Geheimakten freigegeben

Russland bezweifelt die offizielle Version des Kennedy-Attentats

In Russland wurden Unterlagen über die Zeit des Kennedy-Attentats freigegeben, die zeigen, dass die sowjetische Führung die offizielle Version des Kennedy-Attentats von Anfang an bezweifelt hat.

60 Jahre nach den tödlichen Schüssen auf US-Präsident Kennedy hat das russische Staatsarchiv geheime Akten freigegeben, die zeigen, wie das Kennedy-Attentat und seine Folgen von der sowjetischen Führung aufgenommen wurden. Das russische Fernsehen hat am Sonntag in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick darüber berichtet und ich habe den russischen Bericht übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Das Kennedy-Attentat: Ein neuer Blick auf die Ereignisse vor 60 Jahren

Vergilbte, als Verschlusssache eingestufte Mitteilungen, Berichte und Regierungsverordnungen dokumentieren die erste Reaktion der Sowjetunion auf die Ermordung des 35. US-Präsidenten. Erst jetzt sind diese Dokumente für die Öffentlichkeit zugänglich. Sie sind mehr als nur eine Chronik.

Sie sind eine verschlungene geopolitische Detektivgeschichte, die sich auf beiden Seiten des Atlantiks unmittelbar nach den Schüssen in Dallas und den damit verbundenen geheimen Details der persönlichen Beziehung zwischen Chruschtschow und Kennedy entfaltete.

Die beiden standen sich während der akuten Kubakrise gegenüber und beide waren in der Lage, sich über das Unmittelbare hinwegzusetzen und eine strategische Lösung zu finden, die dazu beitrug, den Frieden zu wahren.

Dies ist das erste Mal, dass diese historischen Dokumente auf dünnem Papier mit dem Vermerk „streng geheim“ gezeigt werden. Vor 60 Jahren wurden sie vom Botschafter in Washington, Anatoli Dobrynin, ausschließlich an die sowjetische Führung geschickt. Nur hochrangige Offiziere des militärischen Geheimdienstes hatten die Erlaubnis, sie zu lesen.

Nachdem die geheime Eilmeldung in das Büro geliefert worden war, in dem die Mitglieder des Zentralkomitees eilig zusammenkamen, wurde sie in Moskau fast zeitgleich mit der Entwicklung der dramatischen Ereignisse in Texas verlesen.

Zu dem Zeitpunkt, als die Depesche in Moskau gelesen wurde, fand im neuntausend Kilometer entfernten Dallas an Bord des Präsidentenjets die Vereidigung von Vizepräsident Johnson, der neben seiner Frau und der Witwe seines Vorgängers, Jacqueline, stand, als neues Staatsoberhaupt statt. Die Leiche ihres Mannes befand sich ebenfalls an Bord des Flugzeugs.

Später überbrachte ein Sonderkurier den Mitglieder des Zentralkomitees ein weiteres dringendes Telegramm von Dobrynin: „Im Zusammenhang mit dem Tod Kennedys halten wir es für angebracht, dem neuen Präsidenten Johnson und Kennedys Frau im Namen von Chruschtschow und Breschnew unser Beileid auszusprechen“, hieß es darin.

Chruschtschow übermittelte sein Beileid nicht nur in einem Brief, sondern besuchte mit seiner Frau auch persönlich die amerikanische Botschaft, um sich in das Trauerbuch einzutragen. Beim Verlassen der Residenz des Botschafters bemerkten Journalisten Tränen in den Augen von Nina Chruschtschowa. Am selben Tag schickte die First Lady des sowjetischen Staates einen persönlichen Brief an Jacqueline Kennedy. Weder davor noch danach gab Nina Chruschtschowa öffentliche Erklärungen ab.

„Erschüttert über den tragischen Tod Ihres Mannes – des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika John F. Kennedy – bitte ich Sie, in dieser traurigen Stunde mein aufrichtiges Beileid und Mitgefühl für Sie und Ihre gesamte Familie anzunehmen“, hieß es in dem Brief.

Als er von dem Attentat in Dallas erfuhr, so erinnerte sich Chruschtschows Sohn, fiel der sowjetische Führer auf die Knie und weinte. In jenen Jahren wusste niemand, dass Kennedy, der dem US-Außenministerium, dem Militär und der CIA misstraute, über einen inoffiziellen Kanal einen geheimen Briefwechsel mit Chruschtschow geführt hatte. Die beiden Frontsoldaten, die den Zweiten Weltkrieg am eigenen Leib erlebt hatten und sich der Möglichkeit einer weltweiten nuklearen Vernichtung bewusst waren, suchten nach einem Weg, um zu verhandeln.

Über den KGB-Mitarbeiter Georgi Bolschakow und Kennedys Pressesprecher Pierre Salinger korrespondierten die beiden Führer über zwei Jahre lang heimlich miteinander. Die in Zeitungspapier eingewickelten Briefe wurden in einem New Yorker Hotelzimmer ausgetauscht. In der allerersten geheimen Botschaft, die Chruschtschow am 29. September 1961 an Kennedy schickte, verglich er die damalige prekäre Lage der Welt mit der Arche Noah, in der sowohl „reine“ als auch „unreine“ Tiere Unterschlupf fanden.

Doch unabhängig davon, wer sich selbst als „rein“ und wer als „unrein“ einstufte, hatten sie alle das gleiche Interesse daran, dass die Arche ihre Reise erfolgreich fortsetzte. Entweder mussten wir in Frieden leben und zusammenarbeiten, um die Arche über Wasser zu halten, oder sie würde untergehen.

Von den ersten Tagen seiner dreijährigen Präsidentschaft an geriet Kennedy in offenen Konflikt mit Armeegenerälen, Vertretern der Geheimdienste und dem militärisch-industriellen Komplex des Landes. Die amerikanischen „Falken“ bezeichneten ihn daraufhin als Verräter.

„Man glaubte, dass Kennedy sich von Moskau zu sehr ‚geschmeichelt‘ fühlte, dass er im Gegenteil eine härtere Position der USA vertreten sollte. In Wirklichkeit wollte Kennedy mit seiner Reise nach Dallas zeigen, dass es notwendig ist, mit der Sowjetunion zusammenzuarbeiten“, so Nikita Pivovarov, stellvertretender Leiter der Publikationsabteilung des Russischen Staatsarchivs.

Am 10. Juni 1963 wandte sich der US-Präsident mit seiner berühmten „Friedensrede“ an die Studenten der Universität von Washington und schlug vor, den Kalten Krieg zu beenden: „Lasst uns unsere Haltung gegenüber der Sowjetunion überdenken. Keine andere Nation in der Geschichte der Kriege hat solche Verluste erlitten wie die UdSSR während des Zweiten Weltkriegs. Mindestens 20 Millionen Menschen haben ihr Leben verloren“, betonte der Präsident.

Chruschtschow reagierte sofort in der sowjetischen zentralen Presse auf die Rede des amerikanischen Präsidenten: „In der Rede von Präsident Kennedy zeigt sich ein Verständnis für die reale Bedrohung der Welt, einschließlich der USA, durch das Wettrüsten und die Anhäufung einer riesigen Anzahl von Atomwaffen. Er sagt zu Recht, dass ein Weltkrieg unter den gegenwärtigen Bedingungen sinnlos ist, da er unweigerlich große menschliche Opfer fordern wird“, betonte Chruschtschow.

Anlässlich der Beerdigung Kennedys beschloss das Zentralkomitee, eine Delegation unter der Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden des Ministerrats Anastas Mikojan zu entsenden. Während der Vorbereitungen für den Flug kam ein neues verschlüsseltes Telegramm von Dobrynin. Es berichtete von einer unerwarteten Wendung in dem Fall. Der 24-jährige ehemalige Marinesoldat Lee Harvey Oswald wurde als Täter verhaftet. Die amerikanische Presse wies auf eine russische Spur in seiner Biografie hin.

Noch heute vermitteln diese Zeilen die emotionale Spannung jener Minuten: „Die Überprüfung der konsularischen Abteilung der Botschaft ergab, dass Oswald tatsächlich mehrere Jahre in Minsk gelebt hat, wo er die 1941 geborene sowjetische Staatsbürgerin Marina Prusakowa heiratete“, heißt es in dem Telegramm.

In Amerika begann eine Medienkampagne. Lee Oswald wurde als die „Hand Moskaus“ präsentiert, die den politischen Mord begangen habe. Die Worte des Beschuldigten selbst und die Argumente, dass ein Mann in fünf Sekunden keine drei Schüsse aus einem Gewehr mit mechanischem Verschluss abgeben könne, wurden nicht berücksichtigt.

Am 24. November wird Oswald vor laufenden Fernsehkameras auf dem Polizeirevier ermordet. Sein Mörder war der Nachtclubbesitzer Jack Ruby, der später ebenfalls unter mysteriösen Umständen im Gefängnis sterben sollte.

In dieser Situation unternahm die sowjetische Führung einen noch nie dagewesenen Schritt. Sie übergab dem US-Außenministerium Fotokopien aller Unterlagen über Oswalds Aufenthalt in der UdSSR, einschließlich seiner medizinischen Unterlagen aus dem Botkin-Krankenhaus und eines geheimnisvollen Briefes, den die sowjetische Botschaft am 9. November 1963 erhalten hatte.

Der Brief in schlechtem Englisch, der angeblich von Oswald unterzeichnet war, spielte vage auf „unsere unerledigten Angelegenheiten“ an. Dobrynin und der KGB-Resident in Washington erklärten sofort, das sei eine Provokation: „Man hat den eindeutigen Eindruck, dass der Brief von denen organisiert wurde, die anscheinend etwas mit der Ermordung des Präsidenten zu tun hatten. Vielleicht hat Oswald den Brief selbst unter Zwang geschrieben und im Gegenzug einige Versprechungen erhalten, und dann wurde er abgeräumt“, schrieben sie.

Unterdessen flog die sowjetische Trauerdelegation unter der Leitung von Mikojan in die USA. Es kam zu einem bewegenden Treffen mit Kennedys Witwe Jacqueline. Mikojan beschrieb es ausführlich in einem verschlüsselten Telegramm, das den emotionalen Moment unterstrich.

Während des Gesprächs hielt Jacqueline seine Hand mit beiden Händen, um ihm ihre Gefühle und Gedanken so überzeugend wie möglich zu vermitteln: „Jacqueline Kennedy sagte mit großem Gefühl und kaum unterdrückten Schluchzern: ‚Ich bin sicher, dass der Vorsitzende Chruschtschow und mein Mann bei der Suche nach Frieden Erfolg gehabt hätten, darum sie haben sich bemüht. Jetzt müssen Sie diese Bemühungen fortsetzen und zu Ende führen'“, betonte Mikojan.

Ein ganzes Jahr lang untersuchte die Warren-Kommission, der aus irgendeinem Grund auch der allmächtige, von Kennedy entlassene Ex-CIA-Direktor Allen Dulles angehörte, das spektakulärste Verbrechen des Jahrhunderts. Das endgültige Urteil der Kommission überraschte niemanden. Angeblich wurde das unglaublich schwierige Verbrechen von einem einsamen Attentäter begangen.

Chruschtschow erhielt vier Tage, nachdem der Bericht auf dem Schreibtisch von Präsident Johnson gelandet war, eine Kopie des Berichts der Präsidialkommission zur Untersuchung des Kennedy-Attentats. Auch diese Dokumente zeigt das Staatsarchiv für Neuere Geschichte zum ersten Mal.

Der sowjetische Führer glaubte die offizielle Version nicht. In einem Interview mit Drew Piron, einem Kolumnisten der einflussreichen amerikanischen Zeitschrift Washington Carousel, erklärte er im Mai 1964, warum: „Es ist ausgeschlossen, dass so ein Verbrechen von einem allein begangen wurde. Für den Verstand von Lee Oswald ist das ein zu schwieriges Verbrechen. Eine ganze Gruppe von Menschen hat hier nach einem speziell ausgearbeiteten Plan gehandelt. Hinter all diesen Verbrechen stecken Leute, die große Möglichkeiten hatten, sowohl materiell als auch finanziell. Sie lenken die Ermittlungen ab… Kennedy wurde tatsächlich ein Opfer seiner Feinde. Und wie es mir scheint, kann Warren das nicht untersuchen“, legte Chruschtschow seine Gedanken da.

Bis heute bleiben in den USA mehr als zehntausend Berichte, Aufzeichnungen und Notizen zum Kennedy-Attentat unter Verschluss. Jahr für Jahr werden die gleichen Papiere veröffentlicht, die auf eine russische Spur hindeuten. Die unbequeme Wahrheit macht denen, gegen die die Führer der beiden Länder vor 60 Jahren gemeinsam vorgingen und die unvermeidlich scheinende nukleare Eskalation stoppten, offenbar auch heute noch Angst.

Jacqueline Kennedy informierte den sowjetischen Staatschef in einer ihrer letzten Nächte im Weißen Haus in einem sehr persönlichen Brief, handgeschrieben auf dem offiziellen Briefkopf der Residenz des amerikanischen Staatschefs, über diese Kräfte. Heute zeigt uns das Russische Staatsarchiv für Zeitgeschichte diese emotionale Botschaft voller Kraft und Überzeugung, in der Jacqueline Kennedy Zeilen formuliert, die auch heute noch so wichtig sind: „Die Gefahr, die meinen Mann beunruhigte, bestand darin, dass der Krieg nicht so sehr von den großen Männern als vielmehr von den kleinen Männern begonnen werden könnte. Während erstere die Notwendigkeit von Selbstbeherrschung und Zurückhaltung verstehen, werden letztere oft von Angst und Stolz getrieben“, bemerkte Jacqueline Kennedy.

Ende der Übersetzung

Schlussanmerkung: Ich hoffe, dass wir keine 60 Jahre warten müssen, bis Russland sein Wissen über 9/11 freigibt…


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

86 Antworten

  1. Im Bezahl-TV gibt es dazu auch ein passend Gegenstück – indem klar aufgezeigt wird, daß der Kennedy-Mord eine ganz andere Geschichte ist als offiziell behauptet – für den english-sprachigen kein Problem. Bei sky-go-Filme abrufbar.

  2. Solange derartige Schweinereien über Staatsverbrechen so lange unter Verschluss bleiben, bis auch der letzte beteiligte Verbrecher sein ehrenvolles Staatsbegräbnis erhalten hat oder eliminiert wurde, bleibt das Völkerrecht eine zahnlose Zahnprothese.

    1. J.F. Kennedy wollte die Macht der FED zerschlagen. – Habe leider nicht den Link vom Video parat von einer seiner dbzgl. Rede. – Und einige einflussreiche Leute, die mit der „Titanic“ versanken, waren ebenfalls gegen die private FED- Gründung. Es soll auch kein Eisberg gewesen sein, sondern eine gezielte Explosion, die das Schiff zum sinken brachte.

      1. « einflussreiche Leute, die mit der „Titanic“ versanken » – Wenn sie denn wirklich versunken sind. Und natürlich war es nicht die Titanic, sondern die Olympic, ihr nach der Kollision mit der Hawke irreparabel beschädigtes Schwesterschiff.

        Siehe Kontext im Kommentar vom 14. Oktober. Und folgende kuriose Personalie:

        de.wikipedia.org/wiki/Violet_Jessop

        1. Stimmt, das hatte ich auch schon mal auf dem Schirm mit dem baugleichen Schiff. – Interessant dazu ist auch der Fall mit dem Tauchboot „Titan“. Als die Medien von der Implosion des Tauchbootes berichteten, „tauchte“ die Webseite Oceangate unter.- Auf dem Meeresboden gab es mehrere Trümmer von anderen Tauchbooten. – Erst Stunden nach dem Kontaktabbruch wurde die Küstenwache alarmiert,sagten Angehörige. – (Zeit genug, um heimlich davonzuschippern). Sehr merkwürdig, das Ganze.

    2. „JFK to 9/11 – Everything is a Rich Man’s Trick“ habe ich vor ein paar Jahren gesehen. Eignet sich auch gut als Hörfilm. Sehr spannend und intelligent gemacht. Aber nur weil es ein gutes Narrativ ist, muß es noch lange nicht exakt stimmen. Ich würde es auf jeden Fall empfehlen, aber nicht gleich für bare Münze nehmen, schon da es ein welterklärender Rundumschlag ist, der das ganze 20.Jh in eine Geschichte packt.

      1. Also das Video sollte man schon auch ansehen. Es ist alles sehr plausibel und Bush war lt. Bildern offensichtlich dort. Zu 9/11 gibts sicher noch mehr Fakten, dazu wurde nur weniges genannt, wie Marvin Bush. Aber genug um zu verstehen worum es geht.

    3. Diese Doku sollte jeder gesehen haben. Zuerst denkt man „das ist doch nicht möglich“.. Aber nach einiger Zeit weiß man, dass es sehr sicher genau so war. Und ein Blick in die Ukraine zeigt auch wie es damals bei uns war. Nur das damals niemand Internet hatte im zu sehen wer einen verarscht hat. Heute gibt es sehr viele Beweise.
      Ich habe in der Doku nichts gefunden, was falsch ist.

  3. Es gab mal im RollingStone Magazin einen interessanten Bericht über Aussagen eines ehemaligen CIA-Agenten (Howard Hunt), der auch schon im Watergate Skandal verwickelt war und vermutlich auch zu den drei Landstreicher auf dem Knossy Hill gehörte.
    Er erzählte angeblich seinem Sohn auf seinem Totenbett einiges von dem, was damals geschah. Leider hatten andere Medien daran anscheinend kein Interesse..
    https://www.rollingstone.com/feature/the-last-confession-of-e-howard-hunt-76611/

      1. Ging schon vorher los, siehe Verborgene Geschichte von Gerry Docherty & Jim Macgregor, KOPP Verlag, eines der besten Bücher überhaupt, ausgehend von Tragödie und Hoffnung von Carroll Quigley. Mit dem Ersten Weltkrieg gegen Deutschland geht es los, der Zweite ist seine Fortsetzung.

  4. Da wird ein »Mörder« gefasst und obwohl er vom US-Sicherheitsdienst streng bewacht wurde, schaffte es der Nachtclub-Besitzer Jack Ruby das Polizeigebäude ungehindert zu betreten und Lee Harvey Oswald zu ermorden.

    Der Mord von Ruby an Oswald könnte als Drehbuch für eine US-Krimi-Serie herhalten in der demonstriert wird, wie man einen unerwünschten Zeugen zum Schweigen bringt.

    Aber die Masse der westlichen Bürger war bereits so Hirn gewaschen, dass sie eher bereit war zu akzeptieren, dass Russland mehr Interesse daran haben würde Kennedy aus dem Weg zu räumen – obwohl er der erste Präsident nach Harry S. Truman war, der die Beziehungen zu Russland verbessern wollte – als der CIA, den Kennedy aufzulösen vorhatte.

    1. Er hieß eigentlich Rubinstein, nicht Ruby. Er war natürlich Teil der Organisation, die JFK ermorden ließ. Sein Teil des Planes floppte, denn LHO sollte nicht überleben. Daher war es seine Pflicht ggü der „Familie“, nun für seinen Fehler einzustehen und LHO persönlich zu beseitigen.

      Hat irgendwer die lächerliche „Sowjetspur“ jemals ernst genommen? Damals ging es ja weniger um Rußland, sondern um den Kommunismus. Aber diese Spur war doch eher schwach und hat wohl nur die wenigsten überzeugt, sicher weniger als die „islamistische Spur“ bei 9/11.

      1. Nebenbei , Rubinstein hatte Krebs , hatte also eh nicht mehr viel zu verlieren .
        Bei 9/11 gibt es noch einen wichtigen Fakt den kaum Einer kennt .
        Dieses Verbrecherpack wollte nach 9/11 noch anständig was nachlegen !
        Zu der Zeit lag ein Schiff in Galveston mit einer alten russischen Atombombe an Bord , Diese wollte man zünden , was gottseidank nicht funktionierte .
        Ich wage zu bezweifeln das Russland davon nichts wusste !

        1. Sag ich doch immer, die Atombomben funzen überhaupt nicht. 🙂

          Rubinstein hat ja noch ein paar Jährchen gelebt. Schätze eher, die Alternative für ihn wäre gewesen, daß man ihn sofort eliminiert, wenn er seinen Fehler nicht korrigiert, indem er LHO liquidiert. Ob er dann wirklich Krebs hatte und daran gestorben ist … mag schon sein. Aber 1963 war er noch putzmunter.

          1. Ja , Deine A-Ansichten sind mir bekannt , vollkommen unwichtig wie man die Dinger letztendlich nennt , wenn Dir so was auf die Füße fällt , ist danach Dein Lieblingsfilm , „Vom Winde verweht“ !
            Was Rubinstein letztlich umgebracht hat ist auch unwichtig , Er war ein Teil davon und alles andere wie unschuldig .

  5. Es gab den sehr guten Drama Film Jfk – Tatort Dallas von Oliver Stone 1991.

    2021 hat der Regisseur mit Jfk revisited, einem Doku Film, nachgelegt.

    Es gibt sehr interessante Interviews mit dem Sohn von Chrutscov ueber die Versuche der Entspannung seitens der UdSSR, ich meine N24 oder Ntv.

    Jfk hatte mit Sicherheit viele Feinde.

    Warum Kennedy Jr so medizin kritisch ist? Suche „Rosemary Kennedy“ bei Tantchen Gurgelinchen.

    1. Ergänzend dazu auch das Buch „Barry und die Boys“ von Daniel Hopsicker über das spannende Leben von Barry Seal, der an etlichen geheimen Aktionen der CIA und anderer halbseidener Organisationen beteiligt war.

      Es fehlen zwar die Beweise, aber es spricht einiges dafür, daß der junge Seal, der damals schon Pilot war, am Tag von Kennedys Ermordung mit einer abflugbereiten Maschine darauf wartete, möglicherweise Leute aus Dallas herauszufliegen, falls sich die Ereignisse dort anders entwickeln würden.

      Auch die Verbindung zum Verschwörer-Clan um Ruby, Bannister und Clay Shaw, dem einzigen je wegen des Mordes Angeklagten war vorhanden, denn Seal, der aus einer zerrütteten Familie kam, wurde von niemand geringerem als David Ferrie in der zur Air Force gehörenden „Civil Air Patrol“ zum Piloten ausgebildet – wie auch Lee Harvey Oswald.

      Was dann Hollywood in dieser Klamotte mit Tom Cruise in der Titelrolle aus Barry Seal gemacht hat, war nicht mal ein schlechter Witz….

  6. Zufälle gibt es , erst gestern (19.11.2023) hat T-online dem Thema JFK auch wieder einen Artikel gewidmet .
    Allerdings ist der Artikel nur für Ahnungslose brauchbar , echte Hintergrundinfos sind dort eher Mangelware .
    Lediglich der Hinweis auf den damaligen Personenschützer von Jacky gibt einige Details preis .
    https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_100284722/usa-mord-an-john-f-kennedy-mehrere-schuetzen-aerzte-naehren-zweifel.html

  7. J.F.Kennedy und/oder sein Team hatten vermutlich auch die Stalin-Noten aus März 1952 aus dem Archiv geholt und durchgesehen, und vielleicht dieses Angebot der UdSSR ernst genommen. Kennedy hätte nach der Kuba-Krise wohl auch einen Verzicht auf den Erstschlag thematisiert, damit war er für die Auftraggeber der Falken vollends untragbar geworden.

    1. Diese Noten werden ja von „Historikern“ bis heute als Fake-Angebot Stalins dargestellt, um Diskussionen abzuwürgen, warum man das Angebot nicht angenommen hatte.
      Die Österreicher waren aber nicht so dumm wie Adenauers Club von US-hörigen Altnazis. Sie hatten dasselbe Angebot erhalten, und Verhandlungen aufgenommen. 1955 war Österreich wieder souverän, die alliierten Besatzungstruppen waren abgezogen, man verpflichtete sich zur Neutralität…. War der bessere Weg!

      1. Nah, zu 100 % souverän ist Österreich nun auch wieder nicht.-Da gibt`s auch im Hintergrund Strippenzieher. Und just, wie auf Bestellung, wird schon wieder gegen Österreich gehetzt, weil das Land noch immer- zu 60 % sein Gas aus Russland bezieht.

        1. Österreich als erzkatholisches Land, Ursprung einer der größten Urkundenfälschungen (privilegium maius) der europäischen Geschichte und Heimstatt der Habsburger, hat auch nach dem WKII besser gewählt als DE. Unfassbar der kuk-Größenwahns und AEIOU (Alles Erdreich ist Österreich untertan)
          Aber im ÖPNV, bei Mietwohnungen in Wien wie auch im Rentensystem steht Österreich besser da als DE.

      2. Ich stimme Ihnen zu.
        Die Stalin-Note vom März 1952 war an die drei West-Siegermächte gerichtet. DE hatte also zunächst keine Einflussmöglichkeit. Erzkatholik Adenauer strebte als überzeugter Kommunistenfresser die Westbindung an,
        er hat in Kauf genommen, dass Ostdeutschland soz. abgeschrieben wurde. Mit den ostdeutschen Wählern wäre eine Unionsmehrheit der Altnazis in einem Gesamt-DE kaum möglich gewesen.

        1. Ich glaube nicht mal, daß es um eine „Unionsmehrheit“ ging, geschweige denn um „Altnazis“. Adenauer war „vom Hause her“ ein rheinischer Separatist und konnte mit Berlin und dem ganzen ollen Osten nichts anfangen. Auch daher war er ein williger Kollaborateur der Amis.

          Wäre er ein deutscher Patriot gewesen, so hätte er auf dem Rücken der Stalin Note das deutsche Volk zur Wiedervereinigung hochgejubelt und aufgepeitscht, so daß der Ami nur unter extremem Verlust an Popularität dem sich hätte entgegen stellen können und als Buhmann in die Geschichte eingegangen wäre.

          Dank Adenauer und den katastrophalen Fehlern der Sowjets wurde er aber nicht zum Buhmann, sondern zum Strahlemann, der „Berlin rettete“.

  8. Das Kennedy Attantat ist doch nun wirklich kalter Kaffee, der mit zig Büchern längst aufgeklärt ist. Es ist praktisch erwiesen dass die CIA ihn hat ermorden lassen. Wer geschossen hat wird man nie feststellen können, aber wahrscheinlich waren es Exil Kubaner, die von der CIA rekrutiert wurden. Der von Kennedy abgesetzte CIA Chef Dulles hatte da garantiert seine Finger mit im Spiel, denn kurz vor seinem Tod 1969 hat er sich bei einem Interview zu der Aussage hinreißen lassen: „Ach der kleine Kennedy, er dachte er wäre ein Gott“. Das sagt eigentlich schon alles.
    Was ist mit der Mondlandung? Warum schweigen da die Russen? Und 9/11 natürlich auch..

    1. …weil die Mondlandung wirklich stattgefunden hat?

      Gerade die Sowjets hatten mit ihren eigenen Mondprogrammen (Luna, Vorbereitung der eigenen Mondlandung) damals alle Möglichkeiten, ein Fake aufzudecken. Sie haben es nicht getan, weil es kein Fake war.

      1. Die live übertragung der Mondlandung 1969 war gefaked. Das ist eine Tatsache.. Das die Russen da schweigen ist für mich ein Beweis dafür dass doch alle Regierungen unter einer Decke stecken und die ganzen Konflikte nur vorgespielt sind. Das haben wir doch beim ochestrierten Ukraine Konflikt gesehen. Obwohl die Ukranie am Ende ist passiert an der Front seit gefühlt zwei Jahren nichts mehr. Wäre das ein echtrer Konflikt, dann wäre die Ukranie doch längst besiegt. Der Krieg gegen Gaza und wie es dazu kam ist eine Kopie von 9/11. Wieviel Beweise braucht man noch um zu erkennen, dass wir wirklich in jeder Hinsicht getäuscht werden.

  9. Im Netz findet man eine ausführliche Doku über das Attentat. George Bush senior war damals CIA-Chef, zumindest hatte er einen hohen Posten inne. Die Doku zeigt ziemlich schlüssi die Spuren zu George Bush.
    Bush hat damals über den CIA Saddam inthroniseirt. Saddam war ein CIA-Mann. Das geht leicht mal unter,
    Prescott Bush hat die Nazis finanziert. Die Amerikaner steckten da sowieso tief drinnen.
    Und George W. Bush ist ziemlich gewiss in 9/11 verstrickt. Der Anschlag ist in Hamburg geplant worden. Da spricht man nicht gerne drüber. Der CIA hat die Attentäter überwacht, der wohnte sogar mit Verdächtigen in einem Mietshaus. Um sie im Auge zu behalten. Natürlich.
    Ramzi Binalshibh war meines Erachtens der Strohmann des CIA. Der hat die Attentäter rekruiert und ist mit viel Lärm sofort verhaftet worden. Ich denke, den wollten die schnell aus dem Verkehr ziehen. Sonst fängt der noch an zu singen wie ein Vögelchen.
    Das Hamburger Strafgericht stellte einen Anhörungsantrag, aber die Amerikaneer wollten Binalshibh nicht ausliefern.

    Der ganze Bush-Clan ist schwer belastet.

    1. « Der Anschlag ist in Hamburg geplant worden. » – Das ist ganz falsch. Das Hamburger Hamsterrad im 9/11 im Kaninchenbau ist nur Zeitverschwendung. Die deutsche Justiz wurde für ein wenig juristische Drecksarbeit eingespannt. Am Ende gab es ein Urteil gegen einen Mann, der sich absolut nichts hatte zuschulden kommen lassen – 15 Jahre Haft ohne jeder Spur eines Beweises. Es gab natürlich auch keinen „Anschlag“, sondern nur ein Spektakel. Ein paar relevante Hinweise im @WTC_911 Kanal auf Telegram.

  10. Der Grund für das Attentat auf Kennediy könnte eine Rede sein, die er zwei Jahre zuvor gehalten hat:

    „Wir haben es mit einer monolithischen und ruchlosen weltweiten Verschwörung zu tun, die ihren Einfluss mit verdeckten Mitteln ausbreitet: mit Infiltration statt Invasion, mit Umsturz statt Wahlen, mit Einschüchterung statt Selbstbestimmung, mit Guerillakämpfern bei Nacht, statt Armeen am Tag. Es ist ein System, das mit gewaltigen menschlichen und materiellen Ressourcen eine komplexe und effiziente Maschinerie aufgebaut hat, die militärische, diplomatische, geheimdienstliche, wirtschaftliche, wissenschaftliche und politische Operationen verbindet. Ihre Pläne werden nicht veröffentlicht, sondern verborgen, ihre Fehlschläge werden begraben, nicht publiziert, Andersdenkende werden nicht belobigt, sondern zum Schweigen gebracht, keine finanzielle Ausgabe wird in Frage gestellt, kein Gerücht wird gedruckt, kein Geheimnis enthüllt.“

    1. Ach, die haben genügend Grände gehabt um ihn auszuschalten. Kleiner Funfact am Rande, seit Kennedy hat es kein Präsident mehr gewagt dem tiefen Staat in die Suppe zu spucken. Auch wenn bei Trump immer so getan wird, als würde er gegen den Sumpf vorgehen, was einfach nicht stimmt.

    1. Nicht weiter schlimm, die Korruptionsmedien liefern uns doch jeden Tag neue absurde Verschwörungstheorien… * Russland sprengt seine eigenen Pipelines
      * Russland führt einen unprovozierten Angriffs- und Vernichtungskrieg gegen die Ukraine
      * Russland sprengt seinen eigenen Staudamm
      * Russland will die Weltherrschaft an sich reissen und wird demnächst seine Nachbarn überfallen
      * Russland hat Novichok in Nawalnys Unterhose versteckt
      * Die Videos, die klar zeigen, das Biden dement ist, sind Deep Fakes aus Russland, um die US-Wahlen für den russischen KGB-Agenten Donaldyew Trumpitsch zu stehlen
      * Baerbock hat ein Gehirn, aber die Russen senden jedes mal, wenn sie den Mund öffnet, elektromagnetische Wellen, um es lahmzulegen, damit niemand sie ernst nimmt und die Russen so lange weiter die Welt mit CO2 zerstören können
      * Russland hat als Palästinenser verkleidet Israel angegriffen und mit als Israelischen Flugzeugen getarnten russischen Kampfflugzeugen den Gazastreifen bombardiert, um davon abzulenken, dass die ukrainische Armee kurz davor steht, Vladivostok einzunehmen
      * Russland hat 9/11 durchgeführt, um die USA in einen Zermürbungskrieg mit Afghanistan und Irak zu verwickeln
      * Die Erde erhitzt sich gerade um ca. 10°C pro Jahr, und das liegt ausschliesslich daran, dass Putin CO2 ausatmet
      * Der Holocaust hat stattgefunden, nachdem die Russen die KZs erobert hatten – die Russen haben, weil das so in ihrer Natur liegt, die vorher gut behandelten Gefangenen gefoltert und ermordet, und das dann den pazifistischen Nazis in die Schuhe geschoben
      * Die Russen haben vor längerer Zeit einen Asteroiden abgeschossen, der daraufhin auf die Erde gekracht ist und die Dinosaurier ausgerottet hat

      Absurde Verschwörungstheorien werden nie ausgehen – man muss nur da suchen, wo sie herbeiphantasiert werden, z.B. im Spiegel oder bei ARD und ZDF.

      1. « Die Russen haben vor längerer Zeit einen Asteroiden abgeschossen, der daraufhin auf die Erde gekracht ist und die Dinosaurier ausgerottet hat »

        Haben sie dazu nicht eine Zeitmaschine benutzt? Was die Dinosaurier getötet habe, soll vielleicht nur davon ablenken, daß sie nie existiert haben. Sehr interessant übrigens der Urheber der These vom Dinokiller Asteroiden, Luis Walter Alvarez, der an Bord der „Great Artiste“ mit nach Hiroshima flog … nicht der einzige Betrug, an dem er mitwirkte.

  11. wem gehört die FED ? Kennedy wolllte eine US Nationalbank und die FED abschaffen. Wer hinter der FED steht mit Billionen USD der/ die sind die Auftraggeber für Kennedys Ende. Jack Ruby hatte viele Schulden und Krebs unheilbar, da war es einfach einen Täter zu finden….-

  12. Eine Rede (siehe @ hauke) ist letztendlich nur Gerede. Solange er nur redet, nebbich.

    Lasst Taten sprechen. Und was Kennedy getan hat, um die Macht des Systems zu brechen, hat ihn das Leben gekostet: Er wollte den Zionisten ihr wichtigstes Instrument nehmen, die Federal-Reserve-Note, gemeinhin und fälschlicherweise auch US-Dollar genannt.

    Die Zionisten sind Besitzer der Privatbank FED. Sie geben die Privatwährung FED-Note heraus und verleihen sie gegen Schuldverschreibungen an die USA.

    Kennedy wollte einen echten, silbergedeckten US-Dollar schaffen. Die Noten waren schon gedruckt und warteten auf ihre Verteilung. Noch am Todestag hat LBJ alles wieder rückgängig gemacht.

    Wie der Islam hat auch das Judentum einen Weltbeherrschungsanspruch. Die Moslems nutzen dazu Gewalt, die Zionisten Geld. Darum wird jeder und alles, was den Dollar gefährdet, rigoros und kompromisslos bekämpft.

    Darum musste Lincoln sterben. Er wollte kein Schuldgeldsystem.

    Darum wurde das Deutsche Reich vernichtet: Ein Wirtschaftssystem ohne Dollarbeteiligung. Da wird kein nachahmenswerter Präzedenzfall geduldet.

    Darum mussten Gaddafi und Hussein sterben: Sie wollten Öl und Energie auch in € handeln. Wird der ans Öl gekoppelte Dollar nicht mehr für den Energiehandel benötigt, implodiert er. Zudem wollte Gaddafi für Afrika eine goldgedeckte Währung schaffen, den Gold-Dinar, und er forderte einen (Dollar-)Schuldenerlass für die afrikanischen Staaten. Afrika wäre ohne Schulden und mit eigener Währung dem Einfluß der Zionisten entzogen

    Darum wurde Venezuela destabilisiert: Venezuela wollte als Teil neuer Wirtschaftsmaßnahmen den US-Dollar durch den Euro, den Yuan und andere Währungen ersetzen. Internationale Transaktionen der Regierung sowie der Geldwechsel sollten ohne den Dollar durchgeführt werden.

    Darum wird das rohstoffreiche Rußland bekämpft und die Wirtschaftskonkurrenz China.

    Darum wird heute zum 3. Mal der Motor Europas, Deutschland, vernichtet.
    (Genauer eigentlich zum 5. Mal, komplett ausgeplündert im 30-jährigen Krieg und von Napoleon)

    1. Alles total stimmig. Zur Israel Spur beim Attentat auf JFK siehe Michael Collins Piper und Laurent Guyénot.

      Pourquoi tant de haine ? n°23 : L’affaire JFK, avec Laurent Guyénot et Jean-Marc Roeder – Émission du 25 avril 2020 – t.me/radio_erfm/98

      Sehr interessant, allerdings auf französisch. LG meint geradezu, David Ben Gurion höchstselbst sei Auftraggeber des Attentates auf JFK, stehe sozusagen an der Spitze der Pyramide.

      Eines seiner Argumente ist dabei allerdings in meinen Augen hinfällig, und zwar das nukleare Argument: Kennedy habe Israels Nuklearpolitik (Dimona) verhindern und somit die israelische „Atombombe“ verhindern wollen.

      Aber die anderen Argumente sind solide. JFK wollte ein Recht auf Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge. Und weniger Hilfe für Israel. Und er zwang die Zionistenlobby in den USA (damals noch AZC, American Zionist Council, später in AIPAC umbenannt), sich als „ausländischer Agent“ zu registrieren. Das schmeckte ihnen gar nicht!

      Wenn sie zudem noch die FED Behörde kontrollieren – um so schlimmer. Übrigens sollte man diese selbständigen Behörden der USA immer auf der Rechnung haben. Der Präsident kann ihnen nicht oder nur sehr bedingt in die Suppe spucken. Zu diesen Behörden zählen neben der FED und der CIA auch das DoE (ehemals AEC) und viele weitere. Manche wie die FCC sind vielleicht nicht so wichtig und haben eher interne regulatorische Bedeutung, aber andere wie die oben genannten haben bedeutenden Einfluß auf die Gestaltung der „Außenpolitik“.

      Die weiter oben (um 18:37) von @hauke zitierte Rede umreißt doch ganz gut die Machenschaften dieser Lobby. Daher finde ich die Israel bzw Zionistenthese nicht abwegig. Aber ich würde nicht sagen, daß wir hier nur und ausschließlich Zionisten oder Juden haben, sondern auch andere Beteiligte.

  13. Zu dem Thema finde ich immer noch das Buch „Gegenspieler“ sehr überzeugend. Alles was Thomas heute hier schreibt wird dort, außer der emotionalen Bindung der Ehe-Frauen untereinander, tiefgreifend besprochen.
    Wie ich geade gesehen habe, gehen die Rezessionen zu dem Buch leider am Inhalt vorbei.
    Vor zwei Jahren war das meiner Meinung nach noch anders …

  14. Die „russische Spur“ nimmt niemand ernst, da sie auf der These vom Einzeltäter LHO beruht, die gründlich widerlegt ist. Chruschtschow hatte mit seiner Einschätzung recht:

    « „Es ist ausgeschlossen, dass so ein Verbrechen von einem allein begangen wurde. […] Eine ganze Gruppe von Menschen hat hier nach einem speziell ausgearbeiteten Plan gehandelt. Hinter all diesen Verbrechen stecken Leute, die große Möglichkeiten hatten, sowohl materiell als auch finanziell. Sie lenken die Ermittlungen ab… Kennedy wurde tatsächlich ein Opfer seiner Feinde. Und wie es mir scheint, kann Warren das nicht untersuchen“, legte Chruschtschow [der einflussreichen amerikanischen Zeitschrift Washington Carousel im Mai 1964] seine Gedanken da. »

    Warren wurde seines honorigen Rufes wegen der Kommission vorgesetzt. Ihre Aufgabe war, einen Einzeltäter zu ermitteln. Es durfte kein Komplott geben. Damit war die Wahrheit von vornherein ausgeschlossen.

    Kennedys Absichten paßten einem Teil des amerikanischen Establishments offenbar nicht in den Kram. Neben der Entspannung des Kalten Krieges wollte er vor allem auch den Rückzug aus dem heißen Krieg in Vietnam, den er selber begonnen hatte.

    Zudem war ihm der Einfluß gewisser selbständiger Behörden zu groß, zum Beispiel CIA oder auch FED, aber auch jener des MIK.

    Er war auch kein Unterstützer des Zionismus, sondern wollte dessen Lobby (AZC, später AIPAC) als ausländischen Agenten registrieren lassen. Zudem trat er für ein Recht der palästinensischen Flüchtlinge auf Rückkehr in ihre Heimat ein.

    CIA, FED, MIK, Israel – das in etwa bestimmt die imperiale Außenpolitik der USA. Und denen stand Kennedy im Wege.

  15. « Die Leiche ihres Mannes befand sich ebenfalls an Bord des Flugzeugs. »

    Aber es war wohl nicht die einzige Leiche. Zumindest gab es neben dem schweren Prunksarg einen weiteren Sarg an Bord, einen unscheinbaren Transportsarg. Und darin lag Kennedy, denn vor der Autopsie im Bethesda Naval Hospital mußte seine Leiche manipuliert werden, um die Spuren zu verwischen, die auf ein Komplott hindeuteten. Das wissen wir, weil die Aussagen der Doktoren und des Personals in Dallas zum Zustand der Leiche absolut nicht zu den Aussagen des Personals in Bethesda und zu den Befunden der Autopsie passen. Und diese Manipulation könnte im nahe gelegenen Walter Reed Army Medical Center erfolgt sein.

    Dies hat ein gewisser David Lifton aufgedeckt und 1981 in seinem Buch Best Evidence. Disguise and Decption in the Assassination of John F. Kennedy dargelegt (ARCHIV).

    1. Wenn der Prunksarg nicht leer war, so könnte er die Leiche von entweder J.D. Tippit oder Dennis Halterman enthalten haben. Tippit, ein Polizist aus Dallas, wurde am gleichen Tage wie JFK ermordet, angeblich von LHO. Halterman, ein Secret Agent, der Kennedy loyal und deshalb von der Eskorte ausgeschlossen worden war, versuchte vor dem Attentat den Autokorso aufzuhalten, wurde von seinen Kollegen überwältigt und verschwand spurlos. Eine oder beide dieser Leichen könnten eine Rolle bei der Vertuschung der Spuren des Attentats gespielt haben.

      1. SPARTACUS verzeichnet etliche Personalien zum JFK Attentat, auch Tippit (aber nicht Halterman). Tippit war eventuell selber am Attentat auf JFK beteiligt. Er wurde nicht von LHO ermordet, sondern wohl von Jack „Ruby“ Rubinstein und Roscoe White. Aber laut Warren/Dulles Kommission eben von LHO, wofür man nur eine Zeugin hatte, Helen Markham, die zur Identifikation des vermeintlichen Täters an der Hand genommen werden mußte und insgesamt keinen glaubwürdigen Eindruck machte.

  16. Ich hoffe, dass wir keine 60 Jahre warten müssen, bis Russland sein Wissen über 9/11 freigibt…

    Nun gut, aber was weiß „Rußland“ denn über das Attentat auf JFK oder 9/11 ? Warum soll man darauf hoffen oder von dieser Seite irgendwas erwarten? Selbst wenn der KGB oder irgendwer dort etwas wichtiges weiß, warum sollten sie diese Erkenntnisse dann mit der Welt teilen?

    Es gibt eine Reihe von Fällen, wo Rußland eindeutig etwas weiß und trotzdem schweigt bzw sogar lügt. Da ist einmal die MH370/MH17 Geschichte – sie schweigen und lügen. Und die KAL007 Geschichte – auch da schweigen sie. Daher erwarte ich von Rußland in Sachen JFK oder 9/11 genau überhaupt nichts.

    Und ich glaube nicht einmal, daß sie viel wissen. Denn sie wußten ja auch nicht, wie es um die Bereitschaft der Ukraine zur Verteidigung bestellt war.

    1. « Dies ist das erste Mal, dass diese historischen Dokumente auf dünnem Papier mit dem Vermerk „streng geheim“ gezeigt werden. Vor 60 Jahren wurden sie vom Botschafter in Washington, Anatoli Dobrynin, ausschließlich an die sowjetische Führung geschickt. Nur hochrangige Offiziere des militärischen Geheimdienstes hatten die Erlaubnis, sie zu lesen. »

      Das mag ja alles so sein. Aber es ist nichts wirklich geheimes darin enthalten, zumindest nicht in dieser Veröffentlichung. Offenbar wurde unnötig viel geheim gehalten, vielleicht einfach aus Bequemlichkeit.

      Chruschtschow hat ja im erwähnten und zitierten 1964er Interview mit Drew Piron vom Washington Carousel die offizielle Version sehr klar formuliert. LHO kann es nicht oder nicht allein gewesen sein. Es muß ein Komplott sehr mächtiger Leute gewesen sein.

      Und so war es auch, wenngleich man ihre Namen nicht exakt kennt. Aber … LBJ muß einer von ihnen gewesen sein. Und wohl auch Richard Nixon. Und Gerald Ford saß in der Warren Kommission. Und GHWB, Bush Senior, war zur Tatzeit im TSBD, von wo Oswald geschossen haben soll. Das weiß man, weil Bush danach festgenommen und ins Büro des Sheriffs gebracht wurde. Und möglicherweise hatte Bush sogar seinen Sohn W in Dallas dabei.

      Das heißt, bis auf Jimmy Carter und Bill Clinton sind alle Präsidenten bis 2008 persönlich und familiär ins JFK Attentat verstrickt, denn GHWB war acht Jahre der Vize des Schauspielers Ronald Reagan.

  17. « Die unbequeme Wahrheit macht denen, gegen die die Führer der beiden Länder vor 60 Jahren gemeinsam vorgingen und die unvermeidlich scheinende nukleare Eskalation stoppten, offenbar auch heute noch Angst. »

    Ja, es gibt offenbar Etats und Budgets in Höhe von etlichen zig Millionen rein zur anhaltenden Desinformation und Vertuschung solcher Verbrechen. (Praktisch wie der Holo, nur genau anders herum.) Das meiste, was zu JFK und 9/11 veröffentlicht und gesendet wird, ist Desinformation. Unbequeme Details bekämpft man durch Vermischung mit einem gewaltigen Haufen an irrelevanten und irreführenden Details, an falschen Spuren, investigativen Labyrinthen, also der sprichwörtliche Kaninchenbau, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt.

    Die „nuklearen“ Spuren gehören zu dieser Desinformation. Aber das „nukleare“ Narrativ konnte man gut verwenden, um alle Beteiligten, Zeugen wie Ermittler, auf die Vertuschung der physischen, kriminologischen Wahrheit des Attentates zu verpflichten.

    JFK Attentat: Einzeltäter oder Atomkrieg
    https://t.me/s/Atombombe/228

  18. « „… In Wirklichkeit wollte Kennedy mit seiner Reise nach Dallas zeigen, dass es notwendig ist, mit der Sowjetunion zusammenzuarbeiten“, so Nikita Pivovarov, stellvertretender Leiter der Publikationsabteilung des Russischen Staatsarchivs. »

    Eigentlich ging es bei dieser Reise wohl eher um die Sammlung von Geldern für den 1964 anstehenden Wahlkampf. Jüdische „Geschäftsleute“ hatten Kennedy eingeladen. Auch ein gewisser Jack „Ruby“ Rubinstein gehörte zu diesem Kreis. Irgendeine Rolle, wohl nur eine mindere aber dennoch lukrative, spielte dabei auch ein gewisser Abraham Zapruder, angeblich der Autor des 8mm Filmes, der zu einem Uhrwerk des Attentats gemacht wurde, was er überhaupt nicht ist.

  19. LHO war ein Mitarbeiter der CIA und ein Informant des FBI. Offenbar spielte er bei dem Attentat auf JFK, soweit er selber wußte, eine Nebenrolle als Aufpasser im TSBD, war aber von den Organisatoren des Attentates für die Hauptrolle als Täter auserkoren worden.

    Seine Äußerungen vor der Presse nach seiner Festnahme deuten genau in diese Richtung. „I’m the patsy“, sagte er schließlich, „ich bin der Sündenbock (der Depp)“. Damit signalisierte er seinen Auftraggebern, daß er ihr Spiel durchschaut hatte. Vorher hatte er ihnen signalisiert, daß er nicht geredet hatte und nicht reden wollte.

    Es war überhaupt nicht vorgesehen, daß LHO seine Festnahme überlebte. Vorher hatte man die Polizei von Dallas informiert, daß LHO ihren Kollegen J.D. Tippit umgebracht habe, was nicht stimmte. Und Jack „Ruby“ Rubinstein hatte ihm eine Pistole „für alle Fälle“ mitgegeben, die nicht funktionierte. So rechnete man darauf, daß er bei der Festnahme im Kino Widerstand zu leisten versuchen und daher erschossen werden würde.

    Aber es kam anders, er wurde nur niedergeschlagen und dann festgenommen. Und das war ein Problem für die Verschwörer. Rubinstein erhielt die Aufgabe, LHO zu eliminieren, wohl weil er für diesen Teil des Planes verantwortlich war und dieser nun gefloppt war.

  20. Ich habe diese Doku heute früh geschaut. Lohnt sich echt, 23 Min.
    https://www.heikoschrang.de/de/neuigkeiten/2023/11/19/60-jahre-mord-an-john-f-kennedy-alle-geheimen-details/

    Wer hatte ein Interesse an Kennedys Ermordung? Einige Kommentare haben es schon gesagt. 1. Die Banken wegen einer Weiterführung des Vietnamkrieges 2. die CIA, die zerbröselt werden sollte, weil sie zum Staat im Staate ausgewuchert war und 3. der Präsident von Israel (JF Kennedy verweigerte Israel das Recht auf Atomwaffen, was dort für immense Verärgerung sorgte)

  21. Parallelen zu Kennedys Ermordung gibt es auch im Fall Herrhausen.
    apolut.net/vortrag-von-dirk-pohlmann-im-auftrag-der-eliten-der-fall-herrhausen/

    Wer am Feindbild Russland rüttelt und womöglich sogar noch wirtschaftliche Struckturen zwischen West- und Osteuropa schaffen will, der wird umgelegt.

  22. Zur Diffamierung der gefährlich wachsenden Zweifel der amerikanischen Öffentlichkeit an der offiziellen Darstellung des Mordes an Präsident Kennedy hatte die CIA bald einen genialen Begriff erfunden, der heute noch als hervorragende Allzweckwaffe gegen mißliebige Ansichten oder deren Vertreter probat funktioniert: „Verschwörungstheorie“ bzw. „Verschwörungstheoretiker“.

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