Westafrika

Niger schmeißt die US-Truppen raus und wendet sich Russland und Iran zu

Niger hat sein militärisches Kooperationsabkommen mit den USA gekündigt und fordert, dass die USA ihre Truppen umgehend aus dem Land abziehen. Gleichzeitig wendet sich Niger Russland und dem Iran zu.

Nach dem Putsch in Niger sind die USA Frankreich, der ursprünglichen Vormacht in der Region, in den Rücken gefallen. Frankreich, das für seine Atomindustrie auf die billige Ausbeutung der nigrischen Uranvorkommen angewiesen ist, hat bei seinen westlichen Verbündeten erfolglos um Unterstützung bei der Wiedereinsetzung des pro-französischen Präsidenten gebettelt. Die USA haben schnell reagiert und versucht, sich mit der neuen nigrischen Militärregierung zu arrangieren, denn die USA unterhalten in Niger einen großen Militärstützpunkt für Drohnen. Die USA wollten Frankreich als dominante Rolle in der Region ablösen.

Aber die Rechnung ist nicht aufgegangen, denn bei einem kürzlichen Besuch einer hochrangigen US-Delegation in Niger scheinen die US-Vertreter in ihrer gewohnt arroganten Art aufgetreten zu sein und haben versucht, der nigrischen Regierung Vorschriften zu machen. Daraufhin hat Niger das militärische Kooperationsabkommen mit den USA kurzerhand gekündigt und fordert den Abzug der US-Soldaten, während Niger sich gleichzeitig Russland und dem Iran zuwendet.

In der russischen Nachrichtenagentur TASS ist ein interessanter Artikel über die geopolitische Lage rund um Niger erschienen, den ich übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

Goodbye Amerika: Warum Niger sein Militärabkommen mit den USA zerrissen hat

Daria Labutina über die Neuausrichtung Nigers auf Russland und den Iran und der USA auf Westafrika

Drei Monate nachdem die letzten französischen Soldaten ihre Stützpunkte in Niger verlassen hatten, beschloss die neue Regierung in Niamey, sich von einem anderen langjährigen Partner – den USA – zu trennen. Die Aufkündigung des Militärabkommens wurde unmittelbar nach dem Besuch einer repräsentativen amerikanischen Delegation in Niger bekannt gegeben. Zu den Vermittlern gehörten die stellvertretende US-Außenministerin für afrikanische Angelegenheiten, Molly Fee, die sich zuvor negativ über den Besuch des nigrischen Premierministers in Russland und im Iran geäußert hatte, sowie der Leiter des Afrika-Kommandos der US-Streitkräfte, General Michael Langley.

Ein unfaires Abkommen

Wie der nigrische Regierungssprecher Oberst Amadou Abdramane später erklärte, war der Grund für die Aufkündigung des Militärabkommens mit den USA, dass es Niamey „aufgezwungen“ wurde. „Das Abkommen mit den USA ist nicht nur zutiefst unfair, es entspricht auch nicht den Bestrebungen und Interessen des nigrischen Volkes, es wurde uns aufgezwungen. Der Nationale Rat für die Rettung des Vaterlandes (die regierende Partei in Niger, Anm. d. Red.) hat entschieden, dass die US-Präsenz auf nigrischem Gebiet illegal ist und gegen alle verfassungsmäßigen und demokratischen Regeln verstößt“, sagte er.

Agadez im Norden Nigers beherbergt eine der größten und technologisch fortschrittlichsten Militärbasen in der Region. Verschiedenen Quellen zufolge hat der Bau mindestens 110 Millionen Dollar gekostet und rund 1.100 US-Soldaten sind dort stationiert. Der Stützpunkt ist in der Lage, schwere militärische Transportflugzeuge aufzunehmen. Darüber hinaus werden dort Drohnentests durchgeführt.

Abdramane sagte, die US-Beamten hätten das diplomatische Protokoll verletzt und Niamey nicht über die Mitglieder der Delegation, das Datum ihrer Ankunft und die Tagesordnung informiert. Er fügte hinzu, dass die Vermittler den Machtwechsel des Militärs in Niger und die militärische Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zur Sprache brachten. Offenbar wurde das Thema der militärischen Zusammenarbeit Nigers mit Russland und dem Iran, die die USA beunruhigen muss, auch in Form eines Ultimatums angesprochen.

Nun warten mehr als tausend US-Soldaten auf die Entscheidung über ihr Schicksal, während Niamey auf einen Abzugsplan aus Washington wartet. Ihre französischen Kollegen zogen ihre Kontingente beispielsweise über den benachbarten Tschad ab, von dort nach Benin und auf dem Seeweg nach Frankreich. Die nigrische Regierung hat klargestellt, dass die Aufkündigung des Abkommens mit sofortiger Wirkung in Kraft tritt und dass sich die US-Soldaten nicht mehr auf dem Territorium des Landes aufhalten und dort Übungen durchführen dürfen.

Dennoch sprechen die USA von widersprüchlichen Signalen aus Afrika und bereiten Pläne sowohl für den Abzug als auch für die weitere Präsenz vor, sagte der Vorsitzende der Stabschefs der US-Streitkräfte General Charles Brown. Und die stellvertretende Verteidigungsministerin für internationale Sicherheitsangelegenheiten Celeste Wallander erklärte, dass die nigrische Regierung noch nicht verlangt habe, dass die US-Streitkräfte das Hoheitsgebiet ihres Landes verlassen. Nach Angaben der Washington Post, die sich auf US-Beamte beruft, versuchen die USA in Gesprächen hinter verschlossenen Türen herauszufinden, ob sie ihre Präsenz in dem Land aufrechterhalten können. US-Beamte bezeichnen die Situation als „dynamisch“ und stellen fest, dass beide Seiten die Bedingungen ausloten, unter denen die US-Militärpräsenz fortgesetzt werden könnte. Eine Verringerung der Zahl der US-Truppen wird als Option in Betracht gezogen.

Änderung des Vektors

Interessanterweise hielt der nigrische Premierminister Ali Mahaman Lamine Zeine Ende Dezember eine online eine Rede am Zentrum für strategische und internationale Studien in Washington, D.C. Er sprach nicht davon, die militärische Partnerschaft mit den USA zu beenden, sondern bezeichnete die USA als „langjährigen Partner“ und sagte, dass „das US-Militär in Niger immer willkommen sein wird“, wobei er betonte, dass sie ihre Ziele klar mitteilen müssen, um im Land bleiben zu können.

Einen Monat später besuchte er Russland, den Iran und die Türkei, wo er Gespräche über militärische und wirtschaftliche Zusammenarbeit führte. Und noch früher, am 4. Dezember, besuchte der stellvertretende russische Verteidigungsminister Generaloberst Yunus-Bek Jewkurow Niger, wo eine Absichtserklärung zur Stärkung der Verteidigungszusammenarbeit unterzeichnet wurde.

Vielleicht war das der Zeitpunkt, an dem sich der Vektor zu ändern begann. Denn im August, als der Staatsstreich stattfand und der patriotisch gesinnte Abdourahamane Tchiani anstelle des prowestlichen Schützlings Mohamed Bazoum, der einen Kurs der Verweigerung der Partnerschaft mit Frankreich einschlug, an die Macht kam, war von einer Aufkündigung der Zusammenarbeit mit den USA noch keine Rede. Im Gegenteil, viele Experten vertraten die Ansicht, dass die USA in Afrika stärker werden und die Franzosen ersetzen und mit ihnen konkurrieren. So wurden die Uranlieferungen aus Niger nach Europa trotz offizieller Erklärungen über ihre Einstellung einigen Berichten zufolge weiterhin über die USA abgewickelt.

Für diese Sichtweise spricht auch die Tatsache, dass die stellvertretende US-Außenministerin Victoria Nuland die erste westliche Politikerin war, die Niger besuchte, um zu versuchen, den Ex-Präsidenten zu retten. Natürlich erwarteten die Amerikaner die Rückkehr ihres Schützlings, aber als klar wurde, dass es keinen Weg zurück gab, zeigten sie sich flexibel und nahmen Verhandlungen mit der neuen Regierung auf. Meinen Quellen zufolge wurde die Intervention der Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (ECOWAS) auf deren Anweisung hin nicht durchgeführt.

Matt Gaetz (Republikaner aus Florida), Mitglied des Repräsentantenhauses, machte bei einer Anhörung des Ausschusses für Streitkräfte des Unterhauses des US-Kongresses zur Lage in Afrika und im Nahen Osten eine seltsame Aussage: „Wenn man sich den Tschad, Burkina Faso, Mali, Mauretanien und Niger anschaut, dann waren die Putschisten in vielen dieser Länder Leute, die wir ausgebildet haben“, sagte er und erinnerte daran, dass US-Außenminister Anthony Blinken Niger im März 2023 als „ein Beispiel für Widerstandsfähigkeit, Demokratie und Zusammenarbeit“ bezeichnet hat, aber nur ein Jahr später kündigten nigrische Rebellen das Militärabkommen mit Washington. „Nur ein Jahr, nachdem unsere Regierung sie als Vorbild für Demokratie bezeichnet hat, nimmt sie uns am Nacken und wirft uns hinaus. Kann man das als Scheitern bezeichnen?“, bemerkte Goetz.

Er wies darauf hin, dass die USA rund 500 Millionen Dollar in Niger investiert haben, das afrikanische Land sich aber weiterhin der Zusammenarbeit mit Russland zuwendet. „Die Russen sind der beliebteste militärische Partner. Und wir bilden Putschisten aus“, betonte er.

Der Kongressabgeordnete Austin Scott (Republikaner aus Georgia) fragte, warum die Zusammenarbeit zwischen Niger und den USA so schnell gescheitert sei und wie es Russland gelungen sei, im gleichen Zeitraum eine Partnerschaft mit dem afrikanischen Land aufzubauen. „Die USA haben Hunderte von Millionen Dollar für diesen Staat ausgegeben, er war einer unserer stärksten Partner. Jetzt werden wir, wenn ich aus offenen Quellen die richtigen Schlüsse ziehe, aus dem Land gedrängt und es wendet sich Russland zu“, erklärte Scott, aber soweit bekannt, gab es keine Antwort.

Iranische Spuren

In seiner Rede in Washington sagte Zeine: „Unsere Souveränität beinhaltet die freie Wahl von Partnern unter den Ländern, die Frieden in die Region bringen können. Und wir bitten darum, dass unsere Entscheidung respektiert wird. Wir haben beschlossen, uns für die Zusammenarbeit mit allen Ländern zu öffnen, die am Frieden interessiert sind.“ Man kann schwer sagen, dass die USA den nötigen Respekt gezeigt haben.

Die stellvertretende Pentagon-Sprecherin Sabrina Singh erklärte ausdrücklich, dass die US-Delegation nach Niger gereist sei, um ihre Besorgnis über die sich entwickelnden Beziehungen des afrikanischen Staates zu Russland und Iran zum Ausdruck zu bringen. Wie das Wall Street Journal später berichtete, beschuldigte Washington die nigrische Regierung, eine Art geheimes Abkommen geschlossen zu haben, um dem Iran Zugang zu Uranvorkommen zu verschaffen. Iran und Uran sind für die USA ein wunder Punkt, der sich wie ein rotes Tuch zu einem Stier verhält, besonders jetzt, inmitten der Konfrontation zwischen der Hamas und dem US-Anhängsel Israel.

Nach Angaben der Zeitung, die sich auf ungenannte Personen beruft (was durchaus ein gewollter Leak gewesen sein könnte), haben Niger und Iran eine vorläufige Vereinbarung unterzeichnet. Zwei weitere Quellen wiesen jedoch darauf hin, dass die Vereinbarung noch nicht abgeschlossen sei. Nach Informationen der USA und anderer westlicher Länder hätte das Abkommen dem Iran Zugang zu einem Teil der nigrischen Uranreserven verschaffen können, so die Zeitung. Angesichts der Tatsache, dass die französische Gruppe Orano noch immer die Uranlagerstätte in Niger kontrolliert, ist das meiner Meinung nach jedoch unwahrscheinlich.

Ich vermute, es könnte auch um iranische Drohnen gehen, für die sich die neue Regierung von Niger interessiert hat. Kann es in ein und demselben Land Drohnen zweier eingeschworener Feinde – der USA und des Iran – geben?

„Die USA haben nie begriffen, dass man mit afrikanischen Ländern auf Augenhöhe sprechen und ihnen keine Vorschriften machen sollte. Es war äußerst leichtsinnig von den USA, Niger zu beschuldigen, dass es ein Abkommen vorbereite, um dem Iran Zugang zu Uranvorkommen zu verschaffen, und dass Niger plane, bei Drohnen mit Teheran zusammenzuarbeiten“, sagte mir Ljubow Demidowa, Vorstandsvorsitzende der Strategischen Agentur für die Entwicklung der Beziehungen zu afrikanischen Ländern.

Nach Ansicht von Nikita Panin, Koordinator des RIAC-Programms (Russian International Affairs Council) und Experte am Zentrum für Afrikastudien der Nationalen Hochschule für Wirtschaft, ist die Entscheidung der nigrischen Regierung, das militärische Kooperationsabkommen mit Washington zu kündigen, im Hinblick auf den Aufbau eines Interaktionsmodells eine der größten Fehleinschätzungen der US-Diplomatie in Afrika. „Nach dem Staatsstreich setzten die USA darauf, der nigrischen Militärregierung zu zeigen, dass ihre Regierung keine radikalen Schritte unternehmen und das Ad-hoc-Engagement fortsetzen würde – daher die Erfolge in der ersten Zeit, die sich aus Nulands Besuch ergaben. Doch irgendwann wollten die Amerikaner vielleicht das Vakuum des weggefallenen französischen Einflusses füllen: Sie begannen, selbstbewusst aufzutreten, ohne Rücksicht auf die Formate der Zusammenarbeit und deren Niveau, die Niger von den neuen Partnern angeboten wurden, und das war wahrscheinlich der Grund für diese Entscheidung“, glaubt Panin.

Wie geht es weiter?

Der amerikanische Fernsehsender CNN hat das Geschehen bereits als „Kehrtwende eines der wichtigsten Verbündeten der USA in Westafrika zu Russland“ bezeichnet und sich über das übermäßig harte Vorgehen der amerikanischen Regierung beklagt, das zu einem Misserfolg nach dem anderen führt. Es hat sich herausgestellt, dass ihre Sorge um eine Annäherung an Russland zu einer noch größeren Annäherung geführt hat: Durch ihr Vorgehen drängen die Amerikaner selbst die Afrikaner in die „Arme“ ihrer neuen Verbündeten.

Jetzt haben amerikanische Beamte wirklich keine andere Wahl, als ihre Besorgnis darüber zum Ausdruck zu bringen, dass der Westen an Einfluss verliert und Russland und Akteure aus dem Nahen Osten ihre Präsenz in Niger verstärken.

Brown zufolge werden die USA weiterhin „andere Länder in Westafrika“ für eine militärische Zusammenarbeit wie die mit Niger in Betracht ziehen. Ohne auf Einzelheiten einzugehen, sagte der Vorsitzende der US-Generalstabschefs, er habe kürzlich mit den Stabschefs einiger afrikanischer Staaten Gespräche über Fragen der Terrorismusbekämpfung geführt.

Das berichtete auch Jack Reed, Vorsitzender des Ausschusses für Streitkräfte des US-Senats. Ihm zufolge erwägen die USA derzeit alternative Optionen für den Einsatz von Truppen in Afrika. „Was unser Militär betrifft, so versucht es immer, Handlungen im Voraus zu kalkulieren, und schon vor einigen Monaten bekamen wir Signale aus Niger, dass die Dinge dort immer unangenehmer wurden. Die politische Lage dort wurde immer unübersichtlicher und das U.S. Army Africa Command begann ganz pragmatisch, nach Alternativen zu suchen“, sagte er. „Die Schwierigkeiten, die sich daraus ergeben, sind die Zeit, die man braucht, um von einem Stützpunkt zu Konflikt- oder Konkurrenzpunkten zu gelangen. Das ist ein wichtiger Faktor“, so Reed weiter. „Wir müssen auch die Zusammenarbeit mit der lokalen Regierung aufbauen, das ist ebenfalls ein wichtiger Faktor.“

Er betonte, dass die USA neben der militärischen auch eine diplomatische Präsenz in Afrika aufbauen sollten. „Wir müssen sicherstellen, dass die Ernennung unserer Botschafter schnell erfolgt, ohne die Verzögerungen, die wir in letzter Zeit erlebt haben, und dass wir sie so schnell wie möglich vor Ort einsetzen können, denn sie können genauso effektiv sein wie jede Art von militärischer Kraft“, so der Senator.

Dabei könnte es sich um einen Einsatz in Ghana, Nigeria und der Elfenbeinküste handeln, den verbleibenden ECOWAS-Mitgliedern, zu denen die USA traditionell enge Beziehungen unterhalten. US-Außenminister Anthony Blinken stattete den Hauptstädten der beiden letztgenannten Staaten im Januar einen Besuch ab, bei dem er feierlich ankündigte, dass die USA 45 Millionen Dollar zur Sicherung der Stabilität in Westafrika bereitstellen würden.

Es ist jedoch nicht klar, welche Länder die Mittel erhalten werden. Panin zufolge verhandelten die Amerikaner nach dem Staatsstreich in Niger mit Ghana und der Elfenbeinküste über eine mögliche Verlegung ihres Stützpunktes in diese beiden Länder, doch letztlich setzten sie auf die Beibehaltung des Stützpunktes in Niger, was nicht funktioniert hat.

Eine Quelle in der russischen Botschaft in Abidjan sagte mir, dass die USA eine Präsenz in Westafrika aufbauen und die Franzosen ablösen. Allerdings scheint es den Amerikanern nicht gelungen zu sein, in Niger Fuß zu fassen. Stattdessen setzt Niger seine militärische Zusammenarbeit mit Deutschland fort.

„Die USA haben einen wichtigen Punkt ihrer strategischen Präsenz in der Sahelzone verloren. Jetzt werden sie sich höchstwahrscheinlich Nigeria oder der Elfenbeinküste beugen“, sagt Demidowa.

Wenn irgendein Land die einen ausländische Soldaten rausschmeißt und andere einlädt, bedeutet das in erster Linie, dass diese anderen sich als effektiver erwiesen haben. Ich denke, dass dieses rationale Prinzip auch in diesem Fall gilt.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

52 Antworten

      1. Das ist in den Beziehungen zwischen Deutschland und den USA klar geregelt.
        Die Politiker sind von den USA eingenordet und werden jeden Versuch, der lt. Parlamentarischen Rat vom eutschen Volk kommen muß, rücksichtslos unterdrücken.

        Das man die Verschwörungstheorien selbst beim Justizministerium nachlesen kann stört nicht.
        Das Folgende ist sicher so nicht unbedingt bekannt.

        https://www.gesetze-im-internet.de/avorbaschrbek/BJNR010680990.html

        Bonn, den 8. Juni 1990
        Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,
        wir möchten Ihnen mitteilen, daß die Drei Westmächte im Lichte der jüngsten Entwicklungen in Deutschland und in der internationalen Lage bestimmte Aspekte ihrer Vorbehalte zum Grundgesetz einer erneuten Prüfung unterzogen haben.
        Die Vorbehalte der Drei Westmächte in bezug auf die Direktwahl der Berliner Vertreter zum Bundestag und das volle Stimmrecht der Vertreter Berlins im Bundestag und im Bundesrat, die insbesondere im Genehmigungsschreiben vom 12. Mai 1949 zum Grundgesetz angesprochen sind, werden hiermit aufgehoben.
        Die Haltung der Alliierten, „daß die Bindungen zwischen den Westsektoren Berlins und der Bundesrepublik Deutschland aufrechterhalten und entwickelt werden, wobei sie berücksichtigen, daß diese Sektoren wie bisher kein Bestandteil (konstitutiver Teil) der Bundesrepublik Deutschland sind und auch weiterhin nicht von ihr regiert werden“, bleibt unverändert.
        Wir bitten Sie, Herr Bundeskanzler, die Versicherung unserer ausgezeichnetsten Hochachtung zu genehmigen.

        Für die Regierung der Französischen Republik

        Serge Boidevaix

        Für die Regierung des Vereinigten Königreichs

        von Großbritannien und Nordirland

        Sir Christopher Mallaby

        Für die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika

        Vernon A. Walters

  1. Das USA-Parlament wird in internen Diskussionen realistisch? Das wurde durchaus mal Zeit. Es muss ein verdammt scharfer Wind da draußen auf dem internationalen Parkett wehen, wenn die – zumindest intern – ihre Überheblichkeit auf den Prüfstand stellen.

    …„Untergang des Römischen Reiches“: Ja, das trifft es.

    1. In dem Zusammenhang sei auch an die Pax Romana erinnert, die durchaus das Zeug hatte so etwas wie Fortschritt, Wohlstand und Rechtssicherheit den unterdrückten Völkern zu bringen, bis das System dann von innen heraus allmählich korrumpierte. Ob die USA jemals das Zeug dazu hatte möchte ich allerdings bezweifeln.

      1. „Also gut. Mal abgesehen von der Medizin, den sanitären Einrichtungen, dem Schulwesen, Wein, der öffentlichen Ordnung, der Bewässerung, Straßen, der Wasseraufbereitung und der allgemeinen Krankenkassen, was, frage ich euch, haben die Römer je für uns getan?“

        1. @Greyjoy
          „… was, frage ich euch, haben die Römer je für uns getan?““

          Sie haben die Schriftrollen der Bibliothek von Alexandria dazu benutzt ihre Badehäuser zu beheizen … und uns somit viel Weisheit erspart. /s

          1. Die Bibliothek von Alexandria wurde in 2 Etappen zerstört – erstens von fanatischen Christen unter einem ignoranten Imperator – und das, was übrig blieb haben später die Muslime „entsorgt“.

  2. „Aber die Rechnung ist nicht aufgegangen, denn bei einem kürzlichen Besuch einer hochrangigen US-Delegation in Niger scheinen die US-Vertreter in ihrer gewohnt arroganten Art aufgetreten zu sein und haben versucht, der nigrischen Regierung Vorschriften zu machen. Daraufhin hat Niger das militärische Kooperationsabkommen mit den USA kurzerhand gekündigt und fordert den Abzug der US-Soldaten, während Niger sich gleichzeitig Russland und dem Iran zuwendet.“

    Eine kurze Anleitung für das von US Basen besetzte Deutschland.
    Einfach machen und nicht jammern. Aber wie es aussieht besteht keinerlei Interesse.
    Man baut lieber auf die EU.

    Am großen mächtigen Niger
    Der die Natur noch schöner macht
    Lasst uns stolz und dankbar sein
    Für unsere neue Freiheit
    Lasst uns eitle Streitereien vermeiden
    Um unser Blut zu sparen
    Und dass die glorreichen Stimmen
    Unserer Rasse ohne Bevormundung
    Sich erheben in dem gleichen Elan
    Bis zu diesem blendenden Himmel
    Wo seine ewige Seele wacht
    Dessen, der das Land noch größer macht.

    Auf, Niger: Auf!
    Dass unser Werk Früchte tragen werde
    Und das Herz dieses alten Kontinent verjüngt
    Und dass dieser Gesang an den vier Ecken der Welt verstanden wird
    Wie der Schrei eines gerechten und tapferen Volkes!
    Auf, Niger: Auf!
    Auf dem Land und auf der Woge
    Im Rhythmus der Tamtams in ihrem steigenden Ton
    Bleibt immer vereint, und jeder antworte
    Dieser edlen Zukunft, die uns sagt: „Vorwärts!“

    Wir finden in unseren Kindern wieder
    Alle Tugenden der Vorfahren
    Um in allen Momenten zu kämpfen
    Sie sind unsere Daseinsberechtigung
    Wir trotzen der verräterischen Bestie
    Meistens nur schwach bewaffnet
    Wollen wir doch würdig fortbestehen
    Ohne für unser Wohlergehen zu zerstören
    In der Steppe, wo jeder fühlt
    Den Durst in der brennenden Sahelzone
    Marschiert, ohne Verzagen, als Herren
    Großmütig und wachsam

    1. Die Nationalversammlung beschloss am 22. Juni 2023 die Verfassungsänderung, mit der L’Honneur de la Patrie anstelle von La Nigérienne zur Nationalhymne Nigers wurde. Zugleich wurden der Text und die Musik, die vom Expertenkomitee ausgearbeitet worden waren, bekannt gegeben. Die neue Hymne soll die Förderung von Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit, Patriotismus und nationaler Einheit in Verbindung mit dem Panafrikanismus verankern und die Dimensionen des Sozialen, des Kulturellen und der Selbstbestimmung erfassen.

      Von den Ufern des Niger bis zu den Rändern der Ténéré
      Brüder und Schwestern sind wir
      Kinder desselben Vaterlandes Niger
      Genährt vom Saft derselben Ideale
      Für ein Niger des Friedens, frei, stark und geeint
      Für ein aufblühendes Niger, das Land unserer Träume
      Für die Ehre des Vaterlandes
      Verkörpern wir Tapferkeit und Ausdauer
      Und alle Tugenden unserer würdigen Vorfahren
      Furchtlose, entschlossene und stolze Krieger
      Verteidigen wir das Vaterland mit unserem Blut
      Machen wir Niger ein Symbol der Würde
      Emblem und Fackel des aufstrebenden Afrikas
      Für diese edlen Ideale aufrecht und voran
      Voran zur Arbeit, voran zum Kampf
      Wir bleiben aufrecht
      Halten hoch die Flagge unseres geliebten Landes
      Im Himmel über Afrika und in der ganzen Welt
      Um gemeinsam zu errichten
      Eine Welt der Gerechtigkeit, des Friedens und des Fortschritts
      Und um Niger zum Stolz Afrikas zu machen.

      1. Die schönste Nationalhymne und die besten Absichten genügen nicht, wenn das System nicht stimmt.
        Niger ist eins der ärmsten Länder der Welt, mit knapp 70% Analphabeten und einer extremen Bildungsfeindlichkeit, Dürren, Hungersnöten, einer mangelnden Geburtenkontrolle und grassierenden Krankheiten wie Bilharziose, Gelbfieber, Tuberkulose, Lepra, Noma, Typhus, Hepatitis usw.
        Mit zunehmender Desertifikation aufgrund von Überweidung und ungesteuerten Flutkatastrophen.
        Solange die Menschen dort den Hintern nicht hochkriegen und anfangen zu lernen und die Bildung zu schätzen, gibt das nichts mit diesem Teil von Afrika.

        Ja, Frankreich hat in diesem Land versäumt, den Menschen die Vorteile der Bildung nahezubringen.
        Das aber hätte gekostet und mit Ausnahme von Deutschland haben sich die europäischen Länder wahrhaftig nicht dabei überschlagen.
        Nun ja es war schon immer attraktiver für die Europäer und die USA zu profitieren anstatt zu investieren.
        Lieber das Uran einkassiert, wahrscheinlich zu günstigen Konditionen und/oder einen Stützpunkt gebaut als Geld ausgegeben, was erst Generationen später aufgrund der neuen Marktlage zurückfließen kann.

        1. Wer mit einem kolonialistischen, westlichen Denken infiziert ist und seine Informationen
          aus den Wertewestlichen Medien bezieht, des eigenständigen Denkens nicht fähig, muß wohl zwangsläufig zu diesen Einsichten kommen.

          Ich vermute jetzt einfach mal, Sie waren noch nie in Niger oder in einem anderen Afrikanischen
          Land und bin deshalb sehr erstaunt, wie man zu Aussagen wie dieser kommt:

          „Solange die Menschen dort den Hintern nicht hochkriegen und anfangen zu lernen und die Bildung zu schätzen, gibt das nichts mit diesem Teil von Afrika. „

          1. Westliches koloniales Denken ist es, wenn man den Menschen die Bildung vorenthält, die es ihnen ermöglichen würde, sich gegen Ausplünderungen zu wehren und das Beste aus der eigenen Situation zu machen.

            Wer lesen kann und denken gelernt hat, ist im Vorteil.
            Und diesen Vorteil hätte man den Menschen in den Kolonien von Anfang an vermitteln müssen anstatt sie auszubeuten.
            Und kommen Sie mir nicht mit einem sozialromantischen Scheiß oder diesem angeblich antikolonialistischem Geschwafel.
            In eine Welblechhütte ohne Hilfe an einer elenden Krankheit oder Verletzung zu verrecken möchte niemand und auch nicht den eigenen Kindern beim Verhungern zusehen und auch nicht beobachten müssen, wie die Heranwachsenden kaum eine Perspektive haben um sie dann wegschicken zu müssen.
            Wer sich auf eine Safari begeben hat, der sieht nur die nette Fassade.
            Hinter der Fassade sieht es anders aus.
            Und damit ist nicht das Geringste über die Qualität der Meschen dort ausgesagt.

            1. Ich habe mich lange beruflich mit der Frage auseinander gesetzt, warum diese Länder trotz abgezogener Kolonialmacht arm sind.
              Warum sie sich weiter ausbeuten lassen.
              Warum sie trotz Entwicklungshilfe und trotz reichlicher Zahlungen nicht auf die Beine kommen.

              Und das ist die Antwort.
              Es wird ihnen die Bildung vorenthalten.
              Die Bildung, die den Vorsprung, den die Europäer haben, deutlch zusammenschrumpfen lassen würde.
              Das ist ziemlich raffiniert gemacht.
              Noch raffinierter ist allerdings die neueste Masche den Menschen in den afrikanischen Ländern nahezulegen, dass alles, was die Weißen von sich geben, gegen sie gerichtet ist, also neokolonialistisch wäre.
              Sie ihren eigenen Weg gehen müssten.
              Es gibt keinen eigenen Weg.
              Es gibt nur den Weg des Lernens, der Arbeit, des guten Wirtschaftens und der Geburtenkontrolle. Nichts anderes hilft auf Dauer, egal wo auf der Welt

              Ansonsten wird der Vorsprung bestehen bleiben.

              1. @atlantik

                ihre berufliche Beschäftigung scheint nur aus westlicher Theorie zu bestehen & mit ihren erneuten Kommentar haben Sie tatsächlich bewiesen, was @Evamaria schrieb!

                90 % ihres Beitrages ist Unsinn & zeigt eindeutig wieder einmal ihren dt. Kadavergehorsam….

              2. Was den angeblich gebildeten Westen angeht so gestellt sich dort die Ignoranz zur Arroganz. Ignoriert wird die Kultur eines fremden Landes und jegliche vorhandene Gesellschaftsstruktur insbesondere auch sämtliche Besitzverhältnisse. Behauptet wird, dass Völker nichts besitzen wenn es nicht auf dem Papier steht. Und dann wird behauptet, dass gegen Enteignung westlich Bildung etwas nütze, obwohl es in Wahrheit die nackte Gewalt ist die herrscht.

                1. „Und dann wird behauptet, dass gegen Enteignung westlich Bildung etwas nütze, obwohl es in Wahrheit die nackte Gewalt ist die herrscht.“

                  Viel schlimmer ist ja, dass diese Westhelferlein ja erst die Enteignung des afr. Volkes veranstaltet hat & die Bildung zu eigen kaufbaren Gut machte, was natürlich kein Sklave aufbringen kann & dann beschimpft man die noch, dass die selber schuld wären.

                  Schon Ende der 80er Jahre hat eine SPD-Politikerin, die unbedingt in der Entwicklungshilfe arbeiten wollte in ihrem Buch: Tödliche Entwicklungshilfe“ auch darüber geschrieben, wie der Westen nach der Kolonialzeit mit unlauteren Mitteln & Arroganz & Inkompetenz deren Wissen als dumm & hinterwäldlerisch abgetan haben & denen auch noch Grund & Boden vergifteten…bis sie abzogen & ihre Opfer dem Schaden, den sie angerichtet hatten, überließen… Und heute noch stellen sich arrogante Besserwessi hin & behaupten glattweg, die Afrikaner seien selber schuld…….

              3. Ein Teil der prekären Agrarsituation in Niger hat mit einer Übernutzung der Weideflächen zu tun, ebenso mit der Abholzung von Bäumen. Bauern in Niger holzten über Jahrzehnte die Bäume auf ihren Feldern ab, weil Agrarberater ihnen das empfahlen. Deshalb scheiterten Versuche, die Ausbreitung der Wüste im Süden Nigers zu stoppen – bis TONY RINAUDO kam und entdeckte, dass Wurzeln, Stümpfe und Samen gefällter Bäume im kargen Sandboden weiterleben.

                WELCHE AGRARBERATER DAS WOHL GEWESEN SEIN MÖGEN? Ich vermute, westliche ….

                RINAUDO hat den Bauern seine Methode gezeigt und die Menschen vor Ort haben von dieser Bildungsmaßnahme profitiert. Das war wohl die erste BILDUNGSMAßNAHME überhaupt, die den Menschen einen Vorteil gebracht hat.

                https://de.wikipedia.org/wiki/Farmer_Managed_Natural_Regeneration

                Dafür bekam Rinaudo den Alternativen Nobelpreis zuerkannt.

                https://www.swr.de/swr2/wissen/der-waldmacher-wie-wiederaufforstung-in-afrika-funktioniert-swr2-wissen-2020-06-09-100.html

                Der Regisseur Volker Schlöndorf hat über Rinaudo einen Dokumentarfilm gedreht.

                https://www.swr.de/swr2/film-und-serie/volker-schloendorffs-erste-kino-doku-ueber-tony-rinaudo-und-das-wunder-der-baeume-der-waldmacher-100.html

                Also, wie Sie schon schrieben, es braucht BILDUNG in Afrika, um mit den veränderten Umweltbedingungen zurechtzukommen oder diese sogar umzukehren. Und das sollte in der Tat bei den Regierungen in Afrika oberste Priorität haben. Die brisante Frage dabei ist: WELCHE BILDUNG?

                Ich präferiere standortangepasste Methoden, die von der einheimischen Bevölkerung aus eigener Kraft angewendet werden können. Und damit Verschuldungsspiralen der Bauern, aber auch der afrikanischen Staaten im Weltfinanzsystem vorbeugen.

                DAS müsste von der EU gefördert werden und wäre ein konstruktiver Beitrag zur Migrationsabwehr.

                1. @Dagmar Bandt

                  „Die brisante Frage dabei ist: WELCHE BILDUNG?“

                  Das ist wirklich die brisante Frage.
                  Eins ist klar, durch die massive Kolonisationen der Europäer wurde die natürliche eigene Entwicklung der Menschen schwer beeinträchtigt.
                  Und es wird kein Zurück mehr zu dem Zustand der vorkolonialistischen Zeit geben, auch wenn sich das manche tatsächlich wünschen.
                  Sie übersehen dabei, das in vielen Ländern, wie beispielsweise in Niger nach Abzug der Kolonialherren blutige Machtkämpfe ausbrachen, weil eben Konflikte nicht mehr auf hergebrachte Weise geklärt werden konnten und auch ganz andere Kampfmittel zu Verfügung standen.
                  Und diese Machtkämpfe in einigen afrikanischen Ländern wie in Niger bis zur völligen Verarmung immer weiter gingen.
                  Was kann also getan werden, um die Folgen der Kolonisation abzumildern, besser was hätte schon längst getan werden müssen, um die Folgen der Kolonisation abzumildern?
                  Das eine wäre eine faire Kreditvergabe an die jeweiligen Länder.
                  Zinsen ja, aber keine exorbitanten und das Risiko der Banken wird durch einen Teil der bisherigen Entwicklungsgelder abgepuffert.
                  Es wäre eine direkte Entschuldung der Einwohner notwendig, auch hierfür könnten Entwicklungsgelder verwendet werden.
                  Rohstoffe werden anständig bezahlt.
                  Infrastruktur, Schulen und mittelständige Betriebe werden gebaut.
                  Einheimische Märkte/Produkte geschützt.
                  Ein gut bezahltes Beamtentum eingesetzt und gleichzeitig die Korruption bekämpft.
                  All das findet schon in verschiedenen afrikanischen Ländern in verschiedenem Ausmaß statt.
                  Es darf allerdings gerne mehr sein.
                  Ich befürworte auch zusätzliche Bildungskooperationen zwischen afrikanischen und europäischen Ländern, denn das technische Knowhow ist in den europäischen Ländern unbestritten größer, muss aber an die afrikanischen Gegebenheiten angepasst werden.
                  Das kann nur durch Zusammenarbeit entwickelt werden.
                  Es muss eine geregelter technischer Support in Verbindung mit Bildung eingerichtet werden.
                  In afrikanischen Ländern rosten wichtige technische Geräte vor sich hin, weil die Menschen nicht gelernt haben, damit umzugehen.
                  Es gibt kaum Solaranlagen oder Windkraft, weil es nicht genügend Mechaniker zur Wartung gibt.
                  Das gilt auch für gespendete medizinische Geräte.
                  Es gibt für den technischen Bereich keine Lehrkultur im Handwerk.
                  Das ist etwas, das etabliert werden muss.
                  Und wenn es doch einen Mechaniker gibt, dann fehlen die Ersatzteile.
                  Auch hier könnte es eine Support geben, bis der Handel damit zu einem Selbstläufer wird.
                  Und nein, es gibt keinen Weg zurück zum traditionellen Leben.
                  Es sei denn, die Welt ist bereit, die afrikanischen Menschen in gewissen Abständen verhungern zu lassen.

            2. Sie sprachen davon, daß die Menschen ihren Hintern hochkriegen müssen und anfangen zu lernen Bildung zu schätzen, da es sonst nichts wird mit Afrika.

              Was mein Kommentar darauf mit Sozialromantik zu tun hat, erschließt sich mir leider nicht.

              1. @Evamaria
                Wieso Sie eine Redewendung aus meinem Post picken und nicht auf die Argumente eingehen erschließt sich wiederum mir nicht.

                „Sie sprachen davon, daß die Menschen ihren Hintern hochkriegen müssen und anfangen zu lernen Bildung zu schätzen, da es sonst nichts wird mit Afrika.“

                Ich schrieb davon, dass die Menschen in Niger (70% Analphabeten) den Hintern hochkriegen müssen und anfangen müssen zu lernen und Bildung zu schätzen.

                Und das ist leider die nackte, unbequeme und unpopuläre Wahrheit.
                Gilt im Übrigen nicht nur für Niger, sondern für jedes Land der Erde.

                1. Wieso ich ausgerechnet diesen einen Satz aus Ihrem Post picke?

                  Da kann ich Ihnen gerne auf die Sprünge helfen.
                  Weil genau dieser eine Satz Sie enttarnt und Ihre wahre Gesinnung wiederspiegelt.
                  Das ist leider die nackte, für Sie höchstwahrscheinlich unbequeme Wahrheit.

                2. @atlantik
                  „Ich schrieb davon, dass die Menschen in Niger (70% Analphabeten) den Hintern hochkriegen müssen und anfangen müssen zu lernen und Bildung zu schätzen.“

                  Es ist überaus bedauerlich, dass SIE selber nicht mal merken, welchen Unsinn SIE schreiben!
                  WAS glauben Sie überhaupt, WIE man z.B. Lesen & Schreiben lernen kann? Glauben Sie, da setzt man ein Kind mit einem Buch in die Ecke & es lernt das von alleine?

                  Sie sollten sich mal damit beschäftigen, dass die Analphabeten-Rate in DE rasant steigt & hier könnte man nicht mal behaupten, es gäbe keine Schulen & Lehrer!
                  In solchen afr. Ländern laufen Kinder mitunter km barfuß um in eine Schule zu können!
                  Hier wirft die Mama im SUV ihren Sprößling direkt vor der Schule ab…..

                  Sie merken es leider wirklich nicht, wie dekadent & westlicharrogant Sie konditioniert sind….

              2. @Evamaria

                „Weil genau dieser eine Satz Sie enttarnt und Ihre wahre Gesinnung wiederspiegelt.“

                Ach was.
                Sie wissen von mir gar nichts.
                Nur weil ich die unbequeme Wahrheit ausspreche, zeigt das die ‚wahre Gesinnung‘?
                Und natürlich ist die ‚wahre Gesinnung‘ die Gesinnung, die nicht in den Kram passt.
                Ändert aber alles nichts.
                Es muss gelernt werden, bevor sich etwas zum Besseren ändert, egal wo.
                Und ja, Lernen ist anstrengend.
                Deswegen ‚hoch mit dem Hintern‘ und auch ‚raus aus der Opferrolle‘.
                Im Gegensatz zu Ihnen sehe ich alle Menschen als gleichberechtigt an und mute ihnen zu, die Wahrheit zu vertragen.

                Sie mit Ihrem sozialromantischen Gefasel wirtschaften nur den Ausbeutern in die Tasche.

                1. @atlantik

                  Sie ZEIGEN ganz eindeutig IHRE Gesinnung! Auch wieder & besonders in diesem Kommentar!

                  „Ändert aber alles nichts.
                  Es muss gelernt werden, bevor sich etwas zum Besseren ändert, egal wo.
                  Und ja, Lernen ist anstrengend.“

                  oder:
                  „Deswegen ‚hoch mit dem Hintern‘ und auch ‚raus aus der Opferrolle‘.
                  Im Gegensatz zu Ihnen sehe ich alle Menschen als gleichberechtigt an und mute ihnen zu, die Wahrheit zu vertragen.“

                  So, so..offensichtlich hatten Sie mit „LERNEN“ bisher so gar nichts zu tun! Und was SIE unter „Gleichberechtigt“ verstehen ist dieses typische „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“!

                  SIE selber würden in einem afrikanischen Land keinen Monat überleben! Offensichtlich trifft auf Sie ganz eindeutig A.v.Humboldts These 100 % zu:
                  „Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben“

                2. Auch Sie, Forist GMT, wissen über mich nichts.
                  Ein jeder Leser kann außerdem problemlos erkennen, dass Sie zudem hartnäckig ignorieren, was den Inhalt einer Diskussion ausmacht.
                  Aber an Zank und Geschrei bin ich nicht interessiert.

                3. @atlantik
                  „Auch Sie, Forist GMT, wissen über mich nichts.“

                  Ich lese ihre Kommentare & wenn Sie die tatsächlich selbst & höchstpersönlich verfasst haben, haben Sie über sich selbst viel ausgesagt!

                  „Ein jeder Leser kann außerdem problemlos erkennen, dass Sie zudem hartnäckig ignorieren, was den Inhalt einer Diskussion ausmacht.“

                  Sie sollten nicht die infantile Schiene benutzen, sich auf „JEDER“ zu berufen… machen Sie sich damit Mut?
                  Ganz im Gegenteil, ich nutze die Inhalte ihrer Kommentare & konfrontiere Sie damit – das scheint ihnen entweder tatsächlich zu zeigen, dass Sie unsinnig schreiben & nun mit armseligen Methoden die Schuld zurück schieben oder gar nicht in der Lage sind, IHREN angeblich sinnigen Kommentar von wegen, die Afrikaner sind nur zu faul, zu begründen.
                  Ich hatte Sie ja nach ihren Vorstellungen des „Lernens“ befragt – offensichtlich haben Sie da gar keine & glauben tatsächlich, dass das Analphabetentum mit guten Willen & Gebeten beendet werden kann….

                  „Aber an Zank und Geschrei bin ich nicht interessiert.“

                  Genau, Sie begeben sich in eine Diskussion & erwarten – wie für Sie üblich – Kadavergehorsam…. Sorry aber ich finde der Möchtegern-Kaiser @atlantik is nackt….

    2. @ Evamaria

      Die erste und älteste Verfassung der Welt, für das Mali-Reich, zu dem auch das heutige Niger gehörte. In Mali bekannt als „la Charte de Kurukanfouga adoptée en 1236, après la bataille de Kirina, par les représentants du Mandé et leurs alliés.“

      „Manden kali-kan file nin di, Ka a da dunya bèè ladèlen tolo kann.
      Das ist die Verfassung Mandes, adressiert an die ganze Welt.“

      1. Die Jäger sagen:
      Alle Geschöpfe sind eins.
      Es stimmt, dass ein Geschöpf vor einem anderen das Licht der Welt erblickt,
      aber ein Geschöpf ist nicht älter und ehrwürdiger als ein anderes,
      und auch kein Geschöpf ist besser als ein anderes.

      2. Die Jäger sagen:
      Alles Leben ist eins,
      kein Unrecht, das einem anderen Geschöpf zugefügt wird, bleibt ungestraft.
      Also
      soll keiner seinen Nächsten ausbeuten,
      soll keiner seinem Nächsten Unrecht tun,
      soll keiner seinen Nächsten quälen.

      3. Die Jäger sagen:
      alle sollen aufeinander achten,
      alle sollen ihre Eltern ehren,
      alle sollen ihre Kinder gut erziehen,
      alle sollen die Bedürfnisse ihrer Familienangehörigen stillen.

      4. Die Jäger sagen:
      alle sollen auf ihre Heimat achten.
      Für das Vaterland ist der Mensch das Wichtigste,
      denn wenn die Menschen vom Land verschwinden
      wird es sich nach ihnen sehnen,
      Niedergang und Verzweiflung erfahren.

      5. Die Jäger sagen:
      Hunger ist schlecht,
      Sklaverei ist schlecht;
      Es gibt nichts Schlimmeres in der Welt als Hunger und Sklaverei.
      Solange wir Pfeil und Bogen haben,
      wird der Hunger niemanden mehr in Mande umbringen,
      auch wenn Dürre das Land heimsucht.
      Der Krieg wird keine Dörfer mehr zerstören,
      keine Unterwerfung mehr.
      Das heißt dass Niemand mehr einem Mitmenschen die Kandare anlegen wird,
      um ihn zu verkaufen;
      Niemand wird mehr geschlagen in Mande,
      geschweige denn getötet,
      weil er ein Sklave ist.

      6. Die Jäger sagen:
      Die Sklaverei ist nun verboten und geächtet,
      „von einer Mauer zur anderen“,
      von einer Grenze Mandes bis zur anderen;
      Überfälle sind von nun an in Mande verbannt,
      die Leiden, die daraus entstehen, haben ab heute ein Ende.
      Hunger ist schlecht!
      Ein Hungriger verliert jede Scham.
      Welch entsetzliches Leid für den Sklaven und den Hungernden,
      ohne jeden Ausweg.
      Ein Sklave ist überall auf der Welt seiner Würde beraubt.

      7. Die Ahnen sagen:
      Ein Mensch an sich,
      bestehend aus Knochen und Fleisch,
      Gehirn und Muskeln,
      Haut und Haaren
      ernährt sich von Speisen und Getränken;
      aber seine Seele lebt von drei Dingen:
      zu sehen, wen man sehen will,
      zu sagen, was man sagen will,
      zu tun, was man tun will.
      Wenn der Seele eines dieser Dinge fehlt,
      wird sie leiden und verkümmern.
      Also sagen die Jäger:
      Jeder ist für sich selbst verantwortlich,
      jeder ist frei zu Handeln,
      im Rahmen der Gesetze des Landes.

      Das ist die Verfassung Mandes,
      adressiert an die ganze Welt.

      „Die Mande-Charta (Charte du Manden / Manden Kalikan) ist eine mündliche Überlieferung aus dem 13. Jahrhundert. Der legendäre Gründer des Mali-Reiches, Sundiata Keita, ließ sie zusammen mit seinen Gefolgsleuten im Jahr 1222 feierlich ausrufen, um Regeln für die soziale Organisation und das friedliche Zusammenleben in seinem Reich durchzusetzen.
      […]
      Eine besondere Rolle spielten dabei die Jäger-Bünde. Sie konnten mit Waffen umgehen, und waren deshalb neben dem Beschaffen von Nahrung auch zum Kampf und zur Verteidigung ihrer Dörfer in der Lage. Außerdem waren sie vertraut mit der Wildnis, deren geheimnisvollen Kräften und der Wirkung diverser Pflanzen, weshalb sie auch die Rolle der Heiler übernahmen. Diese Jägerbünde existieren auch heute noch. Die Jagd spielt dabei allerdings wegen der dezimierten Wildbestände keine große Rolle mehr. Sie erfüllen aber noch immer ihre Funktion als Bewahrer alter Traditionen, und auch als Heiler sind sie noch tätig.
      […]
      Der Inhalt der Mande-Charta speist sich aus dem Gedankengut dieser Jägerbünde, weshalb die einzelnen Paragraphen mit „Die Jäger sagen“ beginnen.“

      Mande Charta auf deutsch
      Übersetzung: David Malluche, Lamine Doumbia
      https://old.lag-malihilfe.de/ueber-mali/mande-charta

      1. @паровоз ИС20 578

        Wenn man sich betrachtet, in welchen Weisheiten sie bewandert sind, über welche Völkerkenntnisse sie verfügen, wirft sich die Frage auf, warum sie nicht in die Politik gegangen sind.

        Wenn man allerdings die Definitionen von Hr. Röper zugrunde legt, daß in der Russischen Politik nur „Fachleute“ (also Leute mit Verstand) vertreten sind, erklärt es sich daß sie es nur zum Foristen schafften.

      2. @ паровоз ИС20 578

        Danke für diese wunderbaren Worte.
        Ein leuchtendes Beispiel dafür, wie weise dieses Volk ist,
        das man so sehr geschunden und gedemütigt hat.
        Damit ist es jetzt Gott sei Dank vorbei. Sie haben in
        Russland einen wirklichen Partner gefunden, der ein
        ehrliches Interesse am wiedererstarken hat.

    1. Ich betrachte Muslime ja an und für sich nicht als schlechte Menschen nur weil es da Terroristen gibt……….

      In den USA hab ich grad nachgelesen sind 62 % Christen und von da kommt grad auch nichts tolles

    2. In Niger gibt es 25 Mio Moslems, in Rußland 20 Mio.

      Die drei Bruderländer Mali, Faso, Niger der Sahel-Allianz (AES) haben zusammen etwa 70 Mio Einwohner, davon 7 Mio Christen und 3 Mio Afrikanischer Traditioneller Religion (ATR).

      Alle drei Länder haben als Grundlage ihres Rechts die Charta von Kurukanfouga aus dem Jahre 1236, das ist die erste und älteste Verfassung der Welt. Und sie werden von Panafrikanern regiert, die alle traditionellen Religionen als gleichwertig ansehen.

      Es waren afrikanische Moslems, die erkannt haben, daß die „Heiden“ (Paganisten) gar keine Heiden sind, sondern die älteste Form des Glaubens an Gott haben. Vater Humphrey Tatah Mbuy, Kamerun, hat die gleiche Idee für den Katholizismus entdeckt:

      „There is no such thing as a ‚pagan‘ in Africa. This might surprise anyone, because a pagan from the Latin word paganus means someone who does not believe in a supreme being. There is no African who does not believe in the supreme. So, Africans are all believers. [Some] don’t believe in God the way Christians do … they are adherents of African Traditional Religions. We should begin to teach this religion as a religion by itself.“

      „The six stones of African traditional religion are, first, a belief in a supreme, then a belief in deities or what we call divinities who are both good and bad. The third stone is belief in our ancestors – those who were title holders who lived well, died and are with God, who are part of the living dead. The fourth is belief in human life, the fifth is belief in the community, [and] the sixth is belief in culture as the rule of morality.“

      Cameroon priest argues African Traditional Religion is ‘seed’ of Christianity
      By Ngala Killian Chimtom, Aug 14, 2023
      https://cruxnow.com/church-in-africa/2023/08/cameroon-priest-argues-african-traditional-religion-is-seed-of-christianity

      ATR, Christentum und Islam sind ein Glaube an einen Gott nach verschiedenen Traditionen. Das ist von den Panafrikanern über die Russen heute zu einem der Grundsätze der Multipolaren Ära geworden, und gilt für alle traditionellen Religionen.

  3. Ich finde das Problem liegt daran das viele einfache Menschen die dem Islam angehören bettelarm sind, und absolut perspektivlos sind.
    Ein Mensch dem es gut geht, der zufrieden ist, der tut so etwas nicht.
    Ausgenommen man ist in der Politik weil die sticht der Hafer.

    1. Es gibt mehrere Gründe, warum die Menschen in vielen islamischen Länder so bettelarm sind.
      Der eine erschließt sich sofort mit dem Blick auf Googlemaps.
      Diese Länder sind im Gegensatz zu den europäischen Gegenden hellbraun.
      Dort fehlt der Pflanzenbewuchs mit allen daher eingehenden Nachteilen.
      Das bedeutet geringere bis gar keine Ernten und den entsprechenden Hungerphasen und der daraus resultierenden Kindersterblichkeit.
      Ein altes Mittel war es daher viele Kinder zu bekommen, um die Folgen der Sterblichkeit (Aussterben) abzumildern.
      Auch Auswandern war immer eine Option.
      Nur haben sich die Zeiten so geändert, dass beides keine Mittel mehr sein kann.
      Viele Kinder bedeutet schlicht und einfach immer weiter zunehmende Armut.
      Und Armut bedeutet prekäre konfliktreiche Verhältnisse, die wiederum ein Absinken der Bildung und damit der individuellen Möglichkeiten bedeuten.
      Wobei der herrschende Schicht in den jeweiligen Ländern durch Korruption und Selbstbereicherung auch immer dazu beigetragen hat.

      Ob das Attentat in der Krokushalle tatsächlich von Islamisten durchgeführt wurde, ist nach meinen Kenntnissen fraglich.

      1. @ atlantik

        Bangladesch ist ein islamisches Land. Ein „Tigerstaat“, Elektronikgigant, mehr Investitionen in die Infrastruktur als die ganzen USA, Land „mittleren Einkommens“ mit dem Ziel, bis 2041 ein vollentwickeltes Industrieland zu sein.

        Die Geburtenrate in Bangladesch ist übrigens zu niedrig. Die Bengalen „überaltern und sterben aus“, würde man hier sagen. Dramatisch ist die Lage allerdings nicht.

        Bangladesh electronics giant Walton to take part in ‚Consumer Electronics Show (CES)-2023‘ at Las Vegas
        […]
        „It’s a great milestone not only for Walton but also for Bangladesh’s electronics and technology products manufacturing sector. Through this, the image of Bangladesh will reach a unique height in the global technology sector.“
        2023-01-04
        https://defence.pk/pdf/threads/bangladesh-electronics-giant-walton-to-take-part-in-consumer-electronics-show-ces-2023-at-las-vegas.757885/

        Es gibt übrigens italienische Gastarbeiter in Bangladesch, die in Deutschland und Italien Fabriken demontieren, um sie in Bangladesch wieder aufzubauen. Die hatte 广州万宝集团压缩机有限公司
        (Wanbao Group Compressor Co Ltd) aufgekauft, ein kommunaler Betrieb der Stadt Guangzhou, der sie in der EU aber nicht mehr rentabel betreiben konnte, und sie deshalb ওয়ালটন গ্রুপ (Walton Group) zur Demontage überlassen hat.

        Es ließen sich viele weitere islamische Länder anführen, um zu belegen, daß das, was Sie geschrieben haben, groteske Desinformation ist. Wo haben Sie das eigentlich her?

  4. Es hört sich ganz danach an, das die USA wegen ihrer Arroganz rausgeflogene ist, das hat weniger etwas damit zu, das die anderen effektiver sind, da sie sich erst noch beweisen müssen.

    Es ist nicht nur ein Sinnbild für ein souveränes Land sich seine Partner selbst aussuchen zu können, sondern auch Unverschämtheiten, in Form von Diktaten, abzulehnen. Mit anderen Worten, ganz offensichtlich hat Russland und der Iran auf Augenhöhe verhandelt, während die USA meinen die Herren der Welt zu sein.

    Diese Selbstherrlichkeit kostet ihnen aber genau das, was sie meinen für sich beanspruchen zu können. Die USA hatten den Ruf einer Weltpolizei, was im Prinzip nichts Schlechtes ist. Es wäre schön, wenn ein starkes Land diese Aufgabe selbstlos übernehmen würde, aber die USA sind nun einmal nicht selbstlos. Sie sehen nicht die Interessen aller, sondern nur ihren eigenen Vorteil und das sind nicht die Eigenschaften einer Polizei, das sind die Eigenschaften von Schutzgelderpressern und Feudalsten. Es sind eben immer noch Sklavenhalter, nur das sie jetzt andere Methoden anwenden, aber letztlich hat jeder nach ihrer Pfeife zu tanzen. Aber 2/3 der Welt sind gerade dabei ihren Rücken gerade zu machen und sich nicht mehr zu ducken. Die USA haben ihre Vormacht verspielt, weil sie nun einmal nicht die Guten sind. Aber sie haben sich selbst diesen Titel nach dem zweiten Weltkrieg gegeben, was bereits mehr als deutlich macht, das sie nicht die Guten sind.
    Man kann den Niger nur viel Erfolg wünschen und die Bevölkerung beglückwünschen, das sie es nun offensichtlich geschafft haben, eine Regierung für das Volk ins Amt zu putschen. Dieses Glück hat nicht jeder, besonders, wenn die USA ihre Finger mit im Spiel haben.

  5. Jetzt müssen die Nigerianer ihnen nur noch den Heimweg zeigen, selbst finden ihnen die Amis in der Regel nicht, dabei können sie jedoch von den Erfahrungen der Vietnamesen und Afghanen profitieren.

    1. Die EU, Deutschland und Frankreich, wollten dort nicht gehen. Erst nach längerer Umstellung der französischen Botschaft in Niamey und mehrerer Militärstützpunkte durch Demonstranten von M62 und die nigrische Armee sind ihnen Strom, Wasser und Klopapier ausgegangen und sie mußten sich verkrümeln.

      Die USA sind weitaus weniger unangenehm als die EU und die EU-Länder. Nach dem Umsturz war Victoria Nuland in Niamey und hat ganz höflich gebeten, ihre Stützpunkte weiter betreiben zu können. Das wurde ihr gewährt, wenn auch nur „bis auf weiteres“. Es wurde schon klar gemacht, daß sie nicht ewig werden bleiben können, und nun müssen sie eben gehen.

  6. „Darüber hinaus werden dort Drohnentests durchgeführt.“: dieses Nest auszuräuchern sollte höchste Priorität für die RF und deren Verbündete haben. Vor allem sollte verhindert werden, dass sie sich anderswo einnisten.
    Dort wird nämlich u.a. der Drohneneinsatz auch für chemische und biologische Waffen getestet.

    1. Die RF hat damit nichts zu tun. Niger ist kein russisches Gouvernement, sondern ein souveränes Land. Die sicherste Methode, es sich mit den Nigrern zu verderben, ist, zu versuchen, ihnen Vorschriften zu machen, mit welchen anderen Ländern sie welche Beziehungen haben dürfen. Die Russen sind in Afrika beliebt, weil sie so etwas nicht tun.

        1. Was hat das jetzt damit zu tun? Die Russen betreiben in der Gegend über „Wagner“ und verbündete Panafrikaner wie URPANAF / Kemi Séba intensiven Informationskrieg, sehr erfolgreich, und das ist nur der sichtbare Teil. Der geheime Teil ist geheim, aber den wird es sicher auch geben. Die CNSP-Regierung hat sich über Bamako an „Wagner“ gewendet.

          Weiter haben dort China, Türkiye, Iran und Algerien, eine bedeutende Lokalmacht, ihre Verbindungen, sowie Nigeria, ECOWAS, und Westafrikaner mit Nähe zu Frankreich, besonders Ouattara, Sall und Talon, die aber auch ihre eigenen Interessen haben.

          Bei der Niger-Krise war zu beobachten, daß die CNSP-Regierung im Bunde mit Mali und Burkina Faso die alle wie Schachfiguren eingesetzt hat, um ihre Ziele zu erreichen. Das ist zuallererst, die EU aus den Ländern herauszusetzen und die von der EU betriebenen Terrorbanden zu eliminieren.

          Die USA durften ihre Basen vorläufig behalten, und haben dafür die CNSP-Regierung offiziell anerkannt, womit die von der EU geforderte „Intervention“ endgültig vom Tisch war. Das hat sich nun erledigt, die US-Basen können weg.

          Weitere Freundschaft der USA ist willkommen, wenn sie andere Freundschaften der Sahel-Länder, zu Nordkorea, Iran, Rußland, akzeptieren. Der Sahel ist eine sehr alte Zivilisation und die AES Mali-Faso-Niger ist ein eigener Faktor in der Welt. Einseitige Bindungen an Großmächte sind dort nicht gewünscht.

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