Leben in Russland

Am Wochenende fand in St. Petersburg eines der größten Festivals der Welt statt

Jedes Jahr findet in St. Petersburg eines der größten Volksfeste der Welt statt, das mit einem riesigen Feuerwerk endet, bei dem normalerweise Millionen Menschen im Stadtzentrum zuschauen. Die Atmosphäre kann man nicht beschreiben, die muss man erleben!

Seit Jahren feiert St. Petersburg seine Schulabgänger mit einem riesigen Volksfest. Der Schlossplatz, einer der größten Plätze der Welt, wird gesperrt und ist nur für die Schulabgänger zugänglich. Dort finden den ganzen Abend Konzerte statt. Der Höhepunkt ist ein 20-minütiges Feuerwerk nahe der Mündung der Neva. Das Feuerwerk findet unter musikalischer Begleitung statt, die mit Lautsprechern im ganzen Zentrum übertragen wird und die Salven werden vom Fluss aus auf einer von Fläche 1.800 mal 800 Metern abgefeuert.

Höhepunkt des Feuerwerks ist das Segelschiff mit den purpurnen Segeln, das den Fluss hochgefahren kommt und die geöffneten Klappbrücken passiert. Das Schiff symbolisiert, dass die Schulabgänger nun in einen neuen Abschnitt ihres Lebens „segeln“. Es symbolisiert Stolz auf den Schulabschluss einerseits und die neugierige Hoffnung der Jugendlichen auf den nun kommenden Lebensabschnitt als junge Erwachsene andererseits.

Diese Petersburger Tradition wird inzwischen in ganz Russland nachgeahmt und sogar in Mariupol gab es das Fest für die Schulabgänger, bei dem zwar kein großes Segelschiff in Hafen war, sondern nur ein kleines privates Segelboot mit einem purpurnen Segel, aber für die Jugendlichen der Stadt war das nach dem Horror der letzten Monate ein weiterer Schritt zurück in die Normalität.

Wer gerne Feuerwerke anschaut, wird dieses Video der Nacht mögen. Achten Sie vor allem darauf, wie das Feuerwerk mit der Zeit immer intensiver wird und wie die über 60.000 Schulabgänger auf den Uferstraßen und Brücken mitsingen und feiern. Das kann nur einen Hauch der tatsächlichen Atmosphäre vermitteln, aber immerhin. Das Festival wurde übrigens mehrmals zum besten Volksfest der Welt gekürt.

Алые паруса 2022 (Санкт - Петербург 24.06.2022) запись с прямой трансляции

Dem russischen Fernsehen war das Festival am Sonntag in der Sendung „Nachrichten der Woche“ einen Beitrag wert, den ich übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

Die weiße Nacht explodiert in Millionen von Lichtern und in diesem Funkenregen am Himmel fühlt man sich wie in einer wunderbaren Welt, in der die mutigsten Träume wahr werden. Die weiße Brigg unter den purpurroten Segeln „tanzt“ auf der dunklen Newa, triumphale Musik von Tschaikowsky und romantische Borodin-Klänge erklingen.

An diesem Abend befinden sich 65.000 Jugendliche im Parkett des Theaters, in das sich St. Petersburg verwandelt hat. Auf der Bühne an der Newa wird ein wahres Spektakel inszeniert. Das Segelschiff folgt zum ersten Mal der Route von der Verkündigungsbrücke zur Troizkij-Brücke und kreist lange Zeit auf der Wasserfläche zwischen der Peter-und-Paul-Festung und der Eremitage. Diese Schönheit lässt das Herz und die Seele aufsteigen. Die Schulkinder von gestern schauen auf die Brigg mit dem stolzen Namen „Russiya“ und träumen von der Zukunft.

„Für uns ist sie ein Symbol für unser Land, für die Einheit der Generationen von Erwachsenen und jungen Menschen. Russland ist das Land der Möglichkeiten.“ „Wir müssen eine gute Zukunft für unsere Kinder und Russland insgesamt schaffen.“ „Das Wichtigste ist, sich an die Geschichte zu erinnern und daran, was allein von uns abhängt. Wir sind es, die als die Zukunft Russlands angesehen werden“, sagen die Absolventen.

Die Kinder des Donbass waren Ehrengäste bei der Feier. Nach der schrecklichen Tortur, die sie durchgemacht haben, nach der Einschüchterung durch die ukrainische Propaganda, fanden sie sich in St. Petersburg wieder und sahen, wie es wirklich ist.

„Kaum waren wir angekommen, ging es direkt zu Ball, zur Stadtführung, wir haben Petersburg gesehen. Und dann nur kurz umziehen und wir sind direkt zu den Purpurnen Segeln gefahren, um zu feiern.“ „Das ist alles unglaublich. Unglaublich, weil es so schnell gegangen ist. Und so eine Reise ist wirklich total cool“, sagen die Jugendlichen aus Mariupol.

So wurde der Zug mit den Schulkindern aus Mariupol auf dem Bahnhof in Zelenogorsk empfangen. Die Kinder, müde und schläfrig von der Fahrt, versuchen, ihre Augen so weit wie möglich zu öffnen und so viel wie möglich zu sehen und für die Erinnerung zu speichern. Sie sind mit Unterstützung der Rossiya Bank Foundation zur Erholung und Behandlung gekommen. Vielleicht werden hier auch die seelischen Wunden dieser Kinder ein wenig heilen. Auf dem Programm stehen viele spannende Wanderungen und Ausflüge.

„Wir fahren zur Rennstrecke, in Museen, in den Petersburger Zirkus.“ „Das war so unerwartet, dass wir in die nördliche Hauptstadt Russlands fahren, in diese wundervolle Stadt“, erzählen sie.

Die Kinder erholen sich im Ferienlager in einem Kiefernwald an der Küste des Finnischen Meerbusens. Es sind 400 Jugendliche. Als erstes holen die Mädchen ihre Kleider aus den Koffern.

„Wir sind nur durch ein Wunder hier. Überhaupt haben wir in Mariupol nur durch ein Wunder überlebt. Ich bin wieder in die Schule gekommen und da haben sie die Tickets für diese Reise verteilt. Nach Petersburg, ins Ferienlager, zur Feier, zum Erholen und zur Behandlung“, sagt dieses Mädchen.

Und so stehen sie am Flussufer und werden davon überzeugt, dass Magie tatsächlich Wirklichkeit werden kann, dass das Leben nicht nur aus Trauer und Zerstörung besteht. Und sie sehen Mariupol, die Partnerstadt von St. Petersburg, auf den Bildschirmen. Dort finden die Purpurnen Segel auch statt. Wenn das kein Wunder ist?!

Die Geschichte der „Purpurnen Segel“ begann nicht märchenhaft. Grin hat eine Erzählung im hungernden, von der Revolution zerstörten Petrograd geschaffen, als der Typhus durch die eisige Stadt gewandert ist. Und er wurde von einem Spielzeugboot in einem Schaufenster inspiriert, das ihm zufällig ins Auge fiel.

„Dieses Spielzeug sagte mir etwas, aber ich wusste nicht, was. Dann habe ich mich gefragt, ob ein rotes Segel, oder besser gesagt, diese purpurne Farbe, mehr aussagen würde, denn in Purpur liegt ein heller Jubel. Jubel bedeutet zu wissen, warum Du Dich freust. Und so entfaltete ich mich, nahm die Wellen und das Schiff mit den purpurnen Segeln und sah den Sinn seines Daseins“, schrieb Alexander Grin.

Konnte sich der damalige Schriftsteller vorstellen, wie seine Überlegungen 100 Jahre später reflektiert werden würden? Die „Purpurnen Segel“ sind zum Symbol eines Wunders geworden. Die Kinder haben seit der ersten Klasse darauf gewartet, die Brigg persönlich zu sehen, und kommen alle feierlich zurechtgemacht zur Abschlussfeier.

„Wir haben alle Einsen!“ „Außer Katja!“ Sie lachen. „Alles Einser außer Katja!“

Sie sind so jung und so glücklich, voller Pläne und Hoffnungen.

„Was wollt Ihr werden?“

„Lehrerin für Fremdsprachen!“ „Biolehrer.“ „Ich will Trainerin werden, Sportler ausbilden und nur für den Sport Werbung machen!“ „Ich habe den Traum, die Computerprogramme in allen Krankenhäusern des Landes auf Vordermann bringen, damit alles funktioniert. Ich will ehrlich gesagt für unser Land arbeiten.“

Sie werden sich wahrscheinlich immer an diese Nacht erinnern. Ein Segelschiff begleitet die Absolventen ins Erwachsenenleben. Kann etwas, das so schön beginnt, langweilig sein? So wird vor unseren Augen ein Märchen Wirklichkeit, und wenn wir das können, dann können wir alles schaffen.

Ende der Übersetzung


Werbung

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

74 Antworten

    1. Die Schneise sagte…….
      „“““ Feuerwerk in Sankt Petersburg?
      Verdammt, China unterwandert die Sanktionen. 😉

      P.S. Schönes Video, da muss ich auch mal hin. „““

      Auch interessant……..

      China toleriert in der Taiwan-Frage keine Einmischung,
      schon gar nicht von Leuten wie Selenskij – 27 Juni 2022

      Nachdem er weitere Oppositionsparteien verboten hat, nimmt es der Ukrainer Selenskij
      auf sich, wegen Taiwan einen Krieg mit China anzuzetteln.

      Der zum Politiker gewordene Schauspieler ist zum perfekten nützlichen Idioten für Washingtons außenpolitische Prioritäten geworden.

      Falls der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij bisher nicht dafür bezahlt wurde,
      einen Krieg zwischen dem Westen und China zu schüren, dann sollte man das vielleicht tun.

      Der allgegenwärtige Medienliebling erklärte kürzlich,

      dass die „internationale Gemeinschaft“ Taiwan jetzt beistehen müsse, um der chinesischen „Aggression“ zu widerstehen, bevor Peking die arme, kleine, schwer bewaffnete Insel
      angreift.

      Aus dem Mund eines Präsidenten, dessen Land korrupter ist als jede der anderen korrupten osteuropäischen Kleptokratien,

      hätte ein solcher Vorstoß als egoistische Aufblähung eines verwöhnten Kindes abgetan werden können……………..

      Mehr……..
      https://de.rt.com/meinung/142001-china-toleriert-in-taiwan-frage/

      1. Letztes Wochenende fand in St. Petersburg eines der größten Festivals der Welt statt
        Anti-Spiegel – 03-07-21

        [….] Seit 16 Jahren feiert St. Petersburg seine Schulabgänger mit einem riesigen Volksfest.

        Der Schlossplatz, einer der größten Plätze der Welt, wird gesperrt und ist nur für die Schulabgänger zugänglich.

        Dort finden den ganzen Abend Konzerte statt. Der Höhepunkt ist ein 20-minütiges Feuerwerk nahe der Mündung der Neva. Das Feuerwerk findet unter musikalischer Begleitung statt, die mit Lautsprechern im ganzen Zentrum übertragen wird und die
        Salven werden vom Fluss aus auf einer von Fläche 1.800 mal 800 Metern abgefeuert. […..]

        https://apokalypsnu.nl/2021/07/03/letztes-wochenende-fand-in-st-petersburg-eines-der-grosten-festivals-der-welt-statt-anti-spiegel/

        1. Und wie sah es in unserem wunderbaren Deutschland 2019 & 2020 aus ?

          [….] Absagen und Einschränkungen von Veranstaltungen in Deutschland aufgrund
          der COVID-19-Pandemie

          Aufgrund der COVID-19-Pandemie in Deutschland wurden Veranstaltungen absagt oder eingeschränkt.

          Es handelt sich um die größte Welle von abgesagten Veranstaltungen in der Geschichte der Bundesrepublik.

          Der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft schätzte am 27. März 2020, dass zwischen März und Mai 2020 etwa 80.000 Veranstaltungen würden abgesagt werden müssen.

          Der Schaden, der in diesem Zeitraum vermutlich entstehen würde, wurde damals auf etwa 1,25 Milliarden Euro geschätzt.[1]

          Am 15. April 2020 teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf einer Pressekonferenz mit, dass die Bundesregierung und die Ministerpräsidentenkonferenz beschlossen haben, Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020 grundsätzlich zu untersagen.

          Konkrete Regelungen, insbesondere ab welcher Größe eine Veranstaltung als Großveranstaltung zählt, sollten allerdings durch die Bundesländer individuell getroffen werden.[2]

          Am 27. August 2020 beschlossen die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder, dass Großveranstaltungen bis zum 31. Dezember 2020 im Prinzip verboten bleiben sollten.[3]. […. ]

          Das ist nur ein kleiner Auszug aus Wikipedia……. mit dem Titel:
          “ Absagen und Einschränkungen von Veranstaltungen in Deutschland aufgrund
          der COVID-19-Pandemie „

  1. Na – um Äonen besser als z.B. spring-brake oder noch schlimm-bunteres….. 😝😝

    In Erfurt zu DDR-Zeiten gab es solch Feuerwerk immer auf der IGA – zur Einschulung der Erstklässler…

  2. …und bei uns malen sich die Schulabgänger mit rotem Lippenstift „Abi ’22“ auf die Wangen, binden sich regenbogenfarbene Tücher um die Hüften und besaufen sich sinnlos im Stadtpark. Year!

    1. Nicht alle, mein Kind lief in T-shirt und Jacke rum, als es in die Aula ging..Dann ewiges Blabla und dann zurück zum Wagen.Auf dem Weg dorthin zog es seine Jacke aus. Auf dem T.shirt stand über Brust und Rücken…
      K „abi „talistenjäger!!!
      Bundesland musste gewechselt werden, um das Studium endlich beginnen zu können!
      Und mir wurde bezeugt, dass ich nicht fähig war ein Kind zu erziehen..ja ja , was die Leute so alles wissen.

    2. Es ist ein Innotiationsritus und so was muss dann auch konsequenter Weise im Angesicht der ganzen Gesellschaft stattfinden. Bei uns fehlt dafür mittlerweile völlig der Background.

    3. „und besaufen sich sinnlos im Stadtpark“

      gesoffen wird bei denen in St. Peterburg auch…und nicht zu knapp .D

      wenn jemand „feiern“ kann, dann die Russen.

      Bin froh, diese traumhafte Stadt mal gesehen und erlebt zu haben.

      1. Da hast du allerdings sehr recht. Viele junge Erwachsene werden auf ihre eigene Weise feiern. Schön finde ich jedoch, dass die ganze Stadt den Schulabschuss als einen Anlass nimmt ein großes Fest zu geben. Es braucht so etwas als Innitiationsrutus und es braucht auch einen Moment dabei den sich die ganze Gesellschaft nimmt.

      2. @Serpin

        Kann man so sagen – aber mal ganz ehrlich – wenn Sie diese Bilder vergleichen mit deutschen „Veranstaltungen“ Jugendlicher, ist doch ein großer Unterschied festzustellen.

        Und wer das alles mal im Original erlebt hat, weiß, dass die westliche Jugend weit weg von diesem Level sind & das leider nicht zu ihren Gunsten.
        Die westliche Jugend kann einem dabei nur leidtun, was man ihnen alles vorenthalten hat – so viele Dinge, die man mit keinem Geld der Welt kaufen kann.

    1. Es kann den Jugendlichen nicht schaden,im Gegenteil dass sie wie bei uns, nach all den Jahren die Wegweisungen von den Eltern, der Krippe, dann der Schule, am Ende einmal das Gefühl bekommen das ist „IHR“ Tag!
      Schade das es so etwas für unsere Kinder nicht gibt.
      Naha, Deutschland und seine Kinder, das ist ein Thema für sich!

  3. Es tut so gut, wieder einmal etwas aus der ehemals normalen Realität zu lesen. Solche Nachrichten wären besonders gut für die Konsumenten des „Spiegel“ und anderer linientreuer westlicher Medien.

  4. „Russland verliert! Man kann ganz klar sehen, dass jetzt 20 Minuten lang Tausende, wenn nicht sogar Millionen, ukrainische Raketen über St. Petersburg explodierten!“
    — Berichterstattung zum gleichen Thema in den NATO-Medien

  5. Haben die Eltern (u.a. Julia Tsyvova) der russischen jugendlichen Wehrpflichtigen, die im April mit der MOSKWA untergingen, denn mittlerweile bereits von offizieller russischer Seite Antwort erhalten, etwa auf die Frage, wie sich Sätze wie „Ihr Sohn ist tot.“ (russisches Verteidigungsministerium) mit Putins Behauptung vertragen, es würden beim Überfall auf die Ukraine gar keine Wehrpflichtigen eingesetzt? Wieviele davon kamen aus St. Petersburg, der maritimen Metropole Russlands?

    1. Ja, es wurden Wehrpflichtige eingesetzt, unter denen es auch Gefallene gab. Da haben irgendwelche Truppenteile entgegen den Anweisungen gehandelt, also Mist gebaut, wozu es deutliche Worte gab.

      Laut Militärexperten wurde die Moskva ganz sicher nicht vom ukrainischen Militär auf die behauptete Art versenkt, das sei völlig ausgeschlossen. Auch an der „Havarie“ gab es gewisse Zweifel, im Verdacht war Beschuß durch eine moderne Waffe, wie sie dort nur die NATO hat. Dieser Verdacht wurde kürzlich aus den USA bekräftigt:

      „Meine Vermutung, und das ist nur meine Vermutung, ich kann mich auch irren, aber der Kreuzer Moskwa scheint von einer NATO-Rakete getroffen worden zu sein, die wahrscheinlich von der französischen Seite gestartet wurde. Ich könnte mich irren, aber die dafür verwendeten Raketen sind eine so wertvolle und gefährliche Waffe, dass ich bezweifle, dass sie der ukrainischen Seite anvertraut und von der ukrainischen Seite eingesetzt wurde.“
      – Richard Black, Colonel und US-Senator a.D.

      Sie müssen bedenken, daß ggf. diese Idioten mit ihrer Rakete nicht nur Matrosen umgebracht und ein schönes altes Schiff versenkt, sondern einen Kriegsgrund geliefert haben. Dann können wir froh sein, daß die Russen den hingeworfenen Handschuh übersehen und bei „Havarie“ bleiben.

      Während der letzten Entnazifizierung gab es in Leningrad nichts zu feiern, die Stadt wurde von Deutschen und Finnen blockiert und ausgehungert. Diese kommt rechtzeitiger und ist besser organisiert.

      1. Na wenn das jetzt geheim bleiben sollte, hat das wohl nicht so ganz geklappt.

        Wenn das denn mehr als eine Vermutung sein sollte, also das die Franzosen die Moskwa abgeschossen hat.

        Klar, die Franzosen… „vage“ Vermutungen das Franzosen im Krieg mal etwas treffen habe ich auch nach einer Kiste Bier. So gesehen 😉 und Tschüss.

        1. „1985 sollte die Rainbow Warrior zum Mururoa-Atoll in Französisch-Polynesien fahren … Als sie im Hafen von Auckland vor Anker lag, wurde sie am 10. Juli 1985 durch Agenten des französischen Auslands-Nachrichtendienstes (DGSE) versenkt.“
          – Wikipedia

          Schiffe versenken können die Franzosen schon. Im Falle der „Moskva“ war es entweder eine Havarie, offizielle Version Rußlands, oder sie wurde durch moderne NATO-Raketen versenkt. Sollte dies zutreffen, wird die Wahrheit von allen Seiten verdeckt. Wer in der NATO dafür die Verantwortung trägt, oder welches Land, ist isåfall unbekannt, da bleibt nichts als Spekulationen.

    2. @Kutusow1800

      Rekruten werden nicht geschickt, um an Kampfeinsätzen teilzunehmen. Aber nach Vertragsabschluss können sie leicht umgeleitet werden. Die Zeitungen schrieben, dass sich ein kleiner Teil der Rekruten in einem Kriegsgebiet befinde. Gegen die Kommandeure, die eine solche Fahrlässigkeit zugelassen haben, wird ein Strafverfahren eingeleitet. Wenn es ein einziges Kind in der Familie gibt, wird es auch nicht in das Kriegsgebiet geschickt. Die Praxis mit der Entsendung von Rekruten war in den 90er Jahren und bis Anfang der 2000er Jahre, als der Krieg in Tschetschenien stattfand. Während dieser Zeit gingen Jugendliche, die 18 Jahre alt waren, nach 3 Monaten Ausbildung direkt in den „Fleischwolf“.

  6. Also ehrlich, das müssen Fake-News sein. Außerdem ist dieses Ereignis in unseren Medien kaum berichtet worden, also hat es das Ereignis nicht gegeben. So ist das nun mal bei West-Agitprop.

  7. Russland ist ein Land mit einer langen Geschichte und reicher Tradition und einer Kultur für die es sich nicht zu schämen braucht. Die Wurzeln dieses Landes reichen tief und ich bin immer wieder tief berührt, mit wie viel „Stil“ Russland seine Schulabgänger ins Leben entlässt.

    Wenn ich sehe wie man im WerteWesten™ von der Schule ins Leben geworfen wird, könnte man neidisch werden.

    Was mich an Russland aber immer wieder zutiefst beeindruckt, ist die Tatsache, daß ein Land in der Lage ist sich seiner Geschichte und seiner Nation bewusst zu sein, ohne Nationalistisch zu werden.

    Ich denke, dies ist der Hauptgrund warum ich die Russische Föderation so sehr um ihren Präsidenten beneide. Was hätte der WerteWesten™ alles erreichen können, wenn der Funke übergeschlagen wäre.

    1. „Was mich an Russland aber immer wieder zutiefst beeindruckt, ist die Tatsache, daß ein Land in der Lage ist sich seiner Geschichte und seiner Nation bewusst zu sein, ohne Nationalistisch zu werden.“

      Das ist einfach zu erklären: Russland gibt es nur als russische Föderation, nicht als Ethnie oder monolithische Kultur. Daher kann die Föderation keinen Nationalismus im ursprünglichen Sinn erzeugen, sondern nur der Stolz auf ein gemeinsames erfolgreiches Integrationsmodell.

  8. Wir haben hier das Tafelsilber verkauft. Diese Entwicklung habe ich seit den 90’ern kommen sehen.
    Ich lebe hier in einer Beamten- und Studentenstadt. Meine Wahlheimat. Zu meiner Schulzeit gab es hier im Sommer viele Feste und Feierlichkeiten:

    -Weinfeste
    -Volksfeste
    -das Afrika Festival
    -Das „Umsonst und draußen“

    Mittlerweile ist das alles so festgefahren und abgedroschen und hat nicht mehr denFlair von damals. Seit 2 Jahren ist das ohnehin anders.

    Es ist schmerzhaft zu sehen, wie unsere Wirtschaft und Kultur vor die Hunde geht während ein anderes Land kulturell aufblüht.
    Russland hat uns die Hand gereicht, wir haben sie ausgeschlagen und bevorzugen es mit dem sinkenden Schiff unterzugehen. Es ist wirklich eine Schande.

    1. Hm. Ich weiß nicht, wie alt Sie sind. Aber Wirtschaft und Kultur befinden sich hier, wenn man die Entwicklung anstelle der Stichtagszahlen betrachtet, schon sehr lange im Niedergang.

      Das Festival sehe ich auch nicht als kulturelle, sondern als patriotische Veranstaltung. Zum Unterschied: Kultur kommt von unten, das hier von oben. Es soll der Motivation dienen, während Kultur aus einer Motivation entsteht, sie ausdrückt.

  9. Ein tolles Signal an den Donbass!
    Wir holen Euch & unsere Kinder aus dem Schrecken und der ukrainischen Nazi-Herrschaft heraus!
    Da gibt es keine bürokratischen Hürden, die Rossiya Bank Foundation haut einfach so die Tickets, den gesamten Aufenthalt für die 400 Kinder raus, ohne zu fragen, ob das evtl. „zu teuer“ wäre.
    Russland zeichnet sich durch seine positive Haltung und Liebe zu Kindern & Jugendlichen aus! Sie haben begriffen: Die Jugend ist die Zukunft unseres Landes!

    Sie wollen die jungen Menschen nicht mit irgend welchen Gender-Gespenstern verziehen, sie gehen direkt auf ihre Interessen & heilen so ihre Seelen, die aus dem Grauen des Krieges direkt mit einem Zug in die Party- und Feierszene gebeamt wurden! Die Russen sind richtig gut drauf!!

    Sie schaffen sich mit der Anerkennung für die Leistungen der jungen Menschen eine derart patriotische Jugend & junge Erwachsene, die kein LGBQblablaYXZ kaputt machen kann!
    In der Tat, Russland ist für Schwab, Soros & Co. VERLOREN! Selbst in der Phase nach Putin fliegen die aus Russland achtkantig mit einem kernigen Tritt in den Allerwertesten raus, wann immer sie es versuchen, da einzudringen!

  10. Im Grunde baut Putin die Sowjetunion Union wieder auf. Er hat vom Westen gelernt, was zu lernen war und setzt es auf seine Weise um. China hat es ebenso gemacht, geschult durch Sunzi wussten sie, den Feind mit den eigenen Waffen zu schlagen. Während ich mich erinnere, dass Putin mal sinngemäß zu Snowden sagte ‚wir sind beide Spione‘.

    Eigentlich wollten beide den Westen ohne Waffen besiegen, aber das kann der nicht zulassen. So verwenden sie seine, und die Erfahrung mit Kommunismus verleiht ihnen einen Vorsprung, der der Westen nicht hat.

    Dennoch ist es eine Momentaufnahme. Mir jedenfalls sind Jugendliche unheimlich, die in Krankenhäusern die Software anstelle der Menschen ‚auf Vordermann‘ bringen wollen.

    1. @some1

      Nein, die Sowjetunion wird nicht wieder aufgebaut, das würde auch nicht mehr funktionieren.
      Putin korrigiert lediglich die falsche Politik der 90er & hat dabei natürlich die Erfahrungen, die die Menschen nach der „Wende“ gemacht haben mit dem Westen auf seiner Seite.
      So wäre es nicht erstaunlich wenn einige, sich früher von der SU losgesagte Republiken wieder nach Russland integrieren wollen.
      Wann soll Putin Snowden gesagt haben “ wir sind beide Spione“?

      „Mir jedenfalls sind Jugendliche unheimlich, die in Krankenhäusern die Software anstelle der Menschen ‚auf Vordermann‘ bringen wollen.“
      Hm…. das Eine schließt ja das andere nicht aus…. In DE ist weder das Eine noch das Andere vorhanden…. wer in dt. KH unterwegs war, kann eigentlich nur hoffen, dass er niemals dort landen wird!

  11. Da müsste man erstmal definieren, was Sie und ich unter Sowjetunion verstehen.

    Er kennt die Fehler der alten SU und hat Erfahrung mit westlichen Rezepten. Er versucht, aus beidem ein bekömmliches Rezept zu komponieren, dazu gehört, dass Russland sowjetischer werden wird.

    Den alten Ausspruch habe ich nur im Gedächtnis, weil es damals Empörung hervor rief, dass er den einst heiligen Snowden Spion nannte. Putin selbst war ja KGB-Offizier – ‚Die Hauptaufgaben des KGB waren die Auslandsspionage, Gegenspionage, Kontrolle von Regimegegnern innerhalb der Sowjetunion sowie die Sicherung und Bewachung von Mitgliedern der Partei- und Staatsführung.‘ (Wiki). Bei aller Anerkennung für seine Persönlichkeit sollte man ihn dennoch nicht verkitschen.

    Bei Krankenhäusern kommt es auf die Priorität an, und die ist Software. Das wird durch einen Vergleich mit westlichen Zuständen weder anders noch besser.

    1. @some1

      Was verstehen Sie denn unter „Sowjetunion“?
      Dieses riesige Land war ein Vielvölkerstaat, in dem alle Ethnien sich als ‚Einheit‘ verstanden haben & gemeinsam nach einem sehr holprigen Start, ein besseres Leben versucht haben aufzubauen für die überwiegende Mehrheit als es in den vorhergehenden Formen gemacht wurde.

      Snowden wurde doch vom Westen als „Spion Putins“ bezeichnet….. ich kenne nur die Antwort von Putin vom St.Petersburger Forum, dass er Snowden tatsächlich für einen Idealisten hält wie der sich selber.

      „Putin selbst war ja KGB-Offizier – ‚Die Hauptaufgaben des KGB waren die Auslandsspionage, Gegenspionage, Kontrolle von Regimegegnern innerhalb der Sowjetunion sowie die Sicherung und Bewachung von Mitgliedern der Partei- und Staatsführung.‘ (Wiki). Bei aller Anerkennung für seine Persönlichkeit sollte man ihn dennoch nicht verkitschen.“

      Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass ALLE Länder Geheimdienste unterhalten. Und es hat gar nichts mit „verkitschen“ zu tun wenn man versucht, dass ganz ohne Ideologie zu betrachten.
      Dazu kommt, dass Putin selber erzählte, dass es ihn zum KGB ‚gezogen‘ hat, weil sein Vater als Aufklärer hinter den feindlichen Linien ‚gearbeitet‘ hat.
      Da die SU schon während des 2.WK von den USA &GB zum nächsten Feind erklärt wurden, halte ich es sogar für ziemlich normal, dass ein Land dann auch Aufklärung betreibt. Der Westen hat ja den Ostblock zu allen Zeiten in jeglicher Hinsicht behindert & gerne auch wirtschaftlich & technisch angegriffen.

      1. 1. Snowden 2014

        „Zum Schluss der Befragung witzelte Putin indirekt mit Snowden über beider Geheimdienstvergangenheit: „Sie waren ein Spion. Ich selbst habe für den KGB gearbeitet. Wir sprechen also die gleiche Sprache. Eine professionelle Sprache.““
        https://www.n-tv.de/politik/Putin-laesst-Snowden-im-TV-zuschalten-article12681736.html

        2. Geheimdienst

        Hat jedes Land. Aber nicht jeder Staatschef war selbst beim Geheimdienst.

        3. Sowjetunion

        Aus meiner Sicht eine zentral straff geführte Union oder Föderation mit starkem Hang zum Personenkult. Beides zeichnet sich derzeit deutlich ab.

        1. @some1

          1. Dankeschön für den Link.
          Sie haben aber auch gelesen, dass sogar bei ntv Putin „witzelte“…
          Ich habe häufiger den Eindruck, dass Putin bei solchen Veranstaltungen gerne mal den Westen ‚trollt‘, so wie erst vor kurzen,, als er nebenbei „erwähnte“, dass ihm ja täglich Blut abgenommen wird…..

          2. „Aber nicht jeder Staatschef war selbst beim Geheimdienst.“

          Also Bush sen. war sogar CIA Direktor!
          Da war Putin tatsächlich ein kleines Licht & maximal in der Position eines „Abteilungsleiters“.

          3. „Aus meiner Sicht eine zentral straff geführte Union oder Föderation mit starkem Hang zum Personenkult. Beides zeichnet sich derzeit deutlich ab.“

          Deutschland ist auch eine Förderation, die USA ebenfalls auch wenn es sich dort Bundesstaaten nennt… Also alles keine Alleinstellungsmerkmale. Und sicher, die SU war ja noch größer als das heutige Russland – da ist eine „straffe Führung“ wohl nötig….

          Was den Personenkult angeht, den gab es natürlich in der SU – vom Staat vorgegeben.
          Kuba hat übrigens mit Castro diesen Personenkult abgelehnt & man hatte dort keine Bilder von ihm öffentlich zu hängen…Che Guevara war da die Person, die allerdings von den Bürgern dazu gemacht wurde.
          Putin selber lehnt diesen Personenkult ab – allerdings ist man m heutigen Russland & seinen Teilrepubliken auf diesen Präsidenten so stolz, dass die das von sich aus machen….
          Er hat da eher „Star“ – Qualitäten – übrigens nicht nur in Russland, man ist weltweit ziemlich begeistert von diesem Politiker. Es ist erstaunlich was man da alles findet wenn man international querliest…

          1. Mir geht es um nüchterne Analyse, und davon nehme ich kein Thema, keine öffentliche Person aus. Ziel der Analyse ist ein besseres Verständnis, nicht die Suche nach Schuldigen. Am Ende der Analyse steht für mich die Bewertung, falls nötig, niemals am Anfang.

            1. und 2.
            „‚hat vom Westen gelernt, was zu lernen war und setzt es auf seine Weise um. China hat es ebenso gemacht, geschult durch Sunzi wussten sie, den Feind mit den eigenen Waffen zu schlagen. Während ich mich erinnere, dass Putin mal sinngemäß zu Snowden sagte ‚wir sind beide Spione‘.“

            Es war vermutlich nicht klar, wie ich das gemeint habe: China hat mit dem Westen blutige Erfahrung, Putin vor dem Hintergrund der russischen Geschichte und als ausgebildeter Spion hat ebenfalls einen geschulten Blick auf Dinge, die anders präsentiert werden als sie tatsächlich sind. Diese Distanz zu westlichen Narrativen schützt ihn vor Vereinnahmung trotz der vielfältigen Versuchungen, denen er durch WEF&Co ausgesetzt war. Schützen heißt nicht immunisieren, aufpassen muss auch ein Profi.

            3. Mir geht es auch hier nur um Erklärung. Sowohl China als auch Russland sind vermehrt den Versuchen ausgesetzt, durch plimplim die Bevölkerung aufsässig und unzufrieden zu machen. Die Führung zu straffen, die Leute hinter sich zu behalten ist notwendiger denn je. Da mag dann eine idealisierte Lichtgestalt an der Spitze das Volk einen helfen. Die SU kennt die Methode aus der Geschichte. Andere auch, das stimmt

            Die Bunzrepublik ist übrigens keine Föderation. Die Bundesländer haben durch geschickte gesetzliche Regelungen letztlich keine eigenen Entscheidungsbereiche. Die Bunzrepublik ist nicht erst seit Merkel de facto ein Zentralstaat.

            Apropos Merkel. Wo hat sie ihr Handwerk gelernt?
            😱

  12. Wäre mal interessant, sich klar zu werden, welche Gesellschaftsmodelle in dieser Weltgeschichtlichen Zäsur am Start sind:

    Multiregional sind das mit China und Russland vor allem kommunistisch/sozialistisch geprägte Blöcke, die den Kapitalismus integrieren.

    Auf westlicher Seite ist es die beinharte Umwandlung liberaler Gesellschaften in Faschismus (verstanden im Sinn Mussolinis, also als Zusammenschluss von Kapital und Staat), ein Modell, bei dem der Kapitalismus den Sozialismus zu integrieren versucht.

    Der Ablaufplan steht im Rockefeller Konzept von 2010, Lockstep war Phase 1, um die Wirtschaft zu zerbrechen. Die jetzige ist die sog. Hackattack, die dazu dient, die Gesellschaft zu zerstören. Danach, so die Rockefeller Wette, werden die Menschen keine tragfähigen Lösungen finden um am Ende in einem sog. Clevertogether den Faschismus und dessen Agenda21 zu begrüßen.

    Darüber hinaus gibt es noch regionale Kulturen wie Indien mit seinem Erbe des Hinduismus und den Rezepten von Gandhi, und den Iran mit dem schiitischen Islam.

    Die multiregionalen haben die schwere Aufgabe, unterschiedliche Kulturen mit einem Dach zu versehen, das von allen akzeptiert wird. Dabei scheint sich Russland vor allem auf den abrahamitischen Wertekanon zu stützen, China auf Konfuzius (wobei ich das bei China nur von Ferne abschätzen kann).

    Faschismus macht etwas anderes: er zerstört Kulturen, um seine Leere absolut zu setzen. Das hat sich aber schon beim letzten Versuch als nicht machbar herausgestellt. Was der Stückeschreiber Rockefeller weiss und deshalb seine Inkulturation im Nahen Osten erprobt, während Franziskus die Reste Europäischen Christentums mit dem ihm eigenen Schwung beerdigen darf.

    What next?

    Man darf gespannt sein 😎

    1. Der Kapitalismus will auf keinen Fall den Sozialismus integrieren – er will ihn ein für alle Male abschaffen!

      „Die multiregionalen haben die schwere Aufgabe, unterschiedliche Kulturen mit einem Dach zu versehen, das von allen akzeptiert wird. “

      Das wurde & wird doch in Russland & China schon lange praktiziert – das ‚Rezept‘ ist dabei, die Kulturen gleichberechtigt, mit Achtung & Respekt & Verständnis füreinander, nachbarschaftlich stehen zu lassen.
      Wenn das gelingt, ist es ein Win-Win-Situation für ALLE.

      1. Das Wichtigste dabei ist die Abgrenzung voneinander. Da spielt das Wort „Grenze“ eine Rolle. Aber da schrie eine Abteilung in den USA „Apartheid“ (ausgedachtes Wort wie viele andere, woran man ihre Handschrift erkennt) und schon begannen die Kriminalität und das Chaos vor allem in Südafrika, aber auch in Gegenden der USA.

        1. Südafrika ist ein schwarzes Land, dir Niederländer und Briten waren Eindringlinge, die dort zu unrecht dir Führung an sich rissen. Dabei gab es zuerst keine Rassentrennung. Die kam erst im 20. Jahrhundert auf, als das westliche Imperium die Eugenik und die Lehre von minderwertigen Rassen erfunden hatte. Das war am Ende zu Recht nicht haltbar.

          Für Grenzen bin ich auch, aber die sollten kulturell sein und mit Respekt voreinander. Biologismus hingegen halte ich für ein Relikt aus der Nazizeit.

          1. Ein durchschnittlicher IQ-Unterschied von 20 erfordert gewisse Konsequenzen, wenn ein ordentliches, erfolgreiches und friedliches Gesellschaftssystem bzw. gesellschaftliches Leben angestrebt wird. Das sieht man auch heutzutage hierzulande, wenn sich fast 300 Primitivlinge aggressiv und auf gefährliche Weise in einem deutschen Freibad gegen Bürger und Ordnungskräfte zusammenrotten. Apartheit scheint mir diesbezüglich eine sinnvolle Lösung zu sein. In Südafrika war vieles trotz Apartheit auch zur Zufriedenheit der Schwarzen geregelt, bis von jüdischen Kommunisten der Aufstand gegen die Weißen angezettelt wurde – siehe BLM. Das Resultat sieht man ja sowohl in Südafrika als auch in den USA, demnächst dann auch bei uns.

              1. Die mit dem „überragenden IQ“ deindustrialisieren, und Äthiopien, das Land mit dem höchsten Wirtschaftswachstum der Welt, baut 13 neue Industrieparks.

                L’Éthiopie construit 13 parcs industriels répartis dans les villes principales.
                Les parcs industriels font partie du grand plan de 2025 du gouvernement éthiopien visant à développer l’économie éthiopienne – principalement agraire – à une économie industrielle. Les rapports pertinents rapportent que le secteur manufacturier représente moins de 7% du PIB. Il devra atteindre 25% selon le plan de transformation de l’économie industrielle.
                L’Éthiopie est un marché important en Afrique, spécialement pour les entreprises qui envisagent de développer leurs activités en Afrique, et les entreprises qui souhaitent exporter leurs produits en Europe et en Amérique également.
                – Mekki Center

                1. Ich versuche zu begreifen, wie Ausländerfeinde denken. Das narrativ geht ungefähr so:

                  ‚Es gibt eine edle Herrenrasse, die der Welt bislang nur Ordnung, Wohlstand und Glück beschert hat. Wo das gescheitert ist, lag es allein an der Dummheit der Minderwertigen. Nun kommen böswillige Exemplare der Herrenrasse (Semiten) auf den Gedanken, dieses edle Bemühen zu stören, indem sie die Untermenschen auf die edle Rasse hetzen. Vermehrt stehlen auch noch Minderwertige das Wissen der Herren und erringen Erfolge, die eigentlich dem Herrn gebühren.‘

                  Wie jedes narrativ beruht auch dieses auf einem Axiom, also einem Glaubensatz, der selbst nie widerlegbar ist, weil er aus einer Weltanschauung, also einem Glauben resultiert.

                  Die Weltanschauung ist die, dass es von Natur Herren und Sklaven gibt und dass einem selbst als Geburtsrecht der Thron gebührt, von dem man verstoßen werden soll.

                  Das ist von der Eugenik nur den Schritt entfernt, dass der Ausländerfeindlichediesen (noch) nicht vernichten, sondern nur auf seinen Platz verweisen will, wenn auch zunehmend mit allen Mitteln!

                  Der Denkfehler ist von den Eugenikern geerbt: nicht tatsächlicher Verdienst zählt, sondern die Rasse tritt an die Stelle des Verdienstes und der Individualität.

                  Inzwischen sind die modernen Eugeniker fortgeschritten, nicht mehr natürliche Rassen, sondern der eigene genetische Bauplan wird erst die Herrenrasse bilden. Und die Vorgänger sind hier wie in der Ukraine nur Relikte des alten Optimierungsversuchs.

                  Der Ursprung der Weltanschauung aber rührt m.E. aus dem Missionsgebot des organisierten Christentums, aus seinen Kreuzzügen.

                2. „nicht tatsächlicher Verdienst zählt, sondern die Rasse tritt an die Stelle des Verdienstes und der Individualität.“

                  Das war schon bei Hitler der Taschenspielertrick, einem gedemütigten Volk ein falsches Selbstbewusstsein aufzunötigen.

                  Unter Hitler war der Deutsche nicht mehr Kultur, Sprache oder Leistung, sondern Rasse, Zuchttier, gesund und fruchtbar. Ein edles Karnickel sozusagen, heute neu sogar mit ‚IQ‘, mit künstlicher Folklore damals wie heute.

                  Attraktiv ist das für Menschen, denen Kultur, Sprache und Leistungen nicht mehr fassbar sind. Die verzweifelt um Selbstwertgefühl ringen und es ersatzweise in der Biologie verankern.

              2. Das ist wahr. Es sind die Gutmenschen unter uns mit ihren verbalen Attacken, wie „Ausländerfeindlichkeit“, das niedliche „Migrant“, die Verschleierung der tatsächlichen Zahlen, die Kirche mit ihrem penetranten „Kirchenasyl“ u.v.m.
                Warum ist der Feind denn so eifrig am Mischen der Völker? Warum nennt das niemand Völkermord?

                1. Sie haben Recht: Ausländerfeind ist ein Euphemismus.

                  Es sind Menschen, die sich biologisch für eine Elite halten, der die Weltherrschaft gebührt. Die Zeiten sind jedoch vorbei.

                  Und so sitzen Sie zwischen den Stühlen: die nordische Rasse der verehrten Briten lässt sie im Stich, und sie schreiben auf einem Portal derer, die sie einst zu den Untermenschen zählten, weil sie multikulturell sind und versuchen, aufrichtig zu agieren ohne biologischen Dünkel. Heute aber scheinen dort die Fleischtöpfe zu stehen, und so strebt man wieder mal gen Osten.

                2. „Warum ist der Feind denn so eifrig am Mischen der Völker? “

                  Weil man so Kultur ‚prüfen’/destabilisieren kann und schwache Menschen auf ihre biologische Ausstattung reduzieren. Die Tünche der Zivilisation fällt weg und okkulte Lehren ersetzen sie. Okkultismus ist vermutlich die schärfste Waffe von allen, weil er Menschen von innen auffrisst.

      2. Das gemeinsame Ideal von Kapitalismus und Sozialismus ist eine Maschinerie aus Menschen und Funktionen, die zentral gesteuert und justiert werden kann. Der Unterschied besteht nur in den Betreibern: Partei oder Kapitalist.

        „Die multiregionalen haben die schwere Aufgabe, unterschiedliche Kulturen mit einem Dach zu versehen, das von allen akzeptiert wird. “

        Das wurde & wird doch in Russland & China schon lange praktiziert“

        Genau das sage ich auch 😉

        ‚ das ‚Rezept‘ ist dabei, die Kulturen gleichberechtigt, mit Achtung & Respekt & Verständnis füreinander, nachbarschaftlich stehen zu lassen.
        Wenn das gelingt, ist es ein Win-Win-Situation für ALLE.“

        Das ist das Ideal. Es ‚herzustellen‘ bedarf der unaufhörlichen Bemühung und es wird oft verfehlt – falls Stalin oder Mao nicht haltlose Verschwörungstheorien sind.

  13. In Berlin wurde in den 80ern irgendein Jahrestag der Stadt Berlin/Preußen groß gefeiert mit Umzügen und Kostümen. Da hatte man noch Hoffnung. Die jetzige BRD kann man zuschütten, so traurig ist alles.
    Noch nie gab es eine Zeit, in der eine widernatürliche Ideologie eine scheinbare öffentliche Zustimmung hat. Das ist auch eine Leistung, sich wirres Zeug auszudenken und Zustimmung zu spielen.

    1. Ich hatte schon den Eindruck, dass die eine Wette am Start haben, wer dem Volk den allergrößten Schwachsinn erzählen kann und die das auch glauben. Der Sieger ist glaube ich bislang der Klabauterarzt dicht gefolgt von allen anderen.

  14. Schön, ich konnte leider nicht mitfeiern. Auf jeden Fall erfreulicher als das jährliche Abfeiern des verlogenen Stalin’schen Großen Vaterländischen Sieges-Mythos. Den sich damals kurz vor dem deutschen Präventivangriff in der Startphase befundenen Angriffskrieg der Roten Armee leugnen sie verbittert bis heute.

  15. Der Angriff auf die Sowjetunion wurde vorbereitet ab:

    „Führerhauptquartier, den 18.12.40
    Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht (…)
    Weisung Nr. 21 für die Kriegführung
    Fall Barbarossa“

    Da ist von „präventiv“, also einem drohenden sowjetischen Angriff, nicht die Rede, sondern von Eroberung.

    „Führerhauptquartier, den 23. 7. 41
    Ergänzung zur Weisung Nr. 33
    Nach einem Vortrag des Ob. d. H. hat der Führer am 22. 7. als Ergänzung und Erweiterung der Weisung 33 befohlen:
    1.) Südostfront:
    Der noch westlich des Dnjepr befindliche Feind muß vernichtend geschlagen und zur Auflösung gebracht werden. Sobald es die operative und Versorgungslage erlaubt, ist ostwärts des Dnjepr die Pz. Gr. 1 und 2 unter der 4. Pz. Armee zusammenzufassen, um, gefolgt von Inf. und Geb. Divisionen, nach Gewinnung des Industriegebietes von Charkow über den Don nach Kaukasien vorzustoßen. […]

    6.) Die zur Sicherung der eroberten Ostgebiete zur Verfügung stehenden Truppen reichen bei der Weite dieser Räume nur dann aus, wenn alle Widerstände nicht durch die juristische Bestrafung der Schuldigen geahndet werden, sondern wenn die Besatzungsmacht denjenigen Schrecken verbreitet, der allein geeignet ist, der Bevölkerung jede Lust zur Widersetzlichkeit zu nehmen.
    Die entsprechenden Befehlshaber sind mit den ihnen zur Verfügung stehenden Truppen verantwortlich zu machen für die Ruhe in ihren Gebieten. Nicht in der Anforderung weiterer Sicherungskräfte, sondern in der Anwendung entsprechender drakonischer Maßnahmen müssen die Befehlshaber das Mittel finden, um ihre Sicherungsräume in Ordnung zu halten.
    (gez.) Keitel“

    Die Krim und der Kaukasus sind sehr schön, aber sie wären besser mit KdF-Schiffen gekommen, mit Visum und Voucher von Intourist. „Schreckem verbreiten“, „Anwendung drakonischer Maßnahmen“ – wer sich gegenüber Russen derart aufführt, muß eben entnazifiziert werden.

  16. Sehr geehrter Herr Röper,

    vielen Dank für die kleine „Auszeit“ dieser Feier, sowie die Erklärungen rund um das Fest.

    in Deutschland wäre das Fest wohl als zu „pompös“ verunglimpft worden. Aber für mich ist das etwas Schönes. Besonders Tschaikowski zu hören und auch die Verknüpfung mit seinem Leben dadurch noch einmal durch meinen Kopf wandern zu lassen. Einfach hatte es der Junge ja auch nicht sonderlich… ;O)
    Da fällt mir doch glatt auch „Die Moldau“ von Smetana ein, aber das wäre wohl unpassend gewesen. Gefallen hätte mir seine Musik aber trotzdem.
    Auch die Musik aus der Oper von Borodin „Prinz Igor“ war sehr schön interpretiert. Ein oft kopiertes Werk, aber hier im Westen nicht wirklich bekannt (ausser vielleicht in der Version von Sarah Brightman „Harem“).

    Wie gesagt, es ist Privatsache, was man von bestimmten Eindrücken hält, aber Musik mit einem bestimmten Pathos und einem Hang zum „stolzseindürfen“ hat mich schon immer gepackt. Für junge Menschen spielt da eher der Augenblick eine Rolle, an den man sich sicher gerne zurückerinnert. Aber die ältere Generation verbindet mit manchen Eindrücken auch einiges. Wenn man dann in den Erfahrungen gräbt, dann kommt man auch als Erwachsener gerne ins Schwärmen. Dann auch gerne mit ein paar Gläsern Wodka mehr als sonst so üblich!

  17. Wirklich beeindruckend. In Russland haben die Menschen noch den Sinn für das Schöne und Edle.
    Das Video hat mich ehrlich gesagt auch ein wenig traurig und neidisch gemacht.
    In Deutschland wäre sowas in dieser Form nicht möglich.
    Das ganze Feuerwerk ist doch gar nicht gut fürs Klima.
    Und Abstände werden auch nicht eingehalten.
    Zu allem Überfluss entsteht bei solchen festen womöglich noch gesellschaftlicher Zusammenhalt oder gar (Igitt!) Liebe der Jugend zum eigenen Land.
    So sieht moderne Hochkultur inzwischen aus – zumindest in Almanien:

    https://www.ndr.de/kultur/kunst/niedersachsen/Antisemitisches-Gemaelde-auf-der-documenta-Was-steckt-dahinter,documenta208.html

Schreibe einen Kommentar