Bilder, die wir in den Medien nicht gezeigt bekommen: Poroschenko und die SS-Symbole in seiner Armee

In der Ukraine und ihrer Armee sind Nazis und ihre Symbole Alltag. Dies wird von den westlichen Medien regelmäßig als russische Propaganda abgetan, aber es ist trotzdem wahr. Heute fand sich dafür wieder ein Beispiel.

Es geht um eine Ansprache des ukrainischen Präsidenten Poroschenko vor Soldaten und darum, dass sich einer der Soldaten ein SS-Symbol auf seine Uniform genäht hat. Poroschenko stört das offensichtlich nicht. Dazu kann man hier das Abzeichen der SS-Division „Totenkopf“ recherchieren und feststellen, dass der Soldat auf dem Foto tatsächlich eben dieses Symbol auf seiner Uniform trägt und nicht nur etwas, was dem ähnlich sieht.
Das sogenannte „Freiwilligenbataillion Asow„, das für viele Kriegsverbrechen in der Ostukraine verantwortlich gemacht wird und sich aus Mitgliedern des rechtsradikalen „Rechten Sektors“ rekrutierte, trägt als offizielles Zeichen die Wolfsangel, ein in Deutschland verbotenes Symbol der Nazis. Auch das ZDF – vielen dürfte das bekannt sein – hat in seinen Beiträgen aus der Ukraine in manchen Fällen Nazi-Symbole im Bild gehabt, es aber nicht für nötig gehalten, diese zu erwähnen oder zu kritisieren. Alternative Medien haben diese Themen in der Vergangenheit oft aufgegriffen, auch weil das Thema „Nazis in der ukrainischen Armee und Regierung“ in den Mainstream-Medien wahlweise ignoriert oder als (russische) Lüge bezeichnet wird. In der Tat berichteten russische Medien immer wieder darüber, anstatt sich jedoch damit auseinanderzusetzen – schließlich ist es alles überprüfbar und leider wahr – wurde von den deutschen Mainstream-Medien die Verleumdungskampagne unter den Schlagwort „russische Propaganda“ geführt. Dabei kann jeder zum Beispiel bei dieser Aufstellung der ukrainischen Organisationen mit Nazi-Symbolen selbst überprüfen, ob die einzelnen russischen Behauptungen der Wahrheit entsprechen oder nicht.
Heute hat RT-Deutsch einen Artikel gebracht, der ein aktuelles Bild dazu zeigt und auf den ich hiermit verweisen möchte.

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

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