Biowaffen

Und wieder keine russische Propaganda: US-Regierung bestätigt Biowaffenforschung in der Ukraine

Die stellvertretende US-Außenministerin Victoria Nuland hat in einer Parlamentsanhörung die Existenz von Biowaffen in der Ukraine mindestens indirekt zugegeben.

Im US-Parlament hat die stellvertretende US-Außenministerin Victoria Nuland, die während des Maidan 2014 durch ihr „Fuck the EU“ sehr bekannt geworden ist, die Existenz von Biowaffenlaboren in der Ukraine de facto eingestanden.

Es gibt die Biowaffenkonvention, die auch die Ukraine unterzeichnet und ratifiziert hat. Nuland wurde gefragt, ob die Ukraine über Biowaffen verfügt. Anstatt das zu bestreiten, was zu erwarten wäre, wenn die Ukraine sich an die Biowaffenkonvention hält, ist Nuland der Frage ausgewichen. Hier ist der vollständige Dialog:

„SEN. MARCO RUBIO: Verfügt die Ukraine über chemische oder biologische Waffen?
VICTORIA NULAND: Die Ukraine verfügt über biologische Forschungseinrichtungen, von denen wir in der Tat befürchten, dass russische Truppen, russische Streitkräfte versuchen könnten, die Kontrolle darüber zu erlangen.
MARCO RUBIO: Ich bin mir sicher, dass Sie wissen, dass die russischen Propagandagruppen bereits alle möglichen Informationen darüber verbreiten, dass sie ein Komplott der Ukrainer aufgedeckt haben, um biologische Waffen im Land einzusetzen, und zwar mit der Koordination der NATO.
Wenn es in der Ukraine zu einem Zwischenfall oder Angriff mit biologischen oder chemischen Waffen kommt, gibt es dann Ihrer Meinung nach keinen Zweifel, dass zu 100 Prozent die Russen dahinterstecken?
VICTORIA NULAND: Daran besteht für mich kein Zweifel, Herr Senator. Und in der Tat ist es eine klassische russische Technik, den anderen die Schuld für das zu geben, was sie selbst vorhaben.“

Dieser Dialog ist aufschlussreich, denn erstens bestreitet Nuland das Biowaffenprogramm nicht, dass die Ukraine nach russischen Angaben mit dem Pentagon durchgeführt hat, sondern weicht der Frage aus, und zweitens wird die Schuld für etwaige Vorfälle mit den Biowaffen vorsorglich Russland in die Schuhe geschoben. Aber wie soll es in der Ukraine zu Vorfällen mit biologischen oder chemischen Waffen kommen, wenn es keine Labors oder Lager in der Ukraine gibt, aus denen sie als Folge von Kampfhandlungen entweichen können?

Dass das Pentagon die Biolabore in der Ukraine finanziert hat, ist übrigens keine russische Propaganda, das zeigen Factsheets des Pentagon, die allerdings gerade erst vom Pentagon vom Netz genommen wurden, die man aber noch im Internetarchiv finden kann. Details und die Factsheets finden Sie hier.

Ich werde nun zwei offizielle Erklärungen des russischen Außenministeriums übersetzen, um die russische Sicht ungefiltert zu vermitteln, damit sich jeder in Deutschland ein Bild der Erklärungen beider Seiten machen kann, schließlich laufen die westlichen Verlautbarungen in deutschen Medien ja in Dauerschleife. Im Anschluss an die Übersetzungen habe ich noch eine wichtige Ankündigung zu dem Thema zu machen.

Zunächst die Erklärung von Maria Sacharowa, der Sprecherin des russischen Außenministeriums, über die in der Ukraine gefundenen Beweise für das gemeinsame Biowaffenprogramm der Ukraine und den USA vom 8. März.

Beginn der Übersetzung:

Wir bestätigen die während der Militäroperation in der Ukraine aufgedeckten Tatsachen bezüglich der Not-Beseitigung der Spuren des militärisch-biologischen Programms, das von Kiew mit finanzieller Unterstützung des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten durchgeführt wird.

Bei Mitarbeitern ukrainischer Biolaboratorien sind am 24. Februar Unterlagen über die Notvernichtung besonders gefährlicher Erreger von Pest, Milzbrand, Tularämie, Cholera und anderen tödlichen Krankheiten eingegangen. Dabei handelt es sich insbesondere um eine Anweisung des ukrainischen Gesundheitsministeriums zur unverzüglichen Beseitigung von Lagerbeständen gefährlicher Krankheitserreger, die an alle Biolaboratorien geschickt wurden. Diese Unterlagen sind auf dem Internetportal des russischen Verteidigungsministeriums zu finden.

Zurzeit werden die eingegangenen Unterlagen von Spezialisten der ABC-Schutztruppen gründlich analysiert. Es kann jedoch schon jetzt festgestellt werden, dass die ukrainischen Biolabore in unmittelbarer Nähe des russischen Hoheitsgebiets zur Entwicklung von Komponenten biologischer Waffen genutzt wurden. Die dringende Vernichtung besonders gefährlicher Krankheitserreger am 24. Februar war erforderlich, um den Tatbestand der Verletzung von Artikel I der Biowaffenkonvention durch die Ukraine und die USA zu verhindern.

Diese Informationen bestätigen die Richtigkeit unserer wiederholten Vorwürfe im Zusammenhang mit der Umsetzung der Biowaffenkonvention in Bezug auf die militärischen und biologischen Aktivitäten der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten im postsowjetischen Raum. Um diese Probleme zu lösen, schließen wir nicht aus, die Mechanismen der Artikel V und VI der Biowaffenkonvention in Anspruch zu nehmen, wonach die Vertragsstaaten verpflichtet sind, einander in allen Fragen zu konsultieren, die mit dem Zweck der Biowaffenkonvention oder der Durchführung seiner Bestimmungen zusammenhängen, und bei Untersuchungen über mögliche Verletzungen der Verpflichtungen aus der Biowaffenkonvention zusammenzuarbeiten.

Um militärisch-biologische Aktivitäten zu verhindern, die gegen die Biowaffenkonvention verstoßen, sind entscheidende Maßnahmen zur Stärkung des Regimes der Biowaffenkonvention erforderlich. Wir unterstützen die Wiederaufnahme der Arbeit an dem rechtsverbindlichen Protokoll zum Übereinkommen mit einem wirksamen Überprüfungsmechanismus, den die USA seit 2001 blockieren, und fordern in diesem Zusammenhang die Einsetzung einer offenen Arbeitsgruppe innerhalb der Biowaffenkonvention, was im Interesse der großen Mehrheit der Vertragsstaaten ist.

Zur Stärkung des institutionellen Rahmens der Biowaffenkonvention fördern wir Initiativen mit breiter internationaler Unterstützung zur Einrichtung mobiler medizinisch-biologischer Teams zur Unterstützung im Falle des Einsatzes biologischer Waffen und zur Bekämpfung von Epidemien unterschiedlichen Ursprungs im Rahmen der Biowaffenkonvention, sowie zur Einrichtung eines Beratenden Wissenschaftlichen Ausschusses zur Analyse der wissenschaftlichen und technischen Errungenschaften und zur Abgabe entsprechender Empfehlungen an die Staaten.

Darüber hinaus schlagen wir vor, Informationen über militärisch-biologische Aktivitäten im Ausland in die Jahresberichte aufzunehmen, die von den Vertragsstaaten der Biowaffenkonvention als Teil der vertrauensbildenden Maßnahmen vorgelegt werden.

Nur durch solche umfassenden Schritte wird es möglich sein, die militärisch-biologischen Aktivitäten der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten im postsowjetischen Raum, wie auch in anderen Regionen der Welt, einer strengen internationalen Kontrolle zu unterwerfen und eine überprüfbare Umsetzung der Verpflichtungen der Vertragsstaaten der Biowaffenkonvention zu gewährleisten

Ende der Übersetzung

Nun folgt die Erklärung zur Lage in der Ukraine, die Maria Sacharowa am 9. März während ihrer regulären Pressekonferenz abgegeben hat.

Beginn der Übersetzung:

Die Militäroperation der Streitkräfte der Russischen Föderation in der Ukraine wird fortgesetzt. Wie die Führung der Russischen Föderation erklärt hat, verläuft sie genau nach Plan. Die Einzelheiten ihrer Durchführung werden in den täglichen Pressemitteilungen des russischen Verteidigungsministeriums ausführlich behandelt.

Im Gegenzug möchten wir noch einmal betonen, dass wir zu der Maßnahme gezwungen wurden. Sie war die Folge von acht Jahren Aggression des Kiewer Regimes gegen den Donbass und der mangelnden Bereitschaft Kiews, die Achtung der Menschenrechte zu gewährleisten und die Diskriminierung russischsprachiger Bürger zu beenden. All das geschah vor dem Hintergrund einer katastrophalen Verschlechterung der globalen Sicherheit, die durch die entsprechenden Maßnahmen der NATO, vor allem der Vereinigten Staaten, verursacht wurde.

Der Löwenanteil der Verantwortung für die Krise liegt bei den Mitgliedstaaten des Nordatlantischen Bündnisses, die Kiew zu der anti-russischen Politik ermutigten und es dabei unterstützten und den verfassungswidrigen Putsch im Jahr 2014 nicht nur anerkannt, sondern erst ermöglicht haben. Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, waren die Erklärungen ukrainischer Politiker, die in ihrer offiziellen Eigenschaft über das Vorhaben, über Atomwaffen verfügen zu wollen, gesprochen haben.

In diesen Tagen bestätigten sich unsere seit langem bestehenden Sorgen, die wir seit mehr als einem Jahr wiederholt geäußert haben, hinsichtlich der Entwicklung von biologischem Kriegsmaterial durch die USA auf ukrainischem Territorium unter der Schirmherrschaft der zuständigen US-Geheimdienste. Das wurde nicht nur auf der Grundlage von Materialien und Daten bestätigt, die operativ im Hoheitsgebiet der Ukraine gewonnen wurden, und auch nicht nur auf der Grundlage von Erklärungen der zuständigen ukrainischen Stellen. Das sagte die stellvertretende Außenministerin der Vereinigten Staaten, Frau Nuland, heute in Washington, als sie Fragen von US-Abgeordneten beantwortete.

Die Ziele der Militäroperation sind der Schutz der Einwohner der DNR und der LNR, die Entmilitarisierung und Entnazifierung der Ukraine, die Beseitigung der militärischen Bedrohung Russlands, die vom ukrainischen Territorium durch die Vereinnahmung des Landes durch die NATO-Staaten und die massiven Waffenlieferungen ausgeht. Sie zielt nicht darauf ab, die Ukraine zu besetzen, ihre Staatlichkeit zu zerstören oder die derzeitige Regierung zu stürzen. Sie richtet sich nicht gegen Zivilisten. Wir müssen all dies wiederholen, wenn man bedenkt, wie viele Desinformationen und klassische Leaks von westlichen Geheimdiensten in den einschlägigen Medien der westlichen Länder verarbeitet werden.

Die Art und Weise, wie die ukrainische Seite die Feindseligkeiten führt, gibt Anlass zu ernster Sorge. Wir wissen sehr wohl, dass die ukrainischen Streitkräfte von Extremisten unterstützt werden, die bis vor kurzem rechtlich als eine Art nationalistische paramilitärische Bataillone konstituiert waren, die jetzt aber irgendwie ein fester Bestandteil der ukrainischen Streitkräfte sind. Die russische Seite hat den Einsatz von Phosphormunition durch die ukrainischen Streitkräfte registriert, die nach dem dritten Protokoll der UN-Konvention über inhumane Waffen verboten ist. Die Nationalbataillone und ihre Mitglieder, Söldner aus dem Nahen Osten und einigen westeuropäischen Ländern, die mit ihnen kämpfen, benutzen Zivilisten als menschliche Schutzschilde und beziehen Kampfstellungen in Wohngebäuden und zivilen Objekten. Das ist die Taktik der IS-Terroristen. Wir beobachten Behinderungen bei der Evakuierung von Einheimischen und Ausländern aus gefährlichen Gebieten. Informationen über humanitäre Korridore werden bewusst nicht an die Bevölkerung weitergegeben. Menschen, die nach Russland ausreisen wollen, werden gezwungenermaßen in westliche Richtung evakuiert. Es hat Fälle gegeben, in denen Nationalisten Zivilisten erschossen haben, die die Kriegsgebiete verlassen wollten.

Eine große Gefahr geht von Straftätern aus, die bewusst, absichtlich und wissentlich aus den Gefängnissen entlassen worden sind. Und nicht nur das: Sie erhielten auch Schusswaffen. Jetzt sind in der Ukraine, genau wie im russischen Bürgerkrieg, neben Neonazis und Söldnern auch Plünderer-, Räuber- und Vergewaltigerbanden aufgetaucht.

Parallel zu der Militäroperation verhandeln wir mit der ukrainischen Seite, um das unnötige und sinnlose Blutvergießen und den Widerstand der ukrainischen Streitkräfte so schnell wie möglich zu beenden. Am 7. März dieses Jahres wurde die dritte Gesprächsrunde in Weißrussland abgeschlossen. Die Gespräche über politische, militärische und humanitäre Fragen wurden fortgesetzt. Es wurden einige Fortschritte erzielt, insbesondere bei den humanitären Korridoren, über die die Zivilbevölkerung die Kampfgebiete verlassen kann. Etwa zwei Millionen Menschen haben um die Evakuierung nach Russland gebeten und etwa 140.000 Menschen sind bereits auf unser Territorium gelangt. Leider werden die Vereinbarungen in der Praxis oft nicht eingehalten. Ich möchte die Aufmerksamkeit auf die Statistiken lenken, die regelmäßig und eindeutig vom Katastrophenschutzministerium unseres Landes herausgegeben werden. Es gibt alle Statistiken über die Zahl der Menschen, die in die Russische Föderation einreisen, in welchen Bezirken und Regionen unseres Landes sie sich aufhalten, wie viele es sind und nach sozialen Gruppen.

Leider werden die Vereinbarungen in der Praxis oft nicht eingehalten. Wir fordern die ukrainische Seite auf, alles zu tun, um die sichere Durchreise der Zivilisten zu gewährleisten. Wir hoffen, dass die nächsten Verhandlungsrunden einen größeren Schritt nach vorne machen werden.

Die Ziele der Rückkehr der Ukraine zu den Ursprüngen ihrer Souveränität, wie sie in der Unabhängigkeitserklärung verankert sind, in der ihr neutraler Status und die Zusammenarbeit mit Russland proklamiert wurden, werden, wie von der russischen Führung erklärt, erreicht werden. Es ist besser, wenn das durch friedliche Verhandlungen geschieht. Wir vertrauen darauf, dass die ukrainische Regierung denselben Standpunkt vertreten wird.

Ende der Übersetzung

Hier nun wie versprochen noch eine Anmerkung von mir: Ich wende mich in erster Linie an diejenigen, die mein Buch „Inside Corona“ gelesen haben. Mein Informant, den ich „Mr. X“ nenne, weil er anonym bleiben will, arbeitet derzeit an einer Analyse der vom Pentagon finanzierten Biolaboren in Georgien (Lugar-Center) und in der Ukraine. Die Labore in Georgien und in der Ukraine werden von der gleichen Pentagon-Abteilung finanziert und kontrolliert. Interessant ist, dass wir schon bei einer ersten Analyse der Daten eine sehr enge Verbindung zur EcoHealth Alliance gefunden, deren Chef Dr. Peter Daszak in Wuhan an Coronaviren von Fledermäusen geforscht hat.

Wir sehen eine Verbindung zwischen den Arbeiten in Wuhan und mindestens in dem Labor in Georgien (Lugar Center), denn die EcoHealth Alliance hat auch im Lugar Center an Coronaviren von Fledermäusen geforscht, die identisch mit den Viren in China sind. Das geht aus den offiziellen Dokumenten hervor, die die US-Regierung über die dafür bereitgestellten Fördergelder veröffentlicht hat.

Wir arbeiten noch an den Details, aber ich werde in den nächsten Tagen dazu einen (oder mehrere) ausführliche Artikel mit allen Quellen veröffentlichen.

Wer neu auf dem Anti-Spiegel ist und von Daszak und der EcoHealth Alliance noch nie gehört hat, findet hier einen Artikel mit Informationen, in dem weiterführende Links zum besseren Verständnis des Themas zu finden sind.

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

35 Antworten

    1. Ich glaube nicht nur dort. M.E. ist hier buchstäblich in letzter Minute schlimmeres verhindert worden.
      Und der Satz von Mrs. Nuland: Und in der Tat ist es eine klassische russische Technik, den anderen die Schuld für das zu geben, was sie selbst vorhaben.
      Was ich selber denk und tu, trau ich auch dem anderen zu.
      How dare you, Mrs. N.

  1. „Die stellvertretende US-Außenministerin Victoria Nuland hat in einer Parlamentsanhörung die Existenz von Biowaffen in der Ukraine mindestens indirekt zugegeben.“

    Hat sie nicht nach dem Dialog, der hier zitiert wird.

    1. SEN. MARCO RUBIO: Verfügt die Ukraine über chemische oder biologische Waffen?
      VICTORIA NULAND: Die Ukraine verfügt über biologische Forschungseinrichtungen (…)

      Die natürlich nur in den Händen der Russen, zur Gefahr werden könnten…

      Jedes umgangssprachliche „Biowaffenlabor“, läuft offiziell als Forschungseinrichtung, welche allein der Gesundheit dient. Da muss man die Hose nicht mit der Kneifzange anziehn.

    2. @Pavel lesen Sie doch bitte die 1. Antwort der Dame Nuland…
      Zitat aus dem Artikel:
      „VICTORIA NULAND: Die Ukraine verfügt über biologische Forschungseinrichtungen, von denen wir in der Tat befürchten, dass russische Truppen, russische Streitkräfte versuchen könnten, die Kontrolle darüber zu erlangen.“

      selbstverständlich hat sie es zugegeben davon zu wissen – ihr geht lediglich der dicke Popser auf Grundeis, dass die Russen die „Kontrolle darüber erlangen können“……
      Auf deutsch für nicht so helle Kerzen auf der Torte: Wenn die Russen erfahren was dort wirklich abgelaufen ist, kann Nuland sich evt. nicht mehr aus der Affaire ziehen wie bisher….

      1. Das heißt etwa, dass die Russen nicht bereits wissen, was dort läuft? In einem anderen Kommentar hast du noch erklärt, dass die russischen Geheimdienste im Bilde sind, was Putin eben einen Grund für die Invasion geliefert hat.

        Man hätte auch einfach einen Spion dort einschleusen können, anstatt einen Krieg anzufangen. Warum hat man das denn nicht gemacht? Spoiler: Weil Putin andere Gründe hat. Öl z.B.

        Sehen Sie die Parallelen zu den USA?

        1. @SerienChiller

          Natürlich wissen die Russen inzwischen was da läuft! Die Beweise liegen ja nun vor.
          Ich habe Ihnen gar nicht von „Geheimdiensten“ erklärt….

          Aha, einen Spion in wie viel BioLaboren hätten Sie denn gerne?
          Vielleicht gab es ja von ukr. Seite Informanten, die einige Sachen an RF geschickt haben?

          Vielleicht hätte RF ja abwarten sollen, bis diese Waffen großflächig in der Ostukraine eingesetzt werden?

          Öl soll ein Grund für RF sein um in die Ukraine einzumarschieren?
          Machen Sie sich doch bitte nicht weiter lächerlich…..

          Diesbezüglich gibt es keine Parallelen zur USA – die USA beklaut andere Länder & will die Rechnungen nicht bezahlen….

        2. Heimlich beschaffte Poben, Behauptungen der Geheimdienste nach Aussagen anonym bleibender Spione – dann noch „Highly Likely“ dazu und wir haben Theresa May. Das geht, wenn man nichts hat, aber so tun möchte, als hätte man was – für ein ungewöhnlich dummes Publikum.

          Wenn dort aber tatsächlich etwas ist, müssen die Russen die Gefahrenherde ausschalten und forensische Beweismittel sichern. Proben, Dokumente, Verhöre und Zeugenaussagen. Das geht nur vor Ort.

          Victoria Nulands Sorgen beweisen, das da nicht nur das ist, was in sanitär-epidemiologischen Labors sein sollte. In dem Falle hätte sie keinen Grund zur Sorge.

    3. Die Sowjetunion hatte in der Ukraine viele solcher Labors, ein Netz Sanitär-Epidemiologischer Stationen (SES). Die haben genau das getan, was die US-kontrollierten Labors in der Ukraine offiziell tun. Als die 1992 an die Ukraine übergingen, hatte niemand irgendwelche Sorgen. Und niemand hat dort etwas gefunden, was dort nicht hätte sein sollen.

      SEN. MARCO RUBIO: Verfügt die Ukraine über chemische oder biologische Waffen?
      VICTORIA NULAND: Die Ukraine verfügt über biologische Forschungseinrichtungen, von denen wir in der Tat befürchten, dass russische Truppen, russische Streitkräfte versuchen könnten, die Kontrolle darüber zu erlangen.

      Infektionskrankheiten, Tierseuchen, Zoonosen – alles, was solche Labors an Mustern und Proben an Bazillen brauchen, haben die Russen selber in ihren eigenen SES. Ist dort etwas, was was die Russen nicht haben? Etwas Geheimes? Etwas Gefährliches? Die Sorgen der Madame Nuland sind äußerst verdächtig und daß sie das als Antwort auf „…biologische Waffen?“ sagt, bestätigt sehr, daß da etwas nicht stimmt.

    4. Röper schreibt völlig zurecht „mindestens indirekt“:
      SEN. MARCO RUBIO: Verfügt die Ukraine über chemische oder biologische Waffen?
      VICTORIA NULAND: Die Ukraine verfügt über biologische Forschungseinrichtungen,…
      Wenn Nuland Rubios Frage nicht mit einem klaren NEIN beantwortet, dann kann sie das offensichtlich nicht. Ein JA wäre ein offensichtliches Eingeständnis und eine politische Bankrotterklärung der USA als sich selbst bloßstellende Lügnerin im weltweiten Maßstab. Also weicht sie aus und erklärt, dass es da Labore gab.
      Wenn ich Sie verdächtige, ob Sie gestern ihre Frau ermordet haben, weil ich sie seit einem Streit mit Ihnen nicht mehr gesehen habe, und Sie antworten mir: „Meine Frau war neulich mit ihrer Freundin einkaufen.“ – was soll ich dann denken? Was würde ein x-beliebiger Tatort-Kommissar oder sogar ein echter denken?
      Kommen Sie, mit einem kleinen bißchen Logik ist es gar nicht sooooo schwer! Das schaffen Sie!

      Auf derselben „Argumentationslinie“ liegt auch das folgende „überspezifische Dementi“ aus demselben Kontext: Unser aller Lieblingslügenblatt, der STÜRM… äh … SPIEGEL berichtet in seinem Artikel:
      „Der Atlantic Council, eine Denkfabrik mit Sitz in Washington, ist hingegen der Ansicht, dass der Kreml seine Invasion mit der falschen Behauptung rechtfertigen wollte, die Ukraine entwickle Atombomben und biologische Waffen. Die Organisation erklärte, es gebe keine Beweise dafür, dass die Ukraine solche Waffen herstelle.“
      So, da Sie jetzt schon etwas Übung haben, erkennen Sie vermutlich den Unterschied zwischen „Waffen entwickeln“ und „Waffen herstellen“, oder? Nur zur Auffrischung des gerade Gelernten: Dass jemand eine Waffe noch nicht herstellt, negiert in „keinster“ Weise, dass er diese Waffe nicht wenigstens bereits entwickle … nicht einmal, dass er sie von anderen dann herstellen lasse. Als Anti-Spiegel-Leser haben Sie sicherlich den Artikel über die türkischen Drohnen noch im Kopf, demzufolge die Ukraine bei der Türkei angefragt hab, ob man die Drohnen auch mit Geräten zum Ausbringen von Aerosolen ausstatten könne. Wenn also die Türkei solche speziell ausgestatteten Drohnen samt Aerosol-Tanks und -Dispersern an die Ukraine geliefert und diese sie nur mit … Zuckerwasser? … befüllt hätte, hätte die Ukraine die Waffe nicht hergestellt und der friedliebende Atlantic Council könnte immer noch behaupten, nicht gelogen zu haben…

  2. Nun ja und so sieht sowas aus. Die Frage warum in solchen Labors US-Leute mit Diplomaten Pässen arbeiten wurde meines Wissens nie beantwortet. Guckt den Video.

    https://www.youtube.com/watch?v=_8hQi2Zv1L0

    Die gute Frau hat auch nachgewiesen dass wohl Feldversuche mit Krankheitserregern gemacht wurden.
    Übrigens etwas, dass auch schon auf dem Gebiet von Deutschland gemacht wurde und in den USA sowieso.

  3. Das ZDF hat gestern vermeldet, die russische Armee behauptete, in der Ukraine Biowaffenlabore aufgefunden zu haben, monierte aber sogleich, dass Beweise nicht vorgelegt worden seien. Die Macher der ARD-Tagesschau ziehen es vor, einfach zu schweigen. Auch in der Sondersendung „Brennpunkt“, kein Wort.

    Hier habe ich dazu noch weiterführende interessante Informationen gefunden:
    https://www.freiewelt.net/nachricht/ukraine-hat-biologische-forschungseinrichtungen-10088354/

  4. Sind das die Beweise? Dass man mit Fantasie die Worte von Nuland so interpretieren kann, dass sie zu den Anschuldigungen passen? Schwach.

    Übrigens verstehe ich nicht, inwiefern das die Invasion/Krieg rechtfertigen soll. Würden die USA tatsächlich Biowaffen produzieren wollen, könnten sie das auch wo anders machen, z.B. USA oder wenigstens Polen. Gibt es hier wirklich Leute, die die USA für so blöd halten und glauben, sie würden streng geheime Biowaffenforschung direkt vor Russland durchführen, welches 2014 schon gezeigt hat, dass es keine Skrupel hat, Teile der Ukraine zu besetzen?

    Russland hat auch Biowaffenlabore, darf man in Russland jetzt eine „militärische Spezialoperation“ durchführen?

    1. @SerienChiller,

      nicht traurig sein, dass es eindeutig ist, was Fr. Nuland zugegeben hat!
      Die USA haben sich verpflichtet Bio&Chemiewaffen zu beseitigen – RF hat shon vor ca. 10 Jahren unter int. Aufsicht seine diesbez. Waffen vernichtet. Die USA bisher nicht!

      Die Urkaine ist sozusagen unter amerikanischer Kolonialmacht & deshalb traute man sich dort solche Labore zu machen, gerade weil RF lange zugesehen hat wegen seiner europäischen Partner!
      Was glauben Sie, weshalb die USA in Wuhan Labore nutzt für Projekt, die sie in den USA nicht mehr machen dürfen?!

      Was hat RF denn 2014 besetzt? Die Krim war eine autonome Republik, die sich von der Ukraine getrennt hat, ein Referendum durchführte & auf eigenen Wunsch in die RF aufgenommen wurde….

      Hawaii wurde übrigens von den USA nicht gefragt… ;o))

      1. Nun, vermutlich hat Feldherr Putin in seiner Gegenrealität geglaubt, was auf der Krim klappt, das müsse ja nun auch ähnlich geschmeidig in der Gesamtukraine gelingen und ist nun baß erstaunt, dass ihm selbst in vermeintlich „russischen“ Lokalitäten der Widerstand entgegenschlägt.
        Laptops, Zettel, Nazis, Drogensüchtige, Banden, Ukrainer, die ihre Wohngebiete selbst bombadieren, Flüchtlinge, die vor Kriminellen fliehen –
        der schlichte Grund Putins, die Ukraine zu überfallen, war ein rein geostrategischer.
        Genährt aus NATO-Paranoia und einem pathologischen Geschichtsbild.
        Jetzt hat er sein Land gef****t, sich in die globale Isolation geschossen und probt aktuell, aus der Nummer herauszukommen.
        Wird schwierig.

        1. @hoellenforscher
          Sicher hast du auch Quellen die das belegen, ansonsten wäre das, was du da absonderst, nur warme Luft.
          Warum sollte sich Putin ein runtergekommenes, hochverschuldetes und voller Koruption steckendes Land ans Bein binden?
          Aber trotzdem hat jeder das Recht auf seine eigene Meinung.

          1. Zu welcher Aussage meiner Einschätzung wünschen Sie denn eine „Quellenangabe“?
            Putins laienhistorische Einlassungen stehen im Netz.
            Die teils zotigen, teils nachgereichten Invasionrechtfertigungen können Sie in den Artikeln dieses Blogs studieren.
            Das P. sein Land an den Abgrund geführt hat, entnehmen Sie bitte der sortierten Weltpresse, dem Rubelkurs und informierten Moskauern.

    2. „Übrigens verstehe ich nicht, inwiefern das die Invasion/Krieg rechtfertigen soll.“
      Dann helfe ich Ihnen mal, kein Problem, tu ich wirklich gern:
      Die USA hatten und haben keinerlei Beweise für das Vorhandensein biologischer oder chemischer Massenvernichtungswaffen im Irak, 10.000 entfernt – trotzdem haben sie das Land überfallen. Der einzige „Beweis“ würde übrigens von Deutschland geliefert, das trotz ernstzunehmendster Zweifel an der psychischen Gesundheit und Vertrauenswürdigkeit seines einzigen (!) Informanten und seiner leicht als lächerlich zu enttarnenden Behauptungen diese an die Amerikaner weitergegeben hat. Das allein reicht Powell, sich mit einem Glasröhrchen voll … Anthrax? (Was, wenn ihm das im UNO-Sicherheitssaal herunter gefallen wäre…?) der Weltöffentlichkeit zu präsentieren und den USA, einen Krieg loszutreten, der mindestens eine Million Menschen das Leben gekostet hat. (Da deutsche BND-Spione in Bagdad den USA Zielkoordinaten übermittelten, konnten diese bspw. einen Bunker mit über 400 Frauen und Kindern zerstören. – Ich erwähne beides auch, um dem verbreiteten Glauben, Deutschland habe sich aus dem Irak-Krieg herausgehalten, entgegen zu treten: Während Schröder zum Pöbel öffentlichkeitswirksam log, DE würde sich nicht beteiligen, hat es hintenherum den EINZIGEN Kriegsgrund geliefert UND den Krieg aktiv vor Ort unterstützt!)
      Sie und wir dürfen sicher sein, dass RU über die Labore in der Ukraine schon vor dem Einmarsch mehr und genauere Informationen hatte – nur hätte diese niemand geglaubt, wenn sie damit an die Öffentlichkeit gegangen wären. Man glaubt ihnen ja noch nicht einmal trotz vorgelegter Dokumente. Bzw.: man berichtet sicherheitshalber gar nicht erst darüber – und weist auf groteske „überspezifische Dementi“ (s.o.) nicht einmal hin. Außerdem hätte RU damit seine eigenen Leute („Spione“ – ich würde sie wieder „Kundschafter für den Frieden“ nennen!) gefährdet, von denen die Informationen stammen. Das wäre zumindest „unklug“, nicht nur weil die spezifischen Leute damit tot wären, sondern auch, weil sofort alle anderen Kundschafter vermutlich eher ihre eigene und die Sicherheit ihrer Familie im Auge hätten. Das sollte Ihnen bekannt vorkommen: Um Spione nicht zu gefährden (und damit das „Staatswohl“) bleiben in Deutschland ganz Mordserien unaufgeklärt … damit finden wir uns also „locker“ ab.

      1. Macht keinen Sinn. Um die handvoll Spione nicht zu gefährden, greift man das Land an und riskiert das Leben von tausenden Soldaten sowie den Ruf/Wirtschaft Russlands?

        Aber Sie haben Recht: Das, was Putin hier macht, ist 1:1 dieselbe Strategie wie damals die USA mit dem Irak. Geschichte wiederholt sich – warum lernen Sie nicht daraus?

    1. Als Vogonenpoet müsstest du doch wissen, dass man seine Gedichte immer in bürokratischer Prosa hält.
      Vogonen sprechen nicht davon die Erde zu pulverisieren, sondern nur von Maßnahmen zum Bau einer hypergalaktischen Umgehungsstraße zum Wohle des Fortschritts und der Zivilisation.

      Analog spricht man nie von Russland. Man spricht ausschließlich über einen bösen rückständigen homophoben Autokarten mit antiquierten Vorstellungen von Staatlichkeit, der endlich weg muss, damit man mit seinen Bauarbeiten beginnen kann.

      1. Da geb ich dir Recht, nur würde ich das in einem Stil machen, der alle anderen dazu bringt, sich die Ohren abzubeissen.
        Schliesslich hat ja keiner sein Handtuch dabei, oder doch?

  5. Im Markmobil Mittelpunkt „Labor der Todes“ ab Minute 17:32 wird kurz eine Karte mit den Laboren in der Ukraine gezeigt. Die Sendung war schon lange vor Covid19 erstellt. Also war damals im Internet bereits verzeichnet, dass es solche Labore in der Ukraine gibt. Auf Odysee kann man die Folge noch finden, z.B. hier: https://odysee.com/@De-Google-Yourself:4/labordestodes:1
    Wenn wir jetzt wissen, dass sie vom Pentagon finanziert sind sind es wohl militärische Einrichtungen. Putin will entmilitarisieren und entnazifizieren. Er hat nicht vor, wenn es dabei bleibt, die Ukraine zu besetzen. Das tut er auf einen Hilferuf der beiden neu anerkannten Volksrepubliken hin. Er führt keinen Krieg, sondern es ist eine militärische Spezialaktion. Er will die Verbrecher, auch die von Odessa vor Gericht bringen.
    Sollte es sich herausstellen, dass die Nazis in der Ukraine, eventuell sogar mit Nato-Hilfe vorhatten, die beiden Volksrepubliken mit gefährlichen Keimen zu besprühen, dann hat Putin mit seinem Vorgehen die Welt gerettet. Falls das abr alles nur konstruiert ist, um einen Einmarsch zu rechtfertigen, das Land zu übernehmen – dann ist Putin nicht besser als die USA mit ihrer „Brutkastenlüge“ oder den „Massenvernichtungswaffen“. Ich persönlich habe eine hohe Meinung von ihm und will mich bei derzeitigem Wissensstand nicht davon abbringen lassen.
    Was derzeit in Deutschland mit Russen passiert finde ich furchtbar, kaputte Scheiben, kaputte Autos – Kinder werden angespuckt … schlimm!
    Es gibt aber auch Hilfe, z. B. für die liegengebliebenen LKW-Fahrer. Deutschland ist ein weiteres Mal tief gespalten. Und aufgrund des aggressiven Verhaltens der Putin-Gegner denke ich es gibt mehr Leute, die Putin immer noch verstehen, das nur nicht offen bekennen mögen.

  6. „Die Nationalbataillone und ihre Mitglieder, Söldner aus dem Nahen Osten und einigen westeuropäischen Ländern, die mit ihnen kämpfen, benutzen Zivilisten als menschliche Schutzschilde und beziehen Kampfstellungen in Wohngebäuden und zivilen Objekten. Das ist die Taktik der IS-Terroristen.“

    Das ist aber schön diplomatisch gesagt, dass sie dieselben Ausbilder hatten.

  7. Es ist für mich unverständlich, wie man weiter von angeblichen Russischen Gräueltaten(Aktuell diese Geburtsklinik in Mariupol die ja nicht mehr im Betrieb ist) in den Westmedien schreiben kann, wo doch noch schlimmeres aufgedeckt wurde(Die Biolabore) . Das ist doch nur noch Krank…..

    1. @Nikalex
      Wundert das wirklich nach der Brutkastenlüge?
      Der Intelligenztest bei den DE hat funktioniert – obwohl JEDER die Brutkastenlüge & deren Folgen kennt, glauben die trotzdem, dass man ihnen die nächste Lüge auftischen kann & sie werden wieder hinterher heulen…..

    2. Den grundlegenden Fehler hat man gemacht, wenn man die westlichen Propaganda-Medien überhaupt beachtet.

      Wozu sollte das gut sein? Siehe die sogenannten „Nachrichten“ der letzten Jahrzehnte. Und es wurde immer schlimmer mit der Zeit. Also wozu seine knappe Zeit mit so einem journalistischen Schund vertun.

      Danke Herr Röper für ihre Zeit und Mühe mit der sie diese Seite betreiben!

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