Quelle: Deutschland bietet Armenien finanzielle Hilfe für antirussische Schritte

Berlins Aufgabe ist es, den Zwiespalt zwischen Jerewan und Moskau zu maximieren, sagte der Gesprächspartner der Agentur

Deutschland ist an einem raschen Abzug der russischen Grenzsoldaten aus Armenien interessiert. Im Gegenzug für diesen und einige andere antirussische Schritte bietet Berlin Jerewan finanzielle Hilfe an. Das teilte eine informierte Quelle der TASS mit.

„Deutschland versucht, Armenien in die antirussische Politik des Westens hineinzuziehen. Berlins Aufgabe ist es, den Zwiespalt zwischen Jerewan und Moskau zu maximieren. Die Deutschen sind an einem raschen Abzug der russischen Grenzsoldaten aus Armenien und an einer Säuberung des armenischen Staatsapparats von russlandfreundlichen Personen interessiert, einschließlich der Lustration von Streitkräften, Geheimdiensten und Strafverfolgungsbehörden. Im Gegenzug bietet Berlin an, Jerewan finanzielle und technische Hilfe zu leisten sowie die Bemühungen der Regierung von Nikol Paschinjan zu unterstützen, die Armenier aus Karabach von der Massenauswanderung in die Europäische Union abzuhalten“, so der Gesprächspartner der Agentur.

Zuvor hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow in einem Exklusivinterview mit der TASS zu den Ergebnissen von 2023 gesagt, dass Jerewan, nachdem es den Forderungen des Westens nachgegeben habe, versuche, sein Bündnis mit Moskau gegen vage Versprechen einzutauschen. Nach Ansicht des russischen Ministers versucht Jerewan, Russland für alle Unglücke, einschließlich des Verlusts von Karabach, verantwortlich zu machen, um den strategischen Kurswechsel zu rechtfertigen. Wie Lawrow jedoch betonte, ist und bleibt Armenien für Russland ein strategischer Partner im Südkaukasus.

Übersetzung aus der russischen Nachrichtenagentur TASS


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

5 Antworten

  1. Im Gegenzug bietet Berlin an, Jerewan finanzielle und technische Hilfe zu leisten sowie die Bemühungen der Regierung von Nikol Paschinjan zu unterstützen, die Armenier aus Karabach von der Massenauswanderung in die Europäische Union abzuhalten.

    Waaaas? Seit wann haben wir denn Fachkräfte zu verschenken? 😉

    Ansonsten dürfte die Aussaat von Zwietracht auch gegen das Völkerrecht verstoßen. Aber Berlin darf das, denn da sitzen die Guten, die Frage ist nur, ob die weit jenseits ihres Zuständigkeitsbereich wirklich etwas beschickt bekommen, wenn es schon daheim eher interdisziplinär bzw. flächendeckend mau aussieht.

    Ich glaube am Ende ist das Geld weg, die Flüchtlinge sind hier und Paschinjan hängt irgendwo am Baum. Siehe: Das Gesetz der Serie.

    1. Eine aserbeidschanische Grenzpatrouille:

      „Herr Leutnant, da im Baume hängt einer!“

      Leutnant : „Verdammt, das ist Paschinjan! Das gibt jede Menge Papierkrieg – hängt ihn um auf die andere Grenzseite!“

      Motorenengedröhn – eine armenische Grenzpatrouille taucht auf – Bremsen quietschen :

      „Vedammt! Da hängt er wieder!“

  2. Sorry, Bauern. Trotz eurer Proteste müssen wir leider hart bleiben.

    Die 920 Millionen Euro, die wir euch mehr aus der Tasche ziehen, sind leider schon für Regime Change in Armenien verplant.

    Kann man nix machen.

    #WirSch***senAufUnsereWaehler

  3. Wertewestliches Kopfrechnen oder
    4 Milliarden für Dummys
    eine Milliarde für die 20 wichtigsten Leute im Staat
    eine Milliarde für die weiteren 20o wichtigsten Leute im Staat
    eine Milliarde für die weiteren 2.0o0 wichtigen Leute im Staat
    und eine eine Milliarde für die weiteren 20.o00 nicht ganz so wichtigen Leute im Staat
    So könnte man ja auch locker jedes der ..stan..Länder aufkaufen und auf Linie bringen.
    Wahrscheinlich würden diese 4 Milliarden Pakete sogar mehrfach wieder zurückfliessen.

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