Teuer, riskant, nie erprobt – Trotzdem feiern die Medien den Impfstoff von Biontech/Pfizer

Die Firmen Biontech und Pfizer haben Erfolge beim Test ihres Impfstoffes gemeldet und die Medien brennen ein Freudenfeuerwerk ab. Dabei ist der Impfstoff zehnmal teurer als andere und auch noch ein nie für den Menschen zugelassener mRNA-Impfstoff, der ins Erbgut eingreift und über dessen Langzeitfolgen nichts bekannt ist.

Über das Thema Impfen kann man unterschiedlicher Meinung sein, für diesen Artikel setzen wir einmal voraus, dass Impfen grundsätzlich etwas Gutes ist. Es soll hier also nicht um die Frage „Impfen, ja oder nein?“ gehen, sondern um die Frage, was uns die Medien gerade als Rettung gegen Corona anpreisen, denn das ist schon haarsträubend genug.

Grundsätzliches

In Zeiten von Corona sind wir alle zu kleinen Experten in Sachen Impfstoffe und Viren geworden und die meisten wissen, was Vektorimpfstoffe und was mRNA-Impfstoffe sind. Für die, die es nicht wissen, will ich es kurz noch einmal erklären.

Bei einem Vektorimpfstoff wird ein ungefährlicher Virus genommen und so verändert, dass er dem Immunsystem vorgaukelt, er wäre ein bestimmter Krankheitserreger. Daraufhin bildet das Immunsystem eine Antwort und kann, wenn es Kontakt zu dem echten Virus hat, reagieren und eine Erkrankung verhindern. Die Methode ist bekannt, funktioniert und wird bei vielen Impfungen eingesetzt.

Anders bei mRNA-Impfstoffen. Diese Methode wurde noch nie zur Anwendung beim Menschen zugelassen, es ist also eine experimentelle Technologie. Bei mRNA-Impfstoffen wird ein Protein direkt in die menschliche Zelle gebracht und verändert das Erbgut der Zelle so, dass sie Proteine ausstößt, die das Immunsystem dann für den Virus hält und auf diese Weise die Immunität bildet. Soweit die Theorie, ob und wie gut sie funktioniert, wissen wir nicht, weil die Methode noch nie zur Anwendung beim Menschen zugelassen wurde. Mehr noch: Welche langfristigen Folgen eine solche Veränderung des Erbguts der Zelle hat, weiß auch noch niemand.

Im Gegensatz zu Vektorimpfstoffen ist der Einsatz von mRNA-Impfstoffen also nichts anderes, als ein breit angelegter Menschenversuch. Ob und welche Folgen das hat, werden wir erst in Jahren oder Jahrzehnten erfahren.

Der Impfstoff von Biontech/Pfizer, der Medien und Politik derzeit in Euphorie versetzt, ist aber genau so ein mRNA-Impfstoff und es wundert mich, dass die Medien den so sehr feiern und mit keinem Wort auf die möglichen Risiken eingehen.

Der Spiegel feiert das Experiment am Menschen

Im Spiegel ist ein Artikel mit der Überschrift „Biontech und Co. – Wo die Welt im Impfstoff-Rennen steht“ erschienen, der folgendermaßen beginnt:

„“Ehrlich gesagt ist das die beste Nachricht, die ich seit dem 10. Januar erhalten habe“, schrieb der Virusexperte Florian Krammer von der Icahn School of Medicine des Mount-Sinai-Krankenhauses in den USA am Montag auf Twitter. Charité-Forscher Leif Erik Sander erklärte im SPIEGEL-Interview, er habe Freude und Erleichterung empfunden.“

Ich habe bereits mehrmals darauf hingewiesen, dass es Politik und Medien offenbar darum geht, beim Thema Corona-Impfung ein Geschenk an westliche Pharmakonzerne zu verteilen. Der Spiegel berichtet in seinem Artikel über zehn Impfstoffe, die kurz vor der Zulassung stehen. Es geht dabei – wie wir gleich noch sehen werden – nicht nur um Milliarden, sondern um sehr viele Milliarden. Und die sollen westliche Pharmakonzerne bekommen. Das klingt im Spiegel so:

„Unter den Kandidaten sind vier Impfstoffe aus China und einer aus Russland. Über sie liegen so gut wie keine Daten vor (mehr dazu lesen Sie unten). Dass sie in Europa zugelassen werden, ist unwahrscheinlich.“

Impfstoffe, die nicht von westlichen Pharmakonzernen kommen, werden in der EU also höchstwahrscheinlich nicht zugelassen.

Der Spiegel beschreibt dann sieben westliche Kandidaten. Zwei davon sind mRNA-Impfstoffe, drei sind Vektorimpfstoffe und zwei haben andere Wirkungsweisen.

Geld spielt keine Rolle

Wirklich interessant wird der Spiegel-Artikel erst als es ums Geld geht. Der Vektorimpfstoff von Astra-Zeneca, desses Stufe-III-Studie schon zweimal wegen möglicher Nebenwirkungen unterbrochen werden musste, soll 2,50 Euro pro Impfdosis kosten. Die EU hat einen Vertrag mit Astra-Zeneca geschlossen und 400 Millionen Dosen zum Preis von einer Milliarde Euro bestellt.

Wenn Sie aber meinen, das wäre viel Geld, dann halten Sie sich fest, denn die mRNA-Impfstoffe, die derzeit von dem Medien so gefeiert werden, sind ein wenig teurer, wie der Spiegel schreibt:

„Die USA zahlten für 100 Millionen Dosen 1,9 Milliarden Dollar. Gerechnet auf eine Dosis wären das etwa 19 Dollar (rund 16 Euro). Das deckt sich mit Insiderberichten, laut denen Pfizer 19,50 Dollar für eine Dosis festschreiben wollte – abhängig von der bestellten Menge. Heißt: Wer mehr bestellt, bezahlt weniger pro Dosis. Moderna soll für seinen mRNA-Impfstoff bei kleineren Mengen einen Preis von 32 bis 37 Dollar (rund 27 bis 31 Euro) veranschlagt haben.“

Sie haben richtig gelesen: Die mRNA-Impfstoffe sind bis zu zehnmal so teuer, wie Vektorimpfstoffe. Trotzdem hat die EU bereits einen Vertrag mit Biontech/Pfizer geschlossen, wie man im Spiegel lesen kann:

„Biontech und Pfizer haben allein der EU 200 Millionen Impfdosen vertraglich zugesprochen mit der Option auf weitere 100 Millionen Dosen – es ist die bisher größte Vereinbarung dieser Art für Biontech und Pfizer. Die Lieferung soll noch in diesem Jahr beginnen, zu welchem Preis ist allerdings unklar.“

Wir können ja mal raten, wie der Preis sein könnte. Die USA haben bei der Bestellung von 100 Millionen auf den Grundpreis von 19,50 Dollar einen Rabatt von 50 Cent bekommen. Seien wir großzügig und nehmen wir an, die EU bekommt wegen ihrer größeren Bestellung noch einen Dollar mehr Rabatt. Das würde bedeuten, dass die EU für 300 Millionen Impfdosen 5,4 Milliarden Dollar bezahlen würde. Bei der Bestellung von 300 Millionen Impfdosen eines Vektorimpfstoffes wären es „nur“ 750 Millionen Euro gewesen.

Kann mir mal jemand erklären, warum die EU mehr als das sechfache für einen Impfstoff bezahlt, von dem noch nicht einmal klar ist, welche Langzeitfolgen er hat?

Und kann mir mal jemand erklären, warum der Spiegel diese Frage nicht stellt?

Das ist aber noch nicht alles, denn die mRNA-Impfstoffe sind auch beim Handling wesentlich teurer, als Vektorimpfstoffe. Der Spiegel schreibt:

„Kostenfresser bei der Impfung dürfte jedoch nicht der Stoff an sich sein, sondern neben dem Personal auch die Logistik. Wo werden die Impfstoffe gelagert? Wie werden sie transportiert?
Gerade die mRNA-Impfstoffe dürften zur Herausforderung werden: Denn sie müssen wahrscheinlich entlang der gesamten Lieferkette auf minus 80 Grad gekühlt werden. Auch wenn Pfizer und Biontech einen niedrigeren Kühlbedarf in Aussicht gestellt haben, dürfte allein die Lagerung und Lieferung hohe Kosten verursachen.“

Kein Spiegel-Artikel ohne Lügen über Russland

Der Spiegel geht dann noch auf die Frage ein, ob es schon zugelassene Impfstoffe gibt und er wiederholt eine alte Lüge:

„Russland hat bereits im August 2020 die Zulassung eines Corona-Impfstoffs verkündet. Allerdings handelte es sich bei der Zulassung der Vektor-Vakzine namens „Sputnik V“ um eine Mogelpackung. Die entscheidenden und für eine Zulassung in den USA oder Europa notwendigen Phase-III-Studien hatten noch nicht stattgefunden. Daher kam der Wirkstoff auch nicht für eine Zulassung in Europa infrage.“

Bekanntermaßen hat Russland den Impfstoff nicht zugelassen, sondern registriert. Diese Registrierung ist in Russland Voraussetzung für die Phase-III-Studien, die seit August laufen. Da der Spiegel aber Lobbyist der westlichen Pharmakonzerne ist, bleibt er bei seiner Lüge und benutzt sie, um dem Leser zu erklären, warum der russische Impfstoff in Europa nicht zu kriegen sein wird.

Die Milliarden sind für westliche Konzerne bestimmt, auch wenn ihre mRNA-Impfstoffe zehnmal teurer sind. Oder auch – wie im Falle von Astra-Zeneca – wenn der Impfstoff nicht, wie der russischen Impfstoff, auf menschlichen Adoneviren aufbaut, sondern auf denen von Affen und in der Phase-III-Studie bereits schwere Nebenwirkungen aufgetreten sind, die es bei der Studie des russischen Impfstoffes bisher nicht gegeben hat.

Immerhin räumt der Spiegel noch ein, dass der russische Impfstoff mit 92 Prozent die bisher höchste gemeldete Wirksamkeit gezeigt hat. Aber für den Spiegel ist das kein Grund, das als Erfolg zu vermelden, während er die 90-prozentige Wirksamkeit des mRNA-Impfstoffs in den höchsten Tönen lobt.

Das verstehe wer will…

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

8 Gedanken zu „Teuer, riskant, nie erprobt – Trotzdem feiern die Medien den Impfstoff von Biontech/Pfizer“

  1. https://lbry.tv/@oliverjanich:b/Zensierte-Studie-entlarvt-Corona-Geheimnis–5G,-Nanoroboter,-Impfen—erweiterte-Fassung:e
    https://lbry.tv/@oliverjanich:b/Corona-Ra%CC%88tsel-gelo%CC%88st-Eine-vo%CC%88llig-neue-Theorie:2

    Zwei Videos von OJ, die man gesehen haben sollte. Auch wenn man der Exosomentheorie skeptisch gegenübersteht, sollte man zumindest die Möglichkeit im Hinterkopf behalten, daß die C-Geschichte von Anfang bis Ende durchkonstruiert wurde, und daß der Impfstoff Teil einer Mehrkomponenten-Biowaffe ist, zusammen mit 5G und Nano-Partikeln. Exosomen gibt es definitiv, die Frage ist halt, ob sie (praktisch in den meisten Fällen) dasselbe sind wie das, was wir unter Viren verstehen.

  2. Was wir sicher wissen ist, dass Corona eine Erkrankung ist, die vom Tier auf den Menschen übertragen wurde. Ferner wissen wir, dass weltweit nichts an der Tierhaltung, am Transport usw. geändert werden wird, es ist ja nicht mal im Thema!
    Wir wissen zB., auch, dass die meisten Menschen Chemikalien im Blut haben. Manche stehen in Verdacht Krebs zu verursachen, andere hormonell verändernd zu wirken, oder gar das Immunsystem oder Erbgut zu schädigen.
    Wir konnten in den letzten Jahren auch immer wieder lesen, wie aggressiv Monsanto und andere Gentech Firmen sich in der Landwirtschaft benahmen,von entstandenen Problemen wie Resistenzbildung oder Veränderungen der Bodenbakterien. All das und vieles mehr gibt kein Vertrauen. Irgendwann wird das Erbgut von Menschen unabsichtlich oder ganz bewusst verändert.

  3. Permanent wird auch vergessen zu berichten, dass die EU bzw. deren Mitglieder einen Haftungsausschluss der Pharmafirmen unterschrieben haben, d. h der Impfgeschädigte haftet als Steuerzahler quasi selbst für seinen Impfschaden. Wie nannte man das früher: Profite privatisieren, Verluste sozialisieren.

  4. „Litsch kritisierte, dass die Ausgaben zur Bewältigung der Corona-Pandemie einseitig den gesetzlichen Beitragszahlern aufgebürdet würden. So laufe die Finanzierung der zusätzlichen Intensivbetten, des Bonus für Pflegekräfte und der Coronavirus-Tests nach wie vor „allein auf Rechnung der Beitragszahler der gesetzlichen Krankenversicherung“.

    Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands monierte, dass die private Krankenversicherung nicht ausreichend an den Gesundheitskosten der Pandemie beteiligt werde. Eigentlich müsse der Staat dafür aufkommen: „Es handelt sich hierbei um gesamtgesellschaftliche Aufgaben, deren Kosten aus Steuergeldern bezahlt werden müssten, statt sie auf die Beitragszahler in der Krankenversicherung abzuwälzen.“

    Das mag im Grunde richtig sein, streng genommen sind die Versicherten der Privaten für ihren Anteil an den Kosten verantwortlich, nicht der Staat. Der Staat schliesst höchstens eine Lücke für die nicht versicherten Teile der Bevölkerung.

    Also liebe gesetzlichen KK, ich fordere im Interesse aller GV unverzüglich das Eintreiben der Gelder von PV.
    Ich erwarte konsequentes Handeln, wenn man den eigenen Mitgliedern Leistungen vorenthält könnt ihr das doch auch!

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/155823/umfrage/gkv-pkv-mitglieder-und-versichertenzahl-im-vergleich/

    https://www.n-tv.de/ratgeber/Steigt-Krankenkassen-Zusatzbeitrag-massiv-article22167088.html

  5. Es war einmal eine Gießkanne die hatte viele Löcher…..

    https://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/pandemie-jens-spahn-saniert-private-krankenhaeuser-mit-milliarden-von-steuergeldern_id_12650979.html

    https://de.sputniknews.com/kommentare/20201110328378527-ungereimtheiten-intensivregister-erklaerungsversuch-verfasser/

    https://m.apotheke-adhoc.de/nc/nachrichten/detail/coronavirus/klagen-gegen-spahn-bmg-laesst-maskenhaendler-haengen-schutzausruestung/

    https://www.lto.de/recht/kanzleien-unternehmen/k/schutzmasken-beschaffung-beratervertrag-ernst-young-gesundheitsministerium-nachpruefungsantrag-vergabekammer-bund/

    Ab dem 7. April unterstützt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) das Ministerium. Bis zum 26. Juni haben dort 112 Mitarbeitende rund 29.000 Stunden Arbeit geleistet, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion. Unter anderem kümmern die externen Berater sich um „das Vertragsmanagement, die Rechnungsbegleichung, die Klärung von Leistungsstörungen sowie die Organisation von Qualitätsprüfungs- und Logistikprozessen und die Dokumentation“. 9,5 Millionen Euro sind als Honorar für die Prüfgesellschaft eingeplant.

    Wenn das im o.g. Link das Ergebnis von 29.000 Stunden „harter Arbeit“ a. ca. 328 € ist sollten wir Steuerzahler vielleicht EY auf Schadensersatz verklagen. Wenn man schon den Ausschreibungsstress umgehen kann dürfte der Auftrag gebende und zahlende Steuerzahler qualifizierte Arbeit erwarten.

    Manchmal beschleicht einen das Gefühl, dass er bei der EU Ikone U.v.d.L. in Ausbildung war.

    https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/eu/id_88906396/martin-sonneborn-ursula-von-der-leyen-und-ihr-berater-die-naechste-affaere-.html

    Wir haben wirklich ein Bildungsproblem bei der Bildungselite.
    Für einen Dr. reicht es selten durch eigene Leistung :), brauchbare Bildungsabschlüsse werden eh überbewertet 🙂 scheint ausreichend zu sein wenigstens Addieren zu können. Mein Vorteil + mein Vorteil+ mein Vorteil.
    Die angebliche bildungsferne Unterschicht hat Niemanden mehr zu der sie Aufsehen kann. 🙂

  6. Und genau das iatcso gewollt. Die Naturwissenschaften waren der Freund der Aufklärung und damit auch der Bürger. Vorher herrschten die Kirchen und Adligen und konnten dem Volk jeden scheiß verkaufen. Und in diese Zeit möchten uns Merkel und co zurück bringen. Es gibt noch richtige Wissenschaftler. Die scheuen auch keinen Dialog.

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