In eigener Sache

Wartungsarbeiten beim Anti-Spiegel und hunderte Mails am Tag

Weil ich so viele Mails bekomme, will ich kurz auf technische Probleme eingehen, die es gegeben hat.

Der Anti-Spiegel ist in den letzten zwei Wochen sehr gewachsen und die Klickzahlen explodieren. Die Server und auch die Seite selbst kommen mit dem Andrang von mittlerweile hunderttausenden Besuchern täglich nicht klar, daher musste auf der Seite einige Dinge umprogrammiert werden.

Der Anti-Spiegel wird jetzt auf mehreren Servern parallel gehostet, das nennt sich „Load-Balancing“, was aber derzeit noch zu einigen Kinderkrankheiten führt, die voraussichtlich über das Wochenende behoben werden. Das hat dazu geführt, dass die Seite immer wieder vom Netz genommen werden musste, um neue Elemente zu installieren. Dabei sind anscheinend auch einige Kommentare verschwunden.

Eine weitere Kinderkrankheit sind Zeit Verzögerungen, auch meine Artikel werden erst Stunden, nachdem ich sie geschrieben habe, sichtbar. Wir gehen aber davon aus, dass diese Kleinigkeiten schnell behoben werden. Diese Unannehmlichkeiten sind ärgerlich und ich bitte dafür um Entschuldigung, aber anders war es nicht möglich, die Seite am Laufen zu halten.

Jetzt scheint – bis auf ein paar Kinderkrankheiten – wieder alles rund zu laufen und ich hoffe, dass es hier nun „normal“ weitergeht. An dieser Stelle möchte ich den IT-Leuten danken, die derzeit praktisch rund um die Uhr arbeiten, um den Betrieb der Seite aufrecht zu erhalten.

Nun noch ein Wort zu Mails. Ich bekomme inzwischen fast hundert Mails am Tag. Ich erinnere daran, dass ich den Anti-Spiegel im Ein-Mann-Betrieb betreibe, ich habe keine Redaktion und keine Sekretärin. Ich kann diese Masse an Mails nur noch überfliegen und nicht mehr lesen. Das gilt vor allem für lange Mails mit vielen Fragen.

Ich habe keine Zeit, auf Mails zu antworten. Wenn ich auch noch hundert Mails beantworten sollte, am besten noch Mails mit fünf und mehr Fragen, wann soll ich dann Artikel schreiben? Daher bitte ich um Verständnis, dass ich auf Mails (zumindest in der nächsten Zeit) in aller Regel nicht mehr antworte.

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

23 Antworten

  1. Danke an das ganze Team, die daran arbeiten, diese Seite am Laufen zu halten. Es ist so wichtig, auch die „andere“ Seite zu lesen/hören. Der Mainstream in unserem Land ist absolute untragbar geworden.

  2. Wenn man es nicht besser wußte, dann könnte man meinen hier beim Anti-Spiegel wäre eine ganze Redaktion tätig. Ist ist aber eine one man show, wo jeder Verständnis dafür haben sollte, dass Herr Röper keine Emails beantworten kann.

  3. Danke, lieber Herr Röper, auch ich hatte angefragt, was mit der Anmeldung nicht stimmt. Nun bin ich also wieder als Grete auf Sendung. Tausend Dank. Diese Seite ist enorm wichtig für irregeleitete Nichtrussen. Beim Georgienkonflikt habe ich mit meinem Mann russisches Fernsehen geschaut, mein Mann macht das auch jetzt, aber ich habe ja diese informative Seite ;-)))

  4. Vielen Dank für die fleißige Arbeit unter dem schweren „Beschuß“, genauso wie RT.COM. Sieht man an dem DDos-Guard! Als Elektronik-, PC- und Linux-Profi kann ich die umfangreiche Tätigkeit für unsere und tatsächlich FREIE Informationen sehr gut einschätzen. 1967 wurde ich schon mal für „Feinsenderhören“ (RTL-Musik auf Kurzwelle 6090 kHz) abgestraft. Unvergesslich!

    Die letzten 5 Jahre habe ich jeden Morgen ca. 30 Minuten SNA mit später Basta Berlin gehört, jetzt leider nur noch über Telegram lesbar. RT DE war mein Firefox Add-On, das plötzlich deaktiviert wurde, angeblich wegen einer „Sicherheitslücke“?!. Dafür habe ich die RT-App auf mehreren Handys installiert.

    Eventuell interessiert es hier mehrere Benutzer, dass die RSS-Feed-Reader für Anti-Spiegel, RT DE, SNA- und RT-Odysee zuverlässig mit Firefox-Brief arbeiten. Das setzt geänderte Browser- oder Router-DNS-Einstellungen voraus. Ich habe dazu noch den Telepolis-RSS (Heise), wo die Nutzerstimmung von Nazi-freundlichen Parolen auf Pro-Russia zu kippen beginnt.

    Vielleicht der abschließende Hinweis, den ich heute ermittelt habe, dass Windows-GMX-Benutzer extrem ausgeschnüffelt werden (GMX-Startpage-Datenschutzbewertung 18 Tracker, Anti-Spiegel 0 [null] Tracker). Ich würde aber auf der RT-Homepage nicht mehr Google und Facebook als Outlets der bekannte CIA-, NSA- und PRISM-Datenlieferant tracken! Mir ist schon klar, es geht nicht alles auf Knopfdruck, doch mein Huawei läuft bestens schon 2 Jahre Google-frei. Natürlich ist Huawei genauso neugierig wie Google aber nicht hegemonistisch und antirussisch.

    Ich denke, es gibt noch viel zu tun für eine wirklich friedliche und freie Welt, die wir alle wollen.

    Zu Hottab:
    Der Zauberer Hottab von Lazar‘ I. Lagin , eine lustige Geschichte, erschienen im Kinderbuchverlag Berlin 1955. Die erste Auflage wurde 1938 in der „Pionier-Prawda“, danach in der Zeitschrift „Pionier“ und später auch in Kiew, Veselka, 1988, ISBN 5-301-00224-4, mit einer Auflage von 400.000 Exemplaren gedruckt.

    Die lesenswerte Geschichte hat in meiner Kindheit – etwa Wolkas Alter – die Phantasie beflügelt:
    Wolka, Schüler einer 5. Klasse, findet im Fluß beim Baden eine alte Flasche. Als er sie zu Hause öffnet, entsteigt dieser Flasche mit sehr viel schwarzem Rauch der Zauberer Hottab. Er war über tausend Jahre in der Flasche eingesperrt, nun hat ihn Wolka erlöst und ist somit sein neuer Gebieter. Hottab ist ein treuer Geist, aber er stiftet mit seinen Zaubereien viel Verwirrung und Unheil an, denn er kann sich nur schwer an die moderne Welt gewöhnen mit ihren Eisenbahnen, Rolltreppen, Automaten, Computern und Internet. Es sind viele komische und unglaublich wunderbare Situationen, die Wolka und seine Freunde mit dem Zauberer Hottab erleben.

    Dieses Buch belebte meine Illusionen. Die Hottab-Zaubereien (u. a. die Reise auf dem fliegenden Teppich) sind bis heute in meiner Erinnerung.

  5. „Nun noch ein Wort zu Mails. Ich bekomme inzwischen fast hundert Mails am Tag. Ich erinnere daran, dass ich den Anti-Spiegel im Ein-Mann-Betrieb betreibe, ich habe keine Redaktion und keine Sekretärin.“

    Deshalb nur noch knappe Einzeiler und nur dann, wenn es hier nicht in die Kommentare passt.

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