Westliche Werte

Wegen Öl: Der Westen will sich mit Venezuela gutstellen

2019 hat der Westen den Putschversuch von Juan Guaido in Venezuela unterstützt, Präsident Maduro die Legitimität abgesprochen und schwere Sanktionen verhängt. Heute tut man so, als sei nichts geschehen.

Erinnern Sie sich noch an 2019, als Juan Guaido plötzlich von allen westlichen Staaten als „Übergangspräsident“ von Venezuela anerkannt wurde? Jahrelang stand Venezuela unter schweren Sanktionen, aber nun plötzlich tun die ersten westlichen Staaten so, als sei nichts geschehen. Der Grund: Sie brauchen das Öl aus Venezuela.

Das war auf dem Klimagipfel besonders deutlich zu sehen, als führende westliche Politiker sich – anstatt sich für den Ausstieg aus dem Öl einzusetzen – an den venezolanischen Präsidenten Maduro herangemacht haben. Im wöchentlichen Nachrichtenüberblick des russischen Fernsehens war diese Absurdität einen Kommentar wert, der mit vielen schönen Bildern davon, wie sich westliche Politiker in Ägypten regelrecht bei Maduro eingeschleimt haben, unterlegt war. Ich habe den Kommentar übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Der Westen hat Maduros „Illegitimität“ um des Öl willen vergessen

Eigentlich müsste man sich den Bauch halten. Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro, der bis vor kurzem von Emmanuel Macron als „illegitim“ bezeichnet wurde, begrüßt den französischen Präsidenten herablassend, während dieser anderthalb Minuten lang Maduros männliche Hand streichelt. Das war am Dienstag auf dem Klimagipfel in Sharm el-Sheikh in Ägypten.

Wer sich erinnert, weiß, dass europäische Länder – Frankreich und Deutschland, Schweden und Spanien, Dänemark und andere – Anfang 2019 den Putschisten Juan Guaido unterstützt haben, der sich zum Staatschef Venezuelas erklärt hatte, und dass sie ihn sogar als Übergangspräsidenten anerkannt haben.

Wir in Russland empfanden das sofort als eine echte Blamage für Europa, während Macron das in Ordnung fand. Ein Jahr später wurde der Putschist Guaido von Macron – im Namen der „Demokratie“ – im Elysée-Palast empfangen und Macron reichte ihm ebenso herzlich die Hand, wie jetzt Nicolás Maduro, den Macron nun schon als Präsidenten bezeichnet hat.

Der französische Staatschef schaut dem großen Venezolaner liebevoll in die Augen und bietet ihm an, „länger zu reden“, um „zur bilateralen Arbeit überzugehen“. Sehen Sie sich an, was Öl vor dem Winter mit den Menschen macht.

Dabei ist das Frankreich, das über Kernkraftwerke verfügt und dessen Strom schon immer fast der billigste in Europa war… Doch der grüne Teufel hat die Franzosen verhext: In Erwartung von Sonne und Wind wurden die Reaktoren nicht repariert, die Anlagen sind buchstäblich verrostet und heute ist gut die Hälfte der Atomreaktoren zur Reparatur abgeschaltet.

Mit dem Geld steht es auch nicht zum Besten. Die Preise pro Kilowattstunde sind unbezahlbar. Während es in Schulen und Krankenhäuser bitterkalt ist, ist Macron bereit, sich Maduro für Öl hinzugeben. Prinzipienlosigkeit – wie soll man das sonst nennen?

Dasselbe gilt für den ehemaligen US-Außenminister Kerry. Hier ist er, auch in Sharm el-Sheikh, im herzlichen Gespräch mit Maduro zu sehen. Schließlich waren es die USA, die im Frühjahr 2019 die schändliche Landung einer bewaffneten Truppe an den Küsten Venezuelas organisiert haben, um Präsident Maduro zu stürzen und den Putschisten Guaido zu unterstützen. Immerhin haben auch die USA Guaido als rechtmäßig anerkannt. Und jetzt ist es, als wäre nichts geschehen.

Öl ist eine geradezu magische Kraft. Der Westen war zickig und hat seine nun Meinung geändert. Das lässt sich übrigens nicht nur am Beispiel Venezuela nachweisen. Plötzlich sind die Amerikaner im Umgang mit dem Iran etwas lockerer geworden, und auch gegenüber Katar sind sie vorsichtiger und sanfter geworden. Öl, Sie verstehen schon…

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

38 Antworten

      1. an Anti-Spiegel:

        Es war tatsächlich spät. Aber wohl eher bei mir, nicht bei Ihnen. Ich gelobe Besserung.

        Ich habe den verlinkten Artikel nicht angeklickt, da ich eh kein russisch verstehe und auf die deutsche Übersetzung von Ihnen angewiesen bin.

        Nur bei Reden von W. W. Putin, nach dem Lesen der Übersetzung, höre und vor allem sehe ich mir die Original-Reden an, weil mich die Mimik, die Gestik, die Körperhaltung und der Tonfall auch interessieren.

        Bei dieser Gelegenheit: Danke für einfach alles was Sie leisten und dass Sie mich und viele andere regelmässig mit wertvollen Informationen versorgen.

        🌺

    1. @ cui bono sagte…
      14. November 2022 um 13:08 Uhr
      „““ Wobei die Freundschaft nur enden kann, wenn es sie jemals gab!

      Da es für die USA nur Vasallen und Feinde gibt, passt das Imperium da nicht rein. „““

      Freundschaft 😊🤑🤑

      Der nachfolgende Artikel passt nicht ganz…. oder doch 🤔🤔🤑🗣

      Die wahren Quellen des Great Reset von Klaus Schwab und WEF

      09. Nov. 2022 / von Dr. Peter F. Maye

      Das World Economic Forum (WEF) und dessen CEO werden gerne als Urheber der als „Great Reset“ bekannten Pläne der Umgestaltung von Politik und Wirtschaft gesehen.

      Dabei ist Great Reset lediglich ein Buchtitel, dessen Autor angeblich Klaus Schwab ist.

      Die darin verbreiteten Ideen und propagierten Maßnahmen sind aber älter als Klaus Schwab und lassen sich in der Vergangenheit

      den Organisationen von Oligarchen wie Rockefeller und der CIA zuordnen.

      Wie früher berichtet, wurde Schwab in einem CIA Programm anlässlich seines Aufenthalts
      in Harvard Anfang der 1960er Jahre rekrutiert und ausgebildet.

      Programme wie das mit den „Young Global Leaders“, der Umgestaltung der Landwirtschaft mit patentiertem Saatgut, Düngemittel und Herbiziden, oder selbst die LGBT Bewegung

      als Teil des Great Reset gehen auf Programme der US-Oligarchen und ihrer NGOs gleich
      nach 1945 zurück.

      Weitere bekannte Ursprünge hat der Strategische Risiko-Konsulent, Ökonom und Bestseller-Autor William F. Engdahl in einem Beitrag analysiert.

      Hier die deutsche Übersetzung des Artikels:………….

      Hier ist der kompletter Artikel in unserer Sprache…
      https://tkp.at/2022/11/09/die-wahren-quellen-des-great-reset-von-klaus-schwab-und-wef/

  1. Der Iran wird gerade wieder einmal verteufelt. Hier wird die Saat des Krieges gesät. Die Regierung gehe hart gegen Demonstranten vor, die wegen des Todes einer Frau auf die Straße gehen. Und schon ist es an der Zeit das Land mit „Demokratie und Frieden“ zu beglücken. Von der USA wird dann wieder eine Bomben Stimmung verbreitet, dem sich kein Iraner entziehen kann. Wenn dann im Iran der Friedhofsfriede eingekehrt ist und weite Landstriche durch Uranmunition verseucht sind, werden die Iraner der USA aus Dankbarkeit Ihr Öl schenken.

    1. Iran hilft Russland, daher sind diese zwei Länder mit Öl böse, die anderen teilen westliche „Werte“. Bei Gelegenheit:

      https://www.xing.com/communities/posts/serbiens-praesident-vucic-ueber-den-zustand-europas-1024991872

      >“… Vučićs Behauptungen sind ein klares Beispiel für den derzeitigen Zustand in Europa, das zu einer Kolonie des angelsächsischen Reiches geworden ist. Die unabhängigen Staaten haben nicht das Recht, ihre Souveränität zu verteidigen und ihre unabhängige Politik zu betreiben, um die Interessen ihrer Länder zu schützen, sondern müssen dem von den Verbündeten USA und Großbritannien auferlegten Narrativ folgen. Vučić erklärte, dass die europäischen Staats- und Regierungschefs sehr wohl über die terroristische Politik ihrer amerikanischen Schutzherren Bescheid wüssten, aber die Wahrheit nicht aussprechen könnten …“

      Kann man da viel Rückgrat erwarten?

  2. Macron wollte vor ein paar Jahren aus der Kernenergie aussteigen und hat EDF diesbezüglich informiert. EDF hat daraufhin mit dem Unterhalt gespart. Jetzt fehlen z.B. Schweisser für die Unterhaltsarbeiten.
    Letztes Jahr musste EDF einen Teil seiner Energie sogar unter dem Selbstkostenpreis an Energietrader weiterverkaufen, also mit Verlust. Konsequenzen: EDF musste wieder verstaatlicht werden, weil es sonst Pleite gegangen wäre.
    Der Schwenk hin zu 14 geplanten neuen Kernkraftwerken kam erst dieses Jahr. Abgeschaltet wurde bisher nur ein einziger (Fessenheim) auf andrängen von Deutschland (Merkel) und der Schweiz, weil Fessenheim nahe an deren Grenzen stand.
    Die Franzosen (Framatome/Areva) haben auch den neuesten Atomreaktor (EPR, 3. Generation) in Finland gebaut, der ursprünglich 2009 ans Netz gehen sollte, aber erst in 2022 betriebsbereit war. Anscheinend mussten sie auch die Kompetenzen erst wieder aufbauen. Das Projekt wurde zu einem finanziellen Fiasco.

  3. Apropos Opportunismus – TKP schreibt über die finnische Regierungschefin:

    „Wie backe ich mir eine Regierungschefin – am Beispiel der WEF Young Global Leader Sanna Marin“

    https://tkp.at/2022/11/13/wie-backe-ich-mir-eine-regierungschefin-am-beispiel-der-wef-young-global-leader-sanna-matin/

    „… auch Kinder kommen zu Wort und sprechen die Premierministerin gegen Ende der Sendung dann gleich auf das Thema ihrer tiefen Klima-Angst an: „Ich denke über den Klimawandel nach, der mit großer Geschwindigkeit vorangeht“, sagt Marias Sohn Taisto, „der Klimawandel ist für mich etwas, das ich überhaupt nicht will, dass es passiert. Darüber habe ich viel mit Maria gesprochen. Ich hoffe, dass es wirklich große Veränderungen gibt, ehe uns der Klimawandel überwältigt.“ …“

    Große Veränderungen – den Green-Tech-Oligarchen den letzten Cent abgeben…

    „… Auch die finnische Gesellschaft hat inzwischen also die Friedenswunschwelt der Moderne verinnerlicht, in der alle gleich sind und der Mensch nur noch als ein Bündel an Information betrachtet wird, das völlig austauschbar ist. Dann ist der eine eben non-binär, der andere cis, der nächste ein Chamäleon in Sachen gesellschaftlicher Gefühlsduseleien, wieder einer Seismograph anmarschierender Erlebniswelten. Leitplanke ist das Gefühl. Wahrheit gibt es nicht, und Fakten sind, was Macht dazu erklärt. …“

    Klingt wie Orwell…

  4. BK Scholz soll einer Pressemeldungen zufolge, in Vietnam erklärt haben, er wünsche sich eine „klare Positionierung“ Vietnams gegen Russland. „Es handelt sich bei dem russischen Angriffskrieg um einen Bruch des Völkerrechts mit gefährlicher Präzedenzwirkung. Kleine Länder können nicht mehr sicher sein vor dem Verhalten ihrer größeren, mächtigeren Nachbarn.“

    Nun, läßt man allein die letzten 30 Jahre Revue passieren, konnten sich „kleine Länder“ vor „Größeren Mächtigeren“ offenbar noch nicht einmal sicher sein, wenn sie nicht deren Nachbarschaft genossen. Tausende Kilometer, ganze Ozeane ließen da eine auch nur „gefühlte Sicherheit“ sehr schnell als irren Phantasterei eines Whiskey induziertem Deliriums erscheinen …

    Man ist immer wieder fassungslos ob solcher Chuzpe …

    1. …den passenden Artikel dazu las ich gestern Abend auf RT – und nun leide ich akut an einem schweren Schleudertrauma ob des nachfolgenden langanhaltendem Kopfschüttelns angesichts solcher Totalausfälle „deutscher politiker“ …..

        1. Was für Glück, dass Scholz real etwas anderes bewerkstelligte als die Floskeln für Medien – ein Großauftrag für Airbus über 140 Passagierflugzeuge (Boeing wird sofort nervös):

          https://www.nachdenkseiten.de/?p=90318

          „… China hat während des Besuchs von Bundeskanzler Olaf Scholz in Beijing offiziell einen Großauftrag im Wert von 17 Milliarden US-Dollar (etwa 16,5 Milliarden Euro) an Airbus vergeben und damit dessen US-Konkurrenten Boeing einen schweren Schlag verpasst. Während Berlin versucht, den Mantel des Schweigens über den Deal zu legen, sorgt sich Boeing, der Konfrontationskurs der Biden-Regierung gegenüber China könne den Konzern dauerhaft vom weltgrößten Importmarkt für Flugzeuge abschneiden. …“

    2. Die vietnamesischen Politiker hätten von Scholz „klare Kante“ gegenüber den USA fordern können… Das Land (mit mehr Einwohnern als Deutschland!) weiß übrigens, wo es steht:

      „… Trotz der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und der geopolitischen Umwälzungen in der Welt ist Vietnam mit einem bilateralen Handelsvolumen von mehr als 230 Milliarden US-Dollar im Jahr 2021 Chinas größter Handelspartner im ASEAN und der sechstgrößte weltweit. … Im Juli einigten sich China und Vietnam darauf, das Andocken von Entwicklungsstrategien weiter zu stärken und die Zusammenarbeit im Rahmen des BRI- und des „Zwei Korridore und ein Wirtschaftskreis“-Plans zu beschleunigen. …“

      https://www.presseportal.de/pm/141869/5358986

      Denkt Scholz, dass er mit ein paar geheuchelten Belehrungen was daran ändern kann?

  5. Ja was soll man dazu sagen, die Welt ist übersät mit Bücklingen die sich gegenseitig belauern und wenn ein Öl-Lieferant, nichts mehr liefern will oder darf wie Russland, dann steht sofort der nächste Bückling bereit ( siehe Venezuela / Kasachstan etc. ). Eines hat der seit Jahrhunderten auf unsren Globus Mordente, Raubende und Versklavende Westen, allen anderen Bücklingen voraus – der Westen hält zusammen und das macht ihn zum Herren aller Bücklinge wie z.B. China und die OVHS-Länder. Die OKVS-Länder außer Weißrussland haben vor Angst wegen westlichen Sanktionen die Hosen voller erbärmlicher OKVS-Scheiße und sollten sich schämen. sogar Nordkorea hat mehr Eier in der Hose als die Chinesen.
    Was die Welt der Bücklinge nicht sehen will ist die Tatsache, dass diese wenn Russland allein nicht mehr gegen die NATO schafft die nächsten Länder sind die der Westen auffrisst, beraubt, ermordet und versklavt.
    Russland bietet all diesen Bücklingen die einmalige Chance.
    Ich kann nicht glauben, der Westen beliefert ihr Kanonenfutter-Baby die Ukraine endlos mit Waffen und die OKVS sehen zu, wie eines ihrer Mitglieder damit kaputt gemacht werden soll.
    Die OKVS Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit sollte dringend umgewandelt erden in OKVH Organisation des Vertrags über kollektives Hosenscheißen.
    Ich empfehle jeden Bücklings-Staat schnell Waffen Geld und Söldner an Russland zu senden und alle westlichen Androhungen zu missachten. Alle Rohstofflieferungen an westliche Staaten für ein Jahr einzustellen und danach das was vom Westen übrig geblieben ist, zusammen kehren und ins Meer werfen. Nur so könnt ihr den Weltfrieden herstellen. Ihr müsst endlich zusammen halte, wie es der Westen auch macht oder ihr werdet unter gehen.
    Der Westen hat außer eine große Fresse Garnichts, ohne Öl , Gas und andere Rohstoffe überlebt der Westen nicht mal ein halbes Jahr, dann ist der gesamte Westen down, ihr braucht es nur endlich tun.
    Verbündet euch gut und räumt der Globus vom westlichen Gesinde auf, dann habt ihr Frieden.
    Gruß.

  6. Ist es nicht so, dass F, USA et al. erst nach Zahlung einer Strafe in 3-stelliger Millionenhöhe von der venezolanischen Terrorliste gestrichen werden können, um anschließend wieder zum Tagesgeschäft überzugehen? Ich meine, mal sowas gelesen zu haben.

    Mit Öl hat das übrigens nichts zu tun. Ist alles reine Charaktersache!

    theguardian.com/world/2020/oct/19/us-removes-sudan-from-terrorism-blacklist-in-return-for-335m
    bbc.com/news/world-africa-54609375

    1. Das gehörte zur komplizierten Arithmetik von Kushners Friedensplan. Die 335 Mio waren eine Art Schmiergeld, um genug Zustimmung in Washington zu bekommen. Das Geld dafür bekamen die Sudanesen von Saudi-Arabien. Und die Sauds sind weder so unschuldig noch so arm, als daß sie einem da leid tun müßten.

  7. Europa und Vietnam – aus einem heutigen Artikel:

    „… Die USA bombardierten Vietnam viele Jahre und vergifteten es mit Agent Orange. Die Vietnamesen haben das nicht vergessen. Sie brauchen keine Nachhilfe in Völkerrecht. Und wie Solschenyzin wissen viele Länder dieser Welt, dass die USA Russland einkreisen und den Verlust seiner Souveränität wollen. Auch sie brauchen vom deutschen Kanzler keine Lektionen. Vielmehr könnte Olaf Scholz von den Ländern lernen, die die USA in den letzten Jahrzehnten überfallen haben. Europa muss sich von den USA befreien. Ohne die USA in Europa gäbe es keinen Jugoslawien-Krieg und keinen Ukraine-Krieg. Europa muss sich selbst behaupten …“

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=90346

    Nirgends sonst sind die Länder derart US-hörig wie in Westeuropa – meist darf man nicht mal darüber reden!

  8. Ja sehr schön, man tut wieder etwas für die Völkerverständigung.

    Den Kollegen ist aber schon klar, dass Öl ein Naturprodukt ist, welches man nicht mal eben in jede X-beliebige Raffi kippen kann. Das Zeug aus Venezuela ist da ziemlich eigen. So eigen, das sogar die USA, selbst in den schlimmsten Zeiten, die Ölimporte aus Venezuela niemals eingestellt hat. Weil dort eine Raffi steht, die auf genau dieses Öl spezialisiert ist.

    Ganz so einfach ist es also auch nicht. Und auch ein Grund, neben der Sanktionitis der USA, warum Venezuelas Ölexporte so übersichtlich ausfallen. Für dieses Öl baut niemand eine eigene Raffi, wenn man ernsthaft Gefahr läuft, dass dieses Geschäft von den USA mal schnell verboten wird.

  9. HA HA HA! Ich lache bis morgenfrüh!!!

    Dazu habe ich schon vor Monaten was gepostet, denn die USA haben diesen Hattrick schon ganz früh versucht gehabt. Das das nichts werden würde, war mir auch klar, denn ich war gerade zu den Unruhen selbst in Venezuela! Dort habe ich mit eigenen Augen gesehen, was die Sanktionen diesem Land antun, was Maduro für und nicht gegen das Land tat und tut.
    Zu der Zeit hatte ich unter anderem mit einem Politiker zu tun, dessen Name hier nichts zur Sache tut. Ein Einrichtungen, welche ich besuchen durfte hatten klargestellt, dass Russland zu dieser Zeit sicherstellte, das die Infratruktur nicht durch sog. Special Forces der USA kompromittiert werden würden. Damals gabe es wohl auch schon einige Blackouts in Krankenhäusern und in anderen wichtigen Einrichtungen.
    Die USA verfügen für diesen Einsatz über ein mächtiges getarntes Einsatzschiff mit einem großen roten Kreuz darauf. Vielleicht kennen es ja einige unter euch. Hier wurde auch eine „Spezialoperation“ durchgeführt, aber diese wurde nicht zu 100% umgesetzt. Auch sogenannte Aufstände waren auch aus der Retorte, denn ich stand zum Zeitpunkt der Happenings 1-2 mal auf den dafür vorgesehenen Plätzen. Es war menschenleer, aber die deutschen Medien waren voll davon. Damals war ich noch sehr unbelesen und wunderte mich bzw. schob es auf den Zeitunterschied… Das alles wird Maduro sicher nicht vergessen haben und das dürfte auch der Grund sein, warum die Westler dort alle in die Röhre schauen werden.
    Wenn da was gelockert wird, dann nur MIT Russlands Einverständnis und nicht ohne. Da die Russen auf Grund unserer Sanktionen (das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen) aber wirtschaftlich so satt sind, werden die einem solchen Deal bestimmt nicht zustimmen.
    Eher bekommt Vucic Raffinerierechte aus venezuelanischem Öl, als irgend ein anderer aus der EU!!!

  10. „wurden die Reaktoren nicht repariert“
    Das geht teilweise einfach nicht oder nur mit sehr großem Aufwand. Eigentlich wurden viele (alle ?) AKWs für beschränkte Lebensdauern geplant, manche wurden bei der Planung ausdrücklich als Übergangsmodell (zur Kernfusion, zum Warp-Antrieb…) bezeichnet, so wie auch Gaskraftwerke. Dass es nicht öfters ‚knallt‘, haben wir unseren Vorfahren und deren legendären Sicherheitsreserven zu verdanken.
    Bei Macron und Venezuela fiel mir ein uralter Schlager (Matilda) ein: Macron(a), he take¹ me Money and run¹ Venezuela! Und wer weiß, es haben sich schon viele Politiker nach Südamerika abgesetzt.

    ¹Korrekt took, ran

  11. „…Öl ist eine geradezu magische Kraft. Der Westen war zickig und hat seine nun Meinung geändert. Das lässt sich übrigens nicht nur am Beispiel Venezuela nachweisen. Plötzlich sind die Amerikaner im Umgang mit dem Iran etwas lockerer geworden, und auch gegenüber Katar sind sie vorsichtiger und sanfter geworden. Öl, Sie verstehen schon…“

    Also kriegt Venezuela, ihr von den Briten geraubtes Gold-Staatseigentum nun wieder? War mein erster Gedanke.

    Ja ist schon ein Kreuz, wenn man als US-Hohlkopf 3/4 der Welt zum „antidemokratischen Feind“ erklärt hat, da verliert man schnell mal den Überblick. Und wehe der „Feind“ hat dann plötzlich was, was man dringend braucht, weil man es von dem anderen selbst erklärten „Feind“ (Russland) weg sanktioniert hat, dann wirds echt kompliziert.

    Man muss schon sehr hart verpackt sein, um sich als Politiker da nicht in Grund und Boden zu schämen. Aber wer – wie der Westen – seit Jahrzehnten die Völker Afrikas, Südamerikas und Arabiens überfällt und ausraubt, der hat sowieso längst alles was menschlich ist, weit weit hinter sich gelassen (inklusive jeglichen Schamgefühls).

    So entlarven sich Banditen ungewollt, weil ihnen das ALLES völlig egal ist, wenn der eigenen Wohlstand in Gefahr ist. Aber ich denke Maduro weiß Macrons und Bidens falsche Freundlichkeit richtig einzuschätzen. Der Blick von Maduro auf dem Bild ist fast tödlich! – er sagt: „Du falscher Drecksack!“.

    1. @“Aber wer – wie der Westen – seit Jahrzehnten die Völker Afrikas, Südamerikas und Arabiens überfällt und ausraubt, der hat sowieso längst alles was menschlich ist, weit weit hinter sich gelassen (inklusive jeglichen Schamgefühls). “

      Mittlerweile ist wohl weltweite Hunger-Erzeugung wie in Sri Lanka an der Reihe:

      https://www.xing.com/communities/posts/un-strebt-kontrolle-ueber-die-landwirtschaft-an-und-macht-sie-fuer-die-globale-erwaermung-verantwortlich-1025018326

      „… Eine weltweite Hungersnot ist praktisch garantiert, da die UNO die Landwirtschaft und Viehzucht für mehr als ein Drittel der sogenannten Treibhausgasemissionen verantwortlich macht und dann versucht, Maßnahmen zur Begrenzung dieser Emissionen durchzusetzen. Die Einschränkung von Landwirtschaft und Viehzucht reduziert die lebenserhaltende Nahrung, die benötigt wird, um die Menschheit vor dem Aussterben zu bewahren. …“

  12. In der Zeit der 1. Kirchenspaltung sollte der englische König, weil er dem Papst die Deutungshoheit über alles auf der Insel entriss, durch etliche Fässer Schwarzpulver auf eine höhere Umlaufbahn befördert werden, was aber schief ging. Seit der Zeit gibts Gezicke. Wobei das Mittel der Wahl, ich nenne es jetzt mal Sprengstoff, das Mittel der Wahl bis heute geblieben ist. Die Bank of England wacht über das Gold von Venezuela und ganz unorthodox fliegen in der Zwischenzeit paar Brückenelemente durcheinander oder drei von vier Pipelines, eine vergessen, eine doppelt gesprengt, was solls, rechte UA Taucher durch Linksfahrer zu dirigieren ist sicher nicht einfach, so kann man endlich offene Rechnungen begleichen. Davon hat Grobbritannien leider recht viele. Interessanter Weise die meisten mit USA. Aber auch Lenin hat paar verursacht. Kurz vor Lenin hat Grobbritannien gegen Venezuela, so wie ich weiß, Krieg geführt … hmm.

  13. ….BESSR, kann sich der VERLOGENE und VERBRECHERISCHE (nur an deren Kriege denken) „Angelsächsische Dreck – UNWERTE – Westen“ mit seinen EU – Vasallen, der ganzen Welt, nicht präsentieren !!.. ….AMI GO HOME !!…🤣🙈😈

  14. In allen Lebensbereichen erkennt die „Regelbasierte Weltordnung“ oder wie sich die westliche Welt noch schmücken möchte, die Aussage von Bertolt Brecht „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.“ nicht an. Bertolt Brecht war ein Sozialist, der das kulturelle Leben der DDR in der Nachkriegszeit (2. WK) maßgeblich beeinflusste. Das sei zur Erinnerung gesagt. Er war aber auch ein Rebell, der ideologisch frei war.
    Wie kann ein Mensch Moral entwickeln, wenn er leidenden Hunger hat?
    Die heutigen grün-links gestrickten Moralapostel der westlichen Welt, die sich den Demokraten der USA seit Ende des 1. Kalten Krieges anschleimen, insbesondere seit der CDU-Kanzlerin Merkel (aus der DDR mit sozialistischer Vergangenheit stammend), kehren Brecht’s Aussage um.
    Wäre die EU den USA nicht gefolgt, gäbe es den russisch/ukrainischen Krieg nicht.
    Deutschland als Leader der EU, von den USA und GB nach dem 2.WK künstlich hochgeputscht (wohlgemerkt: ohne Friedensvertrag mit den Alliierten, weil Deutschland Reparationen nicht zahlen wollte) zahlt verspätet den Preis.
    Schon mit dem Marshallplan wurden die westdeutschen Bürger betrogen. Das war ein Knebelvertrag, den die westdeutschen Politiker ihren Bürgern verschwiegen. Letztere zahlten mit den Steuern.
    1990 wurde die DDR von der BRD annektiert. Somit sollen auch wir in die liebedienerische „transatlantische Gemeinschaft“ hinein gepresst werden. Wir Ostdeutsche (als Volk) haben andere Vorstellungen. In der zugespitzten Situation erkennen zunehmend auch westdeutsche Bürger, dass das deutsche Volk instrumentalisiert wird.
    Was bleibt anderes übrig, als eine ALTERNATIVE zu wählen. Wohin die Reise in Deutschland gehen wird, ist ungewiss.
    Thomas Röper zeigte in seinem Artikel
    https://www.anti-spiegel.ru/2022/was-jetzt-in-der-ukraine-passiert-war-schon-vor-jahren-absehbar/?doing_wp_cron=1668198561.1876640319824218750000
    sehr genau auf, wie die US-Administration tickt.
    Ich habe die Untertitel in einem Word-Dokument wortgenau übertragen und per Google-Übersetzer in die russische Sprache übersetzt. Abrufbar unter
    .
    Von meinen in Deutschland lebenden russischen Freunden bekam ich leider wenig Rückmeldungen, insbesondere von den jungen Russen, die in Russland geboren, als Kinder nach Deutschland kamen.
    Ich würde mich freuen, wenn russische Menschen – sehr gern aus dem sibirischen Raum – mich kontaktieren.
    Weil ich die russische Sprache 72-jährig nur splitterhaft aus dem Schul-Russisch beherrsche, wird es wohl schwierig werden.
    Die Hoffnung lebt aber und stirbt erst zuletzt.
    Liebe Russen, es gibt in Deutschland ca. 40% Menschen, die Euch achten und gern auf Augenhöhe mit Euch sprechen werden wollen.
    Aber diese ca. 40% werden in Deutschland als NAZI-Minderheit verteufelt.
    Wieweit soll dieser von den USA gesteuerte Wahnsinn noch gehen?
    Verzweifelte Grüße an alle Leser und an Thomas Röper
    von Antonius Baßendowski

  15. „… Die Kritik an den doppelten Standards Europas bzw. des Westens nimmt weltweit zu – aktuell vor allem mit Blick auf die Klimapolitik und auf den Ukraine-Krieg …“

    https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/9083

    „… Es gehe nicht an, dass die europäischen Staaten Vorhaben zur Öl- und Gasförderung in Afrika ablehnten, sofern diese wie etwa in der Demokratischen Republik Kongo der Deckung des afrikanischen Eigenbedarfs dienten, dass sie parallel aber gleichartige Vorhaben unterstützten, wenn sie wie etwa im Senegal Europa versorgten, heißt es in einem aktuellen Namensartikel von Yoweri Museveni, dem Präsidenten Ugandas: „Wir werden nicht eine Regel für sie, eine andere aber für uns akzeptieren.“ Identische Kritik an europäischen Versuchen, den Ländern Afrikas eine Abkehr von Öl und Gas zu diktieren, zugleich aber selbst die Nutzung von Kohle als Energieträger wieder zu intensivieren – etwa in Deutschland –, wird schon seit Monaten laut. …“

    „… Die Kritik an den doppelten Standards der westlichen Mächte – an sich so alt wie die globale westliche Dominanz – flammt seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs verstärkt auf. Ursache ist, dass die doppelten Standards diesmal allzu grell hervortreten. So kontrastiert die im Westen verbreitete demonstrative Empörung über die Kriegsopfer in der Ukraine scharf mit der ebenso verbreiteten Ignoranz gegenüber Kriegsopfern etwa in afrikanischen Ländern. …“

    „… Grotesk ist die am Sonntag geäußerte Forderung von Bundeskanzler Olaf Scholz, in der internationalen Politik müsse „das Recht vor der Macht gehen“ [2]; Scholz will dies auf Russlands Überfall auf die Ukraine angewandt wissen, nicht aber auf den NATO-Überfall auf Jugoslawien, den US-Überfall auf den Irak und den britisch-französischen Krieg gegen Libyen, der zu einem NATO-Krieg ausgeweitet wurde. …“

  16. Noch ein interessanter Artikel aus dem Anti-Spiegel-Kernbereich:

    „Die letzte Schlacht um die Welt“

    https://uncutnews.ch/die-letzte-schlacht-um-die-welt/

    „… Eine NATO-Ukraine mit Land im Besitz von Cargill-Monsanto-Blackstone-Black Rock, antislawischen Biolabors, potenziellen Atomwaffen, US-Raketen an der Grenze zur Föderation, Völkermord im russischen Osten und Süden, westlicher Globalismus und sein entgangenes Covid-Experiment mit Biowaffen, das ihm hilft, Russland zu zerstören und so seine Weltdiktatur zu errichten, wurden immer abstoßender. …“

    Länder wie Polen oder Estland geben mehr als 1% des BIP für das Bandurastan aus.

    „… Ferner hat die Unterstützung der Bevölkerung für ukrainische „Flüchtlinge“ in der gesamten EU abgenommen. Die ukrainischen Flaggen wurden fast überall abgehängt: Der Reiz des Neuen hat sich abgenutzt. Viele getäuschte westliche Menschen, die nun verarmt sind, haben erkannt, dass die meisten „Flüchtlinge“ gar keine Schutzsuchende sind, sondern Profiteure. Bei den „Flüchtlingen“ handelt es sich größtenteils um die besser gestellten Ukrainer. Sie haben schicke deutsche Autos, besser als die ihrer Gastgeber, extrem hohe Erwartungen und ein unglaubliches Anspruchsdenken. …“

    Darüber hat einmal sogar MDR berichtet – eine Tafel-Mitarbeiterin, die mit Essen beworfen wird, wenn es den Ukrainern nicht exklusiv genug ist.

    1. Ich verlinke mal den MDR-Bericht – hin und wieder gibt es auf MDR was ehrliches, ohne Framing:

      https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/mitte-thueringen/weimar/tafel-fluechtlinge-ukraine-100.html

      „… Steffi wurde sogar einmal mit einem Salatkopf beworfen, der ein wenig welk war. „Wir werden hier fast täglich angepöbelt, weil jemandem irgendetwas nicht passt“, erzählt sie. „Das haben wir bei den Syrern nie erlebt.“ Und auch mit dem Angebot, das sie hier vorfinden, sind viele der ukrainischen Flüchtlinge unzufrieden. …“

      Danach wird ein Wunschzettel abgebildet – mit Garnelen und Kaviar.

      „… Für Unmut bei Stammkunden und Mitarbeitern sorgt auch, dass der Parkplatz des Sozialkontors neuerdings ganz anders aussieht. Eine Mitarbeiterin erzählt: „Manchmal kommt man kaum noch durch. Große, teure Autos sind dabei und alle haben ukrainische Nummernschilder. Man muss doch nicht mit dem SUV zur Tafel fahren!“ …“

      Die „Welt“ berichtete vor einigen Wochen, dass immer mehr wirklich hungrige Leute zu den Tafeln gehen – immer mehr werden auch abgewiesen, da das Essen nicht für alle reicht.

  17. ….DER LÜGENWESTEN, ist weltweit aufgeflogen !!.. ….die „Märchen“ der „Angelsachsen, Globalisten und der Internationalen Elite (Wladimir Putin)“, über „Freiheit, Demokratie, Menschenrechte, usw..“, lassen sich der FREIEN Welt, nicht mehr propagandistisch vermitteln !!.. …die BRICS und SCO – Vereinigungen, welche einen Gegenpol zur Angelsächsischen Welt stllen und dadurch auch viele Länder, welche NICHT unter der Knute der Angelsachsen stehen an Anziehung gewinne, machen die ERPRESSUNG durch die Angelsachsen und Vasallen, im Prinzip nicht mehr mit, AUSSER, sie werden über den IWF und andere Verbrecherische Organisationen der Angelsachsen erpresst !!.. …es zeigt, dass die bisherige „Welt – Diktatur der Angelsachsen (Wladimir Putin)“, schon sehr stark ins Wanken gekommen ist !!.. …weiter so, Angelsachsen, es wird euren und dem Vasallen Niedergang, nur beschleunigen !!😈

  18. Venezuela fördert vor allem Schweröl. Dampfloks, Kraftwerke, Großdieselmotoren laufen mit Schweröl. Was will Macron mit Schweröl? Sich mit einer Dampflok aus dem Staub machen? Die Russen könnten das für ihre alten Tanks benutzen. Die sind nicht so empfindlich. Aber die europäischen und amerikanischen Sensibelchen vertragen das nicht.

  19. Zum Thema der Wirtschaft mit Russland-Bezug:

    „Russland liefert mehr Öl nach Asien – Ende des Petrodollar steht bevor“

    https://tkp.at/2022/11/16/russland-liefert-mehr-oel-nach-asien-ende-des-petrodollar-steht-bevor/

    „… Die USA versucht mit Sanktionen Russland zu zerbrechen oder zumindest gefügig zu machen. Allerdings sanktioniert die USA, und ihre Gefolgschaft in der EU mittlerweile zu viele Staaten und vor allem absolut potente Gegner wie eben Russland und seit Trump auch China. Sie haben damit Zusammenschlüsse gefördert, die den Petrodollar zu Fall bringen und eine neue Weltwährung schaffen werden …“

    Offenbar kann Russland genauso Gas per Pipelines liefern (bis man diese in die Luft jagt oder eher ins Ostsee-Wasser) wie auch LNG:

    „… Trotz der Sanktionen und der Terroranschläge gegen die Nord Stream Pipelines hat wie berichtet Russland die Auslieferung von Flüssiggas (LNG) nach Europa heuer um 50% steigern können. Die Umleitung der russischen Rohölexporte nach Asien als folge der Sanktionen nimmt ebenfalls an Fahrt auf, und es werden Rekordmengen auf Tankern zu den Häfen der Region transportiert, wie Bloomberg berichtet …“

    „… Die Menge an Rohöl auf Schiffen, die für China, Indien und die Türkei bestimmt sind – die drei Länder, die sich als die größten Abnehmer der russischen Lieferungen erwiesen haben – sowie die Mengen auf Schiffen, deren endgültiger Bestimmungsort noch nicht feststeht, stiegen in den vier Wochen bis zum 11. November auf einen Rekordwert von 2,39 Millionen Barrel pro Tag. … Die Abrechnung fast aller dieser Lieferungen erfolgt aber ohnehin nicht mehr in Dollar, Indien zahlt in Rupien und hat Wechselvereinbarungen mit Russland abgeschlossen. Ähnlich ist die Situation mit China, die zum Beispiel auch für Öl aus Saudi Arabien mittlerweile in Yuan bezahlt.Die Sanktionen beschleunigen diese Entwicklung weiterhin …“

    Weiter ist von einer neuen SOZ-Währung die Rede, die den Dollar als Reservewährung ablösen könnte. Dadurch können auch die USA immer weniger mit den aus dem Nichts erzeugten Dollares eigene Kriege und Sozialausgaben finanzieren.

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