Corona – Gefährlich oder Fake? Warum die bekannten Daten noch keine Antwort geben

Ein Spiegel-Artikel hat mich heute auf ein Thema gebracht, über das ich schon lange mal schreiben wollte: Wie belastbar sind eigentlich all die Statistiken über Corona und was sagen sie aus?

Beim Anti-Spiegel gab es in den letzten Wochen praktisch nichts über Corona. Und das hat einen einfachen Grund: Ich halte mich an belegbare Fakten und vermeide Spekulationen so gut es geht. Die Zahlen und Statistiken über Corona sind jedoch nicht aussagekräftig und letztlich kann man alle Einschätzungen mit ihnen begründen: Man kann aus den offiziellen Zahlen herleiten, dass Corona gefährlich ist und man kann daraus genauso herleiten, dass Corona völlig ungefährlich ist. Wie das geht, hat der Spiegel heute unfreiwillig in einem Artikel über die russischen Corona-Zahlen gezeigt.

Wer die Gefährlichkeit einer Pandemie untersuchen will, braucht Antworten auf folgende Fragen:

Erstens: Wie schnell verbreitet sich ein Krankheitserreger?
Zweitens: Wie hoch ist die Zahl derer, die daran sterben (in Prozent)?
Drittens (und bei Corona sehr wichtig): Wie viele der Infizierten (auch in Prozent) brauchen (vorübergehend) Intensivpflege?

Auf all diese Fragen haben wir keine eindeutigen Antworten. Die Corona-Tests sind ungenau und manch ein Infizierter wird als nicht infiziert gemeldet und umgekehrt. Außerdem brauchen wir Zahlen nicht nur aus einem Land, wir brauchen internationale Zahlen, aber wenn einige Länder viel testen und entsprechend viele Infizierte melden, während andere Länder nur die testen, die mit Symptomen ins Krankenhaus kommen, kommen wir auf nicht vergleichbare Ergebnisse.

Gleiches gilt bei den Sterberaten. Wo nur Menschen mit Symptomen getestet werden, gibt es eine entsprechend hohe prozentuale Sterberate, während dort, wo sehr viel getestet wird, die Sterberate natürlich niedriger ist. Und es gibt auch noch die Frage der Definition: Wer ist Corona-Opfer? Der, der daran gestorben ist, oder der, bei dem Corona eine bestehende Erkrankung verstärkt hat, an der er dann gestorben ist? Jedes Land meldet hier nach eigenem Gutdünken seine Zahlen, vergleichbar (und damit aussagekräftig) sind sie aber nicht.

Jeder kann nun diese Zahlen interpretieren. Wer Corona für gefährlich hält, verweist auf New York, Madrid oder Norditalien. Wer es für ungefährlich hält, verweist auf Deutschland oder Schweden (wobei auch Schweden keine eindeutigen Antworten gibt, dazu später mehr). Tatsächlich belastbare Zahlen werden wir erst haben, wenn flächendeckend Antikörper-Tests durchgeführt wurden, die aufzeigen, wie viele Menschen tatsächlich infiziert waren, ohne es bemerkt zu haben. Aber diese Zahlen werden erst in Monaten oder Jahren vorliegen.

Überflüssig zu sagen, dass Meldungen aus deutschen Krankenhäusern, alles sei in Deutschland nicht schlimm, nicht weiterhelfen. Schließlich behauptet ja auch niemand, in Deutschland sei es schlimm. Deutschland ist nicht der Nabel der Welt und die Frage ist nicht, ob es in deutschen Krankenhäusern schlimm ist oder nicht.

Die Frage ist, warum ist es in Deutschland nicht schlimm? Liegt es daran, dass Einschränkungen und ein im internationalen Vergleich gutes Gesundheitssystem dafür gesorgt haben, dass in Deutschland die Katastrophe ausgeblieben ist? Oder liegt es daran, dass das Virus in Wirklichkeit ungefährlich ist? Auch darauf haben wir heute wegen der schlechten Datenlage keine endgültige Antwort.

In den wenigen Artikeln, die ich zu Corona geschrieben habe, findet sich daher auch immer wieder die Aussage, dass wir auf viele Fragen heute noch keine Antwort haben. Manchmal braucht es Zeit, bis wir Antworten bekommen, das ist nun einmal so. In meinen Augen kann aus den vorliegenden Daten niemand von sich behaupten, die Antworten schon zu kennen.

Der Spiegel hat das Dilemma ungewollt aufgezeigt, als er in einem Artikel mal wieder das gewohnte Russland-Bashing betrieben hat, wie schon die Überschrift gezeigt hat: „Feststellung von Todesursachen – Russlands fragwürdige Covid-19-Statistik„. Die Kernaussage war also, dass Russland bei den Corona-Zahlen die Statistiken fälscht. Man konnte dort lesen:

„Kritiker verweisen hingegen auf die fragwürdige Feststellung von Todesursachen bei den Opfern. „Wenn jemand an einem Herzinfarkt stirbt, aber auch Covid-19 diagnostiziert wurde, dann ist die offizielle Todesursache der Herzinfarkt“, sagt Sergej Timonin vom Internationalen Laboratorium für Bevölkerung und Gesundheit an der Moskauer Higher School of Economics (HSE). „Mit anderen Worten: Nicht alle Todesfälle von Personen mit Corona werden als Todesfälle durch Corona gelistet.““

Übrigens ganz am Rande: Der Infosperber liefert immer wieder gute Berichte mit Quellenangaben zu Corona, auch zu den Problemen mit den Zahlen, auf die sich alle berufen, gab es dort einen guten Artikel. Ich habe beim Infosperber und in anderen Medien immer wieder Meldungen gelesen, dass Corona unter anderem anderem zu Blutgerinseln führt, die dann bei Risikopatienten zu tödlichen Embolien oder Herzinfarkten führen. Aber ist ein Risikopatient, der an einer Embolie stirbt, an Corona gestorben? Oder hätte er das tödliche Blutgerinsel sowieso bekommen? Das lässt sich selbst mit einer Autopsie nicht zweifelsfrei feststellen. Da helfen nur Statistiken, die zeigen, ob in der Corona-Zeit die Zahl der tödliche Embolien zugenommen hat. Aber auch diese Statistiken werden wir erst mit Verspätung bekommen.

Der Spiegel wirft Russland vor, im Zweifel lieber eine andere Todesursache anzugeben, als Corona. Das mag sein. Fairerweise fügt der Spiegel hinzu:

„Das Problem ist bekannt, nur wird es in anderen Ländern oft andersherum gehandhabt, so auch in Deutschland. In Hamburg etwa werden alle Menschen, die zum Todeszeitpunkt eine Sars-CoV-2-Infektion hatten, als „Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen“ erfasst. Das könnte die Statistik hierzulande dahingehend verfälschen, dass wir die Zahl der Todesfälle noch überschätzen.“

Und wer hat nun Recht? Der, der vorsichtig ist und im Zweifelsfall eine andere Todesursache angibt? Oder der, der jeden Corona-Infizierten, der auf der Treppe stürzt und sich das Genick bricht (ich überspitze ein wenig), als Corona-Opfer meldet?

Man kann dabei die Frage stellen, was mit den Zahlen ausgedrückt werden soll. Will Deutschland möglichst viele Corona-Opfer melden? Will Russland möglichst wenige Corona-Opfer melden? Und warum will Deutschland mehr Opfer melden, als wohl gab und Russland weniger Opfer?

Wie man sieht, kommen wir hier bereits tief in den Bereich der Spekulation und bekanntlich mag ich Spekulationen nicht. Daher soll darüber zum jetzigen Zeitpunkt nachdenken, wer will. Ich warte lieber ab, bis es belastbare Informationen gibt.

Im weiteren Verlauf des Spiegel-Artikels werden die Fragen nach den deutschen Zahlen aber nicht gestellt, stattdessen wird Zweifel an den russischen Zahlen gestreut. Russland gehört zu den Ländern, die früh Grenzen geschlossen und daher den Ausbruch der Pandemie verzögert haben. Das hat schon damals in den „Qualitätsmedien“ zu der Behauptung geführt, Russland hätte im März seine Zahlen gefälscht, was heute aber niemand mehr behauptet. Russland hat auch sehr früh strengen „Hausarrest“ für ältere Menschen und Risikopatienten angeordnet, was nun in Russland als Grund für die niedrigen Sterbezahlen genannt wird. Und das wird auch dadurch bestätigt, dass in russischen Krankenhäusern wenig Ältere, aber sehr viel mehr jüngere Menschen behandelt werden.

Aber auch das lässt sich zu jetzigen Zeitpunkt nur vermuten, auch hier gilt: Die Zahlen sind noch nicht belastbar.

Und wie gefährlich ist Corona nun? Ich weiß es nicht.

Die endgültige Antwort könnte eine Analyse der sogenannten „Übersterblichkeit“ geben. Wir wissen aus den Statistiken, dass über die Jahre in Deutschland in den Monaten März und April ca. 2.800 Menschen pro Tag sterben. Solche Zahlen gibt es für fast jedes Land. Wenn wir nun sehen, dass 2020 im März und April plötzlich sehr viel mehr Menschen gestorben sind, dann ist das ein Hinweis darauf, dass Corona keineswegs ungefährlich ist. Und diese Übersterblichkeit gibt es tatsächlich, dazu gleich mehr.

Corona wird gerne mit einer normalen Grippe verglichen, bei der ja auch eine Übersterblichkeit zu beobachten ist, wie zuletzt in 2017/2018.

Ob Corona aber so ungefährlich ist, wie eine normale Grippewelle, wissen wir nicht, denn bei einer Grippewelle wird die Bevölkerung nicht zu Hause eingesperrt. Wir wissen also nicht, wie hoch die Übersterblichkeit 2020 gewesen wäre, wenn es keinen Lockdown gegeben hätte. Damit sind wir wieder im Bereich der Spekulationen. Und jeder kann es nach seinem Weltbild interpretieren: Der eine sagt, Corona wäre ungefährlich, weil sich die Übersterblichkeit in vielen Ländern im „normalen“ Rahmen hält. Der andere sagt, die Übersterblichkeit sei nur deshalb im Rahmen geblieben, weil es den Lockdown gegeben hat, ergo: Corona ist gefährlich.

Wer hat nun Recht? Keine Ahnung.

Für die Übersterblichkeit gibt es bereits Zahlen. Und die bestätigen, dass es in Italien, Spanien, Belgien. Großbritannien, Frankreich und Schweden derzeit eine sehr hohe Übersterblichkeit gibt. Auf dieser Seite sind die Zahlen nach EU-Ländern und Altersgruppen selektierbar und jeder „Zahlenfreak“ (wie ich auch einer bin), kann die Zahlen zur Übersterblichkeit sortieren, selektieren und analysieren. Ergebnis: Es gibt in den eben genannten Ländern eine sehr hohe Übersterblichkeit, und zwar vor allem unter den über 65-jährigen.

In Deutschland ist die Übersterblichkeit kaum messbar, sie ist sehr gering und daher statistisch „nicht auffällig“, wie man das nennt. Aber: Sie bestätigt die offiziellen Zahlen über Corona-Opfer in Deutschland zumindest einigermaßen gut. Wir müssen uns daran erinnern, dass die Angaben über Corona-Opfer in Deutschland wahrscheinlich überhöht sind. Und wenn man das im Hinterkopf hat, dann scheinen die deutschen Opferzahlen ziemlich genau die nur sehr leicht erhöhte Übersterblichkeit in Deutschland zu erklären. Der Spiegel hat – auch das kommt vor – dazu einen guten Artikel geschrieben.

Aber das sind statistische Angaben, die zwar Rückschlüsse zulassen, aber keine endgültigen Ergebnisse liefern Dazu müsste man jeden Toten obduzieren, um seine tatsächliche Todesursache festzustellen. Das ist natürlich unrealistisch.

Umso interessanter sind die Berichte, die es über Obduktionsbefunde gibt. Ende April wurden einige bekannt und alle kamen zu dem gleichen Schluss: Die Toten hatten Vorerkrankungen und Corona hat „nur“ ein ohnehin bevorstehendes Ableben etwas beschleunigt. So kam zum Beispiel ein Hamburger Pathologe Ende April nach der Obduktion von 133 der zu dem Zeitpunkt 142 Corona-Opfer in Hamburg zu diesem Ergebnis.

Ich nenne seinen Bericht als Beispiel, weil er wiederum auch das Problem der Übersterblichkeit anschaulich aufzeigt: In Hamburg sterben täglich zwischen 40 und 60 Menschen. Wenn wir nun davon ausgehen, dass in Hamburg in etwa sechs Wochen, als 42 Tagen, 142 Menschen an Corona gestorben sind, dann sind das zwischen drei und vier Toten am Tag. Aber die Todeszahlen schwanken in Hamburg zwischen 40 und 60, da fallen vier Tote mehr oder weniger nicht ins Gewicht. (Detaillierte Zahlen zu der täglichen Sterblichkeit nach Bundesländern finden Sie hier.)

Anders war es in Süddeutschland, wo es mehr Corona-Fälle gegeben hat, als im Norden. Dort kann man eine Übersterblichkeit bei den Menschen über 65 deutlich in den Statistiken sehen. Aber deutschlandweit ist sie schon kaum mehr nachweisbar.

Übrigens: Wenn tatsächlich (fast) alle Corona-Opfer ohnehin demnächst gestorben wären, dann müsste man das in den nächsten Monaten in den Daten der Übersterblichkeit von Italien, Spanien, Großbritannien und so weiter sehen können. Wenn die Corona-Opfer tatsächlich „nur etwas früher“ gestorben sind, als es normalerweise der Fall gewesen wäre, müsste man in den nächsten Wochen und Monaten im Vergleich zu den Vorjahren eine niedrigere Übersterblichkeit (also eine „Untersterblichkeit“) sehen.

Noch ein Wort zu Schweden, das immer als Beispiel herangezogen wird, weil es dort keinen Lockdown gegeben hat, sondern nur Verbote von Massenveranstaltungen und so weiter. Schweden hat vergleichsweise wenig Infizierte und Tote, so wird behauptet.

Auch dazu geben die Zahlen durchaus andere Daten her, wie ein Vergleich mit den Nachbarn Dänemark und Norwegen zeigt. Schweden hat etwa doppelt so viele Einwohner, wie seine Nachbarn, aber deutlich mehr Infizierte. Schweden hat ca. 26.000 Infizierte, die beiden Nachbarn haben zusammen nur etwa 18.000. Und man muss im Hinterkopf haben, dass in Schweden nur sehr wenig getestet wird (es wurden dort nur ca. 150.000 Tests gemacht, in Deutschland hingegen mehrere Millionen). Es dürfte also in Schweden weit mehr Infizierte geben, als bekannt ist.

Noch deutlicher wird es bei den Toten: Norwegen und Dänemark haben zusammen weniger als 800 Corona-Tote, Schweden hat über 3.200. Zwar ist das Gesundheitssystem in Schweden nicht, wie prophezeit, zusammengebrochen, aber es hat eine hohe Übersterblichkeit und gemessen an der Bevölkerung eine viel höhere Sterblichkeit, wie ein Vergleich mit Deutschland aufzeigt: Deutschland hat acht Mal so viele Einwohner wie Schweden, aber nur etwa doppelt so viele Tote. Hätte Deutschland eine so hohe Sterblichkeit, wie Schweden, dann hätte Deutschland aktuell nicht 7.500, sondern etwa 25.000 Tote.

Und wie soll man die schwedischen Zahlen nun interpretieren? Ja, es gibt mehr Tote, als in Deutschland. Und nein, obwohl die Schweden nicht zu Hause eingesperrt worden sind, ist das Gesundheitssystem in Schweden nicht kollabiert. In Madrid und Norditalien aber schon. Und was sagt uns das? Ist Corona nun gefährlich oder nicht? Oder ist es nur dort gefährlich, wo das Gesundheitssystem schlechter ist, als in Schweden oder Deutschland? Darüber kann sich wieder jeder seine eigene Meinung bilden.

Fazit: Wie Sie sehen, sehen Sie nix. Die vorhandenen Daten sind ungenau, nicht miteinander vergleichbar und die Datenlage ist außerdem noch verworren. Jeder kann sie in die gewünschte Richtung interpretieren und findet in den Daten eine Bestätigung für seine Meinung. Ich lege mich bei dem Thema jedenfalls noch nicht fest.

Bislang tendiere ich dazu zu sagen, dass die Gefahr real ist (zumindest für viele Länder), aber ich kann auch falsch liegen. Sicher wissen wir es erst, wenn verlässliche Daten vorliegen.

Und an alle, die hinter Corona die „große Weltverschwörung“ vermuten, habe ich eine Frage, auf die mir noch kein Vertreter dieser These eine Antwort geben konnte: Warum sollten China und Russland dabei mitspielen? Oder wenn es eine chinesische Verschwörung ist, warum spielt dann der Westen mit?

Ich halte mich an Fakten, daher wird es bis auf weiteres beim Anti-Spiegel nicht viel über Corona geben, denn Fakten sind derzeit noch Mangelware. Dafür gibt es eine Menge Emotionen. Das ist verständlich, aber bei der Wahrheitssuche nicht hilfreich.

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

15 Gedanken zu „Corona – Gefährlich oder Fake? Warum die bekannten Daten noch keine Antwort geben“

  1. Der Artikel ist verwirrender als er aufklären könnte, sollte, wollte.
    Nicht nur, dass Sie :
    „Drittens (und bei Corona sehr wichtig): Wie viele der Infizierten (auch in Prozent) brauchen (vorübergehend) Intensivpflege? “
    aus meiner Sicht schon falsch benennen!
    Wie bekannt ist, ist NICHT jeder Infizierte KRANK! 80 %b der Infizierten haben nicht einmal Symptome! Wenn, sollte man davon ausgehen, wie viele der Infizierten erkranken wirklich & dann stellt sich auch die Frage, wie schwer erkranken diese Personen?

    Ihre Ansicht, dass eine Grippe harmlos sein, ist genau so falsch! Eine ECHTE Grippe ist eben KEINE harmlose Erkrankung! Daran sterben dann nicht nur schwer Vorerkrankte sondern auch sonst gesunde Schwangere & Kinder!
    Ein Grippe-Virus ist mit großer Wahrscheinlichkeit sehr ähnlich und agiert auch so.
    Nicht jeder, der sich mit einem Grippe-Virus infiziert wird auch eine echte Grippe bekommen – je nachdem wie das Immunsystem ist, bekommt einer nur eine Erkältung, der andere schon einen grippalen Infekt, der Nächste eine Fieberhafte Erkältung & trotzdem die Wenigsten eine echte Grippe!

    Für Russland stellt sich – zumindest für mich – die Frage: Der Lockdown ist nun seit der letzten Märzwoche – bis heute rd. 6 Wochen – Inkubationszeit bei Corona 2 – 14 Tage, Erkrankungsdauer bis max. 23 Tage. Wieso werden tagtäglich neue Infektionen angezeigt wenn die Leute doch seit rd. 42 Tagen getrennt gehalten werden? Das passt aus meiner Sicht gar nicht zusammen.

    Und die „Übersterblichkeitszahlen“ – sollte man genau anschauen, die liegen in 1 oder 2 Wochen über den Zahlen der vergangenen Jahre ( nur in wenigen Ländern) aber die Sterblichkeit der gesamten Zeit seit Anfang Januar liegen weit darunter….. Gab es dieses Jahr keine Grippe-Viren? Wie wird gezählt? Sterben z.Zt. mehr Leute an Krebs weil sie nicht behandelt werden? In DE gibt es für die Zeit Untersterblichkeit weil Behandlungen in KH ausbleiben & die Patienten NICHT an KH-Keimen sterben?

    Die Frage, was ist dieses Virus & wie agiert es, wie gefährlich ist es, sollten Virologen nur zusammen mit entsprechenden Fachärzten beantworten können.
    Virologen arbeiten NICHT an Patienten! Sie untersuchen Viren, es ist unbedingt nötig, Lungenfachärzte, Epidemiologen usw. zusammen an einen Tisch zu bringen um diese Frage zu beantworten….
    Und ja, die Menschen mit schweren Vorerkrankungen wären ganz sicher gestorben eher über kürzere als längere Zeit!
    P.S. Dr. Püschel, der Pathologe aus Hamburg ist übrigens der Rechtsmediziner Nr. 1 in DE & das seit Jahrzehnten – dem kann man vertrauen – jedenfalls eher als einem Drosten, der keine Menschen behandelt und daher auch keine Erfahrung mit der Erkrankung im menschlichen Organismus hat!

  2. Ob Corona nun ein altes Virus ist und man nicht nur in Paris und LA im Herbst das Virus hätte gefunden, wenn man danach gesucht hätte und ob die Tests nun was taugen oder nicht, wie ein Kontrolltest in Afrika in Frage stellt, bleibt völlig unerheblich. Wir leben mit Milliarden Viren, Bakterien und allem anderen ständig zusammen wie mit Linienbussen. Hin uns wieder erwischt es einen mit einem Linienbus. Trotzdem leben wir besser mit Linienbussen als ohne.

    Der Streit und die Gefahr kommt von den Grundrechtseingriffen, von der Beseitigung des Grundgesetzes und der Bürgerrechte. Dabei ist die Lage eindeutig. Es gab in Deutschland keine Übersterblichkeit und kaum Kranke. Die Krankenhäuser und Arztpraxen waren und sind leer wie nie. Darauf hin beseitigte die deutsche Regierung weitgehende Bürgerrechte und hält daran fest. Auch hier kommt es auf die Reihenfolge an. Deswegen ist es logisch, dass man nach den tatsächlichen Gründen fragt.

    Der Begriff „Verschwörungstheorie“ stammt aus der Kriminologie. Wenn man Schuldigen auf die Schliche kommt, wollen sie sich so aus dem Staub machen. Unschuldige wollen Aufklärung, Schuldige rufen „Verschwörungstheorie!“. Den Begriff verwenden hauptsächlich verantwortliche Politiker und Medienmitarbeiter, um von ihren bösen Taten abzulenken.

    Wenn man wissen will, warum Russland und China hier mitwirkt, muss man dort fragen. Sollte es um den Kampf um die Weltmacht gehen, bzw. eine Weltregierung können dort durchaus Gründe liegen.

  3. Der Artikel ist schon gut. Die folgenden Variablen möchte ich aber noch hinzufügen:
    1. Die Unterschiede in der Ausprägung der Antibiotikaresistenz in den einzelnen Ländern. Insbesondere in Italien und Spanien soll diese sich in erheblichem Maße auf die Zahl der Todesfälle ausgewirkt haben. Missbrauch von Antibiotika in der Medizin und Landwirtschaft ist ein weit verbreitetes Problem.
    2. Ernährungsbedingte Beeinträchtigungen der Immunsysteme. Ich hatte dazu einen Vortrag der australischen Bodenmikrobiologin Dr. Christine Jones auf deutsch zusammengefasst: http://www.freizahn.de/2017/06/naehrstoffgehalt-der-lebensmittel-sinkt-seit-dem-2-weltkrieg/

    Die für mich erschreckenste, schlechteste Nachricht zur Coronakrise ist der am 9. Mai veröffentlichte Artikel http://energyskeptic.com/2020/will-covid-19-delay-peak-oil/ von Alice Friedmann. Dieser Artikel zeigt an vielen Beispielen die Probleme die durch das Herunterfahren oder Stoppen der Ölproduktion entstehen. Herr Röper hat diese Probleme hier auf Anti-Spiegel vor einiger Zeit allerdings auch schon mal eher beiläufig erwähnt. Wie katastrophal die technischen Probleme in diesem Bereich werden können und dass man in Russland deshalb sogar schon überlegt das Öl einfach zu verbrennen, anstatt die Produktion zu stoppen war mir aber noch nicht bewusst.
    Wieviele Menschen werden sterben wenn/weil die Energie durch die Coronakrise vorzeitig knapp und für immer mehr Konsumenten zu teuer wird?

  4. Gefährlich oder Fake? Dazwischen gehört noch ungefährlich bzw. nicht ganz so gefährlich. So schätze ich nämlich das Virus auf Grund meiner Empirie ein. Wirklich niemand in meinem Kreis ist erkrankt, kennt einen Erkrankten oder kennt jemanden, der einen Erkrankten kennt. Das ist schon sehr seltsam, weil der Kreis ziemlich riesig ist, auch wenn ich natürlich nicht alle kenne. Meine Tochter und meine Schwester sind Altenpflegerinnen, meine Mutter lebt in einer betreuten Wohnanlage und ist in einer religiösen Gemeinschaft mit über 300 Mitgliedern aktiv, mein Nachbar ist Polizist, online bin ich mit Dutzenden verbunden, die wiederum auch Dutzende kennen u. s. w, es müsste doch wenigstens ein einziger Fall auftauchen. Seit ca. sechs Wochen frage ich ein oder zwei mal pro Woche herum, immer nur Fehlanzeige. Es gibt also eine große Diskrepanz zwischen Berichterstattung und Erfahrung (wie gewöhnlich!). Trotzdem bleibt Vorsicht die Mutter der Porzelankiste. 😉

  5. Thomas, ich bin bei dir, wenn es um die katastrophale wissenschaftliche Datenlage geht.

    Als Vollblut-VT muss ich dir aber sagen, dass die meisten von uns nicht hinter Corona „die grosse Verschwörung“ sehen, sondern in der Reaktion der Staatenlenker darauf und der Agendapunkte, die damit ausgerollt werden. Ob das Virus dabei platziert, ausgebrochen oder natürlich entstanden ist, ist da sehr zweitrangig. Mit deiner Frage baust du also nur einen Strohmann auf 😉

    Herzliche Grüsse und danke für deine Arbeit,
    der Chaukee

  6. „Die endgültige Antwort könnte eine Analyse der sogenannten „Übersterblichkeit“ geben.“

    Nein, denn hier fallen ja genau so die Toten die DURCH die ANTI-Corona-Maßnahmen verursacht werden.
    Diese Menschen sind nicht an oder wegen Corona gestorben sondern wegen dem Wirtschaftszusammenbruch, wegen der schlechteren medizinischen Versorgung oder wegen Depressionen/Drogensucht/Frustfressen angesichts der (vielleicht sinnlos) mutwillig zerstörten Zukunft.

    Ich wette jeden Geldbetrag das die Maßnahmen mehr tote fordern werden als dieses Virus. Selbst wenn das Virus sich morgen in Luft auflöst werden wir noch in vielen Jahren tote wegen den Maßnahmen zu beklagen haben.
    ZB sind alleine durch die Wirtschaftskriese 2008 60% mehr Menschen an Krebs gestorben, das sind 500.000 Menschen.

  7. Ob Corona gefährlich ist oder nicht, werden wir nie wissen!
    Es fehlt ein wichtiger Faktor!
    Nein, es ist nicht die Übersterblichkeit, die Untersterblichkeit, ob eine Regierung oder Bill Gates nun die Macht übernehmen will.

    Es fehlt die Kontrollgruppe!

    Von 195 (?) Staaten, haben 187 Corona gemeldet und mehr oder weniger Maßnahmen ergriffen.
    Sie haben aber Maßnahmen ergriffen, was sie als Kontrollgruppe ausscheiden lässt.
    Und die restlichen 8 Staaten, haben die nur kein Corona, weil sie Maßnahmen ergriffen haben?

    ERGO: als Kontrollgruppe kann nur ein Staat dienen, der einfach so weiter machte wie vorher!
    Gibt es so einen Staat?
    Und selbst wenn es diesen gäbe, hat sich auch in diesem Staat viel geändert?
    Denn alle anderen Staaten hatten ja die Grenzen zu! Und nun?
    Suchen wir auf dem Mars nach Coronastaaten?

  8. Der „Ton“ der Kommentare der Pro – Corona – Maßnahmen – Medien verschärft sich – Beleidigungen werden Standart. Auch daran kann man erkennen, welcher Geist hinter den Maßnahmen steht. Heute schreibt die Frankfurter Zeitung einen Artikel : Proteste gegen Corona – Brett vorm Kopf…
    Schon vor Tagen und des Öfteren liest man im Spiegel von „Verblödung“ derjenigen, die sich in Berlin vor der „Volksbühne“ versammelten. Die Demonstrierenden werden als Idioten, Nazis, Linksradikale, Verschwörungstheoretiker usw. beschimpft. Die kompetenten und analytischen Aussagen des Herrn Dr. Wodarg werden in diesen Medien der Lächerlichkeit Preis gegeben. Der Umgang mit seiner Würde ist alarmierend.
    Ist das ein vernünftiger Dialog? Beleidigungen findet man in den vielen aufschlussreichen Kommentaren eines Prof. Püschel, eine Prof.Bhakdi, eines Dr. Höhnlein, eine Prof. Homberg nicht, auch nicht bei den You Tubern Ken Jebsen und wie sie alles heißen. Herr Prof. Drosten wird in keinem einzigen Artikel oder Video beleidigt, ganz im Gegenteil, man zollt ihm Respekt und Kompetenz. Haben wir es in den Medien mit nicht sehr klugen Menschen zu tun oder steckt hinter ihrem Jargon der Geist des „Stürmer – Journalismus.?

  9. Ich habe zu Beginn viel verschiedenes gelesen. Das at aber auch nicht weitergeholfen, nur verwirrt. Jetzt konzentriere ich mich auf die offiziellen Daten des RKI. Da steht alles drin. Zu den Fakten, die Medien als die Verkünder der Regierung haben immer nur mit 4 Zahlen des RKI Angst geschürt. Wieviel Infizierte, Plus zum Vortag, Verstorbene, Plus zum Vortag. Damit wurde Angst gemacht. Der tägliche RKI Bericht besteht aber nicht nur aus diesen 4 Zahlen, sondern ist zwischen 8 und 11 Seiten lang, jeden Tag! Bei den Infizierten, Anzahl aus Tests, die nicht sicher sind. Keine Bezugszahl, wieviel Tests gemacht wurden. Der Lockdown hat es nicht gebracht, da bereits vorher, seit dem 17.3. die Werte rückläufig sind! Zu den Verstorbenen, alles was Corona hat, wird gezählt. Aber das Durchschnittsalter liegt bei 82 Jahren! 96% der Verstorbenen sind 60 oder älter.
    Aktuell liegt die Zahl der „noch Infizierten“ bei 18.000!! (Infizierte – Genesene – Verstorbene)
    Die Zahl der intensiv behandelten in den Krankenhäusern war nie kritisch!
    Ich verstehe die anfängliche Maßnahme der Politik, da man nicht wußte, was passiert. Aber mittlerweile sind die Maßnahmen nicht mehr nachzuvollziehen. Aber davor hatten einige kluge Köpfe vorher gewarnt. Ok, man muss nicht Wordarg folgen, aber z.B. Frau Prof Mölling hatte gute Argumente. Vor 2 Jahren erhielt sie für Ihre Arbeit das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Heute gilt sie als Verschwörungstheoretikerin! Warum? Warum hört die Regierung nur auf die eine Richtung? Was testet man hier aus? Was kommt auf uns zu. Diese drastischen Maßnahmen können nicht diesem Virus geschuldet sein! Dazu ist er nach jetziger Kenntnis zu „harmlos“.

  10. Sehr geehrter Herr Röper, wie aus der Faktenlage ersichtlich ist, war es eine Katastrophe, in der US Bio Waffen Fabrik, in Fort Detrick, da das halb fertige Virus, nun einmal in der freien Wildbahn war, war es eine Gelegenheit, es auf der freien Wildbahn zu Beobachten, so in etwa, wie in Hiroshima und Nagasaki. Darum ist auch alles so Improvisiert, wo doch IHRE normalen Aktionen, wie 9/11 jahrelang Stabs-mäßig Vorbereitet werden. Deshalb ja auch das Improvisieren bei den 350 „““““Athleten „““““ die zu den Militär Games, noch Wuhan geschickt wurden, die aber keine Ahnung davon hatten, was bei Militär Games, so gemacht wird, so das Namibia, mit ganzen 3 Athleten besser abschnitt.
    Das war dann natürlich, die : Smoking Gun.

  11. Gerade bei KenFm gelesen:
    Dr. Wodarg bringt hier eine wirklich gute Analyse dazu, viel Fachliches, was auch Otto & Lieschen verstehen: ganz saubere Arbeit – vielleicht hilft es ja für die Übersicht:
    https://kenfm.de/standpunkte-•-krieg-gegen-einen-joker/

    „Es ist völlig sicher, dass sich auch das SARS-Virus laufend und in großer Geschwindigkeit ändert. Und was nützt eine Impfung gegen etwas, das sich längst unkalkulierbar geändert hat? Auch unser Immunsystem reagiert unvorhersehbar. Kreuzimmunitäten? Immungedächtnis? Die Spezifität und Aussagekraft von Tests ist schnell vergänglich, ebenso die Wirkung eines Impfstoffes. Deshalb sind Immunitätsnachweise eine Farce und wenn sie Gesetz werden sollten, eine gesundheitlich nicht begründbare Schikane.
    Aus dem gleichen Grund sind Massenimpfungen gegen respiratorische Viren ein riskanter Nonsens und gegebenenfalls Körperververletzung. Bei sich rasch wandelnden Erregern ist – wie bei der Influenza-Impfung – der Impferfolg Glückssache. Erst hinterher kann festgestellt werden, ob die Geimpften besser dran waren als die Nichtgeimpften. Das bleibt ein gutes Geschäft, da eine evidenzbasierte vorherige Nutzenprüfung natürlich nie möglich sein wird. Bisher war es außerdem so, dass sich andere Viren ausbreiten, wenn einer Virusart durch Impfung das Leben schwerer gemacht wurde.“…….

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