Das russische Fernsehen über die Folgen eines Angriffs mit Taurus-Raketen auf die Krimbrücke
Das abgehörte Telefonat der Bundeswehrführung über den Angriff auf die Krimbrücke mit Taurus-Raketen, hat in Russland hohe Wellen geschlagen. Im russischen Fernsehen wurde darüber sinniert, welche deutschen Brücken als Vergeltung für einen Angriff von Hyperschallraketen zerstört werden könnten.
In Russland ist das abgehörte Telefonat der Bundeswehrführung über die Planung von Angriffen auf die Krimbrücke mit Taurus-Raketen eingeschlagen wie eine Bombe und sehr große Entrüstung ausgelöst. Der Moderator des wöchentlichen Nachrichtenrückblicks des russischen Fernsehens hat in der Rubrik der Sendung „Historische Ecke“ einen Rückblick in die Geschichte europäischer Kriege gegen Russland gemacht und am Ende die Frage gestellt, welche deutschen Brücken im Falle eines Angriffs mit deutschen Raketen auf die Krimbrücke als Vergeltung von russischen Hyperschallraketen ins Visier genommen werden sollten. Ich habe den Kommentar übersetzt.
Beginn der Übersetzung:
Als er am Montag seine Kollegen aus den europäischen Ländern und Vertreter Großbritanniens, der USA und der NATO versammelt hatte, sagte Macron, dass man seine eigenen Militärkontingente in die Ukraine schicken müsse. Das war gruselig und lächerlich. Nur Estland und Litauen haben Macron unterstützt, während alle anderen, darunter die Regierungschefs Deutschlands, Italiens, Belgiens und der Niederlande, die Vertreter der USA, Großbritanniens und sogar der NATO, entschieden dagegen waren.
Olaf Scholz sagte: „Die NATO ist und wird keine Kriegspartei. Dabei bleibt es. Wir wollen nicht, dass der Krieg Russlands gegen die Ukraine zu einem Krieg zwischen Russland und der NATO wird. Darin sind wir uns mit allen unseren Verbündeten einig. Das bedeutet auch, dass Deutschland sich nicht am Krieg beteiligen wird. Um es ganz klar zu sagen: Als Bundeskanzler werde ich keine Bundeswehrsoldaten in die Ukraine schicken. Das ist so. Unsere Soldaten können darauf zählen. Und Sie können sich darauf verlassen.“
Der kriegerische Macron verlor die Beherrschung, blieb sich aber treu: „Heute besteht kein Konsens über eine offizielle, beabsichtigte und genehmigte Entsendung von Bodentruppen. Aber in der Dynamik sollte nichts ausgeschlossen werden. Wir werden alles Notwendige tun, um sicherzustellen, dass Russland diesen Krieg nicht gewinnen kann.“
Oh Gott, Frankreich hat in der Geschichte schon mehr als einmal alles getan, um zu verhindern, dass Russland den Krieg gewinnt. Jeder weiß, dass die 700.000 Mann starke napoleonische Armee im Jahr 1812 in Russland in weniger als sechs Monaten zerschlagen wurde und dass die russischen Kosaken danach in Paris einmarschierten.
Mitte des vorletzten Jahrhunderts wollten die Franzosen und die Briten uns die Krim entreißen, doch die Krim blieb bei uns. Zur gleichen Zeit versuchte ein englisch-französische Geschwader, auf Kamtschatka zu landen, aber auch dort war es ein Misserfolg.
Eine weniger bekannte Episode: Die Einnahme von Odessa im Rahmen einer ausländischen Intervention im Dezember 1918. Das ist der französische Kreuzer Mirabeau an der Spitze des französischen Geschwaders vor Odessa. Dann stellten die Franzosen der Armee der Direktion der Ukrainischen Volksrepublik, Simon Petliura, ein Ultimatum. Petliura gab nach. Hier sehen Sie die Entladung französischer Renault-Panzer im Hafen von Odessa. Außerdem wurden 15.000 französische Truppen ausgeschifft, die meisten aus den afrikanischen Kolonien Marokko, Algerien und Senegal. Das war ein Kontrollpunkt der Invasoren auf dem Nikolaevsky Boulevard.
Und dann wurde geraubt. Getreide wurde auf französische Schiffe verladen. Von Februar bis März 1919 leitete General Philippe d’Anselme das Hauptquartier des französischen Kommandos. Unter den Franzosen wurde das gesellschaftliche Leben der Stadt etwas lebendiger. In Stummfilmen glänzte Vera Cholodnaja und die Invasoren waren verrückt nach ihr. Allerdings kündigten die Franzosen bereits am 2. April die dringende Evakuierung an, weil der zu den Bolschewiki übergetretenen Ataman Grigoriev mit seiner Armee anrückte, womit der Gastauftritt des gallischen Hahns endete.
Der neue militärische Angriff der Franzosen gegen unser Land wurde von Hitler inspiriert. Frankreich fiel schändlich innerhalb von 40 Tagen vor Hitler auf die Knie, doch als Deutschland in Richtung Sowjetunion vorrückte, wurden 12.000 französische Freiwillige für das Infanterieregiment der deutschen Armee der Gruppe Zentrum direkt am Gebäude der Großen Oper in Paris rekrutiert. So entstand die „Legion französischer Freiwilliger gegen den Bolschewismus“. Angetrieben wurden sie von der Parole der Rache für Napoleon, die Goebbels erfolgreich befeuert hatte, und der angeblichen Mission der Vorfahren. Vor dem Abrücken wurden die Legionäre mit einem einfachen Text vereidigt: „Ich schwöre vor Gott, dem Oberbefehlshaber der deutschen und verbündeten Armeen, Adolf Hitler, im Kampf gegen die Bolschewiki bedingungslos zu gehorchen und bin jederzeit bereit, als tapferer Soldat mein Leben zu opfern.“
Diese Worte sprach der Kommandant der Legionäre, Roger Labon, vor den Angetretenen und die Legionäre zeigten inbrünstig den Hitler-Gruß und riefen „Heil!“ Auf ihren Zug nach Osten hatten sie mit Kreide „Paris-Moskau“, „Lang lebe die Französische Legion!“ und „Heil Hitler!“ und „Es lebe Frankreich!“ geschrieben. Sie fuhren gut gelaunt los und beschlossen sogar, dass sie bei der Parade in Moskau in napoleonischen Tschakos marschieren würden.
Es kam jedoch anders. Die Französische Legion war tatsächlich die erste ausländische Einheit, die zusammen mit Hitler in die Sowjetunion einmarschierte und in der Nähe von Smolensk wandte sich Feldmarschall von Kluge mit „Meine lieben Franzosen!“ an sie und erinnerte an den historisch gemeinsamen Feind: Russland.
Dannach wurde alles viel prosaischer. Aus dem Buch „Freiwillige“ des französischen Nazis, eines Mitglied dieser „Legion“, Marc Ogier: „Major Henri Lacroix nahm ein Fernglas. Russische Soldaten schlenderten ruhig die Straße nach Djutkowo entlang. Die Kälte schien ihnen nichts auszumachen. Krummbeinige Bären in Schaffellmänteln! Lacroix schaute sich zu den Legionären um und bemerkte, dass sie alle ihre Hosen mit den Händen auf Bauchhöhe hielten. Was ist los mit denen? Sind sie krank? ‚Bei Temperaturen unter minus 20 Grad können sie die Knöpfe nicht auf- und zuknöpfen‘, erklärte Jaunet. ‚Die meisten von ihnen haben Ruhr und müssen ab und zu dringend ihre Hosen herunterlassen. Deshalb machen sie sie nicht zu, sondern halten sie mit den Ellbogen am Gürtel fest.'“
In diesem Zustand mussten sie gegen die Rotbanner Schützendivision von Oberst Viktor Polosuchin in die Schlacht ziehen. Die Franzosen wurden mit Flammenwerfern ausgeräuchert. Hunderte verbrannten, die Hälfte fiel General Winter zum Opfer, den Rest schickten die Deutschen danach nicht mehr in Schlachten, sondern brachten sie nach Weißrussland, um Dörfer vor den Partisanen zu schützen. Die Legionäre haben dort furchtbar gewütet. Der Slogan der „lieben Franzosen“ lautete: „Man kann uns kastrieren, aber sie werden uns nicht davon abhalten, das zu tun, was wir wollen!“ Und das bedeutete Gewalt und Missbrauch von Frauen.
Die „Legion“ endete vollkommen unrühmlich. Am Ende des Krieges schickten die Deutschen die Reste der Freiwilligen in die französische SS-Division „Charlemagne“, um Hitlers Bunker in Berlin zu schützen. Hier hat die Rote Armee sie erledigt.
Dann hat Marschall Schukow das befreite Berlin mit einer Delegation sowjetischer Militärführer wie ein Statthalter inspiziert. Die Inspektion war am 3. Mai, nach dem Fall der Berliner Garnison. Reichskanzlei und das Brandenburger Tor am Pariser Platz. Bald sollte hier ein Bild von Generalissimus Stalin erscheinen.
Ist es für die Deutschen heute nicht schmerzhaft, das zu sehen? Die Geschichte liegt direkt hier. Daher die Phobien, daher der neue Revanchismus, daher der Wunsch, wieder auf der Seite von Nazis gegen Russland vorzugehen.
Das sind die Saiten, auf denen die Amerikaner heute spielen. Ja, hier ist US-Verteidigungsminister Lloyd Austin. Natürlich kann man seine Aussage darauf zurückführen, dass er kürzlich eine schwere Infektion des Urogenitalsystems erlitten hatte und ihm der Urin nun zu Kopf gestiegen ist, aber er sagte: „Und ehrlich gesagt, wenn die Ukraine fällt, glaube ich ernsthaft, dass die NATO gegen Russland Krieg führen wird.“
Noch einmal der Genauigkeit halber: Wenn das Bandera-Nazi-Regime in der Ukraine fällt, wird die NATO dafür in den Krieg mit Russland ziehen. Irgendwie so? Das Gehirn ist ausgeknockt.
Aber Kanzler Scholz will nicht gegen Russland Krieg führen, das macht ihm Angst. Aber zuerst wollte er auch keine Leoparden liefern. Deutschland begann, dem Ukrainischen Reich mit Helmen und Schlafsäcken zu helfen, und jetzt stehen Taurus-Raketen auf der Tagesordnung. Scholz ist offenbar dagegen, aber es wird immer schwieriger für ihn, die Schläge einzustecken. Und wie lange bleibt Scholz selbst eigentlich noch? Die politische Lage in Deutschland ist eindeutig nicht zu seinen Gunsten. Aber die Angst ist noch stärker.
Die Taurus-Raketen werden auch Deutschland selbst nichts Gutes bringen, da die Deutschen sie aus technischen Gründen selbst abfeuern müssen. Das macht Scholz Angst. Dabei zeigt er auf die Franzosen und Briten mit ihren „SCALP“ und „Storm Shadows“: „Das ist eine Waffe mit sehr großer Reichweite. Und was die Briten und Franzosen in Sachen Zielkontrolle und Zielverfolgung machen, kann Deutschland nicht machen. Das weiß jeder, der sich mit diesem System beschäftigt hat.“
Aber Scholz ist schwach, und während er das eine sagt, arbeitet die Bundeswehr in der Praxis das andere aus und sorgt feige auch noch für eine Tarnung – nach dem Motto, wir sind keine Deutschen.
Am Freitag, dem 1. März, veröffentlichte Margarita Simonjan auf ihrer VK-Seite die sensationelle Audioaufnahme und die Abschrift eines Gesprächs hochrangiger deutscher Generäle. Das Thema waren Vorbereitungen zur Zerstörung der Krimbrücke und anderer Ziele, darunter Lagerhäuser, mit Taurus-Raketen. Deutschland hat die Aufnahme bereits als authentisch erklärt.
Noch einmal, das heißt: Deutsche Generäle planen Kriegshandlungen in Russland mit modernsten Luft-Boden-Raketenwaffen. Sie tun es kaltblütig, arbeiten es im Detail aus und hoffen, sich der Verantwortung zu entziehen, damit Deutschland nicht dafür bestraft wird.
Den Vorsitz der Sitzung führte der Kommandeur der Luftwaffe der Bundeswehr, Generalleutnant Ingo Gerhartz. Das Treffen fand am 19. Februar statt, vor der Anfertigung eines Berichtes für den deutschen Verteidigungsminister Boris Pistorius. Gerhartz sagte: „Weil, wenn man hört, der Verteidigungsminister will mal wirklich auch wirklich tief in Taurus einsteigen. Also es ist nicht so, dass der Kanzler ihm gesagt hat ‚Hey, mach dich da nochmal schlau und dann lass uns mal morgen entscheiden.‘ Das hab ich jedenfalls nicht erkannt, sondern dass er nochmal Pistorius gesehen hat durch diese ganze Diskussion, die da immer und immer kommt, und sie kommt natürlich, weil keiner so richtig weiß, warum blockt der Kanzler hier?“
Darüber hinaus sagt der Generalleutnant direkt, dass er sich im Krieg mit Russland befindet: „Also, die sind teilweise in einer Kriegsführung gerade unterwegs, die mehr High Tech ist wie unsere gute alte Luftwaffe. All das gebe ich immer zu bedenken bei allen Timelines, die wir da so aufmachen, dass man sich da gar nicht so verschätzen sollte.“
Ihm antwortet der Leiter der Abteilung Lufteinsatzzentrale des Raumfahrtkommandos der Bundeswehr, Stefan Fenske. Er spricht direkt von der Notwendigkeit, sie selbst abzufeuern, da die Ausbildung der Ukrainer sehr schwierig und langfristig ist: „Wenn es nachher um den Einsatz geht, dann wäre tatsächlich die Empfehlung, dass wenigstens die ersten Missions-Unterstützungen durch uns erfolgen werden, da die Planung doch sehr komplex ist. Wir brauchen selber bei der Schulung von unserem Personal ungefähr ein Jahr. Also um das jetzt quasi zu drücken auf, wie sage ich mal jetzt, zehn Wochen, mit der Erwartung, dass sie in einem Formel-1-Rennwagen im Gelände und auch in Formel-1-Strecken auch fahren können.
Weiter schlägt Stefan Fenske vor, die Starts der Taurus-Raketen selbst Russland zu begleiten, aber damit das unbemerkt bleibt, vom deutschen Luftwaffenstützpunkt Büchel aus: „Also wäre eine mögliche Variante, planungstechnisch zu unterstützen. Das kann man theoretisch sogar aus Büchel machen mit einer sicheren Leitung in die Ukraine rüber, den Datenfile rübertransferieren, und dann wäre er verfügbar und man könnte es gemeinsam planen. Also, das wäre das Worst-Case-Szenario, das Minimum das Ganze unterstützend durch die Industrie mit einem User-Helpdesk, die also bei Software-Fragen unterstützen können, so, wie wir das im Grunde genommen in Deutschland auch haben.“
Generalleutnant Gerhartz ist sich des Risikos dieser direkten Kontrolle der Raketenstarts bewusst und schlägt seine eigene Version der Geheimhaltung vor. Die Raketen sollten vom Hauptquartier des Taurus-Herstellers MBDA in Schrobenhausen aus kontrolliert werden. Das würde nur wie technische Beratung aussehen, und die Bundeswehr hätte damit überhaupt nichts zu tun: „Sekunde, ich hak da jetzt mal ein, Herr Fenske. Wenn man jetzt politisch Sorge hätte, dass diese Linie von Büchel direkt nach Ukraine eine zu direkte Beteiligung ist, im Grunde in der Politik kann alles, könnte man dann auch sagen: Ok, das Datenfile wird bei MBDA gemacht, und wir schicken unsere ein-zwei Experts nach Schrobenhausen. Ist zwar totaler Schwachsinn, aber jetzt mal so gesehen, aber politisch jetzt halt vielleicht was anderes, wenn der Datenfile von der Industrie kommt, wird er… der kommt ja bei uns nicht aus dem Verband.“
Darauf antwortete Fenske: „Ja. Die Frage wird sein, wo kommen die Daten her. Jetzt gehen ich einen Schritt zurück. Wenn es um die Zieldaten geht, die idealerweise mit Satellitenbildern kommen, weil dadurch gibt es dann die höchste Präzision, dass wir also unterhalb von drei Metern Genauigkeit haben. Die müssen wir verarbeiten im ersten Set in Büchel.“
Und hier schaltete sich der dritte Gesprächsteilnehmer ein, der Vertreter der Lufteinsatzzentrale des Raumfahrtkommandos der Bundeswehr, Herr Frostedte: „Da komme ich dann drauf, dass es so zwei interessante Targets halt gibt: einmal so eine Brücke im Osten und einmal Mun-Depots, wo wir reinkommen (…) Das heißt, für mich ist es erstmal aus der operativen Perspektive nicht bewertbar, wie schnell bringt man Ukrainern diese Image-Planung, sage ich mal, bei, und wie schnell geht die Integration. Aber man wird sich sonst targets undeutlich, und das sind nämlich die Brücke und die Mun-Depots, und da sehe ich grundsätzlich Skrupel, den Leuten das sehr schnell beizubringen.“
Und Fenske fügte hinzu: „Ich würde gern nochmal schnell ergänzen wegen der Brücke, weil wir uns die intensiv angeguckt haben. Und die Brücke ist leider – aufgrund ihrer Größe – wie ein Flugplatz. Das heißt, es kann durchaus sein, dass ich dafür 10 oder 20 Flugkörper brauche.“
Dann geht es noch einmal um Details und Besonderheiten der Kommunikation. Und hier kommt noch eine vierte sehr interessante Figur, der ehemalige Militärattaché Deutschlands in den USA und heutige Leiter der Einsatz- und Übungsabteilung des Luftwaffenkommandos der Bundeswehr, Brigadegeneral Frank Gräfe ins Spiel. Er ist auch besorgt über die Geheimhaltung: „Ich glaub das macht keinen Unterschied, Ingo. Wir müssen halt aufpassen, dass wir nicht gleich zu Beginn im Kriegskriterium formulieren.“
Der Oberbefehlshaber der Bundeswehr-Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, bringt auf den Punkt, was man Minister Pistorius mitzuteilen hat. Er strahlt eine ansteckende Sicherheit über den Erfolg aus, es sollte keine Hindernisse geben: „Also wir haben ein Super-Tool, das heißt, wenn wir die Daten haben, können wir relativ präzise sagen, wenn wir das durchsetzen können.“
Und nun zum Kern des Treffens der Bundeswehrgeneräle, dem wir zugehört haben. Sie entwickeln bewusst eine Militäroperation zur Zerstörung der Krimbrücke auf unserem Territorium durch einem massiven Raketenangriff, der direkt aus Deutschland abgeschickt wird. Dabei verstehen sie, dass Deutschland unsichtbar bleiben sollte – auf keinen Fall sollte seine „Teilnahme“ sichtbar sein. Warum sollte sie unsichtbar sein?
Weil sie verstehen: Sie tun das, was im römischen Recht „Casus Belli“ genannt wird, Kriegsgrund. Den Generälen ist klar, dass sie einen offensichtlichen Akt der Aggression planen, aber sie entwickeln ihren finsteren Plan trotzdem. Und die sie haben ein klares Motiv, denn nicht irgendwer, sondern Deutschland führt Krieg gegen Russland.
Egal wie geschickt die Gesprächspartner sind, in ihren Köpfen tauchen keine Bilder der besten Brücken Deutschlands auf. In diesem eher beengten Land gibt es natürlich keine so langen wie die Krimbrücke, aber dennoch gibt es auch Dinge, die man durch das Zielgerät einer Rakete betrachten kann.
Zum Beispiel die Fehmarn-Sund-Brücke in der Ostsee. Sie ist knapp einen Kilometer lang und Ozeandampfer mit einer Höhe von bis zu 23 Metern können unter ihr hindurchfahren. Wäre das kein Vergeltungsziel für unseren Hyperschallrakete Zirkon?
Aber wenn die Deutschen unsere Krimbrücke auf ihrer gesamten Länge zerstören und nicht nur Löcher in sie schießen wollen, was auch besprochen wurde, dann müssen noch andere Brücken in Deutschland anschauen, um in Metern die gleichen Schäden als Vergeltung zu erhalten. Dann fügen wir noch die Rügenbrücke hinzu. Ihre Gesamtlänge beträgt etwa drei Kilometer. Einer der Teile ist aufklappbar, um großen Schiffen die Durchfahrt durch die Strelasundstraße zu ermöglichen. Aber nach Metern reicht die Rügenbrücke nicht aus. Dann richten wir unsere Aufmerksamkeit auf die Hohenzollern-Eisenbahnbrücke in Köln über den Rhein. Da fahren täglich 1.200 Züge rüber. Das wird ein netter Stau.
Aber trotzdem haben wir noch nicht genug Meter. Das Tüpfelchen auf dem i ist dann die Magdeburger Wasserbrücke. Die Länge der Hauptspanne beträgt etwa einen Kilometer, die Breite des Kanals beträgt 34 Meter, die Tiefe beträgt 4,5 Meter. Die Wasserstraße verbindet den Berliner Binnenhafen mit den Rheinhäfen. Der Bau begann vor dem Zweiten Weltkrieg und er wurde im 21. Jahrhundert abgeschlossen. Es wäre schade drum, aber was tun? Ihnen ist es um unsere Krimbrücke nicht schade.
Ich bin sicher, dass unser Generalstab nach der veröffentlichten Audioaufzeichnung des Gesprächs der Bundeswehrgeneräle mit dem Ziel der Zerstörung unserer Krimbrücke seine Aufklärung hinsichtlich ähnlicher Vergeltungsziele in Deutschland durchführen wird. Hochpräzise Hyperschallraketen werden das Problem zweifellos lösen.
Unsere wunderschöne Krimbrücke wurde vom ganzen Land gebaut; sie wurde zu einer Inspiration, einer Verkehrsader und einem architektonischen Meisterwerk. Und plötzlich sitzen ein paar übriggebliebene Deutsche da und zielen auf sie und planen sogar, ihre „Beteiligung“ zu verheimlichen, und rechnen deshalb mit Straflosigkeit. Nun, ist das nicht ekelhaft? Es ist schmutzig und verlogen. Schließlich sollte es nicht so sein. Und das wird es auch nicht!
Wie man so schön sagt: Die Geschichte lehrt nicht, sondern bestraft. Das wird auch dieses Mal passieren.
Ende der Übersetzung
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