Insgesamt über 4 Mrd. Dollar: Die größten Korruptionsfälle von Joe Biden

Auf Anti-Spiegel habe ich im Detail über die Korruption von Joe Biden in der Ukraine berichtet. Aber in seiner Zeit als Vizepräsident hat die Familie von Joe Biden auch Milliarden in China und dem Irak gemacht. Darüber ist in Deutschland kaum etwas bekannt.

Auf die Hitliste der größten Korruptionsfälle von Joe Biden und seiner Familie bin ich durch ein Video von Rudolph Giuliani gestoßen. Jetzt kann und muss man einwenden, dass Giuliani der Anwalt von Trump ist und man ihm daher nicht einfach glauben sollte. Das stimmt, daher habe ich das alles nachrecherchiert und es hat sich alles bestätigt, wie jeder mit Englischkenntnissen und einer handelsüblichen Suchmaschine auch schnell selbst herausfinden kann. Und die Bestätigungen kommen keineswegs von bösen Trump-Anhängern, sondern aus ganz normalen US-Medien, die nicht als Trump-freundlich bekannt sind.

Die Medien wenden dabei ein paar Tricks an, damit die Leser die Dinge nicht wichtig nehmen. Sie berichten jeweils nur über kleine Teilaspekte der Skandale, zeigen aber nie das ganze Bild. Und sie melden es nicht oft. Ich nenne das „Feigenblatt-Artikel“, wenn die Medien in all ihren Berichten, die nur das gewollte Narrativ bestätigen (in diesem Fall ist das Narrativ, dass Biden der Gute ist), auch einmal einen Artikel streuen, in dem man einen Teil der Wahrheit finden kann. Diese Teile der Wahrheit werden gerne auf mehrere Artikel verteilt, der Leser hat also keine Chance, das Puzzle zusammenzusetzen, wenn er nicht wirklich ausnahmslos alles liest . Und wer liest schon jahrelang täglich alle Artikel einer Zeitung?

Aber die Medien können immer sagen: „Wir haben doch drüber berichtet, wo ist das Problem?“

Man muss sich die Puzzleteile also mühsam zusammensuchen. Und das habe ich getan.

Joe Biden hat schon vor seiner Zeit als US-Vizepräsident seinen Familienmitgliedern Jobs als Lobbyisten oder Berater zugeschanzt. Dabei ist schon Jahre bevor er mit Obama ins Weiße Haus eingezogen ist, reichlich Geld geflossen, als zum Beispiel Joe Bidens Sohn Hunter Biden, der keine Ahnung vom Finanzgeschäft hatte, mit 31 Jahren Berater bei der MBNA-Bank aus Delaware wurde. Dort war er von 2001 bis 2005 „tätig“ und 2005 hat Joe Biden daran mitgewirkt, das Konkursrecht in den USA im Sinne dieser Bank zu verändern.

Solche „Zufälle“, bei denen die Biden-Familie viel Geld bekommen hat, gibt es in Joe Bidens Karriere reichlich, aber auch wenn das schon Millionen waren, war das Kleingeld im Vergleich zu dem, was Joe Biden als Vizepräsident an Geldern in die eigene Tasche lenken konnte. Und das wollen wir uns nun anschauen. Eine schöne grafische Timeline der Geschäfte der Biden-Familie finden Sie übrigens in diesem Artikel von politico aus dem Jahr 2019. Politico ist keinesfalls als Trump-freundlich bekannt und tut sich im aktuellen US-Wahlkampf dadurch hervor, dass es all das, was es selbst 2019 berichtet hat, inzwischen nicht mehr berichtet.

Ukraine

Auf die Ukraine will ich nur oberflächlich eingehen, denn ich habe darüber sehr ausführlich berichtet. Details finden Sie in den Links in diesem Artikel und eine Chronologie der Ukraine-Geschäfte der Familie Biden, die der wohl größte (Korruption-) Skandal der Geschichte ist, finden Sie hier.

Im Kern geht es darum, dass Joe Biden nach dem Maidan „Pointman“ für die Ukraine wurde, er war also der Verantwortliche für die US-Politik in der Ukraine. Unmittelbar nach dem Maidan hat Bidens Sohn Hunter, der damals Crack-und Alkoholabhängig und daher nicht einmal arbeitsfähig war, einen mit 50.000 Dollar monatlich dotierten Job im Verwaltungsrat von Burisma bekommen. Burisma ist eine ukrainische Gasfirma, die dem Oligarchen Slotschewsky gehört, der vor dem Maidan Umweltminister der Ukraine gewesen ist und seiner eigenen Firma dabei die lukrativsten Frackinggas-Lizenzen zugeschoben hat.

Gegen Burisma liefen internationale Ermittlungen wegen Geldwäsche, Korruption und so weiter. In der Folgezeit hat Burisma auf verschlungenen Wegen über das Baltikum und Zypern ca. 15 Millionen Dollar an Rosemont Seneca gezahlt. Rosemont Seneca ist eine New Yorker Firma, die Hunter Biden gehört.

Und wie es der Zufall wollte, hat Joe Biden darauf bestanden, dass die Ukraine den Generalstaatsanwalt Schokin feuert, der gegen Burisma ermittelt hat und bereits Gelder der Firma eingefroren hatte. Biden hat Präsident Poroschenko erpresst: Wenn der Generalstaatsanwalt nicht gefeuert wird, hält Biden eine US-Kreditgarantie in Höhe von einer Milliarde Dollar zurück. Das hat Biden selbst später öffentlich ganz stolz erzählt.

Joe Biden Admits to Getting Ukrainian Prosecutor who Investigated Son Fired

Schokin wurde gefeuert und sein Nachfolger hat die Ermittlungen gegen Burisma eingestellt.

Hinzu kommt, dass Joe Biden am Revers-Gas mit verdient haben soll. Da die Ukraine nach dem Maidan offiziell kein russisches Gas mehr kaufen wollte, sondern europäisches Gas, wurde russisches Gas, das durch die Ukraine nach Europa geht, vor der Grenze ins ukrainische Gasnetz umgeleitet und zu europäischem Gas umdeklariert. Der Aufpreis war beträchtlich und hat sich allein in der ersten zwei Jahren nach dem Maidan auf ca. 1,5 Milliarden Dollar summiert. Diese Gasgeschäfte kontrollierte der „Energieberater“ von Joe Biden, Amos Hochstein.

Die Rechnung haben die ukrainischen Verbraucher in Form von erhöhten Preisen für Gas, Heizung, Strom und so weiter bezahlt.

Irak

Das war auch für mich neu, aber es stimmt tatsächlich. Joe Biden hat nicht nur seinem Sohn Hunter Jobs zugeschanzt, bei denen Millionen geflossen sind, sondern auch seinem Bruder James.

James kam 2010 zu einer Firma namens Hillstone International. Zu diesem Zeitpunkt war Joe schon zwei Jahre Vizepräsident der USA. Und wie es der Zufall wollte, bekam Hillstone 2011 den Zuschlag für ein 1,5 Milliardenprojekt im Irak. Dort sollte die Firma 100.000 Wohnungen bauen. Das Projekt scheiterte, gebaut wurde praktisch nichts, aber das Geld ist leider weg.

Russland

Während die Demokraten Russland für alles verantwortlich machen, was in den USA falsch läuft und sich Skandale, wie die russische Wahleinmischung 2016, einfach ausdenken und während Joe Biden einer der lautesten Anpeitscher ist, wenn es gegen Putin und Russland geht, hat sein Sohn Hunter im Februar 2014 von einer russischen Unternehmerin 3,5 Millionen Dollar erhalten.

Bei der Frau handelt es sich um Jelena Baturina. Sie war die Frau des inzwischen verstorbenen ehemaligen Moskauer Bürgermeisters Luschkow. Während er Bürgermeister war, baute sie die größte Baufirma der Stadt auf und verdiente an städtischen Bauprojekten sehr viel Geld. Nachdem Luschkow seine Posten verloren hatte, zog das Paar nach Wien.

In Russland war das damals eine große Geschichte und man munkelte, dass das Paar nach Wien gegangen ist, um sich der Strafverfolgung zu entziehen. Aber irgendwie ist die Sache im Sande verlaufen.

Die Zahlung von Baturina an Hunter Biden ist mit Kontoauszügen belegt, wie eine Untersuchung des US-Senats belegt hat, allerdings weiß niemand, wofür das Geld geflossen ist.

Giulini nutzt die Zahlung, um Bidens anti-russische Rhetorik ad absurdum zu führen und spricht davon, Biden habe Geld von einer Frau mit Verbindungen zu Putin angenommen. Inwieweit Baturina nach dem Umzug (oder der Flucht) nach Wien noch eine Vertraute von Putin ist, ist fraglich.

Aber noch fraglicher ist, wofür Hunter Biden 201 die 3,5 Millionen bekommen hat.

China

2013 ist US-Vizepräsident Joe Biden mit der Airforce 2 nach China geflogen. Er sollte über Zölle und über den Inselstreit im chinesischen Meer verhandeln. Erreicht hat Joe Biden dabei nichts, aber sein Sohn Hunter ist auch mitgeflogen und der war erfolgreicher. Hunter Biden und Chris Heinz, der Stiefsohn des damaligen US-Außenministers John Kerry, konnten Geschäfte mit chinesischen Fonds einfädeln und haben dabei Millionen verdient, die Rede war auch von einer Beteiligung Hunters Bidens in Höhe von über einer Milliarde Dollar.

Praktisch dabei: Da sie in der Regierungsmaschine des Vizepräsidenten mitgeflogen sind, mussten sie nicht einmal die Flugtickets bezahlen.

Die Reise wird auch gar nicht bestritten, auch Hunter Bidens Beteiligung an dem Fond ist unbestritten und auch der oben verlinkte Artikel von politico berichtet darüber. Trotzdem finden „Qualitätsmedien“ von der New York Times und CNN bis zu Spiegel und tagesschau nichts Verwerfliches daran, dass Hunter Biden seinen Vater zu Staatsbesuchen begleitet und dabei mit Firmen, die der besuchten Regierung nahe stehen, Milliardengeschäfte gemacht hat. Wie kann das sein?

Eine schrecklich nette Familie

Joe Biden stammt aus bescheidenen Verhältnissen. Heute ist er offiziell Multimillionär, alleine in seinen Heimatstaat besitzt er Immobilien im Wert von mehreren Millionen Dollar. Aber Joe Biden war sein Leben lang Senator, wobei man sicher nicht schlecht bezahlt wird, aber eben auch keine Millionen verdient.

Auch seine Familienmitglieder, wie sein Bruder James, sein Sohn Hunter und seine Tochter Sarah sind Millionäre. Und alle haben ihr Geld an Projekten oder bei Firmen verdient, die ganz nahe an Joe Biden waren und/oder für die er Gesetze gemacht hat, die sie sich gewünscht haben. Ob wohl irgendeiner dieser Bidens – vor allem der Drogen- und Alkoholabhängige Hunter – auch ohne den Einfluss von Joe Biden Millionäre geworden wären?

Auf dem berühmten Laptop, der vor einigen Tagen aufgetaucht ist, sind interessante Chatnachrichten gefunden worden, in denen im Zuge der China-Geschäfte von Hunter ganz offen darüber gesprochen wird, dass „der große Kerl“ (the big guy) 10 Prozent Firmenanteile enthält, die offiziell von anderen gehalten werden. Wer mag wohl der „große Kerl“ sein?

Das russische Fernsehen hat darüber berichtet und ich frage mich, warum das deutsche Fernsehen seine Zuschauer nicht darüber informiert. Oder gab es in der Tagesschau schon mal einen Bericht über Hunter Bidens (unbestrittene) China-Geschäfte? Man könnte die Behauptungen über den „großen Kerl“ ja abstreiten und widerlegen. Das geschieht aber nicht, Biden gibt auf Fragen nur eine Antwort, er redet von einer „Schmutzkampagne“, äußert sich in der Sache jedoch nicht.

Warum dementiert er es nicht wenigstens? Und warum berichten die deutschen „Qualitätsmedien“ nicht, sie könnten es ja widerlegen, aber stattdessen verschweigen sie es komplett.

In einer anderen Chatnachricht beklagt Hunter Biden sich seiner Schwester Sarah gegenüber unter anderem darüber, dass „Paps immer die Hälfte des Geldes nimmt.“ Auch das höre ich zwar in US-Medien und im russischen Fernsehen, aber nicht in deutschen „Qualitätsmedien“.

Und das Hunter Biden eine Affäre mit einer 14-jährigen hatte, worüber er ebenfalls in Chats ganz offen mit seinen nächsten Verwandten gesprochen hat und von der auch noch Fotos auf dem Laptop gefunden worden sind, wird in Deutschland auch verschwiegen.

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

4 Gedanken zu „Insgesamt über 4 Mrd. Dollar: Die größten Korruptionsfälle von Joe Biden“

  1. Nun aber dafür haben die Demoratten, nun einen Kreis von 150 bis 300 Persönlichkeiten aufgestellt, die Die reibungslose Machtübergabe im Weißen Haus durchsetzen sollen. Da es um einen Weiteren Staatsstreich, nach der Ermordung von John F. Kennedy geht, werden bei den Persönlichkeiten, die Anführer, von Armee, Geheimdiensten, Polizei und Verwaltung sein.

  2. (..)In einer anderen Chatnachricht beklagt Hunter Biden sich seiner Schwester Sarah gegenüber unter anderem darüber, dass „Paps immer die Hälfte des Geldes nimmt.“ Auch das höre ich zwar in US-Medien und im russischen Fernsehen, aber nicht in deutschen „Qualitätsmedien“. (..)

    Bin mal weiter Optimist….

    Auch ich lasse mich oft von den verschiedensten Ami-Medien volldröhnen, lese auch einiges. Denke deshalb mal, dass auch Trumps Wählerschaft-Narren eben die Briefwahltricks genauso angewendet haben, als die anderen Jecken…

    Und ich traue allen Amerikaner eben zu, dass sie aus der Vielfalt des Informationsangebotes sich dann doch ihre eigene Meinung zu Biden gebildet haben… Schon deshalb, weil nun mal Trump selbst auf fast alles einging, Biden jedoch nicht einmal andeutungsweise mit irgendwelchen Klagen gegen Trump antwortete…

    Also, mal abwarten, welchen Narren die Amis sich als Präsidenten „wählen“..

  3. Ich bin unbedingt für die Wiederwahl von Donald Trump. Nie hat das Imperium zuvor ein solches Absturztempo aufgenommen, nie hat ein amerikanischer Präsi zuvor jemals derart sein Land isoliert, nie zuvor hat ein Präsident den Sozialismus/Kommunismus so aufgepäppelt wie das Volkswohl-System in China, Russland per Dumm-Sanktionen derart zum wirtschaftlichen Fortschritt gezwungen, dass Finanzen und Landwirtschaft weltmeisterlich aufsteigen, nie einem militärischen Zwerg wie Nordkorea derart zu Kreuz kriechen müssen, nie zuvor statt eines simpel gewinnbaren Krieges einen gegnerischen General ermorden lassen müssen. Nie zuvor fiel ein amerikanischer Präsi bei „leicht gewinnbaren Handelskriegen“ so auf die Fresse. Nie zuvor ließ ein amerikanischer Präsi bei einer an und für sich wenig tödlichen Volkskrankheit seine erwiesenermaßen „Risikogruppe derart selbstherrlich im Stich. Ich befürchte, dass aus der Trump-Strategie „Ende mit Schrecken“ bei Herrn Biden ein Schrecken ohne Ende würde.

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