „Nimitz“, ist die, dass die Übungsmanöver durchgeführt wurden, um „unser Engagement für eine freie und offene Indo-Pazifik-Ordnung, eine regelbasierte internationale Ordnung, und gegenüber unseren Verbündeten und Partnern zu stärken“.
    Niemand achtet auf diese üblichen Klischees, Geschwätz nur, denn die eigentliche Botschaft wurde von einem früheren CIA-Agenten übermittelt, der inzwischen als Diplomat posiert, der Außenminister-Darsteller Mike „We Lie, We Cheat, We Steal“ Pompeo: „Die VOLKSREPUBLIK China hat keine rechtlichen Gründe, der Region einseitig ihren Willen aufzuzwingen“, in Anspielung auf die „Neun-Dash-Linie“. Für das JewS-Innenministerium setzt Peking im Südchinesischen Meer nichts als „Gangstertaktiken“ ein.
    Wieder einmal hat das niemanden ernsthaft vom Hocker reißen können, denn die tatsächlichen Fakten, Fakten, Fakten auf dem Meer sind krass. Alles, was sich im Südchinesischen Meer bewegt – Chinas entscheidende Seeverkehrsader – ist den chinesischen Marinestreitkräften rettungslos ausgeliefert, die entscheidet nämlich darüber, ob und wann sie ihre tödlichen DF-21D- und DF-26-„Trägerkiller“-Raketen einsetzen. Es gibt absolut keine Möglichkeit, dass die US-Pazifikflotte einen Schießkrieg im Südchinesischen Meer gewinnen kann.

    Ein durch chinesische elektronische Kampfmittel (ELOKA) verursachter Ausfall sämtlicher amerikanischer Elektroniksysteme von Navigation, Funkverbindungen, Radar, Feuer-Eröffnungssignalen, eine komplette elektronische Verstopfung amerikanischer Kommunikation wurde durch die chinesische Militärführung angeordnet und praktiziert.
    Ein wichtiger chinesischer Bericht, der zwar nicht mehr öffentlich verfügbar ist, von westlichen Medien auch nicht erwähnt wird, jedoch von dem in Hongkong ansässigen Analysten Thomas Wing Polin übersetzt worden war, ist unerlässlich, um den Kontext zu verstehen.

    Der Bericht bezieht sich auf einen Probeflug elektronischer Kampfflugzeuge von US Typ „Growler“, die durch elektronische Störgeräte, welche auf Inseln und Riffen im Südchinesischen Meer positioniert sind, völlig außer Kontrolle geraten sind.
    In dem Bericht heißt es:
    „Nach dem Zwischenfall haben die Vereinigten Staaten mit China verhandelt und China aufgefordert, die elektronischen Geräte sofort abzubauen, aber sie wurden zurückgewiesen. Denn diese elektronischen Geräte seien ein wichtiger Teil der chinesischen Seeverteidigung und deswegen keine offensiven Waffen. Daher ist die Forderung des US-Militärs nach einer Demontage unzumutbar.“

    Nicht nur Russlands neue Waffensysteme wie die Hyperschallrakete und die Unterwasser-Super-Atombombe „Poseidon“, sondern sogar diese beschriebene faktische Erteilung einer Flugverbotszone über einem ganzen Weltmeer zwingt die JewSA zu immer wieder neuen, untauglichen Zwergenaufständen. Deswegen untauglichen, weil sie sämtlich in neuen Sanktionen enden. Die jedoch sind zumeist nach kurzer Überraschung dann mit dem sogenannten Sanktionsbumerang-Effekt belastet. Der schadet den Nordamerikanischen Politik-Amateuren letztlich mehr selbst, als den Kontrahenten. Die Abgeordnete der Demokraten Tulsi Gabbard brachte diesbezüglich jüngst einen Gesetzentwurf ein, diese Suizid-Bumerangs künftig regelmäßig auf ihre Wirksamkeit überhaupt zu überprüfen.

    Ein diesbezüglicher chinesisch/buddhistischer Lehrsatz lautet: „Beginne nie einen Krieg, den Du nicht gewinnen kannst.“ Der amerikanische Abriss-Verwalter Trump testet den so hinreißend überzeugend aus, dass man dazu nicht nur das Paradebeispiel HUAWEI betrachten muss, die Wirksamkeit solcher intellektuellen amerikanischen Schwächeanfälle festzustellen. Selbsttore. Nach knapp 20 Jahren fortgesetzten Siegens beispielsweise werden amerikanische Militärs Afghanistan, das Loch ohne Boden, wohl verlassen müssen. Sich stattdessen jedoch mit China anzulegen beschleunigt nicht nur den JewSA Absturz wesentlich, dem Bumerang-Effekt geschuldet, sondern befördert auch das Lachen der Völker:

    Kommt ein Gerippe zum Arzt. Der: “ Bisschen spät, ja?“

  4. „Großbritannien, Australien, Kanada und Vietnam stehen auf der einen Seite der Trennlinie. Kambodscha und Myanmar auf der anderen“

    wie kann das sein, dass Vietnam sich auf die Seiter der USA stellen. 2 Millionen Vietnamesen haben die Amis damals da ermordert. Und auch huet werden noch jährlich 1000ende Kinder durch das Agent Orange missgebildet geboren. Wie kann ein Volk sowas vergessen?

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