Atomwaffen

Russische Propaganda oder Wahrheit? Hat Selensky mit der atomaren Aufrüstung der Ukraine gedroht?

Ich berichte seit Wochen, dass der ukrainische Präsident Selensky mit der atomaren Aufrüstung der Ukraine gedroht hat. Der Westen behauptet, das wäre eine russische Propaganda-Lüge.

Wir haben alle unsere „Berufskrankheiten“ und sind der Meinung, was für uns „Grundwissen“ ist, müsste allen anderen natürlich auch bekannt sein. Ich zum Beispiel kann ein Auto fahren, betanken und vielleicht noch Öl nachkippen, während für einen Automechaniker alle möglichen Riemen, Flüssigkeiten, Hydraulik, und so weiter Grundwissen sind, von dem ich nie gehört habe. Wenn mir ein Mechaniker erzählt, was mit meinem Auto los ist, verstehe ich in der Regel kein Wort.

So auch bei mir. Ich kenne mich in der Geopolitik aus und setze manchmal Wissen voraus, dass viele Leser gar nicht haben (können). So auch bei der Drohung von Selensky, die Ukraine nuklear zu bewaffnen. Ein Leser, der meiner Arbeit anscheinend wohlgesonnen ist, hat mir eine Mail geschrieben und mir grobe Falschinformation in dieser Frage vorgeworfen. Als „Beleg“ hat er den Auftritt von Selensky bei der Münchner Sicherheitskonferenz verlinkt.

Ukraine President Zelenskyy delivers impassioned speech at MSC 2022 | DW News

In der Tat: Wer den Inhalt internationaler Verträge nicht kennt, findet in Selenskys Rede keinen Hinweis auf die Drohung mit der nuklearen Bewaffnung der Ukraine. Allerdings sagt Selensky von Minute 14 bis Minute 15.30 vollkommen offen, dass er die Ukraine atomar bewaffnen möchte. Der Schlüssel zum Verständnis ist das Budapester Memorandum, mit dessen Kündigung Selensky droht.

Das Budapester Memorandum

Nach dem Zerfall der Sowjetunion waren Weißrussland, Kasachstan, und die Ukraine Atommächte, weil auf ihrem Gebiet sowjetische Atomwaffen stationiert waren. In dem Budapester Memorandum von 1994 haben sich diese Staaten verpflichtet, ihre Atomwaffen an Russland abzugeben und auch in der Zukunft nicht nach eigenen Atomwaffen zu streben. Im Gegenzug haben ihnen Russland, die USA und Großbritannien gewisse Sicherheitsgarantien gegeben.

Das Memorandum führte 2013 zu Streit, weil die Garantiemächte zum Beispiel versprochen hatten, keinen ökonomischen Zwang auf diese Staaten auszuüben. Die USA haben 2013 aber Wirtschaftssanktionen gegen Weißrussland verhängt und damit gegen das Memorandum verstoßen. Auf die Kritik an ihrem Vertragsbruch hat die US-Botschaft in Minsk in einer Stellungnahme geschrieben (Quelle folgt weiter unten):

„Die wiederholten Behauptungen der weißrussischen Regierung, die US-Sanktionen verstießen gegen das Budapester Memorandum über Sicherheitsgarantien von 1994, sind unbegründet. Obwohl das Memorandum rechtlich nicht bindend ist, nehmen wir diese politischen Verpflichtungen ernst und glauben nicht, dass irgendwelche US-Sanktionen, ob sie nun aufgrund von Menschenrechts- oder Nichtverbreitungsbedenken verhängt werden, mit unseren Verpflichtungen gegenüber Weißrussland im Rahmen des Memorandums unvereinbar sind oder diese untergraben. Vielmehr zielen die Sanktionen darauf ab, die Menschenrechte der weißrussischen Bevölkerung zu schützen und die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und andere illegale Aktivitäten zu bekämpfen, und nicht darauf, den Vereinigten Staaten einen Vorteil zu verschaffen.“

Im Klartext: Die USA argumentierten, dass das Budapester Memorandum gar kein rechtlich bindender Vertrag ist. Die Argumentation der USA dabei ist recht abenteuerlich, aber sei es drum. Übrigens ist den USA diese Einschätzung heute anscheinend peinlich, denn die Erklärung wurde von der Seite der US-Botschaft in Minsk entfernt, ist aber im Internetarchiv noch auffindbar.

Selensky hat am 19. Februar 2022 auf der Münchner Sicherheitskonferenz damit gedroht, die Ukraine werde das Budapester Memorandum verlassen. Da die einzige Verpflichtung der Ukraine (und auch Weißrusslands und Kasachstans) in dem Memorandum darin besteht, auf eigene Atomaffen zu verzichten, war das eine deutliche Aussage: Selensky hat offen mit der atomaren Bewaffnung der Ukraine gedroht.

Die nuklearen Fähigkeiten der Ukraine

Das war keine leere Drohung. In der Sowjetunion haben Institute in der Ukraine an Atomwaffen geforscht und gearbeitet. Eine Fabrik zur Herstellung von ballistischen Raketen befand sich auf dem Gebiet der Ukraine. Und die Ukraine verfügt über mehrere Atomkraftwerke und nukleare Anlagen, die nuklearwaffenfähiges Material herstellen können. Die Ukraine hat also das Wissen, das radioaktive Material und die Infrastruktur, um sich sehr kurzfristig nuklear zu bewaffnen.

Noch schneller hätte die Ukraine eine schmutzige Bombe bauen können, denn auf dem Gelände des Atomkraftwerkes Tschernobyl befindet sich das ukrainische Lager für atomare Abfälle. Das ist auch der Grund, warum russische Fallschirmjäger sofort nach Beginn der russischen Militäroperation das Gelände von Tschernobyl besetzt haben: Sie sollten die Lager für atomare Abfälle sichern, damit die Ukraine keine schmutzige Bombe (und erst recht keine Atombombe) bauen kann. Der Bau einer schmutzigen Bombe wäre an einem Tag möglich gewesen. Man bräuchte dazu nur Atommüll in einen bestehenden Sprengkopf packen, den auf eine Rakete oder Bombe schrauben und abfeuern.

Aber hatte die Ukraine überhaupt Pläne, Russland anzugreifen? Um die Frage zu beantworten, müssen wir uns die ukrainische Militärdoktrin anschauen.

Die ukrainische Militärdoktrin

Nach dem Maidan hat Präsident Poroschenko 2015 die neue ukrainische Militärdoktrin in Kraft gesetzt, in der die Ukraine erstens Russland als ihren Hauptfeind definiert und zweitens eine Angleichung der ukrainischen Streitkräfte an NATO-Standards bis 2020 verkündet hat.

Nachdem das umgesetzt war, hat der neue ukrainische Präsident Selensky am 24. März 2021 die „Strategie zur Deokkupation und Reintegration der Krim“ in Kraft gesetzt. Man konnte in der Pressemeldung der ukrainischen Präsidialverwaltung darüber unter anderem lesen:

„Dieses Dokument definiert eine Reihe von Maßnahmen diplomatischer, militärischer, wirtschaftlicher, informativer, humanitärer und anderer Art, die darauf abzielen, die territoriale Integrität und die staatliche Souveränität der Ukraine innerhalb international anerkannter Grenzen durch Deokkupation und Reintegration der Krim wiederherzustellen.“

Der Westen erkennt die Krim nicht als russisch an, aber man muss (von mir aus zähneknirschend) akzeptieren, dass Russland die Krim als russisch ansieht. Wer daran etwas ändern will, der riskiert einen Krieg mit Russland. Das sind die Realitäten.

Die Ukraine hat mit diesem Dokument offiziell und öffentlich einen Krieg mit Russland wegen der Krim angekündigt. Es ist also keineswegs abwegig, dass Kiew einen Angriff auf die Krim – und damit einen Krieg mit Russland – geplant hat, denn das hat Präsident Selensky am 24. März 2021 offiziell per Dekret angeordnet. In dem Dokument war die Rede von „Maßnahmen militärischer Art“ – deutlicher kann man es nicht sagen.

Einen Tag später, am 25. März 2021, hat Präsident Selensky auch die neue Militärdoktrin der Ukraine in Kraft gesetzt. Das Dokument zielte auf die Integration der Ukraine in die Sicherheitsarchitektur der NATO ab und wiederholte die Forderung, die Krim auch mit militärischen Mitteln zurückzuerobern.

Fazit

Die Ukraine hat ihre Absichten, Russland anzugreifen, offen verkündet. Die Ukraine hatte die Fähigkeiten, kurzfristig Atomwaffen zu bauen. Und Selensky hat die Absicht, die Ukraine nuklear zu bewaffnen, offen verkündet.

Man muss nicht damit einverstanden sein, dass die Krim ein Teil Russlands ist. Aber man muss sich fragen, ob die Krim einen Atomkrieg wert ist. Denn der wäre nicht nur wahrscheinlich gewesen, wenn die Ukraine in den Besitz von Atomwaffen gelangt wäre, er wäre fast unvermeidbar geworden.

Russland hatte – aus seiner Sicht – nur die Wahl, eine atomare Bewaffnung der Ukraine mit all ihren unkalkulierbaren Folgen zuzulassen, oder diese gewaltsam zu verhindern. Die von Russland im Dezember 2021 initiierten Verhandlungen über gegenseitige Sicherheitsgarantien mit dem Westen waren erfolglos, der Westen hat Gespräche über die Kernpunkte abgelehnt. Damit waren die Möglichkeiten, am Verhandlungstisch etwas zu erreichen, ausgeschöpft.

In Russland ist die Militäroperation kein „Hurra-Projekt“, aber die große Mehrheit der Menschen in Russland versteht, dass die russische Regierung nur die Wahl zwischen Pest und Cholera hatte und dass ein militärisches Eingreifen in der Ukraine das kleinere Übel ist, wenn die Alternative ein wahrscheinlicher Atomkrieg ist. Daher ist die Unterstützung der Russen für das Vorgehen der russischen Regierung sehr hoch und wächst weiter.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

128 Antworten

  1. Hab versucht das Video anzuhören. Was für ein widerlicher Drecksack das doch ist. Er redet davon wie Europa Frieden will und unterschlägt dabei gleich mal was wir alles getan haben. Und damit meine ich einfach die letzte 30 Jahren. Von davor müssen wir gar nicht erst reden.

    Es ist ja nicht nur so, dass wir einen Krieg mit Bomben führen. Nein wir haben vielen Ländern und Gegenden auch einen Wirtschaftskrieg angetan. Und Deutschland führt gar ziemlich offen einen Wirtschaftskrieg gegen die anderen Mitgliedsländer in der EU.

    Wir zerstören mit voller Absicht sämtliche Märkte in Afrika. Friedlich ist das nicht.

      1. Ach schau her, der Nazi-Pavel ist auch wieder da.

        Ist das nicht merkwürdig? Ich mag kein Fussball, also konsumiere ich es nicht. Ich mag keine Autorennen also konsumiere ich die nicht.

        Warum ein Pavel sich auf einer Internetseite herumtummelt auf welcher ihn alles stört wäre doch mal psychologisch interessant.

          1. Der Wert des Rubels erholt sich gerade täglich es und scheint so das Russenhasser dadurch noch mehr durchdrehen.
            Wenn Russland die Ukraine in Kürze fertig behandelt hat wirst du sicher ueber Wochen im Dreieck springen 😂
            Wir freuen uns dann auf deine Kommentare

          2. Ja Typen wie dich ertrage ich in der Tat nicht. Und die Frage was du hier willst ist doch vollkommen berechtigt. In der Hoffnung bei dir auf Spuren von irgendeiner Form von Intelligenz zu treffen: Verzieh dich einfach und hör hier dein Gift zu verspritzen. Es ist sinnlos. Ich denke die Mehrheit der Deutschen fängt langsam an zu begreifen was hier für ein Spiel gespielt wird. Es kommt der Tag wo wir euch linksgrüne-Nazifaschisten und Atlantikbrücken-Kriechlinge in der (wahrscheinlich) dann radioaktiv verseuchten Biotonne entsorgen können. Und nein: Bei Typen wie dir die mithelfen mein Land zu zerstören ja sogar ganz Europa und auch das arme Russland empfinde ich keine Toleranz mehr !

        1. Richtig !

          Präsident Putin soll ausgerechnet von den USA gesteuert werden. Ein Land, dass aktuell via Ukraine schon WIEDER Probleme bereitet.

          Das Ende der Globalen Elite – Der Tiefe Fall der Kabale
          ———————————
          War Putin ein Young Global Leader von Klaus Schwab? Die Schwarmintelligenz liefert eindeutige Antwort.
          Gerade erst habe ich einen Artikel über die Frage geschrieben, ob Putin im Programm Young Global Leaders war. Da ich die endgültige Antwort nicht wusste, habe ich die Frage an die Leser weitergeben und auch prompt die Antwort bekommen.

          Gerade erst habe ich einen Artikel über die Frage geschrieben, ob Putin im Programm Young Global Leaders war. Da ich die endgültige Antwort nicht wusste, habe ich die Frage an die Leser weitergeben und auch prompt die Antwort bekommen.

          Gerade erst habe ich einen Artikel mit der Überschrift „Ein Video geht viral – Ist Putin ein Young Global Leader“ des Weltwirtschaftsforums von Klaus Schwab?“ veröffentlicht, in dem ich ein Video analysiert habe, das derzeit online geht und in dem Klaus Schwab etwas sagt, das man so verstehen kann, als wenn der russische Präsident Putin ein Young Global Leader des Weltwirtschaftsforums von Klaus Schwab gewesen sei.

          In meinem Artikel habe ich das Video analysiert und auch die Teilnehmerliste des Programms der Young Global Leaders verlinkt und man kann eindeutig sehen, dass Putin – abgesehen davon, dass er in der Mitgliederliste nicht auftaucht – aus diversen Gründen dort nicht dabei gewesen sein konnte. Das Programm wurde 2004 gegründet und galt für Leute bis maximal 40 Jahren, Putin hingegen damals schon 52. Auch die Behauptung, Merkel sei in dem Programm gewesen, habe ich aus dem gleichen Grund bestritten, denn sie war zu dem Zeitpunkt schon 50 Jahre alt.

          Antwort
          Gerade erst habe ich einen Artikel über die Frage geschrieben, ob Putin im Programm Young Global Leaders war. Da ich die endgültige Antwort nicht wusste, habe ich die Frage an die Leser weitergeben und auch prompt die Antwort bekommen.

          1. November 2021 14:53 Uhr

          Gerade erst habe ich einen Artikel mit der Überschrift „Ein Video geht viral – Ist Putin ein Young Global Leader“ des Weltwirtschaftsforums von Klaus Schwab?“ veröffentlicht, in dem ich ein Video analysiert habe, das derzeit online geht und in dem Klaus Schwab etwas sagt, das man so verstehen kann, als wenn der russische Präsident Putin ein Young Global Leader des Weltwirtschaftsforums von Klaus Schwab gewesen sei.

          In meinem Artikel habe ich das Video analysiert und auch die Teilnehmerliste des Programms der Young Global Leaders verlinkt und man kann eindeutig sehen, dass Putin – abgesehen davon, dass er in der Mitgliederliste nicht auftaucht – aus diversen Gründen dort nicht dabei gewesen sein konnte. Das Programm wurde 2004 gegründet und galt für Leute bis maximal 40 Jahren, Putin hingegen damals schon 52. Auch die Behauptung, Merkel sei in dem Programm gewesen, habe ich aus dem gleichen Grund bestritten, denn sie war zu dem Zeitpunkt schon 50 Jahre alt.

          Allerdings habe ich in meinem Artikel auch geschrieben, dass ich nicht ausschließen konnte, dass es ein Vorgängerprogramm des Young Global Leaders gegeben haben könnte und ich habe die Schwarmintelligenz der Leser gebeten, mir dazu überprüfbare Informationen zu schicken, wenn es so etwas gegeben hat. Aufgrund der Arbeit an meinem aktuellen Buchprojekt hatte ich nicht die Zeit, tiefer zu recherchieren und daher die Leser um Hilfe gebeten.

          Und wieder einmal stelle ich fest, dass die die besten Leser der Welt habe, denn kaum war mein Artikel veröffentlicht, habe ich dazu eine Mail bekommen (und auch schon Kommentare mit der Antwort unter dem Artikel), die mir weitergeholfen hat. In der Mail war ein Artikel des geschätzten Kollegen Ernst Wolff verlinkt, in dem ich die Antwort gefunden habe: Ja, es gab ein Vorgängerprogramm der Young Globale Leaders, es heiß „Global Leaders for Tomorrow“ und wurde 1993 gestartet. 2003 wurde es dann durch die „Young Global Leaders“ abgelöst.

          Damit verstehe ich auch, warum ich darüber auf die Schnelle nichts gefunden habe, denn ´die Seiten des Programms sind aus dem „regulären“ Internet verschwunden. Aber wenn man weiß, wonach man suchen muss, dann wird man schnell fündig, dafür gibt es das Internetarchiv Waybackmachine. Ich werde hier die Jahrgänge der „Global Leaders for Tomorrow“ veröffentlichen, denn es ist sehr interessant, wer da alles teilgenommen hat und in einem Punkt hatte ich Unrecht: Gleich im ersten Jahrgang von 1993 hat Angela Merkel teilgenommen, übrigens zusammen mit einen anderen damals unbekannten Nachwuchspolitiker namens Viktor Orban.

          Einen Namen – und darum ging es in meinem Artikel – findet man auf den Teilnehmerlisten allerdings nicht:

          Wladimir Putin war nicht dabei, diese These von mir hat sich damit bestätigt.
          ====================================================

          Hier nun die Teilnehmerlisten der „Global Leaders for Tomorrow“

          https://dasendederglobalenelite.wordpress.com/2022/03/07/war-putin-ein-young-global-leader-von-klaus-schwab-die-schwarmintelligenz-liefert-eindeutige-antwort/

          1. @Fichte46

            Oh je, das war viel unnötige Energieverschwendung…da haben Sie sich so viel Arbeit gemacht….
            Dass Putin NIE YGL war oder irgendwie dazu gehörte kann man schon aus seiner Vita wissen…man muss ihm lediglich zuhören….. Auch & gerade das „Vorläufer-Programm“ war zu einer Zeit als Putin definitiv keine Zeit für den Quatsch hatte….zumal er vom Charakter & Persönlichkeitsstruktur NIE dort mitgemacht hätte….

        1. @ F.Stegner

          Ja klar, Präsident Putin wird sich ausgerechnet mit diesem Menschen und seinem Verein zusammen schließen. Mit Nazis hat sein Land genug Erfahrung und Leid
          erlebt. Jedes Mal, wenn Herr Putin mit Gülle beschmutzt werden soll, wird der weltweit unbeliebte K. Schwab aus dem Ärmel gezogen. Herr Schwab war übrigens der, der den Kalten Krieg 02 gegen Russland neu eröffnete.

          Die Familienwerte des Klaus Schwab
          —————————-
          Ist Klaus Schwab, der Gründer des Weltwirtschaftsforums (WEF), eine freundliche alte Onkelfigur, die nur das Gute der Menschheit im Sinne hat? Oder ist Schwab vielleicht der Sohn eines Nazi-Kollaborateurs, der Zwangsarbeiter ausbeutete und die Nazis bei der Entwicklung der ersten Atombombe unterstützte?

          Am Morgen des 11. September 2001 saß Klaus Schwab mit Rabbi Arthur Schneier – ehemaliger Vizepräsident des Jüdischen Weltkongresses und enger Vertrauter der Familien Bronfman und Lauder – beim Frühstück in der Park East Synagoge in New York City.

          Gemeinsam beobachteten die Männer ein Ereignis, das die Welt die nächsten zwanzig Jahre prägen sollte wie kein anderes: Das Einschlagen von zwei Jumbo Jets in die beiden Türme des World Trade Centers. Heute, zwei Jahrzehnte später, sitzt Klaus Schwab wieder in der ersten Reihe, um erneut einen Moment zu erleben, der die moderne Menschheitsgeschichte aus den Angeln heben könnte.

          Tatsächlich scheint Schwab stets in der ersten Reihe zu sitzen, wenn sich eine Tragödie anbahnt. Seine Nähe zu weltverändernden Ereignissen ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass er zu den am besten vernetzten Männern der Welt gehört. Als treibende Kraft hinter dem WEF, bekannt als die “internationale Organisation für öffentlich-private Zusammenarbeit”, umwirbt Schwab in Davos seit mehr als 50 Jahren Staatsoberhäupter, führende Wirtschaftsmanager und die “Eliten” aus Akademie und Wissenschaft.

          Jüngst hat sich Schwab als Frontman des “Great Reset” den Zorn zahlreicher Menschen zugezogen. Nicht ohne Grund: Denn der Great Reset ist eine umfassende Anstrengung, unsere globale Zivilisation zum ausdrücklichen Nutzen der Eliten des Weltwirtschaftsforums und ihrer Verbündeten umzugestalten.
          Auf dem Jahrestreffens des Forums im Januar 2021 betonte Schwab, der Aufbau von Vertrauen wäre ein wesentlicher Faktor für den Erfolg seines Great Resets und signalisierte den Teilnehmern damit, dass die bereits massive PR-Kampagne noch weiter ausgedehnt werden müsse. Während Schwab den Aufbau von Vertrauen durch einen nicht näher spezifizierten “Fortschritt” forderte, entsteht Vertrauen normalerweise durch das, was man Transparenz nennt. Doch Transparenz ist etwas, das beim WEF Mangelware ist, weshalb wohl auch so viele Menschen Schwab und seinen Motiven misstrauen.

          Ein weiterer Grund für den Mangel an Vertrauen gegenüber Schwab und seinen Ideen liegt aber auch darin begründet, dass über die Geschichte und den Hintergrund dieses Mannes nur relativ wenig an die Öffentlichkeit dringt. Die Meisten kennen Schwab nur als den Gründer des Weltwirtschaftsforums in den frühen 1970er Jahren.

          Und wie bei vielen prominenten Frontmännern, die die Agenden der Eliten vorantreiben, wurden auch Schwabs Online-Akten peinlichst gesäubert. Dieser Sachverhalt machte es relativ schwierig, Informationen über seine frühe Geschichte sowie die seiner Familie auszugraben. Da er jedoch 1938 im deutschen Ravensburg geboren wurde, gab es in den letzten Monaten zahlreiche Spekulationen, ob Schwabs Familie möglicherweise auch Verbindungen zu den Kriegsanstrengungen der Achsenmächte gehabt haben könnte. Derartige Verbindungen, würden, sofern aufgedeckt, den Ruf des WEF beschädigen und so die Mission wie auch die Motive dieses Mannes einer unerwünschten Prüfung unterziehen……..

          Es geht noch weiter……
          https://www.nomonoma.de/die-familienwerte-des-klaus-schwab/

          1. Liebe 46. Fichte, wo haben Sie Ihre Ironie-Detektoren gelassen? Wie dick muss man denn noch auftragen, dass auch Sie merken, dass es sich hier um blanke Ironie handelt. Ach, ich könnt schon manchmal verzweifeln 😉

            1. Diese (sorry für die direkten ehrlich gemeinten Worte) saudämliche „Ironie“ hat mich schon bei den Russen extrem gestört. Dass dann auch Medien wie RT de sich so verhalten haben war für mich der Grund das nicht mehr zu konsumieren.

              Irgendwie sollten wir alle erwachsen sein und auch so kommunizieren. Die Klassen-Clowns sind eine zeit lange unterhaltsam aber schnell nervt es nur noch.

              Auch sollte man die Naivität der Leute nicht unterschätzen und darum ist Ironie gefährlich.

            2. @ F.Stegner

              Oh, oooh ……

              Da „Edel“ – TROLLE seit einigen Monaten – schon vor dem jetzigen
              Versuch Russland, die Bandera-Banden zu entmachten – selbst auf
              der anderen Seite des Atlantiks ihr Unwesen betreiben u. Präsentiert
              Putin als engen Freund Klaus Schwab bezeichnen, habe ich die Ironie
              tatsächlich nicht gesehen.

              Danke für die Aufklärung ☺

          2. Wer ist dieser Mann? Woher kommt er und was hat ihn zu dem gemacht, was er heute ist?
            Ein Blick auf seine Herkunft gibt einen Einblick in das Milieu, aus dem Schwab stammt: Als er 1938 in Ravensburg am Bodensee geboren wurde, arbeitete sein Vater in führender Position für die deutsche Niederlassung des Schweizer Turbinen- und Maschinenherstellers Escher-Wyss. Das Werk setzte mehr als zweihundert Zwangsarbeiter ein, um Maschinen für Kraftwerke und Teile für Kampfflugzeuge der Wehrmacht herzustellen und wurde dafür vom Hitler-Regime als „nationalsozialistischer Musterbetrieb“ ausgezeichnet.
            Nach der Übersiedlung der Familie in die Schweiz studierte Klaus Schwab an der Zürcher ETH Ingenieurswissenschaften und an der Universität von Fribourg Volkswirtschaft. Von 1963 bis 1966 arbeitete er für den Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau in Frankfurt. Anschließend erwarb er an der Harvard Business School einen Master of Public Administration.
            1967 wurde er Assistent des Verwaltungsratspräsidenten in der Firma seines Vaters, Escher-Wyss, und half in leitender Position mit, die Fusion mit der Firma Sulzer zu organisieren und den entstehenden Konzern zu einem Technologieunternehmen umzubauen.
            Dank eines Berichts der Schweizer Behörden wissen wir heute, dass Sulzer Escher-Wyss in den 1960er Jahren heimlich begonnen hatte, Schlüsselteile für Atomwaffen zu beschaffen und zu bauen. Während Schwab im Vorstand saß, spielte die Firma eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des von den USA im Zuge des Wettrüstens mit der Sowjetunion geförderten südafrikanischen Atomwaffenprogramms.
            Dieser Teil seiner Biografie zeigt: Schwab hat bei seinen beruflichen Aktivitäten ebenso wenig moralische und ethische Hemmungen wie sein Vater, passt sich politischen Strömungen ohne Probleme in opportunistischer Weise an und verschweigt auch gern dunkle Flecken in seiner Biografie. Wer weiß schon, dass der Mann, der sich seit etwa fünfzig Jahren im Rahmen des WEF für eine atomwaffenfreie Welt einsetzt, vor seiner Zeit als dessen Chef offenbar nicht davor zurückschreckte, eine rassistische Regierung bei der Schaffung von Massenvernichtungswaffen zu unterstützen?
            Auf jeden Fall scheint Schwab bereits Ende der 1960er Jahre hervorragende Kontakte zur Polit-Elite der USA gehabt zu haben, die hinter dem Atomprogramm des südafrikanischen Apartheid-Regimes stand und mit der er bei dessen Förderung eng zusammengearbeitet haben muss.

      1. Hinter den Kulissen scheint man sich in gewissen Dingen einig zu sein, der Rest wird ausgefochten. China hält sich im Hintergrund, ist aber an der Sache noch interessierter als Rußland. Biden und Polen scheinen mit Rußland in gewissen Fragen einig zu sein, in anderen gar nicht. Raus ist die EU. So „irrelevant“, wie Borell es ausdrückte, und noch mehr.

        Biden stößt die EU aus dem sinkenden Boot, nicht, ohne ihr vorher die Wertsachen abzunehmen. Polen will mit russischer Hilfe Galizien bekommen. China hat Rußland als zukünftige Ordnungsmacht Europas auserwählt und läßt Rußland das Terrain bereiten für eine Zukunft Europas, in der keine EU mehr vorgesehen ist.

        Die EU und „Unsere“ kapieren gar nichts, außer daß niemand ihnen sagt, was wirklich los ist und alles irgendwie auf ihre Kosten geht. Deshalb Hysterie, Haß und Auflösung.

      2. Der Westen hat acht Jahre lang zugesehen, wie Russen und russischstämmige Menschen in der Ukraine von den eigenen Landsleuten, den Ukrainern, massakriert wurden. Dazu zählt alles, was man sich an kriegerischen, aber auch unmenschlichen Gewalttaten vorstellen kann. Ziel war die Vertreibung dieser Menschen, damit der Westen in diesen Gebieten Geld machen kann (die West-Ukrainer/USA/EU in dieser Reihenfolge).

        Die OSZE hat rund 1 Mio. Waffenstillstandsverletzungen in der Zeit registriert, die allen Beteiligten, also allen NATO-Mitgliedern immer und immer wieder vorgelegt wurden. Das ist amtlich und man kann jede einzelne Meldung, jedes Tages, den die OSZE vor Ort war, nachlesen. Die OSZE, eine westliche Organisation, hat sogar viele Dinge verharmlost oder so beschrieben, dass es alles oder nichts heissen kann. Typische Opportunisten eben. Wer mich bezahlt, der bestimmt, was ich schreibe. Mut zur Wahrheit hat da kaum einer.

        Die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich bei einem Mehrfachen. Der sonst so hilfsgeile Westen, seine Medien, NGOs, Kirchen, Gewerkschaften, Parteien und Politiker – die Gutmenschen haben weggeschaut – weil sie alle wussten, was für ein Spiel vor ihrer Tür gespielt wird.

        Russland hat immer und immer wieder interveniert, Kiew sollte den Waffenstillstand einhalten. Selenskyj hat einen Tag nachdem er das Abkommen von Minsk II unterzeichnet hat, öffentlich gesagt, dass er den Vertrag nie einhalten wird. Und er hat gleich seine ASOW-Brigaden losgeschickt, um die Menschen im Osten zu quälen.

        Russland befreit mehr als 10 Mio. Menschen aus einem schrecklichen Bürgerkrieg, den der Westen, die Westukraine gegen die eigene Bevölkerung acht Jahre lang geführt haben.

        Ja, natürlich kann man sagen, Putin wurde von den USA gesteuert, in dem man Russland und das russische Volk so lange gequält hat, bis er was machen musste. Man kann ihm auf keinen Fall Hastigkeit vorwerfen. Er hat dem Westen sehr lange Zeit gegeben, ihren Teil der Abmachung von Minsk II einzuhalten. Bis es nicht mehr ging. Und das zeichnet einen guten Politiker aus. Es kann sich im Westen keiner beschweren, dass sie es alle nicht lange genug gewusst und unterstützt haben. Die Heuchelei z.B. von Deutschland ist unermesslich. Sie liefern seit Jahren Waffen in die Ukraine und tun nun überrascht, dass es einen Krieg gibt. Und so dumm sind die nicht, dass sie es nicht wissen konnten, auch wenn man manchmal den Eindruck hat.

        Und übrigens, gibt es noch ein anderes, überlagertes Ziel der USA gegen Russland. Dazu kann ich ein anderes Mal mehr erzählen. Die Ukraine war auch eine Provokation in anderer Hinsicht.

        Ich find es beruhigend und beeindruckend, wie sich Russland unter Putin entwickelt hat. Ich weiss auch, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Aber ich bin Russland, China und viele anderen dankbar, dass sie endlich einen Weg gefunden haben gegen die Hegemonie der USA, dem Dollar und der Unterjochung der halben Welt vorzugehen. Die USA sind so mächtig geworden, dass sie jedes Mass verloren haben und unmenschlich alles «ausserhalb» ihres Landes machen, um diese Macht zu erhalten. Koste es was es wolle und wie viele Menschenleben anderer Länder. Wir benötigen auf der Welt ein Gleichgewicht zwischen den grossen Ländern, dann ist der Frieden verlässlich. Also zwischen im Minimum den erweiterten BRICS-Staaten, Europa und den USA, je mehr andere Kontinente dazu kommen, um so besser (Afrika, Naher-Osten, Südamerika). Die Mehrheit der Menschen auf diesem Planeten sind friedlich und wollen allen das gönnen, was sie auch haben. Das unterscheidet die USA (nicht die Mehrheit der Menschen dort) von den anderen.

        1. Selenski hat Minsk II nicht unterschrieben, zu der Zeit war der noch ein lupenreiner Komiker – gut das is er heute auch, aber nich mehr so lustisch.
          Und die Bundesrepublik hat bis vor kurzem keine Waffen geliefert, die hat sogar, ich glaube, noch im Januar/ Anfang Februar dem Baltikum untersagt, von hier geliefertes Zeug an die Ukraine weiter zu reichen …
          Und so geheimnisvoll sind die Vorhaben der USA nun auch nicht …

          1. – Selenskyj ist Nachfolger des damaligen Ministerpräsidenten und hat den Vertrag nicht anerkannt. Es ist gehupft wie gesprungen, wer ihn unterzeichnet hat. Er ist Amtsnachfolger.
            – Deutschland hat seit 2014 die Ukraine mit Millionen Euro unterstützt, die damit auf Umwegen, u.a. auch deutsche Waffen gekauft haben. Auch hier ist es gehüpft wie gesprungen. Öffentlich sagen Deutsche Politiker viel, hintenrum wissen sie genau was passiert und dulden das. Im Wohlwollen und gedeckt durch die USA.
            – Ne, die Vorhaben der USA und dem Global Deep State sind für alle in der Bildzeitung zu lesen, deswegen glauben auch alle daran. Ich hatte einfach keine Lust mehr, aber wenn Du es weist, dann schreib es doch.

            1. Einen vermurksten Sachverhalt durch einen anderen, ebenso vermurksten zu ersetzen, nur um recht zu behalten, dann uns noch mit irgendwelchen schwachsinnigen Anglizismen sowie Schund-und Schmutz Presse belästigen…. nöö.

        2. Erstaunlich weil das OSZE auch gerne mal ultra-rechtsextreme Russenhasser hatte welche z.B. im Mai 2014 in Odessa unterwegs waren.

          Auch wenn man sich die Führung des OSZE anschaut scheint es nicht gerade ein Quell von Russen-Propaganda zu sein. Wenn nun also OSZE sogar Verstösse erkennt würde ich das mal glauben.

        3. 100 % Zustimmung

          Nur hier

          „Der Westen hat acht Jahre lang zugesehen, wie Russen und russischstämmige Menschen in der Ukraine von den eigenen Landsleuten, den Ukrainern, massakriert wurden.“

          hat der Westen nicht nur zugeschaut sondern er hat die Nazis tatkräftig unterstützt beim morden und quälen der Donbass Bevölkerung

          Kleiner aber feiner Unterschied

          1. Naja dann hat eben auch Russland 8 Jahre zugeschaut. 8 Jahre wie ukrainischstämmige Menschen in der Ukraine von den eigenen Landsleuten, den Separatisten, massakriert wurden.

            Was machen wir jetzt? Knallen wir uns jetzt alle gegenseitig ab oder was? Es fällt mir ehrlich schwer zu verstehen, wie ein Bürger der freien Welt irgendeinen Krieg (US oder Rus oder sonstwas) rechtfertigen oder für notwendig halten kann. Bah!

            1. @analdimir

              Sie heulen jetzt rum, dass Russland die Entnazifizierung vornimmt & gleichzeitig werfen Sie den Russen vor , nicht früher entnazifiziert zu haben?

              Zitat:“Es fällt mir ehrlich schwer zu verstehen, wie ein Bürger der freien Welt irgendeinen Krieg (US oder Rus oder sonstwas) rechtfertigen oder für notwendig halten kann. Bah!“

              Komisch, haben Sie sich die letzten 30 Jahre auch so engagiert gegen die US & NATO-Kriege eingesetzt?
              Nazis sind noch nie von alleine gegangen….sie sind wie die ISIS-Terroristen…… deshalb ist das nötig, was Russland jetzt macht! Das ist eine Anti-Terror-Operation – ob es Ihnen gefällt oder nicht…. Ansonsten können Sie ja die Nazis unterstützen….gerne ganz praktisch an der Ostfront…

      1. Genau richtig
        Der Clown ist in den Donbass (und das ist nun mal jetzt Russland) eingefallen.
        Die Strafe ist nun das jetzt wesentlich mehr von der Ukraine an Russland fällt.
        Da kannst du rumheulen wie du willst es nützt leider nichts 🤣🤣

  2. Zu den „Atomwaffen“ in der Ukraine sollte man auch wissen, dass die Ukraine NICHT der „Eigentümer“ war sondern diese Waffen dort „lagerten“….. also sie waren praktisch im Besitz derselben OHNE darüber „verfügen“ zu können.

    Russland IST der Rechtsnachfolger der UdSSR – mit ALLEN Rechten & Pflichten!
    Das brachte für die nun „selbstständigen“ Republiken auch den Vorteil, dass Russland ALLE Schulden übernahmen…..die also mit einer schwarzen Null neu beginnen konnten….
    Das hätte auch für die Ukraine eine gute Zeit werden können….
    Stattdessen will man nun beanspruchen, was einem nie gehörte…ich finde das ein merkwürdiges Rechtsverständnis….

        1. Wer als Ukraine bei der NATO ersucht, dort Mitglied zu werden, will nichtt einfach nur Kochrezepte austauschen.
          DAS war der tatsächliche Fall & damit haben die das Budapester Memorandum als Erster verletzt!
          Also, keine billigen Ausreden…. wir reden hier nicht über Kaffeeklatsch-Weiber…

            1. Die USA ist kein Nachbar von der Ukraine. Mit deinem Globus scheint was defekt zu sein. Dieser „wahnsinnig“ gewordener Nachbar ist ein paar tausend Kilometer weit weg. Und man darf sich darum mal fragen wieso die sich mit Milliarden Dollar in der Ukraine einmischen?

              Wenn echte Nachbarn sich schon keine Gedanken machen dürfen dann die USA erst recht nicht. Sind im Irak die Kinder ausgegangen, gegen die sich die USA verteidigen musste? Man stelle sich diese extreme Gefahr vor gegen die die USA sich nur noch militärisch „verteidigen“ konnte. Wenn diese fünfhundertausend Kinder welche die USA im Irak getötet haben mit ihren Plüschtieren geworfen hätten dann wäre die USA natürlich untergegangen.

          1. Ja und? Dann scheint sich die Ukraine im westlichen Gefüge besser aufgehoben zu fühlen. Darf Russland das verbieten? Mit welcher Begründung….. Das Budapester Memorandum sagt etwas über Atomwaffen und Anerkennung der Grenzen aus….

        2. Anal Dimir bitte schreibe solche sinnbefreiten Kommentare doch bei Welt online oder ZO
          Dort werden die Leser dir nur zustimmen
          Hier bekommst du nur tiefste Verachtung
          Ausser von Pavel😁

    1. „Ist nicht die Annexion der Krim der totale Bruch mit dem Budapester Memorandum gewesen?“

      Annexion ist nur die Sprachgabe von der Nato. Daher aus NATO-Sicht: „ja“.

      Russland bzw. die Krim beziehen sich eher auf das Völkerrecht, was Völkern eine Unabhängigkeitserklärung zuerkennt (vgl. Kosovo).
      Im Budapester-Memorandum steht nichts dazu, dass Russland einem Landesteil, welches sich unabhängig erklärt hat, eine Aufnahme in die RF verweigern MUSS.
      Daher aus Russland-Sicht: „nein“
      (im russischen Wikipedia-Eintrag steht mehr zu der Sichtweise der RF bzgl. des Memorandums)

    2. Nein. Nach dem Putsch ist es der Junta nicht gelungen, die ganze Ukraine in die Gewalt zu bekommen. Das Faschistengebiet ist nur eins der vier Bruchstücke, die dabei entstanden sind. Auch wenn sich dieses Stück „Ukraine“ nennt, ist es keineswegs identisch mit der Vor-€-Maidan-Ukraine, sondern nur eins von deren vier Zerfallsprodukten. Das Bruchstück Krim hat sich frei und nach Referendum der RF angeschlossen.

      Zu bedenken ist, daß es damals keinen legitimen Staat mehr gab. Die Junta selber hatte zum Zwecke ihrer Machtergreifung die Verfassung ausgehebelt. Eine gewisse Legitimität wurde mit der Wahl Poroshenkos wiederhergestellt, auf dem Gebiet, in dem sie stattfand jedenfalls. Da war die Krim aber schon in Rußland.

    3. Die Krim wurde nicht annektiert und so kann sie auch nicht das Budapester Memorandum verletzt haben. Die Bürger selber haben dort schon lange vorher (vor 2014) eine Volksabstimmung für Unabhängigkeit gefordert, die sogar von Kiew aus Unterstützung fand. Jedoch hat die Regierung in Kiew sie immer wieder herausgezögert, bis sie dann von den Krimern (sagt man das so?) auf eigene Faust durchgeführt wurde.

      Da hat sich Russland nicht eingemischt.

      Erst als die überwältigende Mehrheit (ich meine > 80 %) bei der Abstimmung für die Unabhängigkeit der Krim und dem Zusammenschluss bzw. für die Integration in Russland abgestimmt haben, hat Russland den Menschen auf der Krim geholfen und zugestimmt, die Krim in Russland zu integrieren. Russische offizielle Hilfe ist auch dann erst auf die Krim gekommen. All das kann man nachlesen und ist auch so bei der UN aufgezeichnet. Westliche Politiker, Medien, NGOs etc. wissen das, aber belügen einfach alle Menschen.

        1. Wo warst du die letzten Jahre oder besser gefragt, lebst du auf dem Mars?
          Die Bewohner der Krim haben abgestimmt und wollten zu Russland.
          Abgesehen davon war die Krim immer Russisch bis Chrustschow (soweit ich weiss, war er Ukrainer) diese einfach ohne Beschluss der Sowjetunion an die Ukraine abgegeben wurde.

      1. Der ukrainische Präsident Janukowytsch floh am 22.2.2014 nach Russland. Am 23.2.2014 erklärte Putin, dass man Vorbereitungen zur „Rückholung der Krim zu Russland“ treffen müsse. Am 27. Februar wurde erstmals über den Einsatz der auf der Krim stationierten russischen Truppen berichtet, die wichtige Gebäude besetzten…. Erzähle nun nicht, dass das alles bewaffnete Zivilisten der Krim waren, die die ukrainiasche Armee verjagten.
        Den Rest kennen wir ja.
        Also, erzähle uns keine Lügenmärchen darüber, wie es zur Loslösung der Krim aus der Ukraine kam – es war von Russland vorbereitet. Das von Russland initiierte Referendum war am 16.3.2014 und lief ab, wie Wahlen in Russland eben abzulaufen haben-angebliche 96,77% für Russland – wer`s glaubt…

  3. Man verstehe gar nicht, wieso Putin solcher Unterstützung erführe, hört man „informierte“ Mitmenschen mit gewissen Kontakten nach Russland sich wundernd fragen. Wenn man dann darauf antwortet sind die Ohren aber bereits wieder zugeklappt. Du informierst Dich nur einseitig, heißt es dann, Du lebst in einer Blase und folgst wirren Links im Internet, kurzum, das wäre alles nur russische Propaganda. Ich werde diesen doch noch recht kompakten und exzellten Artikel dann aber trotzdem weiterleiten.

    1. @Rufus Veritas

      Das ist original die gleiche Verhaltensweise wie mit Corona – dieses dt. Volk ist inzwischen komplett verblödet.
      Das langweilige Zombieleben ist ausgefüllt mit PC-Spielen, online Shopping & sich Fertigfraß liefern lassen – nur um selber nichts machen zu müssen…
      Das ist Dekadenz im Endstadium……

      1. @GMT
        genau so ist es. Wobei ich „nichts machen müssen“ mit „nicht selber denken müssen“
        ersetzen würde. Das passt auch dann zum Fertigfraß.

        Ich für meinen Teil, habe es komplett aufgegeben noch irgendwelche Diskussionen
        zu führen. Jeder darf glauben was er möchte. Gegen Hirnwäsche und kollektive Verblödung
        im Endstadium kommt man nicht an und verschwendet nur wertvolle Lebenszeit

      2. Das Problem dabei ist, dass das auch viele gebildete Menschen betrifft, die studiert haben und geistig anspruchsvolle Jobs ausüben. Offenbar ist die Fähigkeit von Medienkompetenz und kritischem Denken völlig entkoppelt vom Grad der Intelligenz. Richtig schlimm wird’s dann, wenn der Riss durch die Familie geht. Vermutlich hat das psychologische Ursachen, ungedingtes Vertrauen in etwas nicht aufgeben zu wollen, keine verbotenen Gedanken denken, denn sonst schafft man sich Probleme im Freundes- und Bekanntenkreis. Ist vielleicht auch eine Frage der Einstellung, für mich jedenfalls nicht nachvollziehbar, denn ich habe mich immer zumindest bemüht, die Wahrheit zu erkennen, egal wie bitter sie ist. So oder so, selbst wenn ich keine Zeit hätte, mich irgendwie anderweitig zu informieren, wenn mir jemand eine Information geben würde, die überhaupt nicht in mein Weltbild passt, würde mir das keine Ruhe lassen, selbst wenn die Quelle ein Penner oder ein Verrückter wäre. Die MSM machen sich hingegen nicht einmal mehr die Mühe, wenigstens konsistent zu lügen oder gar elementare Logik anzuwenden. Während ich deren Berichterstattung daher oft schon als Beleidigung meines Intellekts ansehe, funktioniert das aber offenbar sehr gut bei den meisten meiner Mitmenschen, eben leider auch jenen die eigentlich sonst geistig rege sind.

        1. https://youtu.be/wnhL1W9dj1w?t=14

          „Dietrich Bonhoeffer ist der Meinung, dass dumme Menschen gefährlicher sind als böse. Denn während wir gegen böse Menschen protestieren oder sie bekämpfen können, sind wir gegen dumme Menschen wehrlos – Argumente stoßen auf taube Ohren. Bonhoeffers berühmter Text, den wir für dieses Video leicht bearbeitet haben, dient jeder freien Gesellschaft als Warnung davor, was passieren kann, wenn bestimmte Menschen zu viel Macht erlangen…..“

          Das hat nichts mit „Studieren“ zu tun….. zumal man sicher davon ausgehen kann, dass die Akademiker der – mindestens – letzten 30 Jahre einen Bildungsstand haben, den Volksschüler vor 100 Jahren auch hatten…

          1. Das ist genau einer der Gründe warum Demokratie einer der 3 schlechten Herrschaftsformen sei. Vor allem weil Demos das Strassenvolk meint, den Pöbel.

            Man bedenke dazu auch, dass in Edward Bernays Buch PROPAGANDA von 1921 ein Absatz ist in dem er meinte es sei sehr wichtig, dass Frauen überall das Stimm und Wahlrecht bekämen. Den Frauen seien leichter zu manipulieren.

  4. Kurze Frage (auch an Thomas): Gibt es irgendwo ein Transkript des Prankster-Gesprächs mit dem britischen Verteidigungsminister Wallace? Ich hab mal in das Video, das UK jetzt aus dem Net zensiert haben möchte, etwas hineingehört, aber der Inhalt ist nicht sehr gut zu verstehen, vor allem, wenn man schnell wechselnde russische Untertitel nicht in Echtzeit lesen kann.

    1. https://twitter.com/zoolooy/status/1507013492431208450

      Da die Briten
      – das Gespräch nicht von sich weisen
      – nur die Lücken in den Antworten bemängeln
      – also die engl. Antworten auch nicht als Lügen der Russen gebrandmarkt wurden

      bedeutet es locker übersetzt, man wird über die Hilfe bei der Atomaren Abschreckung im besser geeigneten Rahmen reden. Nicht auf einer polnischen Kaffee Fahrt.

      Auch das andere Video ist interessant.

  5. Ein Sittenbild: Selenskyj scherzt zu debilen Journalistenfragen, während Menschen sterben
    Bei einer Pressekonferenz am 22. März hat der ukrainische Präsident Selenskyj sichtlich viel Spaß, während im Krieg überall in der Ukraine Menschen sterben. Er könnte das Blutvergießen beenden, doch er hat offenbar andere Sorgen. Gegen Ende scheint die Nase sehr zu jucken, hoffentlich ist er nicht krank. Bezeichnend ist auch die Meute an sichtlich erregten Journalistinnen, die Fragen stellen, die an die Volksschule erinnern: „Was ist Ihr Lieblingspräsident?“.

    https://report24.news/ein-sittenbild-selenskyj-scherzt-zu-debilen-journalistenfragen-waehrend-menschen-sterben/

  6. Hallo,

    man kann sich auch jede Scheiße schönreden. Putin hat 2014 die Krim widerrechtlich annektiert. Das die Ukraine ein berechtigtes Interesse hat, ihr Gebiet zurückzubekommen ist verständlich. Und die Absicht aus einer Vereinbarung auszutreten ist noch lange keine Rechtfertigung, ein Land am nächsten Tag in die Steinzeit zurückzubomben. Wenn die Ukraine ernsthaft eine Attacke gegen Russland geplant hätte, so wäre Selensky bestimmt nicht so dumm gewesen, dies öffentlich anzukündigen. Und das Putin Angst vor dem Zwerg Ukraine hat, kann und will ich mir nicht vorstellen. Die Argumentation in diesem Artikel ist wirklich nur ein erbärmlicher Versuch, den Krieg in der Ukraine und den Tot von vielen Menschen zu rechtfertigen.

    1. Da stimme ich voll zu!
      Schlimm genug, dass die stinkteichen Multimilliardäre im Kreml ihre eigene Bevölkerung für dumm verkaufen. Schlimmer wenn auch junge Menschen in der freien Welt dem selben Unsinn verfallen…

  7. Es ist Russland, das mit Atomwaffen droht. Nach Putin jetzt auch Medwedew, dem es bewusst geworden ist, dass das Putin-Regim zu Ende geht. Paranoia, Hass, Drohungen:

    „Der Vize-Chef des russischen Sicherheitsrates, Dmitrij Medwedjew, warnt die Vereinigten Staaten vor einer atomaren Katastrophe, sollten sie mit der von ihm so bezeichneten Verschwörung zur Zerstörung Russlands fortfahren. Seit dem Ende der Sowjetunion im Jahr 1991 hätten sich die USA als Teil eines „primitiven Spiels“ verschworen, um Russland zu zerstören. „Es bedeutet, dass Russland gedemütigt, eingeschränkt, zerschmettert, geteilt und zerstört werden muss“, hieß es in Medwedews Erklärung am Mittwoch.“

    https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/putin-vertrauter-medwedew-warnt-usa-vor-grosser-atomarer-explosion-17903169.html

    1. Medvedev hat nur die Ideale der EU zitiert, wie sie auch im ukrainischen Fernsehen verkündet werden.

      „…das vom Westen unterstützte Regime droht nun mit einem Völkermord an den Russen, nachdem der russische Präsident Wladimir Putin angekündigt hatte, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Auf gleicher Linie wurde letzte Woche ein ukrainischer Fernsehmoderator gesehen, der zum Völkermord an Russen, insbesondere an den russischen Kindern, aufrief.“
      – Opindia, Indien, 16.3.2022

      „…erlaube ich mir, die Worte von Adolf Eichmann zu zitieren, der sagte, um eine Nation zu zerstören, müssen vor allem Kinder zerstört werden. Denn wenn Sie der Kinder Ihrer Eltern töten, werden sie definitiv erwachsen und werden sich sicherlich an Ihnen rächen.

      Indem man Kinder tötet – sie werden niemals erwachsen und die Nation wird verschwinden. Die Streitkräfte der Ukraine können russische Kinder nicht ausrotten, weil dies durch die Kriegsregeln und verschiedene Konventionen, einschließlich der Genfer Konvention, verboten ist. Aber ich bin nicht von den Streitkräften der Ukraine. Und wenn ich die Gelegenheit habe, mit den Russen umzugehen, werde ich das definitiv tun.“

      „Wir brauchen den Sieg, und wenn man dafür alle eure Familien abschlachten muss, dann werde ich einer der ersten sein, die es tun. Ruhm der Nation! Und hoffentlich wird es eine solche Nation wie Russen auf diesem Planeten nie mehr geben. Die Russen sind Dreck, die den Planeten vermüllen. Und wenn die Ukrainer die Möglichkeit haben – und dies tun sie jetzt schon – Russen zu erschießen, zu erstechen, zu erwürgen, hoffe ich, dass jeder seinen Beitrag leistet und mindestens einen Russen umbringt.“
      – TV 24 – Ukraine, 15.3.2022

      Sie mögen das für den einzig angemessenen Umgang mit „Untermenschen“ halten. Aber können Sie sich nicht vorstellen, daß die „Untermenschen“ sich da wehren?

      1. Es wird gerade in der Ukraine eine Generation ausgerottet, zerstört und traumatisiert, während in Russland NUR Kindern die Väter genommen werden, die in die Ukraine geschickt wurden, um dort eine „militärische Sonderoperation“ = Krieg zu führen und leider zu systemtreu sind, um das fatalistische daran zu erkennen. Verbale Entgleisungen einzelner Personen mit dem mörderischen Verbrechen Putins gleichzusetzen, der die Macht hat, ein Land zu zerstören und auszulöschen, nur weil es sein Ego so will, ist wirklich nur albern.

        1. Unsere Feinde behaupten, daß die Soldaten des Führers als Eroberer durch die Länder Europas zogen, aber wohin sie kamen, verbreiteten sie Wohlstand und Glück, Ruhe, Ordnung, gefestigte Verhältnisse, Arbeit in Hülle und Fülle und als Folge davon ein menschenwürdiges Leben.

          Unsere Feinde behaupten, ihre Soldaten kämen in dieselben Länder als Befreier, aber wo sie auftreten, folgen ihnen Armut und Herzeleid, Chaos, Verwüstung und Vernichtung, Arbeitslosigkeit, Hunger und Massensterben, und was übrig bleibt von der sogenannten Freiheit, das ist ein Vegetieren, das man selbst in den dunkelsten Teilen Afrikas nicht mehr als menschenwürdig zu bezeichnen wagen würde.

          – Joseph Goebbels, Rede zum Vorabend des Führergebutstages, 19.4.1945

    2. Ach, bitte, nachdem die britische Chefdiplomatin sagte, dass sie sich ein Eingreifen der NATO in den Ukraine-Konflikt vorstellen kann. Und Russland hat immer gesagt, dass wenn es konventionell auf dem eigenen Territorium droht unterlegen zu werden, auch Atomwaffen einsetzen wird. Das steht dort so in ihrer Militärdoktrin, absolut nichts Neues!

      1. Und wo bitte droht Russland auf dem EIGENEM Territorium unterlegen zu sein? Gibt es eine Invasion der Ukraine auf russischem Gebiet? Russland geht es gerade sehr gut. Den Menschen in der Ukraine NICHT, die STERBEN DURCH RUSSISCHE BOMBEN!

        1. Ich habe nun vier Monate lang dieser Entwicklung ruhig zugesehen. Allerdings nicht, ohne immer wieder zu warnen. Ich habe in letzter Zeit nun diese Warnungen verstärkt. … dass dann Deutschland nicht mehr länger untätig zusehen könnte! Und ich habe auch keinen Zweifel darüber gelassen, dass man in dieser Hinsicht das heutige Deutschland nicht verwechseln darf mit dem Deutschland, das vor uns war. …

          Ich weiß nicht, worin die Provokationen der Kinder oder Frauen bestehen sollen, die man misshandelt, die man verschleppt, oder worin die Provokationen derer bestanden haben soll, die man in der tierischsten, sadistischsten Weise teils misshandelt, teils getötet hat. Das weiß ich nicht. Aber nur eines weiß ich: dass es keine Großmacht von Ehre gibt, die auf die Dauer solchen Zuständen zusehen würde! …

          Ich will dafür sorgen, dass im Osten der Friede an der Grenze kein anderer ist, als wir ihn an unseren anderen Grenzen kennen. …

          Wenn aber der Gegner daraus einen Freibrief ablesen zu können glaubt, seinerseits mit umgekehrten Methoden kämpfen zu können, dann wird er eine Antwort erhalten, dass ihm Hören und Sehen vergeht! …

          Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen! Und von jetzt ab wird Bombe mit Bombe vergolten! Wer mit Gift kämpft, wird mit Giftgas bekämpft. Wer selbst sich von den Regeln einer humanen Kriegsführung entfernt, kann von uns nichts anderes erwarten, als dass wir den gleichen Schritt tun.

  8. @Thomas:
    „das radioaktive Material “
    Nochmal: Du brauchst spaltbares Material für eine Atombombe (Pu239 und Pu 240). Das ist zwar in aller Regel radioaktiv, aber nicht jedes radioaktie Material ist auch spaltbar.
    Geeigneter für eine Atombombe ist übrigens weniger radioaktives, aber spaltbares Material, da dies lange gelagert werden kann, ohne dass es zerfällt. Weiterhin ist es einfacher handhabbar und kann in die richtige metallische Form gebracht werden, die man für eine Atombombe braucht (siehe Demon Core). Einige Plutonium Isotope werden porös und brüchig, weil sie Alpha-Strahler sind und eine kurze Halbwertzeit haben. Diese sind deshlab nicht waffenfähig, weil sie nach wenigen Jahren die kritische Masse unterschreiten und deshalb nicht mehr zünden können.
    Weitere Kriterien sind die kritische Masse und dann noch sowas wie ein Wirkdurchschnitt (habe den genauen Begriff vergessen, kann man auf Wikipedia unter Plutonium nachlesen), sowie „die Zuverlässigkeit“ des kritischen Verhaltens (deshalb sollte der Anteil von Pu240 möglichst gering sein), damit es nicht zu einer Spontanzündunng kommt.

  9. „Man bräuchte dazu nur Atommüll in einen bestehenden Sprengkopf packen, den auf eine Rakete oder Bombe schrauben und abfeuern. “

    Wenn das Material schwach strahlend ist, dann ist es als schmutzige Bombe nicht effizient. Ist es stark strahlend, dann möchte ich bezweifeln, dass man es einfach mal so an einem Tag auf eine Rakete packt.

    Der beste Beleg ist Tschernobyl selbst: Die Liquidatoren, die auf dem Dach von Block IV die strahlenden Überreste beseitigt haben, konnten nur 2-3 Schaufelladungen entfernen. Sie waren mit Bleianzügen ausgestattet. Dennoch war die Strahlendosis so hoch, dass sie nach wenigen Minuten bereits Gefahr liefen, akut verstrahlt zu werden, von Langzeitfolgen ganz abgesehen.

    Ich bezweifle dass man eine effiziente schmutzige Bombe in einigen Stunden bauen kann. Was den Plutoniumgehalt von abgereicherten Brennstoffen angeht: das ist schon attraktiver für Bombenbauer. Aber auch hier braucht man erhebliche Mengen um überhaupt die kritische Masse zusammen zu bekommen.

    Der Reaktor in Sellafield hat monatelang an waffenfähigem Plutonium gebrütet. Für gerade mal 5 KG Plutonium. Und der Graphitblock war riesig.

    So trivial ist das alles nicht. Dennoch, die Gefahr besteht durchaus.

  10. Geschätzter Herr Röper. Der Ihrer Arbeit vermeintlich wohl gesonnene Leser scheint entweder: Sie nicht regelmäßig zu lesen (Sie haben z.B. am 28.2. darüber berichtet) und sich auch sonst nicht weiter unabhängig zu informieren, oder besitzt nicht genügend kritischen, selbstbestimmten Geist, um diese Dinge selbst zu recherchieren. Denn wenn er statt Ihnen eine Email zu schreiben, die Ihnen und somit letztlich uns allen wertvolle Zeit raubt, die Sie ja nicht haben, u.a. um Emails zu beantworten 😉 , hätte er das selber herausfinden können. Z.B. in dem er das Memorandum duckduckgo’t. Wem das schon zu viel ist, oder nicht selber darauf kommt, tut mir leid, aber der verschwendet unsere Zeit und Energie. Und wenn Sie sich um jedes einzelne Schäfchen hier, welches noch im Modus des betreuten Denkens verharrt, in Form eines Artikels kümmern wollen, dann gute Nacht Marie. Ich verstehe und bedaure, daß Sie keine Zeit haben, aber wozu dann diese Zeit nehmen? Das verstehe ich nicht. Zumal Sie m.E. weit von „Betriebskrank“ entfernt sind. Man kann nicht mehr jeden abholen, bzw. mitnehmen. Die Spreu trennt sich vom Weizen und das MUSS sie auch tun! Ich schätze nicht nur Ihre Artikel, sondern auch die mitunter starken Kommentare von Teilen Ihrer Leserschaft. Mir ist auch klar, daß viele Neue dazukommen. Aber Sie müssen nicht jeden einzelnen persönlich betreuen, der offensichtlich im 1. Semester ist! P.S. Es ist in vielen Chats davon zu lesen, daß von gewissen Kräften gezielt „dumme“ Fragen gestellt werden, um für Beschäftigung und Ablenkung in der Diskussion zu sorgen….

  11. Hat Jemand eine einigermaßen verlässliche Quelle über Verluste und Erfolge auf beiden Seiten?
    Hab grade den Artikel von Todenhöfer auf Nachdenkseiten gelesen und war einigermaßen überrascht, das er die Zahlen von Kiew-Seite zu glauben scheint.
    Zitat:
    „Und sie sind erfolgreich. Sie zerstörten über 500 russische Panzer, holten mehr als 100 Flugzeuge herunter. Über 15.000 russische Soldaten wurden nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums ausgeschaltet. Die eigenen Verluste liegen angeblich bei einem Zehntel dessen (Stand 24. März).“
    Ich mein grade er müsste doch wissen wie Kriegsberichterstattung funktioniert.

    1. Ist es nicht unerheblich, wie viele Menschen letztendlich gestorben sind? Jeden Tag sterben Menschen in diesem Krieg. Der Krieg Putins ist nur seinem Ego geschuldet und aktuell gibt es keinen Ausweg: Entweder er verliert sein Gesicht oder der Rest der Welt gibt ihm nach und dann kennt er kein Maß mehr.

      1. Das ist der Krieg des Faschisten Steinmeier, seit 2014. Faschisten wie Obama natürlich dabei. Glauben Sie, die Volksmiliz der VR Donetsk wäre dabei, wenn die nicht überzeugt wären, der Genozid an ihren Leuten würde mit russischer Hilfe nun beendet werden?

    2. @Vogonendichter

      Todenhöfer ist im Westen sozialisiert….mag sein, dass er mit seinen ‚Reportagen‘ aus dem Nahen Osten Scholl-Latour nacheifern wollte…..es aber nie konnte….ER ist altes CDU-Gestein…… & es ist natürlich toxisch wenn er heutzutage etwas sagen würde, dass auch nur einen Hauch von „Russland ist nicht der Böse“ von sich geben würde….

      Selbst Alternativ-Medien-Leute müssen IMMER sofort betonen, dass sie definitiv kein Freund Russlands sind wenn sie auch nur einen klitzekleinen Anteil von gesundem Menschenverstand einsetzen….

        1. Es darf immer wieder angemerkt werden, wie radikal Grüne das Konstrukt „Eine unteilbare Nation“ hier im Falle der Ukraine verteidigen. Das ist bemerkenswert nicht nur, wo sie doch immer von Abschaffung von Grenzen und Volkszugehörigkeit schwärmen, sondern auch, wo doch klar ist, dass die Ukraine nicht nur inhomogen, sondern tief gespalten ist.

          Friedensparteien würden hier auf Diskussion, Verhandlungen und sinnvolle Grenzziehung hinwirken.

          Ehemalige Friedensparteien beziehen Positionen nur für eine Seite und schicken Waffen. Sie spalten und grenzen aus – dabei verstecken sie sich hinter lang einstudierten, freundlich-jugendlichen Worten. Sie sind so verwöhnt vom Leben, haben Not nie kennengelernt, dass sie den eigenen Untergang nicht bemerken. Ehemalige Friedensparteien sind die gefährlichsten Parteien, die wir haben.

    3. Auf Telegram (@sputnik_de) habe ich täglich die Vernichtungszahlen für ukrainische militärische Objekte verfolgt, um mich zu vergewissern, das es tatsächlich um eine Entmilitarsierung geht. Gleichzeitig ist es der „Arbeitsnachweis“ der militärischen Führung, der Stäbe und der Generäle. Die Berichterstattung, die Meldungen erscheinen mir sehr sachlich, militärisch exact und relativ glaubwürdig.

      Gestern lag die Anzahl der zerstörten Panzer und der gepanzerten Fahrzeuge bei über 1500. Das entspricht etwa dem Bestand von 4 Panzerdivisionen und ist sicher nur 1/4 bis 1/10 der US-finanzierten militärischen Hochrüstung in der Ukraine.

      Zum Vergleich: Das 3. Reich hatte ca. 50, die DDR hatte 2 Panzerdivisionen und die BRD hatte 6 PDs vor der Konversion.

  12. _____://russtrat.ru/news/25-marta-2022-1034-9582

    „…
    МОСКВА, 25 марта 2022, Институт РУССТРАТ.
    Вопрос о вмешательстве НАТО на Украине встанет в повестку дня в том случае, если Россия применит химическое оружие. Об этом президент США Джозеф Байден заявил на пресс-конференции по итогам саммита G7 в Брюсселе.
    …“
    „…
    MOSKAU, 25. März 2022, RusSTRAT-Institut.
    Die Frage einer NATO-Intervention in der Ukraine wird auf der Tagesordnung stehen, wenn Russland chemische Waffen einsetzt. Dies sagte US-Präsident Joseph Biden auf einer Pressekonferenz im Anschluss an den G7-Gipfel in Brüssel.
    …“

    So … und nun weiß jeder, was kommt – „highly likely“.

    Da wird auch niemand die Frage stellen, warum die Russen das denn getan haben sollen?
    „highly likely“ genügt dem politischen herrschenden, medialen Establishment dieser sog. „Westlichen Wertegemeinschaft“ völlig.

    Wenn wir alle in Rauch aufgehen, unsere Schatten Betonruinen zieren, dann ist das ganz allein deren Schuld, dieser ethisch völlig verkommenen, verwahrlosten Bande ….

      1. Wenn der in der Ukraine ist, hoffe ich, daß ihn Kadyrows Leute erwischen. Andernfalls wäre mal eine kleine Operation der Dienste wünschenswert …
        Die operieren nur deshalb so unverfroren, weil die nach Bandera 1959 keine Angst mehr haben mußten …

    1. Och wer da jüngst einige Sequenzen aus dem Deutschen Bundestag verfolgt hat, fragt sich unweigerlich, wo er sowas schon mal gesehen hat.
      Das Bundeskanzleramt soll dem Vernehmen nach das Größte Regierungsgebäude aller Zei … falsch… Europas sein – und es sei dennoch schon wieder zu klein.
      Nun ja, die Bautraditionen der einstigen Deutschen Reichskanzlei lassen da vielleicht noch Luft – jedenfalls nach oben…und das Banner des Regenbogens ist rein physikalisch vom Sonnenrad ja nun auch nicht so weit entfernt …

    1. Es ist nicht wirklich komplett durchschaubar wer welche Rolle in dem ganzen Spiel inne hat. Auch die Theorie Putin wäre die in die NWO Pläne involviert und die Ukraine ist nur ein Vehikel um den Dollar und den Euro (Öl nur noch für Rubel und Yuann) zu schwächen um schneller eine globale Digitalwährung zu etablieren usw. liegen alles im Bereich des Möglichen. Vielleicht haben irgendwelche Oligarchen, Deep State weltführer beschlossen die Zukunft liegt im Osten und in Asien und die US Hegemonie muss beendet werden.? Wir werden in den nächsten Jahren erfahren. Es bleibt spannend.

  13. Das Memorandum wurde von allen Seiten gebrochen – im übrigen in der Ukraine von Putin vor dem Maidan mit weitreichenden Wirtschaftssanktionen, um das Assoziierungsabkommen mit der EU zu verhindern. Das Memorandum ist so tot wie Mink II. Aber was spielt dann die Rede Selenskijs auf der MSC noch für eine Rolle?
    Das ist doch alles nur Show…

  14. Da hier wieder diverse Schlaumeier über die Zugehörigkeit der Krim so gut bescheid wissen, sei speziell an diese die Frage gerichtet, wie die Krim zur Ukraine gekommen ist? Da sie ur-russisch ist, muss es ja einen (völkerrechtskonformen) Vorgang geben haben, der sie ukrainisch gemacht hat. Ich bitte die Schlaumeier um entsprechende Fakten! Danke.

  15. Der Propagandakrieg der Ukraine:
    Internationale PR-Firmen, DC-Lobbyisten und CIA-Cutouts
    ———————————————
    Dan Cohen enthüllt das Netzwerk aus ausländischen Strategen, Lobbyisten aus Washington DC und mit Geheimdiensten in Verbindung stehenden Medien, die hinter dem PR-Blitz der Ukraine stecken.

    Seit Beginn der russischen Offensive in der Ukraine am 24. Februar hat das ukrainische Militär das Image einer mutigen kleinen Armee gepflegt, die sich dem russischen Goliath entgegenstellt. Um die Wahrnehmung des ukrainischen Militärs zu stärken, hat Kiew einen stetigen Strom ausgeklügelter Propaganda produziert, die darauf abzielt, die öffentliche und offizielle Unterstützung westlicher Länder zu gewinnen.

    Die Kampagne umfasst Sprachführer, Schlüsselbotschaften und Hunderte von Propagandaplakaten, von denen einige faschistische Bilder enthalten und sogar Neonazi-Führer preisen.

    Hinter den PR-Bemühungen der Ukraine steht eine Armee von außenpolitischen Strategen, Lobbyisten aus Washington DC und ein Netzwerk von mit Geheimdiensten in Verbindung stehenden Medien.

    Die Propagandastrategie der Ukraine wurde von einem NATO-Kommandeur gelobt , der der Washington Post sagte : „Sie sind wirklich ausgezeichnet in Stratcom – Medien, Info-Ops und auch Psy-Ops.“ Die Pos räumte schließlich ein, dass „westliche Beamte sagen, dass sie viele der Informationen, die Kiew über die sich entwickelnde Situation auf dem Schlachtfeld veröffentlicht, einschließlich der Opferzahlen für beide Seiten, zwar nicht unabhängig überprüfen können, dies aber dennoch eine hochwirksame Stratcom darstellt.“ ……..

    Weiter in englischer Sprache……

    https://www.mintpressnews.com/ukraine-propaganda-war-international-pr-firms-dc-lobbyists-cia-cutouts/280012/#

  16. Vogonendichter sagt:
    24. März 2022 um 23:57 Uhr
    Hat Jemand eine einigermaßen verlässliche Quelle über Verluste und Erfolge auf beiden Seiten?
    Hab grade den Artikel von Todenhöfer auf Nachdenkseiten gelesen und war einigermaßen überrascht, das er die Zahlen von Kiew-Seite zu glauben scheint.

    Dazu ganz aktuell!
    Außerdem nannte das Verteidigungsministerium zum ersten Mal seit einigen Wochen die aktuelle Zahl der russischen Verluste. 1.351 Soldaten seien demnach gefallen und 3.825 verwundet worden. Die Ukraine habe der russischen Seite zufolge 16.000 Soldaten verloren, von denen 7.000 gefallen seien.

    Todenhöfers Artikel ist in meinen Augen derart schlecht und propagandistisch, noch dazu ohne Quellen, daß die Nachdenkseiten damit in erhöhtem Maße fragwürdig werden.

    1. Die letzte Meldung von 18:57 Uhr „Von den zum 24. Februar bei der ukrainischen Armee im Einsatz gewesenen 2416 Panzern und anderen gepanzerten Kampffahrzeugen sind 1587 zerstört worden.“

      Die Anzahl der Panzer am 24.02. entspricht rechnerisch etwa 8 Panzerdivisionen. Mit etwa 1/20 des BIP der BRD (ehemals 6 PDs) wirklich eine sehr „bemerkenswerte“ Leistung.

  17. Dieser Artikel ist m.E. wesentlich aufschlußreicher: https://laufpass.com/wirtschaft/ukraine-ist-besiegt/

    CIA-Experte Larry C. Johnson analysiert die aktuelle Situation und die Hintergründe des Konfliktes im Interview mit Mike Whitney. „Die ukrainische Armee ist besiegt. Was bleibt, sind Aufräumarbeiten“
    von Mike Whitney

    Frage 1: Können Sie mir erklären, warum Sie glauben, dass Russland den Krieg in der Ukraine gewinnt?

    Larry C. Johnson: Innerhalb der ersten 24 Stunden der russischen Militäroperation in der Ukraine wurden alle ukrainischen Bodenradar-Abfangkapazitäten ausgelöscht. Ohne diese Radare verlor die ukrainische Luftwaffe ihre Fähigkeit, Luftangriffe abzufangen. In den dazwischen liegenden drei Wochen hat Russland de facto eine Flugverbotszone über der Ukraine eingerichtet. Zwar besteht einer Angreifbarkeit durch schultergestützte Boden-Luft-Raketen, die von den USA und der NATO geliefert wurden, aber es gibt keine Anzeichen dafür, dass Russland seine Luftkampfeinsätze einschränken musste.

    Die Ankunft Russlands in Kiew innerhalb von drei Tagen nach der Invasion erregte auch meine Aufmerksamkeit. Ich erinnerte mich daran, dass die Nazis bei der Operation Barbarossa sieben Wochen brauchten, um Kiew zu erreichen und weitere 7 Wochen, um die Stadt zu unterwerfen. Die Nazis hatten den Vorteil, dass sie sich nicht zurückhielten, um zivile Opfer zu vermeiden, und sie waren bestrebt, die kritische Infrastruktur zu zerstören. Dennoch behaupteten viele so genannte amerikanische Militärexperten, Russland sei festgefahren. Als eine 24 Meilen (oder 40 Meilen, je nach Nachrichtenquelle) lange Linie nördlich von Kiew positioniert war, war klar, dass die Ukraine nicht mehr in der Lage war, bedeutende militärische Operationen durchzuführen. Wenn ihre Artillerie intakt war, dann war diese Kolonne leichte Beute für eine massive Zerstörung. Das ist aber nicht geschehen. Hätten die ukrainischen Streitkräfte über ein funktionsfähiges System verfügt, hätten sie die Kolonne aus der Luft zerstören müssen. Das ist aber nicht geschehen. Hätten die Ukrainer über funktionsfähige Marschflugkörper verfügt, hätten sie die angeblich festgefahrene russische Kolonne unter Beschuss nehmen müssen. Das ist nicht geschehen. Die Ukrainer haben nicht einmal einen nennenswerten Infanterieangriff auf die Kolonne mit ihren neu gelieferten US-Javelins durchgeführt.

    Das Ausmaß und der Umfang des russischen Angriffs sind bemerkenswert. Sie haben in drei Wochen ein Gebiet erobert, das größer ist als die Landmasse des Vereinigten Königreichs. Anschließend haben sie gezielte Angriffe auf wichtige Städte und militärische Einrichtungen durchgeführt. Wir haben nicht einen einzigen Fall gesehen, in dem ein ukrainisches Regiment oder eine Brigade eine vergleichbare russische Einheit angegriffen und besiegt hätte. Stattdessen haben die Russen die ukrainische Armee in Fragmente aufgespalten und ihre Kommunikationslinien gekappt. Die Russen konsolidieren ihre Kontrolle über Mariupol und haben alle Zugänge zum Schwarzen Meer gesichert. Die Ukraine ist nun im Süden und im Norden abgeschnitten.

    Ich möchte anmerken, dass es den USA 2003 im Irak schwerer fiel, so viel Territorium zu erobern, obwohl sie gegen eine weit unterlegene, weniger fähige Streitmacht kämpften. Wenn überhaupt, dann sollte diese russische Operation die militärischen und politischen Führer der USA in Angst und Schrecken versetzen.

    Die wirklich großen Nachrichten kamen diese Woche mit den russischen Raketenangriffen auf die de facto NATO-Stützpunkte in Yavoriv und Zhytomyr. Die NATO führte im September 2018 in Zhytomyr ein Cybersicherheitstraining durch und bezeichnete die Ukraine als „NATO-Partner“. Zhytomyr wurde am Samstag mit Hyperschallraketen zerstört. Yavoriv erlitt am vergangenen Sonntag ein ähnliches Schicksal. Es war das wichtigste Ausbildungs- und Logistikzentrum, das von der NATO und dem EUCOM für die Lieferung von Kampfflugzeugen und Waffen an die Ukraine genutzt wurde. Ein großer Teil des militärischen und zivilen Personals auf diesem Stützpunkt wurde Opfer.

    Nicht nur, dass Russland seit 2015 regelmäßig von der NATO genutzte Stützpunkte angreift und zerstört, es gab auch keine Luftangriffswarnung und keine Abschaltung der angreifenden Raketen.

    Frage 2: Warum versuchen die Medien, die ukrainische Bevölkerung davon zu überzeugen, dass sie in ihrem Krieg gegen Russland siegen kann? Wenn das, was Sie sagen, stimmt, dann sterben all die Zivilisten, die in den Kampf gegen die russische Armee geschickt werden, in einem Krieg, den sie nicht gewinnen können. Ich verstehe nicht, warum die Medien die Menschen bei etwas so Ernstem in die Irre führen wollen. Was denken Sie über diese Angelegenheit?

    Larry C. Johnson: Das ist eine Kombination aus Ignoranz und Faulheit. Anstatt wirklich zu berichten, unterstützen die große Mehrheit der Medien (Print- und elektronische Medien) sowie Big Tech eine massive Propagandakampagne. Ich erinnere mich daran, als George W. Bush Hitler war. Ich erinnere mich, als Donald Trump Hitler war. Und jetzt haben wir einen neuen Hitler, Wladimir Putin. Dies ist ein müdes, gescheitertes Spielbuch. Jeder, der es wagt, legitime Fragen zu stellen, wird sofort als Marionette Putins oder Handlanger Russlands abgestempelt. Wenn Sie nicht mit Fakten argumentieren können, bleibt Ihnen nur die Beschimpfung.

    Frage 3: Letzte Woche war Colonel Douglas MacGregor zu Gast in der Tucker Carlson Show. Seine Ansichten über den Krieg ähneln auffallend Ihren eigenen. Hier ist, was er in dem Interview sagte:

    „Der Krieg ist für die Ukrainer wirklich vorbei. Sie wurden in Stücke zermahlen, daran besteht kein Zweifel, auch wenn wir das von unseren Mainstream-Medien hören. Die eigentliche Frage für uns ist also, Tucker, ob wir mit dem russischen Volk und seiner Regierung zusammenleben wollen oder ob wir diese Art von Regimewechsel unter dem Deckmantel eines ukrainischen Krieges weiterführen wollen. Werden wir aufhören, die Ukraine als Rammbock gegen Moskau zu benutzen, was wir im Grunde getan haben.“ (Tucker Carlson-MacGregor-Interview)

    Stimmen Sie MacGregor zu, dass der wahre Zweck, Russland in einen Krieg in der Ukraine zu treiben, ein „Regimewechsel“ war?

    Zweitens: Stimmen Sie zu, dass die Ukraine von den USA als Schauplatz für einen Stellvertreterkrieg gegen Russland benutzt wird?

    Larry C. Johnson: Doug ist ein großartiger Analytiker, aber ich bin anderer Meinung. Ich glaube nicht, dass es in der Regierung Biden jemanden gibt, der klug genug ist, um in diesen strategischen Dimensionen zu denken und zu planen. Meiner Meinung nach waren die letzten 7 Jahre die Trägheit des NATO-Status quo. Damit meine ich, dass die NATO und Washington glaubten, sie könnten sich weiter nach Osten an Russlands Grenzen heranschleichen, ohne eine Reaktion zu provozieren. Die NATO und das EUCOM führten regelmäßig Übungen durch – einschließlich der Durchführung von „offensiven“ Schulungen – und lieferten Ausrüstung. Ich halte Berichte in den Vereinigten Staaten für glaubwürdig, wonach die CIA ukrainische Einheiten, die im Donbass operieren, paramilitärisch ausgebildet hat. Aber es fällt mir schwer zu glauben, dass wir nach unseren Debakeln im Irak und in Afghanistan plötzlich Strategen auf dem Niveau von Sun Tzu haben, die in Washington die Fäden ziehen.

    In Washington herrscht ein Hauch von Verzweiflung. Die Regierung Biden versucht nicht nur, alles Russische zu verbieten, sondern auch China, Indien und Saudi-Arabien einzuschüchtern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eines dieser Länder einlenken wird. Ich glaube, dass die Biden-Crew einen fatalen Fehler gemacht hat, als sie versuchte, alles und jeden Russen zu dämonisieren. Wenn überhaupt, dann vereint dies das russische Volk hinter Putin und es ist bereit, sich auf einen langen Kampf einzulassen.

    Ich bin schockiert über die Fehleinschätzung, dass Wirtschaftssanktionen gegen Russland das Land in die Knie zwingen würden. Das Gegenteil ist der Fall. Russland ist ein Selbstversorger und nicht von Importen abhängig. Seine Exporte sind entscheidend für das wirtschaftliche Wohlergehen des Westens. Wenn Russland dem Westen Weizen, Kali, Gas, Öl, Palladium, Nickel und andere wichtige Mineralien vorenthält, werden die Volkswirtschaften Europas und der USA in Mitleidenschaft gezogen. Und dieser Versuch, Russland mit Sanktionen zu zwingen, macht es nun sehr wahrscheinlich, dass die Rolle des US-Dollars als internationale Reservewährung auf dem Müllhaufen der Geschichte landen wird.

    Frage 4: Seit seiner berühmten Rede in München im Jahr 2007 beklagt sich Putin über die „Architektur der globalen Sicherheit“. In der Ukraine können wir sehen, wie sich diese lästigen Sicherheitsfragen zu einem ausgewachsenen Krieg entwickeln können. Wie Sie wissen, hat Putin im Dezember eine Reihe von Forderungen in Bezug auf die russische Sicherheit gestellt, die von der Regierung Biden jedoch mit einem Achselzucken abgetan und nie beantwortet wurden. Putin wollte schriftliche Zusicherungen, dass die NATO-Erweiterung die Ukraine nicht einschließt (Mitgliedschaft) und dass keine nuklearen Raketensysteme in Rumänien oder Polen stationiert werden. Halten Sie die Forderungen Putins für unangemessen?

    Larry C. Johnson: Ich denke, Putins Forderungen sind durchaus vernünftig. Das Problem ist, dass 99% der Amerikaner keine Ahnung von der Art der militärischen Provokationen haben, die die NATO und die USA in den letzten 7 Jahren durchgeführt haben. Der Öffentlichkeit wurde immer gesagt, die Militärübungen seien „defensiv“. Das ist einfach nicht wahr. Jetzt haben wir erfahren, dass die DTRA Biolabore in der Ukraine finanziert hat. Ich vermute, Putin könnte zustimmen, US-Atomraketensysteme in Polen und Rumänien zuzulassen, wenn Biden zustimmt, dass vergleichbare russische Systeme in Kuba, Venezuela und Mexiko stationiert werden. Wenn wir das so sehen, können wir langsam verstehen, dass Putins Forderungen weder verrückt noch unvernünftig sind.

    Frage 5: Russische Medien berichten, dass russische „hochpräzise, luftgestützte“ Raketen eine Einrichtung in der Westukraine getroffen haben, „bei der mehr als 100 einheimische Soldaten und ausländische Söldner getötet wurden“. Offenbar befand sich das Ausbildungszentrum für Spezialeinheiten in der Nähe der Stadt Ovruch, die nur 15 Meilen von der polnischen Grenze entfernt ist. Was können Sie uns über diesen Vorfall sagen? Wollte Russland eine Botschaft an die NATO senden?

    Larry C. Johnson: Kurze Antwort: Ja! Die russischen Militärschläge in der Westukraine in der vergangenen Woche haben die NATO-Beamten schockiert und alarmiert. Der erste Schlag erfolgte am Sonntag, den 13. März in Yavoriv, Ukraine. Russland schlug den Stützpunkt mit mehreren Raketen ein, von denen einige Berichten zufolge Hyperschallraketen waren. Über 200 Menschen wurden getötet, darunter auch amerikanische und britische Militärs und Geheimdienstmitarbeiter, und Hunderte weitere wurden verwundet. Viele erlitten katastrophale Wunden, wie z.B. Amputationen, und liegen im Krankenhaus. Dennoch haben die NATO und die westlichen Medien wenig Interesse gezeigt, über diese Katastrophe zu berichten.

    Yavoriv war ein wichtiger Stützpunkt für die NATO (siehe hier). Bis Mitte Februar (vor dem Einmarsch Russlands in die Ukraine) operierte das U.S. 7th Army Training Command noch von Jaworiw aus. Russland hat dort nicht Halt gemacht. ASB Military News berichtet, dass Russland einen weiteren Standort, Delyatyn, 60 Meilen südöstlich von Jaworiw, angegriffen hat (ich glaube am Donnerstag). Gestern hat Russland Zytomyr angegriffen, einen weiteren Standort, an dem die NATO zuvor eine Präsenz hatte. Putin hat eine sehr klare Botschaft ausgesandt – die NATO-Truppen in der Ukraine werden als Kämpfer betrachtet und behandelt. Punkt.

    Frage 6: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelensky wird in den westlichen Medien als „Kriegsführer“ und moderner „Winston Churchill“ gefeiert. Was die Medien ihren Lesern verschweigen, ist, dass Zelensky eine Reihe von Maßnahmen ergriffen hat, um seine Macht zu festigen und gleichzeitig die schwachen demokratischen Institutionen in der Ukraine zu beschädigen. So hat Zelensky beispielsweise „elf von der Opposition betriebene Nachrichtenorganisationen verboten“ und versucht, den Vorsitzenden der größten ukrainischen Oppositionspartei, Viktor Medwedtschuk, wegen einer fingierten „Terrorismusfinanzierung“ von der Kandidatur abzuhalten. Dies ist nicht das Verhalten eines Führers, der sich ernsthaft für die Demokratie einsetzt.

    Was halten Sie von Zelensky? Ist er wirklich der „patriotische Führer“, als den ihn die Medien hinstellen?

    Larry C. Johnson: Zelensky ist ein Komödiant und ein Schauspieler. Meiner Meinung nach ist er nicht besonders gut. Der Westen nutzt die Tatsache, dass er Jude ist, auf zynische Weise, um von der beachtlichen Zahl von Neonazis abzulenken (und ich meine echte Nazis, die immer noch die Leistungen der ukrainischen Waffen-SS-Einheit feiern, die im Zweiten Weltkrieg mit den Nazis gekämpft hat). Die Fakten sind klar – er verbietet die politischen Parteien der Opposition und schließt die Medien der Opposition. Ich denke, das ist die neue Definition von „Demokratie“.

    Frage 7: Wie wird das enden? Auf der Website von Moon of Alabama finden Sie einen hervorragenden Beitrag mit dem Titel „What Will Be The Geographic End State Of The War In Ukraine“. Der Autor des Beitrags, Bernard, scheint der Meinung zu sein, dass die Ukraine schließlich entlang des Dnjepr „und südlich entlang der Küste, die mehrheitlich von Russen bewohnt wird, aufgeteilt wird.“ Er sagt auch dies:

    „Damit würde der ukrainische Zugang zum Schwarzen Meer wegfallen und eine Landbrücke zum abtrünnigen moldawischen Transnistrien entstehen, das unter russischem Schutz steht. Der Rest der Ukraine wäre ein auf das Land beschränkter, überwiegend landwirtschaftlich geprägter Staat, entwaffnet und zu arm, um in absehbarer Zeit zu einer neuen Bedrohung für Russland zu werden. Politisch würde sie von Faschisten aus Galizien beherrscht, die dann zu einem großen Problem für die Europäische Union würden.“

    Was meinen Sie dazu? Wird Putin der Ukraine seine eigene territoriale Regelung aufzwingen, um die russische Sicherheit zu stärken und die Feindseligkeiten zu beenden, oder ist ein anderes Szenario wahrscheinlicher?

    Larry C. Johnson: Ich stimme mit Moon überein. Putins primäres Ziel ist es, Russland vor ausländischen Bedrohungen zu schützen und eine Scheidung mit dem Westen herbeizuführen. Russland verfügt über die physischen Ressourcen, um ein unabhängiger Staat zu sein, und ist dabei, diese Vision zu verwirklichen.

    Biographie: Larry C. Johnson ist ein Veteran der CIA und des Büros für Terrorismusbekämpfung des Außenministeriums. Er ist der Gründer und geschäftsführende Partner von BERG Associates, das 1998 gegründet wurde. Larry hat 24 Jahre lang die Spezialeinheiten des US-Militärs ausgebildet. Er wurde von der Rechten und der Linken verunglimpft, was bedeutet, dass er etwas richtig gemacht haben muss. Seine Analysen und Kommentare finden Sie in seinem Blog, https://sonar21.com/

    Das Interview von Mike Whitney erschien hier im Original: https://www.unz.com/mwhitney/larry-c-johnson-the-ukrainian-army-has-been-defeated-whats-left-is-mop-up/

  18. Das Budapester Memorandum mag nicht verbindlich sein, aber in dem Memorandum erkennt Russland das Territorium der Ukraine mit Donbaz und Krim an und ist damit z.B. durch die UN-Charta verpflichtet die territoriale Integrität der Ukraine zu respektieren. Außerdem scheint Russland doch auf die Einhaltung selbst unverbindlicher mündlicher Zusagen auf die Nicht-Erweiterung der NATO zu pochen, insofern dürfte die Unverbindlichkeit des Budapester Memorandums für Russland keinen Unterschied machen.

  19. Wenn ich die viele Kommentare in verschiedenen Foren (u.a. Spon) lese, wird mir ganz schlecht.
    Es gibt geradezu eine fanatische Besessenheit wie viele Foristen sich eine weitere Eskalation mit Russland wünschen. Auch wird offen dazu aufgerufen, dass die NATO in einen direkten Krieg mit der russischen Föderation eintritt und eine nukleare Konfrontation riskiert werden soll.
    Die Leitmedien beteiligen sich an einer Welle/Lawine von Desinformation, die solch eine fanatische Kriegstreiberei alimentiert und jeglichen Realismus verhindert/untergräbt.

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