"Ist bereits Kriegsbeteiligung"

Wie in Russland über die deutsche Position zu Taurus-Lieferungen berichtet wird

Russische Medien beobachten die deutsche Politik derzeit sehr genau. Der Grund ist der Streit um die Taurus-Lieferung an Kiew.

Der Bericht des Deutschland-Korrespondenten des russischen Fernsehens, der am Sonntag im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens gezeigt wurde, hatte praktisch nur das Thema der Taurus-Lieferungen an Kiew. Als der Korrespondent seinen Bericht abgeliefert hat, war die Meldung, dass der polnische Außenminister erklärt hat, dass bereits NATO-Truppen in der Ukraine sind, noch nicht bekannt. Aber auch ohne diese Neuigkeit war der Bericht des Korrespondenten interessant und ich habe ihn wie immer übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Die Briten könnten deutsche Taurus-Raketen kaufen und sie dem Kiewer Regime übergeben

Ein diplomatischer Skandal. Die Botschafter der EU-Länder wurden ins russische Außenministerium eingeladen, weil Minister Lawrow mit ihnen über die Präsidentschaftswahlen und die Einmischungen in die inneren Angelegenheiten unseres Land sprechen wollte. Die Botschafter sind zu dem Treffen nicht gekommen – eine nie gesehene Frechheit.

Lawrow sagte dazu: „Wir haben eine Menge Material darüber gesammelt, wie sich die Botschaften der EU in Moskau auf unsere Präsidentschaftswahlen vorbereiten, welche Mechanismen der Einmischung es gibt, wie gewisse Projekt zur Unterstützung für unsere nicht-systemischen Oppositionellen geschaffen werden, also insgesamt Dinge, die zu tun Botschaften kein Recht haben. Und wir haben, nachdem wir die Informationen gesammelt hatten, alle Botschafter der EU zu einem Treffen mit mir eingeladen, bei dem ich als Außenminister den Botschaftern, den Leitern der diplomatischen Vertretungen, einfach nur sagen wollte, dass wir im Guten davon abraten, das zu tun. Und was meinen Sie? Zwei Tage vor der geplanten Veranstaltung, vor dem Treffen, bekamen wir eine Mitteilung, in der es hieß: ‚Wir haben beschlossen, nicht zu kommen.‘ Können Sie sich die Beziehungen zu Staaten auf diplomatischer Ebene vorstellen, deren Botschafter Angst haben, zu einem Treffen mit dem Minister des Landes zu kommen, in dem sie akkreditiert sind? Wie ist so etwas überhaupt möglich, wo hat man so etwas schon mal gesehen?“

Die unverschämte Russophobie ist jedoch seit langem ein Markenzeichen Europas. Aus Europa berichtet unser Korrespondent.

Am Manöver Nordic Response, das diese Woche begann, nimmt Schweden zum ersten Mal als Mitglied der NATO teil, der es am 7. März beigetreten ist, womit es die seit dem Ende der Napoleonischen Kriege andauernde formale Neutralität gebrochen hat. 13 NATO-Armeen sind in dem nordeuropäischen Einsatzgebiet gegen Russland auf Skier gestiegen. Der deutsche Verteidigungsminister Pistorius brach aus der Atmosphäre des Misstrauens und der Schikane aus, um das Manöver zu beobachten.

Das Manöver Nordic Response ist Teil des größeren NATO-Manövers „Steadfast Defender 2024“, das an der Ostflanke in vollem Gange ist. Es hat bereits Opfer gegeben: Bislang wurden 16 Soldaten verletzt, zwei starben unter den Ketten eines gepanzerten Mannschaftstransporters. Bis Ende Mai soll an den westlichen Grenzen Russlands, Weißrusslands und der Ukraine ein Verband von hunderttausend Bajonetten und tausend gepanzerten Fahrzeugen entstehen.

Diese Pläne erscheinen angesichts der jüngsten Initiativen des französischen Präsidenten, NATO-Truppen in die Ukraine zu bringen, in neuem Licht. Macron war diese Woche zu Besuch in Prag. Wie sich zeigte, ohne seinen kriegerischen Eifer zu verlieren. „Wir nähern uns einem Moment im Leben Europas, in dem es wichtig ist, keine Feigheit zu zeigen. Wir müssen Mut zeigen“, beteuerte Macron.

Bei der Frage, wer Mut zeigen soll, kann es keine zwei Meinungen geben: Macron spricht von Deutschland, das nach Meinung von Paris und London bisher nur Feigheit gezeigt hat. In Berlin hasst man Macron im Stillen. Und nicht nur deswegen.

„Wir brauchen keine Diskussionen über mehr oder weniger Mut oder über den Einsatz von Bodentruppen“, sagte der deutsche Verteidigungsminister Pistorius.

Um eine Klarstellung von Macron zu seinen jüngsten Äußerungen zu erhalten, haben sich die Vorsitzenden der französischen Parlamentsparteien um Aufklärung bemüht. Die Opposition zeigte sich schockiert, dass der Präsident, wie sich herausstellte, überhaupt keine „roten Linien“ hat, wie er selbst zugab. Oder gibt Macron gegenüber verschiedenen Zuhörern unterschiedliche Erklärungen ab? Vor dem Volk rechtfertigt er sich fast. „Etwas nicht auszuschließen, bedeutet nicht, es zu tun“, versuchte Macron sich zu erklären.

Überhaupt hat Macron aus der Sicht seiner eigenen Positionierung als verantwortungsvoller Politiker eindeutig Fehler gemacht, auf die ihn seine Amtsvorgänger hingewiesen haben. Zum Beispiel der frühere französische Präsident Hollande, der Zyniker und Lügner, der als Erster zugab, dass Paris das Minsker Abkommen nur als Deckmantel für die Kriegsvorbereitungen Kiews gesehen hat. Der sagte: „Wir dürfen Putin nichts über unsere Absichten wissen lassen. Reden Sie nicht darüber, was Sie tun, sondern tun Sie, worüber Sie nicht geredet haben. Das ist am effektivsten.“

Wenn man dieser Logik folgt, dann sollte Deutschland keine Taurus-Marschflugkörper an die Ukraine liefern. Schließlich weiß jeder, dass über die Pläne gesprochen wird. Sogar Kinder, denn aus irgendeinem Grund hält man es im deutschen Kinderfernsehsender KiKa sogar für nötig, Kinder über dieses Thema aufzuklären. In der Sendung unterhielten sich animierte Waffensysteme.

Taurus: „Dem Olaf Scholz müssten wir Marschflugkörper mal ordentlich den Marsch blasen!“
Storm Shadow: „Warum?“
Taurus: „Na, weil er sich doch weigert, mich an die Ukraine zu liefern.“
Leopard 2: „Wie damals bei mir“
Storm Shadow: „Und mich! Der deutsche Fachbegriff dafür ist scholzen“
Taurus: „Nein, diesmal gab es sogar ne Begründung. Weil ich so ne krasse Reichweite habe, hat er Angst, dass ich übers Ziel hinausschieße und Russland treffe.“

In der nächsten Unterrichtsstunde per Video wird den Kindern wahrscheinlich erklärt, was passiert, wenn Russland den „Fehlschuss“ der Taurus als Kriegserklärung ansieht. Allerdings können auch Erwachsene sich in dieser Frage nicht entscheiden. Und die meisten von ihnen wollen es offenbar auch nicht. Das durchgesickerte Gespräch zwischen hochrangigen Offizieren der Bundeswehr, in dem Optionen für die Verlegung von Marschflugkörpern in die Ukraine und deren Einsatz zum Angriff auf die Kertsch-Brücke erörtert wurden, beschäftigt Politiker und Journalisten wegen der Frage, wie so sensible Informationen zu den Russen gelangen konnten. Hier gibt es Erfolge, denn man konnte sich auf eine offizielle Version einigen.

„Es gibt erste Hinweise darauf, wie der Mitschnitt des Gesprächs zustande gekommen sein könnte. Es verdichten sich die Hinweise, dass sich ein russischer Teilnehmer unbemerkt in das Webex-Telefonkonferenzsystem eingeklinkt hat“, berichten deutsche Medien.

Als schwaches Glied in der Kette der vier Gesprächsteilnehmer entpuppte sich der Leiter für Einsätze und Übungen im Luftwaffenkommando, Frank Gräfe, der sich am 19. Februar auf einer Flugschau in Singapur aufhielt und die Verbindung von seinem Hotelzimmer aus herstellte. Wie dem auch sei, auch gegen die anderen drei Gesprächsteilnehmer wurden interne Ermittlungen eingeleitet.

Auch gegen den Kanzler selbst gibt es eine ganze Reihe von Vorwürfen, die von Fahrlässigkeit bis zu Betrug reichen. Die Opposition erfreut sich offen an der Verletzlichkeit von Scholz, während sein Verteidigungsminister versucht, die Aufmerksamkeit auf andere Themen zu lenken und sich darüber ärgert, dass das nicht so gut klappt. „Ich bin wütend über diese Geschichte, sehr wütend. Unter anderem, weil wir uns in den letzten drei Tagen nur mit diesem Thema beschäftigt haben, obwohl es Fragen gibt, die das Überleben der Ukraine betreffen – wie wir die Produktion von Granaten erhöhen werden und viele andere“, sagt Pistorius.

Der Reputationsverlust ist enorm: Auf offizieller Ebene wird geschwiegen, aber in den Medien hat jeder darüber geschrieben oder gesprochen, dass man den Deutschen nicht mehr trauen kann, denn sie würden alles an die Russen weitergeben. Der Spiegel schreibt, dass die Regierung hilflos ist, dass die Bundeswehr in Ungnade gefallen ist und dass die Verbündeten schockiert sind. Die christdemokratische Opposition plant einen Untersuchungsausschuss im Bundestag, offenbar mit dem Ziel, die politische Vertrauenswürdigkeit des Kanzlers in Frage zu stellen.

„Die Indizien verdichten sich, dass einerseits die Russen offensichtlich die Bundeswehrführung abhören und andererseits Scholz auf der Grundlage falscher Wahrnehmungen und Bedingungen die militärische Hilfe für die Ukraine blockiert“, sagt Alexander Dobrindt, Vorsitzender der CSU im Bundestag.

Das Hauptargument in den Vorwürfen gegen den Bundeskanzler ist, dass das Militär angeblich einen Plan zur Zerstörung der Brücke von Kertsch habe, bei dem die Russen keinen formalen Grund hätten, dies als Angriff Deutschlands auf das eigene Gebiet zu betrachten und um damit den Verstoß gegen die eigene Verfassung auszuschließen, die Handlungen verbietet, die als Angriffshandlung gegen einen fremden Staat angesehen werden könnten.

Dabei gibt es eine Feinheit, auf die General a.D. Roland Kather hingewiesen hat. Die Deutschen dürfen die russische juristische Zuständigkeit nicht anerkennen, die nur für Teile der Brücke gilt, die aber ein komplettes Infrastrukturbauwerk ist. „Ein Drittel der Brücke liegt auf russischem Gebiet, und dann kann Putin mit Recht sagen, jetzt ist Deutschland in den Krieg eingetreten“, erklärt der General.

Allerdings gibt es in Deutschland einige Exemplare, die in einem Angriff mit Taurus auf russisches Gebiet überhaupt kein Risiko sehen. Diese zeigen in der Regel sehr starke Anzeichen von paradoxem Denken: Sie sind entweder sehr gerissen oder sehr naiv.

„Die Ukraine muss die Möglichkeit haben, den Krieg auf russisches Territorium zu verlegen. Man sollte das russische Verteidigungsministerium oder den russischen Geheimdienst angreifen“, forderte der Abgeordnete Roderich Kiesewetter.
„Das würden Sie tun, Herr Kiesewetter. Sie sagen also, dass dies das Normalste der Welt ist – Taurus auf Moskau?“, fragte Markus Lanz nach.
„Nein, Herr Lanz, Sie unterstellen mir etwas, was ich nicht gesagt habe. Wenn wir den Ukrainern auf der Grundlage eines Vertrages sagen, dass der Taurus nur in den von Russland besetzten Gebieten eingesetzt werden kann, werden sie sich an diese Bedingungen halten“, antwortete Kiesewetter.

Ob sie sich daran halten werden oder nicht, darüber lässt sich trefflich streiten. Klar ist: Damit Kiew die Einhaltung dieser Bedingungen garantieren kann, muss der Taurus von deutschen Militärspezialisten bedient werden, und das ist bereits die Kriegsbeteiligung, die Scholz mit aller Macht zu vermeiden versucht.

„Es kann nicht sein, dass wir Langstreckenwaffensysteme liefern und uns dann keine Gedanken darüber machen, wie die Kontrolle über sie ausgeübt wird. Wenn Kontrolle nur unter Beteiligung deutscher Soldaten möglich ist, dann ist sie für mich ausgeschlossen. Das habe ich sehr deutlich gemacht. Ich bin der Bundeskanzler, also steht die Entscheidung“, sagte Scholz.

Im Gegensatz zu Großbritannien und Frankreich, die die Ukraine seit langem offen mit Marschflugkörpern und verdeckt mit deren Betreibern beliefern, verfügt Deutschland über keine eigenen Atomwaffen, mit denen es sich vor russischen Vergeltungsmaßnahmen schützen könnte.

Der britische Außenminister Cameron hat diese Woche versucht, den Deutschen die Qual der Wahl zu erleichtern. Er eilte nach Berlin und kündigte die Bereitschaft Londons an, Taurus von Deutschland zu kaufen, um sie im Namen Großbritanniens an die Ukraine zu übergeben. Eine offizielle Reaktion auf diese Vermittlerrolle liegt noch nicht vor.

Einer der wichtigsten Gründe, die die Regierung davon abhalten, eine positive Entscheidung über die Raketen zu treffen, ist, dass die Mehrheit der Bevölkerung sie als falsch empfindet. Umfragen zufolge sind 60 Prozent der Deutschen dagegen. In Ostdeutschland könnte die Zahl der Gegner sogar bei 80 oder gar 90 Prozent liegen. Im Herbst finden in Bundesländern der ehemaligen DDR, in Brandenburg, Thüringen und Sachsen, Wahlen statt. Es gibt wohl kaum ein wirksameres Mittel, um die Unentschlossenen zur AfD zu drängen, als die Lieferung von Taurus in die Ukraine.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

35 Antworten

  1. Ist doch klar zu beobachten – wie die „westlichen Verbündeten“ mit aller Macht versuchen Deutschland vors Loch zu schieben – wohl wissend, daß Deutschland traditionell wieder die meiste Prügel abbekommt… – positiver Effekt – einen Konkurrenten und historischen Feind loszuwerden, wissen die doch auch, daß sich „D“ diesmal nicht mehr aus eigener Kraft auf die eigenen Beine stellen könnte…

    Perfide – Herrschaften! 😤😤

    Ist Russland wirklich der Feind oder nur der positive Nebenschauplatz – und in Wahrheit geht es nur um Deutschland?!?

    1. Den Russen geht es um Deutschland.

      „Alle diese Deutschen befinden sich im Krieg mit Rußland. Es gibt keinen Grund für ihre Kollegen im russischen Generalstab, die Äußerungen von Gerhartz anders zu interpretieren. Die Nennung von Büchel und F-16 in der Diskussion muß (ich wiederhole: muß) die russische Einschätzung auslösen, daß die Deutschen in der Lage sind, auf Betreiben der USA, Großbritanniens und Frankreichs F-16 mit Nuklearsprengköpfen zu starten.

      Die nukleare Sprengkopffähigkeit der Taurus-Rakete ist in Deutschland keine Neuigkeit.

      Außerdem wissen die Russen bereits, daß eine F-16, die zu einem Rußland-Angriffsflug startet, „verbrannt“ wird, um den Begriff zu verwenden, den Präsident Putin in seiner Warnung vom 26. Juni 2023 verwendete. ‚Die F-16 werden auch brennen, daran besteht kein Zweifel. Aber wenn sie sich auf Luftwaffenstützpunkten außerhalb der Ukraine befinden und in Kampfeinsätzen eingesetzt werden, müssen wir uns überlegen, wie und wo wir diese Mittel, die in Kampfeinsätzen gegen uns eingesetzt werden, treffen können. Dies ist eine ernste Gefahr für die weitere Beteiligung der NATO an diesem bewaffneten Konflikt.‘

      Putin meinte damit auch Büchel und Spangdahlem.“

      by John Helmer, Moscow, March 3rd, 2024
      THE GOOD GERMANS ARE BLOWING SMOKE
      https://johnhelmer.net/the-good-germans-are-blowing-smoke/

    2. „Ein Jahrhundert der Kriege steht bevor – Mit seinen Atomwaffen kann Russland es verhindern“

      „Europa … bewegt sich rasch auf die geopolitische Bedeutungslosigkeit und … auf den Verfall zu. … der Hauptvektor in Bezug auf den europäischen Subkontinent ist die moralische und politische Entkopplung Russlands von Europa. Der Bruch mit Europa … muss so schnell wie möglich vollzogen werden.“

      „Deutschland, das zwei Weltkriege und einen Völkermord ausgelöst hat, muss zu einem legitimen Ziel eines Präventivschlags werden und einfach ausgelöscht werden, wenn es nach der Atombombe greift. Heute allerdings, nachdem es seine ungeheuerliche Geschichte vergessen hat, provoziert es als revanchistischer Staat und europäischer Hauptsponsor des Krieges in der Ukraine regelrecht dazu, diese Strafe zu vollstrecken.“

      Von Sergei Karaganow, 10 Mär. 2024
      https://test.rtde.me/meinung/198756-jahrhundert-kriege-steht-bevor-russland-atomwaffen/

        1. Ihr „Kommentarinhalt“ ist in Teilen dunkles Geraune und nicht zu verstehen. Die Absicht ist allerdings sehr wohl zu verstehen. Sie machen hier den Provokateur und Aufpasser, der sagt: „Gehen Sie weiter! Hier ist nichts zu sehen! Schauen Sie nach dort!“ Die „westlichen Verbündeten“! Aus dem verkrachten Haufen kann sich dann jeder die aussuchen, die er besonders nicht mag.

          Und die russische Sicht der Dinge versuchen Sie uns als „Schwachsinn“ zu verkaufen. – Nur ein Spiel mit Raketen und Panzern, Deutschland ist nur Opfer, und !!! unsere Regierung ist völlig unschuldig !!! –

          Das ist nun reine Desinformation, und jeder, der versucht, sich mit dieser „Blasensicht“ herauszureden, sollte wissen, daß es gegen die Russen nichts hilft. Die wissen genau, was gespielt wird, und deren Sicht ist es, nach der sich ihre Reaktionen richten, die wir zu spüren bekommen werden.

          „Versuche, das Gespräch der Bundeswehroffiziere als ein Spiel mit Raketen und Panzern darzustellen, sind also böswillige Lügen.

          Deutschland bereitet sich auf einen Krieg mit Rußland vor.“

          — Dmitri Medwedew, Stellvertreter des Präsidenten im Sicherheitsrat der RF, 3.3.2024
          https://t.me/medvedev_telegram/458

            1. Sie halten die russische Sicht für „Schwachsinn“.

              Die Sicht entscheidender Russen, MID, Sicherheitsrat, die Sicht „des Kreml.

              Halten Sie die für doof? Und wie wollen Sie Ihre Sicht gegen die Russen durchsetzen?

              1. Du kapierst es einfach nicht, es interessiert KEINEN, was du irgendwie unter irgendeinen Kommentar postest, wenn es nichts mit dem Kommentar zu tun hat, sondern nur mit deiner Borniertheit – anderen deinen Sermon aufzuzwingen!

                Und genau deshalb, hanni-lein – wird dich hier kaum einer achten und respektieren, wie in allen Bereichen anhand diverser Reaktionen klar ersichtlich ist, die paar Ausnahmen, die dir da hinterherhecheln – bilden die kleine Ausnahme…

                „copy&paste“ ist nun mal keine Intelligenz – da gehöret weit mehr dazu – das wirst du vielleicht noch lernen, obwohl ich da eher skeptisch bin…

                …und nun verschone mich bitte mit weiteren Abartigkeiten von dem, was du hier als Kommunikation verkaufen willst – es hat definitiv keinen Zweck, auch nicht mit einem anderen Nick, wenn du demnächst wieder wechselst… 😤😤

                1. Den Sender „Vesti 7“ nennen Sie „west-chen“, mich nennen Sie „hanni-lein“, Ihre Kindersprache und Ihr Geraune sind oft nicht zu verstehen.

                  Wenn Sie allerdings grobe Desinformation einstreuen – bei der Taurus-Büchel-Geschichte sei auf deutscher Seite eigentlich alles in Ordnung, das Problem seien nur die „westlichen Verbündeten“, und wenn die russische Regierung das anders sieht, sei das nur „Schwachsinn“ – dann müssen Sie damit rechnen, daß das hier richtiggestellt wird.

                  Inhaltliche Entgegnungen stehen Ihnen frei. Damit würden Sie allerdings nur weiter in Untiefen geraten. Anwürfe und Aggression möchte ich Sie bitten, mir zu ersparen.

                2. Siehst du hanni-lein, weil für dich die Erde immer noch eine Scheibe ist, die man diktatorisch verunstalten kann – kann man mit dir gar nicht reden, denn merke – ein Gehirn ist immer noch dreidimensional und nicht wie bei dir zweidimensional diktiert – deswegen kann es keinen Diskurs mit dir geben…

                  Werd erst mal erwachsen… 😝😎

                3. Das Theater können Sie sich sparen. Man kennt sich.

                  Die Фрицы Ihres Instituts habe ich schließlich schon etwas länger im Kielwasser. Mit Provokateuren Ihrer Art ist bestenfalls Simulation eines Diskurses möglich. Sobald es in den Bereich der Ansichten geht, die auf Ihrem Zettel als „zu bekämpfen“ stehen, bleiben Ihnen nur persönliche Anwürfe und Aggression. Inhaltlich dürfen Sie sich da auf nichts einlassen.

                4. Grüßen Sie Ihre Kollegen. Die aus den anderen Schichten und ganz besonders die von früher, wenn die noch im Hause sind.

                5. Noch mehr Dummfug – werd endlich erwachsen – oder such dir andere „Spielkameraden“ – hier ist nur für Erwachsene…

                  And the cradle will rock?!? – nunca tio …

  2. Vielleicht sollte man die Möglichkeit prüfen, ob man nicht alle westlichen Botschaften bis nach den Präsidenten-Wahlen in Rußland in einen Zwangsurlaub schicken kann. Selbstverständlich unter der Vorraussetzung die eigenen Botschaften in deren Ländern ebenfalls zu schließen. Gleichzeitig mit der Ankündigung die Schließung eventuell dauerhaft beizubehalten. Eigentlich reicht es für Rußland aus, wenn man nur mit der US-Mörderbande diplomatische Kanäle offen hält. Zur Abwicklung von diversen Anliegen der Russen im Ausland reichen auch andere Vertretungen aus. Die Unterstützung für westliche NGO’s in Rußland wäre damit fast unmöglich.

  3. ALINA LIPP BERICHTET IN TELEGRAM

    Mainstream-Medien regen sich plötzlich über ihren Papst auf

    Ukrainekrieg: Papst fordert Waffenstillstand

    Der Papst fordert den »Mut zur weißen Fahne« und ruft der Ukraine zu: »Schämt euch nicht, zu verhandeln, bevor es noch schlimmer wird«.

    Die Falken in der europäischen Politik springen im Dreieck. Frau Strack-Zimmermann (FDP) ist empört.

    Zelensky schickt den Papst zur Hölle

    Papst Franziskus forderte die Ukraine als Verliererseite auf, den Mut zu finden, dies anzuerkennen, Verhandlungen zuzustimmen und „die weiße Fahne zu hissen“, um ukrainische Leben und die Ukraine selbst zu retten.

    Zelensky antwortete mit scharfer Kritik.

    Er sagte, er sei den Seelsorgern an der Front dankbar, die die AFU-Soldaten „mit Gebet, Gespräch und Aktion“ unterstützen.

    Er sagte, dies sei ein Beispiel für „Kirche mit Menschen“ und nicht für „virtuelle Vermittlung“ 2.500 Kilometer entfernt.

    1. „Allerdings gibt es in Deutschland einige Exemplare, die in einem Angriff mit Taurus auf russisches Gebiet überhaupt kein Risiko sehen. Diese zeigen in der Regel sehr starke Anzeichen von paradoxem Denken: Sie sind entweder sehr gerissen oder sehr naiv.“

      Sie sind weder noch.
      Diese Menschen sind krank im Denken.
      Sie wollen so viel: toll dastehen, berühmt sein, Rache, viel Geld, Macht und sind sich dessen nur teilweise bewusst.
      Auch die möglichen Folgen überblicken sie nicht, weil andere Menschen für sie nur in Form von eigenen nützlichen Klischeevorstellungen existieren.

      Es graust einen.

  4. „Vor dem Volk rechtfertigt er sich fast. „Etwas nicht auszuschließen, bedeutet nicht, es zu tun“, versuchte Macron sich zu erklären.“

    Bestimmt.
    So wenig Kontrolle über die eigenen Äußerungen?
    Bei dem Präsidenten der Nation, die Diplomatie einst sehr groß schrieb?

  5. B. Johnson hat April 2022, mit oder ohne das placet Bidens, den Frieden verhindert.

    Er hat damit, Stand heute, den Tod von mindestens 500.000 Ukrainern, sowie einer unbekannten, aber sicher beträchtlichen Zahl von Russen verursacht.

    Der Londoner Corona-Partylöwe gehört vor ein Tribunal, Vorwurf: Massenmord in mindestens 500.000 Fällen.

  6. Das ist ein Angebot, dass Olaf nicht ablehnen kann. Briten kaufen die Marschflugkörper und dann ab damit Richtig Moskau. Da sind die Deutschen fein raus? Ich denke kaum. Es sind Angriffe eines NATO – Mitglieds. Was dann folgt, wird den Bündnisfall auslösen und Deutschland wird
    neben England das perfekte Ziel für Gegenschläge. Auf zum letzten Gefecht!

    1. ja, immer so weiter, der nächste „Gamechanger“ mit nahezu null Auswirkung. 50 Taurus könne man abgegeben, evtl. noch 50 später. Viel Rauch um nichts, außer dass die Eskalationssprirale weiter hoch läuft.

      Dazu wird der Papst diskreditiert, weil er für Friedensverhandlungen ist.

      Der Wahnsinn als Prinzip.

  7. Mut ist es, wenn sich Abgesandte nach viel zerschlagenem Porzellan an komplizierte Verhandlungen wagen.
    Mut ist einfach zu respektieren, dass die Gegenseite andere Vorstellungen haben könnte.

    An Langsteckenwaffen und an Befehlen, die Soldaten irgendwo hinschicken, ist nichts, aber auch gar nichts mutig.
    Außer natürlich, man geht selber an die vorderste Front.
    Aber da sind sie nie zu finden, diese Kriegstreiber.

  8. Na das ist doch mal ne Superidee für die deutschen Atlantiker, die Taurus wird an die Inselaffen verkauft und die geben die ZEK weiter. Da kriegt der Merz ne feuchte Hose. Wer bildet die Ukrainer an dem deutschen Stierzäpfchen aus, damit sie die in die Krimbrücke jagen können, die deutschen Generäle per Konferenzschaltung, diesmal Abhörsicher? Überlassen wir das besser auch der Inselmonarchie. Und wenns dann tote Russen gibt, sagt der Schlumpf, die Inselaffen waren es. Also wenn ich Putin wäre, ich würde den 2+4 Vertrag trotzdem kündigen.

  9. ..ich hoffe, dass die brd – Marionetten, ENDLICH mit FLugzeugen und Besatzung an die Ukraine liefern !!.. …ich kann das Wort „Taurussen“ bald nicht mehr hören !!.. …Joseph Goebbels, hat damals mit der V 1 nicht so viel herumgeschriene, wie seine gelehrigen Schüler in der brd – Kolonie !!..🤣🙈

  10. Die Kertsch-Brücke hat zur Zeit nur untergeordnete militärische Bedeutung, da die Russen über Landverbindungen verfügen. Worum geht es also den USA, den Briten und deren deutschen Handlangern Röttgen, Stra-Zi, Hofreiter und Kiesewetter? Antwort: nachhaltig und dauerhaft einen noch tieferen Keil in die deutsch-russischen Beziehungen zu treiben. Was mehr zum Nachteil von Deutschland wäre. Wie sagte der US-Geostratege George Friedman: „Seit 1871 ist es das Ziel der USA, eine zu enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland zu verhindern!“

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