Gipfeltreffen in Genf

Der komplette Wortlaut von Bidens Pressekonferenz

Nach den Gipfeltreffen haben die Präsidenten Russlands und der USA getrennte Pressekonferenzen gegeben. Ich habe beide Pressekonferenzen komplett übersetzt, damit Sie sich ein ungefiltertes Bild machen können.

Da Putins Pressekonferenz zuerst stattgefunden hat, habe ich diese als erste übersetzt, hier folgt die Pressekonferenz von Joe Biden. Die Pressekonferenz des russischen Präsidenten Putin finden Sie hier. Beide Pressekonferenzen habe ich nach den offiziellen Protokollen des Kreml und des Weißen Hauses übersetzt, wobei der Kreml – im Gegensatz zum Weißen Haus – auch das Video veröffentlicht hat.

Bei der russischen Pressekonferenz waren – im Gegensatz zur amerikanischen – auch ausländische Journalisten zugelassen. Putin hat bei der Pressekonferenz selbst ausgesucht, wem er das Wort erteilt, während Joe Biden – wie er selbst sagte – von seinen Mitarbeitern eine Liste der Journalisten bekommen hat, denen er das Wort erteilt.

Wenn Sie bei der Lektüre der Pressekonferenz den Eindruck haben, dass Biden teilweise schwer zu verstehen ist und in den Themen hin und her springt, so liegt das nicht an meiner Übersetzung. Ich habe mich bei der Übersetzung streng an das Wortprotokoll des Weißen Hauses gehalten, wie jeder mit Englischkenntnissen selbst überprüfen kann.

Beginn der Übersetzung:

DER PRÄSIDENT: Es war ein langer Tag für Sie alle. (Lachen) Ich weiß, es war einfach, in die Vorbesprechung zu kommen. Es war kein Problem, durch diese Türen zu kommen, nicht wahr – oder doch?

Wie auch immer, hallo, alle zusammen. Nun, ich habe gerade das – das letzte Treffen dieser langen Woche beendet, den amerikanisch-russischen Gipfel.

Und ich weiß, es gab einen großen Hype um dieses Treffen, aber für mich ist es ziemlich geradeaus – das Treffen. Erstens: Es gibt keinen Ersatz für ein persönliches Gespräch zwischen Staats- und Regierungschefs, wie diejenigen von Ihnen wissen, die mich schon eine Weile kennen. Keinen. Und Präsident Putin und ich hatten eine – teilen eine einzigartige Verantwortung, die Beziehung zwischen zwei mächtigen und stolzen Ländern zu managen – eine Beziehung, die stabil und vorhersehbar sein muss. Und das sollte möglich sein – wir sollten in der Lage sein, dort zu kooperieren, wo es in unserem gegenseitigen Interesse ist.

Und wo wir Meinungsverschiedenheiten haben, wollte ich, dass Präsident Putin versteht, warum ich sage, was ich sage, und warum ich tue, was ich tue, und wie wir auf bestimmte Arten von Handlungen reagieren, die Amerikas Interessen schaden.

Ich habe Präsident Putin gesagt, dass sich meine Agenda nicht gegen Russland oder irgendjemand anderen richtet, sondern für das amerikanische Volk: den Kampf gegen COVID-19, den Wiederaufbau unserer Wirtschaft, die Wiederherstellung unserer Beziehungen zu unseren Verbündeten und Freunden auf der ganzen Welt und den Schutz unserer Bevölkerung. Das ist meine Verantwortung als Präsident.

Ich habe ihm auch gesagt, dass kein Präsident der Vereinigten Staaten dem amerikanischen Volk die Treue halten kann, wenn er sich nicht dafür einsetzt, unsere demokratischen Werte zu verteidigen, für die universellen Rechte und Grundfreiheiten einzutreten, die nach unserer Auffassung allen Männern und Frauen zustehen. Das ist einfach ein Teil der DNA unseres Landes.

Also, Menschenrechte werden immer auf dem Tisch liegen, sagte ich ihm. Es geht nicht nur darum, Russland zu verfolgen, wenn sie die Menschenrechte verletzen; es geht darum, wer wir sind. Wie könnte ich der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein und mich nicht gegen die Verletzung von Menschenrechten aussprechen?

Ich sagte ihm, dass wir im Gegensatz zu anderen Ländern, einschließlich Russland, ein einzigartiges Produkt einer Idee sind. Sie haben mich das schon einmal sagen hören, wieder und wieder, aber ich werde es immer wieder sagen. Was ist das für eine Idee? Wir leiten unsere Rechte nicht von der Regierung ab; wir besitzen sie, weil wir geboren sind – Punkt. Und wir geben sie an die Regierung ab.

Und so habe ich ihm auf dem Forum klargemacht, dass wir deshalb unsere Besorgnis über Fälle wie Aleksej Navalny äußern werden. Ich habe Präsident Putin klar gemacht, dass wir weiterhin Fragen der grundlegenden Menschenrechte ansprechen werden, denn das ist, was wir sind, das ist, wer wir sind. Die Idee ist: „Wir halten diese Wahrheiten für selbstverständlich, dass alle Männer und Frauen…“ Wir sind dem nicht ganz gerecht geworden, aber wir haben den Bogen des Engagements immer weiter gespannt und immer mehr Menschen einbezogen.

Und ich habe den Fall von zwei zu Unrecht inhaftierten amerikanischen Bürgern angesprochen: Paul Whelan und Trevor Reed.

Ich habe auch die Arbeitsfähigkeit von Radio Free Europe und Radio Liberty angesprochen sowie die Bedeutung einer freien Presse und der Redefreiheit.

Ich habe deutlich gemacht, dass wir Versuche, unsere demokratische Souveränität zu verletzen oder unsere demokratischen Wahlen zu destabilisieren, nicht dulden werden, und dass wir darauf reagieren werden.

Unterm Strich habe ich Präsident Putin gesagt, dass wir einige grundlegende Spielregeln brauchen, an die wir uns alle halten können.

Ich habe auch gesagt, dass es Bereiche gibt, in denen wir ein gegenseitiges Interesse daran haben, zusammenzuarbeiten, zum Wohle unserer Völker – des russischen und des amerikanischen Volkes -, aber auch zum Wohle der Welt und der Sicherheit der Welt. Einer dieser Bereiche ist die strategische Stabilität.

Sie haben mich viele Male gefragt, was ich mit Putin besprechen werde. Bevor ich kam, habe ich Ihnen gesagt, dass ich nur mit dem Individuum verhandle. Und jetzt kann ich Ihnen sagen, was ich die ganze Zeit vorhatte, nämlich die Frage der strategischen Stabilität zu besprechen und zu versuchen, einen Mechanismus dafür einzurichten.

Wir haben ausführlich über die nächsten Schritte gesprochen, die unsere Länder in Bezug auf Rüstungskontrollmaßnahmen unternehmen müssen – die Schritte, die wir unternehmen müssen, um das Risiko eines ungewollten Konflikts zu verringern.

Und ich freue mich, dass er heute zugestimmt hat, einen bilateralen strategischen Stabilitätsdialog zu starten – das ist ein diplomatischer Ausdruck für die Aufforderung, unsere Militärexperten und unsere – unsere Diplomaten zusammenzubringen, um an einem Mechanismus zu arbeiten, der zu einer Kontrolle der neuen und gefährlichen und hochentwickelten Waffen führen kann, die jetzt auf den Plan treten und die Reaktionszeiten verkürzen und die die Aussichten auf einen unbeabsichtigten Krieg erhöhen. Und wir sind etwas ins Detail gegangen, was diese Waffensysteme sind.

Ein weiterer Bereich, auf den wir viel Zeit verwendet haben, war Cyber und Cybersicherheit. Ich sprach über den Vorschlag, dass bestimmte kritische Infrastrukturen für Angriffe tabu sein sollten – Punkt – durch Cyber- oder andere Mittel. Ich habe ihnen eine Liste gegeben mit, wenn ich mich nicht irre – ich habe sie nicht vor mir – 16 spezifischen Einrichtungen; 16, die unter der US-Politik als kritische Infrastruktur definiert sind, vom Energiesektor bis zu unseren Wassersystemen.

Natürlich ist das Prinzip eine Sache. Es muss durch die Praxis untermauert werden. Verantwortliche Länder müssen gegen Kriminelle vorgehen, die Ransomware-Aktivitäten von ihrem Territorium durchführen.

Deshalb haben wir uns darauf geeinigt, Experten in unseren beiden Ländern damit zu beauftragen, spezifische Absprachen darüber zu treffen, was tabu ist, und bestimmte Fälle zu verfolgen, die ihren Ursprung in anderen Ländern haben – in jedem unserer Länder.

Es gibt eine lange Liste von anderen Themen, mit denen wir uns beschäftigt haben, von der dringenden Notwendigkeit, die humanitären Korridore in Syrien zu erhalten und wieder zu öffnen, damit wir Lebensmittel – nur einfache Lebensmittel und Grundbedürfnisse zu den Menschen bringen können, die verhungern; wie man sie aufbaut und wie es im Interesse sowohl Russlands als auch der Vereinigten Staaten ist, sicherzustellen, dass der Iran – der Iran – keine Atomwaffen erwirbt. Wir haben uns darauf geeinigt, dort zusammenzuarbeiten, weil es im gleichen Interesse ist – im Interesse Russlands wie in unserem. Und daran, wie wir sicherstellen können, dass die Arktis eine Region der Zusammenarbeit und nicht des Konflikts bleibt.

Ich habe einen Teil von Präsident Putins Pressekonferenz mitbekommen, und er sprach über die Notwendigkeit, dass wir in der Lage sein müssen, eine Art Modus Operandi zu haben, in dem wir sicherstellen, dass die Arktis in der Tat eine freie Zone ist.

Und wie wir alle zu den gemeinsamen Bemühungen beitragen können, ein Wiederaufflammen des Terrorismus in Afghanistan zu verhindern. Es ist sehr im Interesse Russlands, ein Wiederaufleben des Terrorismus in Afghanistan zu verhindern.

Es gibt auch Bereiche, die eine größere Herausforderung darstellen. Ich habe das unerschütterliche Engagement der Vereinigten Staaten für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine vermittelt.

Wir haben vereinbart, die Diplomatie im Zusammenhang mit dem Minsker Abkommen fortzusetzen. Und ich habe unsere Besorgnis über Weißrussland mitgeteilt Er war nicht gegen das, was passiert ist; er hat nur eine andere Perspektive, was man da tun kann.

Aber ich weiß, dass Sie eine Menge Fragen haben, also lassen Sie mich damit schließen: Es war wichtig, sich persönlich zu treffen, damit es keine Missverständnisse oder Falschdarstellungen über das gibt, was ich ihm mitteilen wollte.

Ich habe das getan, wozu ich gekommen bin: Erstens, Bereiche der praktischen Arbeit identifizieren, die unsere beiden Länder tun können, um unsere gegenseitigen Interessen voranzubringen und auch der Welt zu nutzen.

Zweitens, direkt zu kommunizieren, dass die Vereinigten Staaten auf Handlungen reagieren werden, die unsere vitalen Interessen oder die unserer Verbündeten beeinträchtigen.

Und drittens, die Prioritäten unseres Landes und unsere Werte klar darzulegen, damit er es direkt von mir hört.

Und ich muss Ihnen sagen, der Ton der gesamten Treffen – ich schätze, es waren insgesamt vier Stunden – war – war gut, positiv. Es gab keine – keine schrillen Aktionen. Wo wir uns nicht einig waren – ich war anderer Meinung und habe es gesagt, wenn es so war. Wo er nicht einverstanden war, hat er es gesagt. Aber es geschah nicht in einer hyperbolischen Atmosphäre. Das ist zu viel von dem, was vor sich gegangen ist.

Ich glaube – ich hoffe -, dass die Vereinigten Staaten in dieser letzten Woche der Welt gezeigt haben, dass wir zurück sind und an der Seite unserer Verbündeten stehen. Wir haben unsere demokratischen Mitstreiter zusammengebracht, um gemeinsame Verpflichtungen einzugehen, um die größten Herausforderungen, denen unsere Welt gegenübersteht, anzugehen.

Und jetzt haben wir eine klare Grundlage dafür geschaffen, wie wir mit Russland und den Beziehungen zwischen den USA und Russland umgehen wollen.

Es liegt noch viel Arbeit vor uns. Ich behaupte nicht, dass irgendetwas davon erledigt ist, aber wir haben auf dieser Reise eine Menge Arbeit erledigt.

Und bevor ich Ihre Fragen beantworte, möchte ich noch eine letzte Sache sagen. Leute, es geht darum, wie wir von hier aus weitermachen. Ich habe mir einen großen Teil der Pressekonferenz von Präsident Putin angehört, und wie er sagte, geht es hier um praktische, direkte, nüchterne Entscheidungen, die wir treffen oder nicht treffen müssen.

Wir werden innerhalb der nächsten sechs Monate bis einem Jahr herausfinden, ob wir tatsächlich einen strategischen Dialog führen, der von Bedeutung ist. Wir werden herausfinden, ob wir uns mit allem befassen, von der Freilassung von Menschen in russischen Gefängnissen oder nicht. Wir werden herausfinden, ob wir eine Vereinbarung zur Cybersicherheit haben, die anfängt, etwas Ordnung zu schaffen.

Denn, sehen Sie, die Länder, die am ehesten geschädigt werden – wenn man dabei scheitert – sind die großen Länder. Als ich zum Beispiel über die Pipeline sprach, die für 5 Millionen Dollar gecancelt wurde – die Ransomware in den Vereinigten Staaten – schaute ich ihn an und fragte: „Nun, wie würden Sie sich fühlen, wenn Ransomware die Pipelines von Ihren Ölfeldern angreifen würde?“ Er sagte, es würde eine Rolle spielen.

Es geht nicht nur um unser Eigeninteresse; es geht um ein gegenseitiges Eigeninteresse.

Ich werde Ihre Fragen entgegennehmen. Und wie immer, Leute, wurde mir eine Liste mit den Leuten gegeben, die ich aufrufen werde.

Also, Jonathan, Associated Press.

Frage: Danke, Sir. US-Geheimdienste haben gesagt, dass Russland versucht hat, sich in die letzten beiden Präsidentschaftswahlen einzumischen, und dass russische Gruppen hinter Hacks wie SolarWinds und einigen der Ransomware-Angriffe stecken, die Sie gerade erwähnt haben. Putin hat in seiner Pressekonferenz gerade eben keine Verantwortung für irgendein Fehlverhalten übernommen. Ihr Vorgänger hat sich dafür entschieden, nicht von Putin zu fordern, diese Störungen zu stoppen. Was ist also etwas Konkretes, Sir, das Sie heute erreicht haben, um zu verhindern, dass so etwas wieder passiert? Und was waren die Konsequenzen, die Sie angedroht haben?

DER PRÄSIDENT: Ob ich verhindert habe, dass das wieder passiert – er weiß, dass ich Maßnahmen ergreifen werde, so wie wir es beim letzten Mal getan haben. Was passiert ist, war: Wir haben in der Tat deutlich gemacht, dass wir nicht zulassen werden, dass das so weitergeht. Das Endergebnis war, dass wir am Ende die Botschafter abgezogen haben – sie zogen ihren Botschafter ab, und wir schlossen einige ihrer Einrichtungen in den Vereinigten Staaten, etc. Und er weiß, dass es Konsequenzen gibt.

Nun, sehen Sie, eine der Konsequenzen, die ich kenne – ich weiß nicht; ich sollte das nicht sagen; es ist unfair von mir – ich vermute, Sie alle denken vielleicht, dass es keine Rolle spielt, aber ich bin zuversichtlich, dass es für ihn eine Rolle spielt – zuversichtlich, dass es für ihn und andere Weltführer großer Nationen eine Rolle spielt: seine Glaubwürdigkeit weltweit schrumpft.

Lassen Sie uns das klarstellen: Wie wäre es, wenn die Vereinigten Staaten vom Rest der Welt als Land angesehen würden, dass direkte Einmischung in die Wahlen anderer Länder betreibt und jeder wüsste das? Wie wäre es, wenn wir uns an Aktivitäten beteiligen würden, wie er sie unternimmt? Das schmälert das Ansehen eines Landes, das verzweifelt versucht, seine Stellung als Weltmacht zu erhalten.

Es geht also nicht nur um das, was ich tue, sondern auch um das, was andere Länder – in diesem Fall Russland – tun, die gegen internationale Normen verstoßen. Das ist der Preis, den sie zahlen. Sie sind nicht – sie sind nicht in der Lage zu diktieren, was in der Welt passiert. Es gibt andere Nationen von erheblicher Tragweite – die Vereinigten Staaten von Amerika sind eine von ihnen.

Frage: Herr Präsident, nur eine kurze Fortsetzung des Themas der Konsequenzen. Sie sagten soeben, dass Sie mit ihm viel über Menschenrechte gesprochen haben. Was haben Sie gesagt, was passieren würde, wenn der Oppositionsführer Aleksej Navalny stirbt?

DER PRÄSIDENT: Ich habe ihm klar gemacht, dass ich glaube, dass die Folgen davon für Russland verheerend wären.

Ich werde auf denselben Punkt zurückkommen: Was glauben Sie, was passiert, wenn er sagt: „Es geht nicht darum, Navalny zu verletzen“, dieses – Sie wissen schon, all das Zeug, das er sagt, um die Behandlung von Navalny zu rationalisieren – und dann stirbt er im Gefängnis?

Ich habe ihn darauf hingewiesen, dass es sehr wichtig ist, wenn ein Land, in der Tat – und sie fragten mich, warum ich dachte, dass es wichtig ist, weiterhin Probleme mit dem Präsidenten von Syrien zu haben. Ich sagte: „Weil er gegen eine internationale Norm verstößt. Die nennt sich Chemiewaffenvertrag. Man kann ihm nicht trauen.“

Es geht um Vertrauen. Es geht um ihre Fähigkeit, andere Nationen auf positive Weise zu beeinflussen.

Schauen Sie, würden Sie gerne unsere Wirtschaft gegen Russlands Wirtschaft tauschen? Würden Sie gerne tauschen? Und übrigens, wir haben über Handel gesprochen. Ich habe kein Problem damit, mit Russland Geschäfte zu machen, solange sie es auf der Grundlage internationaler Normen tun. Es ist in unserem Interesse, dass es dem russischen Volk wirtschaftlich gut geht. Damit habe ich kein Problem.

Aber wenn sie sich nicht an die internationalen Normen halten, dann raten Sie mal. Das wird nicht – das wird nicht nur bei uns nicht passieren, das wird auch bei anderen Nationen nicht passieren. Und er hat irgendwie darüber gesprochen – nicht wahr, heute? – über die Notwendigkeit, anderen Ländern die Hand zu reichen, um in Russland zu investieren. Sie werden das nicht tun, solange sie überzeugt sind, dass die Verstöße…

Zum Beispiel der amerikanische Geschäftsmann, der im Hausarrest war. Ich wies darauf hin: „Sie wollen, dass amerikanische Unternehmen in Russland investieren? Lassen Sie ihn gehen. Ändert die Dynamik.“ Denn amerikanische Geschäftsleute, sie sind nicht – sie sind nicht bereit, sich zu zeigen. Sie wollen nicht in Moskau herumhängen.

Ich meine, ich – seht mal, Leute, ich weiß, wir machen aus der Außenpolitik diese großartige, großartige Fähigkeit, die irgendwie so etwas wie ein Geheimcode ist. Die Außenpolitik ist eine logische Erweiterung der persönlichen Beziehungen. Das ist die Art, wie die menschliche Natur funktioniert.

Und verstehen Sie, wenn Sie ein Land leiten, das sich nicht an internationale Normen hält, und dennoch brauchen Sie diese internationalen Normen, um irgendwie gemanagt zu werden, damit Sie an den Vorteilen, die sich daraus ergeben, teilhaben können, dann tut Ihnen das weh. Das ist keine befriedigende Antwort: „Biden sagte, er würde in Russland einmarschieren.“ Wissen Sie, das ist nicht – wissen Sie. Übrigens, das war ein Witz. Das ist nicht wahr.

Aber mein allgemeiner Punkt ist, es ist – es ist komplizierter als das.

David Sanger. Ich dachte, ich hätte David gesehen. Da ist er ja.

Frage: Danke, Mr. President. Im Vorfeld dieser Diskussion gab es viel Gerede darüber, dass die beiden Länder in einen Kalten Krieg abgleiten könnten. Und ich frage mich, ob es irgendetwas gab, das Sie in der Diskussion herausgefunden haben, das Sie denken ließ, dass er…

DER PRÄSIDENT: Wenn Sie erlauben, werde ich meinen Mantel ausziehen. Die Sonne ist zu heiß.

Frage: …irgendetwas, das Sie glauben lässt, dass Mr. Putin beschlossen hat, von seiner grundlegenden Rolle als Störer, insbesondere als Störer der NATO und der Vereinigten Staaten, abzurücken?

Und wenn ich noch etwas zu Ihrer Beschreibung sagen dürfte, wie Sie ihm eine Liste kritischer Infrastrukturen in den Vereinigten Staaten gegeben haben. Haben Sie sehr klar dargelegt, was die Strafe für eine Einmischung in diese kritische Infrastruktur sein würde? Haben Sie das vage gelassen? Hat er in irgendeiner Weise darauf reagiert?

DER PRÄSIDENT: Lassen Sie mich Ihre erste – nun, ich werde die zweite Frage zuerst beantworten.

Ich habe ihn darauf hingewiesen, dass wir erhebliche Cyber-Fähigkeiten haben. Und er weiß das. Er weiß nicht genau, welche, aber sie sind signifikant. Und wenn sie tatsächlich diese Grundnormen verletzen, werden wir mit Cyber antworten. Das weiß er.

Frage: Auf die Cyber-Art.

DER PRÄSIDENT: Auf die Cyber-Art.

Nummer zwei: Ich denke, das Letzte, was er jetzt will, ist ein Kalter Krieg. Ohne ihn zu zitieren – was meiner Meinung nach nicht angebracht ist – lassen Sie mich eine rhetorische Frage stellen: Sie haben eine mehrere Tausend Meilen lange Grenze mit China. China ist auf dem Vormarsch, wild entschlossen, wie man so schön sagt, die mächtigste Wirtschaft der Welt und das größte und mächtigste Militär der Welt zu werden.

Sie sind in einer Situation, in der Ihre Wirtschaft kämpft, Sie müssen sie auf eine aggressivere Weise vorantreiben, in Bezug auf ihr Wachstum. Und Sie – ich glaube nicht, dass er einen Kalten Krieg mit den Vereinigten Staaten anstrebt.

Ich glaube nicht, dass es um einen – wie ich zu ihm sagte, ich sagte: „Ihre Generation und meine sind etwa 10 Jahre auseinander. Dies ist kein „Kumbaya“-Moment, wie man damals in den 60er Jahren in den Vereinigten Staaten zu sagen pflegte, wie „Lasst uns einander umarmen und lieben“. Aber es ist eindeutig in niemandes Interesse – weder in dem Ihres Landes noch in meinem -, dass wir uns in einer Situation befinden, in der wir in einem neuen Kalten Krieg sind.“ Und ich glaube wirklich, dass er das denkt – er versteht das.

Aber das bedeutet nicht, dass er bereit ist, Zitat, bildlich gesprochen, „seine Waffen niederzulegen“ und zu sagen: „Komm schon.“ Er ist, glaube ich, immer noch besorgt darüber, dass sie, Zitat, „eingekreist“ sind. Er ist immer noch besorgt, dass wir ihn zu Fall bringen wollen, und so weiter. Er hat immer noch diese Bedenken, aber ich glaube nicht, dass sie die treibende Kraft für die Art von Beziehung sind, die er mit den Vereinigten Staaten anstrebt.

Jennifer. Jennifer Jacobs.

Frage: Danke, Mr. President. Gibt es einen bestimmten Grund, warum der Gipfel nur etwa drei Stunden gedauert hat? Wir wissen, dass Sie vielleicht vier bis fünf Stunden eingeplant hatten. Gab es einen Grund, warum er kürzer war?

PräsidentPutin gesagt, dass es keine Drohungen oder Panikmache gegeben hat. Stimmen Sie mit dieser Einschätzung überein, dass es keine Drohungen oder Panikmache gab?

DER PRÄSIDENT: Ja.

Frage: Und haben Sie auch Afghanistan und den sicheren Abzug der Truppen angesprochen?

DER PRÄSIDENT: Ja. Ja, ja, und ja. Lassen Sie mich auf den ersten Teil zurückkommen.

Der Grund, warum es nicht länger ging, ist: Wann haben zwei Staatsoberhäupter das letzte Mal mehr als zwei Stunden in einem direkten Gespräch an einem Tisch verbracht und sind dabei in unerträgliche Details gegangen? Sie wissen vielleicht von einem Zeitpunkt; ich nicht. Ich kann mich nicht erinnern.

Also brauchten wir nicht, als wir die größere Gruppe hereinholten – unsere Verteidigungsminister, unsere Geheimdienstler und unsere Außenminister – nicht den Außenminister, er war die ganze Zeit bei mir – unsere Botschafter und so weiter. Wir haben alle mit einbezogen. Wir hatten so viel abgedeckt.

Und so gab es eine Zusammenfassung von ihm und mir, was wir besprochen hatten. Lawrow und Blinken sprachen über das, was wir abgedeckt hatten. Wir sprachen Dinge an, die einer weiteren Erläuterung bedurften oder stellten sicher, dass wir keine Missverständnisse hatten. Und – und so war es – es war – irgendwie, nach zwei Stunden dort, sahen wir uns an wie, „Okay, was noch?“

Was als nächstes passieren wird, ist, dass wir in der Lage sein werden, zurückzublicken – in drei bis sechs Monaten nach vorne zu blicken und zu sagen: „Haben die Dinge, bei denen wir vereinbart haben, uns zusammenzusetzen und zu versuchen, sie zu lösen, hat das funktioniert? Sind wir – sind wir näher an einem größeren strategischen Stabilitätsgespräch und Fortschritt? Sind wir weitergekommen in Bezug auf…“ – und so gehen wir die Linie entlang. Das wird der Test sein.

Ich sitze nicht hier und sage, weil der Präsident und ich uns darauf geeinigt haben, dass wir diese Dinge tun, wird es plötzlich funktionieren. Das sage ich nicht. Was ich sage, ist, dass ich glaube, dass es eine echte Chance gibt, die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern deutlich zu verbessern, ohne dass wir auch nur eine einzige Sache aufgeben müssen, die auf Prinzipien und/oder Werten basiert.

Frage: Es wurden keine Drohungen ausgesprochen?

DER PRÄSIDENT: Nein, nein, nein. Nein. Es gab keine Drohungen. Es gab – in der Tat, ich habe gehört, dass er meine Mutter zitiert hat und andere Leute heute zitiert hat. Es war sehr, wie wir sagen – was Sie schockieren wird, wenn es von mir kommt – etwas umgangssprachlich. Und wir sprachen über grundlegende, grundlegende, fundamentale Dinge. Es gab ein – es war – und Sie wissen, wie ich bin: Ich erkläre Dinge auf einer persönlichen Basis. „Was passiert, wenn“, zum Beispiel.

Und so gab es keine Drohungen, nur einfache Behauptungen, die aufgestellt wurden. Und kein „Also, wenn du das machst, dann machen wir das“ – das war nichts, was ich gesagt habe. Ich habe ihn nur wissen lassen, wo ich stehe; was ich dachte, dass wir gemeinsam erreichen könnten; und was wir in der Tat – wenn es – wenn es Verletzungen der amerikanischen Souveränität gäbe, was wir tun würden.

Frage: Können Sie mitteilen, was Sie ihn über Afghanistan gefragt haben? Was war Ihre besondere Bitte für Afghanistan und die US-Truppen?

DER PRÄSIDENT: Nein, er fragte uns zu Afghanistan. Er sagte, dass er hofft, dass wir in der Lage sind, etwas Frieden und Sicherheit zu erhalten, und ich sagte: „Das hat viel mit Ihnen zu tun.“ Er hat angedeutet, dass er bereit sei, in Bezug auf Afghanistan zu helfen – ich werde jetzt nicht ins Detail gehen – und in Bezug auf den Iran zu helfen und in Bezug auf – und im Gegenzug haben wir ihm gesagt, was wir tun wollen, um den Menschen in Syrien und Libyen etwas Stabilität und wirtschaftliche Sicherheit oder physische Sicherheit zu bringen.

Also, wir hatten diese Diskussionen.

Yamiche.

Frage: Vielen Dank, Mr. President. Haben Sie – Sie sagen, dass Sie keine Drohungen ausgesprochen haben. Wurden irgendwelche Ultimaten gestellt, wenn es um Ransomware geht? Und wie werden Sie den Erfolg messen, insbesondere wenn es um diese Arbeitsgruppen zur russischen Einmischung und zur Cybersicherheit geht?

DER PRÄSIDENT: Nun, das wird sehr einfach sein. Entweder – zum Beispiel bei der Cybersicherheit, werden wir herausfinden, wo sie gegen Ransomware-Kriminelle auf russischem Territorium vorgehen? Sie haben es nicht getan. Ich glaube nicht, dass sie es in diesem Fall es geplant haben. Und sie – werden sie handeln? Wir werden es herausfinden.

Werden wir uns verpflichten – auf was können wir uns verpflichten, in Bezug auf alles zu handeln, was die Verletzung internationaler Normen betrifft, was sich negativ auf Russland auswirkt? Worauf werden wir uns einigen?

Ich denke also, wir haben echte Möglichkeiten, uns zu bewegen. Und ich denke, eines der Dinge, die ich bei dem größeren Meeting bemerkt habe, ist, dass Leute, die sehr, sehr gut informiert sind, anfingen zu denken: „Wissen Sie, das könnte ein echtes Problem sein.“ Was würde passieren, wenn diese Ransomware-Kampagne in Florida oder Maine säße und, wie ich schon sagte, ihre einzige Lebensader für ihre Wirtschaft angreifen würde: Öl? Das wäre verheerend. Und man konnte sehen, wie sie sagen: „Oh, wir machen das“, aber auch: „Wow“.

Es ist also in jedermanns Interesse, dass diese Dinge in Angriff genommen werden. Wir werden jedoch sehen, was aus diesen Gruppen, die wir zusammengestellt haben, wird.

Frage: Darf ich eine kurze Anschlussfrage stellen?

DER PRÄSIDENT: (Lacht.) Die dritte, ja. Fahren Sie fort.

Frage: Herr Präsident, als Präsident Putin heute zum Thema Menschenrechte befragt wurde, sagte er, der Grund, warum er gegen Oppositionsführer vorgeht, sei, dass er nicht will, dass so etwas wie der 6. Januar in Russland passiert. Und er sagte auch, er wolle nicht, dass sich Gruppen wie Black Lives Matter bilden. Was ist Ihre Antwort darauf, bitte?

DER PRÄSIDENT: (Lacht.) Meine Antwort ist in etwa das, was ich kommuniziert habe – dass ich denke, das ist ein – das ist ein lächerlicher Vergleich. Es ist eine Sache, wenn Kriminelle buchstäblich die Absperrung durchbrechen, ins Kapitol gehen, einen Polizisten töten und nicht zur Rechenschaft gezogen werden können, als wenn Leute Einspruch erheben und zum Kapitol marschieren und sagen: „Ihr erlaubt mir nicht, frei zu sprechen. Ihr erlaubt mir nicht, A, B, C, oder D zu tun.“

Das sind also sehr unterschiedliche Kriterien.

Steve. Steve Holland, Reuters.

Frage: Präsident – Entschuldigung – Präsident Putin sagte, er sei zufrieden mit der Antwort auf Ihre Bemerkung, er sei ein „Killer“. Könnten Sie uns Ihre Sicht der Dinge schildern? Was haben Sie ihm gesagt?

DER PRÄSIDENT: Er ist zufrieden. Warum sollte ich es wieder aufbringen? (Lacht.)

Frage: Und jetzt, wo Sie mit ihm gesprochen haben, glauben Sie, dass Sie ihm vertrauen können?

DER PRÄSIDENT: Sehen Sie, hier geht es nicht um Vertrauen; hier geht es um Eigeninteresse und die Überprüfung des Eigeninteresses. Das ist es, worum es geht. Also, ich – praktisch fast – fast jeder, mit dem ich eine Vereinbarung ausarbeiten würde, die die Interessen des amerikanischen Volkes betrifft, sage ich nicht: „Nun, ich vertraue Ihnen. Kein Problem.“ Lasst uns sehen, was passiert.

Wie heißt es doch so schön: „Probieren geht über Studieren.“ Wir werden es bald wissen.

Igor, Radio Free Europe und Radio Liberty.

Frage: Hallo, Herr Präsident. Hallo, Herr Präsident.

DER PRÄSIDENT: Sie wollen in den Schatten gehen? Sie können nicht – können Sie sehen?

Frage: Danke schön. Ja. Ja, ja. (Gelächter.)

DER PRÄSIDENT: In Ordnung.

Frage: Ja. Also, ich denke, Sie wissen, dass die Angriffe auf die Zivilgesellschaft und die freie – freie Presse innerhalb Russlands weitergehen.

DER PRÄSIDENT: Ja.

Frage: Zum Beispiel, Radio Free Europe…

DER PRÄSIDENT: Ja.

Frage: …Radio Liberty; Voice of America; Current Time TV channel, wo ich arbeite, werden als ausländische Agenten gebrandmarkt – auch einige andere unabhängige Medien. Wir werden also in Russland im Wesentlichen verdrängt, 30 Jahre nachdem Präsident Jelzin uns eingeladen hat.

Meine Frage ist: Nach Ihren Gesprächen mit Präsident Putin, was glauben Sie, wie interessiert er an einer Verbesserung des Medienklimas in Russland ist?

DER PRÄSIDENT: Ich würde es nicht so ausdrücken, als Verbesserung des Klimas. Ich würde es eher so ausdrücken, dass er ein Interesse daran hat, den Ruf Russlands aufzupolieren, der nicht – der als im Widerspruch zu demokratischen Prinzipien und freier Meinungsäußerung stehend – angesehen wird.

Das ist ein Urteil, das ich nicht fällen kann. Ich weiß es nicht. Aber ich glaube nicht, dass er – er ist daran interessiert, die Natur einer geschlossenen Gesellschaft oder die Handlungen einer geschlossenen Regierung zu ändern, in Bezug auf das, was er für das Recht der Regierung hält, zu tun, was sie tut; es ist ein ganz anderer Ansatz.

Und, wissen Sie, es gibt ein paar wirklich gute Biografien – ich habe ihm gesagt, dass ich ein paar gelesen habe – ich habe fast alles gelesen, was er geschrieben hat und die Reden, die er gehalten hat. Und – und ich habe ein paar sehr gute Biografien gelesen, die viele von Ihnen auch gelesen haben.

Und ich glaube, ich wies ihn darauf hin, dass Russland die Gelegenheit hatte – diesen kurzen leuchtenden Moment nach Gorbatschow und nachdem sich die Dinge drastisch zu ändern begannen -, tatsächlich eine demokratische Regierung zu schaffen. Aber was passierte, war, dass es scheiterte und es gab ein großes, großes Rennen unter den russischen Intellektuellen, um zu bestimmen, welche Form der Regierung sie wählen würden und wie sie sie wählen würden.

Und basierend auf dem, was ich glaube, hat Herr Putin entschieden, dass Russland immer eine internationale Großmacht war, wenn es als russischer Staat völlig geeint war, nicht basierend auf einer Ideologie – ob vom Zar und Kommissar über – die Revolution – die russische Revolution, und wo sie heute sind.

Und ich denke, dass es für mich klar ist – und ich habe es gesagt -, dass ich denke, dass er entschieden hat, dass der Weg für Russland, sich selbst als eine große – ich zitiere – „Großmacht“ zu erhalten, darin besteht, das russische Volk allein auf der Stärke der Regierung zu vereinen – die Regierung kontrolliert – nicht unbedingt ideologisch, aber die Regierung.

Und ich denke, das ist die – das ist die Wahl, die getroffen wurde. Ich denke, es – ich – ich werde nicht in Frage stellen, ob es grundlegend anders hätte sein können. Aber ich denke, das ist nicht geeignet, Russland als eine der großen Mächte in der Welt zu erhalten.

Frage: Sir, eine weitere Frage…

Frage: Noch eine zu COVID – zu COVID-19, Herr Präsident…

Frage: Sir, könnten wir Ihnen noch eine Frage stellen, bitte, Sir? Ich danke Ihnen, Sir. Sind militärische Reaktion jemals in diesem Gespräch heute zur Sprache gekommen? Haben Sie – in Bezug auf die roten Linien, die Sie festgelegt haben, ist eine militärische Reaktion eine Option für einen Ransomware-Angriff?

Und Präsident Putin hatte Sie in seiner Pressekonferenz eine „erfahrene Person“ genannt. Sie haben ihm bekanntlich gesagt, dass er keine Seele hat. Haben Sie jetzt nach diesem Treffen ein tieferes Verständnis für ihn?

DER PRÄSIDENT: Ich danke Ihnen. Ich danke Ihnen vielmals.

Frage: Mr. President…

Frage: Aber über die militärische – militärische Antwort, Sir?

DER PRÄSIDENT: Nein, wir haben nicht über eine militärische Reaktion gesprochen.

Frage: In dem Sinne, Herr Präsident, dass Sie sagen, dass es keinen Ersatz für den Dialog von Angesicht zu Angesicht gibt, und auch mit dem, was Sie bei der NATO gesagt haben, dass die größten Probleme im Moment Russland und China sind – Sie haben viele Male darüber gesprochen, dass Sie vielleicht mehr Zeit mit Präsident Xi verbracht haben als jeder andere Führer der Welt.

Werden Sie ihn also irgendwann einmal anrufen, von einem alten Freund zum anderen, und ihn bitten, China für die Ermittler der Weltgesundheitsorganisation zu öffnen, die versuchen, COVID-19 auf den Grund zu gehen?

DER PRÄSIDENT: Lassen Sie uns etwas klarstellen. Wir kennen uns gut; wir sind keine alten Freunde. Es ist nur ein reines Geschäft.

Frage: Also, ich denke, meine Frage wäre, dass Sie gesagt haben, dass Sie Druck auf China ausüben werden. Sie haben das G7-Kommuniqué unterschrieben, in dem Sie sagten, dass die G7 China auffordern, sich zu öffnen und die Ermittler hereinzulassen. Aber China sagt im Grunde, dass sie keine Einmischungen mehr wollen. Also, was passiert jetzt?

DER PRÄSIDENT: Die Auswirkungen – die Haltung der Welt gegenüber China, wie es sich entwickelt. China versucht sehr stark, sich als eine verantwortungsvolle und – und eine sehr, sehr entgegenkommende Nation darzustellen; dass sie sehr stark versuchen, darüber zu sprechen, wie sie die Welt in Bezug auf COVID-19 und Impfstoffe mitnehmen und helfen. Und sie geben sich sehr viel Mühe.

Sehen Sie, gewisse Dinge muss man den Menschen auf der Welt nicht erklären. Sie sehen die Ergebnisse. Versucht China wirklich, der Sache auf den Grund zu gehen?

Eine Sache, die wir, wie ich Ihnen sagte, in der EU und bei der G7 und mit der NATO diskutiert haben: Was wir tun sollten und worum ich mich bemühen werde, ist, die Welt zu versammeln, um an einem physischen Mechanismus zu arbeiten, um die nächste Pandemie frühzeitig zu erkennen und einen Mechanismus zu haben, mit dem wir darauf reagieren können, und zwar frühzeitig. Das wird passieren. Das wird passieren. Und wir müssen das tun.

Ich danke Ihnen.

Frage: Gibt es Fortschritte bei den inhaftierten Amerikanern, Sir?

Frage: Was hat Putin über Paul Whelan und Trevor Reed gesagt?

Frage: Sir, was sagen Sie zu den Familien der inhaftierten Amerikaner?

Frage: Präsident Biden, warum sind Sie so zuversichtlich, dass Russland…

DER PRÄSIDENT: Die Familien der inhaftierten Amerikaner, ich habe Hoffnung für sie.

Frage: Sagen Sie es noch einmal; wir können Sie nicht hören.

DER PRÄSIDENT: Ich habe gesagt, dass die Familien der inhaftierten Amerikaner zur Sprache kamen, und wir haben es diskutiert. Wir werden diese Diskussion fortsetzen. Ich werde – ich werde von diesem Thema nicht weggehen.

Frage: Warum sind Sie so überzeugt, dass er sein Verhalten ändern wird, Mr. President?

DER PRÄSIDENT: Ich bin nicht überzeugt, dass er sein Verhalten ändern wird. Wo zur Hölle – was machen Sie die ganze Zeit? Wann habe ich gesagt, ich sei überzeugt? Ich sagte…

Frage: Sie sagten, in den nächsten sechs Monaten werden Sie in der Lage sein, zu bestimmen…

DER PRÄSIDENT: Ich sagte – was ich sagte war – lassen Sie uns das klarstellen. Ich sagte: Was ihr Verhalten ändern wird, ist, wenn der Rest der Welt auf sie reagiert und es ihr Ansehen in der Welt mindert. Ich bin nicht von irgendetwas überzeugt; ich gebe nur eine Tatsache wieder.

Frage: Aber wenn man bedenkt, dass sich sein Verhalten in der Vergangenheit nicht geändert hat und er in dieser Pressekonferenz, nachdem er sich mehrere Stunden mit Ihnen hingesetzt hatte, jegliche Beteiligung an Cyberangriffen leugnete; er spielte Menschenrechtsverletzungen herunter; er weigerte sich sogar, Alexej Navalnys Namen zu nennen. Wie passt das zu einem konstruktiven Treffen, wie es der Präsident – Präsident Putin – formulierte?

DER PRÄSIDENT: Wenn Sie das nicht verstehen, haben Sie den Job verfehlt.

Ich danke Ihnen.

Ende der Übersetzung

Werbung

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

23 Antworten

  1. „…
    Lassen Sie uns das klarstellen: Wie wäre es, wenn die Vereinigten Staaten vom Rest der Welt als Land angesehen würden, dass direkte Einmischung in die Wahlen anderer Länder betreibt und jeder wüsste das? Wie wäre es, wenn wir uns an Aktivitäten beteiligen würden, wie er sie unternimmt?
    …“

    Ab da habe ich aufgehört.
    Das ist sicher auch nicht richtig, aber ich habe keinen Bock mehr auf diesen Mist.

    1. „Das ist sicher auch nicht richtig, aber ich habe keinen Bock mehr auf diesen Mist.“

      Doch, das ist sogar vollkommen richtig. Sie sind im Gegensatz zu mir sogar noch richtig weit gekommen😅

      1. Ich fürchte nur, daß so etwas wie, das Gesagte (Zitierte) auch realer Bewußtseinsinhalt der Leute ist.
        Die haben das so oft auf die eine oder andere Art wiederholt – die glauben tatsächlich, daß das, was sie tun, nicht das ist, von dem sie meinen, daß sie es nicht tun, (weil man es nicht tun darf).
        Bei so einer Bewußtseinslage hat man eigentlich keine reale Chance.

    2. Ich habe noch fünf Absätze mehr geschafft, aber dann war auch bei mir das absolute Maß der Geduld erreicht. Auf welchem Planeten lebt der eigentlich? Wenn ich die Aussagen von Putin und dem hier oben vergleiche, habe ich das Gefühl, dass der hier oben an einem ganz anderen Gespräch teilgenommen hat. Ich muss jetzt erstmal in den Garten und Vogelgezwitzscher lauschen.

  2. Ich habs nur bis hier geschafft:

    „Ich habe ihm auch gesagt, dass kein Präsident der Vereinigten Staaten dem amerikanischen Volk die Treue halten kann, wenn er sich nicht dafür einsetzt, unsere demokratischen Werte zu verteidigen, für die universellen Rechte und Grundfreiheiten einzutreten, die nach unserer Auffassung allen Männern und Frauen zustehen. Das ist einfach ein Teil der DNA unseres Landes.“

  3. Das Schweizer Fernsehen hat zumindest den Anfang der Pressekonferenz live übertragen und dann mittendrin abgebrochen, scheinbar, weil es ohnehin schon in die angebrochene Sendezeit der Hauptausgabe der „Tagesschau“ reichte, die normalerweise um 19:30 beginnt, wurde dann so 19:45. Aber mein Eindruck war, dass Biden zunehmend verwirrter wurde: Er sprang hin und her, brachte Sätze nicht zuende, so dass der Übersetzer offensichtlich seine liebe Not hatte, aus dem Gebrabbel noch was Vernünftiges rauszufiltern und ganze Sätze draus zu machen. Daher denke ich, dass der offiziell verlautbarte Text vom Weißen Haus ganz schön „geschönt“ und begradigt worden ist. Trotzdem wird aber deutlich (finde ich), dass der Mann keine 3 Sätze mehr „geradeaus denken“ kann.
    PS: Hat er wirklich gesagt, er müsse wegen der Hitze den „Mantel“ ausziehen (wäre dann wohl „coat“)? Der Schweizer Übersetzer hat „Jackett“ = jacket gesagt, was ja auch normal wäre, denn das hatte er an. Wenn er das aber mit einem Mantel verwechselt hätte, wäre das schon heftig … oder ist es nur ein Übersetzungsfehler?

  4. Furchtbar! Wie kann eine Nation nur einen derart verfallenen Menschen an ihrer Spitze dulden, ja sogar untätig bleiben, wenn eine Partei sich anschickt, ihn an dieser Stelle zu installieren? Gut, das würden wir Deutschen wahrscheinlich ebenso machen. Wir würden viel im Bekannten- und Familienkreis diskutieren, kleinere Gruppen würden demonstrieren, aber es gäbe nichts, was wirksam wäre, keinen Generalstreik oder so.

    Ich kann nicht verstehen, dass es sich jemand antut, diesen voluminösen Schwachsinn zu übersetzen. Da sind ja noch nicht mal die Internet-Tools eine Hilfe, jedenfalls vermute ich, sie wären überfordert.

    Dennoch: Respekt für diese Arbeit. Ich hätt‘ sie nicht machen mögen. Und ich bekenne: Auch ich bin nach der zweiten Frage ausgestiegen. Es sind ja nicht nur die Antworten hirnverbrannt.

  5. Habe jetzt beide Pressekonferenzen gelesen und habe schon wieder das Gefühl, der einzige Grund, warum man Sleepy Uncle Joe nach Russland schickt, ist, dafür zu sorgen, dass die Russen die Füsse still halten und sich auf Selbstverteidigung beschränken.

    Die Chinesen dagegen kaufen gerade alles auf, was hierzulande untergeht. Zum Spottpreis. Ich meine, unsere Oligarchen bauen hier gerade einen Feudalismus 2.0 allererster Güte auf, da muss doch mehr drin sein. Die Russen aber haben nur ein Ziel: keinen Stress.
    Ich würde doch jetzt anfagen, einen massiven Brain Drain zu organisieren. Wenn die hier Faschismus machen, sollte man das nutzen. Man muss nur mal drüber nachdenken. Da gibts garantiert einen Haufen guter Gelegenheiten.

  6. Alter Schwede, die Einleitung Bidens ist ja schon mal der Hammer. Also wer Trump für Irre hält, der sei gefragt, welcher Begriff wäre perfekt, Biden zu beschreiben? Ich plädiere für durchgeknallt. Welche Menschenrechte meint er? Die der Indianer? Die der Schwarzen die er für seinen dreckigen Wahlkampf ausgenutzt hat? Außerdem hat er sein Land überhaupt nicht im Griff. Sämtliche Fly Over States scheißen auf seinen Kampf gegen Covid, außer sie werden von der korrupten Falkenclique regiert, den Kinderfickern, so wie sein Sohn einer ist. Wir brauchen uns nur das Indy 500 anschauen, da waren offiziell nur 40 Prozent Zuschauer zugelassen, aber für Motorsportfans, die sich das Rennen jedes Jahr rein ziehen war klar, dass da wesentlich mehr Zuschauer waren. Masken? Mindestabstand? Scheiß drauf. Selbst Fahrer und Teams haben mit Helio Castroneves gefeiert, ihn umarmt. Und dann dieses Affentheater mit von der Leyen, Merkel, Seibert, Johnson, der Queen und Co bei G7. Wie kann man das noch ernst nehmen? Aber die Deutschen sind halt große Fans des Kaspers im Puppentheater. Und die Amis scheinbar auch!

  7. Ich habe alles gelesen. Und es befremdet einfach nur. Vom Inhalt her ist es zudem die Fortsetzung vom Interview der NBC, Drohungen und Beschuldigungen. Wenn man sich klarmacht, dass da ein Präsident redet könnte das Angst machen, nicht mal so sehr wegen einem Krieg, sondern Angst und Zweifel wohin das Mensch sein, das Mensch werden gehen wird.

  8. Auch ich habe alles gelesen (beide Pressekonferenzen). Bei Putin „Hut ab!“ – und bei Biden gehts den Bach runter. Allerdings gibt es bei ihm immer wieder zwischendurch auch klare, sachlich nachvollziehbare Aussagen, sogar im letzten Teil, wo seine Verwirrung oder Übermüdung unerträglich wird.
    Die Fragestellungen bei Biden zeigen, wie sehr das Menschwerden längst im versumpften, stinkenden Fahrwasser gelandet ist. Mir graut vor solchen „Weltenführern“ ebenso wie vor Chinas Ambitionen – und so weiter.

  9. „Lassen Sie uns das klarstellen: Wie wäre es, wenn die Vereinigten Staaten vom Rest der Welt als Land angesehen würden, dass direkte Einmischung in die Wahlen anderer Länder betreibt und jeder wüsste das? “

    LOL, der Brüller des Tages.

  10. “ Lawrow und Blinken sprachen über das, was wir abgedeckt hatten.“

    Geniales Detail. Klar, dass Biden zu so einer Zusammenfassung einfach nicht in der Lage war. Musste also Blinken machen.

    Und Putin erlaubt Biden, sein Gesicht zu wahren, also macht auch Lawrow (der nur aus demselben Grund überhaupt beim ersten Teil mit dabei war) die Zusammenfassung.

  11. Das ist echte Realsatire:

    „Lassen Sie uns das klarstellen: Wie wäre es, wenn die Vereinigten Staaten vom Rest der Welt als Land angesehen würden, dass direkte Einmischung in die Wahlen anderer Länder betreibt und jeder wüsste das? Wie wäre es, wenn wir uns an Aktivitäten beteiligen würden, wie er sie unternimmt? Das schmälert das Ansehen eines Landes, das verzweifelt versucht, seine Stellung als Weltmacht zu erhalten.“

    Knaller.

    1. Besonders enttäuschend fand ich die Fragen der amerikanischen Journalisten. Nur einige, wenige Journalisten waren zugelassen (ausländische Journalisten habe ich weder gesehen noch gehört), also die Elite der Medien! Das waren keine Menschen, die mit zu viel Mainstream überschüttet wurden, das war die Creme de la Creme der Medien! Diese Journalisten, so auch Summins vorher(CNN), die hatten nur unrecherchierte Fragen! Das war nicht nur ernüchtert, sondern für mich ein Ausdruck eines zerfallenden Staates! Übrigens das gilt nicht nur für die Fragenden!

      Das Lob von Putin war gewollt, damit hat er die Aufmerksamkeit genau auf diesen Punkt gelenkt. Genial!

      „Freiheit für Julien Assange“

  12. Kurzum: Das, was man sagt, ist das Eine, und das, was man tut, ist das Andere. Es waren gerade die Engländer und Amerikaner, die NGO’s gegründet haben, damit die gewählten Regierungen ihre Hände in Unschuld waschen können, wenn ihre schmutzigen Spielchen ans Tageslicht kommen. Und jetzt behauptet Biden in diesem Sinne, dass gewisse Dinge die Schuld der Russen sind. Es reicht da schon, wenn die Namen von NGO-Agenten oder deren Sprachen russisch klingen, auch wenn’s Ukrainer, Georgier oder Exilrussen sind. Die Weltöffentliochkeit mag man noch täuschen können, aber uns nicht ! Biden ist in diesen Sachen ein absoluter Lügner. Und was die amerikanischen Interessen betrifft, so sind’s wohl gerade die Interessen Derer, denen die Binnen- und Weltmärkte wegzubrechen drohen. Einem Putin „klarmachen“ zu wollen, wie’s in der Welt zu laufen hat, spricht für Hochmut und Respektlosigkeit, und Putin weiß mit solchen Gebell sicherlich gut umzugehen …

    1. Nein auch Präsident Putin, kann mit diesen Seelenlosen Bestien, die NICHTS anderes kennen, wie Lügen, Betrügen, Erpressen, Morden, nicht Umgehen, SIE kann man nur, wie bisher von Ihm gehandhabt, wüten und Morden lassen wie sie wollen oder man muss SIE, schlicht Erschlagen.
      Denn trotz der Show für die heimatlichen Menschenherden, werden SIE weiter hemmungslos, Lügen, Betrügen, Erpressen, Morden.
      Der Royal Flesh dieser Bestien, sind die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, mit denen sie der Menschheit eindrücklich klargemacht haben : WIR haben keinerlei Menschliche Wesensentzüge !

  13. Mir ist aufgefallen, warum eigentlich konnte man sich nicht auf eine gemeinsame Pressekonferenz einigen?
    Wenn man beide Pressekonferenzen gesehen und gehört hat wird einem klar warum. Die amerikanische Pressekonferenz von Biden, mit der Elite der Medienvertreter, nur fragend nach den bereits sich immer wiederholenden Narrativen, diese Konferenz sollte verhindern, dass Putins gute Gegenargumente in die Medien und zu den Amerikanern kamen. Ich glaube, dass die Konferenz von Putin in den USA nicht gezeigt wurde, oder zumindest nur einige wenige sie gesehen haben?

    „Freiheit für Julien Assange“

    1. Glaub auch, es geht nur um Taktik.
      Die wollen Imperium sein, no matter what. Die Interessen anderer stören nur und sind immer dann illegitim, wenn sie die eigenen berühren. Die Russen sollen die Füsse stillhalten, während man zu Hause den neuen Faschismus installiert. Danach werden se weggeputzt.

      Schade, dass die Russen immer erst merken, dass Krieg ist, wenn man schon vor Stalingrad steht. Naja, das letzte mal hats ja noch gerade so geklappt…

  14. „Lassen Sie uns das klarstellen: Wie wäre es, wenn die Vereinigten Staaten vom Rest der Welt als Land angesehen würden, dass direkte Einmischung in die Wahlen anderer Länder betreibt und jeder wüsste das?“

    Ich glaube, dreister hat noch nie ein US-Präsident die Presse belogen!
    Die USA sind DAS Land, das sich weltweit nachweislich am meisten und häufigsten in die Wahlen anderer Länder eingemischt hat. Und Biden stellt das einfach mal so in Abrede – und keiner der anwesenden „Journalisten“ stellt das in Frage?

    …dazu muß man wissen, es waren keine russischen Journalisten zu dieser „PK“ eingeladen…

  15. Einen Lügner, Massenmörder, Völkermörder, Hochkriminellen mit einem Beitrag zu ehren, ist in etwa mit dem Nürnberger Tribunal vergleichbar. Dort gehört diese Kreatur hin. Selbst dieser Aufwand wäre mir als normalen Menschen zu hoch. Mit Abschaum, ich schreibe nicht „menschlichem-„, redet man nicht. Wenn die ihr schäbiges Maul öffnen, kommen nur kriminelle Oden:-))

Schreibe einen Kommentar