Kriegsgefahr

USA übergeben Antwort an Russland: Auf die Vorschläge für gegenseitige Sicherheitsgarantien gehen sie nicht ein

Die USA haben Russland ihre Antwort auf die von Russland vorgeschlagenen gegenseitigen Sicherheitsgarantien übergeben: Sie lehnen Verhandlungen über die wichtigsten Themen ab.

Bevor wir auf die von den USA an Russland übergebene Antwort auf den russischen Vorschlag für gegenseitige Sicherheitsgarantien kommen, wollen wir uns noch einmal in Erinnerung rufen, worum es bei den von Russland im Dezember initiierten Gesprächen geht.

Anfang Dezember gab es ein Telefonat zwischen Putin und Biden, bei dem Putin Sicherheitsgarantien gefordert hat. Man einigte sich darauf, dass Russland seine Vorschläge zu Papier bringt, was Russland Mitte Dezember getan hat. Und nicht nur das, Russland hat sie sogar veröffentlicht, sodass sie der Weltöffentlichkeit bekannt sind, Sie können sie hier nachlesen.

Was Russland vorschlägt

Russland hat den USA und der NATO gegenseitige Sicherheitsgarantien vorgeschlagen, im Kern handelte es sich um folgende Forderungen:

  • Keine NATO-Militärmanöver nahe der russischen Grenze, keine russischen Militärmanöver nahe der Grenze zu NATO-Staaten
  • Keine Stationierung von atomwaffenfähigen Mittelstreckenraketen in Europa, also auch im europäischen Teil Russlands
  • Keine Stationierung von Atomwaffen außerhalb des eigenen Landes (was auch einen Abzug der amerikanischen Atomwaffen aus Europa bedeuten würde)
  • Keine Bomber so nahe an der Grenze des anderen patrouillieren lassen, dass ein Angriff möglich wäre
  • Keine Kriegsschiffe so dicht an die Grenze des anderen bringen, dass sie ihn mit Raketen angreifen könnten
  • Rückkehr zur NATO-Russland-Grundakte, die eine dauerhafte Stationierung von NATO-Truppen in Osteuropa verbietet

Die russischen Vorschläge wären ein echter Beitrag zur Sicherheit in Europa, denn wenn man Waffen von den Grenzen abzieht und vor allem auf die Stationierung von atomaren Mittelstreckenraketen verzichtet, dann verringert das die Gefahr eines Kriegs aus Versehen. Der Haken ist: Auch wenn alle Vorschläge Russlands auf Gegenseitigkeit beruhen, bedeuten sie in der Praxis, dass die USA ihre Atomwaffen aus Europa und der Türkei und ihre Truppen aus Osteuropa abziehen müssten, wo sie zum Beispiel gerade erst ihre sogenannte Raketenabwehr aufgebaut haben, die natürlich von US-Soldaten bedient wird.

Die amerikanische Antwort

Im Gegensatz zu Russland sind die USA nicht bereit, ihre Antwort zu veröffentlichen. Wir können also den Inhalt der Antwort bisher nur aus den Erklärungen erschließen, die in den USA abgegeben wurden. Die russische Nachrichtenagentur TASS hat über die Pressekonferenz berichtet, die US-Außenminister Blinken aus Anlass der amerikanischen Antwort gegeben hat. Ich habe den Bericht der TASS übersetzt und nach der Übersetzung werde ich kurz zusammenfassen, wie die amerikanische Antwort offenbar zu verstehen ist.

Beginn der Übersetzung:

„Die Türen der NATO bleiben offen“ – Wie die USA auf die Vorschläge Russlands reagiert haben

Die Vereinigten Staaten betonen, dass es sich bei der von ihnen übermittelten Antwort nicht um ein formelles Verhandlungsdokument handelt, sondern um eine Reihe von Ideen für weitere Diskussionen

Die USA werden nicht von ihren Grundprinzipien abrücken, zu denen auch die Politik der „offenen Tür“ der NATO gehört, sind aber bereit, mit Russland über Fragen der Rüstungskontrolle in Europa, einschließlich der Raketenproblematik, und über die Transparenz von Militärmanövern zu diskutieren. Der grundlegende Inhalt der schriftlichen Antwort der USA auf die russischen Sicherheitsvorschläge wurde von US-Außenminister Anthony Blinken am Mittwoch auf einer Pressekonferenz dargelegt.

Die USA wollen keine Veröffentlichung ihrer Antworten

Blinken sprach nur über die allgemeinen Grundsätze der amerikanischen Antwort. Die Amerikaner haben nicht die Absicht, den Text des Dokuments zu veröffentlichen und fordern Russland auf, dies ebenfalls nicht zu tun. Außerdem betonen die USA, dass es sich bei der von ihnen übermittelten Antwort nicht um ein formelles Verhandlungsdokument handelte, das die Grundlage für ein mögliches Abkommen bilden könnte, sondern um eine Reihe von Ideen für weitere Diskussionen – natürlich nur, wenn Russland dies wünscht, wie Blinken betonte.

Für Washington hängt die weitere Entwicklung nun davon ab, ob Moskau bereit ist, über die amerikanischen Vorstellungen zu diskutieren oder einen konfrontativen Weg bevorzugt. US-Präsident Joe Biden war in allen Phasen aktiv an der Formulierung einer Antwort beteiligt.

„Unsere Reaktionen sind vollständig mit der Ukraine und unseren europäischen Verbündeten und Partnern abgestimmt, mit denen wir seit mehreren Wochen in ständigem Kontakt stehen“, so Blinken weiter.

Die NATO hält sich die Möglichkeit einer Erweiterung offen

Blinken betonte, dass eine der wichtigsten Positionen der USA, bei denen keine Zugeständnisse möglich sind, die Beibehaltung der Politik der offenen Tür in der NATO ist. „Das Dokument enthält klare Aussagen zu den Grundprinzipien, denen wir verpflichtet sind und die wir aufrechterhalten werden, von denen ich die meisten in den letzten Tagen und Wochen in öffentlichen Reden zum Ausdruck gebracht habe, einschließlich der Politik der offenen Tür der NATO“, sagte er.

Das betonte er mehrfach auf Fragen von Journalisten. Blinken erklärte nicht ausdrücklich, dass die USA ihre Antwort als „Ablehnung“ der russischen Vorschläge betrachten, obwohl diese Frage von Reportern gestellt wurde.

Die USA und Russland können über Raketen in Europa sprechen

Blinken wies dabei darauf hin, dass in dem Dokument auch mögliche Bereiche der Zusammenarbeit zwischen den USA und Moskau zur Stärkung der Sicherheit in Europa aufgezeigt werden. „Wir haben auch Bereiche hervorgehoben, in denen wir glauben, dass wir durch eine Zusammenarbeit die Sicherheit für alle realistisch verbessern könnten, auch für Russland, das einige seiner Bedenken geäußert hat, und natürlich auch für uns und unsere Verbündeten und Partner“, so der US-Außenminister.

Als Beispiele nannte er „die Stationierung offensiver Raketensysteme in der Ukraine, Militärübungen und -manöver in Europa, mögliche Rüstungskontrollmaßnahmen, mehr Transparenz und verschiedene Maßnahmen zur Reduzierung von Risiken.“

Wie geht’s weiter?

Die USA sind der Ansicht, dass die Initiative nun auf der Seite Russlands liegt und es sich entscheiden muss, ob es einen diplomatischen Weg einschlagen und Sicherheitsfragen innerhalb des von den USA in ihrer Antwort festgelegten Rahmens erörtern oder die Eskalation fortsetzen will. Wie Blinken betonte, ist Washington nicht sicher, wie ernst es Russland mit dem einen oder anderen Weg ist.

Er brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass der diplomatische Weg beschritten wird, der – nach seinen Worten – von den Vereinigten Staaten gewünscht wird. Obwohl 8.500 amerikanische Soldaten in erhöhter Alarmbereitschaft sind, wolle Washington sie nicht nach Europa schicken.

Blinken fügte hinzu, dass er in den nächsten Tagen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow Kontakt aufnehmen werde, um eine russische Antwort auf die US-Initiativen zu erhalten. Die Aussichten für die Situation werden auch in den USA erörtert – die Antwort auf die russischen Vorschläge wurde dem Kongress vorgelegt und Blinken wird sie später am Mittwoch mit Parlamentariern diskutieren.

Die Möglichkeit eines Konflikts

Auf die Frage von Journalisten, ob durch die Reaktion der USA ein Konflikt um die Ukraine wahrscheinlicher geworden sei, gab Blinken keine eindeutige Antwort. Er wies jedoch darauf hin, dass der Rat des Außenministeriums an die US-Bürger, die Ukraine zu verlassen, nicht bedeute, dass ein Zusammenstoß unvermeidlich sei, und dass die US-Botschaft in Kiew ihre Arbeit fortsetzen werde.

Gleichzeitig erklärte Blinken, dass die Vereinigten Staaten auch in naher Zukunft Waffen an die Ukraine liefern werden. Er bestätigte, dass die Javelin-Panzerabwehrsysteme bereits übergeben wurden.

Der Außenminister wies auch darauf hin, dass Washington auf jede Entwicklung vorbereitet sei und gemeinsam mit seinen Verbündeten harte Sanktionen gegen Moskau verhängen werde – sowohl im finanziellen Bereich als auch eine Reihe von Exportbeschränkungen -, falls Russland in die Ukraine „einmarschiert“.

Ende der Übersetzung

Die USA weisen Russlands Vorschläge zurück

Auch wenn Blinken die amerikanische Antwort nicht so verstanden wissen will, ist sie de facto eine vollkommene Zurückweisung der russischen Vorschläge. Russland hat klar gesagt, dass es detaillierte Antworten zu jedem genannten Thema erwartet und nichts anderes als Antwort anerkennt. Blinken hat jedoch klar gesagt, dass es diese Antworten nicht gibt und dass die amerikanische Antwort eher als eine Auflistung von Themen zu verstehen sei, über die die USA zu reden bereit sind. Über die von Russland als Kernforderungen zum Erhalt seiner nationalen Sicherheit genannten Themen, also vor allem eine Garantie, die NATO nicht mehr zu erweitern, sind die USA nicht einmal bereit zu sprechen.

Dennoch gibt es zwei positive Signale.

Bisher haben die NATO und die USA Gespräche über Raketen in Europa rundweg abgelehnt, die Russland fordert, seit die USA den INF-Vertrag über das Verbot von bodengestützten Kurz- und Mittelstreckenraketen einseitig gekündigt haben. Wieder ein Verbot solcher Raketen – oder zumindest einen Verzicht, sie in Europa zu stationieren – einzuführen, wäre ein großer Gewinn für die Sicherheit in Europa. Warum das so ist und weitere Details über den INF-Vertrag und andere von den USA gekündigte Abrüstungsverträge finden Sie hier.

Über ein weiteres positives Signal berichtet die russische Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf Meldungen des Wall Street Journal. Die Zeitung will erfahren haben, dass die USA auch russische Inspektionen der in Rumänien und Polen stationierten US-Raketenabwehr zulassen wollen, wenn Russland im Gegenzug amerikanische Inspektionen bei den in Kaliningrad stationierten russischen Raketen zulässt. Das würde eine weitere Forderung, die Russland schon lange hat und über die die USA bisher nicht sprechen wollten, erfüllen.

Das Problem bei der US-Raketenabwehr ist nämlich, dass das kein Verteidigungssystem ist, sondern ein potenzieller Standort für US-Atomraketen. Der Grund dafür sind die verwendeten Abschussrampen vom Typ Mk-41, mit denen nicht nur Abwehrraketen abgefeuert werden können, sondern auch (atomare bestückte) Marschflugkörper. Im Falle eines Raketenabschusses von dort wüsste Russland also nicht, was ihm da entgegen fliegt: Eine Abwehrrakete oder eine Atomrakete, die Details dazu finden Sie hier. Daher wären solche Inspektionen ein echter Sicherheitsgewinn.

Das Problem ist, dass solche Gespräche über die US-Raketenabwehr und landgestützte Raketen in Europa Russland im Jahre 2019, als die USA den INF-Vertrag einseitig gekündigt haben, ausgereicht hätten. Aber seit 2019 ist viel passiert und es ist fraglich, ob Russland sich damit abfindet und von seinen Kernforderungen betreffend der NATO-Erweiterung abrückt.

Nun werden wir abwarten müssen, wie Russland reagiert. Beendet es die Gespräche und reagiert mit eigenen Maßnahmen, wie zum Beispiel der Stationierung von Raketen auf Kuba, in Venezuela? Oder damit, Verteidigungsbündnisse mit diesen Ländern (oder auch dem Iran) zu schließen? Oder nimmt Russland den Ball auf und spricht über diese Themen, die ihm eigentlich wichtig, aber heute nicht mehr ausreichend sind? Vieles wird sicher auch davon abhängen, wie die USA ihre Antwort formuliert haben.

Vielleicht erfahren wir das ja, denn der russische Außenminister hat gerade noch einmal gesagt, dass die Öffentlichkeit in Russland und in anderen Ländern ein Recht darauf hat, zumindest den Kern der Reaktion Washingtons zu erfahren. Daher ist es möglich, dass Russland die amerikanische Antwort veröffentlicht, damit die Weltgemeinschaft erfährt, was die USA vorgeschlagen haben.

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

26 Antworten

  1. Die Experten für diese russischen Vorschläge zu erarbeiten, waren verbunden in einem Stab. Der wurde nicht sehr lange nach dem 2001/2002 stattgefundenen amerikanisch bewirkten Ende des ABM Vertrags zusammengestellt. Das russische Politik- Militär- Finanz-Management hatte kreative Top Denker, Spezialisten, Erfahrene organisiert, nicht um denen im neuen Stab zu sagen, sondern von denen zu erfahren, was nun zu machen sei.

    Kaum läppische 19 Jahre um, lagen dort begründete, beiderseitig vorteilhafte Bedingungen und Einlassungen bezüglich gegenseitiger Sicherheitsgarantien auf dem amerikanischen Tisch.

    Niemals jedoch hätten die sturen Russen angenommen, dass ihre Vorschläge nicht angenommen werden würden. Niemals hätten sie gedacht, dass ihre Papierchen zum Abwischen auf JewSA Klo`s verwendet würden. Und jetzt sind 19 Jahre mühseligen Strategie in Schönschrift Niederschreibens für die Katz, aus die Maus?

    Denn niemals würden sich die Russen trauen, (ganz ohne Schießkrieg) über Nordamerika (JewSA/Kanada) und NATO-Europa eine hässliche FLUGVERBOTSZONE zu organisieren, sämtlichen Daten-, Navigations- und Secretsercices Pfadfinderverkehr so lange wesentlich gegen Null zu stellen, bis das in amerikanischer Schönschrift, auf Bütten handgerissen gedruckte, förmlich ultimative Zeugens rechtskräftig verbindlich unterschrieben ist.

    Von Russland per ELOKA/EW praktizierte JewSA/NATO Flugverbotszone von/für Raketen, Flugzeugen, Drohnen,Helis etc. lediglich in/aus putativer Notwehr, aus geglaubten, gefühlten Gründen der Sicherheit von Mütterchen Russland.

    Würden sich die Russen nie, nie, nie trauen.

  2. Das ist alles nur Theater, in 2 WK waren sie sich einig, und mit dem Maskentheater ebenfalls. Die Kräfte, die am 23.12. 1913 die FED gründeten, finanzierten 1917 auch die russische Revolution. Dier ersten Gesetze waren auf die Zerstörung der Familie gerichtet, Scheidungs- und Abtreibungsrecht, die Frauen wurden zur Arbeit gejagt. In den USA setzen sie schleichend dasselbe um. Dieselben Ziele-dieselben Brüder.

    1. Und mit Putin hatte das ein Ende, ich bin selbst sehr enttäuscht, dass Putin bei dem ganzen Plandemie-Blödsinn mitmacht, ein Grund mehr sich nicht länger auf irgendeinen Hampelmann zu verlassen und Hoffnung in einen Anführer „der es schon richten wird“ zu stecken, sondern das eigene Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

      Aber bis dato, was Außenpolitik betraf, war Putin super. Jeder einzelne, der bei diesem „Ultimatum“ mitgewirkt hat wusste, welche Antwort aus Washington kommen wird, noch bevor die erste Zeile der Anfrage geschrieben wurde. Die Russen haben das Ganze von Anfang an bewusst öffentlich gehalten, um zu zeigen, die wollen Dialog, ihre Forderungen waren plausibel, die VSA wollen nicht.

      Jetzt haben sie in den Augen der noch vernünftigen Welt die Freiheit, einseitig Schritte zu unternehmen, die ihre Sicherheit stärken, der Westen wird wie immer jammern und heulen, das machen die auch schon wenn die Russen absolut nix machen, siehe Russiagate, Skripal oder diese geisteskranke Hysterie rund um die Ukraine. Aber der Rest der Welt wird alles, was die Russen ab jetzt tun, als gerechtfertigt betrachten, mehr wollten die Russen damit nicht erreichen.

      Mit dem Amis kann man weder vernünftig reden noch irgendwas beschließen, das ist glaub ich mittlerweile jedem noch so pro-westlichen Russischen Politiker klar geworden, wenn nicht schon als Obama den Deal zu keinem Zeitpunkt eingehalten hat, dann spätestens nach Trumps Völkerrechtsbruch rund um den JCPOA. Wozu sich jahrelang anstrengen und verhandeln bis der Arzt kommt, nur um dann zuzusehen, wie diese Verbrecher ihre bindenden Versprechen nicht halten oder den Deal in Stücke reißen und das Völkerrecht brechen, ohne mit der Wimper zu zucken?

      Das war eine PR Inszenierung der Russen und die Amis haben schön brav mitgespielt, sie konnten nicht anders.

      1. Ein guter Artikel dazu:

        Jahrelang hat sich Russland nahezu alles gefallen lassen. Ein Krieg des Westens nach dem anderen und an vielen Ecken der Welt. Lügen wie jene über die angeblichen Massenvernichtungswaffen, um Krieg gegen Irak führen zu können. Westliche Kriege in Afghanistan, in Syrien, in Libyen. Ausdehnung der NATO bis an die russische Grenze. Rotierende Verlegung von Truppen in die baltischen Staaten. Raketen in Rumänien und Polen, angeblich gegen den Iran und zur Verteidigung. Vorwürfe wegen angeblicher massiver Beeinflussung der Präsidentschaftswahlen von 2016 in den USA – sogenanntes Russiagate. Alles Fake. Bedrohung der Ukraine. Stoppsignale für Nordstream 2 usw. – Die Russen haben das alles trottelhaft über sich ergehen lassen. Auch nachdem 1999 Polen, Tschechien und Ungarn der NATO beigetreten waren und nachdem 2000 bei einer Tagung mit Beteiligung des State Departments der USA in Bratislava der Ausschluss Russlands aus einem gemeinsamen Europa propagiert worden war, hielt Putin im September 2001 noch eine freundliche Rede und streckte die Hand zur Zusammenarbeit aus. Darauf ließ sich der Westen nicht ein. Jetzt wollen die Russen nicht mehr mitspielen. Albrecht Müller.“
        https://www.nachdenkseiten.de/?p=80160

        1. Albrecht Müller schreibt indirekte unüberlegte Vorwürfe die knallhart belegen, dass er entweder das, worüber er gerade sinniert, weder in der Summe aller verfügbarer Informationen kennt, oder sie halt nicht einordnen/zuordnen kann. Und so einem fragwürdigen journalistischen Mittelklässler klatschen Sie Beifall, lieber Alois Mueller? Weil offenbar, nachlesbar, statistisch belegt und von all unseren Massenmedien tagtäglich vorgeführt, Prekariats-Russland wegen eigener militärischer, ökonomischer, finanzieller und politischer Schwäche zu kriechen gezwungen war, ist und noch lange auf Knien zu stehen gezwungen wird, musste das große kalte Land einfach die Klappe halten, einstecken, einstecken, einstecken. Wenn Klein-Fritzchen, dem Schulhofschläger komplett unterlegen, trotzdem trotzig zurückschreit, kriegt Klein-Fritzchen, stinknormal: Verdrängungsgesetz, Groß-Haue.

          Nicht gelesen, lieber Alois Mueller, die JewSA hat inzwischen 18 tödliche Sanktionen bisher nie dagewesenen Ausmaßes angesagt, wenn sich die Russenhorden nicht schnell genug von der weißrussischen Grenze verpissen, gar der Gutmenschen-Ukraine mit Überfall drohen?

          Westlich werte Gemeinschaftssanktionen. Sanktionen, die in ihrer ausgeklügelten Furchtbarkeit nur vom Völkerrechts-Intellekt der doitschen Außenamts-Leiterin überboten werden könnten. Was der Herr Müller vertrottelt und auch Sie lieber Alois Mueller vielleicht überlesen haben, hat ja Russlands Unterlegenheits-Diplomatie gleich mehrfach durch die beiden Herren Putin und Lawrow Russland ( vielleicht gar abgestimmt?) erklärt, es stünde akut jetzt in die Ecke getrieben zur möglicherweise allerletzten Notwehr getrieben da („Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Amen“).

          Handelt es sich nur um Leseschwäche oder sind da auch kleine intellektuelle Doppel-Schwächeanfälle Alois Mueller/Albrecht Müller im Spiel?

          Selbst so kleine hilflose, unterlegene Opfer sind, mit dem Rücken an der Wand stehend, zu schlechter Letzt zu einem Akt von Notwehr gezwungen. Unmittelbar vor´m Gefressenwerden. Bleibt ja nichts anderes mehr übrig.

          Achja, den weiteren Fortgang der Dinge andenkend ein Tipp vielleicht noch:
          Selber Denken macht klug!

          Und kriechen Sie möglichst nicht auf den verächtlichmachenden Leim von Großkotz -Müller . . .

          1. Danke für Ihre Kommentare. Verstehen Sie, dass immer von einem Einmarsch die Rede ist oder mit diesem gerechnet wird ? Normalerweise müsste man doch viel eher von einem Präventivschlag ausgehen, wo Russland aus sicherer Entfernung und gezielten Luftschlägen die militärische Infrarstruktur der Ukraine zerstört.Vielleicht ganz ohne menschliche Opfer.
            Der Präsidentenberater Dr. Sergei Glazjew hatte spätestens Juni 2014 vor dem heutigen Szenario gewarnt und einen perfekten Lösungsvorschlag. Warum hat Herr Putin nicht auf ihn gehört ?
            Das Video mit Glazjew https://www.youtube.com/watch?v=nWT5HM_NMlI&t=231s
            Herr Müller, trotz ökonomisch guter Fähigkeiten, war schon immer der typische SPD Spiesser sprich Mitläufer.

          2. Sie denken, das Ihr Kommentar die nötige Durchschlagskraft hat! Auch wenn sie glauben im richtigen Sattel zu sitzen, einem Albrecht Müller reichen Sie nicht mal bis zur Gürtellinie, egal auf welchem Pferd Ihr Sattel liegt!
            Dennoch: danke für Ihren Kommentar. Macht mir Mut, ehrlich!

          3. War eigentlich an Sie gerichtet:
            Sie denken, das Ihr Kommentar die nötige Durchschlagskraft hat! Auch wenn sie glauben im richtigen Sattel zu sitzen, einem Albrecht Müller reichen Sie nicht mal bis zur Gürtellinie, egal auf welchem Pferd Ihr Sattel liegt!
            Dennoch: danke für Ihren Kommentar. Macht mir Mut, ehrlich!

  3. Mal ganz ehrlich – hat jemand von der yankee-Seite irgendetwas konstruktives, positives erwartet?!? 😤😤

    …wird auch nie was kommen – außer Mord, Zerstörung, Versklavung, Plünderung… – imperiales Gehabe mit dem geistigen Niveau von Kleinkindern…

    1. Man sollte sich immer darüber im Klaren sein, daß die Ursache in den geistig-ideologischen Folgen dieser knapp 500 Jahre währenden europäischer Erfolgs- und Expasionsgeschichte und im weiteren in einigen Kerngedanken des in das Christentum transformierten mosaischen Glaubens zu suchen sind.
      Einst hieß es „Christianisierung“ und „Kultur beibringen“.
      Heute nennt man das „Liberalisierung“ und „Demokratie fördern“.

  4. „Oder nimmt Russland den Ball auf und spricht über diese Themen, „: Russland spricht doch ununterbrochen über alle Themen. Was hat das bis heute gebracht? Irgendwie haben sie es bis heute geschafft, dass Russland still hält.
    Die Stellvertreter-Kriege und die begrenzten Krisenherde waren bisher für die US-Oligarchen so lohnend, dass sie davon wohl nicht so schnell abrücken wollen.
    So wird das auch mit der Ukraine ablaufen.
    Ein konventioneller Krieg auf europäischem Boden hat für diese Strategen sicherlich nur eine ebenfalls kalkulierbare Größe.

  5. „das was ich selber tu traue ich jedem Anderen zu“. So wie Blinken sagte, dass „man Russen nicht los wird, wenn man sie erstmal ins Haus gelassen hat“. Es ist die US Denkweise und ihr Handeln, welches sie halt jedem zutrauen. Die Möglichkeiten neuer Bündnispartner mit der modernen russischen Ausrüstung, wird für die USA die gleichen Probleme schaffen wie für Russland. Jetzt bemerken die Amerikaner, wie das ist nicht mehr Jäger zu sein sondern Gejagter. Ich denk Russland kann durch seine Möglichkeiten den Rückbau der NATO Infrastruktur erzwingen und auch der Westen hat jetzt größere Probleme alles noch zu finanzieren, den der Yuan hat seine Position verbessert und dieser Prozess ist sehr dynamisch. Zum zweiten ist es möglich, genau die US Infrastruktur ins Visiser der Liquidierung zu nehmen, um eine Panik an den Börsen auszulösen. Damit wäre die Kreditfähigkeit der US Währung direkt gefährdet und wirkt sich direkt auf die Zahlungsfähigkeit des gesamten Westens aus. Es ist ein Game changer

  6. EIn Land wie die USA, das praktisch ständig im Krieg ist und dem Wahn verfallen ist die Welt zu beherrschen, kann man schon nicht viel Vertrauen schenken.

    Wenn die USA jetzt nicht wollen, dass man ihre Gegenvorschläge veröffentlicht, kann es sich wohl nur um eine Farce handeln, eine Lüge und Täuschung !!

    Die USA folgen schon immer dem alten englischen Muster SELBER STEHLEN UND DANN HALTET DEN DIEB RUFEN.

    Wenn die europäischen Politiker etwas im Kopf hätten und auch noch auf der Seite IHRER EIGENEN VÖLKER wären, würden diese die NATO = MAFIA sofort verlassen!

    Aber die Gefolgschaft wird ihnen sicherlich von den US-ELITEN = DEEP SATE honoriert.

  7. Ich nehme an, Russland hat mehr gefordert, als es unbedingt will, damit die Gegenseite Kompromisse schließen und das Gesicht wahren kann.
    Was sie zwar nur bei wirklich uninformierten Menschen noch wahren kann…

  8. Es war nicht anders zu erwarten, die USA und ihre Schoßhündchen spielen das gleiche Spiel mit dem sie die letzten 30. Jahre ihre Völker schon eingelullt haben. Das Ergebnis erleben wir die letzten zwei Jahre sehr deutlich, diese Völker rennen ohne ihren Kopf einzuschalten, wie die Lemminge, ihrem FÜHRER hinterher. Warum China und Russland das Spiel mitmachen, da liegt eine mögliche Erklärung in dem künstlich erzeugten Virus, denn diesen kann man unterschiedlich gestalten, wie wir heute wissen.
    Aber zurück zum Thema, die einzige richtige Antwort Russlands kann nur eine harte sein, etwas anderes verstehen die USA nicht. „Der Worte sind genug gewechselt,…“ Es wird kein Krieg sein, zumindest kein großer, aber der Zerfall des Staatsgebildes Ukraine ist hiermit vorprogrammiert, diese würde es übrigens ohne Lenin auch nicht geben.

  9. USA planen Guerillakrieg: Ukraine soll für Russland ein zweites Afghanistan werden

    https://www.anonymousnews.org/2022/01/16/usa-guerillakrieg-russland-ukraine/

    Die den amerikanischen Demokraten nahestehende Zeitung New York Times hat in ihrer Freitagsausgabe darüber berichtet, dass die Biden-Administration derzeit Pläne für einen Guerillakrieg gegen Russland eine in der Ukraine ausarbeiten lässt.

    von Günther Strauß

    In dem Fall, dass die Ukraine nach einer russischen Intervention in den Einflussbereich Russlands zurückkehrt, planen die USA einen Guerilla- und Terrorkrieg in der Ukraine. Das ergibt sich aus Informationen, die die New York Times (NYT) durch US-amerikanische Sicherheitskreise erhalten hat.

    Wie das den Demokraten nahestehende Blatt in seiner Freitagsausgabe berichtet hat, offenbarten hochrangige Beamte der Biden-Administration, dass die Vereinigten Staaten einen ukrainischen Aufstand zu unterstützen planen, sollte “der russische Präsident Wladimir Putin in die Ukraine einmarschieren”. …ALLES LESEN !!

    Kommentar

    SO VIEL ZUM FRIEDENSWILLEN DER USA !!

  10. „Auf die Vorschläge für gegenseitige Sicherheitsgarantien gehen sie nicht ein“

    Nur eine Frage zur Diskussion: wird sind in einem weltweiten Coronazirkus, der eigentlich WEF-Zirkus heißen müsste. Die einen machen mit, weil sie sich neue Profite versprechen, die anderen machen mit, weil sie glauben, durch das Scheitern der Gegenseite zu gewinnen; würde die U-SA die Sicherheitsgarantien annehmen, wäre der ultimative Schritt zur Durchsetzung des WEF Pläne, die bereits 2015 beschlossen wurden, nämlich ein Krieg um die Ukraine, nicht mehr möglich.

  11. Das falsche Spiel mit Russlands angeblichen Angriffsplänen

    https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20221/das-falsche-spiel-mit-russlands-angeblichen-angriffsplaenen/

    Für den Westen geht es im Ukraine-Konflikt vor allem um Gesichtswahrung. Mit den Drohungen gegen Russland für den Fall eines Angriffs gegen die Ukraine werden die Voraussetzungen für die Behauptung geschaffen, man habe Russland von diesem Angriff abschrecken können. So soll die „Überlegenheit“ des Westens demonstriert werden.

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