Ukraine

Beim NATO-Gipfel gibt es keine Einladung in die NATO: Die Ereignisse des 13. Februar

Hier übersetze ich die Zusammenfassung der Ereignisse in und um die Ukraine des 13. Februar, wie sie in der russischen Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht wurde.

Die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht fast jeden Abend eine Zusammenfassung der Ereignisse des Tages in und um die Ukraine. Ich versuche, möglichst jede Zusammenfassung zu übersetzen, auch wenn ich nicht garantieren kann, dass ich das jeden Tag leisten kann, zumal die Zusammenfassung mal am frühen Abend, mal spät in der Nacht erscheint.

Hier übersetze ich die Zusammenfassung des 13. Februar.

Beginn der Übersetzung:

Kiew verteilt US-Geld, Polen entschuldigt sich für Getreide und kontrolliert Zucker: Die Ereignisse rund um die Ukraine

Fast unmittelbar nach der Verabschiedung des Gesetzentwurfs über die Zuweisung von Geldern an die Ukraine, Israel und Taiwan im US-Senat erklärte der ukrainische Premierminister Denis Schmygal, das Geld werde für Waffen und Budgethilfe verwendet. Der Gesetzentwurf muss jedoch noch vom US-Repräsentantenhaus gebilligt werden.

Der polnische Landwirtschaftsminister Czeslaw Seckerski entschuldigte sich für die polnischen Landwirte, die in der Nähe des Kontrollpunkts in Dorohusk Getreide von ukrainischen Lastwagen ausgekippt hatten.

Die TASS hat die Ereignisse rund um die Ukraine zusammengestellt.

Verlauf der Operation

Das russische Militär hat 11 Angriffe der Streitkräfte der Ukraine in drei Abschnitten abgewehrt.

Die Verluste des Gegners beliefen sich in allen sechs Abschnitten auf insgesamt 1.145 Kämpfer.

Die russischen Streitkräfte zerstörten ein Munitionsdepot. Luftabwehrsysteme schossen im Laufe des Tages 63 ukrainische Drohnen und drei HIMARS-Raketen ab, teilte das Verteidigungsministerium mit.

Angriff auf einen Übungsplatz

Die ukrainischen Truppen haben durch russische Angriffe auf einen Übungsplatz in der Stadt Selidowo auf dem von Kiew kontrollierten Gebiet der DNR Verluste erlitten, so der ehemalige Abgeordnete der Werchowna Rada Igor Mosiytschuk. Er wies darauf hin, dass es bei dem Vorfall Tote und Verwundete unter den ukrainischen Soldaten gegeben habe, nannte aber nicht deren Zahl. Der inoffizielle Telegramm-Kanal der 35. Brigade der Ukraine weist darauf hin, dass die Verluste bei 200 Personen liegen könnten.

Die Stadt zu halten ist unmöglich

Die Ukraine ist nicht in der Lage, Awdejewka zu halten, die Garnison der Stadt hat seit fast zwei Jahren keine vollständigen Rotationen mehr durchgeführt, sagte Iwan Sekatsch, der Sprecher der 110. mechanisierten Brigade. Ihm zufolge ist dies das erste Mal seit fast zwei Jahren der Teilnahme an Kampfhandlungen, dass einige Soldaten der Brigade vollständig von der Front abgezogen wurden, um sich zu erholen und zu rotieren. Das ukrainische Portal Insider berichtete ebenfalls über die erste Rotation eines Teils der ukrainischen Einheiten in Awdejewka seit zwei Jahren und stellte fest, dass es überall Rotationsprobleme gibt.

Die NATO lädt nicht ein

Die Ständige Vertreterin der USA bei der NATO, Julianne Smith, erklärte, sie rechne nicht damit, dass die Ukraine auf dem NATO-Gipfel im Juli in Washington eine Einladung zum Beitritt in die Allianz erhalten werde. Zuvor hatte der Nationale Sicherheitsbeamter des US-Präsidenten, Jake Sullivan, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, erklärt dass die westliche Unterstützung für die Ukraine eines der Hauptthemen des Gipfels sein werde.

Hilfe für die Ukraine

Der Gesetzentwurf zur Gewährung von 95 Milliarden Dollar an die Ukraine, Israel und Taiwan hat bei der Schlussabstimmung im US-Senat genügend Stimmen erhalten, um genehmigt zu werden. 70 Senatoren stimmten für den Gesetzentwurf, während 29 dagegen stimmten.

Fast unmittelbar nach der Abstimmung im Senat gab der ukrainische Ministerpräsident Denis Schmygal bekannt, wie Kiew das US-Geld verwenden wird – es wird für Waffen und Budgethilfe verwendet. „Es wird mehr Waffen, Ausrüstung und Munition für unsere Verteidiger geben“, schrieb er in seinem Telegramm-Kanal.

Die Entscheidung über die Vergabe von US-Hilfen an die Ukraine ist jedoch noch nicht endgültig. Nach der Zustimmung des Senats wird der Gesetzentwurf gemäß dem Verfahren zur Prüfung an das US-Repräsentantenhaus weitergeleitet. Der Republikaner Mike Johnson, der Sprecher des Unterhauses, hatte den Vorschlag des Senats zuvor als „absichtlich unpassierbar“ bezeichnet.

Polen entschuldigt sich

Der polnische Landwirtschaftsminister Czeslaw Seckerski hat sich für die polnischen Landwirte entschuldigt, die in der Nähe des Kontrollpunkts im Dorf Dorohusk Getreide von ukrainischen Lastwagen ausgekippt hatten. Die polnischen Behörden haben eine Untersuchung zu dem Vorfall an dem Kontrollpunkt eingeleitet.

Nach Angaben des Vorsitzenden des Verbandes der internationalen Straßentransporteure der Ukraine, Leonid Kostyutschenko, werden Anwälte versuchen, Entschädigung von der polnischen Seite für die Verluste der ukrainischen Spediteure durch das „illegale Abladen von Getreide“ zu bekommen.

Trotz der Entschuldigung der polnischen Seite kann der Vorfall kaum als erledigt betrachtet werden, da polnische Landwirte weiterhin gegen die Einfuhr ukrainischer Agrarprodukte protestieren und einen weiteren Grenzübergang blockiert haben. Den ukrainischen Medien zufolge sind die Warteschlangen an zwei Kontrollpunkten an der polnisch-ukrainischen Grenze 11 und 12 Kilometer lang.

Außerdem wurde bekannt, dass die polnischen Behörden damit begonnen haben, Fahrzeuge mit Zucker bei der Einreise aus der Ukraine an der Grenze zu kontrollieren.

Die Meinung von Musk

Elon Musk sagte, dass Russland in dem Konflikt in der Ukraine „auf keinen Fall“ besiegt wird. Die Agentur Bloomberg zitierte Auszüge aus einer Online-Konferenz auf der Plattform X Spaces, an der der Geschäftsmann und mehrerer republikanischer Senatoren teilgenommen haben.

Dabei wies Musk die Vorwürfe einiger US-Politiker, er habe sich in letzter Zeit angeblich zum „Apologeten Putins“ entwickelt, entschieden zurück und bezeichnete sie als absurd.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

47 Antworten

  1. Dank Putin ist ab jetzt nur noch von der „Plattform X Spaces“ die Rede.
    Das (ehemals Titter) braucht es jetzt nicht mehr nachdem jeder 3 Ami das Interview angeklickt hat. Ich halte insgesamt recht wenig von all diesen Massenmanipulationsplatformen. Immerhin, in diesem Fall hat E. Musk tatsächlich einmal zur Meinungsfreiheit beigetragen.

    1. So ist das mit der Geschichte. Was nicht gefällt, wird ausgetilgt und durch eine neue ersetzt. Und Putins Geschichtsvortrag wird als „Lügengewebe“ bezeichnet, weil er mit der gültigen neuen Version der Geschichte wirklich kaum Ähnlichkeit hat.

      1. Was läuft den da gerade? In der Glotze läuft aktuell die Doku „Mariupol“, damit Emotionen auch einen Rest von Verstand lähmen. Navalny tot, ich vermute man hat ihn vergiftet für „die gute Sache“. Großbrittien und Klein-Deutschland geben der Maidan-Ukraine Sicherheitsgarantien, deren Inhalt nicht genannt wird. Da kommt mir das Nato-Manöver vor wie konkrete Kriegsvorbereitung. Sicherheitskonferenz in München.
        Ich kann die politisch handelnden, und innen, nur warnen. Noch einmal werdet ihr Russland nicht abschlachten wie im 2. Weltkrieg.

    2. @ mechter – schau doch mal hier rein –

      https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-2015/die-dresden-luege-225000-tote-klagen-an/

      yankee und kleine briten „dürfen“ ja nicht schuld sein, sind doch die „guten“…

      Was unter anderem auch in Dresden nach dem Krieg stattfand – ist bis dato eine ungeheure Geschichtsverfälschung – denn schon damals galt, nur der Russe muß schlecht sein – zum Glück gibt es auch heute noch Zeitzeugen – die die Lügen widerlegen können!

      Doch wir vergessen nichts – auch nicht die Massaker an Zivilisten in Böhmen etc. 😡😡

      1. „225.000 Tote klagen an“ – die Zahl ist eine seit 70 Jahren widerlegte Goebbels-Fälschung. In Wirklichkeit waren es etwa 35000, was ja nun immer noch schlimm genug ist. Erstaunlich ist, in welchem Ausmaß die Goebbels-Propaganda, die „damals“ von vielen nicht so recht geglaubt wurde, inzwischen in Deutschland zur stehenden Wahrheit geworden ist.

        „Eines müssen alle zur Kenntnis nehmen: Lügen, Legenden und Fälschungen sind letzten Endes immer nur den Imperialisten von Nutzen.
        Deshalb treten wir so leidenschaftlich für die Wahrheit ein.
        Dresden, im September 1966 Walter Weidauer“

        Walter Weidauer
        Inferno Dresden
        Über Lügen und Legenden um die Aktion „Donnerschlag“
        Dietz-Verlag, Berlin, 1966

        https://ulis-buecherecke.ch/pdf_berichte_der_siegermaechte/inferno_dresden_ddr-bericht_von_1966.pdf

        Insgesamt läßt sich sagen, daß an dem heute geltenden deutschen Geschichtsbild, ganz besonders über die Zeit 1939 bis 1945, alles gefälscht ist. Und soweit die Grunddaten stimmen, ist es in den Details und Zusammenhängen komplett umgefälscht.

          1. „Inzwischen (das Manuskript der dritten Auflage war schon im Satz)
            hat der englische Historiker David Irving in der Londoner Zeitschrift
            «The Times» am 7. Juli 1966 einen recht interessanten Brief veröffentlicht. Darin schreibt er:

            «Die Bombardierung Dresdens 1945 ist in den letzten Jahren von einigen Leuten als Beweis dafür angeführt worden, dass eine konventionelle Bombardierung mehr Verwüstungen anrichten kann als nukleare Angriffe, und andere haben daraus falsche Schlussfolgerungen zu ziehen gesucht. Mein eigener Anteil an diesem Vorwurf ist gross … Vor zwei Jahren beschaffte ich mir von einer privaten ostdeutschen Stelle Auszüge aus dem Bericht des Polizeipräsidenten, die das endgültige Totenverzeichnis als ,eine Viertelmillion‘ anführten, … aber es ist jetzt offenbar, dass die Statistik des Totenverzeichnisses, vermutlich 1945, gefälscht worden ist. Die ostdeutschen Behörden … haben mir jetzt eine Kopie des 11 Seiten umfassenden «endgültigen Berichts» verschafft, den der Bezirkspolizeichef etwa einen Monat nach den Angriffen auf Dresden geschrieben hat, und über die Glaubwürdigkeit dieses Dokuments gibt es keinen Zweifel. .. Der Verfasser
            des Dokuments, der Höhere SS- und Polizeiführer Elbe, war für zivile
            Verteidigungsmassnahmen in Dresden verantwortlich, muss dazu bemerkt werden. Seine Zahlen sind sehr viel niedriger als die von mir zitierten . . . Ich habe kein Interesse daran, falsche Legenden zu wecken oder zu verewigen, und ich denke, es ist wichtig, dass der Bericht (die von Irving als ,echt‘ veröffentlichte Fälschung Goebbels’ – W. W.) in dieser Beziehung richtiggestellt werden sollte.»

            Es ist erfreulich, dass sich David Irving nach jahrelangen Auseinandersetzungen endlich berichtigt und von dem von Goebbels gefälschten Befehl und von anderen aus ebenso trüben Quellen stammenden Lügen und Legenden über die Zahl der Toten der barbarischen Luftangriffe auf Dresden im Februar 1945 abrückt.
            Trotzdem kommt diese Berichtigung reichlich spät….“

            — Weidauer, a.a.O.

            „Today, 77 years after the Nazi dictatorship, one can once again speak of the ‚Gleichschaltung‘ of large sections of the media in Germany.

            Goebbels must be dying of laughter in hell.“

            Tariq Marzbaan, 11 Oct 2022, Quo Vadis Deutschland? (Part II – The Media)
            https://english.almayadeen.net/articles/analysis/quo-vadis-deutschland-part-ii-the-media

              1. Weidauer, Walter, 28.7.1899 – 13.3.1986

                1932/ 33 Abg. des Dt. Reichstags; 1933 KZ Sonnenburg; 1934 illeg. Arbeit als KPD-Oberbez.-Ltr. für Mitteldtl.; U-Haft in Schwarzenberg u. Dresden; 1935 Emigr. in die ČSR, 1936 nach Dänemark; hier Mitgl. der KPD-Abschnittsltg. Nord; 1940 in Kopenhagen verhaftet u. 1941 nach Dtl. ausgeliefert, 1942 wegen »Vorber. zum Hochverrrat« zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt.
                1945 Ltr. der Verw. im Dresdener Stadtbez. VII; Stadtrat für Allg. Verw. u. Personalfragen; 1. Bürgermstr., ab 1945 mit der Wahrnehmung der Geschäfte des OB beauftragt; 1946 SED; 1946 – 58 OB von Dresden

                — aus: Handbuch „Wer war wer in der DDR?“
                https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/walter-weidauer

                Als OB war Weidauer für die amtliche Ermittlung der Zahl der Opfer zuständig, und hatte für sein Buch allerersten Zugriff auf alle Relikte und Unterlagen.

                Für Sie ist Weidauer natürlich ein Hochverräter und Zuchthäusler, und ein Lügner, denn die bis heute geltende Wahrheit hat der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, jedem Volksgenossen über jeden Zweifel erhaben, im Völkischen Beobachter verkünden lassen.

                1. Spar dir Propaganda und Unterstellungen – das zieht bei mir nicht, bei mir mußt du (falls vorhanden!) dein Hirn benutzen und nicht einfach irgendwas Aufgeschnapptes nachplappern…

                  Du berufst dich zum Beispiel auf „britische Quellen“ – klar doch, grad die – welche versuchen ihre eigenen Kriegsverbrechen zu vertuschen und ihre Version als „Wahrheit“ zu verkaufen – ist ja sooo was von „glaubhaft und logisch“ – tztztz

                2. Ich selber kenne die Zahlen nicht. Der anderweltonline Artikel bezieht sich auf einen Bericht des IKRK von 1945. Leider gibt es keine Quellenangabe und keine Angaben zur Methodik des Berichtes. in diesem Zusammenhang fällt mir allerdings ein, dass das IKRK jederzeit Zugang zu den KZ in Deutschland hatte und der derzeitige Präsident Maurer gern gesehener Gast in Davos ist.
                  Die angegebene Quelle zum vom Dietz Verlag der DDR herausgegeben Buch „Inferno Dresden“ von Weidenauer ist korrekt, ebenso dass man nach diesem Buch zumindest zu den Erscheinungsjahren in der DDR von etwa 36 000 Toten der Bombennächte offiziell ausgegangen ist.
                  Ab Seite 121 ff gibt es unter der Zwischenüberschrift „Will man mit Toten ein Geschäft machen?“ eine Auseinandersetzung des Autors mit anderen kursierenden Zahlen. Die Stadtverwaltung hat ihre Zahlen dann 1946 bekannt gegeben, also nach dem IKRK. Dieser Bericht findet in der Auseinandersetzung auch keine Erwähnung, so dass auch über die dortige Angabe die Quelle nicht ausfindig gemacht werden konnte.
                  Zum einem weist der Autor darauf hin, dass im Falle westlicher Städte immer eine Korrektur der nach dem Luftangriff geschätzten Opfer nach unten in Richtung tatsächlicher Opfer vorgenommen wurde, nur in Dresden nicht.
                  Ein weiterer Punkt, der in die Betrachtung der Auseinandersetzung über die Opferzahlen in Betracht gezogen wurde ist der, dass mit einer möglichst hohen Anzahl der Opfer bei einem konventionellen Angriff die Wirkung der Atombombe relativiert werden sollte. Seis drum … es wenn man mit der Opferzahl politischen Willen unterstellt, muss man zwei verschiedene Gesichtspunkte betrachten:
                  1. Welches Interesse hatte die DDR die Opferzahl bei 36 000 festzulegen.
                  2. Warum wird die Opferzahl heute weiter nach unten revidiert (25 000) obwohl bei der DDR Aufstellung die zur Verfügung stehenden Zahlen der Dresdner Verwaltungen genutzt wurden? Wenn also nach unten korrigiert wurde, sollten die 36000 Toten aus DDR Zeiten wirklich die untere Grenze sein?
                  3. Welches Interesse besteht weine tatsächliche Totenzahl von 250 000 zu kommunizieren, welche Quellen wurden für diese Zahl genutzt, welche Methodik der Erfassung wurde durch diese Quellen vorgenommen.

                3. @ hector2

                  Das IKRK war gar nicht in der Lage, die Zahl der Toten nachzuzählen. Es hatte nur die Zahlen, die es von den deutschen Stellen genannt bekam, und konnte feststellen, daß es tatsächlich schrecklich viele inmitten ungeheuerlicher Verwüstungen waren, was ja unbestritten ist.

                  Vom Weidauer gibt es eine Auflage von 1990, die ich habe, und die aktualisiert wurde, wenn auch nur im Detail. Am Grundsätzlichen hatte sich nichts geändert. Im Netz als PDF habe ich die von 1966 entdeckt, die für den Zweck hier ausreicht.

                  Wer lieber eine neuere hätte: Die von 1983 und 1987 sind für 5 bis 10€ inkl. Versand erhältlich, und es ist ein für Interessenten lohnendes Standartwerk. Das Buch von David Irving habe ich auch. Es ist trotz seiner Fehler als Pionierwerk heute noch respektabel.

                  inferno dresden von weidauer walter (11 Ergebnisse)
                  https://www.zvab.com/buch-suchen/titel/inferno-dresden/autor/weidauer-walter/

                4. @ (m/w/d) „Vlad Tepes“

                  „Du berufst dich zum Beispiel auf „britische Quellen“ – klar doch, grad die….“

                  Sie wissen also gar nicht, wer dieser David Irving, der den Brief an die „Times“ geschrieben hat, ist. Der hat „The Destruction of Dresden“ geschrieben, ein 1963 erschienenes Pionierwerk zu dem Thema.

                  Bei all seinen Fehlern ist das Buch heute noch von Wert, auch Weidauer hat ausgewertet, als er sein eigenes schrieb. Irving ist umstritten, hier einer seiner Anhänger:

                  The Case of David Irving Shows that Nothing Is More Dangerous than Telling the Truth

                  David Irving is undoubtedly the best historian of World War II. For decades he relentlessly searched for and found diaries of the main figures, pried loose official documents, tracked down witnesses, searched the war archives of many countries, all of which is the material of his extraordinary histories.
                  […]
                  February 8, 2024 – Paul Craig Roberts
                  https://www.paulcraigroberts.org/2024/02/08/the-case-of-david-irving-shows-that-nothing-is-more-dangerous-than-telling-the-truth/

                  Bei Ihnen mag dies „Perlen vor die Säue“ sein. Wenn man sieht, wie wach, gebildet und kultiviert die Blüte des jungen Afrika ist, läßt sich nur feststellen, daß dies keine Frage der Generation ist, sondern der westlichen Dekadenz.

                5. Mach dich nicht noch lächerlicher als du schon bist, Troll-Bot, WIR reden von echten Zeugen – nicht von copy&paste – aber das vestehest du halt noch nicht, dazu bist du noch zu unreif – solltest im Propagandaministerium dein Praktikum machen… 🙄🙄

                1. @ohne_z

                  Selten solch einen schwachsinnigen Kommentar gelesen…Sie sollten eventuell mal in ihr Spiegelbild schauen!

                  Nur weil ihnen die Intelligenz fehlt & Sie persönlich eventuell eine Allergie gegen Bildung haben, aber sehr gut zeigen, dass Neid ihr Begleiter ist, müssen a bestimmte Foristi nicht „Bezahl-Trolle“ sein – gerade was @паровоз ИС20 578 angeht, ist er wohl hier mit Abstand der intelligenteste Foristi!

          2. @Vlad

            Sorry aber das ist Unsinn. Nicht nur, dass es in der DDR keinen Grund gab, bezüglich dieser Bombenangriffe zu lügen, kann man in der Literatur ( z.B. von 1967) lesen:

            „Am 13./14.2.1945 wurde Dresden durch britisch-amerikanische Bomber stark zerstört. ( etwa 35.000 Tote)“

            Und von Augenzeugen kann ich ihnen berichten ( Der Sohn meiner Tante starb an Splitterverletzungen nach diesen Angriffen – er war 14 & z.d. Zeitpunkt wegen TBC im Krankenhaus – ja auch die wurden bombardiert!), dass auch diese 35.000 Toten & noch viele Verletzte fürchterlich genug waren! Es gibt keinen Grund, die Zahlen künstlich aufzublähen – das ist gar nicht nötig um diese Verbrechen als das zu erkennen was sie waren!

            1. Wie gesagt – WIR haben direkte Quellen, aus ALLEN ehemals deutschen Gebieten und allen Fluchtrouten per direkten Zeugenaussagen im Laufe der Zeit gesammelt haben- ist schon ’ne ordentliche Menge an Informationen zusammengekommen, die wir auch irgendwann hoffentlich veröffentlichen dürfen – da stehen aber einige „höhere Stellen“ permanent im Weg – man sagt ja auch, der Russe hätte massiv vergewaltigt – und yank’s&britt-chen kaum, aber Irrtum – da steckt eine riesige Verschleierungsmaschinerie dahinter – sicher waren die Russen damals keine Engel – doch die „anderen“ nicht minder – und beim Russen gab’s Strafen – bei den „anderen“ wurde nicht mal angeklagt!
              Auch haben Tiefflieger die mit Flüchtlingen übersäten Wiesen bei Dresden direkt angegriffen – wir haben sogar ein paar seltene Fotos davon – doch das wird auch vehement abgestritten.
              Unser Problem ist – so langsam sind die noch lebenden Zeugen alle weggestorben – und unsere Recherchen müssen wir wohl in einem anderen Land veröffentlichen – in „D“ und „eu“ keine Chance.

              Man sollte mal Churchill lesen – auch die Sachen, die nicht in seinen Zitaten stehen – seeehr interessant. 😉😎

              1. @ die wir auch irgendwann hoffentlich veröffentlichen dürfen –

                Au ha. Au ha. Au ha.

                Und wenn sie nicht gestorben sind, dann… Mann VladTepes….

                Wir haben Infos, aber die BÖSEN lassen uns die ja nicht veröffentlichen, darum glaube mal genau das, was ich schreibe….

                Und wenn nicht, dann haue ich dir den Schädel ein.

                Sach ma…tickst du noch ganz sauber ?

              2. Wer genau ist denn „WIR“?
                Wozu braucht man „bestimmte Stellen“ um ‚Wahrheiten‘ – gut belegt – zu verbreiten?

                Wenn man angeblich die Erlaubnis braucht – stimmt etwas nicht daran.
                Und die Augenzeugen sind inzwischen leider so gut wie ausgestorben…..aber das kann ja auch ganz praktisch sein…

                Meine Familie – väterlicherseits ist aus Dresden & wir sind eine tatsächlich große Familie…. & niemals gab es diese Behauptungen.
                Es war so schon furchtbar genug – es gab keinen einzigen Grund, Briten & Amis in Schutz zu nehmen….
                Übrigens hat meine Tante sich niemals erholt vom sinnlosen Tod ihres einzigen Kindes….sie musste bis 2001 damit leben… sie wurde 87….

                1. Es geht um Brisanz und diverse repressive Erfahrungen – doch wir geben nicht auf, wir sind eine Gruppe älteren Formats, die seit langem an solchen Sachen arbeiten.

                  Und – wenn ein Verlag nicht veröffentlichen will, weil er die Probleme kennt – kann man ihn nicht zwingen, doch wir bleiben dran – es wird kommen, ob ich das aber noch erlebe weis ich nicht…

                2. Man bist du blöd – da helfen wohl auch deine Pillchen nicht weiter, ich bin ein älteres Semester – nicht sowas wie du – und nun pflege deinen verletzten „Stolz“ weiter… 😝😝

              3. @ (m/w/d) „Vlad Tepes“

                Sie sind also ein Geschichtsforscher und Experte für die Bombardierungen Dresdens, der aber von den beiden grundlegenden Werken von Irving und Weidauer noch nie gehört hat.

                Und bei all Ihrem Geraune über den Churchill – daß Sie den tatsächlich gelesen haben, halte ich für ausgeschlossen. Dessen Werk „Der Zweite Weltkrieg“ hat selbst als Taschenbuchausgabe weit über 1000 Seiten.

                Bisher haben Sie hier nichts gebracht als eine wirre Wiedergabe der Goebbels-Version der Ereignisse. Im Original war die Goebbels-Propaganda weit besser und plausibler geschrieben. Man sollte sich da besser an die Originale des Hauses Goebbels halten, die auf ihre Art auch wertvolle Quellen sind, als an Ihren konfusen Abklatsch.

                Wenn Sie Ihre Ergüsse dem Lektor eines Verlages vorlegen sollten, wird der tatsächlich erschrecken, das hat dann aber andere Gründe, als Sie glauben. Verkannten Historikern steht es aber doch frei, ihre Werke ins Internet zu stellen. Da wären Sie nicht der erste dieser Art.

                1. @ паровоз ИС20 578
                  @ Da wären Sie nicht der erste dieser Art.

                  https://www.anti-spiegel.ru/2024/beim-nato-gipfel-gibt-es-keine-einladung-in-die-nato-die-ereignisse-des-13-februar/#comment-252850

                  so gehts dann ewig weiter….

                  Wie gesagt – WIR haben direkte Quellen, aus ALLEN ehemals deutschen Gebieten und allen Fluchtrouten per direkten Zeugenaussagen im Laufe der Zeit gesammelt haben- ist schon ’ne ordentliche Menge an Informationen zusammengekommen, die wir auch irgendwann hoffentlich veröffentlichen dürfen – da stehen aber einige „höhere Stellen“ permanent im Weg …..

                  Tip:
                  Sabbeln lassen….

            2. Ich war 1979 und 1980 erstmals in Dresden. „Vlad Tepes“ ist zu jung (und zu unwissend), um sich vorstellen zu können, daß Zeugen damals keine seltene und steinalte Spezies waren, sondern daß ganz Dresden aus Zeugen bestand. Selbst die Jüngeren haben noch jahrelang die Verwüstungen gesehen und die Schrecken der Älteren erfahren.

              Offiziell (Museumsführer etc.) war man über die anglo-amerikanischen Bomber erzürnt. Es gibt nicht die Spur eines Anzeichens, daß die Dresdner Behörden damals etwas anderes getan haben, als die Zahl der Opfer möglichst genau zu ermitteln. Die Wahrheit war schrecklich. Warum hätten man dann nicht die, sondern stattdessen eine Phantasiegeschichte erzählen sollen? Die Leute waren damals ehrlicher und pragmatischer als heute.

              In der DDR galt der Nationalsozialismus als eine gegen die Werktätigen gerichtete Klassenherrschaft. Ungeachtet der verirrten oder bösartigen Elemente, die bei den Nazis mitgetan haben, die es natürlich auch gab, haben die Bombardierungen also überwiegend unschuldige Zivilisten getroffen.

              Die Idee, Weidauers Behörden hätten damals mit Rücksicht auf ihre britisch-imperialistischen „Freunde“ und ihren besonderen „Freund“ Bomber Harris 200000 Tote weggefälscht, ist vollständig absurd. Und die Sowjets hatten die Bombardierungen als unfreundlichen Übergriff auf ihr Operationsgebiet gesehen.

              Wir haben es mit nachträglichen Konstrukten eines in dieser Form erst in neuester Zeit entstandenen deutschen Opferkultes zu tun. Opfer sind die von gar nichts außer ihrer eigenen Dummheit, die ordentlichen Länder, zu denen die Besatzer DDR und BRD schnell wieder werden ließen, selber vor die Wand zu fahren.

    3. 1.) Der Oberbürgermeister von Dresden Dirk Hilbert ist FDP-Mitglied.

      2.) Die Zahl der Toten ist unbekannt, da viele Flüchtlinge in der Stadt waren. Viele sind zu Asche verbrannt. Die offiziellen Zahlen gehen bis 25.000, die tatsächliche Zahl wird wohl höher sein. Wie hoch, lässt sich nicht feststellen.

      3.) Die Briten waren schon immer extrem skrupellos.

      4.) Vae victis.

      5.) Was die Denkmalzerstörung, Verbote von Kulturveranstaltungen und Beschäftigungsverbote anbelangt, ergibt sich für Deutschland das gleiche Bild wie in den Baltischen Staaten und der Ukraine, und erinnern an die Entwicklung im dritten untergegangen Reich. Es sind die gleichen Wahnvorstellungen, die sich in der offiziellen Politik Deutschlands wieder Bahn brechen bei gleichzeitiger Verfolgung der Opposition und Unterdrückung jeglichen Widerspruchs.

      6.) Den einzigen Unterschied zu 193x sehe ich darin, dass zivildienstgeleistete SPDler, Grüne und Pfarrerstöchter ganz vorne mit den Reservemajors wie Kiesewetter und Lindner und dem Zeitsoldaten und gegenwärigen Vorsitzenden der Atlantik-Brücke wie Sigmar Gabriel mitmischen und katholischer als der Papst sein wollen. Insgesamt kann man eine Radikalisierung in diesen Kreisen zum nächsten Vernichtungsfeldzug gen Osten feststellen unter Zuhilfenahme der gleichen baltischen, polnischen, finnischen, niederländischen und ukrainischen Kollaborateure wie vor über 80 Jahren.

      1. Sag ich doch – in ein paar Jahren trägt propagandistisch geschichtsverfälscht allein Russland die Schuld am zweiten WK – Hitler wird postum zum Helden verklärt und heilig gesprochen – die Anfänge sind dazu schon getan!

  2. So gesehen von US-Journalisten
    .
    Ukraine SitRep: Ein Zusammenbruch steht bevor – und dann?
    Im letzten Lagebericht zur Ukraine habe ich die Wahl von General Oleksandr Syrski zum neuen Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte erörtert . Er dürfte die aggressiveren Entscheidungen des ukrainischen Präsidenten Selenski unterstützen.

    Aus Gründen der Öffentlichkeitsarbeit fordert Selenski ständige Angriffe auf die russischen Streitkräfte und keinen Rückzug der ukrainischen Streitkräfte, solange dies nicht unbedingt erforderlich ist. Syrski ist bereit, dies zu erreichen, auch wenn die Geschichte zeigt, dass er wahrscheinlich keinen Erfolg haben wird:

    Syrski, der als Russe geboren wurde, hatte die Kesselschlachten von Debaltsevo (2015), Soledar (2023) und Bachmut (2023) verloren. Derzeit befindet sich Avdeevka in einem Hexenkessel und wird wahrscheinlich fallen.
    Gerüchten zufolge hat Syrski bereits Reserven zur Verstärkung der Truppen in Avdeevka bestellt.

    Die neuesten Nachrichten besagen , dass tatsächlich einige Verstärkungen eingetroffen sind:

    Einige Einheiten der 110. Separaten Mechanisierten Brigade in Avdiivka wurden durch andere Einheiten der Streitkräfte der Ukraine ersetzt.

    Quelle: Ivan Sekach, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der 110. Separaten Mechanisierten Brigade, benannt nach Marko Bezruchko, in einem Interview mit Radio Liberty am 13. Februar

    Zitat: „Uns mangelt es an ausreichenden Fähigkeiten, um die Kontrolle über die Stadt zu behalten, aber Verstärkung trifft ein und wir sind auf befreundete Einheiten angewiesen. Zum ersten Mal seit fast zwei Jahren der Operation der 110. Separaten Mechanisierten Brigade wurden einige unserer Einheiten vollständig abgezogen.“ aus dem Kampf für Ruhe und Rotation. Tatsächlich sind Verstärkungen eingetroffen. Ich werde nicht näher darauf eingehen, welche Einheit, aber sie bietet erhebliche Unterstützung. Wir fühlen uns seit ihrer Ankunft etwas wohler.“

    Wir wissen nicht genau, welche Brigaden die völlig abgenutzte 110. Mechanisierte Brigade ersetzt haben. Gerüchten zufolge wurde die 3. Sturmbrigade geschickt, um Avdeevka abzulösen. Die Dritte war aus der „nationalistischen“, also neonazistischen Asowschen Miliz hervorgegangen. Andere Nachrichten besagten, dass zumindest Teile der geplanten Verstärkung für Avdeevka auf ihrem Marsch erfolgreich angegriffen wurden, während sie sich noch weit von der Stadt entfernt befanden.

    Alle Kommunikationswege nach Avdeevka stehen unter russischem Beschuss, müssen jedoch noch physisch unterbrochen werden. Nach einigen Sprinttagen haben die russischen Angriffe merklich nachgelassen. Dies kann auf den zunehmenden Widerstand der ukrainischen Seite zurückzuführen sein, könnte aber auch viele andere Gründe haben. Groß angelegte FAB500-Bombenanschläge zerstören weiterhin die Stadt und ihre Verteidiger.

    Die russische Armee greift nun entlang der gesamten Frontlinie an. Dies spiegelt sich in ungewöhnlich hohen ukrainischen Verlusten wider, wie das russische Verteidigungsministerium meldet.

    Der heutige Bericht listet bis zu 1145 ukrainische Opfer auf – doppelt so viele wie üblich. Auch die materiellen Verluste auf ukrainischer Seite sind hoch. Insgesamt sollen in den letzten 24 Stunden etwa 23 gepanzerte Fahrzeuge und über 60 Lastwagen getroffen worden sein. Die Zahl ist um einiges höher als an den Tagen zuvor.

    Das Missverhältnis zwischen den Verlusten gepanzerter Fahrzeuge und den Verlusten einfacher Lastkraftwagen, das zu Beginn des Krieges eins zu eins oder sogar zwei zu eins betrug, hält nun seit mehreren Wochen an. Meine Interpretation dieser Zahlen ist, dass die Ukraine so viele gepanzerte Fahrzeuge verloren hat, dass sie Lastwagen einsetzen muss, um Truppen und Vorräte an die Front zu befördern. Viele davon werden durch den zunehmenden Einsatz von First-Person-View-Drohnen zerstört.

    Berichte über ukrainische Artilleriegeschütze, die von russischem Gegenbatteriefeuer getroffen wurden, sind deutlich zurückgegangen. Vor Monaten waren etwa 20 oder mehr Schusswaffentötungen pro Tag ein normales Geschäft. Die gemeldeten Zahlen sind mittlerweile auf nur noch eine Handvoll pro Tag gesunken. Ich brachte dies mit einem Mangel an Munition auf ukrainischer Seite in Verbindung. Waffen, die nichts zu schießen haben, müssen ihre Position nicht preisgeben und sind sicherer als Waffen, die aktiv schießen.

    Während das Gemetzel entlang der Frontlinie jeden Tag weitergeht, setzen russische Artilleriekräfte Langstreckendrohnen und Raketen ein, um Waffenproduktionsanlagen und Truppenansammlungen tief im ukrainischen Territorium anzugreifen. Da es auch der ukrainischen Luftverteidigung an Munition mangelt, können mehr dieser Angriffe ihre Ziele erfolgreich zerstören.

    Der ukrainischen Armee fehlen Bodentruppen. Wie zuvor beschrieben :

    Gestern beschreibt ein Artikel der Washington Post, der aus Interviews an der ukrainischen Front stammt, das völlige Desaster, in dem sich die ukrainischen Streitkräfte befinden:
    Fast ein Dutzend Soldaten und Kommandeure sagten der Washington Post in den letzten Tagen in Interviews an der Front, dass Personaldefizite ihr größtes Problem seien, da Russland die Offensivinitiative auf dem Schlachtfeld wiedererlangt habe und seine Angriffe verstärke.
    Selbst wenn die Bemühungen, mehr Personal zu gewinnen, unter hohen wirtschaftlichen Kosten erfolgreich sein sollten, wird es Monate dauern, bis sie an vorderster Front ankommen:

    Das neue ukrainische Mobilisierungsgesetz, das die Armee mit frischen Leichen auffüllen soll, schleicht sich immer noch durch das ukrainische Parlament. Es wird voraussichtlich erst im April in Kraft treten. Es wird bis Juli dauern, bis die ersten neuen Truppen kampffähig sind.
    Aber selbst wenn die bestehenden ukrainischen Streitkräfte so lange durchhalten können, fehlt ihnen immer noch die Munition, um gegen die russischen Bemühungen zurückzuschlagen. Selbst wenn die USA bald zustimmen würden, mehr Geld für die Ukraine auszugeben, was unwahrscheinlich erscheint, würde es viele Monate dauern, die ukrainischen Arsenale wieder aufzufüllen.

    Aus all diesen Gründen gehe ich davon aus, dass die ukrainische Frontlinie eher früher – innerhalb von Wochen – als später – dh innerhalb von Monaten – durchbrechen wird.

    Yves Smith von Naked Capitalism wirft einen Blick darauf, was nach diesem Zeitpunkt wahrscheinlich passieren wird :

    Die Ukraine ähnelt nun einem Patienten mit einer unheilbaren Krankheit, bei dem ein Multiorganversagen droht. Seine Lebenserwartung ist noch ungewiss, wird aber in Monaten und nicht in Jahren gemessen. Es ist nicht klar, welches System zuerst vorgehen wird und ob dieses System allein fatal sein wird oder die letzte Kaskade auslöst. Aber die Chancen, aus der aktuellen Entwicklung auszusteigen, stehen schlecht.
    Wir würden gerne einen Schritt zurücktreten und darüber nachdenken, welche Entscheidungen Russland treffen könnte, wenn die Ukraine langsam aus dem Gleichgewicht gerät.

    „Zusammenbruch“ bedeutet eine Kombination aus weit verbreiteten Kapitulationen, Rückzügen/Aufgaben von Stellungen und russischen Gefangennahmen der ukrainischen Streitkräfte, weil diese umzingelt sind und nicht über die Munition verfügen, um sich zu wehren.

    [Warum] eine große Pfeilbewegung in Richtung Dnjepr als suboptimal angesehen werden könnte, ist der aus den Fugen geratene Zustand des Westens. In der Nähe verrückter Menschen macht man keine plötzlichen Bewegungen. Ein weiterer Grund, zu beobachten, wie die Ukraine zerfällt, ist der Verwaltungsaufwand, der mit der Besetzung von Gebieten verbunden ist. Das ist wahrscheinlich ein Grund dafür, dass Russland sein Militär so stark aufstockt.

    Wenn Russland den Druck auf Kiew erhöhen wollte, könnte eine Wiederholung seiner Festsetzungsoperation für 2022 ein bevorzugter Schritt sein. Wenn Russland Glück hat, wird die Regierung nach Lemberg abziehen, was ein Eingeständnis wäre, dass sie damit rechnen, Kiew und einen Großteil der Zentralukraine zu verlieren.

    Der Grund für den Versuch, etwas detaillierter zu denken, liegt darin, dass viele Kommentatoren sich einige Endzustände vorstellen können, die Russland gerne hätte, aber wie man von A nach B kommt, ist nicht offensichtlich.

    Der beste russische Schachzug könnte darin bestehen, langsam weiterzumachen:

    Abgesehen von der möglichen Festsetzung Kiews und der endgültigen Eingliederung der fehlenden Teile der vier Oblaste besteht ein möglicher Weg für Russland darin, weiterhin Stücke abzubeißen, während die Überreste der Zentralregierung und der USA und der NATO zusehen müssen und auf die Raketenbasis verbannt werden und Drohnenangriffe, aber nicht genug, um die Fahrtrichtung zu ändern. Charkiw könnte aufgrund der Nähe (und daher weniger Polen-/Baltik-Freakout) und des hohen Anteils ethnischer Russen als nächstes auf der Speisekarte stehen. Die Einnahme von Odessa ist eine logistische Herausforderung; Die besten Zuglinien führen entweder über Krivoy Rog oder aus dem Nordosten quer durch das Land.
    Bereits im März 2022 habe ich mir die zukünftige Konstellation der Ukraine angesehen und bin zu dem Schluss gekommen, dass Kriwoj Rog und Odessa aus ethnischen, historischen und wirtschaftlichen Gründen Teil der russlandfreundlichen Zone sein sollten:

    Als zu meiner völligen Überraschung der Krieg zur Entwaffnung der Ukraine begann, fragte ich, was sich Russland als geografischen Endzustand des Krieges wünschen würde :

    Es ist schwierig zu erkennen, wie der geplante Endzustand dieser Operation aussehen wird. Wo soll das aufhören?

    Wenn ich mir diese Karte ansehe, glaube ich, dass der vorteilhafteste Endzustand für Russland die Schaffung eines neuen unabhängigen Landes wäre, genannt Noworossija, auf dem Land östlich des Dnjepr und südlich entlang der Küste, in dem die Mehrheit der ethnischen Russen lebt, und dass 1922 wurde es von Lenin der Ukraine angegliedert. Dieser Staat wäre politisch, kulturell und militärisch mit Russland verbunden.

    größer
    Damit würde der ukrainischen Zugang zum Schwarzen Meer entzogen und eine Landbrücke zum von Moldawien abtrünnigen Transnistrien geschaffen, das unter russischem Schutz steht.

    Der Rest der Ukraine wäre ein abgegrenzter Landstaat, größtenteils landwirtschaftlich geprägt, entwaffnet und zu arm, als dass er in absehbarer Zeit zu einer neuen Bedrohung für Russland aufgebaut werden könnte. Politisch würde es von Faschisten aus Galizien dominiert werden, was dann zu einem großen Problem für die Europäische Union würde.


    Novorossiya umfasst ungefähr die roten und gelben Gebiete in der obigen Karte. Dazu gehören auch die wertvollen, von der Sowjetunion entwickelten Eisenerzminen und -fabriken von Krywyj Rih [Kriwoi Rog] westlich des Dnjepr.
    Meine beste Vermutung ist, dass die russische Regierung zu demselben Schluss gekommen ist.

    Yves führt ihren Ausblick fort:

    Aber der andere Grund für die wahnsinnige Langsamkeit ist, abgesehen davon, dass wir bessere Daten erhalten, dass die Dinge angesichts der Hyperinflation und eines höchstwahrscheinlich eingedämmten wirtschaftlichen Zusammenbruchs in der nicht von Russland kontrollierten Ukraine so schlimm werden könnten, dass Russland eingreifen und übernehmen könnte Für viele Einheimische sieht die Anklage möglicherweise weniger schlimm aus. Auch hier gilt: Je länger Russland sich zurückhält und zulässt, dass mehr Teile der Ukraine auf gescheitertes Staatsgebiet abdriften, desto größer ist das Potenzial, diese Dynamik zu entfalten.

    Ich sage nicht, dass das eine Selbstverständlichkeit ist. Aber Russland muss immer noch vorsichtig und bewusst vorgehen, wenn es seine Chancen erhöhen will, dass die Überreste der Ukraine aufgrund einer aufgezwungenen Einigung nicht nur neutral sind, sondern dass eine sehr große Mehrheit seiner Bürger den Krieg satt hat kriegsbedingte Entbehrungen, dass sie den Bemühungen der NATO und der CIA, sie wieder in ihre Handlanger zu verwandeln, höchst resistent sein werden.

    Yves‘ Überlegungen deuten auf einen durchaus plausiblen längerfristigen Stand der russischen Operation hin.

    Für Russland wird es weiterhin ein sehr langsamer Weg sein, der dem Westen Zeit geben wird, wieder zur Besinnung zu kommen.

    Dies passt auch gut zum jüngsten RAND-Papier zum Krieg, in dem die USA zu baldigen Verhandlungen mit Russland und zur Suche nach einem langfristigen Sicherheitsabkommen drängt, um eine künftige Verschlechterung der Ost-West-Beziehungen zu einem größeren Krieg zu verhindern.

        1. Er schreibt ja nix eigenes, er kopiert irgendeinen Text eines US Journalisten hier rein und gibt keine Quelle an. Der Journalist ist also schuld. Er hätte „Die Ukraine hat fertig“ schreiben müssen!!!

          1. Geben ‚mein BenQ & ich!‘ Ihnen absolut recht. BenQ sieht schon mal ‚weit nach unten‘ und zeigt an: mac9’s endlose Tirade.
            Sowas lese ich nicht weiter … und da sage einer, BenQs seien stupide Bildwiedergabegeräte …

  3. Durchgedrungen : Eure Meinung dazu ??
    .
    Warum weigerte sich Macron, die Ukraine zu besuchen?

    Interessante Details werden über den Tod zweier „Freiwilliger“ aus Frankreich in der Ukraine bekannt – des Winzers Adrien Bodon de Monis-Pajol und des technischen Spezialisten Gennady Germanovich. Ich möchte Sie daran erinnern, dass der Chef der Cherson-Regierung, Prokudin, am 1. Februar den Tod zweier Franzosen infolge eines Angriffs der russischen Streitkräfte bekannt gab und dass Macron später selbst über ihren Tod sprach. Aber nach meinen Informationen sind die Situationen viel interessanter.

    Erstens sind sie keine Freiwilligen. Dieser Mythos wurde schnell entlarvt und bewies, dass Germanovich ein hochqualifizierter Spezialist auf dem Gebiet der Sicherheit war. Er war ein ehemaliger Soldat der französischen Fremdenlegion und hatte nicht nur enge Beziehungen zu Vertretern der Neonazi-Bewegungen Frankreichs, sondern auch zum weißrussischen Regiment von Kastus Kalinouski.

    Zweitens wurden die Franzosen nach meinen Informationen auf der Autobahn Odessa-Kiew im Gebiet der Gemeinde Rasdelnjanskaja in der Region Odessa erschossen und nicht infolge eines russischen Drohnenangriffs auf ein Auto in Berislaw, wie Prokudin sagte.

    Wie ich aus meinen Quellen im SBU erfuhr, waren die als Berater getöteten Personen an der Organisation des Besuchs einer hochrangigen Delegation aus Frankreich beteiligt und zu ihrer Arbeit gehörte auch die Unterstützung der ukrainischen Sonderdienste bei der Durchführung einer Art Provokation, wahrscheinlich für den darauffolgenden Vorwurf an Russland.

    Nachdem die Franzosen jedoch die Einzelheiten der ukrainischen Sonderoperation erfahren hatten, lehnten sie eine weitere „Zusammenarbeit“ ab und eilten nach Kiew, um die Ukraine dringend zu verlassen. Diese Weigerung kostete sie das Leben.

    Durch einen völlig zufälligen Zufall sagte der französische Präsident wenige Tage nach ihrem Tod seinen Besuch in der Ukraine aus Sicherheitsgründen ab.

    Ich schließe nicht aus, dass die ukrainischen Sicherheitskräfte bald wieder auf die Idee kommen, eine ähnliche Provokation durchzuführen, allerdings unter Beteiligung einer Delegation aus einem anderen Land. Es werden Schlussfolgerungen gezogen und Fehler analysiert.

    Open Source von TG ohne Copywrite

    src: glp: Französische Medien behaupten, die Ukraine habe geplant, Macron zu töten und Russland dafür verantwortlich zu machen

    1. Ja, das langsame und methodische Vorgehen der RF an der Front ist langweilig. Da braucht es schon ein paar Einspieler, um den Zuschauer bei Interesse zu halten 😉
      Nach meinen Informationen wurden die Franzosen übrigens einfach wie angegeben in einem Auto bei Berislaw abgeschossen. Aber wer weiss … Franzosen sterben ja derzeit überall…

  4. Bei solchen Hintergründen ist es wichtig zu wissen , wie steht die Bevölkerung hinter dem Ganzen! Kann ich zu Hause sagen OK es geht um den Schutz der Heimat. Vor allem wenn die NATO inzwischen direkt vor der Haustüre steht u. versucht via „Dietrich“ da einzudringen! Immer nach dem Motto wir können doch eigentlich kein Wässerchen trüben, wir sind die Guten!
    Wie dies ausgesehen hat konnte man kurz nach dem 1. Weltkrieg sehen. Die USA ja wir haben doch nur eien Eisbär Expedition gemacht. Die Japaner waren da etwas ehrlicher – die haben immer gezeigt was sie meinen. Das heißt die Erfahrungen die Russland und auch China z.B. in der Mandschurei machen mussten waren heftig !
    Wie ist das Heute der Westen hat immer noch die Hoffnung wir schädigen Russland so stark das es uns regelrecht in den Schoß fällt.
    Die Ukraine bekommt jegliche Unterstützung egal ob bei der Satelliten Überwachung von Russland oder überhaupt, die Ukraine wird mit Waffen zugeschüttet. Die entsprechen allerdings nicht unbedingt dem neusten Standard.
    Nun kommen Flüchtlinge zu uns die vor Selbstbewusstsein kaum noch stehen können. Das heißt wenn ich in ein fremdes Land komme versuche ich da freundlich zu sein, ja u. nicht den King zu spielen.
    Wie hies es einmal in Deutschland wir verteidigen die Freiheit am Hindukusch. Heute verteidigen die Ukrainer die Freiheit der Nato unweit der Tore Moskaus. Entfernung von Kiew nach Moskau beträgt Luftlinie circa 755 km.
    Was passiert nun in diesem Jahr bei den Wahlen für die EU usw.. Werden die Wähler sagen OK wir zahlen die höchsten Strompreise währen Energiekonzerne Milliarden € Gewinne machen.
    Für immer mehr Menschen gilt ja kann ich mir noch die Unterwäsche oder die billigen Strümpfe leisten? Also man lebt nur noch um zu sparen! Während die Politik immer mehr Waffenfabriken einweiht. Dt. Mieter ausziehen sollen für Ukrainer (Lörrach) usw.. Klar man hat ihnen Ersatz Ersatz besorgt. Wer allerdings weis was die Durchschnittsmiete in Lörrach kostet…!
    Nun hat man Angst das verstärkt rechte Parteien gewählt werden. nach dem Motto die sind ganz schlimm wir sind besser!
    Das Alles heißt es ist wichtig ob man einen sehr großen Teil der Bevölkerung auf seine Seite ziehen kann. Das die Menschen nicht zu heftig an den Kriegsfolgen leiden müssen.
    Hier hört man immer öfter von größeren Entlassungswellen wir stecken also mitten in einer Rezession! Wer profitiert u.U. davon z.B. die USA, Norwegen ohne Energieprobleme. Also hat sich die Sprengung der Nordstream für die gelohnt.

    ——————————————–
    Sprach der König / Politiker zum Bischof, halte Du sie schön dumm , ich halte sie arm!

  5. „Die polnischen Behörden haben eine Untersuchung zu dem Vorfall an dem Kontrollpunkt eingeleitet.“

    Kapier ich echt nicht … ‚Untersuchung‘ an einem ‚Kontroll‘punkt? Also … wie idiotisch!
    Na ja, ich würd’s ja noch kapieren, wenn’s wäre ein polnischer Kontroll v e r l u s t punkt …

  6. Was ich so gar nicht verstehe:
    In den russischen Medien wird gesagt, dass Awdijewka quasi eingekesselt ist, die letzte Strasse hinein/hinaus steht unter russischer Kontrolle … es gibt nur noch einen, auch unter Beschuss stehenden, schlammigen Feldweg, welcher für Fahrzeuge unpassierbar sei.
    Wie kann da routiert werden bei den ukra-Truppen ? … nachts zu Fuss, einzeln über die Felder … ?
    Irgendwas kann da nicht stimmen.

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